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1More Evo Test – Premium TWS-Kopfhörer mit LDAC

Getestet von Joscha am
Vorteile
  • ausgezeichnete Klangqualität
  • exzellente Abstimmung
  • sehr edle Verarbeitung (Case & Earbuds)
  • gute App
  • hochauflösender LDAC-Codec
  • gute Akkulaufzeit
Nachteile
  • keine Equalizer Funktion
  • Memory Foam Aufsätze passen nicht ins Case
  • LDAC reduziert Akkulaufzeit
  • ANC vollbringt keine Wunder
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1More ist inzwischen eine echte Größe auf dem ziemlich überfüllten Markt der TWS-Kopfhörer. Grund dafür ist, dass der Hersteller bei zahlreichen seiner Produkte ein besonders gutes Händchen bei der Abstimmung des Sounds erwiesen hat. So halten sich etwa die 1More Stylish seit 2019 wacker auf einem der ersten Plätze unserer True Wireless Kopfhörer Bestenliste – und das vollkommen zurecht.

Nachdem der Hersteller mit den 1More ANC auch im etwas höheren Preissegment überzeugen konnte, haben wir mit den 1More Evo nun ein paar waschechte Premium-Kopfhörer des chinesischen Herstellers im Test. Für einen besonders hochauflösenden Sounds kommt hier der LDAC-Codec zum Einsatz und die Abstimmung wurde von Luca Bignardi übernommen. Dieses Gesamtpaket lässt sich 1More mit einem Preis von rund 170€ gut bezahlen. Im folgenden Test findet Ihr heraus, ob die 1More Evo dieses Geld wert sind.

Design und Verarbeitung

Die 1More Evo erreichen den Käufer in einem kleinen Karton. In diesem befindet sich das Ladecase, eine Schnellstart-Anleitung, ein USB-C-Kabel, die Kopfhörer und fünf paar Aufsätze aus Silikon.

Ladecase

Das Ladecase ist mit Abmessungen von 67 x 39 x 29 Millimeter deutlich kleiner als das der 1More ANC und lässt sich daher auch ziemlich bequem in der Hosentasche verstauen. Das Gewicht liegt bei 59 Gramm. Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und des Designs hat 1More wirklich ganze Arbeit geleistet. Das komplette Gehäuse besteht aus Metall mit einer leicht angerauten Oberfläche. Fingerabdrücke oder Fussel setzen sich kaum auf dem Material ab. In der Hand merkt man definitiv, dass es sich um ein Premium-Produkt handelt. Auch der goldene 1More-Schriftzug auf der Oberseite fügt sich ausgezeichnet in das Gesamtbild ein. In diesen Punkten haben uns schon die 1More ANC gefallen, allerdings legen die 1More Evo hier eindeutig noch einmal eine Schippe drauf.

Auf der Vorderseite befindet sich eine kleine Status-LED und eine Einkerbung zum Aufklappen des Cases. Der Klappmechanismus wirkt hochwertig, allerdings besteht das Gelenk nur aus Kunststoff. Metall wäre eine stabilere Option gewesen. Der USB-C-Anschluss befindet sich auf der Rückseite. Auf der Unterseite ist eine Gummibeschichtung, die für einen stabilen Stand sorgt.

Klappt man das Case auf, hat man einfachen Zugriff auf die beiden Ohrhörer. Zudem befindet sich in der Mitte ein Button, durch den die TWS in den Pairing-Mode versetzt werden.

Sosehr wir die kompakte Bauform optisch und haptisch ansprechend finden. Einen großen Nachteil gibt es dennoch: Im Innern genügt der Platz nicht, um die 1More Evo mit Aufsätzen aus Memory Schaum zu verstauen. Da solche Aufsätze für audiophile Hörer einfach ein Muss sind (wir werden nicht müde, das zu betonen), ist der mangelnde Platz dafür hier umso ärgerlicher. Aushelfen kann man sich hier nur mit einem kleinen Gummiband, welches das Case mit den Aufsätzen verschlossen hält.

Mit den Standard Silikon-Aufsätzen funktioniert das Einsetzen und Entnehmen jedenfalls problemlos. Das Case zieht die Earbuds magnetisch an und hält sie auch kopfüber noch ohne Probleme im Innern.

Earbuds

1more Evo Earbuds Test

Ebenso wie das Ladecase sind auch die Earbuds mit einem Premium-Anspruch designt worden. Besonders deutlich wird dies schon bei der Touch-Oberfläche, die laut Hersteller aus Keramik gefertigt ist. Dass man haptisch einen Unterschied zu Glas feststellen kann, mag zwar bezweifelt werden, allerdings sollten Kratzer auf der Oberfläche nahezu unmöglich entstehen.

1more evo microphonesAn jedem Earbud sind drei Mikrofone untergebracht, um Störgeräusche beim Telefonaten zu vermeiden und ein gutes Active Noise Cancelling auf die Beine zu stellen. Dazu gibt es einen Näherungssensor. Die Bedienung erfolgt über die Touchoberfläche.

Die Kopfhörer haben eine IPX4 Schutzklasse und sind dementsprechend gegen Regen und Schweiß geschützt. Wie immer hat das Case selbst aber keine solche Schutzklasse.

Der Halt im Ohr ist in meinem Fall gut gewesen. Auch Sport und Joggen waren kein Problem. Es gibt prinzipiell zwar Kopfhörer, die noch etwas fester sitzen, im Alltag hatte ich jedoch keine Probleme. Unbequem werden die 5,7 Gramm schweren Earbuds erst nach einigen Stunden. Positiv hervorzuheben ist auch, dass die Kopfhörer aufgrund der kompakten Bauform eher unauffällig sind. Die glänzende schwarze Oberfläche könnte bei weiblichen Nutzern (oder Eminem) sogar entfernt an Ohrringe erinnern.

Hinsichtlich Design und Verarbeitung können wir die 1More Evo fast nur loben. Das Ladecase und die Earbuds sind sehr hochwertig verarbeitet und zudem super kompakt. Das Tragegefühl ist ebenfalls angenehm. Wirklich schade ist nur, dass Memory-Foam Aufsätze nicht auf die Kopfhörer passen.

App & Steuerung

Einrichtung

1More hat eine gute, wenngleich nicht perfekte App. Herunterladen kann man die 1More Music App einfach im Google Playstore oder im Apple Appstore. Ein Pluspunkt: Für die Einrichtung ist kein Account nötig und es werden auch keine Shady Berechtigungen erfragt (oh, noch eine Eminem-Anspielung😱). Was die App auch problemlos beherrscht, sind Pop-Ups im System, die bei der Kopplung automatisch über den Akkustand der Ladestation und Earbuds informieren. Erwähnt wird dies hier, weil solche Anzeigen bei vielen Apps nicht zuverlässig funktionieren und unsere Umfrage zu TWS zeigt, dass viele von Euch wegen solcher Gimmicks gerne zu Headphones vom Smartphone-Hersteller greifen. Bei 1More funktioniert das jedenfalls mit sämtlichen Android-Smartphones (getestet mit Realme, Vivo und Xiaomi).

Der Kopplungsvorgang ist generell einfach zu erledigen. Man betätigt den Button auf der Innenseite des Cases, woraufhin die Headphones in den Pairing-Mode wechseln. Danach kann man die Earbuds im Bluetooth-Menü finden und verbinden. Beide Earbuds werden unter einem Eintrag geführt, weshalb es nicht möglich ist, nur einen Kopfhörer manuell über das Smartphone zu (ent)koppeln. Natürlich kann man aber einen Kopfhörer einfach zurück ins Case setzen. Nach dem erstmaligen Koppeln lohnt es sich natürlich, in der 1More App nach Firmware-Updates für die Kopfhörer zu suchen. In unserem Fall wurden während der Testphase zwei Updates installiert.

Steuerung

Die Kopfhörer werden hauptsächlich per Touch-Befehl gesteuert. Hier gibt es verschiedene Befehle für langes Drücken, zweimal Tippen und dreimal Tippen. Berührt man die Touchfläche und hält sie zwei Sekunden gedrückt, schaltet man das Active-Noise Cancelling an oder aus. Es lässt sich allerdings nicht durch die verschiedenen ANC-Modi durchschalten. Die Funktionen für doppeltes und dreifaches Tippen können ansonsten in der App festgelegt werden und erlauben folgende belegbare Befehle:

  • Play / Pause
  • Vorheriger Titel / Nächster Titel
  • Lautstärke höher / niedriger
  • Sprachsteuerung aktivieren (Google Assistant)

Die Standard-Konfiguration sieht dabei vor, dass dreimal Tippen den Sprachassistenten und Doppeltippen für Play- und Pause genutzt wird. Die Steuerung funktioniert zuverlässig, auch wenn ich immer noch eine Knopf-Bedienung bevorzugen würde. Zur Bestätigung von den Befehlen gibt es keine gesprochene Durchsage, sondern nur ein kurzes Klingeln beim Aktivieren und Deaktivieren von ANC. Unabhängig von der Touch-Eingabe gibt es noch eine Trageerkennung über den Näherungssensor. Sobald man einen der Kopfhörer aus dem Ohr nimmt, pausiert die Wiedergabe. Dies funktioniert zuverlässig, lässt sich in den Einstellungen aber auch komplett deaktivieren.

ANC & Reichweite

Die Reichweite beträgt rund 10 Meter. Auch eine dünne Wand kann dabei im Weg sein, ohne dass die Übertragung abbricht. Allerdings stellen wir im Test fest, dass die Reichweite mit LDAC etwas schwächer ist als mit AAC, da eben deutlich mehr Daten übertragen werden. Hier ist ein Abstand von etwa 7 Metern ohne Wand dazwischen möglich. Die Bluetooth 5.2 Verbindung ist ansonsten stabil. Die 1More Evo lassen sich auch mit einer Multi-Pairing-Funktion mit zwei Geräten gleichzeitig koppeln. Dieses Feature wird zwar als experimentell bezeichnet, funktioniert aber zufriedenstellend. In den meisten Musik-Apps sorgt ein Klick auf den Play-Button dafür, dass die Wiedergabe von dem richtigen Gerät ausgeht.

1more evo anc

Für das ANC gibt es vier verschiedene Modi, die nur mit der 1More App gewechselt werden können. Im Standard ist der Modus “stark” aktiviert. Dieser unterdrückt hörbar den Tieftonbereich und sorgt dafür, dass monotone Geräusche beim Zug- oder Busfahren deutlich reduziert werden. Die Auswirkung ist eher dezent und nicht vergleichbar mit dem ANC-Effekt von Over-Ear-Kopfhörern. Bei dem ANC Modus “Schwach” hingegen ist die Reduktion der Nebengeräusche schwächer und der Effekt verstärkt nur etwas die passive Abschirmung durch die Aufsätze. Die beiden anderen Modi sind “WNR” und “adaptiv”. WNR steht für Wind Noise Reduction und soll das Pfeifen des Windes reduzieren. In der Praxis funktioniert das sogar recht gut, wobei wir hier keinen großen Unterschied zum Modus “stark” wahrnehmen. Der Modus “adaptiv” hingegen soll für eine intelligente Geräuschreduzierung sorgen. Eine Auswirkung davon konnten wir nicht feststellen. Schließlich gibt es noch einen Transparenz-Modus, mit dem Außengeräusche verstärkt werden. Dieser Modus funktioniert soweit gut, schmälert aber den Hörgenuss bei Musik deutlich.

Der ANC-Effekt der 1More Evo ist in Ordnung. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten. Positiv zu vermerken ist aber, dass die Musik-Qualität durch das ANC kaum beeinträchtigt wird. Zudem ist nur ein minimales Rauschen im Hintergrund mit aktiviertem ANC wahrnehmbar, das bei normalen Umgebungsgeräuschen kaum wahrnehmbar ist.

Sound

1more evo drivers

Die 1More Evo haben 10mm Treiber aus Carbon, einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 40kHz und unterstützten zur Audio-Übertragung die Codecs SBC, AAC und LDAC. Besonders stark ist hier natürlich der LDAC-Codec von Sony, der für Premium-Sound bei den 1More Evo sorgen soll. LDAC ermöglicht die kabellose Übertragung von Musik mit einer 24 Bit Samplingrate und einer Bandbreite von ganzen 990 kBit/s. Im Vergleich dazu bieten Kopfhörer mit aptX oder SBC „nur“ 345 kBit/s und 16 Bit Sampling. Dies macht die 1More Evo ideal für Leute, die gerne hochauflösende Musik hören und einen Unterschied zu niedriger auflösenden Audio-Codecs wahrnehmen. Hier gibt es allerdings ein Aber:

Wichtig für potenzielle Käufer ist auf jeden Fall abzuklären, ob das eigene Smartphone LDAC unterstützt. Infos hierzu findet man in der Regel im Datenblatt auf der Hersteller-Website. Insbesondere bei günstigeren Smartphones gehört LDAC schließlich nicht zur Standard-Ausstattung. 

Ansonsten hat LDAC wie jeder andere Bluetooth-Codec seine Stärken und Schwächen, auf die wir hier nicht ausführlich eingehen werden. Als kritische Lektüre sei allerdings dieser Artikel von soundguys.com empfohlen. Der größte Vorteil ist prinzipiell, dass Musik mit bis zu 990kBit/s übertragen werden kann, wobei hier die Entfernung zum Smartphone eine wichtige Rolle spielt. Sind die Kopfhörer weiter entfernt, wird die Übertragung auf 660 oder 330kBit/s gedrosselt. Bei den 1More Evo ist dieses Umschalten teilweise sogar hörbar und sorgt für ein kurzes Stottern in der Aufnahme.

In jedem Fall würden wir empfehlen, den LDAC-Codec auszuprobieren. Hierzu muss man in der 1More Music App unter “Bluetooth-Verbindung einrichten” die Option “Priorität auf Klangqualität” wählen. Im Standard wird unter Android sonst AAC verwendet und iOS beherrscht ohnehin kein LDAC. Ein gigantischer Unterschied zu AAC oder SBC ist nicht wahrnehmbar oder erfordert viel Fantasie oder ein sehr feines Gehör. Ich bilde mir aber ein, insbesondere in der Sauberkeit des Tieftonbereichs und dessen Auswirkung auf die Mitten einen leichten Unterschied wahrzunehmen.

Klangqualität

Luca Bignardi tunt die 1More Evo

Wie immer macht es einen riesigen Unterschied, welche Ohrstöpsel man verwendet. Ich betone an dieser Stelle noch einmal, dass Memory Foam Aufsätze hier einen gewaltigen Unterschied machen, auch wenn die 1More Evo dann nicht mehr so leicht zu transportieren sind. Hat man aber die richtigen Stöpsel gefunden, sind die 1More Evo klanglich eine echte Offenbarung. Ich bin per se sehr skeptisch, wenn ein Hersteller mit Abstimmungen von einem Experten wie in diesem Fall Luca Bignardi wirbt. Im Fall der 1More Evo glaube ich aber wirklich, dass ein Profi die Abstimmung übernommen hat. Der Sound ist sehr harmonisch und auf Hörgenuss anspruchsvoller Musik ausgelegt. Die Tiefen überlagern die Mitten kaum bis gar nicht und haben trotzdem eine treibende Kraft, wie ich sie bisher nur selten bei TWS gehört habe. Selbst im Vergleich mit meinen Soundcore Q35 Over-Ear Kopfhörern bringen die 1More Evo hier mehr Kraft auf, was für TWS-Kopfhörer einfach umwerfend ist.

Der Sound ist, vielleicht dank LDAC, auch sehr hochauflösend. Kleine Details an Gitarrenriffs oder Saitenzupfer fallen beim Hören auf, die man mit günstigeren Kopfhörern so nicht bemerkt hätte. Die Höhen kommen klar zur Geltung, wirken nicht schrill oder zischen, stehen aber auch nicht im Mittelpunkt. Der Fokus der Abmischung liegt dabei auf differenzierten Mitten und einer räumlichen Wirkung der Musik, die durch einen kräftigen, aber nicht überlagernden Bass getragen wird. Von Rock bis Klassik-Musik macht das Hören hier sehr viel Spaß. Lediglich bei Stücken, in denen das tragende Element hohe Stimmen sind, fehlt den 1More Evo teilweise das letzte Stück Brillanz. Letztendlich ist das aber Meckern auf einem äußerst hohen Niveau.

Gesprächsqualität

Die 1More Evo haben eine sehr gute Gesprächsqualität beim Telefonieren. Die Stimme wird voll übertragen und auch Störgeräusche werden gut herausgefiltert.

Sound-ID und EQs

Kommen wir noch zu der Einstellbarkeit des Sounds. Hier haben die 1More Evo meiner Meinung nach den größten Nachholbedarf. Ich habe schon betont, dass ich die Abstimmung exzellent finde und keinen Bedarf sehe, hier selbst Hand anzulegen. Wenn man das allerdings anders sieht, hat man dafür kaum Möglichkeiten. Es gibt nämlich keinen Equalizer, mit dem man bestimmte Frequenzen verstärken oder abschwächen kann. Stattdessen hat die 1More App die Sound-ID Einstellung. Hier bekommt man verschiedene Musik-Schnipsel in verschiedener Abstimmung vorgespielt und kann dann entscheiden, was einem besser gefällt. Danach wird ein Soundprofil anhand der Präferenzen erstellt. In meinem Fall führte dies zu einer etwas basslastigeren Abstimmung, die Rock und Metal Titeln gut gestanden hat, allerdings bei ruhigerer Musik die Brillanz geraubt hat. Eine deutlich bessere Wahl wäre, wenn 1More (wie z.B. bei den Kopfhörern von Soundcore) dem Nutzer einfach ermöglichte, mehrere EQs anzulegen, die man dann nach Belieben durchwechseln kann. In meinem Fall war die Sound-ID Funktion jedenfalls keine Bereicherung.

Akkulaufzeit

1More Evo Battery AkkuDas Case hat einen 450mAh Akku und kann per USB-C oder Wireless-Charging aufgeladen werden. Zu den Kopfhörern macht 1More keine Kapazitätsangabe. Der Hersteller verspricht 5,5 Stunden Musikwiedergabe mit aktiviertem ANC und 8 Stunden ohne ANC. Diese Angabe ist mit halber Lautstärke weitestgehend verlässlich. In unserem Test konnten wir etwa 7 Stunden Musik ohne ANC hören, bis die Kopfhörer nach der Ladestation verlangten. Das Aufladen dauert etwa 30 Minuten. Unter Verwendung des LDAC-Codecs nimmt die Laufzeit allerdings ab, sodass mit ANC und LDAC nur etwa 4 Stunden erreicht werden. In dem Case konnten die Kopfhörer dann zweimal vollständig geladen werden. Eine dritte Ladung wurde angefangen, allerdings nur bis zur Hälfte abgeschlossen. Insgesamt ein gutes, aber kein besonderes Ergebnis.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Die 1More Evo konnten in unserem Test einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Die Earbuds und Ladestation sind exzellent verarbeitet und der hochauflösende, brillante Sound macht beim Musikhören einfach Freude. Dazu gibt es eine ausgereifte App, eine gute Akkulaufzeit und brauchbares Noise-Cancelling. Unsere Kritikpunkte an den TWS-Kopfhörern sind hingegen die fehlende Equalizer-Funktion und dass das Ladecase keinen Platz für Memory Foam Aufsätze mitbringt. Wer mit diesen beiden Punkten leben kann, findet hier einen der besten Earbuds im Preisbereich unter 200€!

Als Alternative können wir Euch die Soundcore Liberty 3 Pro (LDAC), die Xiaomi Buds 3T Pro (LHDC) und die 1More ANC (aptXHD) empfehlen. Jeder Kopfhörer hat dabei seine eigenen Stärken und Schwächen, wobei man natürlich auch die unterstützten Codecs des eigenen Smartphones beachten sollte. Letztendlich sind die 1More Evo, insbesondere zu einem Aktionspreis wie aktuell 139€, einfache eine ausgezeichnete Wahl.

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Henrik
Gast
Henrik (@guest_90774)
2 Monate her

Hallo,
Ich steige nicht ganz durch, welches jetzt eure Empfehlung für TWS in Sachen (Video-) Telefonie ist. Es gibt ja einige TWS, die da sehr gut abschneiden, aber mich würde euer Favorit interessieren 🙂

Herzlichen Dank für eine Empfehlung!
Liebe Grüße
Henrik

Henrik
Gast
Henrik (@guest_90943)
2 Monate her
Antwort an  Joscha

Hey Joscha,
Vielen Dank! Gibt es noch einen Preis-Leistungs-Geheimtipp in Bezug auf Telefonqualität? 🙂

Danke dir!
Lg
Henrik

Henrik
Gast
Henrik (@guest_90944)
2 Monate her
Antwort an  Henrik

Die 1more stylish haben in der Bewertung z. B. 95 in puncto Sprachqualität.
Andererseits gibt es gerade die ANC für 123, das sind nur 14 EUR mehr als die Evo.

Danke 🙂

Dietmar Buege
Gast
Dietmar Buege (@guest_87743)
6 Monate her

Sehr schöner Test, hab nur noch ein Problem vor einem evt. Kauf. Bin schon ein bisschen älter und höre mit etwas mehr Pegel. Im Auto mit Tidal und LDAC Codec und einem DSP Verstärker funktioniert alles wunderbar. Zu Fuß habe ich das Problem mit normalen EarBuds nicht ohne großes Gefummel schnell die Musik stoppen und an einem Gespräch teilnehmen zu können. Unterstützt eins der drei Mic vielleicht auch eine Dialogverstärkung, so das sie im Ohr verbleiben können in so einer Situation. Ist für die meisten vielleicht eine etwas abseitige Frage, aber für mich halt wichtig.
L. G. Dietmar

Martin
Gast
Martin (@guest_87947)
6 Monate her
Antwort an  Joscha

Doch das Geht, ANC on, Passtrough und Off geht über die Touchflächen des KHs.
Ansonsten empfinde ich die Bedienung am Bud im Vergleich zu den 1More TWS ANC etwas sehr eingeschränkt.

derschnelletipper
Gast
derschnelletipper (@guest_87716)
6 Monate her

Danke für den schönen Test. Habe aufgrund eurer Empfehlung auch vor zwei Jahren die 1More Stylish gekauft und war immer super zufrieden. Vor einem halben Jahr kamen dann noch richtige Formschaumaufsätze dazu und was soll ich sagen: Der Klang ist nochmal ne ganze Nummer besser geworden. Die 1More Evo setze ich mir jetzt auf die Liste und werde mir die Buds wahrscheinlich irgendwann demnächst gönnen. @Joscha kannst du mal ein Bild zeigen, wie das mit den Foamaufsätzen im Case aussieht? Danke

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