Oukitel U25 Pro

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Das brandneue U25 Pro von Oukitel bewegt sich in der unteren Mittelklasse und muss sich daher einer harten Konkurrenz stellen. Das Alleinstellungsmerkmal ist – abgesehen von der optionalen Twilight-Rückseite – das klassische Design ohne Notch oder Slider.

Oukitel U25 Pro Render

Design

Auf der Front des Oukitel U25 Pro befindet sich das 5,5 Zoll große Display, das nicht von einer Notch unterbrochen wird und oben und unten von für 2018-Verhältnisse relativ dicken Display-Rändern eingefasst wird. Über dem Display befindet sich eine Ohrmuschel und die Front-Kamera mit einem einzelnen Sensor.

Die Rückseite scheint dem Käufer beim Oukitel U25 Pro wahlweise in grau oder in Twilight entgegen. Letztere ist wohl die Trend-Farbe 2018, bei der die Rückseite von einem stark spiegelnden Farbverlauf irgendwo zwischen blau, grün und lila geschmückt wird. Ansonsten ist die Rückseite angenehm clean und symmetrisch aufgebaut – zwei Kamerasensoren, ein Dual-LED-Blitz und ein Fingerabdrucksensor finden ihren Platz.

OukitelU25 1

Die Lautstärkewippe und der Ein-/Aus-Schalter befinden sich auf der rechten Gehäuseseite, auf der Unterseite befindet sich ein per USB 2.0 angebundener USB-C-Port. Auf 3,5mm-Klinke muss man beim Oukitel U25 Pro leider verzichten.

Das Oukitel U25 Pro misst laut Hersteller 153,8 x 76 x 9,8 Millimeter und wiegt 180 Gramm. Auf diversen Internetseiten wird das Gewicht hingegen mit 210 Gramm angegeben, wir würden hier aber der Angabe des Herstellers vertrauen.

Technische Daten des Oukitel U25 Pro

Im neuen Oukitel-Smartphone der unteren Mittelklasse steckt der mittlerweile schon sehr betagte Mediatek MT6750T, der schon seit Anfang 2016 auf dem Markt ist und noch im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt wurde. Ob dieser Prozessor die beste Wahl war? Wir sind uns da nicht wirklich sicher. Besonders bei Smartphones kleinerer Hersteller haben wir aber die Erfahrung gemacht, dass es weniger auf den Prozessor selbst als auf die Anpassung der Software an die gegebene Hardware ankommt.

Dem SoC stehen durchaus gut bemessene vier Gigabyte RAM zur Seite, die für ein gutes Multitasking sorgen sollten. Der Nutzer kann auf per Micro-SD-Karte erweiterbare 64 Gigabyte Speicher zugreifen. Beim Einsatz einer SD-Karte kann nur noch eine Nano-Sim-Karte eingesetzt werden, es handelt sich also um einen sogenannten Hybrid-Slot.OukitelU25 2

Wo wir schon bei den Sim-Karten sind: Das Oukitel U25 Pro unterstützt natürlich LTE und funkt in allen wichtigen Bändern inklusive Band 20. WLAN ist leider nur nach b/g/n verfügbar und Bluetooth auch nur in der veralteten Version 4.0. Schade!

Akku, OS und Kameras

Der Akku im Oukitel U25 Pro misst 3200 mAh, was bei den kompakten Abmessungen durchaus okay ist. Für einen Tag sollte der Akku bei vernünftiger Anpassung der verschiedenen Komponenten auf jeden Fall reichen. Detailliertere Infos liefert hier wie immer unser ausführlicher Testbericht.

Der Packung liegt zum Aufladen ein „Fast Charger“ bei, der mit 5V/1A auflädt. Was an fünf Watt Ladeleistung „fast“ sein soll ist uns allerdings ein Rätsel. Auf dem Oukitel U25 Pro ist übrigens Android 8.1 Oreo vorinstalliert, das den Screenshots zu Folge relativ unverändert aufgespielt wurde.

OukitelU25 3Auf der Rückseite des neuen Oukitel kommen zwei Kamerasensoren zum Einsatz. Der Hauptsensor löst mit 13 Megapixeln auf, es handelt sich um einen Sony IMX135. Der sekundäre Sensor ist vermutlich ein Dummy, er löst mit zwei Megapixeln auf. Auf der Vorderseite kommt ein fünf Megapixel Sensor zum Einsatz.

Das Display des Oukitel U25 Pro

Das 5,5 Zoll große IPS-Display auf der Front löst mit 1920×1080 Pixeln auf, es ist also im klassischen 16:9-Format gehalten und kommt auf eine Pixeldichte von exakt 400 Pixeln pro Zoll, wodurch bei normalem Abstand zum Screen keine einzelnen Pixel erkennbar sein sollten.

Unsere Einschätzung

Das Oukitel U25 Pro scheint ein interessantes Gerät in der unteren Mittelklasse zu sein, das mit sehr kompakten Abmessungen und einem hochauflösenden Display punkten kann. Bleibt zu hoffe, dass die Performance am Ende nicht der limitierende Faktor ist.

 
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