Nicht nur die klassischen Import-Chinahandys werden in Deutschland immer mehr zu einer beliebten Alternative zum Samsung-Apple-Einheitsbrei. Auch immer mehr Hersteller aus China verkaufen ihre Handys offiziell in Deutschland. Und das mit großem Erfolg. So sind Huawei und Oneplus bereits vielen bekannt und auch ZTE ist auf dem Vormarsch. Mit dem Axon 7 präsentierte ZTE Mitte 2016 ein Smartphone, das dem chinesischen Hersteller viel positive Resonanz und gute Verkaufszahlen bescherte. Ein halbes Jahr später liegt uns das ZTE Axon 7 endlich zu einem ausführlichen Testbericht vor. Ob das Smartphone immer noch zur Elite der High-End Phones gehört, werden wir im Folgenden herausfinden.

Design und Verarbeitung

ZTE Axon 7 Design Verarbeitung

ZTE war lange Zeit nicht gerade für gelungene Design-Konzepte bekannt. So war des Vorgänger des Axon 7 – das Axon Elite – mit seinen Fake-Leder-Kunststoffnähten in goldener Farbe eher gewöhnungsbedürftig. Mit dem Axon 7 kann ZTE jedoch endlich ein neues Kapitel beginnen. Das Smartphone überzeugt unmittelbar mit einer gelungen Haptik und Optik. Es ist seitlich und an den Rändern abgerundet und schmiegt sich sehr gut in die Hand der Nutzers. Im Vergleich mit dem kantigen Oneplus 3(T) bekommt man hier einen echten Handschmeichler. Das Gehäuse des Smartphones besteht aus Metall, das lediglich von zwei dünnen Kunststoffleisten auf der Rückseite unterbrochen wird. Mit einer Länge von 15cm und einer breite von 7,5cm ist das ZTE Axon 7 trotz seines 5,5 Zoll Displays sehr kompakt und auch die Dicke von nur 8 mm schindet Eindruck. Das Gewicht liegt mit 175g im Mittelfeld. Auf der Vorderseite befinden sich ober- und unterhalb des Displays die beiden Lautsprecherleisten angebracht. Diese sorgen dafür, dass sich das Axon 7 optisch von anderen Smartphones abhebt. Der Eine wird die hervorgehobenen Lautsprecher optisch ansprechend finden, dem anderen werden sie nicht gefallen.

Unterhalb des Displays befinden sich zudem drei Soft-Touch-Buttons, die jedoch nicht von einer LED Beleuchtet werden. Eine Benachrichtigungs-LED ist natürlich vorhanden und leuchtet in den Farben Grün und Rot. Die Buttons haben einen angenehmen Druck. Auf der Rückseite befindet sich ein Fingerabdrucksensor, der das Smartphone in etwas weniger als einer Sekunde zuverlässig aus dem Standby ruft.

ZTE folgt leider dem aktuellen Trend und verzichtet wie nahezu alle High-End Phones auf einen wechselbaren Akku. Als absolute Seltenheit in der High-End Riege bekommt man beim Axon 7 jedoch einen Dual-Sim Slot, in den entweder zwei Nano-Simkarten oder eine Sim und eine MicroSD-Karte eingesetzt werden können. So ist das Axon 7 sowohl dazu in der Lage, zwei Simkarten gleichzeitig zu nutzen, als auch den Speicher zu erweitern. Wenngleich beides freilich nicht parallel möglich ist, erfreut es uns, überhaupt einen Hybrid-Slot in dem Axon 7 zu finden. Bei der Konkurrenz von Xiaomi, LeEco oder Oneplus hat man keine Speichererweiterung, bei Samsung kein Dual-Sim Modul.

In punkto Design spielt das Axon 7 als erstes ZTE Smartphone in der ersten Liga mit. Zwar ist das Design mit den hervorgehobenen Lautsprechern immer noch außergewöhnlich, aber wieso sollten auch alle Smartphone gleich aussehen. Fakt ist: Sowohl haptisch als auch von der Verarbeitungsqualität her betrachtet bekommt man ein sehr hochwertiges Handy. Die Möglichkeit, Zwei Simkarten oder eine MicroSD auf dem Handy zu nutzen, ist ein klares Alleinstellungsmerkmal des Axon 7.

Lieferumfang & Garantie

Im Lieferumfang des Axon 7 ist folgendes Zubehör enthalten

  • Netzstecker
  • USB Type-C Kabel
  • Kopfhörer
  • Bedienungsanleitung
  • Schutzhülle aus Gummi
  • Simkarten-Stecker

In punkto Garantie liefert ZTE bei der Axon 7 Reihe zudem einen besonderen Service. Zusätzlich zu den 2 Jahren Gewährleistung erhält man in den ersten 6 Monaten ein Mal eine kostenfreie Reparatur des Displays, sollte das Handy herunterfallen und das Display zerbrechen. Zudem werden Wasserschäden am Gerät ein Mal kostenfrei repariert. Bedenkt man, dass Samsung für eine Displayreparatur 300€ verlangt, ist ZTE in dieser Hinsicht sehr kulant.

Display

Während die meisten Hersteller zu FullHD-Displays greifen, rüstet ZTE das Axon 7 mit einem 2K Display mit 2560*1440 Pixeln aus. Wie immer kann man mit bloßen Augen jedoch nicht den geringsten Unterschied zu FullHD-Displays erkennen. Das Bild ist schlichtweg komplett scharf und einzelne Bildpunkte sind nicht sichtbar. Da das Display mit AMOLED-Technik arbeitet, sind Farben sehr knackig und leuchtstark und Kontraste werden exzellent dargestellt. Die Helligkeit ist für den Außeneinsatz absolut ausreichend, wenngleich das Display mit 350cd/m2 wesentlich weniger Helligkeit produziert als die Konkurrenz von Xiaomi, Oneplus oder LeEco.

Der Touchscreen kann bis zu 10 Berührungspunkte gleichzeitig registrieren und eignet sich hervorragend für Vielschreiber. ZTE integriert zudem praktische Zusatzfunktionen wie Double-Tab-to-wake, mit der sich das Display durch zweifaches Antippen einschalten lässt. Auch einige Funktionen zur Gestensteuerung wurden integriert. Was die Einstellung der Farbdarstellung des Displays angeht, kann man die Sättigung und Farbtemperatur mit drei verschiedenen Modi einstellen. Als Schutz vor Kratzern verwendet ZTE Corning Gorilla Glas 4.

Leistung

Das Axon 7 läuft mit Qualcomms Snapdragon 820 Prozessor. Der Quad Core Prozessor hat 4 Kerne, die mit jeweils 2,15GHz. getaktet sind. Der Prozessor wird von einer Adreno 530 GPU und 4GB RAM unterstützt. Mit dieser Ausstattung zählt das Axon 7 klar zur High-End Riege. Klar – mittlerweile ist der Snapdragon 821 als schnellster mobiler Prozessor in Smartphones wie dem Xiaomi Mi5S, Le Pro 3 oder dem Oneplus 3T verbaut, einen Unterschied in punkto Performance wird man in der Praxisnutzung jedoch kaum feststellen können.   Sämtliche Anforderungen werden vom Axon 7 blitzschnell ungesetzt. Egal ob man die Grundfunktionen nutzt oder anspruchsvolle Games zockt. Mit dem Axon 7 gibt es nahezu keine Wartezeiten und selbst aufwendige Apps werden ohne Verzögerung geöffnet und ausgeführt. Mit 4GB RAM Arbeitsspeicher stehen genügend Kapazitäten für Multitasking zur Verfügung und auch mit 10 gleichzeitig geöffneten Apps werden noch keine Anwendungen im Hintergrund beendet. Klar – ein Oneplus 3T liefert hier mit 6GB RAM noch mehr, wer diese Kapazität jedoch tatsächlich in Anspruch nehmen kann, ist eine andere Frage. 

Selbst aktuelle Games wie Nova 3 oder Asphalt 8 laufen vollkommen frei von Rucklern und auch auf höchster Grafikeinstellung flüssig. Beim Gaming wird das Smartphone mit 40° spürbar warm, jedoch nie so warm, dass es unangenehm wird. Überhitzungsprobleme hat man also zu keiner Zeit zu fürchten.

In den Benchmarks erzielt das ZTE Axon 7 für ein Snapdragon 820 Höchstwerte, die nur noch von den Snapdragon 821 Phones Xiaomi Mi5S, Le Pro 3 und Oneplus 3T  und Apples Iphone 7 getopped werden. Der Antutu-Benchmark Score ist mit 148000 sogar der höchste, den wir bisher auf einem Snapdragon 820 Gerät gesehen haben. Im Geekbench 4 (CPU) und 3DMark (GPU) liegt das Axon 7 dann in etwa gleich auf mit einem Xiaomi Mi5. Die Lesegeschwindigkeit des 64GB Speichermoduls ist mit 370MB/s beim Lesen und 170 MB/s beim Schreiben rasend schnell. Hier kommt natürlich UFS 2.0 Speicher zum Einsatz. Die Geschwindigkeit des 4GB großen Arbeitsspeichers ist mit 15GB/s Durchschnittlich. 

Betrachtet man die reine Leistung, steht das Axon 7 mittlerweile hinter den Snapdragon 821 Geräte Xiaomi Mi5s, Oneplus 3T und Le Pro 3 zurück. In der Praxis ist davon jedoch nicht viel zu merken, da auch der Snapdragon 820 noch jede Anforderung, die man derzeit an ein Smartphone stellen kann, mit links erledigt.

Android mit MiFavor 4.0

Das ZTE Axon 7 läuft derzeit mit der hauseigenen Benutzeroberfläche Mifavor 4.0 auf Android 6 Basis. Ein Update auf Android 7 wurde bereits angekündigt und sollte in den nächsten Monaten erscheinen. MiFavor ist eine stark angepasste Android-Distribution, die die Funktionalität von Android erweitert und natürlich ein eigenes Design mitbringt. Insgesamt sind die Veränderungen am System einfach zu bedienen und gut erreichbar. An die Einstellungsmöglichkeiten eines MIUI Systems von Xiaomi oder Touchwiz von Samsung kommt das ZTE aber nicht heran. Wie bei den meisten chinesischen Interfaces gibt es keinen Button zur App-Übersicht. Alle Apps werden stattdessen auf den Homescreens abgelegt. Um trotzdem Übersicht zu gewährleisten, hat MiFavor ein gut durchdachtes Homescreen-Management, mit dem sich installierte Apps verschieben oder in Ordnern zusammenfassen lassen. Von Werk aus stehen 5 verschiedene Layouts zur Verfügung, die sich jedoch nur geringfügig voneinander unterscheiden. Eine Anbindung an einen Onlinestore für Themes gibt es nicht, sodass man für eine stärkere Veränderung der Optik einen alternativen Launcher aus dem Playstore installieren muss. Nutzer, die einen sauberen Android-Look vorziehen, können so zum Beispiel auf den Google Now Launcher umsteigern.

Ansonsten bietet das MiFavor System verschiedene Zusatzfunktionen, die gut über das Einstellungsmenü erreichbar sind. So lässt sich die Position der Navigationstasten konfigurieren, ein bewegliches Shortcut mit Schnellzugriffen aktivieren, die Benachrichtigunseinstellungen für Apps verändern und verschiedene Sicherheitsfeatures einschalten.

Kamera

Nicht nur mit dem hochauflösenden 2K-Display will ZTE durch hohe Zahlen beeindrucken. Auch die Rückkamera des Axon 7 ist mit massiven 20 Megapixel und einer großes f/1.8 Blende ausgestattet. Zudem gibt es einen optischen Bildstabilisator und einen Dual-Tone LED Blitz. Die Kamera ist dazu in der Lage, schöne Bilder mit einer guten Farbwiedergabe aufzunehmen. Gerade bei gutem Tageslicht gelingen schöne Aufnahmen, die vor allem in den Details eine gute Schärfe erreichen. ZTE spielt auch in diesem Punkt in der High-End Riege mit.

Gesagt werden muss allerdings auch, dass die Kamera im direkten Vergleich mit dem Xiaomi Mi5S, Oneplus 3T oder Samsung S7 Edge den Kürzeren zieht. Grund dafür liegt wahrscheinlich in der hohen Megapixelzahl. Natürlich sorgt eine höhere Megapixelzahl zunächst für mehr Details. Jedoch gibt es auch eine Schattenseite. Durch den geringen Platz, der jedem einzelnen Bildpunkt auf dem Sensor zur Verfügung steht, wird es gerade bei wenig Licht schwierig, jedem Bildpunkt eine ausreichend große Lichtmenge zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis ist Bildrauschen. Und das tritt beim ZTE Axon 7 nicht nur bei Nachtaufnahmen sehr stark auf, sondern auch schon bei Innenaufnahmen, wo sich mit einem Oneplus 3T noch wesentlich schärfere Bilder aufnehmen lassen. So sind viele Bilder des ZTE Axon 7, darunter auch leider Tageslicht-Aufnahmen, mit einem leichten Grauschleier und Grundrauschen bedeckt. Natürlich ist dies Meckern auf hohem Niveau. Defacto lassen sich mit dem Axon 7 schöne Bilder aufnehmen, im direkten Vergleich zu anderen High-End Kameras zeigt sich dieser Unterschied jedoch.

Die 8 Megapixel Frontkamera eignet sich, um bei guten Lichtbedingungen schöne Selfies mit einer ordentlichen Schärfe aufzunehmen. Hier liegt die Bildqualität etwa auf einem Niveau mit dem Oneplus 3T und etwas hinter dem Xiaomi Mi5S oder Samsung S7 Edge. Positiv können insbesondere die Videos bewertet werden. So nimmt das Axon 7 4K-Videos mit einer guten Bild- und Tonqualität auf.

Konnektivität und Kommunikation

Wie es sich für ein High-End Gerät gehört, packt ZTE eine Menge Sensoren und die neusten Konnektivität Standards in das Axon 7. So versteht sich das Gerät mit Bluetooth 4.2 Geräten und auch Dual Band Wifi mit b/g/n/ac Standard wird unterstützt. Die Empfangsstärke liegt im Durchschnitt für aktuelle High-End Phones und überbrückt auch größere Distanzen. Eine echte Besonderheit bietet ZTE jedoch durch den Dual-Sim Hybrid Slot. Während es bei der Konkurrenz entweder Dual-Sim (LeTV, Xiaom, Oneplus) oder Speichererweiterung (Samsung) gibt, kann das ZTE Axon 7 beides. Da es sich um einen Hybrid-Slot handelt, kann zwar nur entweder Speichererweiterung oder Dual-Sim (2*nano) verwendet werden, immerhin hat der Nutzer jedoch die Auswahl und 64Gb Speicher sollten für die meisten Nutzer auch mehr als ausreichend sein. Weiterhin sind natürlich alle 2G, 3G und 4G Frequenzen mit an Board, die man in Deutschland benötigt. Der LTE Nutzung sind also keine Grenzen gesetzt. Die Gesprächsqualität beim Telefonieren kann ebenfalls überzeugen und insbesondere die Freisprechfunktion lässt sich wegen der lauten Boxen gut nutzen. Der GPS-Empfang des Axon 7 ist gut und ermöglicht sowohl zu Fuß als auch im Auto stets eine präzise und schnelle Standortbestimmung. Als Sensoren verbaut ZTE weiterhin einen Näherungssensor, ein Gyroskop, einen Kompass und einen Beschleuningungssensor. Auch NFC ist mit an Board.

Eine weitere Besonderheit bietet das ZTE Axon 7 zudem bei den Lautsprechern. Diese sind nicht wie sonst in den Rahmen eingebaut oder auf der Rückseite zu finden. ZTE hat die Lautsprecherleisten stattdessen auf der Vorderseite ober- und unterhalb vom Display angebracht. Dies verleiht dem Smartphone zum einen eine eigenwillige Optik, sorgt aber auf den anderen Seite dafür, dass wesentlich mehr Platz für die Lautsprecher zur Verfügung steht und dass man die Lautsprecher beim Zocken auch nie mit den Händen bedeckt. Die Lautsprecher unterstützen Dolby Atmos Soundverbesserung und bringen tatsächlich einen Hauch von Räumlichkeit in die Musikwiedergabe. Der Klang ist laut, plastisch und auf ganzer Linie überzeugend. Lediglich etwas mehr Tiefen und Bässe hätten wir uns gewünscht. Was die Lautsprecher angeht, kann derzeit höchstens das LeEco LE Pro 3 mit dem ZTE mithalten. Schließt man Kopfhörer an das Handy an, erhält man ebenfalls einen gute Klang in den Kopfhörern.

Akkulaufzeit

Ein schickes 2K-Display liest sich auf dem Datenblatt schön und gut. Jedoch fordert es wesentlich mehr Energie als herkömmliches FHD-Displays. Wie schlägt sich das ZTE Axon 7 also in punkto Akkulaufzeit? Zunächst die gute Nachricht: Die Akkulaufzeit des 3250mAh Akkus ist durchaus auf High-End Niveau und kann zum Beispiel mit einem S7 Edge mithalten. Selbst als Powernutzer kommt man mit etwa 5 Stunden Standard-Nutzung gut über den Tag. Während der zweiwöchigen Testphase wurden auch häufig zwei Tage Laufzeit erreicht. Im direkten Vergleich mit anderen High-End Phones ist das ZTE Axon 7 allerdings etwas schwachbrüstig. So erreicht das Handy im PC-Mark Akku Benchmark nur etwas mehr als 7 Stunden Laufzeit, womit es hinter dem Oneplus 3T, LeEco Le Pro 3 und Xiaomi Mi5S mit etwa einer Stunde zurückbleibt. Insgesamt ist die Akkulaufzeit also durchaus gut, nur eben nicht ganz so gut wie bei anderen Flagships.

Natürlich unterstützt das Axon 7 Qualcomm Quickcharge 3.0. Mit dem mitgelieferten Adapter ist das Handy in 1:30 Stunden wieder aufgeladen.

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Fazit und Alternative

87% Super

Das ZTE Axon 7 ist definitiv das gelungenste Smartphone aus dem Hause des chinesischen Herstellers. So zeigt das Axon 7 in unserem Test die richtigen Stärken. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau und das Design ist auch nicht mehr so eigenwillig wie bei den Vorgängern. Das hochauflösende 2K AMOLED Display überzeugt mit schönen Farben bietet mit 5,5 Zoll Displaygrößere jede Menge Platz für Games und Multimedia. In punkto Leistung überzeugt der Snapdragon 820 mit 4GB RAM und bringt auch aktuelle 3D-Spiele flüssig auf das Axon 7.

Im direkten Vergleich steht die Leistung zwar hinter dem Xiaomi Mi5S, Le Pro 3 oder Oneplus 3T zurück, in der täglichen Anwendung ist dies jedoch nicht spürbar. Enttäuschend an dem Handy ist allenfalls die 20 Megapixel-Kamera die bei Nachtaufnahmen zu stark verrauscht und auch häufig einen leichten Grauschleicher über den Bildern hat. Dafür bietet das ZTE Axon 7 allerdings Dual-Sim und Speichererweiterung in einem Hybrid-Slot zur Verfügung und hat mit den Dolby Atmos Boxen mit die besten Lautsprecher, die derzeit in einem Handy verbaut sind. Von uns erhält das Axon 7 eine Kaufempfehlung, jedoch sollte man sich vor dem Kauf noch das Le Pro 3, Xiaomi Mi5s und Oneplus 3T anschauen. Gerade in punkto Preisleistung und Kamera wird das Axon 7 von diesen Phones nämlich getopped. 

  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 100 %
  • Betriebssystem und Performance 90 %
  • Kamera 70 %
  • Konnektivität und Kommunikation 100 %
  • Akkulaufzeit 70 %

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14 Kommentare zu "ZTE Axon 7 Testbericht"

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owl22de
Gast
owl22de

Schönes Teil – stand bei mir auch lange auf der Liste, vor allem, weil es eben kein Platzhirsch ist und ein paar interessante Alleinstellungsmerkmale hat. Vergangene Woche habe ich mich nun für das Honor 8 entschieden – der gute Klang ist ne tolle Sache, aber halt kein „must have“ und auf den VR-Zug muss ich auch (noch) nicht aufspringen. Die etwas bessere Handlichkeit (5,2″ zu 5.5″) war dann letztendlich ausschlaggebend…

heino
Gast
heino

jetzt würde sich noch ein Test des Nubia Z11 (auch von ZTE) gut machen, auf den warte ich schon lange 😉

Johannes
Gast
Johannes

Sind die Lautsprecher vom Zte Axon 7 besser oder schlechter als die vom LeEco Le Pro 3? Sind die Bässe beim LeEco Le Pro 3 richtig druckvoll?

Ralf
Gast
Ralf

Ich muss dich an dieser Stelle mal in Schutz nehmen und die Frage war überhaupt nicht dämlich! Die Liste von Smartphones die ich hatte beläuft sich mittlerweile auf fast 60 und es gibt tatsächlich einige wo der Sound sehr basslastig und klar ist. (Z.b. HTC one m7, m8, Meizu pro 6, Meizu mx6)! Axon und LeEco hatte ich noch nicht, kommt noch

Opfer
Gast
Opfer

Was das für ne dämliche Frage? Druckvolle Bässe aus einem Handy?

Johannes
Gast
Johannes

So was gibt’s nun mal heutzutage. Dämliche Frage? Hier wird von High End Smartphones geredet.

Uschi
Gast
Uschi

@Johannes
Dein Kopf ist auch nur damit es nicht rein regnet?!

mattberlin
Gast
mattberlin

Ich hatte das ZTE einige Tage in der Benutzung. Fand den Sound genial, den Fingersensor optimal, das Design passabel für so ein großes Gerät und die Software war auch kein Problem…bis auf die Dinge, die bei mir dann dafür sorgten, dass ich das Gerät gegen ein S7 (gleicher Preis für mich zu dem Zeitpunkt) tauschte. Zum Einen gelang es mir nicht die Rufnummernanzeige zu aktivieren. Egal ob mit Netzcode oder einer Einstellung im Gerät, es gelang nicht, das ist für mich aber zwingend nötig. Der andere Punkt war ein extrem schlechter LTE Empfang, da half wohl irgendwann ein SW-Update. Aber für mich waren das k.o Kriterien.

Rantanplan
Gast
Rantanplan

Ich hatte mir das ZTE im August schon geholt, und bin mittlerweile am Schwanken, es zu behalten oder nochmal abgebe und gegen ein Xiaomi Mi5S eintausche. Grundbedenken hatte ich wg der Kamera, weil ich eigentlich der Meinung war, die ZTE-Kamera wäre weitaus besser als Mi5S, nachdem ich mit dem Apollo Lite kameramäßig sehr enttäuscht war (weshalb ich dieses auch eingetauscht habe gg das ZTE). Jetzt lese ich dass die Mi5S-Kamera besser sein soll, trotz kleinerem Chip und weniger MP?

Checka
Gast
Checka

Ich mische mal mit. Megapixel sind leider oft nur die halbe Wahrheit. Damit lässt sich gut werben und für den Endkunden entsteht scheinbar eine Vergleichbarkeit der Geräte. Gleiches gilt in meinen Augen auch für 2K Displays. Diese belasten die Akkulaufzeit und haben ansonsten höchstens einen Vorteil bei VR-Brillen. Samsung ist mit der Megapixel-Zahl beim S7 auf 12 zurück, das S6 hatte 16. Apple hatte jahrelang 8MP und trotzdem machte das Iphone 1A Aufnahmen.

Rantanplan
Gast
Rantanplan

Super Joscha 🙂

@Checka
Das ist richtig. Ausschlaggebend ist oftmals der Sensor, und die Treiber im Bezug auf die CPU. So kamen zb die Treiber des Sensors beim Apollo gar nicht klar mit der Mediatek-CPU, was bei Snapdragon scheinbar besser funktioniert.
Die Größe des Sensors ist ja auch entscheidend. Ist es nicht so, dass das ZTE einen größeren/besseren Sensor hat, als das Mi5S?

Fred
Gast
Fred

Ein Kritik an die Tests der Kameras, ich finde den Bereich etwas oberflächlich. Da werden immer nur paar Fotos im Automatik Modus gemacht. Da solltet ihr einfach mehr in die Einstellungen rein gehen bzw. die Manuellen Modus testen bzw. vorstellen, bei den ein oder anderen Smartphone die Geheimwaffe. Dann klappt es auch bei einigen Smartphones mit vernünftigen Fotos bei Dunkelheit. 😉

Ansonsten weiter so mit den Berichten.

DIGINON
Gast
DIGINON

Die meisten „Normaluser“ knipsen im Automatikmodus. Dessen Qualität wird also für die meisten entscheidend sein. Wenn sich im manuellen Modus dann noch mehr rausholen lässt, ist das natürlich gut, wird aber den meisten nichts bringen.

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