Asus Zenfone 7 Pro Test

Getestet von Joscha am
Firmware : ZenUI 29.12.18.14_20200902
Bewertung: 90%
Vorteile
  • notch-freies 90Hz AMOLED Display
  • exzellente Selfies
  • sehr gute Videoaufnahmen
  • Dual-SIM & Speichererweiterung
  • Benachrichtigungs-LED
Nachteile
  • unausgereifte Always-On Funktion
  • nicht alle USB-C Adapter funktionieren
  • kein IP-Standard
  • mittelmäßige Nachtaufnahmen
Springe zu:
CPUSnapdragon 865+ - 1 x 3,1 GHz + 3 x 2,42 GHz GHz + 4 x 1,8 GHz
RAM8 GB RAM
Speicher256 GB
GPUAdreno 660 - 650MHz
Display 2400 x 1080, 6,7 Zoll 90Hz (AMOLED)
BetriebssystemAndroid 10, ZenUI
Akkukapazität5000 mAh
Speicher erweiterbar Ja

Speichererweiterung
Hauptkamera64 MP + 8MP (dual) + 12MP (triple)
Frontkamera64 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 29, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht238 g
Maße165,1 x 77,3 x 9,6 mm
Antutu638086
Benachrichtigungs-LEDJa
Hersteller
Getestet am01.11.2020

Mit der Flip-Kamera des Asus Zenfone 6 hat der taiwanische Hersteller letztes Jahr den Handymarkt aufgefrischt. Nun stehen das Asus Zenfone 7 und 7 Pro zur Verfügung. Die beiden neuen Flagships behalten das innovative Kamera-Modul bei und kombinieren dieses mit einer kompromisslosen Hardware-Ausstattung. So wurden unter anderem die Kamera-Sensoren verbessert und das Display setzt nun auf AMOLED-Technik mit 90Hz. Zudem kommt im Asus Zenfone 7 Pro der brandneue Snapdragon 865 Plus zum Einsatz. In unserem Test findet Ihr heraus, ob Asus an die Erfolge der letzten Zenfone Generation anknüpfen kann.

Asus zenfone 7 pro 27

Asus Zenfone 7 Pro vs Asus Zenfone 7

Asus Zenfone 7 vs Zenfone 7 Pro

Bevor wir mit dem Test des Asus Zenfone 7 Pro beginnen, noch ein paar Anmerkungen zu den Unterschieden zum normalen Zenfone 7. Die beiden Asus Smartphones der siebten Generation sind sich ausgesprochen ähnlich. Unterschiede gibt es nur beim Prozessor und der Kamera. So kommt im Zenfone 7 Pro der neue Snapdragon 865 Plus zum Einsatz , während im normalen Zenfone 7 der Snapdragon 865 arbeitet. Der Leistungsunterschied zwischen den beiden Chips beträgt etwa 10%, wobei diese Differenz in der Praxis nicht wahrnehmbar ist. Darüber hinaus gibt es in der Pro-Version einen optischen Bildstabilisator für die Haupt- und Zoomkamera. Dies wirkt sich insbesondere positiv auf die Nachtfotografie aus, wobei auch Videos etwas von der zusätzlichen Stabilisierung profitieren sollten. Letztendlich können wir keine pauschale Antwort darauf geben, zu welchem Zenfone Ihr greifen solltet. Wenn Ihr das Smartphone insbesondere wegen der Flip-Kamera interessant findet, sollte auch die Standard-Version genügen. Wenn Ihr zudem besonderen Fokus auf Fotografie legt oder Euch zu den Smartphone Pro-Gamern zählt, könnten die 100€ extra für die Pro-Version auch gut investiert sein.

Design und Verarbeitung

Asus zenfone 7 pro test

Im Jahr 2020 sind eigentlich alle Smartphones groß und schwer. Das Asus Zenfone 7 Pro setzt jedoch nochmal einen drauf. Mit Maßen von 165,1 x 77,3 x 9,6 mm und einem Gewicht von 238g ist das Smartphone wirklich ausgesprochen wuchtig. Das hohe Gewicht geht dabei wohl auf den gigantischen 5000mAh Akku und das Kamera-Modul zurück, die einfach ihren Platz fordern. Zudem entlohnt Asus den Nutzer durch ein großes 6,67 Zoll Display ganz ohne Notch mit lediglich 3mm Rand links und rechts sowie 4mm oben und unten.

Die Verarbeitungsqualität des Smartphones ist hervorragend. In den soliden Metallrahmen ist die leicht abgerundete Glasrückseite stabil eingefasst. Auf der rechten Seite befinden sich die Lautstärke-Regler und der Powerbutton. Dieser dient gleichzeitig als Fingerabdruck-Sensor und entsperrt das Smartphone quasi direkt beim Auflegen des Fingers. Im System steht aber auch zur Auswahl, dass die Entsperrung erst beim Drücken des Buttons erfolgen soll, um unbeabsichtigte Entsperrungsversuche in der Hosentasche zu vermeiden. Manch einer wird den futuristischen Aspekt eines In-Display Fingerprints bevorzugen, aber wenn ihr mich fragt, gelingt die Entsperrung mit den herkömmlichen Sensoren immer noch schneller und vor allem wesentlich zuverlässiger. Alternativ steht zur Entsperrung übrigens auch Face-Unlock zur Verfügung. Da hierzu das Modul ausfahren muss, ist die Gesichtsentsperrung sehr langsam.

Ein 3,5mm Kopfhörer-Anschluss steht beim Zenfone 7 Pro leider nicht mehr zur Verfügung. Um Sound über kabelgebundene 3,5mm Kopfhörer abzuspielen, benötigt man daher einen USB-C Adapter, der nicht im Lieferumfang beiliegt. Zudem zeigte sich das Zenfone 7 Pro ausgesprochen wählerisch, was die Unterstützung solcher Adapter angeht. Bei dem USB-C Anschluss handelt es sich um einen USB 2.0 Port, über den mit 37MB/s Daten übertragen werden können. In diesem Preisbereich findet man bei den meisten Konkurrenten schon schnellere USB 3 Anschlüsse. Positiv anzumerken ist aber, dass in dem SIM-Slot zwei Nano-SIMs und eine Micro-SD zur Speichererweiterung Platz finden. Dies sieht man in einem High-End Smartphone ausgesprochen selten. Auf die Kosten kommen übrigens auch Fans der bewährten Benachrichtigungs-LED. Diese befindet sich beim Zenfone 7 Pro direkt neben dem USB-C Port und leuchtet in Rot, Gelb und Grün. Sie dient wahlweise zur Anzeige des Ladezustandes oder von verpassten Benachrichtigungen. In den Einstellungen lässt sich dabei auch festlegen, welche App die LED zum Aufleuchten bringen darf. Eine spezifische Farbe lässt sich Apps aber nicht zuweisen.

Die Rückseite des Asus Zenfone 7 Pro besteht aus kratzresistentem Gorilla Glas 3. Warum hier zu einer alten Version gegriffen wurde, können wir nicht sagen. Auf der Vorderseite wurde Gorilla Glas 6 verbaut. Im Test hat sich das Zenfone 7 Pro aber keine Kratzer eingefangen. Außerdem stehen im Lieferumfang gleich zwei Hüllen zur Verfügung, wovon eine einen Schieberegler zum Sichern des Kamera-Moduls mitbringt, falls man actionreiche Aktivitäten mit seinem Smartphone unternehmen möchte. An Farben stehen bei der Rückseite Schwarz und Weiß zur Auswahl. Die weiße Version spiegelt einfallendes Licht rosa. Über einen IP-Standard verfügt das Asus Zenfone 7 Pro übrigens nicht. Dies wäre wohl nicht mit dem Flip-Kamera Modul vereinbar gewesen.

Kamera-Modul

Asus Zenfone 7 Pro Flip Camera 1 Asus Zenfone 7 Pro Flip Camera 2

Das Kamera-Modul des Zenfone 7 Pro wurde laut Asus im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet. Es soll rund 200.000 Rotationen unterstützen, was 110 Mal Entsperren pro Tag über 5 Jahre entspricht. Solche Werte sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, aber wir hatten in den letzten 2 Jahren nicht einen einzigen Kommentar von einem Nutzer, der ein defektes Pop-Up oder Flip Kamera-Modul beklagte. Die Technik scheint also durchaus ausgereift zu sein. Lässt man das Zenfone 7 Pro fallen, fährt das Modul übrigens zum Schutz automatisch ein. Das Modul ragt etwa 1,8mm aus der Rückseite heraus, was bei einem ohnehin schon sehr dicken Smartphone quasi doppelt ins Gewicht fällt. Der Flip-Mechanismus funktionierte in unserem Test aber immer tadellos. Das Ausfahren der Kamera dauert nur etwa eine Sekunde. In der Kamera-App kann man dabei auch verschiedene Winkel auswählen und die Kamera ein Objekt im Fokus verfolgen lassen.

Display des Asus Zenfone 7 Pro

Asus zenfone 7 pro display 1

Das Asus Zenfone 7 Pro hat im Vergleich zum Vorgänger insbesondere beim Display Verbesserungen vorzuweisen. Statt eines klassischen LCD-IPS Panels kommt nun ein AMOLED Display ohne Curved-Ränder zum Einsatz. Ebenfalls wurde die Hertz-Zahl des Displays von 60 auf 90Hz erhöht. Da das Zenfone 7 Pro mit seiner komplett sauberen Front ohne Notch insbesondere für Fans von großen Displays interessant ist, sind diese Veränderungen sehr willkommen.

In unserem Test kann das Display einen guten Eindruck hinterlassen. Bei der Helligkeit messen wir ein Maximum von 990 Lux. Das ist zwar kein Bestwert, aber genügt, um Inhalte auch im Sonnenlicht noch perfekt ablesen zu können. Zudem stellt das Smartphone Inhalte dank der 90Hz wesentlich flüssiger dar als Smartphones mit normalen 60Hz. Asus bietet dem Nutzer natürlich die Wahl, das Panel zum Energiesparen mit 60Hz zu betreiben oder einen Automatik-Modus zu wählen, der je nach Anwendung die Bildwiederholung anpasst. In der Praxis stellen wir keinen besonderen Unterschied zwischen dem 90Hz und dem Automatik-Modus fest. Games mit Unterstützung höherer Refresh-Rates werden immer mit der maximalen Framerate dargestellt und bei einfachen Anwendungen wird meistens 90Hz verwendet. Games mit einer auf 60Hz begrenzten Framerate werden aber auch mit dem 90Hz Modus limitiert. Ansonsten wirkt das System befeuert durch den schnellen Snapdragon 865+ Prozessor und die 90Hz Wiedergabe sehr flüssig. Smartphones wie das das Xiaomi Mi 10 Ultra oder das Oppo Find X2 Pro mit 120Hz setzen hier zwar noch einen drauf, dafür bekommt man bei Asus aber auch ein vollkommen Notch-freies Display.

Die Farbwiedergabe ist im Standard sehr kühl eingestellt. Wer etwas wärmere Farben bevorzugt, kann den Modus “Kino” verwenden oder die Farbtemperatur manuell einstellen. Ansonsten gibt es von Seiten der Software noch einen Lese-Modus, einen Dark-Mode und einen Anti-Flimmer Modus (DC-Dimming) für sensible Personen. Eine Always-On Funktion wurde von Asus ebenfalls integriert, ist allerdings sehr lieblos gestaltet. Es lässt sich nur die Uhrzeit und das Datum anzeigen, aber keine Benachrichtigungs-Icons. Zwar kompensiert die Benachrichtigungs-LED das lieblose Always-On Display etwas, dennoch sollte Asus hier mit einem Software-Update nachbessern. Was den Touchscreen angeht, können wir ansonsten nur Lob aussprechen: Er registriert bis zu 10 Berührungspunkte gleichzeitig und ist mit einer Abtastrate von 200Hz auch für anspruchsvolle Zocker schnell genug.

Leistung

Mit dem ASUS Zenfone 7 Pro haben wir erst das zweite Smartphone mit Snapdragon 865 Plus im Test. Die Plus Version zeichnen sich im Vergleich zum normalen SD865 durch den höher getakteten 3,1GHz Kryo 585 Prime-Core aus. Die restlichen Rechenkerne haben mit 3 x 2,42 GHz und 4 x 1,8 GHz die gleiche Leistung wie in der Standard-Version. Zudem wurde die Performance der Adreno 650 GPU ebenfalls um ca. 10% gesteigert. Im Vergleich mit den Snapdragon 865 Smartphones kann sich das Asus Zenfone 7 Pro damit insbesondere im Geekbench Single-Core Benchmark (maximale Rechenleistung mit einem Kern) und im 3D-Mark Grafikbenchmark einen leichten Vorsprung sichern.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Um genügend Leistungsreserven muss man sich mit dem Asus Zenfone 7 Pro in den nächsten drei Jahren definitiv keine Sorgen machen. Jedes Game läuft auch mit hoher Grafikeinstellung ohne Einschränkungen. In Apps und System sind nahezu überhaupt keine Ladezeiten wahrnehmbar. Beim Multitasking gibt es dank der 8GB RAM Arbeitsspeicher auch kaum Einschränkungen und App-Reloads kommen im Alltag eigentlich nicht vor. Es handelt sich um RAM Chips des neuen LPDDR5 Standards. Die Geschwindigkeit liegt mit 18GB/s aber auf einem Niveau mit LPDDR4. Bei den 256GB internem Speicher handelt es sich ebenfalls um neue UFS 3.1 Chips. Mit einer Lesegeschwindigkeit von 1,6GB/s und einer Schreibgeschwindigkeit von 730MB/s kann das Zenfone 7 Pro hier auch sehr gute Werte vorlegen.

System des Asus Zenfone 7 Pro

Das Asus Zenfone 7 Pro läuft mit der hauseigenen ZenUI Benutzeroberfläche auf Android 10 Basis. Android 11 ist zudem bereits in der Beta-Phase und wird das Smartphone in den nächsten Wochen per Update erreichen.

Die ZenUI Oberfläche ist noch am ehesten mit OnePlus OxygenOS vergleichbar: Im Prinzip handelt es sich um ein System mit der Optik eines unberührten Android wie bei Pixel Smartphones. Hinsichtlich der Funktionen wurde das System aber mächtig aufpoliert und bietet eine Vielzahl mehr an Einstellungen. Die Oberfläche ist sauber und multifunktional zugleich, sodass auch versierte Nutzer auf ihre Kosten kommen. Ein guter Kompromiss!

Zur Steuerung des Smartphones stehen die klassischen On-Screen-Buttons (Positon der Buttons ist wechselbar) und Wischgesten zur Auswahl. Das Icon-Layout lässt sich in Größe, Farbe und Form anpassen und auch die Schriftart lässt sich wechseln. Eine Einstellung für die Animationsgeschwindigkeit wurde direkt in die Display-Settings verlegt. Zudem kann der Powerbutton mit mehreren Funktionen belegt werden, sodass bei zwei Mal Drücken oder Gedrückt halten eine beliebige App oder Systemfunktion ausgelöst werden kann. Eine Funktion zum Clonen von Apps wurde ebenfalls integriert, funktioniert jedoch nur mit einer begrenzten Anzahl von Apps. Für Profi-Zocker oder Streamer gibt es ein ausgeklügeltes Tool zur Bildschirmaufnahme. Ansonsten gibt es für Gamer natürlich das von den ASUS ROG Phones bekannte Game-Genie Center, das wohl mit die meisten Einstellungen überhaupt für Zocker bietet. CPU- und GPU-Last, Temperatur, Akkuladestand und die Anzahl der FPS werden in einer Toolbar angezeigt, die frei über das Spiel gezogen und positioniert werden kann. Zudem wird die verbleibende Spielzeit anhand der Akkuladung eingeschätzt und es lässt sich sogar direkt vom Smartphone aus auf YouTube Streamen.

Die Asus ZenUI hat eigentlich das Zeug zu einem echten Geheimtipp unter den Android User-Interfaces. Man bekommt die saubere Optik von Stock-Android gepaart mit einer Vielzahl an Extra-Funktionen.

Kamera

Asus Zenfone 7 Pro Flip camera

Das Asus Zenfone 7 Pro hat ein Triple-Kamera Modul, das durch die Flip-Funktion auch zum Aufnehmen von Selfies dient. Folgende Sensoren kommen zum Einsatz:

  • Hauptkamera: 64 Megapixel, Sony IMX686, Weitwinkel-Objektiv mit f/1.8-Blende, 26,6 Millimeter Brennweite Kleinbildäquivalent, Videos mit bis zu 8K UHD (7.680 x 4.320 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde, OIS
  • Sekundäre Kamera: 12 Megapixel, Sony IMX363, Ultraweitwinkel-Objektiv mit f/2.2-Blende, 14,2 Millimeter Brennweite Kleinbildäquivalent, Videos mit bis zu 4K UHD (3.840 x 2.160 Pixel) bei 30 oder 60 Bildern pro Sekunde,
  • Tertiäre Kamera: 8 Megapixel, Tele-Objektiv, 3-fach Zoom, 80 Millimeter Brennweite Kleinbildäquivalent, OIS

Den IMX 686 Hauptsensor kennen wir bereits vom Poco F2 Pro und dem Xiaomi Mi Note 10 Lite. Beide Smartphones kosten zwar nur um die 300€, konnten in unseren Kameratests aber sehr gute Ergebnisse abliefern. Der Sensor erzeugt über Pixel-Binning 16 Megabyte große Aufnahmen. Unterstützt wird die Hauptkamera von einem 12 Megapixel Ultraweitwinkel Objektiv, das ebenfalls auf einen Sony Sensor setzt. Die Zoom-Kamera hat 8 Megapixel und einen 3-fach optischen Zoom. Der Hersteller des Sensors wird von Asus nicht angegeben.

Tageslicht Hauptkamera

Die Aufnahmen des Sony IMX 686 entsprechen bei Tageslicht in etwa den Ergebnissen, die wir schon von den Xiaomi-Smartphones kennen. Es gibt dementsprechend sehr viele Details, sodass die Aufnahmen auch bei Zoom noch scharf aussehen. Asus setzt weiterhin auf eine sehr realitätsnahe Farbdarstellung, was insbesondere Personenaufnahmen zugute kommt. Die Dynamik der Aufnahmen ist ebenfalls noch gut, wenngleich wir bei High-End Smartphones wie dem Huawei P40 Pro schon Besseres gesehen haben. Die Auslösezeit des Sensors ist selbst bei HDR-Aufnahmen minimal und der Fokus wird in 95% der Fällen richtig gesetzt.

Ultraweitwinkel

Mit der Ultraweitwinkel-Kamera des Asus Zenfone 7 Pro lassen sich ebenfalls gute Aufnahmen produzieren, wobei Asus hier hinter Konkurrenten wie dem Huawei P40 Pro oder dem Oppo Find X2 Pro etwas weiter zurückliegt. Positiv hervorzuheben ist die natürliche Farbdarstellung. Details sind im Bildzentrum ebenfalls noch gut vorhanden, nehmen allerdings zum Rand hin deutlich ab. Die Dynamik der Aufnahmen ist für eine Ultraweitwinkel-Kamera auch noch in Ordnung und auch bei sehr hellen Aufnahmen wird der Himmel nicht ausgebleicht. Ein Vorteil gegenüber zahlreichen Ultraweitwinkel-Kameras ist beim Asus übrigens der Autofokus.

Zoom

Die 8 Megapixel Telekamera erlaubt es, verlustfrei Fotos mit einem dreifach optischen Zoom aufzunehmen. Bei Tageslicht zeigen die Aufnahmen eine gute Menge an Details und natürliche Farben. Die Dynamik der Bilder ist mittelmäßig. Vergrößert man die Zoom-Stufe weiter, zeigt sich ein recht starkes Bildrauschen und eine deutliche Abnahme der Details. Dieses Rauschen fällt auch bei Nachtaufnahmen mit der Zoom-Kamera auf. Insgesamt eignet sich die Kamera insbesondere für Zoom-Aufnahmen mit 3X Zoom bei Tageslicht. Bei höheren Zoomstufen oder Nachtfotos bekommt man bei Samsung und Huawei deutlich mehr geboten.

Selfies

Das Asus Zenfone 7 Pro kann Selfies mit den Kameras auf der Rückseite aufzeichnen, was natürlich eine Menge Vorteile bietet. Zunächst einmal sind die Fotos mit der Hauptkamera extrem detailreich und profitieren auch von der natürlichen Farbwiedergabe des Sony IMX 686. Selbstportraits gelingen einfach exzellent und der Bokeh-Effekt kommt ausgesprochen natürlich rüber. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Fotos auch über die Ultraweitwinkel-Kamera aufgenommen werden können, die dank des Autofokus auch fast immer alle Personen auf dem Bild scharfstellt. Wer öfter mal Gruppen-Selfies aufnimmt, wird das Zenfone 7 Pro daher nicht mehr so schnell aus der Hand geben.

Portraits

Die Abtrennung von Vorder- und Hintergrund gelingt dem Asus Zenfone 7 Pro sehr gut. Gesichter werden von der Kamera teilweise etwas weichgezeichnet, aber davon abgesehen handelt es sich um ein sehr gutes Smartphone für die Aufnahme von Portrait-Shots.

Nachtaufnahmen Hauptkamera

Asus liefert mit dem Zenfone 7 Pro brauchbare Nachtaufnahmen. In unserem Test zeigte sich hierbei insbesondere der Nachtmodus mit längerer Belichtungszeit als empfehlenswert, der wahrscheinlich auch von der OIS-Stabilisierung profitiert. Durch den Night-Mode kommen deutlich mehr Details zum Vorschein und Lichtquellen werden viel besser in das Bild integriert. Insgesamt ist die Low-Light Performance hinsichtlich der Details und der Farbwiedergabe aber deutlich hinter dem, was Samsung oder Huawei in ihren aktuellen Flagships bieten. Insbesondere in sehr dunklen Szenen kann das Zenfone 7 Pro keine vernünftigen Aufnahmen mehr produzieren.

Achja… Dank des Flip-Moduls lässt sich die Hauptkamera auch für Selfies bei wenig Licht verwenden. Die Ergebnisse sind insbesondere bei Innenaufnahmen mit relativ wenig Licht hervorragend. Steht hingegen nur sehr wenig Licht zur Verfügung, gelingen auch keine guten Selfies mehr. Für Aufnahmen mit Kunstlicht wie etwa in Bars oder Zuhause ist das Zenfone 7 Pro dennoch das wahrscheinlich beste Selfie-Smartphone.

Nachtaufnahmen Ultraweitwinkel

Die Ultraweitwinkel-Kamera kann natürlich auch bei Nacht verwendet werden und wird auf Wunsch auch vom Night-Mode unterstützt. Die Ergebnisse sind in Ordnung, solange noch etwas Licht vorhanden ist. Allerdings haben die Aufnahmen auch ein deutliches Rauschen, das insbesondere bei Fotos mit sehr wenig Licht störend zutage tritt.

Videos

Das Asus Zenfone 7 Pro ist bei Videos mindestens genauso vielseitig einsetzbar wie bei Fotos. Aufnahmen gelingen auch noch mit einer Qualität von 4K 60FPS sehr gut und werden astrein stabilisiert. Ein Wechsel zwischen den Kamera-Linsen ist allerdings nur bei Full-HD Auflösung möglich, warum auch immer. Besonders cool ist natürlich, dass man die Kamera während der Aufnahme von der Front- in die Rückposition wechseln lassen kann und auch Selfie-Videos mit der Ultraweitwinkel-Kamera aufzeichnen kann.

Zwischenfazit Kamera des Asus Zenfone 7 Pro

Das Asus Zenfone 7 Pro macht vielleicht nicht die stärksten Fotos oder Videos der aktuellen Flagship-Smartphones. Insbesondere bei Nachtaufnahmen ist der Unterschied zur Konkurrenz doch teilweise nicht unerheblich. Wenngleich die Qualität nicht ganz auf Level der besten Konkurrenten ist, so ist der Abstand jedoch nicht allzu groß. Dafür macht das Flip-Kamera Modul das Zenfone 7 Pro zu einem unglaublich vielseitig einsetzbarem Kamera-Smartphone, das insbesondere für experimentierfreudige Nutzer und Selfie-Fans einiges zu bieten hat.

Konnektivität

Asus zenfone 7 pro simslot

Das Asus Zenfone 7 Pro ist eines der wenigen High-End Smartphones mit einem Triple-Slot. Es können also zwei SIM-Karten und eine Micro SD-Karte parallel betrieben werden. Unterstützt werden entweder 4G + 4G + Micro SD oder 5G + 4G + Micro SD. Zwei SIM-Karten mit 5G können nicht parallel betrieben werden, beziehungsweise der neue Standard funktioniert dann nur auf einer der beiden Karten. Die für Deutschland wichtigen 4G- und 5G-Bänder werden allesamt unterstützt, ebenso wie natürlich auch die 4G Frequenzen:

  • 2G: 850, 900, 1800, 1900 MHz
  • 3G: B1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 19
  • 4G: B1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 29, 38, 39, 40, 41
  • 5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n28, n38, n77, n78

In unserem Test zeigt das Asus Zenfone 7 Pro hierbei einen durchschnittlich guten Netzempfang und eine sehr gute Qualität beim Telefonieren. Zum Telefonieren werden auch VoWifi und VoLTE unterstützt. Dank des brandaktuellen Chips bietet das Asus ZenFone 7 Pro auch bei der sonstigen Konnektivität alles, was man sich aktuell wünschen könnte. Mit an Bord sind Wifi 6Bluetooth 5.1 mit aptX Adaptive und NFC. Für die Positionierung gibt es Dual-GPS mit Unterstützung von GPS, GNSS, GLONASS, Galileo, BeiDou, QZSS und Navic Satteliten. Der Standort wird innerhalb weniger Sekunden auf 2-3 Meter genau bestimmt und selbst in Gebäuden ist oft noch eine Standortbestimmung möglich. An Sensoren bietet das Smartphone neben den Standards (Helligkeit, Beschleunigung, Näherung) noch ein Gyroskop und einen E-Kompass. Lediglich ein Infrarot-Sender und ein FM-Radio könnte man hier noch vermissen. Zur Wiedergabe von kostenpflichtigen Streaming-Diensten wie Amazon Prime Video und Netflix ist natürlich auch Widevine L1 vorhanden.

Für das Abspielen von Medien gibt es ein Stereo-Speaker Setup bestehend aus dem Lautsprecher auf der Unterseite und der Ohrmuschel. Der Sound hat eine recht hohe Lautstärke. Was aber besonders positiv hervorzuheben ist, sind die relativ ausgeprägten Tiefen. Für einen Handylautsprecher kommt ein sehr gutes Maß an Bass rüber, was Songs und Videos deutlich mehr Lebedendigkeit verleiht.

Akku

Der Akku des Asus Zenfone 7 Pro misst ganze 5000mAh und liegt damit über dem Durchschnitt aktueller Flagship Smartphones. Dementsprechend bekommt man auch eine gute Akkulaufzeit, die auch anspruchsvolle Nutzer immer bis zum Abend durchbringt. In unseren Verbrauchstests zeigte sich aber auch, dass das Zenfone 7 Pro insgesamt weniger Laufzeit liefert, als wir erwartet hätten. Jeweils mit mittlerer Displayhelligkeit werden beim Surfen etwa 9% Akku pro Stunde verbraucht, in YouTube 7% und beim Gaming 13 bis 15%. Mit Ausnahme von Games machte es dabei keinen relevanten Unterschied, ob das Display mit 90Hz oder 60Hz betrieben wurde. Die Ergebnisse sind gut, aber keinesfalls sehr gut. Dies bestätigt zudem der PCMark-Akkutest, den das Zenfone 7 Pro im 60Hz Modus mit 11 Stunden 52 Minuten und im 90Hz Modus mit 11 Stunden und 30 Minuten abschloss.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Aufgeladen wird das Asus mit 30 Watt über eine hauseigene Schnelladetechnik. Auch dies ist leider kein besonders aufsehenerregender Wert, wenn man die 120 Watt des Xiaomi Mi 10 Ultra oder die 65 Watt des Realme 7 Pro im Hinterkopf hat. Der Ladevorgang nimmt insgesamt 1 Stunde und 33 Minuten in Anspruch. Nach 20 Minuten hat man wieder 46% im Akku.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Das Asus Zenfone 7 Pro ist in vielerlei Hinsicht ein hervorragendes und innovatives Smartphone. Aus der breiten Masse sticht das Zenfone natürlich insbesondere durch sein Flip-Kamera Modul heraus. Dieses erlaubt exzellente Video-Aufnahmen und Low-Light Fotos im Selfie-Modus über die Haupt- und Ultraweitwinkelkamera. Davon abgesehen kann das Kamera-Setup auch bei Videos und Fotos überzeugen, wenngleich die Flagships von Huawei, Xiaomi und Samsung insbesondere im Low-Light und bei Zoom-Aufnahmen mehr zu bieten haben. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit muss man sich bei dem Zenfone 7 Pro dank des Snapdragon 865 Plus Prozessors ebenfalls keine Gedanken machen und die Bedienung auf dem notchfreien 90Hz AMOLED-Smartphone macht einfach Spaß. Darüber hinaus kann das Zenfone 7 Pro auch bei der Konnektivität glänzen und liefert mit Ausnahme des fehlenden Kopfhörer-Anschlusses ein Wunschlos-Glücklich-Paket inklusive Dual-SIM und Speichererweiterung. Etwas mehr erwartet hätten wir uns lediglich vom 5000mAh Akkus, wobei die Laufzeit durchaus in Ordnung ist.

Insgesamt ist das Asus Zenfone 7 Pro ein sehr spezielles Smartphone, das vom Standard-Einheitsbrei deutlich abweicht. Wer aber die Vorteile des Sonderlings zu schätzen weiß, darf dem Zenfone eine Chance geben.

 


Gesamtwertung
90%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
90 %
Leistung und System
100 %
Kamera
80 %
Konnektivität
100 %
Akku
80 %

Preisvergleich

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Heinrici
Gast
Heinrici (@guest_71300)
1 Monat her

“Den IMX 686 Hauptsensor kennen wir bereits vom Poco F2 Pro und dem Xiaomi Mi 10 Lite.”

Ich glaube, hier ist das Xiaomi Mi _Note_ 10 Lite gemeint.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Heinrici

Hey, danke für den Hinweis, da hast du natürlich recht.

Beste Grüße

Jonas

Baeldark
Gast
Baeldark (@guest_70519)
2 Monate her

Hallo, welcher Usb C auf Klinke Adapter funktioniert mit dem Zenfone 7?

Nikolaus
Gast
Nikolaus (@guest_70081)
2 Monate her

Hm jetzt getestet und dann ne Firmware die veraltet ist? Es kam doch 2 Funktionsupdates raus in der Zeit….

phoenix42
Gast
phoenix42 (@guest_70080)
2 Monate her

800€ für ein handy und dann nicht mal ein adapter dabei für paar cents damit man ein kopfhörer mit kabel nutzen kann das geht gar nicht.
wahrscheinlich soll man dann am besten noch von asus einen adapter kaufen für viel geld.
das kommt mir irgendwie bekannt vor von einer firma aus kalifornien mit einen apfel als symbol.

Boris
Gast
Boris (@guest_70079)
2 Monate her

Gut aber teuer. Den Test fand ich trotzdem sehr interessant. Danke.

Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_70074)
2 Monate her

Völlig weltfremde 800€, geht gar nicht. Das was da drin steckt kostet doch keine 50€ im Einkauf.

PanEuropean
Gast
PanEuropean (@guest_70065)
2 Monate her

Geiles Teil – und obwohl ich kein Selphi-Fan bin, ist die Kamera das absolute Highlight. Und das notchfreie Display – mein MI 9T lässt grüssen. Ich wäre jedoch nie bereit, soviel Geld für ein Mobiltelefon hinzulegen. Bzgl. Schnellladen – Ihr wisst ja sicherlich, wie schnell das die Akkus killt (ich sehe es am MI 9 Lite meiner Tochter) – also bitte nicht überbewerten. Ich lade daher mein MI 9T fast ausschließlich mit nem Standardlader über Nacht.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
2 Monate her
Antwort an  PanEuropean

Servus, also Schnellladen schadet dem Akku nicht erheblich :). Weder zu Beginn, noch am Ende des Ladevorgangs wird die Ladeleistung erhöht, um genau solche Schäden zu vermeiden. Außerdem bleiben sämtliche Smartphones auch unter 40° beim Ladevorgang. Was hingegen nachweislich schadet ist, das Handy immer komplett leer zu saugen, also immer abzuwarten bis das Gerät sich ausschaltet. Hitze und Kälte sind ebenfalls Gift für einen Akku, z.B. unter der Windschutzscheibe im Auto navigieren und laden, während die Sonne drauf strahlt. Das Handy überhaupt im Sommer in der Sonne liegen lassen oder im heißen Auto. Was junge Leute auch sehr gerne machen… Weiterlesen »

Marvin
Gast
Marvin (@guest_70062)
2 Monate her

Die Kamera ist ein absolutes Highlight und Alleinstellungsmerkmal. Das verbessert die Selfiequalität vor allem in schwierigen Lichtsituationen wahrscheinlich enorm und das Display ist Notchfrei.

Petunia
Gast
Petunia (@guest_67610)
4 Monate her

Ich finde, dass das Zenfone 7 schon ein interessantes Handy ist. Gerade die Flipkamera ist ein tolles Feature, das ich sogar gegenüber einer ausfahrbaren Kamera bevorzuge. Zudem kommt der erweiterbare Speicher. Es ist ein richtiges Flagship mit tollen Features. Toll ist auch, dass man neben der Hauptkamera auch der Ultraweitwinkelkamera ein ordentliches Update gegeben hat. Allerdings finde ich es fraglich, ob so ein teures Handy sich noch lohnt zu produzieren. Wahrscheinlich kommt es nicht so, aber ich hoffe zumindest, dass man eine Lite-Version plant mit Snapdragon 765 oder MediaTek Dimensity und ohne Zoomkamera. Eventuell mit günstigerem Display. Dann könnte man… Weiterlesen »

Munde
Gast
Munde (@guest_67579)
4 Monate her

Wie ist den so diese ZenUI von Asus?

pavlov
Gast
pavlov (@guest_67543)
5 Monate her

Zu solch einen Preis hätten die der Hauptkamera ruhig OIS spendieren können!

PanEuropean
Gast
PanEuropean (@guest_67542)
5 Monate her

Mir gefällt das Konzept sehr gut. Ich mag Displays ohne Frontcamera. Aber nicht jeder ist ein “Poweruser”. Mir würde einfachere Technik reichen und dafür ein interessanterer Preis. Bleibe daher wohl bei meinem MI 9T. Das Poco F2 Pro wäre ja ne Alternative, hat leider keine Telelinse.

cineman7
Gast
Joerg Seider (@guest_67536)
5 Monate her

Hallo,
@Benjamin Kalt Kalt

unter dem Thema
“Prozessor, Speicher & Akku des ZenFone 7 (Pro)” Antutu u. folgende…
steht das Poco F2 pro als Vergleich und nicht das ZenFone?
Beste Grüße
Jörg

Benjamin
Autor
Mitglied
Benjamin Kalt (@benjamin)
5 Monate her
Antwort an  Joerg Seider

Hallo Jörg,

da wir das ZenFone 7 (Pro) bisher noch nicht testen konnten, habe ich die Benchmark-Ergebnisse des Poco F2 Pro eingebunden, das mit demselben Prozessor ausgestattet ist. Das soll einfach nur für einen groben Vergleich sorgen. 🙂

Viele Grüße
Benjamin

Petunia
Gast
Petunia (@guest_65998)
6 Monate her

Ich muss mich als großer Fan des Flipkamera-Designs outen. Es führt nicht nur zu einem Display ohne Notch oder Punch-Hole, sondern beschert auch die bestmögliche Frontkamera. Wenn sie den IMX686 reinhauen und ihre Software ein wenig verbessern, und ich würde das Teil in Betracht ziehen. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass wir preislich bei leider 700-800 Euro wären.

Jonas_Schlag
Autor
MitgliedTeam
Jonas Schlag (@jonas_schlag)
6 Monate her
Antwort an  Petunia

Ja das sehe ich ähnlich. Wobei man natürlich auch die Stabilität in Betracht ziehen muss. Flipkamera bedeutet ein bewegendes Teil und somit eine potentielle Fehlerquelle. Mit Staub und Wasserschutz wird es ebenfalls schwer. Für viele wiegt das dann schwerer, weil sie die Frontkamera eh kaum nutzen.

Benjamin
Autor
Mitglied
Benjamin Kalt (@benjamin)
5 Monate her
Antwort an  Jonas Schlag

Da bin ich bei dir, Jonas. Auf der anderen Seite haben Slider-Mechanismen ihre Langlebigkeit bewiesen und ich denke, dass für eine Flip-Kamera dasselbe gilt. Da die meisten ihr Smartphone eh nicht länger als anderthalb bis drei Jahre behalten, dürfte das also eigentlich klar gehen.

Viele Grüße
Benjamin

MinJung
Gast
MinJung (@guest_65953)
6 Monate her

Dafür bräuchte man eine Spezialhülle, sonst müsste man die jedes Mal runter ziehen.
Sonderlich schick sieht es ja nicht aus, aber die Frontkamera finde ich eh ziemlich unnütz, deshalb ist das Konzept an sich gut.

MelCare
Gast
MelCare (@guest_65950)
6 Monate her

Vor allem HighEnd ohne EDGE-Display….

MelCare
Gast
MelCare (@guest_65951)
6 Monate her
Antwort an  MelCare

Mist, habt ja das Bild vom 6er genommen…also EDGE noch möglich…
Überschrift at zudem einen Fehler

Jonas_Schlag
Autor
MitgliedTeam
Jonas Schlag (@jonas_schlag)
6 Monate her
Antwort an  MelCare

Danke dir, haben wir korrigiert!

Benjamin
Autor
Mitglied
Benjamin Kalt (@benjamin)
5 Monate her
Antwort an  MelCare

Ist definitiv ohne Edge, worüber viele wohl auch froh sein dürften. 😉

Viele Grüße
Benjamin

Petunia
Gast
Petunia (@guest_65996)
6 Monate her
Antwort an  MelCare

Für viele inkl. mir ist ein EDGE-Display eher ein Nachteil als ein Feature. Es führt zu versehentlichen betätigen des Displays und bietet noch weniger Schutz bei einem Fall (Hülle kann nicht Ränder schlechter schützen.) Schick find ich es auch nicht.