Zahnbürsten

Die Wirkung und Reinigungsleistung elektrischer Zahnbürsten sind denen der händischen Modelle deutlich überlegen – deutlich überlegen aber auch beim Preis: Die hierzulande bekannten Marken gehen schnell in den dreistelligen Betrag. So lohnt sich auch hier der Blick nach China und den einschlägigen Import-Shops, denn auch Xiaomi ist in der Kategorie „elektrische Zahnbürsten“ vertreten und konnte sich bereits im Testbericht beweisen.

Preis- und Ausstattungsvorteil bei „China-Zahnbürsten“?

Die Elektro-Zahnbürsten, die wir im Test hatten, sortieren sich zwischen 20€ und 50€ ein und sind dementsprechend ausgestattet. Sind die günstigen Modelle einfach aufgebaut, bekommt man in höheren Preisklassen sogar schon ein Display oder smarte Anbindung an das Smartphone. So kann man einfach zwischen verschiedenen Putzplänen wechseln und z.B. morgens und abends besser die Zähne pflegen.

Ist kein Display vorhanden zur Bedienung, geschieht dies über das Smartphone: Per Bluetooth verbinden sich beide Geräte und über die App kann man allerlei Einstellungen vornehmen oder persönliche Putzpläne anlegen.

Im Praxistest hatten wir bisher nur Schallzahnbürsten mit einem schwingenden Bürstenkopf. Schallzahnbürsten eigenen sich besser zum Zähne putzen und arbeiten schonender als oszillierende Schallzahnbürsten mit einem drehenden Bürstenkopf.  Hinsichtlich der maximalen Reinigungsleistung bzw. dem Motor, sind die E-Zahnbürsten allesamt stark genug und auf höchster Stufe sollte man sie auch nicht nutzen. Die Oclean One z.B. schwingt mit bis zu 42.000 RPM.

Akkulaufzeit – bis zu zwei Monate

Einer der größten Vorteile, der sich im Testbericht herausgestellt hat, ist aber die Akkulaufzeit. Müssen herkömmliche E-Zahnbürsten nach maximal einer Woche wieder ans Netzteil, so haben sich die China Zahnbürsten mit bis zu zwei Monaten als deutlich ausdauernder bewiesen.

Auch die günstigen Modelle sind mit circa zwei Wochen noch gut dabei und für den nächsten Urlaub muss nicht zwingend auch noch das Zahnbürsten-Netzteil in den Koffer passen. Die Ladezeit liegt im Durchschnitt etwa bei zwei Stunden.

Ersatzteile – teuer Bürstenköpfe?

Ein vermeintliches Problem scheint die Versorgung von Ersatzteilen zu sein, also von Zeit zu Zeit den Bürstenkopf auszuwechseln. Anders als bei Philips und Oral-B kann man die Bürstenköpfe der elektrischen Zahnbürsten aus China nicht einfach im gut sortierten Supermarkt kaufen, sondern muss sie ebenfalls bestellen. Es ist also rechtzeitige Vorsorge angesagt, dann ist auch das Thema „Bürstenköpfe“ kein Problem! Die Lieferzeit aus China dauert zwischen zwei und vier Wochen. Sonst sind Bürstenköpfe für die China Zahnbürste teils günstiger – mit 4 Köpfen für unter 3€ von Soocas – und teils auf demselben Level – mit 2 Stück für circa 5€ von Oclean.

Im Folgenden findet Ihr die aktuellen elektrischen Zahnbürsten im Test:

Oclean X Testbericht

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Gut ein Jahr ist die Oclean One schon auf dem Markt und jetzt haben den ersten vollwertigen Nachfolger im Test: die Oclean X mit integriertem...