Mit sehr günstigen Smartphones ist es immer so eine Sache. Die etablierten Hersteller wie Apple und Samsung scheinen sich an Billig-Modellen nicht die Hände schmutzig machen zu wollen. Gleichzeitig bieten viele Discounter und Elektronik-Händler wie Mediamarkt „Schnäppchen“ an, deren Hard- und Software komplett veraltet ist. Der Begriff „Restmüll“ wäre hier eigentlich die bessere Bezeichnung. Die einzig brauchbaren Geräte kommen daher von chinesischen Herstellern – Doch auch hier ist die Qualität oft durchwachsen und unter 80€ gibt es nur wenige empfehlenswerte Produkte.

Xiaomi möchte sich nun in dieser Marktlücke breit machen und bringt das bisher mit Abstand günstigste Smartphone auf den Markt. Selbst ein Redmi 6a wird nun nochmal beim Preis unterboten. Das 60€ teure Xiaomi Redmi Go richtet sich an Nutzer, die ein Handy für die ganz einfachen Aufgaben suchen. Das Smartphone hat natürlich keine leistungsstarke Hardware, dafür gibt es aber aktuelle Empfangsstandards wie LTE und ein aktuelles Android Go System. Ob das Billig-Smartphone von Xiaomi überzeugen kann, erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

Design und Verarbeitung

Das Gehäuse des Xiaomi Redmi Go ist, wie zu erwarten, komplett aus Kunststoff gefertigt. Mit 138g ist das Smartphone angenehm leicht. Das Smartphone ist mit einem 5 Zoll Display kompakt gehalten. Die Maße betragen 140 x 70 x 8,3mm, womit das Handy noch problemlos einhändig bedient werden kann. Im Gegensatz zu neueren Smartphones ist das Redmi Go noch im 16:9 Format gehalten. Unterhalb des Displays gibt es daher die guten alten Soft-Touch-Buttons für Zurück, Home und App-Übersicht.

Xiaomi Redmi Go 10

Die Verarbeitungsqualität ist durchweg gelungen, wenngleich das Handy natürlich keinen Premium-Duft versprüht. Stellen mit unsauberer Verarbeitung oder großen Spaltmaßen findet man nicht. Etwas schade ist allerdings, dass man die Rückseite nicht ablösen kann und somit der Zugriff auf den Akku verwehrt bleibt. Zwei SIM-Karten und eine MicroSD finden in zwei seitlichen Einschüben gleichzeitig Platz.

passende MicroSDs auf

Auf der Unterseite gibt es einen Micro-USB Anschluss und den Lautsprecherausgang. Auf der Oberseite gibt es einen 3,5mm Kopfhörer-Anschluss. Der Power-Button und die Lautstärke-Regler sind wie gewohnt linkerhand angebracht. Auf der Rückseite ist übrigens kein Fingerabdruck-Sensor vorhanden. Um das Smartphone zu entsperren, muss man auf ein Wischmuster oder PIN-Code zurückgreifen.

Xiaomi Redmi Go kopfhöreranschlussXiaomi Redmi Go Microusb

Xiaomi Redmi Go LieferumfangIm Lieferumfang des Redmi Go gibt es neben dem Smartphone einen 5V/1A Ladestecker, SIM-Stecker, Kurzanleitung und ein Micro-USB Kabel. Wer eine günstige Schutzhülle für das Redmi Go sucht, wird auf Aliexpress oder bei Gearbest fündig.

Das Xiaomi Redmi Go ist trotz des geringen Preises ordentlich verarbeitet. Mit Ausnahme des fehlenden Fingerabdruck-Sensors gibt es hier keine gravierenden Einbußen. Zudem handelt es sich um ein kompaktes Gerät, das man noch einhändig bedienen kann.  

Display

Was das Display angeht, kann sich das Xiaomi Redmi Go von den Billig-Konkurrenten in deutschen Elektronikmärkten deutlich abheben. Der Grund dafür liegt in der Display-Technik IPS. Normalerweise findet man in diesem Preisbereich nur veraltete LCD-Panels, die einen katastrophalen Kontrast, kaum Blickwinkelstabilität und eine niedrige Helligkeit haben. In den genannten Punkten kann das Redmi Go daher glänzen. Natürlich sind schwarze Bildflächen immer noch leicht grau, allerdings kann man Texte und Nachrichten angenehm lesen. Auch die Blickwinkelstabilität und die Farbdarstellung enttäuschen nicht. Die Helligkeit liegt im Durchschnitt. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung wird das Ablesen schwierig.

Xiaomi Redmi Go Display

Was die Display-Auflösung angeht, so bekommt man hier immerhin HD geboten. Mit 1280 x 720 Pixel auf dem 5 Zoll Display landet man bei einer Bildpunktdichte von 294ppi. Damit liegt das Redmi Go nur ganz knapp unter dem Retina-Wert. Einzelne Bildpunkte kann man nur erkennen, wenn man unnatürlich nah an das Display herangeht.

Ein weiterer Pluspunkt ist der Einsatz von gehärtetem Display-Glas. Xiaomi gibt hier zwar keinen Marken-Namen an, jedoch ist das Display auch nach 10 Tagen vollkommen frei von Kratzern und einen Belastungstest mit einem Schlüsselbund übersteht es ebenfalls spurenlos. Überdies ist ein moderner 10-Punkt-Touchscreen verbaut. Dies ermöglicht es, auch sehr schnell auf dem Handy zu tippen, ohne dass es dabei zu Fehleingaben kommt. Dieses unscheinbare Feature ist wirklich ein Segen, den man erst zu schätzen weiß, wenn man mal ein Handy mit 2-Punkt-Touchscreen bedient hat. Bei all dem Lob haben wir trotzdem noch einen Kritikpunkt: Das Xiaomi Redmi Go verfügt nicht über eine Benachrichtigungs-LED.

Insgesamt kann das Redmi Go in punkto Display wirklich beeindrucken. Ein IPS-Display mit HD-Auflösung, gehärtetem Glas und 10-Punkt-Touchscreen gehören in dieser Preisklasse nicht zum Standard!

Leistung

Das Redmi Go hat einen ​​Qualcomm Snapdragon 425 Prozessor verbaut. Die Quad-Core CPU arbeitet mit 4 x 1,4GHz und wird unterstützt von einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beträgt je nach Version 8GB oder 16GB.

Mit dieser Ausstattung ist das Redmi Go nur für einfache Aufgaben zu gebrauchen. Prinzipiell laufen jedoch alle Apps auf dem Smartphone. Auch etwas komplexere Anwendungen wie Facebook, Youtube oder Google Maps sind mit ein paar Wartesekunden noch nutzbar. Die Navigation im abgespeckten Android Go System ist ebenfalls überraschend schnell, dazu aber später mehr. Klar sein sollte einem jedenfalls sein, dass das Smartphone aufgrund des geringen Arbeitsspeichers nicht für Multitasking geeignet ist. Auch ist die GPU zu schwach für aufwendigere 3D-Games.

Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Der interne Speicher ist mit 8GB oder 16GB doch sehr begrenzt. Schon mit einigen Apps und ein paar Videos kommt man bei der kleinen Version an Ihre Grenzen. Hier lohnt es sich für den ein oder anderen sicher, entweder die 16GB Version zu kaufen oder den Speicher per Micro-SD zu erweitern. Die Micro-SD kann dann auch als Systemspeicher eingerichtet werden, sodass man sie auch zur Installation von Apps verwenden kann.

Das Redmi Go ist schlichtweg ein Smartphone für Nutzer, die Ihr Handy für Whatsapp, Surfen und ein bisschen YouTube verwenden. Diese Apps lassen sich auch mit ein bisschen Geduld gut nutzen. Wer mehr als eine Stunde am Handy verbringt, sollte aber lieber zu einem schnelleren Handy greifen.

System

Das Xiaomi Redmi Go läuft mit einem Android 8.1 Go System. Insofern erhält man hier aktuelle Software und auch ein Update auf Android 9 wird wahrscheinlich erscheinen. Bei Android Go handelt es sich um eine spezielle Version von Android, die Google für leistungsarme Low-Budget Geräte konzipiert hat. Der System-Launcher hat weniger Animationen und einige Google Apps sind ebenfalls in einer abgespeckten Version vorinstalliert. Der Funktionsumfang ist jedoch nicht merkbar eingeschränkt. Als Beispiele sind hier der Mint-Browser als Chrome-Alternative, Google Maps Go und YouTube Go zu nennen. Ansonsten befindet sich keine unnötige Software von Drittanbietern auf dem Handy, was bei einem so leistungsschwachen Gerät auch vernünftig ist. Wer jedoch eine bestimmte App in der normalen Version nutzen will, kann sich diese einfach auf dem Playstore herunterladen.

Redmi Go android launcherRedmi Go Apps  Redmi Go Android Go System

Der Systemgeschwindigkeit kommt Android Go deutlich zugute. So ist das Redmi Go in allen Menüs und Homescreens schnell unterwegs und es gibt keine wahrnehmbaren Lags. Diese treten erst auf, wenn man mehr als 4 Apps auf dem Smartphone gleichzeitig geöffnet hat.

Kamera

Das Redmi Go hat eine 8 Megapixel Kamera mit einer f/2.0 Blende auf der Rückseite und eine 5 Megapixel Kamera mit f/2.2 Blende auf der Front. Die Rückkamera wird von einem LED-Blitz unterstützt. Die Fotoqualität ist natürlich meilenweit entfernt von teureren Smartphones, allerdings ist es Xiaomi gelungen, das wohl beste Kamera-Handy unter 80€ zu produzieren. Die Fotos bei Tageslicht haben eine annehmbare Schärfe und eine gute Farbdarstellung. Klar, man möchte die Fotos nicht gerade auf einer Leinwand abdrucken, aber selbst auf einem großen PC-Bildschirm ist die Qualität der Aufnahmen noch in Ordnung.

Sowohl bei der Front- als auch bei der Rückkamera gibt es gelegentlich Probleme beim Weißabgleich und beim Reinzoomen merkt man auch die geringe Detailzahl. All dies trifft aber auf so ziemlich jedes Kamera-Smartphone in diesem Preisbereich zu. Insbesondere bei der Schärfe und Farbwiedergabe hat das Redmi Go hier eindeutig die Nase vorn. Zudem ist die Auslösezeit sehr gering und der Fokus wird auch in der Regel richtig gesetzt.

Sobald nur noch wenig Licht zur Verfügung steht, kann man keine brauchbaren Fotos mehr aufnehmen. Es entsteht ein starkes Rauschen und die Ergebnisse sind einfach nicht mehr ansehnlich. Wer gute Low-Light Fotografie braucht, muss daher zu einem teureren Smartphone greifen.

Insgesamt ist die Bildqualität für ein 60€ Smartphone mehr als gelungen. Es gibt natürlich einen deutlichen Respektabstand zu teureren Modellen wie dem Redmi Note 7, aber die Konkurrenz im Preisbereich kann das Redmi Go problemlos hinter sich lassen.

Konnektivität

Xiaomi Redmi Go simslot

Ein großer Vorteil gegenüber anderen Low-Budget Geräten ist zweifelsfrei die Unterstützung von 4G LTE Internet und Dual-Sim. Zwar reicht auch die 3G-Geschwindigkeit für ein so günstiges Gerät wie das Redmi Go problemlos aus, allerdings hat man mit LTE einfach eine bessere Netzabdeckung. Es werden auch alle für Deutschland relevanten Bänder unterstützt:

2G: B2/B3/B5/B8
3G: B1/B2/B4/B5/B8
4G FDD LTE: B1/B2/B3/B4/B5/B7/B8/B20/B28
4G TDD LTE: B38/B40/B41

Der Netzempfang ist dank des Kunststoffgehäuses stark. Auch bekommt man beim Telefonieren beidseitig eine gute Qualität geboten, selbst wenn VoLTE oder VoWifi nicht unterstützt werden. Sogar die Freisprechfunktion kann problemlos genutzt werden und Hintergrundgeräusche werden recht gut herausgefiltert. Der verbaute Lautsprecher ist ebenfalls von einer guten Qualität. Natürlich werden Tiefen kaum wiedergegeben, allerdings verzerrt der Sound auch nicht auf voller Lautstärke. Damit erfüllt der Speaker alle Ansprüche, die man in diesem Preisbereich haben kann.

Redmi Go Sensor TestRedmi Go GPStest

An Sensoren sind Näherung, Beschleunigung und Helligkeit verbaut. Auf einen E-Kompass zur Navigation, ein FM-Radio oder gar ein Gyroskop muss man verzichten. Dafür erledigt das GPS seinen Dienst zuverlässig und das Redmi Go kann als Navi-Eratz verwendet werden.

An drahtlosen Standards gibt es Bluetooth 4.1 und Wifi mit b/g/n Standard. Beides genügt für ein Smartphone dieses Preisbereichs. Die Empfangsstärke ist auch hier ordentlich.

Akku

Redmi Go battery testDer Akku des Redmi Go misst 3000mAh. Für ein 5 Zoll Smartphone mit schwacher Hardware ist das Handy damit gut ausgestattet. Was den Verbrauch angeht, so ist dieser stark davon abhängig, wie man das Handy verwendet. Sofern man leistungsintensive Anwendungen wie Youtube, Surfen oder Facebook nutzt, sinkt die Akkukapazität relativ schnell. Je nach Anwendung- und Displayhelligkeit werden hier 15 bis 20% pro Stunde verbraucht.

Allerdings muss man hier beachten, dass das Redmi Go sicher kein Smartphone ist, das man am Tag mehr als eine Stunde verwendet. Unter dieser Voraussetzung ist die Akkulaufzeit völlig akzeptabel und eigentlich sogar ziemlich gut. Während meiner 10-tägigen Testphase hielt der Akku im Schnitt über zwei Tage.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Aufgeladen wird das Redmi Go mit einem 5V/1A Ladeadapter aus dem Lieferumfang. Die Ladezeit beträgt damit etwas mehr als drei Stunden von 0 auf 100%. Ein schnellerer Netzstecker verkürzt diese Zeit nicht.

Fazit und Alternative

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Jonas Andre:

Das Xiaomi Redmi Go kann in unserem Test überzeugen. Man bekommt zu einem verdammt niedrigen Preis ein Smartphone, das man für die Grundfunktionen problemlos verwenden kann. Vorteile des Redmi Go gegenüber anderen Ultra-Low-Budget Smartphones in Deutschland sind vielfältig. Man bekommt ein sauberes und aktuelles Android-System. Das Display arbeitet mit IPS-Technik und hat einen guten Touchscreen. Überdies wird auch LTE von dem Billigheimer unterstützt und die Kamera und Akkulaufzeit sind ebenfalls brauchbar. Was wir im Test hingegen vermisst haben, ist ein wechselbarer Akku und ein Fingerabdrucksensor.

Bei all dem Lob sollte man sich dennoch genau überlegen, ob man zum Redmi Go oder einem etwas teurem Smartphone greift. Für etwa 80€ bekommt man bereits ein Redmi 6A oder für 100€ ein Redmi 6, die beide erheblich mehr Leistung liefern. Für Nutzer, die täglich mehr als eine Stunde am Handy verbringen, ist das die deutlich bessere Wahl. Wer hingegen ein Smartphone sucht, um ab und zu Whatsapp zu nutzen, ein paar Fotos zu machen und ein bisschen zu surfen, der bekommt mit dem Redmi Go einen treuen und vor allem günstigen Begleiter.

82%
  • Design und Verarbeitung 80 %
  • Display 100 %
  • Leistung und System 70 %
  • Kamera 80 %
  • Konnektivität 80 %
  • Akku 80 %

Preisvergleich

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Angelus
Gast
Angelus

Aha, statt der epidemischen Status-LED nun also gar keine. Xiaomi – wohin führt das?

Andreas
Gast
Andreas

Ich finde es auch schön, dass es wieder 5 Zoll gibt…
Warum produzieren sie nicht einfach das Redmi 4x wieder?
Das ist doch in allen Belangen besser?

Fuenf Ht
Mitglied
Fuenf Ht

Ideal, schon gekauft. Was brauch ich auf einem Handy? Telefonieren, Signal, EMail-Client, TicketApps, Telebanking, MQTT-Client, Termux, JuiceSSH, WifiMan, Notepad++, Totalcommander – das wärs schon. Wenn Xiaomi nach 3 Wochen den Bootloader entsperrt, läßt sich TWRP und Magisk flashen, Werbung ade. Was will mein Herz mehr.

Patrick Wetzig
Mitglied
Patrick Wetzig

Traurig die Entwicklung von Xiaomi.
Xiaomi sollte sich mal wieder mehr auf die Preisleistung konzentrieren. Momentan ist es so, dass die Geräte von Xiaomi entweder schweine teuer geworden sind oder von der Hardware sehr schlecht ausgestattet sind. Das ist so, seitdem Xiaomi an die Börse gegangen ist. Ich erinnere mich gerne an die Zeit des Xiaomi Redmi 4x zurück. Da passte einfach alles. Beim Redmi 6 fehlt eigenartigerweise der Gyroskop Sensor (total unverständlich). Das letzte vernünftige Preisleistungsgerät war das Redmi 5. Alles danach ist entweder überteuert oder an Hardware gespart worden.

Patrick Wetzig
Mitglied
Patrick Wetzig

Was auch nervt: Es gibt nur noch Smartphones über 5 Zoll !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich finde maximal 5,5 ist noch ok 5,9 Zoll die Kotzgrenze. Habe aktuell nach dem 4x jetzt das Redmi S2. Es nervt manchmal das es so elende lang ist. Guckt ständig aus der Hosentasche raus und mit einer Hand schreiben ist nicht möglich… Also was soll das?

Uwe
Gast
Uwe

…und das schreibst du unter das Xiaomi Handy mit 5″ ?!?

Patrick Wetzig
Mitglied
Patrick Wetzig

Ja weil auch dieses wieder eine Enttäuschung ist. Es sind zwar 5 Zoll aber die Hardwareausstattung ist ja mal mega schlecht und absolut nicht mehr Zeitgemäß.

Steinlaus
Gast
Steinlaus

Wenn es ein brauchbares GPS hat, kann ich mir so ein Teil gut als billiges Wandernavigationsgerät vorstellen. Dank der schmalen Hardware dürften die 3000 im Akku ja ne Weile reichen.

devonoki
Gast
devonoki

Hatte für meine kleine Tochter 1 Jahr lang sorgenfrei ein R5a mit dem SD 425 laufen. Das ging wie der Teufel. Also am Chip dürfte das Gerät nicht scheitern. Und wenn das Betriebssystem des Go schön nach unten angepaßt ist, düften sich für Durchschnittsnutzer in Drittweltländern oder Zweitgerät-Interessierte im Rest der Welt keine großen Probleme ergeben.

Niklas
Gast
Niklas

Allerdings hat Redmi 5A doppelt so viel (oder mehr) Arbeitsspeicher. Das macht dann doch einen gewaltigen Unterschied.

Hans
Gast
Hans

Ich finde es super, dass Redmi nun auch die unterste Preisklasse erschließt. Ich hab noch ein Blackview A20 für 50€ im Einsatz und das läuft schon ganz gut. Leider gibt es da keine Updates. Also 50€ und Updates reicht mir schon aus! Ich würde es mir direkt bestellen. Danke für den super Artikel

Jürgen
Gast
Jürgen

Letztlich ein Redmi 5a mit weniger Speicher und schlechteren Kameras. Und wie die alten Redmi 5a und 6a schön klein und leicht für heutige Verhältnisse. Wenn es fleißig mit Updates bedacht wird ein gutes Angebot für Leute die ihr Smartphone wenig nutzen.

Kaschi
Gast
Kaschi

Für die Kids als erstes Handy bestimmt ok. Oh, nein doch nicht. Läuft kein Fortnite drauf.

vonLiechtenstein
Gast
vonLiechtenstein

Es kostet denn ein gebrauchtes, redmi Note 3 Pro oder ein Note 4?
Wäre natürlich wesentlich Ressourcenschonender bessere Smartphones länger zu nutzen als schlechtere neu zu produzieren.

H.E.
Gast
H.E.

Ich bin ein großer Freund des 16:9-Bildschirms und der kompakten Ausmaße dieses Handys, finde es also einen Schritt (zurück) in die richtige Richtung. Vielleicht gibt es ja auch mal wieder qualitativ hochwertigere Ausführungen dieses Designs. Extrem hohe Gebrauchtpreise beispielsweise für das Redmi 4X zeigen, dass es dafür durchaus noch einen Markt gibt.

MelCare
Gast
MelCare

Das Ding ist perfekt für viele Entwicklungsländer in Afrika und Südostasien. Da kommt es auf jeden Cent an und 50€ sind da schon locker zwei Monatsgehälter…
Für westliche Länder dennoch interessant, wenn man ein günstiges Zweithandy sucht

Jürgen Stahlbock
Gast
Jürgen Stahlbock

Weißt du überhaupt etwas über die“Entwicklungsländer“ ??? Diese „Entwicklungsländer“ sind vielfach weiter als wir!!!

Uwe
Gast
Uwe

Hübsches Zweithandy oder ein guter Kandidat für meine Mutter: Die hat zwar das Redmi 5a (damals ca. 80,- €) bekommen, würde aber mit ihrem Anwendungsprofil (Wettervorhersage, bisserl telefonieren, SMSen und Whatsapp) auch locker mit dem Go hinkommen. Die nutzt eh nicht mehr und warum dann noch 20,- € zusätzlich ausgeben ? Wenn ihr gewohnter Launcher (BIG) damit laufen sollte (warum nicht ?), würde ich hier heute dieses kaufen.

vonLiechtenstein
Gast
vonLiechtenstein

Längere Laufzeit ist doch meist ein Thema bei Eltern. Ab und zu mal ein Foto macht sie nicht?

Verstehe deine Argumentation dennoch sehr gut und wenn man sich sicher ist nicht mehr zu brauchen, weder jetzt noch später, immerhin ist die Leistungsfähigkeit sehr eingeschränkt dann stimme ich zu, wäre es eine gute Wahl.

Ich habe meiner Mutter ein Note 2014 Edition Tablet gekauft. Läuft heute noch klasse, kann mir nicht vorstellen, das das auch der Fall mit einem Low Budget gewesen wäre.

Uwe
Gast
Uwe

Das vorherige Handy meiner Mutter – eine Motorola Moto E (1.Gen), definitiv ein Low Budget Gerät (irgendwas um die 85,- € damals), läuft auch heute noch tadellos. Das wurde nur ersetzt, weil ein größeres Display gewünscht war. Jetzt nutze ich das zu Testzwecken mit alternativen Betriebssystem /e/ (ehemals eelo) und das funktioniert sogar 🙂 . Die Qualität hat also nicht unbedingt was mit dem Preis zu tun – die Ausstattung und Qualitätsanmutung ja aber nicht die Qualität.