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Xiaomi Smart Band 7 NFC im Test – Mit Bezahlfunktion und Alexa Unterstützung

Getestet von Jonas Andre am
Vorteile
  • astreines 1,62 Zoll AMOLED Display
  • unterstützt >100 Sportarten
  • direktes Antworten auf Benachrichtigungen möglich
  • AOD-Funktion
  • schickes Design
  • Bezahlfunktion
Nachteile
  • leichtes Spulenfiepen beim Laden
  • weniger Funktionen im Vergleich zu Smartwatch
  • Curve Karte ist eigentlich Pflicht!
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Still und heimlich hat Xiaomi Mitte dieses Jahres das Mi Band 7 um eine NFC Version erweitert. Damit kommt das Xiaomi Smart Band 7 NFC hierzulande denkbar spät auf den Markt, aber wie sagt man so schön: Besser spät als nie. Ich bin über ein Angebot gestolpert und habe meinem Band 6 NFC am Handgelenk für knapp 40€ ein Upgrade verpasst. Wenn euch die allgemeinen Fitnessfunktionen und Benachrichtigungen des Mi Band 7 interessieren, dann schaut euch den ausführlichen Test von Jens an. Hier gehe ich lediglich auf die Bezahl- und Alexa-Funktion ein, denn nur das unterscheidet die NFC-Version des Band 7 von allen anderen Fitnesstrackern auf dem Markt.

NFc und Alexa auf dem Xiaomi Smart Band 7

Einfach mit dem Handgelenk zahlen – für mich der Game-Changer

Man braucht keine PIN, kein Smartphone und die Zahlung wird wirklich nahezu überall akzeptiert. Weder in den USA, England, Asien oder europäischen Nachbarländer hatte ich jemals irgendein Problem mit der Bezahlung. Klassische Karten hingegen muss ich regelmäßig auch mal einstecken, muss die Karten-PIN eingeben oder die Karten werden einfach mal abgelehnt. Deshalb zählt das Xiaomi Mi Band mit NFC zu meinem persönlichen Gadget Highlight aller Zeiten. Eine Uhr ist mir für die dauerhafte Nutzung einfach zu groß am Handgelenk und auch wenn ich am Anfang eher skeptisch gegenüber der Bezahlung mit meinem Handgelenk war, hat mich das Mi Band 6 NFC eines Besseren belehrt.

 

Seit über 2 Jahren hat das Band 6 NFC (Zum Test) mein Handgelenk nur zum Laden verlassen. Der Akku hat seitdem durchaus spürbar nachgelassen und ich komme meist nur noch auf eine Woche bei meiner Nutzung. Zu Anfang waren es bei gleichem Nutzungsprofil dann doch immer mindestens 10 Tage. So lange hat dann auch das Mi Band 7 NFC wieder durchgehalten mit gleichem Nutzungsprofil:

  • 24 h-Herzfrequenzmessung aktiv (intelligente Überwachung)
  • Anruf-Benachrichtigung aktiviert und App-Benachrichtigungen deaktiviert
  • hochpräzise Schlafüberwachung aktiv
  • ganztägige Stressüberwachung aktiv
  • kontinuierliche Überwachung der Blutsauerstoffsättigung deaktiviert
  • Helligkeit Stufe 3
  • Hangelenk-Heben zur Bildschirmaktivierung aktiviert
  • Bildschirm Leuchtdauer auf 5 Sekunden (Standardwert)

Nach einer Stunde am Ladekabel hat man 50% Akku wiederhergestellt. Eine volle Ladung dauert dann knapp 2,5 Stunden. Das Ladegerät hat ein leichtes Spulenfiepen, was empfindliche Nutzer durchaus stören könnte.

Bezahlen mit dem Xiaomi Smart Band 7 NFC – so einfach geht’s

Neben dem älteren Mi Band 6 NFC können auch die Xiaomi Watch S1 Uhren (Zum Test) und die neue Watch 2 Pro (Zur Ankündigung) zum Bezahlen genutzt werden. Die Einrichtung ist denkbar einfach und war bei mir mit der Zepp Life App (ehemals Mi Fit) innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Einfach in der App auf Karten und dann der Anleitung folgen.

Die unterstützten Banken zum Bezahlen mit dem Smart Band von Xiaomi sind schnell benannte und die findet ihr aktualisiert unter diesem Link. Mit EURO Kartensysteme GmbH sollten auch MasterCard der Sparkassen in Deutschland möglich sein, das habe ich allerdings nicht ausprobiert. Falls jemand von euch so eine Kreditkarte hat, gerne die Erfahrungen in den Kommentaren teilen.

 

Diese Zahlsysteme werden vom Xiaomi Smart Band 7 NFC unterstuetzt

Wie oben zu sehen, habe ich meine Curve Karte gekoppelt. Damals “musste” ich die Karte bestellen, da nur damit die Zahlung mit einem Xiaomi Wearable möglich war, aber mittlerweile ist die Karte fester Bestandteil meines Alltags. Bei Curve handelt es sich um eine kostenlose virtuelle Kreditkarte, die in wenigen Minuten per App eingerichtet ist und folgende Vor- und Nachteile bietet:

  • zwei Kreditkarten (Visa, Visa-Debit, Mastercard) können hinterlegt werden
  • Echtzeitbenachrichtigungen bei der Zahlung
  • übersichtliche App mit allen Transaktionen
  • kein Schufa-Eintrag
  • Curve Free ist dauerhaft kostenlos
  • Go Back in Time (Nachträglich die belastete Karte ändern – 3 Mal pro Monat)

Für unseren geplanten Einsatzzweck sind die Nachteile der Curved Karte definitiv übersichtlich und kaum relevant.

  • einmalig 4,99€ Liefergebühr
  • Gebühren beim Geldabheben im Ausland (ab 200€)
  • Gebühren bei Zahlung in Fremdwährung (ab 1000€)
  • nur Visa und Mastercard werden unterstützt (keine EC- oder Girokarten, V-Pay oder Maestro)

Curve Karte einrichten (App herunterladen)

Über den Button bekommt ihr 10€ Startguthaben und habt nach der Zahlung der Liefergebühr sogar noch 5€ übrig. Ich habe meine Curve Karte mit meiner Barclays Visa-Karte (echte Kreditkarte) und meine Comdirect Bankkonto (Visa-Debit) gekoppelt.

Im Gegensatz zum neuen Xiaomi Smart Band 8 ist das Mi Band 7 NFC weiterhin mit der Zepp Life App kompatibel. Das Mi Band 8 kann nur noch mit der Mi Fitness App (ehemals Xiaomi Wear) gekoppelt werden. Für mich als Hardcore Zepp Life Nutzer ein weiterer Grund, bei der NFC Version des älteren Modells zu bleiben. Das Mi Band 8 hat auch noch gar keine globale NFC Version, die wird wahrscheinlich erst Mitte 2024 auf den Markt kommen.

Sicherheit und Ablauf des Bezahlvorganges mit dem Mi Band 7 NFC

Bei der Einrichtung der Bankkarte werdet ihr gezwungen, eine Entsperr-PIN für euer Mi Band 7 NFC einzurichten. Diesen müsst ihr spätestens alle 24 Stunden einmal eingeben, wenn ihr nicht bezahlt habt. Außerdem müsst ihr die PIN immer eingeben, wenn euer Mi Band 7 NFC das Handgelenk verlässt. Ihr könnte euch die Bezahlfunktion direkt auf die zweite Seite legen und gelangt dann mit einem Wisch nach Links zur euer Kreditkarte und müsst dann nur noch bestätigen. Die Bezahlfunktion ist dann 60 Sekunden aktiv und wird nach einmaligem Kontakt automatisch beendet.

Einfacher und sicherer geht es also kaum. Der Bezahlvorgang ist völlig unabhängig vom Smartphone. Ihr habt quasi eine Kreditkarte am Handgelenk, die mit einer PIN gesichert ist. Wenn etwa in der Therme jeder sein Smartphone und Geldbeutel im Spind hat, kann ich mir entspannt einen Cocktail an der BAR kaufen. Ja, ich musste natürlich für alle Getränke und Essen zahlen … 😁.

Amazon Alexa einrichten

Xiaomi Smart Band 7 NFc Alexa 1

Xiaomi Smart Band 7 NFc Alexa 2Auch an dieser Stelle hat sich nichts geändert. Ihr könnte Alexa durch ein einfaches Wischen nach rechts erreichen und dann etwaige Befehle für die Beleuchtung oder Einkaufsliste einsprechen. Ich bin bei Google Home zu Hause und habe Alexa im Alltag deshalb nur sporadisch zum Testen zwischendurch genutzt. Alexa war dabei stets ansprechbar, aber das Smartphone muss natürlich in der Nähe sein. Dennoch funktionierte es quasi in der gesamten Wohnung ohne Probleme. Für alle, die bereits ein kleines oder großes Smart-Home mit Alexa verwirklicht haben, sollte die Funktion Anklang finden. Könnte ich Google damit ansteuern, würde ich es vermutlich regelmäßig nutzen, da ich den Google Home nur in meine Küche habe und aus allen anderen Räumen heraus immer in die Küche schreie. Oder aber das Smartphone bemühe.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Man nehme eines der besten und beliebtesten Fitnessarmbänder der Welt und füge eine Bezahlfunktion hinzu. Heraus kommt das Xiaomi Smart Band 7 NFC. Das Gerät ist seit kurzer Zeit auch als Global Version erhältlich und die Bezahlung ist ein echtes Highlight. Neben einem NFC-Ring ist das Xiaomi Band 7 NFC die kompakteste Möglichkeit, um mit einer Hand ohne Smartphones zu bezahlen. Die guten und zuverlässigen Benachrichtigungs- und Fitnesstracking-Funktionen bleiben natürlich erhalten. Neben NFC ist auch noch Amazon Alexa mit an Bord. Mit etwas Aufwand und Wartezeit ist die Bestellung der virtuellen Curve Kreditkarte verbunden. Danach könnt ihr allerdings dauerhaft und problemlos mit eurem Handgelenk zahlen. Da das Xiaomi Band 6 NFC gar nicht mehr verfügbar ist, bekommt das Xiaomi Smart Band 7 NFC für unter 50€ eine glasklare Kaufempfehlung. 

Wenn ihr hingegen eher auf der Suche nach einer echten Smartwatch mit Bezahlfunktion seid und die Zepp Life App (ehemals Mi Fit) zu schätzen wisst, dann solltet ihr euch die Amazfit Balance mal genauer anschauen.

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Markus
Gast
Markus (@guest_105411)
2 Monate her

Hallo,
ich habe soeben das Xiaomi Smart Band 7 NFC bekommen. 
Allerdings kann ich keine Karte hinzufügen weil sobald ich in der Zepp Life App auf “Karten” und “Bankkkarte” klicke kommt die Meldung: 
Der Bankkartendienst ist in deinem Land nicht verfügbar

Ich komme gar nicht dazu meine Curve Karte hinzuzufügen, es kommt sofort diese FM. 

Lt. https://www.mi.com/global/support/nfc-bank?lang=en-001&tag=xiaomi-smart-band-7-nfc ist aber NFC und Curve in Österreich (Austria) verfügbar???

Markus
Gast
Markus (@guest_105414)
2 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Update: Hat jetzt funktioniert 🙂
Und zwar mit der Mi Fitness App im 2. Anlauf.
Mit der Zepp Life App gings überhaupt nicht aber mit der Mi Fitness App hats jetzt
funktioniert daher wenn noch jemand auf dieses Problem stösst auf jeden Fall
mal die andere Mi-App probieren 😉
 

Patrick Fischer
Gast
Patrick Fischer (@guest_102629)
4 Monate her

Hallo Jonas, ich habe auch das Xiaomi Mi band 7 NFC (China Version), aber in der Zepp life App, erscheint bei mir unter Karten, nur: Transportkarte & Zugangskarte erstellen. Nichts mit Bankkarte etc.

zante
Gast
zante (@guest_102603)
4 Monate her

Es ist nicht dauerhaft KOSTENLOS, jedes Monat werden 1.- abgebucht für die günstigste Version. Habe heute versucht eine Curve Karte zu bestellen. Mein MI 7 NFC funktioniert nicht, die Meldung: MI 7 NFC “Der Bankkarte Dienst ist in deinem Land nicht verfügbar” solange ich nicht meine Kreditkarte ohne Probleme eingeben kann, solange ist für mich das NFC uninteressant. Es werden nur diese Karten unterstützt : “Österreich MasterCard Curve UK Limited”
Das Band geht wieder retour!

zante
Gast
zante (@guest_102641)
4 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Danke Jonas Andre, nach gestrige CURV Bestellung ist diese Info: Der Karten versandt ist Gratis, jedoch fallen monatlich Gebühren von 1.- an zumindest verstehe ich es so. Vermute auch das es unabhängig davon ist, wo man lebt.

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