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Ulefone Note 11P Test

Getestet von Lennart am
Firmware : Android 11
Bewertung: 65%
Vorteile
  • Benachrichtigungs-LED
  • gute Performance (RAM + Prozessor)
  • guter Fingerabdruck.Sensor
Nachteile
  • nur HD+ Display
  • unsaubere Verarbeitung
  • schlechter Empfang beim WLAN
  • schlechte Kamera-Software
Springe zu:
CPUMediatek Helio P60 - 4 x 2,0GHz + 4 x 2,0Ghz
RAM8 GB RAM
Speicher128 GB
GPUARM Mali-G72 - 800MHz
Display 1600 x 720, 6,5 Zoll 60Hz (IPS)
BetriebssystemAndroid 11
Akkukapazität4400 mAh
Speicher erweiterbar Ja

Speichererweiterung
Hauptkamera48 MP + 8MP (dual) + 2MP (triple)
Frontkamera8 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussJa
EntsperrungFingerabdruck
LTENein
NFCNein
SIMnano
Gewicht g
Maße167mm x 77mm x 9,9mm mm
Antutu156303
Benachrichtigungs-LEDJa
Hersteller
Getestet am05.04.2021

Der chinesische Hersteller Ulefone ist vor allem für seine Outdoor-Smartphones bekannt, doch mit dem Note 11P hat man ein neues Mittelklasse-Gerät für die breite Masse im Angebot. Der Nachfolger des Note 10 wird vom Helio P60 SoC und einem 4400 mAh großen Akku betrieben. Dem zur Seite stehen 6GB Arbeits- und 128GB Massenspeicher. Bilder werden mit einem 48MP Quadkamera-Setup geschossen und preislich liegt das Gerät bei circa 120€.

Verarbeitung und Design

 

Laut Hersteller betragen die Abmessungen 167 x 77 x 10 Millimeter, was ich genauso bestätigen kann. Anders sieht das wiederum beim Gewicht aus, denn hier macht der Hersteller eine Angabe von 184 Gramm. Das kann ich so definitiv nicht bestätigen, das Gerät wirkt deutlich schwerer und das ist es auch, denn die Waage zeigt 212 Gramm an. Damit unterscheidet sich das Gerät im Vergleich zu ähnlich großen Smartphones nicht maßgeblich. In Anbetracht der verbauten Materialien hingegen kommt es mir schwer vor. Während andere Hersteller auf Glas-Metall-Sandwiches setzen, verbaut Ulefone im gesamten Gehäuse – bestehend aus Rückseite und Rahmen – Plastik. Beim zweiten Hinsehen fällt auf, dass dieses Gehäuse aus einem Stück gefertigt wurde.

Dennoch hat Ulefone aus mir unersichtlichen Gründen einen etwas scharfkantigen Übergang zwischen Rückseite und Rahmen in das Plastik eingearbeitet. Der eigentliche Vorteil eines sogenannten Unibody-Gehäuses ist zum einen, dass das Gerät deutlich an Stabilität gewinnt, und zum anderen umgeht man dadurch die Entstehung von scharfen Kanten. Beim Ulefone Note 11P hat man aber leider nur den Vorteil der Stabilität gewonnen. Die Rückseite ist leicht angeraut und hat eine dezente Carbon-Optik. Der Rahmen hingegen ist glatt. Auf der Ober- und Unterseite ist der Rahmen abgeflacht, sodass man das Smartphone theoretisch auf flachen Untergründen aufstellen könnte. Auf der rechten Seite beherbergt der Rahmen von oben nach unten die Lautstärke-Wippe und den Power-Button. Lautsprecher, USB-C Port zum Aufladen und Mikrofon teilen sich die Unterseite, während auf der Oberseite noch ein Kopfhörer-Anschluss Platz findet. Zu guter Letzt befindet sich auf der linken Seite noch ein Einschub für zwei Nano-SIM Karten und zusätzlich eine MicroSD-Karte (Dreifachslot).

Auf der Rückseite ist nicht nur das Quadkamera-Setup zu finden, sondern auch ein Fingerabdruck-Sensor. Wie die Verpackung des Geräts schon vermuten lässt, sind die Ränder auf der Vorderseite zu den Seiten hin abgerundet, sodass man im ersten Moment denkt, das Note 11P hätte ein abgerundetes Display. Das wäre in der Preisklasse ein absolutes Highlight, ABER: Konjunktiv! Spätestens beim Anschalten fällt auf, das Note 11P hat einfach nur dicke Displayränder an allen vier Seiten und auch nur die Ränder sind abgerundet. Für meinen Geschmack sind die Ränder, die sich um das HD+ Display erstrecken, ein bisschen zu dick. Die Dicke rechts und links beträgt drei Millimeter und an der Oberseite fünf Millimeter. Das Kinn auf der Unterseite ist sogar fast einen Zentimeter breit, hier konnte ich ca. neun Millimeter messen. Die Kamera findet in einem Punch-Hole in der linken oberen Ecke ihren Platz. In Anbetracht dessen, dass der Rand oben sowieso schon dick ist, hätte ich mir gewünscht, dass man die Frontkamera noch in den Rand, neben die Benachrichtigungs-LED gepackt hätte. Insgesamt wirkt das Ulefone Note 11P sehr klobig, was zum einen am Rahmen und dem Gewicht liegt und zum anderen an den Displayrändern.

Bei der Verarbeitung ist man von Ulefone eigentlich Gutes gewohnt, aber leider bleibt sich der Hersteller beim Note 11P nicht treu. Die Tasten wackeln stark, das Gehäuse ist scharfkantig, der Einschub für die SIM-Karte ist unsauber in den Rahmen eingearbeitet und das Gerät knackt häufig. Alles in allem hat mich die Verarbeitung etwas enttäuscht.

Lieferumfang des Ulefone Note 11P

  • Silikon-Case
  • USB-C-Kabel und 10W Netzteil
  • SIM-Nadel
  • Schutzfolie
  • Quick-Start-Guide 

Display

Das IPS-Display hat eine Auflösung von 1600 x 720 Pixel. Damit entspricht es nur HD+ und einzelne Pixel sind definitiv zu erkennen. Im Jahre 2021 sollte eine FHD+ auch in dieser Preisklasse vorhanden sein. Die Helligkeit des Displays fällt mit 620 Lux hingegen angenehm auf. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme beim Ablesen und auch bei den ersten Sonnenstrahlen des Jahres war alles noch gut ablesbar. Die Farben des 6,55 Zoll großen Bildschirms werden schön dargestellt. Kontraste kommen gut zur Geltung und die Blickwinkelstabilität ist hervorragend. Die Farben verändern sich zu keinem Zeitpunkt, wenn man schräg auf das Gerät schaut. Das Gerät hat insgesamt fünf Touchpunkte, die gleichzeitig reagieren können. In dem Preissegment wären definitiv zehn Punkte möglich gewesen. Das fällt vor allem bei Spielen auf, in denen es auf Geschwindigkeit ankommt. Im Alltag bemerkt man dies nicht.

Leistung des Ulefone Note 11P

Im Ulefone Note 11P werkeln 8GB Arbeitsspeicher und 128GB Massenspeicher an der Seite einer Helio P60 CPU. Diese CPU ist nun schon drei Jahre auf dem Markt und wurde damals für die gehobene Mittelklasse vorgestellt. Als Grafikeinheit kommt die integrierte ARM Mali G72MP3 zum Einsatz. Die GPU ist demnach auch schon drei Jahre alt. Dass man einen drei Jahre alten SoC in diesem Smartphone verbaut hat, ist für mich ziemlich fragwürdig. Der Helio P60 war und ist zwar ziemlich stark, wird aber aufgrund des Alters nicht mehr sehr zukunftssicher sein. Für die Preisklasse ist der Prozessor aber eine gute Wahl. Vorbildlich hat Ulefone beim Arbeitsspeicher auch nicht gespart und dem Prozessor 8GB LPDDR4X RAM zur Seite gestellt. Diese sind mit 5045 MB/s durchschnittlich schnell und haben keinerlei Probleme mit Multitasking oder kleineren Spielen. PUBG Mobile läuft auf den geringsten Einstellungen flüssig, jedoch mit der Einschränkung, dass das Display oft erst spät reagiert. Asphalt 9 hingegen ruckelt an manchen Stellen, lässt sich aber ansonsten störungsfrei spielen. Die internen 128GB UFS 2.1 Massenspeicher sind hingegen eher unterdurchschnittlich, denn sie erreichen gerade einmal eine Lesegeschwindigkeit von 259 MB/s. Hier sind günstigere Smartphones von chinesischen Herstellern oftmals um einiges schneller. Die Lesegeschwindigkeit reiht sich mit 204 MB/s im Durchschnitt für die Preisklasse ein.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark (Slingshot) Ergebnis

System

Als Betriebssystem kommt auf dem Ulefone Note 11P Googles neueste Errungenschaft, nämlich Android 11, zum Einsatz. Wir können eine fast unveränderte Version von Android vorfinden, Ulefone hat nur an ein paar vereinzelten Stellen noch einmal selbst Hand angelegt. Die Optik des Systems ist unverändert, sodass sich jeder Android-Nutzer sofort „wie zu Hause“ fühlen kann. Der Hersteller hat zum Beispiel einen sogenannten Smart Assistant hinzugefügt, der es einem erlaubt, durch Wischen von oben nach unten mit drei Fingern einen Screenshot zu erstellen. Wischt man mit drei Fingern von unten nach oben, gelangt man augenblicklich in die Kamera-App. Durch Wischen mit zwei Fingern hingegen, kann man die Lautstärke lauter und leiser stellen und durch doppeltes Tippen auf den Home-Button schaltet sich das Gerät in den Standby-Modus. Alle vier Gesten erkennt das System problemlos und führt die gewünschte Aktion sofort um. Vor allem das Starten der Kamera funktioniert zuverlässig, was mich besonders beeindruckt hat. Bei der Lautstärke-Geste hingegen braucht es an Fingerspitzengefühl und Übung. Hier ist es einfacher, die Tasten an der Seite zu verwenden. Den Kamera-Shortcut finde ich sehr nützlich und habe ihn auch häufig verwendet, denn man muss nicht erst aus einer anderen Anwendung heraus und die Kamera-App suchen. Durch das Wischen von unten nach oben spart man einiges an Zeit und es macht auch einfach Spaß, da es wirklich gut funktioniert.

Die allgemeine Steuerung des Smartphones erfolgt entweder über die altbekannte Drei-Tasten-Steuerung oder die in Android 10 eingeführte Gestensteuerung. Beides funktioniert gut und so bleibt es jedem selbst überlassen, welche Steuerung man nutzt. Möchte man allerdings den Shortcut zum Ausschalten des Note 11P nutzen, muss man die 3-Tasten-Navigation verwenden, da man hierfür den Home-Button benötigt.

Eine kleine Auffälligkeit im System ist, dass es sich in einen systemweiten Dark Mode schaltet, sobald der Akkustand des Geräts unter 15 Prozent sinkt. Das bedeutet, dass alle System-Apps, wie zum Beispiel Einstellungen oder die Telefon-App dunkel dargestellt werden. Der eigentliche Sinn eines solchen Dark Modes ist, dass man mit einem AMOLED-Display Akku sparen kann, da nur einzelne Pixel beleuchtet werden und das Display an allen schwarzen Stellen ausgeschaltet ist. Da im Note 11P aber ein IPS-Display verbaut ist, macht es kaum einen Unterschied, ob die Farben weiß oder schwarz sind. Eine nervigere Auffälligkeit hingegen ist, dass die Helligkeitsanpassung schlecht kalibriert wurde. Ist das Display auf der dunkelsten Stufe und man möchte es heller machen, merkt man keinen Unterschied, bis die Anzeige ungefähr in der Mitte ist.

 

Kamera des Ulefone Note 11P

Ulefone wirbt auf AliExpress und Banggood immer mit einer 48MP-Quad-Kamera. So sollen neben dem Hauptkamerasensor mit 48MP von Samsung, ein 8MP Ultraweitwinkel-Sensor, ein 2MP Makro-Sensor und eine 2MP „Sub-Camera“ verbaut sein. Was genau eine „Sub-Camera“ ist kann ich nur erahnen. Ich nehme an, dass man hier einen Tiefen-Sensor meint, der für die Hintergrund-Erkennung bei Porträts zuständig ist. Solche Sensoren sind nach wie vor sehr beliebt und fast in jedem Smartphone zu finden. Sonderlich sinnvoll sind sie aber nicht.

Die Bilder der Hauptkamera sind solide, bei einem „Samsung Sensor“ hatte ich aber ehrlicherweise mehr erwartet. Die Bilder sind schnell unscharf und bei der Farbwiedergabe muss man Glück haben. Mal werden die Farben sehr knallig und bunt dargestellt und ein anderes Mal sind sie wieder blass und langweilig.

Beim Ultraweitwinkel-Modus gibt es keine großartigen Farb-Unterschiede. Die Farben werden (fast) immer naturgetreu abgebildet. Negativ ist mir hier allerdings aufgefallen, dass man schnell eine Fischaugen-Optik im Bild hat. Bei einer Weitwinkel-Linse ist dies zwar unvermeidlich, aber andere Hersteller können das durch gute Software-Erkennung wieder ausgleichen, sodass das Bild im Prinzip „glattgezogen“ wird. Das schaffen die Hersteller auch in dieser Preisklasse!

Mit der Makro-Kamera gelingt es teilweise wirklich schöne Fotos zu machen. Aber leider nur draußen, denn die Kamera ist von Werk aus leider sehr dunkel. Somit werden Farben leider auch hier sehr blass und nicht naturgetreu dargestellt. Dies kann in manchen Situationen aber auch wie ein Filter wirken, der das Foto interessanter macht.

Um nun die Wirksamkeit der ominösen „Sub-Camera“ ausfindig zu machen, navigieren wir in der Kamera-App zu „Portrait“. Spätestens jetzt merken wir, dass der Sensor ein Fake ist. Denn einen Portrait-Modus, wie man ihn von mittlerweile jedem anderen Smartphone kennt, gibt es nicht. Vor allem die Hintergrund-Unschärfe macht diesen Modus aus. Mittlerweile können die meisten Hersteller durch ihre Kamera-Software Personen erkennen und demnach auch – teilweise hervorragend, teilweise eher schlecht – den Hintergrund unscharf darstellen. Da die Software in den letzten Jahren immer besser geworden ist, verzichten die Hersteller mittlerweile auf die oben genannten Tiefensensoren. Man könnte jetzt meinen, dass die Software doch dann beim Note 11P auch gut sein müsste, da wir wissen: Der vierte Sensor ist fake. Doch leider hat man es sich im Hause Ulefone sehr leicht gemacht und im Portrait-Modus eine starre Vignette eingeschaltet. Dadurch wird von vornherein ein bestimmter Teil des Fotos unscharf dargestellt und ein Kreis in der Mitte bleibt scharf. Somit kann man keine vernünftigen Portraits erstellen, da entweder ein Teil des Motivs ungewollt unscharf ist oder ein Teil des Hintergrunds ungewollt scharf.

Die 8MP Selfie-Kamera auf der Vorderseite macht schöne Fotos, die für Social-Media Plattformen ausreichend sind. Das einzige Problem ist, dass der Himmel auf jedem Foto überbelichtet ist. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war es relativ bewölkt, aber die Kamera hat nur eine weiße Fläche eingefangen.

Das gesamte Kamera-Setup vom Ulefone Note 11P zeigt einmal mehr, dass es mittlerweile nicht mehr nur auf gute Sensoren ankommt, sondern vielmehr auf die Software, für die jeder Hersteller selbst verantwortlich ist. Und Ulefone hat sich hier leider nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Konnektivität

Für den Gebrauch bei uns in Deutschland ist das Smartphone in Sachen Empfang laut Datenblatt bestens gerüstet, denn es unterstützt alle wichtigen Bänder, unter anderem auch LTE Band 20. Im Einzelnen sind es die Bänder:

  • 4G: LTE-FDD: B1 /2 /3 /4 /5 /7 / 8/ 12 / 17 /19 /20 / 28A /28B
  • 3G: WCDMA: B1 /2 / 4/ 5/ 8
  • 2G: GSM: B2 / 3/ 5 /8

WiFi 5 ist ebenso mit an Bord. Hier finden wir WLAN a /ac /b /g /n. Auf dem Papier hört sich das insgesamt gut an, jedoch sieht es in der Praxis etwas anders aus. Denn die Empfangsqualität des WiFi-Moduls ist nicht nur etwas schlechter als bei anderen teilweise günstigeren Geräten, sondern sie ist miserabel. Das Smartphone zeigt zwar meist alle vier Empfangsbalken an, verliert aber ständig die Verbindung zum Netzwerk. Dabei ist es egal, ob das Smartphone direkt neben dem Router liegt, oder ob es am anderen Ende des Hauses. Der Empfang über das mobile Netz sieht hier schon etwas besser aus. Leider ist die Nutzung von Google Pay und Konsorten nicht möglich, da der Hersteller auf NFC verzichtet, aber immerhin ist die Nutzung von VoLTE und VoWiFi möglich.

Zum Musik hören kann man sowohl den Mono-Lautsprecher auf der Unterseite des Smartphones nutzen als auch den Kopfhörer-Anschluss auf der Oberseite des Geräts. Der Lautsprecher wird sehr laut, klingt aber teilweise blechern. Reichen einem diese beiden Möglichkeiten nicht aus, gibt es auch noch die Möglichkeit seine Bluetooth-Kopfhörer mit dem Note 11P zu verbinden, denn Ulefone verbaut Bluetooth in der Version 5.0. Für die Sichtbarkeit von Benachrichtigungen hat Ulefone auch an eine Benachrichtigungs-LED gedacht. Die LED kann in drei Farben leuchten: Blau, Grün und Rot. Bei App-Benachrichtigung, wie zum Beispiel WhatsApp, leuchtet sie blau. Die Farben Grün und Rot fungieren als Akkustands-Anzeige und so blinkt sie rot, wenn das Gerät bald leer ist und wenn es aufgeladen wird. Sobald das Smartphone aufgeladen ist, springt die LED auf Grün. Dies ist voreingestellt und lässt sich leider nicht ändern.

 

An Sensoren hat man beim Ulefone Note 11P alle wichtigen verbaut und so sind ein Beschleunigungssensor, Helligkeitssensor, E-Kompass, Näherungssensor und ein Gyroskop verbaut. Für die Standorterkennung sind neben dem GPS Standard auch noch GLONASS und Beidou verbaut. Google Maps und ähnliche Systeme funktionieren gut und somit kann man mit dem Note 11P sicher navigieren.

Akkulaufzeit des Ulefone Note 11P

Screenshot 20210218 081625Der festverbaute Akku des Geräts misst 4400 mAh und wird mit maximal 10 Watt per USB-C aufgeladen. Die Akkulaufzeit ist solide und man kommt gut und bedenkenlos durch einen Tag. Spätestens zur Hälfte des zweiten Tages sollte man sich dann allerdings zu einer Steckdose begeben. Der Akku-Benchmark kommt auf ca. elf Stunden, was ebenfalls ein solides Ergebnis ist.

Bei einer Runde PUBG Mobile (ca. 30 Minuten) spielen verliert das Gerät 13 % Akkuladung. Somit kommt man ungefähr auf 25 % in einer Stunde. Mit diesen Werten kann das Gerät auf jeden Fall mit ähnlichen teuren Produkten mithalten und braucht sich nicht zu verstecken. Da das Smartphone leider nur mit maximal 10 Watt aufgeladen wird, muss man bis zu drei Stunden warten, bis der Akku wieder komplett von null auf 100 % geladen ist.

Testergebnis

Getestet von
Lennart

In Anbetracht der starken Konkurrenz von Xiaomi und Cubot in diesem Preisbereich, gibt es für die Mängel am Ulefone Note 11P keine Gnade. So ist das Display mit der niedrigen HD-Auflösung nicht mehr üblich im Preisbereich. Gleiches gilt auch für den Prozessor, der ebenfalls nicht mehr in einem Smartphone über 100€ zu finden sein sollte. Und schließlich gibt es noch nervige Kleinigkeiten wie die unausgereifte Kamera-Software und den schlechten WiFi-Empfang, die uns davon abhalten, dem Ulefone 11P eine Kaufempfehlung zu geben. Das Poco M3 ist günstiger und in allen Kategorien spürbar besser aufgestellt.


Gesamtwertung
65%
Design und Verarbeitung
60 %
Display
60 %
Leistung und System
75 %
Kamera
50 %
Konnektivität
70 %
Akku
75 %

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Frankenstein
Gast
Frankenstein (@guest_76844)
1 Minute her

Wie kommst du zum Fazit, der Helio P60 sei für ein Smartphone, dass derzeit um die 120€ auf Banggood kostet, schlecht aufgestellt? Klar, der ist schon drei Jahre auf dem Markt, aber was spielt das für eine Rolle, wenn die Performance in dem Preisbereich gut ist, und das System vollkommen rund läuft damit.

Jonas
Gast
Jonas (@guest_76704)
3 Tage her

Ulefone hat schon öfer bei der Kamera, Verarbeitung und Updatepolitik enttäuscht. Teilweise wurden Updates angekündigt, welche dann nicht kamen. Ich rate von Ulefone generell ab.

Redfield210182
Mitglied
Mitglied
Redfield210182 (@redfield210182)
5 Tage her

Wann kommt denn der Poco X3 Pro Test?

SezerD
Gast
SezerD (@guest_76636)
5 Tage her
Antwort an  Redfield210182

Ich denke ma noch ne woche. Hatte joscha letztens geschrieben

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_76624)
5 Tage her

Das Billig-Gerät von Ulefone hat also eine Benachrichtigungs-LED, die in mehreren Farben leuchten kann. Lustig, dass die großen Hersteller das nicht mal in der Oberen Mittelklasse hinbekommen – sofern sie überhaupt noch eine solche Lampe verbauen.

Ansonsten spricht natürlich eigentlich nicht wirklich viel für das Ding, allerdings könnte ich es mir gut als “Spielkonsole” vorstellen, denn der P60 stemmt so gut wie alle Android-Games zufriedenstellend.

Angelus
Mitglied
Mitglied
Angelus (@angelus)
5 Tage her
Antwort an  Steinlaus

Wenn der merkwürdige Displayschaden nicht noch bei weiteren Usern auftritt. Die Enttäuschung meines Lebens, siehe nächsten Beitrag hier.

Angelus
Gast
Angelus (@guest_75910)
18 Tage her

Bestellt und erhalten – und nach wenigen Minuten des Gebrauchs ein Displayschaden: Plötzliche Streifen durch das ganze Display, wie bei einem analogen TV-Gerät in Zeiten des Antennenfernsehens. Unglaublich.
Vor Jahren hatten zwei Bekannte von mir das exakt selbe Problem mit einem Ulefone-Smartphone – allerdings nach etwa einjährigem Gebrauch.

Angelus
Mitglied
Mitglied
Angelus (@angelus)
1 Monat her

Aber: Eine grüne Benachrichtigungs-Leuchte oben rechts. Sehr schön.

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_75313)
1 Monat her

Ich bezweifle, dass die kleinen Hersteller im Mainstream ähnliche Pakete schnüren können, wie wir sie von Xiaomi und Co. kennen. Da fehlt einfach die Finanzkraft im Hintergrund.