Blackview N6000 Test

Getestet von Manuel am
Updatezeitraum: unklar
Bewertung: 83%
Vorteile
  • kompaktes Design
  • hohe Displayhelligkeit
  • gute Verarbeitung
  • sehr guter Fingerabdruckscanner
  • tolle Hauptkamera
  • astreine Akkulaufzeit
  • aktuelles Android 13 System
Nachteile
  • keine Speichererweiterung
  • kein Kopfhörer-Anschluss
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CPUMediaTek Helio G99 - 2 x 2,2GHz + 6 x 2,0 GHz
RAM8 GB RAM
Speicher256 GB
GPUMali-G57 MC2
Display 1200 x 540, 4,3 Zoll 60Hz (IPS)
BetriebssystemDoke OS - Android 13
Akkukapazität3880 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera48 MP
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
4G1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 66, 38, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht212 g
Maße 133 x 65,1 x 18 mm
Antutu369987
Benachrichtigungs-LEDJa
Hersteller
Getestet am22.10.2023

Im heutigen Test muss sich das Blackview N6000 unseren strengen Blicken unterziehen. Für unter 200 € bietet Blackview ein Outdoor-Smartphone mit nur 4,3 Zoll großem Bildschirm an. Dazu gesellt sich ein Mediatek Helio G99, 8 GB RAM, 256 GB ROM und Android 13.

Die Spezifikationen klingen schon mal solide. Ist das Smartphone auch gut oder einfach nur ein Gadget, das mit seiner geringen Größe auffällt? So viel sei vorab schon mal verraten, das Blackview N6000 hat einige positive Überraschungen in petto. Weiterlesen lohnt sich also!

Lieferumfang des Blackview N6000

Das erste Lächeln hatte ich im Gesicht, als ich die Verpackung des Blackview N6000 in der Hand hatte. Ein großer weißer Karton für so ein kleines Smartphone, da wirken Samsungs Sparverpackungen echt winzig gegen. Ziemlich selbstbewusst von Blackview, aber mir gefällt es. Der Lieferumfang selbst ist komplett, wie man es erwartet. Als Nötige für den sofortigen Einsatz des Blackview N6000 ist dabei. Neben dem Smartphone selbst liegt noch ein 18W Ladegerät, ein USB-C-Kabel, eine SIM-Nadel und der übliche Papierkram bei. Eine Displayschutzfolie wurde vom Hersteller auf das Display aufgebracht.

Design und Verarbeitung

Im ersten Absatz hatte ich etwas von strengen Blicken geschrieben. Die verfliegen eigentlich sofort man das Blackview N6000 das erste Mal in der Hand hat. In der heutigen Zeit, in der Smartphones unter 6 Zoll quasi ausgestorben sind, kann man dem kleinen Gerät, ich sage mal, einen gewissen Knuffigkeitsfaktor nicht absprechen. Mein schwarzes Testgerät hat kompakte Abmessungen von 133 x 65,2 x 18 mm, wobei Blackview noch die Farben Grün und Orange anbietet. Das Gewicht betrug stattliche 212 g. Für ein Smartphone mit einer Bildschirmgröße von 4,3 Zoll ist das Gehäuse groß, lässt sich aber problemlos mit einer Hand greifen und bedienen. Die Vorderseite wird natürlich vom Display mit der Waterdrop-Notch dominiert, aber auch eine Benachrichtigungs-LED hat es auf die Vorderseite geschafft neben dem Lautsprecher. Leider gibt es keinen Kopfhörer-Anschluss

Die Ränder sind mit 5 mm an den Seiten, 18 mm am Kinn und 19 mm oben großzügig dimensioniert. Auf der Unterseite versteckt sich hinter der Klappe der USB-C 2.0 Anschluss. Die Seiten des Smartphones sind durchzogen von Aluminiumelementen, welche dem N6000 den typischen Outdoortouch geben. Auf der rechten Seite befindet sich der exzellente Fingerabdruckscanner und die Laut / Leiser-Wippe. Links hingegen wurde der Dual-SIM-Slot und eine orange, frei belegbare Taste verbaut. Die Tasten des Smartphones sind ebenfalls aus Metall. Bedauerlicherweise muss auf eine Speichererweiterung verzichtet werden, was aus meiner Sicht bei 256 GB Festspeicher, verschmerzbar ist. Auf der Rückseite sich eine Dualkamera mit dem LED-Flash. Dazu gesellt sich der Mono-Lautsprecher.

Test Blackview N6000 3DMark Unterwasser
Wie es sich für ein richtiges Outdoor-Smartphone gehört, ist das Blackview N6000 gegen Stürze gemäß MIL-STD 810 H gewappnet und auch Wasser kann ihm nichts anhaben, da eine Zertifizierung nach IP 68/69K vorhanden ist. Der Hersteller selbst verspricht vollmundig bis zu 15 m Wassertiefe eine Dichtigkeit. Genauso eine Wurfsicherheit von 60 m. Ich würde diese Werte mit Vorsicht genießen, da insbesondere die Dichtung zum SIM-Slot doch sehr einfach aussehen und ich bezweifle, dass diese einen Wasserdruck von 1,5 Bar widerstehen können. Aber meinen persönlichen Fall- und Wassertest, hat das Smartphone ohne Probleme überstanden.

Display des Blackview N6000

Das IPS-Display des Blackview N6000 ist nur 4,3 Zoll groß. Für den einen mag es das Highlight des Smartphones sein, für die anderen einfach grausig klein. Die Auflösung beträgt 1200 x 540 Pixel bei 60 Hz Bildwiederholungsfrequenz. Durch das kleine Display erreicht man trotzdem eine astreine Pixeldichte von 306 Pixel pro Zoll, damit sind einzelne Pixel nicht mehr zu erkennen.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Auch sonst kann das Display mit guten Attributen glänzen, wie der hohen Displayhelligkeit von 705 Lux. Bei Sonnenschein lässt sich das Display gut ablesen, dank der gut funktionierenden automatischen Helligkeitsregelung. Verzichten müsst ihr erwartungsgemäß auf HDR oder Widevine Level 1. Damit seid ihr von den bekannten Einschränkungen bei den Pay-to-View Streaminganbietern betroffen, allerdings ist die Auflösung so gering, dass es kaum auffällt auf dem kleinen Display.

Selbst wenn man nicht frontal auf Display schaut, wurden Farben korrekt wiedergegeben und die guten Kontraste profitieren sicherlich auch von der guten Helligkeit des Displays. Mich hat das Display überzeugt, trotz der kleinen Größe, eben weil Hersteller neben guten Eigenschaften auch den Displayschutz mit Gorilla Glas 5 nicht vergessen hat. Zusätzlich kann das Display nach eigenen Wünschen angepasst werden, da im System Miravision vorhanden ist. Eine kleine Einschränkung gibt es nur bei der Erkennung der Finger, da leider nur 5 Finger gleichzeitig erkannt werden. Ob das bei der Displaygröße eine wirkliche Einschränkung ist? Meiner Einschätzung nach nicht, weil man schon mit normalen Fingern Probleme beim Tippen bekommt, die richtige Taste zu treffen.

Leistung und System

Im Blackview N6000 treffen wir auf den sehr beliebten Mediatek Helio G99 als CPU. Das Setup aus 8 GB RAM und 256 GB ROM stellt in der unteren Mittelklasse eine sinnvolle und ausreichende Lösung dar. Dabei setzt Blackview auf LPDDR4X Arbeitsspeicher und UFS 2.1 Festspeicher. Bedauerlicherweise ist der Festspeicher nicht erweiterbar.

Die Leistungen entsprechen dem, was wir schon aus anderen Tests mit der CPU kennen. Sicherlich profitiert die GPU von der geringen Bildschirmauflösung und kann einen kleinen Leistungssprung machen. Die 6 nm CPU mit ihren 8 Kernen aus dem Jahr 2022 macht in diesem Smartphone eine gute Figur.

Antutu (v9)
Geekbench Single (v5)
Geekbench Multi (v5)
3D Mark (Slingshot)
3D Mark (Wildlife)

Auch Spiele wären theoretisch möglich, sind aufgrund des kleinen Displays nicht wirklich eine Freude. Die 8 GB RAM sorgen für eine ausreichende Multitasking-Fähigkeit und der Festspeicher ist schnell angebunden. Nicht irritieren lassen sollte man sich von der Spezifikation von 16 GB RAM. Man kann den Arbeitsspeicher um bis zu 8 GB virtuell erweitern, aber im Test habe ich auf dieses Feature verzichtet, da es einfach überflüssig ist. Loben möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich den Fingerabdruckscanner, sämtliche Eingaben wurden zügig umgesetzt und sind ähnlich schnell wie bei meinem Samsung Galaxy Z Flip5. Auch Face-Unlock ist vorhanden und funktioniert gut. Insgesamt leistet das Blackview N6000 eine erwartbare und gute Leistung ab, insbesondere fühlte sich die Bedienung geschmeidig und flüssig an.

Betriebssystem des Blackview N6000

Auch beim Blackview N6000 kommt wieder Android 13 mit dem Doke OS 3.1 Überzug zum Einsatz. Wobei das Doke OS nur leichte Veränderungen am Stock-Android vornimmt. Ein paar Funktionen wurden hinzugefügt und die Icons teilweise ein wenig angepasst. Gleich zum Start des Testes wurde mir ein Update von Blackview angeboten. Insgesamt sollte sich jeder Android-Nutzer auf Anhieb zurechtfinden. Während des Testes kam es zu keinen Abstürzen oder merkwürdigem Verhalten. Auch Malware oder optionale Installationen gibt es nicht. In die Entwickleroptionen gelangt man relativ einfach und kann, wenn man es möchte, das Betriebssystem nach seinem Gusto anpassen.

Wie es sich für ein echtes Outdoor-Smartphone gehört, wurde von Blackview eine Toolbox installiert. Dank einer Vielzahl von verbauten Sensoren konnten vom Kompass bis zum Barometer insgesamt 11 verschiedene Tools implementiert werden. Zusätzlich kann die orange Sondertaste frei mit zwei Funktionen belegt werden. Durch das kleine Display kam es teilweise zu Fehleingaben, sowohl bei mir als auch bei meiner Freundin, die wesentlich filigrane Finger besitzt als ich. Auf zukünftige große Updates würde ich keinen großen Hoffnungen setzen. In diesem Punkt hinken die kleinen Smartphone-Hersteller immer hinterher. Mit Android 13 hat man aber einige Jahre Ruhe, wenn man selbst heute mit Android 9 noch problemlos zurechtkommt. 

Kamera des Blackview N6000Blackview N6000 Rueckseite 2

Blackview verbaut insgesamt drei Kameras im N6000, von denen nur 2 funktionieren. Bei der mittleren verbauten Optik handelt es sich nur um ein Dummy.

  • Hauptkamera: 48 Megapixel (Samsung Isocell GM2), f/1.79, Autofokus
  • Frontkamera: 16 Megapixel, ( SK Hynix HI-1634Q ), F2,2

Neben der Kamera ist die Firma Arcsoft vermerkt, welche die Kamerasoftware entsprechend optimiert haben soll. Daher war ich besonders gespannt auf die Aufnahmen und ich denke diese sprechen im positiven Sinne für sich. Ein witziges Feature ist der eingebaute Schönheitsfilter, welcher sich in den Stufen 1 bis 10 regulieren lässt. Ich habe es mir nicht nehmen lassen und habe ein paar Aufnahmen in der höchsten Stufe gemacht. Das Ergebnis ist fast schon skurril, aber vielleicht mag jemand ein komplett weichgezeichnetes Gesicht mit großen Pupillen.

Hauptkamera

Die Hauptkamera hat besonders bei Tageslicht überzeugt. Der Fokus wurde immer korrekt gesetzt, auch die HDR-Funktion behutsam eingesetzt. Der 48 MP-Sensor setzt auf 4:1 Pixelbinning, aber Blackview lässt euch auch vollen Zugriff auf die vollen 48 Megapixel. Die Farben sind betont, ohne es zu übertreiben. Allerdings hat der Sensor Probleme mit großen gleichförmigen Flächen wie die Wiese. Das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, da viele Outdoor-Smartphones in der Preisklasse solche Fotos nicht entwickeln können. Gegenlicht bereitet der Kamera generell wenig Probleme, es gibt teilweise leichtes Überbelichten. Da das Blackview N6000 wasserdicht ist, lassen sich auch Fotos unter Wasser anfertigen. Dazu ist mein kleiner usbekischer Freund auf Tauchstation gegangen und das Bild ist gut geworden.

Zusätzlich ist ein 4x digitaler Zoom verbaut, dann aber mit entsprechenden sichtbaren Qualitätseinbußen. Die Farben und Fokus stimmen weiterhin, nur wirken die Bilder überschärft.

In der Dämmerung lassen die Aufnahmen merklich nach, um dann in der Nacht so ziemlich völlig zu versagen. Es gelingen Aufnahmen, auch dank eines speziellen Nachtmodus, aber die Qualität ist mies und das Rauschen unverkennbar. Für reine Nachtaufnahmen ist dieses Smartphone ungeeignet, gleichwohl meine ich, dass von diesem Smartphone es auch nicht erwartet werden kann.

Frontkamera

Bei Tageslicht macht die Frontkamera schöne Aufnahmen. Der Hautton wird relativ gut getroffen und auch der Fokus stimmt. Das Freistellen des Objektes gelingt gut und auch der Weißabgleich passt. Wie schon bei der Hauptkamera hat auch die Frontkamera nur wenig bei Gegenlicht zu kämpfen. Durch die geringe Blendengröße verliert der Sensor bei nachlassendem Tageslicht an Leistung, schlägt sich aber noch passabel. Selbst in der Nacht gelingen noch Aufnahmen. Über den besonderen Beautyfilter hatte ich weiter oben schon ein paar Worte verloren.

Videos mit dem Blackview N6000


Auch die Qualität der Hauptkamera überzeugt, auch wenn das Video nicht stabilisiert wird. Allerdings kommt die Kamera gut mit Gegenlicht zurecht. Auch der Fokus wurde während der Aufnahme nicht verloren. Als maximale Auflösung steht auch 2560 x 1440 mit 30 fps zur Verfügung.

Bei der Frontkamera müsst ihr euch mit 1920 x 1080 und 30 fps begnügen. Aus meiner Sicht ist die Aufnahme befriedigend. Der Fokus und die Belichtung des Videos stimmt.

Als Fazit aus allen Aufnahmen, meine ich, hat sich das Kamerasetup des Blackview N6000 gut geschlagen. Auch die Optimierung durch die Firma Arcsoft ist als positiv zu bewerten.

Konnektivität und Kommunikation

Blackview N6000 SIM Netz Empfang
Bedingt durch den Prozessor ist man auf 4G/LTE beschränkt. Für ein so günstiges Smartphone ist das keine nennenswerte Einschränkung. Es werden bis auf wenige Ausnahmen alle 4G-Bänder unterstützt, inklusive des wichtigen Band 20 und stellt eine gute Wahl für Weltenbummler dar.

  • 4G-LTE: 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/28A/28/25/26/38/40/41/66

Unterstütze Frequenzen sind nicht ohne eine passende Empfangs- und Sendestärke. Hier hat mich das kleine Smartphone auf ganzer Linie überzeugt. Der Kontakt zu einer Funkzelle wurde lange gehalten und die Übergänge zwischen den einzelnen Zellen funktionierte reibungslos. Da ich persönlich sehr dicht zu Dänemark wohne, ist mir ein gut funktionierendes Roaming wichtig. Das kann das kleine Blackview besser als mein Vergleichsgerät Samsung Galaxy Z Flip 5. Der Empfang war stärker und das Umschalten zwischen deutschem und dänischen Netz schneller. Gleichzeitig wird VoLTE und VoWifi unterstützt. Dazu ist Verständlichkeit mit meinem Gesprächspartner trotz nur einem Mikrofon gut. Ich konnte ihn gut verstehen und er mich auch. Die Freisprechfunktion fällt minimal ab, welches nicht am verbauten Mono-Lautsprecher liegt. Der Lautsprecher kann überraschend laut werden, übersteuert aber ab circa 80 % der Maximallautstärke.

Natürlich ist auch WiFi 5 im Blackview N6000 verbaut und die Reichweite war gut und der Test verlief völlig unproblematisch. Die Datenraten waren jetzt nicht überragend, sondern bewegten sich im oberen Drittel. Erstaunlicherweise blieben die Datenraten trotz zwei Wände stabil. In meinem Fritz-Mesh gab es keine Probleme beim Umschalten zwischen den einzelnen Access-Points.

Ein weiteres Highlight war die Navigation, denn sie ist bärenstark. Selbst im Gebäude 2 m vom Fenster entfernt, konnte ich einen GPS-Fix feststellen und das innerhalb weniger Sekunden. Natürlich war der Empfang außerhalb des Gebäudes nur Formsache, dabei vertraut das Smartphone auf das übliche Quartett von GPS, GLONASS, Beidou und Galileo. Zusätzlich steht ein Kompass für die Navigation zur Verfügung, der sich in die Vielzahl der verbauten Sensoren einreicht.

  • Beschleunigungssensor
  • Näherungssensor
  • Helligkeits-Sensor
  • Gyroskop
  • Kompass
  • Barometer

Die Ausstattung des Blackview N6000 ist ziemlich komplett, weil auch NFC für das kontaktlose Bezahlen integriert ist. Und sollte einem das Musikstreaming zu viel sein, steht ein altmodisches UKW-Radio für die musikalische Untermalung im Alltagsdschungel bereit. Dafür muss man über USB-C Kopfhörer anschließen.

Bluetooth

Bei Bluetooth setzt der Hersteller auf Version 5.2. Die Koppelung diverser Geräte, wie Maus, Tastatur oder Kopfhörer verlief ohne Probleme.

Akkulaufzeit des Blackview N6000

Test Blackview N6000 PC Mark

Blackview verbaut im N6000 einen 3880 mAh kleinen Akku, deshalb waren meine Erwartungen über die Akkulaufzeit im Test doch eher gering. Umso überraschender war das Ergebnis im PC-Mark Akkutest mit 15 Stunden und 47 Minuten. Ich konnte das Ergebnis erst nicht glauben, aber auch im Nachtest habe ich einen ähnlichen Wert gemessen.

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Das kleine Display in Kombination mit der relativ energiesparenden CPU zahlt sich voll aus und sorgt für, aus meiner Sicht, ausgezeichnetes Ergebnis. Dieses spiegelt sich auch im geringen Stand-by Verbrauch wider. Über Nacht verliert das Smartphone nur 3 bis 4 % Akkukapazität, sodass ich am nächsten Tag das kleine Blackview noch nutzen konnte und erst am Ende des zweiten Tages laden musste. Der Akkuverbrauch für 1 Stunde YouTube-Konsum liegt bei 5 %.

Falls der Akku zur Neige geht, kann er mit bis zu 18W geladen werden. Ein entsprechendes Ladegerät legt der Hersteller bei und im Gegensatz zur Konkurrenz wird wirklich spürbar schneller aufgeladen. In 87 Minuten war der Akku wieder auf 100 % gefüllt und das Smartphone wieder startklar.

Testergebnis

Getestet von
Manuel

Insgesamt hat mich das Blackview N6000 vollständig überzeugt, solange man mit dem kleinen Display leben kann. Einerseits gestalten sich Eingaben schwieriger als gewohnt, andererseits hat man einen kleinen Formfaktor. Mir persönlich ist für die zwei Wochen der Umstieg von meinem Samsung Galaxy Z Flip 5 (Zum Test) nicht so schwergefallen. Das Blackview N6000 ist rundum sinnvoll konstruiert und durchdacht. Der Empfang und die Akkulaufzeit sind zwei hervorstechende Merkmale. Das Display ist für ein IPS-Display strahlend hell, der Fingerabdrucksensor funktioniert hervorragend und die Verarbeitung ist routiniert und solide. Aus meiner Sicht sollte man dieses Smartphone nicht als Gadget abtun, sondern als ernsthafte Konkurrenz für ein kleines Outdoorsmartphone betrachten, denn wirkliche gravierende Schwächen leistet es sich nicht.


Gesamtwertung
83%
Design und Verarbeitung
80 %
Display
80 %
Leistung und System
80 %
Kamera
80 %
Konnektivität
90 %
Akku
90 %

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Kommentare

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38 Kommentare
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Roland
Gast
Roland (@guest_103528)
5 Monate her

Hallo Manuel,
ich hatte das KK2 und überlege nach einem Total-Crash das N6000 zu kaufen. Leider finde ich nirgens was über den SAR-Wert. Hast du da eine Quelle bzw vom N6000 einem Wert?

Liebe Grüsse & frohe Weihnachten

Roland

fruli
Gast
fruli (@guest_103197)
5 Monate her

Hab mir das N6000 über die Gshopper-Aktion im November geholt, soweit alles gut, keine Lichthöfe, Messenger-Benachrichtigungen kommen alle zuverlässig ohne Akkuoptimierung / Akkumanager, Akkulaufzeit passt, tolle Performance. Erwartungen an Kamera wurden klar erfüllt, Fingerprint funktoniert perfekt (beides klarer Fortschritt gegenüber den kleinen Cubots bzgl. Kameraqualität / fehlendem Sensor). Alternativ funktioniert auch Face Unlock gut. Form-Faktor bzgl. Länge/Breite/Verhältnis sagt mir sehr zu, wenngleich die Tiefe ggü. den kleinen Cubot-Smartphones erstmal gewöhnungsbedürftig ist. Was mir auffällt: obwohl anfänglich zwei Play-Services-Updates gefunden/installiert wurden, bleibt deren Stand auf 1.1.2023 stehen und die Suche nach neuen Play-Services-Updates endet danach nicht mehr. Der System-Update-Stand ist Stand… Weiterlesen »

fruli
Gast
fruli (@guest_103352)
5 Monate her
Antwort an  Manuel

Zur Info: jetzt kam ein weiteres Mainline/Play Services Update durch, nun Stand 1. November 2023 wie erwartet 🙂

Raha
Gast
Raha (@guest_102958)
5 Monate her

Hallo, habe das Telefon neu, was ich nicht finden kann sind die zwei? Belegungsmöglichkeiten der Sondertaste.
Bei Einstellungen nicht gefunden. Beim Drücken der bei mir grünen Taste vibriert das Telefon, mehr nicht.
Danke für den guten Test, Grüße, Wechsel von Galaxy X-Cover 3

Vera
Gast
Vera (@guest_102981)
5 Monate her
Antwort an  Raha

Hallo, die Belegung der grünen Taste kann man unter Einstellungen- Individuelle Anpassung- Anpassung aktivieren und dann eine App auswählen, die man beim kurz drücken aktivieren möchte und man kann eine App auswählen, die man mit dem langen Tastendruck öffnen möchte.

Daniel
Gast
Daniel (@guest_102837)
5 Monate her

Hallo nochmal,
habe dieses Handy nun hier und habe auch an den Rändern und in der rechten unteren Ecke deutliche Lichthöfe.
Ohne diesen Makel, der gar nicht geht und so nicht in den Verkauf kommen sollte, hätte ich es gerne behalten. So wird es zurückgegeben.
Wenn jemand eine Idee hat, wo ich ein Modell ohne Mängel bekommen kann, dann bitte melden.

Schönen Gruss

Daniel

Daniel
Gast
Daniel (@guest_103120)
5 Monate her
Antwort an  Daniel

Neues bestellt beim anderen Anbieter und Glück gehabt.

Ddok
Gast
Ddok (@guest_103248)
5 Monate her
Antwort an  Daniel

Bin auch schockiert vom Test über die tolle Kamera. Bei Tageslicht gelingen, sofern die Lichtbedingungen stimmen und kein Zoom etc halbwegs annehmbare Aufnahmen. Ich habe keine tollen Fotos machen können. Farbgebung und Schärfe okay, aber Details fehlen, Ränder unscharf… Auch das backlight bleeding hatte ich. Nach Austausch weg. Klar wir reden von einem 200€ Handy, aber das geht doch dennoch deutlich besser. Das Tablet von blackview mit dem 22000er Akku und wasserdicht usw, A8 Pro, ist ein absolut geniales Teil für 260€. Vor allem wenn man viel unterwegs ist. Das Handy habe ich mir “passend” dazu geholt und bin irgendwie… Weiterlesen »

jensvideo66
Mitglied
Mitglied
jensvideo66(@jensvideo66)
6 Monate her

Hallo..habe mein Gerät zurückgegeben hatte Probleme mit Lichthöfen am Rand des Displays besonders gut im Blackmodus sichtbar.

Daniel
Gast
Daniel (@guest_102355)
6 Monate her
Antwort an  jensvideo66

Ist daa nun ein generelles Problem mit den Lichthöfen, können auch Andere, die dieses Handy hier haben, bestätigen?

Daniel
Gast
Daniel (@guest_102407)
6 Monate her
Antwort an  Manuel

Danke👍

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