Oukitel WP7 Testbericht

Getestet von Mathias am
Firmware : OUKITEL_WP7_EEA_V27_20200429_20200429-1002
Bewertung: 85%
Vorteile
  • gute Verarbeitung
  • sehr robust
  • gute Akkulaufzeit
  • gute Systemleistung
  • frei belegbarer Sonderbutton
  • Benachrichtigungs-LED
Nachteile
  • System mit Riskware
  • lange Akkuladezeit (18W)
  • Nachtkamera unbrauchbar
  • Videos nur bedingt brauchbar
  • Modulerweiterungen ohne großen Mehrwert
Springe zu:
CPUMediatek Helio P90 - 2 x 2,2GHz + 6 x 2,0Ghz
RAM8 GB RAM
Speicher128 GB
GPUPowerVR GM 9446 - 970MHz
Display2340 x 1080, 6,5 Zoll 60Hz (IPS)
Betriebssystem9.0 Pie
Akkukapazität8000 mAh
Speicher erweiterbar Ja

Speichererweiterung
Hauptkamera48 MP + 0,3MP (dual) + 8MP (triple)
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht358 g
Maße174 x 81 x 17 mm
Antutu219047
Benachrichtigungs-LEDJa
Hersteller
Getestet am04.09.2020

Oukitel ist in der Outdoor-Smartphone Sparte schon ein alter Bekannter, setzt mit Oukitel WP7 aber zum ersten Mal auf ein Outdoor-Gerät mit Modul-Anschluss. Vorbild war hier wohl vor allem Doogee, dessen Portfolio schon mehrere dieser Geräte beinhaltet. Über die Sinnhaftigkeit der angebotenen Module zum WP7 lässt sich allerdings diskutieren, dazu aber später mehr. Ansonsten bietet das Smartphone einen Helio P90, 8GB RAM, 128 GB Speicher und einen 8000mAh Akku. Ob das Oukitel WP7 überzeugen konnte, erfahrt ihr im Testbericht.

Oukitel WP7 Hand Vorder Rückseite 1

Design und Ausstattung des Oukitel WP7

Typisch Outdoor-Smartphone ist auch das Oukitel WP7 mit seinen 174 x 81 x 17 Millimeter kein Handschmeichler und bringt Dank des üppigen Akkus 358 Gramm auf die Waage. Die Materialwahl ist keine Überraschung und so besteht das Gehäuse aus einem Mix aus Metall und Plastik, das mit einer gummierten Schicht überzogen wurde. Selbstverständlich ist das Gerät IP68 zertifiziert und somit vor Wasser und Staub bestens geschützt. Somit überstand das Oukitel WP7 natürlich auch den Unterwassertest und mehrere Stürze aus 1,5m problemlos, egal auf welche Seite ich es drehte. Bei der Glasabdeckung der Kamera auf der Rückseite bin ich allerdings kritisch eingestellt, ob diese viele Stürze übersteht, da sie bündig mit dem Gehäuse abschließt und somit keinerlei Schutz genießt.

Auf der Rückseite des Oukitel WP7 befinden sich der Fingerabdrucksensor, der Modul-Anschluss, die Kamerasensoren, der Lautsprecher und die Halterung für eine Trageschlaufe. Der Lautsprecher ist relativ laut, übersteuert aber bei den Bässen extrem, wodurch der Klang immer verzerrt wird. Dies tritt leider nicht nur bei hoher Lautstärke auf. Somit ist der Lautsprecher eigentlich kaum brauchbar, um etwas „genussvoll“ zu hören.

Oukitel WP7 Design

Die Vorderseite besteht größtenteils aus Display, denn Oukitel setzt hier auf eine Punch-Hole Kamera. Trotz der Platzersparnis durch die Verlagerung der Sensoren ist der schwarze Rand um das Display relativ dick geblieben.

Auf der rechten Seite befinden sich sowohl der Powerbutton als auch die Lautstärkewippe und ein SIM-Schacht. Auf der linken Seite sind der frei belegbare Button als auch der Zusatzbutton zur Modulaktivierung untergebracht. Zusätzlich gibt es auch auf dieser Seite einen SIM-Schacht. Die SIM-Schächte sind mit einer Klappe vor Staub und Wasser geschützt. Obwohl Oukitel hier auf zwei Schächte setzt, ändert sich nicht an der Hybrid-Nutzung. Entweder Dual-SIM oder Speicherweiterung heißt die Devise. Im linken SIM-Schacht hat eine Micro-SD Karte oder eine Nano-SIM Platz.

Auf der Oberseite befinden sich die drei Standardsensoren und sogar eine Benachrichtigungs-LED. Über die Positionierung dieser lässt sich allerdings streiten, da man sie nicht sehen kann, wenn das Smartphone normal auf dem Tisch liegt. Geht man aber von einem Einsatz eines solchen Gerätes auf beispielsweise einer Baustelle aus, so würde es sich vermutlich in der Brusttasche der Arbeitskluft wiederfinden. Somit macht die Positionierung der LED Sinn, da man einfacherer überprüfen kann, ob denn eine Nachricht ankam.

An der Unterseite liegt der USB-C Anschluss, der ebenfalls mit einer Klappe verschlossen ist. Auf einen Kopfhörer-Anschluss muss man beim Oukitel WP7 leider verzichten.

Generell macht das Smartphone einen guten Eindruck, die Verarbeitung ist sehr gut, ebenso die Robustheit. Das Gesamtkonzept mit zusätzlichen Buttons und der Benachrichtigungs-LED wirkt durchaus durchdacht und lässt kaum Wünsche offen. Nur der fehlende Schutz des Hauptkamera-Glases wirft Bedenken über die Haltbarkeit dessen auf und auch der Lautsprecher ist leider von minderer Qualität.

Module des Oukitel WP7

Oukitel bietet aktuell nur zwei Module für das WP7 an, die uns zum Test leider nicht zur Verfügung standen. Eines davon ist eine große LED-Taschenlampe mit verschiedenen Helligkeitslevels. Auf der Website sieht man, wie das Smartphone mit diesem Modul in einer Fahrradhalterung steckt und somit als Lampe benutzt wird. Wie oft dies einer normalen Fahrradlampe vorgezogen wird, ist fraglich. Abseits dieses Einsatzes sehe ich keine weitere sinnvolle Verwendung für diese Modul.

Das zweite Modul ist eine UV-Sterilisationslampe, die 99% aller Viren und Bakterien entfernen soll. Diese Lampen liegen auf Grund der aktuellen Lage wohl im Trend, das Modul ist allerdings extrem dick und wird wohl kaum unterwegs genutzt. Da es sich hier ebenfalls um ein Outdoor-Smartphone handelt, stellt sich die Frage, ob dieses Modul überhaupt jemals zum Einsatz kommt. Ich sehe weder einen Bauarbeiter noch jemand, der sich das Gerät für den Außeneinsatz gekauft hat, etwas mit dieser Lampe desinfizieren.

Laut Webseite gibt es das LED-Modul für 30$, das UV-Modul für 40$. Ich persönlich sehe keinen sinnvollen Einsatz dieser Module im Alltag eines solchen Smartphones und hätte mich über Alternativen gefreut.

Lieferumfang des Oukitel WP7

Oukitel WP7 Lieferumfang

Out of the Box gibt’s:

  • Ladeadapter
  • USB-C Kabel
  • USB-C OTG-Kabel
  • USB-C auf Klinke Adapter
  • Sim-PIN
  • Anleitung

Display des Oukitel WP7

Das Oukitel WP7 verfügt über ein 6,53“ Display, das mit 2340 x 1080 Pixel auflöst. Damit sind einzelne Bildpunkte nicht erkennbar und das Display absolut scharf. Die Farben werden kräftig dargestellt, eine Farbtonanpassung ist leider nicht verfügbar. Die maximale Helligkeit liegt circa bei 530 cd/m² und damit ist das Display auch bei Sonne noch lesbar.

Oukitel WP7 Display 2

Das Panel verarbeitet bis zu 10 Berührungspunkte gleichzeitig und reagiert flott auf jegliche Eingabe. Geschützt wird das Display durch 1,1mm dickes Gorilla Glas. Um welche Version es sich dabei handelt verrät der Hersteller allerdings nicht. Im Testzeitraum erlangte das Display allerdings keinerlei Kratzer.

Insgesamt ist das Display des Oukitel WP7 gut. Die Helligkeit ist okay, könnte aber für meinen Geschmack noch etwas stärker sein. Auch die fehlende Anpassbarkeit der Sättigung ist schade. Ansonsten gibt es nix zu meckern.

Leistung und System

Unter der Haube werkelt ein Helio P90, dessen 8 Kerne sich in ein Cluster mit 2 Cortex-A75 und maximal 2,2 GHz und ein Cluster mit 6 Cortex-A55 und maximal 2 GHz teilen. Für die Grafikleistung sorgt eine PowerVR GM9446. Für Multitasking-Aufgaben stehen dem Smartphone üppige 8GB RAM zur Verfügung, der mit 11 GB/s schnell taktet. Für Daten stehen 128 GB interner Speicher zur Verfügung, der mit 379/200 Lese-/Schreibgeschwindigkeit ausreichend schnell ist. Wem der Speicherplatz nicht ausreicht, der kann diesen mit einer Micro-SD Karte erweitern, muss dann jedoch auf die Dual-SIM Funktion verzichten.

Die Leistung des Smartphones reicht für die alltäglichen Aufgaben und für Spiele mit mittleren Ansprüchen locker aus. Auch kam es während der Benutzung des Smartphones weder zu Aussetzern oder Leistungseinbrüchen. Somit gibt es in dieser Kategorie keine Kritikpunkte.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

System des Oukitel WP7

oukitel wp7 malewarebytesAuf dem Oukitel läuft Android 9.0 mit dem Sicherheitspatch vom 05.03.20. Der Scan nach Maleware war leider nicht ohne Befund, 18 Systemapps wurden mit PUP.Riskware.SMSreg.XM gefunden. PUP steht für Potentially Unwanted Program, also „vermutlich nicht gewolltes Programm“ und SMSreg dafür, dass die App Registrierungen via SMS ausführt. Das bedeutet im Detail nicht unbedingt, dass die App eine solche Registrierung ausführt, sondern nur die Möglichkeiten dazu im Code gegeben sind und diese Schnittstelle von Drittprogrammen genutzt werden kann. Deshalb auch die Kategorisierung als Riskware.

 

Vorinstalliert sind nur die Tool-App, die die Funktion der Sensoren demonstriert/nutzt und ein Optimizer. Über den Standard-App Drawer verfügt das Oukitel nicht und legt somit alle Apps auf dem Hauptbildschirm ab. Wer das nicht mag, kann sich aber einen anderen Launcher (z.B. Novalauncher) installieren. Ansonsten verfügt das Smartphone über alle nötigen Gestensteuerungen, die man gewöhnt ist, lediglich Double-Tap-to-Wake fehlt. Auch der Fingerabdrucksensor lässt sich mit verschiedenen Funktionen belegen. Zusätzlich verfügt das WP7 über einen Zusatzbutton, der sich mit bis zu 3 Aktionen (1x Drücken, 2x Drücken, langes Drücken) belegen lässt. Auch die SOS-Funktion lässt sich über diesen Button nutzen, belegt dann aber eine der drei Aktionen.

Auch über eine Gesichtserkennung verfügt das Oukitel WP7, wenngleich diese auch rein über die Frontkamera realisiert wird. Mit einem einfachen Foto konnte ich diese trotzdem nicht austricksen.

Generell lässt sich das System des Oukitel WP7 ohne Probleme bedienen. Wie so oft unterstützt aber auch das WP7 nur Widevine L3, weshalb ein Full-HD Streaming über Netflix und Amazon Prime Video nicht funktioniert. Ansonsten gibt es keine Probleme, außer das Anschlagen von Malewarebytes bei 18 Apps, was User verunsichern könnte und ja auch immerhin ein gewisses Risiko darstellen kann.

Kamera des Oukitel WP7

Das Oukitel WP7 kommt mit einem Triple-Kamera Setup bestehend aus 48MP Hauptsensor, 8MP Nachtkamera und 0,3MP Tiefensensor.

Hauptkamera

Der Hauptsensor ist in der Lage, relativ brauchbare Fotos zu schießen. Die Farben sind größtenteils realitätsgetreu, Details sind vorhanden und der Kontrast ist, sofern die automatische Belichtung alles richtig macht, ganz gut. Negativ ist der verhältnismäßig langsame Fokus und die, auch bei hellen Bildern, unverhältnismäßig lange Belichtungszeit. Deshalb kommt es auch bei Aufnahmen unter guten Lichtbedingungen manchmal zu verwackelten oder unscharfen Bildern. Tatsächlich ist der Fokus einer der langsamsten, den ich seit geraumer Zeit gesehen habe.

Dass die Bilder mit 48MP denen in 12MP qualitativ überlegen sind, ist klar, dennoch war ich überrascht, wie schlecht die Bilder in 12MP werden. Der HDR Modus steht zudem nur mit dieser Auflösung zur Verfügung, verbessert diese aber kaum merklich. Bei 12MP werden Texturen, trotz guter Lichtverhältnisse, schnell matschig und auch bei näheren Objekten (siehe Blume) sind teilweise kaum Strukturen zu erkennen. Somit bleibt eigentlich nur die Beschränkung auf 48MP-Bilder.

Dass der dritte Sensor ein Fakesensor ist, haben wir bereits geklärt. Trotzdem gelingen die Bokeh-Shots erstaunlich gut. Personen werden sauber ausgeschnitten und der Hintergrund unscharf gestellt. Beim Fokussieren auf das Objekt, das hervorgehoben werden soll, bringt den Effekt aber nicht in Echtzeit zu Tage, hier sieht man nur den typischen runden, unscharfen Kreis. Zusätzlich funktioniert der Bokeh Effekt auch nicht bei allen Objekten, den Holzritter bekam ich zumindest nicht so eingefangen, dass der Unschärfeeffekt sich um ihn herum legt.

Nachtkamera

Die Nachtkamera bietet eine 8MP Auflösung und schießt nur schwarz-weiß Bilder. Bei der Kamera handelt es sich um eine Infrarot-Kamera, die mit den beiden Infrarot-LED auf der Rückseite für die Bilder sorgt. Leider scheint diese Kamera keine Fokusmöglichkeit zu besitzen. Bilder werden nur bei kürzesten Abständen (circa 20cm) scharf gestellt. Somit hat die Kamera für mich persönlich keinen realen Nutzen, wenngleich ich die Idee gut finde.

Frontkamera

Die Frontkamera löst mit 16MP auf und schießt brauchbare Selfies. Schärfe und Farben sind gut, Fokus und Auslösezeit bewegen sich in einem normalen Rahmen. Auch Bokeh-Selfies sind möglich und der Effekt wird wie bei der Hauptkamera rein über die Software geregelt. Auch hier gelingt die Trennung zwischen Objekt und Hintergrund sehr gut.

Videos

Videos kann das Oukitel WP7 mit maximal 4k bei 30FPS aufnehmen. Leider gibt es keinen Bildstabilisator und auch der automatische Fokus ist nicht der schnellste, wenn sich die Kamera auf ein neues Objekt richtet. Das Mikrofon als solches ist dafür brauchbar, negativ hingegen ist aber, dass der Fokus auf den Aufnahmen immer zu hören ist, was sehr störend ist.

Insgesamt hinterlässt die Kamera gemischte Gefühle. Bilder in 48MP und auch die Selfies können überzeugen, wohingegen die Auslösezeit und die Fokusdauer das Schießen guter Fotos erschweren. Die Nachtkamera sowie der HDR Modus sind dafür absolut unbrauchbar und Videos nur ohne Ton oder ohne große Fokusveränderungen gut.

Konnektivität und Kommunikation

Für den Empfang im Oukitel WP7 sorgen zwei Nano-SIM Karten, wenn man auf die Speichererweiterung verzichten kann. Wie bei den meisten Outdoor-Smartphones war auch beim WP7 der Empfang sehr gut. Auch unterstützt das Oukitel das für uns wichtige Band 20.

4G: FDD-LTE: 1/2/3/4/5/7/8/12/17/19/20/28A/28B/18/25/26/66/13

Die Gesprächsqualität ist aber leider nur Mittelmaß, da sowohl Mikrofon als auch Hörmuschel für einen etwas dumpfen Klang sorgen.

Neben Bluetooth 5.0 und Wi-Fi a/b/g/n/ac verfügt das Oukitel WP7 auch über NFC. Keine der genannten Techniken hat im Test Probleme verursacht. Auch das GPS funktionierte einwandfrei und hat innerhalb weniger Augenblicke meinen Standort bis auf einige Meter genau erfasst. Während der Navigation kam es weder zu Fehllokalisierungen noch zu Abbrüchen. Hier macht das WP7 eine gute Figur.

oukitel wp7 gpsIn Sachen Sensoren bietet das Oukitel neben den 3 Standards (Näherungs-, Helligkeits- und Beschleunigungs-Sensor) auch noch einen Kompass und ein Gyroskop. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite funktioniert tadellos und erkannte meinen Fingerabdruck immer sehr schnell. Vom Auflegen des Fingers bis zum aufgeweckten Bildschirm vergeht kaum eine Sekunde.

Insgesamt macht das Oukitel WP7 in dieser Kategorie eine gute Figur. Lediglich die mittelmäßige Sprachqualität ist ein Kritikpunkt.

Akku

oukitel wp7 pcmarkDas Oukitel WP7 verfügt über einen 8000 mAh großen Akku, dessen Kapazität in den Probemessungen bestätigt werden kann. Im Benchmark schaffte das Gerät damit ganze 20h und 26 Minuten, was ein guter Wert ist. Leider lädt der Akku mit maximal 18W und ist damit erst in über 3 Stunden wieder komplett von 0 auf 100 geladen. Hier kann man kaum noch von Quick-Charge reden und dieser Wert ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß. In der Realität kommt man immer über die zwei Tage, selbst bei intensiverer Nutzung. Geht man sparsam mit dem Akku um, sind auch mal 4 Tage drin.

 

 

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Testergebnis

Getestet von
Mathias

Das Oukitel WP7 ist ein typisches Outdoor-Smartphone im höheren Preisbereich. Der Helio P90 bietet genug Leistung, die Verarbeitung ist sehr gut und auch der Sonderbutton und die Benachrichtigungs-LED sind positive Eigenschaften. Leider reicht dies heute nicht mehr aus, um sich von anderen Herstellern zu differenzieren, wodurch jeder Hersteller gewisse Alleinstellungsmerkmale sucht. Beim WP7 sind das die Infrarot-Kamera und die Modul-Erweiterungen. Leider ist die Kamera unbrauchbar und die Module nicht für den Alltagsgebrauch konzipiert, wenn diese überhaupt Verwendung finden. Somit sind auch diese Merkmale kein Argument für das Smartphone.

Abschließend kann man sagen: Leistung, Verarbeitung, Akkulaufzeit, Konnektivität sind top. Wer hier genau das findet, was er braucht, kann das Smartphone in Erwägung ziehen. Wer auf die wie Kamera oder sogar auf die Module einen Wert legt, wird hier allerdings nicht allzu glücklich, wenngleich die Hauptkamera auch brauchbare Bilder liefern kann.

Alternativen wären das Doogee S95 Pro oder das Ulefone Armor 7.


Gesamtwertung
85%
Design und Verarbeitung
100 %
Display
80 %
Leistung und System
80 %
Kamera
60 %
Konnektivität
100 %
Akku
90 %

Preisvergleich

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Jan
Gast
Jan (@guest_67874)
23 Tage her

Leute! Das ganze geht doch auch viel einfacher! Man hat mal festgestellt das wenn Wasser in eine PET – Flasche fűllt und diese dann für einige Zeit der direkten Sonnenstrahlen aussetzt dann wird das Wasser komplett Sterilisiert beziehungsweise unschädlich gemacht. Gesehn bei den Sendungen von Galileo und bei Welt der Wunder.

ZweiPi
Gast
ZweiPi (@guest_67833)
25 Tage her

Die UV Lampe ist ideal für Camper um kein Wasser mitzunehmen, das es unterwegs gereinigt werden kann, ohne es zu kochen. Spart Gewicht. Bisher nutzt man da Kohlefilter und/oder Tabletten.
Der Autor war nicht wirklich Outdoor unterwegs^^

Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_67836)
25 Tage her
Antwort an  ZweiPi

Das funktioniert mit dem UV doch zur Wasseraufbereitung nur bedingt, da ist Filter oder Tabletten doch effektiver.
Oder gibt es Outdoor Aktivisten die darum mit einer UV Lampe unterwegs sind?

gast
Gast
gast (@guest_67880)
22 Tage her
Antwort an  Shorty2020

Die Filter und Tabletten die ich kenne können aber nur Bakterien töten/filtern und keine Viren, da braucht man schon UV Licht.