Cubot Quest

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Der chinesische Hersteller Cubot hat in der Vergangenheit schon einige gummierte Smartphones vorgestellt – das Cubot KingKong konnte bei uns im Test mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen. Nun hat sich Cubot – ganz nach dem Vorbild des Outdoor-Gaming-Smartphones Doogee S70 – einfach eine neue Nische ausgedacht, damit sie mit „die Ersten“ sein können. Das Cubot Quest ist also nun das erste Sport-Smartphone der Welt.

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Design & Anschlüsse

Das Cubot Quest sieht eigentlich wie ein typisches Outdoor-Smartphone aus: Die Rückseite ist gummiert, das Handy ist komplett wasserdicht, es hat einen Metallrahmen und ein paar farbliche Akzente irgendwo am Gehäuse. Auf der Vorderseite findet sich ein Display mit Corning Gorilla Glas. Auf eine Notch verzichtet Cubot beim Quest glücklicherweise.

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Das Gerät aus den Pressefotos ist in der Farbe Schwarz mit roten Design-Streifen gehalten. Um die

Die Rückseite des Cubot Quest

horizontal auf der Rückseite angeordneten Kamerasensoren findet sich ein Aluminium-Element. Mittig auf der Rückseite sind drei sportliche Symbole, die wohl Laufen, Fahrrad fahren und Boot fahren symbolisieren sollen. Ob man das jetzt schön oder doch eher unnötig findet, ist sicherlich Geschmackssache.

Auf der Vorderseite befinden sich zwei weitere rote Elemente, die gegebenenfalls die Stereo-Lautsprecher einfassen. Zumindest bei der Hörmuschel halte ich das für sehr wahrscheinlich, ob es unter dem Display wirklich einen zweiten Lautsprecher gibt, weiß ich nicht, Platz genug wäre aber.

Bezüglich der Abmessungen haben wir leider noch keine Informationen. Auf den bereits veröffentlichten Bildern sieht das Cubot Quest für ein gummiertes Smartphone aber relativ dünn

Die Front des Cubot Quest

und handlich aus. Das Display ist immerhin auch „nur“ 5,5 Zoll groß – das Cubot Quest dürfte also trotz der dicken Displayränder nicht allzu riesig sein,

Ebenfalls keine Informationen haben wir bisher über die Anschlüsse. Da Cubot das Gerät aber erst nächstes Jahr veröffentlichen will, hoffe ich aus USB-C.

 

Display des Cubot Quest

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Das Display im Cubot Quest kommt ohne eine Einkerbung (Notch) aus, ist aber trotzdem im länglichen 18:9-Seitenverhältnis gehalten. Es besitzt eine Auflösung von 1440×720 Pixeln und kommt entsprechend der 5,5 Zoll Diagonale auf eine Pixeldichte von knapp 293 Pixeln pro Zoll. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es sich um ein IPS-Display handeln.

Leistung und Ausstattung

Normalerweise würden wir diesen Abschnitt mit dem Prozessor bzw. System on Chip (SoC) einleiten, der im Inneren des Geräts werkelt. In diesem Fall hat Cubot aber noch nicht offiziell angekündigt, welche CPU das Cubot Quest antreiben wird. Spekulationen aus mäßig vertrauenswürdigen Quellen zu Folge wird es sich um den Helio P22 von Mediatek handeln.

Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass ein Prozessor aus dem Hause Mediatek im Cubot Quest zum Einsatz kommt. Ein Helio P23 oder sogar ein Helio P60 halten wir auch für durchaus möglich.

Fest steht aber, dass vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte ROM zur Verfügung stehen. Letzterercubot quest side kann mittels Micro-SD-Karte erweitert werden. Ebenfalls bestätigt ist, dass Android 9.0 Pie auf dem Gerät vorinstalliert sein wird.

Der Akku hat für ein gummiertes Smartphone eine relativ geringe Kapazität. Dies spricht wiederum dafür, dass das Cubot Quest tatsächlich relativ dünn sein dürfte. Bei einem dicken Gerät wären wahrscheinlich mehr als 3900 mAh Akku-Kapazität möglich gewesen. Für den normalen Einsatz ist das aber mehr als ausreichend.

Über die Kamera(s) ist uns bisher noch gar nichts bekannt. Auf der Rückseite befindet sich eine Dual-Kamera, wobei nicht davon auszugehen ist, dass der zweite Sensor einer Funktion nachkommt. Ebenfalls verbaut ist ein Blitz. Wie viele Front-Kameras es gibt, wissen wir bis dato auch noch nicht.

Unsere Einschätzung

Das Cubot Quest klingt nach einem interessanten Gerät – immerhin ist es wasserfest, dennoch nicht extrem klobig und mit dem aktuellen Android 9.0 Pie ausgestattet. Inwiefern dieses Smartphone jetzt aber besonders für Sportler geeignet sein soll, geht mir noch nicht ganz auf. Aber vielleicht hat Cubot in der Software ja ein paar Features versteckt. Eine interessanter Armhalterung konnten wir bereits in HongKong bewundern:

Das Cubot Quest soll im ersten Quartal 2019 erscheinen. Über den Preis haben wir noch keine Infos.

 
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Benjamin KaltAndré Letzte Kommentartoren
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André
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André

Interessantes Konzept. Vermutlich ehr ein leicht kompakteres Phone mit Ansätzen von Outdoor. Find ich gut. Eventuell ein Handy das man auch mal in die Arbeitshose packen kann. Wenn es mal runterfällt, zerspringt nicht gleich das Display oder das Glas auf der Rückseite. Da es gummiert ist, fällt es wahrscheinlich selten runter. Unterm Strich ein Handy mit integrierter Schutzhülle.