Das Asus Zenfone Max Pro (M1) soll dem bekannten Hersteller für Computer-Hardware zu neuem Erfolg auf dem Handymarkt verhelfen. Dazu wählte man bereits im August letzten Jahres den indischen Markt, der einerseits riesig und andererseits die stärkste Konkurrenz in der Mittelklasse aufweist. In Indien kämpfen Geräte wie ein Redmi Note 6 Pro oder ein Oppo Realme 2 Pro um die Gunst der Kunden. Anstatt dem bekannten Zen UI, das wir unter anderem auf dem Asus Zenfone 5Z nutzten, setzt der Hersteller nun auf reines Stock Android, allerdings mit eigenen Updates (kein AndroidONE Gerät). Der Preis für das Asus Zenfone Max Pro (M1) startet bei 130€ (11000 indische Rupien) und hält bei der Hardware so einige Überraschungen bereit.

Asus Zenfone Max Pro M1 Hand

Ein Snapdragon 636 Prozessor bietet genügend Leistung für die Mittelklasse und ein gewaltiger 5000 mAh Akku soll für eine unvergleichliche Akkulaufzeit sorgen. Ein vielleicht etwas gewöhnliches Design und ein Full-HD Display ohne Notch überraschen im ersten Moment ebenfalls. Der Kurs ist also klar, Asus zielt auf Xiaomi, sowohl was den Preis, als auch die Hardwareausstattung angeht.

Wir hatten das Asus Zenfone Max Pro (M1) 10 Tage im täglichen Einsatz und wie sich das Gerät als Daily-Driver geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem ausführlichen Testbericht.

Versionen/Lieferumfang

Bei der Bestellung sollte man nicht nur auf den Namen Asus Zenfone Max Pro (M1) achten, sondern auch auf die Unterstützung von LTE Band 20. Es gibt nämlich auch nicht-Global-Versions und diese sind manchmal nicht richtig gekennzeichnet. Das richtige Smartphone mit EU-Netzstecker und Global ROM ist das „ZB602KL“!  Im Lieferumfang enthalten sind:

  • ein EU-Netzstecker
  • ein Micro-USB Kabel
  • eine Kurzanleitung
  • eine Silikon-Hülle
  • eine Sim-Nadel
  • ein paar Kopfhörer (In-Ear mit Mikrofon)
  • und 100GB Google Drive Speicher für ein Jahr!

Lieferumfang des Asus Zenfone Max Pro ZB602KL (M1)

Design und Verarbeitung

Das Attribut „langweilig“ passt am besten zum Design des Zenfone Max Pro. Asus stand wohl unter Zeitdruck, wobei ein schnörkelloses Design in der Mittelklasse nie schaden kann. Ein Kunststoffrahmen, um guten Empfang zu gewährleisten und auf der Rückseite eine Metallplatte für einen etwas hochwertigeren haptischen Eindruck. Power-Button und Lautstärkeregler sind klassisch rechts platziert, besitzen einen guten Druckpunkt und bestehen aus Kunststoff. Auf der Rückseite findet man das Asus Logo, einen Fingerabdrucksensor und eine vertikal angeordnete Dual-Kamera samt Single-LED Blitz. Der Fingerabdrucksensor verrichtet im Test kritikfreie Arbeit und entsperrt das Smartphone in 0,5 Sekunden direkt aus dem Stand-By. Ebenso gut funktioniert der FACE-UNLOCK, allerdings ist hier wie üblich die Sicherheit fraglich und sobald es dunkel wird, erkennt das Handy zumindest mein Gesicht nicht mehr.

Asus Zenfone Max Pro M1 Rückseite

Alle Übergänge zwischen den Materialien sind sauber verarbeitet und scharfe Kanten oder zu große Spaltmaße sucht man vergebens. Insbesondere die Kamera schließt perfekt mit der Rückseite ab und wird nur durch einen silbernen Ring vor direktem Kontakt mit Oberflächen geschützt. Auf die Waage bringt das Asus Zenfone Max Pro (M1) gute 180g und auch die Abmessungen halten sich mit 159 x 76 x 8,7mm in Anbetracht des 5000 mAh Akku in Grenzen.

Asus Zenfone Max Pro M1 Design Verarbeitung 1

An der Unterseite findet man den Medienlautsprecher, Micro-USB Anschluss, Mikrofon und noch einen guten alten 3,5mm Kopfhöreranschluss. Der Lautsprecher ist grundsätzlich laut und für das ein oder andere Youtube-Video allemal ausreichend. Aber mehr als durchschnittlich ist die Soundqualität letztendlich nicht, denn sobald man die 50% überschreitet, überschlägt sich der Sound. Für laute Klingeltöne ist das Zenfone Max Pro allerdings bestens geeignet. Ein Highlight ist natürlich der 3-Fach Slot, den es fast nicht mehr so in der Mittelklasse gibt. In den Sim-Schlitten an der linken Außenseite passen 2 x Nano SIM und eine Micro-SD (bis 2TB) gleichzeitig.

passende MicroSDs auf

Asus Zenfone Max Pro M1 Design Verarbeitung 3 Asus Zenfone Max Pro M1 Design Verarbeitung 2

Gesteuert wird das Zenfone Max Pro M1 mit Onscreentasten, diese lassen sich aber leider nicht konfigurieren. Die Reihenfolge ist immer Zurück – Home – Multitasking (von links nach rechts) und lässt sich nicht abändern.

IMG 9457

Ich persönlich bevorzuge aber „Zurück“ auf der rechten Seite. Hier verlässt man sich einfach zu sehr auf Stock-Android, denn mit dem hauseigenen ZEN-UI lässt sich die Navigationleiste anpassen. Asus liefert sogar eine mehrfarbige Benachrichtigungs-LED, vergisst aber wiederum in das System irgendeine Möglichkeit zur Steuerung zu integrieren. Hier gibt es aber Drittanbieter-Apps, die das Ganze übernehmen.

Das Asus Zenfone Max Pro (M1) ist spitzenmäßig verarbeitet und das gelangweilte Design steht dem Handy tatsächlich gut. Micro-USB ist so eine Sache, aber das Handy wurde ja bereits letztes Jahr im August vorgestellt.

Display

Das Asus Zenfone Max Pro verfügt über ein 6 Zoll IPS LCD Display im modernen 18:9 Format. Dabei kommt keine Notch zum Einsatz und die Auflösung von 2160 x 1080 Pixel sorgt für eine gehobene Schärfe. Die Helligkeit liegt bei 500cd/m² und sorgt auch im Freien noch für eine sehr gute Lesbarkeit der Inhalte. Die Blickwinkelstabilität ist IPS typisch überragend und auch beim Kontrast gibt es nichts zu meckern. Schwarz ist zwar nicht auf AMOLED Niveau, aber das darf man in dieser Preisklasse auch nicht erwarten. Die Farbgebung des Displays wirkt im Standard etwas übersättigt und ist mir persönlich zu stark. Das kann man aber problemlos in den Einstellungen nachjustieren (stufenlos). Ebenso kann man die Schriftgröße und die allgemeine Anzeigegröße im Optionsmenü anpassen.

Asus Zenfone Max Pro M1 Display 1 Asus Zenfone Max Pro M1 Display 2

Der Touchscreen verarbeitet bis zu 10 Berührungen gleichzeitig und reagiert stets schnell und genau. Das Displayplayglas ist leicht abgerundet (2.5D Glas) und geht sauber in den Rahmen über. Gorilla Glas findet zwar keine Erwähnung, aber der Standard-Kratztest mit dem Messer übersteht das Asus Zenfone Max Pro (M1) ohne Probleme. Bis auf die übertriebene Farbwiedergabe im Standard, die man problemlos abstellen kann, hat das Asus Smartphone eines der besten Displays im Mittelklasse Preisbereich.

Leistung und System

Asus Zenfone Max Pro M1 Antutu Asus Zenfone Max Pro M1 Speicher Geschwindigkeit Asus Zenfone Max Pro M1 3D mark

Der Snapdragon 636 ist die wahrscheinlich beste Wahl für die Mittelklasse momentan und entsprechend macht Asus hier alles richtig. Unser Testgerät kombiniert den Prozessor mit 4/64GB Speicher, alternativ stehen auch noch eine 6/64GB und eine 3/32GB Variante zur Auswahl. 4GB RAM sollten fast jedem Mittelklasse-Nutzer genügen, aber je nach Aufpreis kann auch die 6GB Variante ein zukunftssicherer Deal sein. Der Snapdragon 636 besteht aus 8 x Kryo 260 Kernen mit einem Maximal Takt von jeweils 1,8GHz. Im Vergleich dazu verfügt ein SD660 nur über einen um 0,4GHz höheren Kern Takt. Die Adreno 509 GPU ist eine der stärksten Mittelklasse Grafiklösungen und spielt auch noch problemlos anspruchsvolle Games wie Asphalt 9 oder PubG ab. Der interne Speicher im Asus Zenfone Max Pro bringt es auf eine gute Lese/Schreibgeschwindigkeit von 255 / 187MB/s. Unsere 4GB RAM Takten ebenfalls mit soliden 6GB/s. Beim Multitasking und RAM Management gibt es keinen Raum für Kritik, das Smartphone läuft stets flüssig und Apps im Hintergrund werden nur selten beendet, sind aber selbst dann wieder blitzschnell geladen. Hier holt Asus alles raus, was mit einem eMMC Speicherchip möglich ist.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Asus Zenfone Max Pro M1 Android 8.1 System 4 Asus Zenfone Max Pro M1 Android 8.1 System 3 Asus Zenfone Max Pro M1 Android 8.1 System 2 Asus Zenfone Max Pro M1 Android 8.1 System 1

Asus entscheidet sich gegen AndroidONE, aber für reines Stock Android. Die hauseigene ZenUI, welche wir z.B. vom Asus Zenfone 5Z kennen, kommt auf dem Max Pro nicht zum Einsatz.

Kann man deinstallieren!

Das System ist übersichtlich gestaltet und bietet alle Basis Einstellungen, wie jedes andere Stock Android Phone. An Sonderfunktionen wurde nur ZEN Motion integriert, was unter anderem Doppelklick zum Aufwecken zur Verfügung stellt. Das man die Navigationstasten nicht einstellen kann, ist definitiv ein Ärgernis, was man vorab wissen sollte. Ansonsten hat man ein sauberes Android System, wobei Asus mit dem Google Sicherheitspatch etwas hinterherhinkt. Das wäre mit AndroidONE dann nicht passiert. Wie lange Updates erscheinen und ob sogar Android 9 in der Pipeline ist, verrät Asus nicht. Allerdings ist der Hersteller nicht gerade bekannt für lange Updates oder Transparenz im Update-Bereich. Dafür gibt es Widevine L1 und Netflix und Amazon in HD Qualität sind kein Problem.

Das System läuft pfeilschnell, wie man es 2019 von einem Mitteklasse Gerät auch erwarten darf. Das System ist übersichtlich und einfach gestaltet – Stock Android eben. Wer keine ausgefallenen Zusatzfunktionen braucht, ist hier jedenfalls bestens bedient. Bis auf die Standard Google Garde ist auch an zusätzlichen Apps kaum was vorhanden.

Kamera

Asus Zenfone Max Pro M1Dual KameraMit dem Xiaomi Mi A2 und dem Redmi Note 6 Pro hat Asus gleich 2 starke Konkurrenten in der Mittelklasse. Wenn ein Smartphone unter 200€ überhaupt in die Nähe der beiden Geräte kommt, ist das schon fast als „sehr gut“ zu werten. Das Asus Zenfone Max Pro verfügt über einen nicht weiter spezifizierten 13 Megapixel Sensor mit f/2.0 Linsenöffnung. Der Fokus geschieht über einen stinknormalen PDAF Autofokus und arbeitet die meiste Zeit sehr zuverlässig. Einzig bei Nahaufnahmen hat das Zenfone so seine Probleme. Der LED Blitz ist mehr Spielerei als sinnvoll, aber bei Nahaufnahmen durchaus zu gebrauchen. Die Kamera App ist nicht so umfangreich wie bei der Zen-UI, aber man findet die üblichen Einstellungen: HDR, Potrait, Landschaft, etc… . Eigentlich vermisse ich nur einen Pro-Mode, um individuelle Einstellungen vorzunehmen.

Bei normalem Tageslicht kann das Asus Zenfone Pro (M1) mit gelungenen Bildaufnahmen glänzen. Die Bilder sind detailreich, scharf und farblich angenehm abgestimmt. Schatten werden jedoch häufiger mal ausgeblendet und auch der HDR Modus zeigt hier wenig Wirkung. Die dynamische Reichweite eines Redmi Note 6 Pro ist sichtbar besser. Sobald weniger Licht zur Verfügung steht, lässt die Bildqualität auch deutlich nach. Das ist normal im Preisbereich und das Zenfone erhält hier noch allemal ein OKAY bei der Bildqualität im Low-Light. Auch der Bokeh Mode, also die Potrait-Aufnahmen, funktioniert auf Anhieb und zaubert das ein oder andere schöne Bild mit unscharfem Hintergrund hervor.

Selfies schießt das Asus Zenfone Max Pro mit 8 Megapixel und bis auf einen leichten Grauschleier gibt es kaum was zu bemängeln. Details und Weißabgleich sind stimmig, einzig die Farbwiedergabe könnte etwas kräftiger sein. Hier hat das Asus Phone aber kaum eine Chance gegen das Xiaomi Redmi Note 6 Pro. Der Bokeh Mode für Selfies ist ebenfalls verfügbar und liefert akzeptable Resultate.

Kameravergleich – Asus Zenfone Max Pro (M1) vs. Xiaomi Redmi Note 6 Pro

Bei der Kamera überrascht die Möglichkeit 4K Aufnahmen (auch DCI 4K möglich, 4096 × 2160 – wie in der Filmindustrie) mit 30FPS zu machen. Auch ein EIS wurde per Software nachgeliefert und arbeitet bei 1080p gut. Bei 4K steht dieser leider nicht zur Verfügung. Bei Videoaufnahmen stört wieder die zu geringe dynamische Reichweite. Ohne EIS sind die Aufnahmen extrem verwackelt. Mit EIS hat der Fokus dann große Probleme. Also wie man es auch dreht, für Videoaufnahmen ist das Zenfone Max pro eher nicht geeignet, außer man nennt einen Gimbal sein Eigen oder hat eine sehr ruhige Hand.

Im Vergleich mit dem RN6 Pro zeigt das Asus Zenfone deutliche Schwächen beim Fokus und bei der dynamischen Reichweite. Trotzdem schafft es das Zenfone teilweise ebenso viele Details wie das Redmi in den Bilder abzubilden. Xiaomi bearbeitet die Aufnahmen aggressiv nach, aber genau dadurch sind die Bilder auch deutlich überlegen bei der Schärfe. Nahaufnahmen mit dem Asus sind durch die Schwäche beim Fokus kaum möglich. Auch die Belichtungseinstellungen werden beim Note 6 Pro einfach besser gewählt und auch bei den Selfies und Videos bleibt das Redmi der klare Sieger.

Konnektivität und Kommunikation

Mit Bravour meistert das Asus Zenfone Max Pro (M1) diese Disziplin, soviel schonmal vorneweg. Beim Empfang werden zunächst alle wichtigen Frequenzen für Deutschland und Europa abgedeckt und die Signalstärke kann überzeugen:Asus Zenfone Max Pro M1 Netz und Empfang

FDD-LTE (Bands 1, 3, 5, 7, 8, 20)

TDD-LTE (Band 40)

WCDMA (Bands 1, 5, 8)

EDGE/GPRS/GSM (Bands 2, 3, 5, 8)

Obendrauf gibt es VoLTE Unterstützung und selbst WLAN Calling hat im Test funktioniert. Das Zenfone verfügt auch noch über einen 3-Fach Slot und unterstützt Dual-SIM bei gleichzeitiger Speichererweiterung. Super! Die Gesprächsqualität zeigt sich ebenfalls sehr gut und die Ohrmuschel ist angenehm laut. Ein geräuschunterdrückendes Mikrofon an der Oberseite filtert Nebengeräusche zuverlässig heraus.

Das Bluetooth 5.0 Modul zeigte keine Aussetzer und eine gehobene Reichweite. Gleiches gilt für den WiFi Empfänger mit n-Standard, der nur im 2,4GHz Netz funkt. Auch beim GPS findet das Gerät in wenigen Sekunden eine Position auf 2-3 Meter genau und zeigt weder als Fußgänger noch im Auto irgendwelche Probleme. Unterstützt wird das GPS durch einen gut funktionierenden Kompass. An weiteren Sensoren ist neben den 3 Standard-Sensoren (Beschleunigungs-, Näherungs- und Helligkeits-Sensor) auch ein Gyroskop verbaut. NFC ist aber nicht vorhanden, laut Asus Webseite gibt es das Gerät aber mit NFC, in irgendeiner speziellen Version, die ich nicht auftreiben konnte. Falls hier jemand mehr weiß, bitte einfach kommentieren. Auch für FM-Radiofans ist das Zenfone Max Pro gerüstet. Auch beim 3,5mm Ausgang kann das Zenfone Max Pro glänzen. Hohe Lautstärke und super Qualität können wir hier attestieren.

Akkulaufzeit

Asus Zenfone Max Pro M1 PC Mark Akkutest Asus Zenfone Max Pro M1 Akkutest 2 Asus Zenfone Max Pro M1 Akkutest 1Asus Zenfone Max Pro M1 Quick Charge

Der 5000 mAh Akku klingt nicht nur beeindruckend, sondern liefert auch eine beachtliche Laufzeit. 2 Tage mit intensiver Nutzung sind hier absolut kein Problem. Im PCMark Akkutest bringt es das Zenfone Pro fast auf 13 Stunden Laufzeit, was einerseits gut ist, aber andererseits nur marginal vom Ergebnis eines Redmi Note 6 Pro mit 4000 mAh entfernt ist. Im Praxiseinsatz kam ich normalerweise auf 2,5 Tage bei 3 Stunden DOT (Zeit mit eingeschaltetem Display) pro Tag. 10-11 Stunden DOT waren also drin, was ebenso auf ein Redmi Note 6 Pro zutrifft.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Schmerzlich verzichten muss man leider auf Quick-Charge. Das Asus Zenfone Max Pro lädt im Durchschnitt 20% in 30 Minuten mit einen Standard 2V/5A Netzteil, oder eben einem QC-Netzteil. Damit vergehen bis zur vollen Ladung knapp 3 Stunden. Also nach 2 Tagen sollte man an die Steckdose, denn wenn zwischendrin mal der Saft ausgeht, kann man nicht schnell nachladen.

Fazit und Alternative

jonas-andre
Jonas Andre:

Asus zeigt mit dem Zenfone Max Pro (M1) eindeutig, dass man es ernst meint. Im extrem Xiaomi-dominierten Mittelklasse-Bereich zeigt sich das Asus Smartphone als einer der sehr wenigen ernstzunehmenden Konkurrenten. Das Zenfone Max Pro (M2) wurde bereits vorgestellt, aber das ist kaum ein Grund dieses solide Mittelklasse Gerät zu ignorieren. Nach diesem Test wird es in jedem Fall auch noch einen Test zum Zenfone Max Pro (M2) geben! (Zur Ankündigung).

Hinsichtlich Display, Verarbeitung, Software, Akkulaufzeit und selbst beim Empfang kann Asus durch die Bank sehr positiv überzeugen. Wenig Einstellungsmöglichkeiten im System und vermutlich langsame Updates trüben das Gesamtpaket ein bisschen. Die Kamera überzeugt bei Tag und schwächelt bei Nacht, was definitiv keine Schande ist in der Mitteklasse. Es freut uns zu sehen, dass Asus wieder mitspielen will und das Zenfone Max Pro erhält eine klare Kaufempfehlung, wenn man z.B. den 3 Fach Slot oder eine farbige Benachrichtigungs-LED nicht missen möchte.

87%
  • Design und Verarbeitung 80 %
  • Display 90 %
  • Leistung und System 90 %
  • Kamera 80 %
  • Konnektivität 90 %
  • Akku 90 %

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Flausch
Gast
Flausch

Moin,
Weiß jemand wie es bei der Global Version mit der Installation von LineageOS aussieht?
Auf der Seite ist es gelistet, allerdings in einer Version ohne Band 20 (ich vermute mal, die indische Version). Hat da jemand Erfahrungen?

Imun
Gast
Imun

Hallo, wie sieht es denn mit widevine aus? Kann das Asus denn L1? Wäre ein großer Vorteil für mich persönlich.

Ferdinand
Gast
Ferdinand

Warum ist das denn ein so großer Vorteil für dich? Probier es doch mal selbst aus, man sieht den Unterschied kaum. Man kann es mitnehmen, aber ein großer Vorteil sieht definitiv anders aus…

@chinahandys – die Preise für das Phone sind im Vergleich zu einem RN6 Pro schon gesalzen.

Imun
Gast
Imun

Ich sehe den Unterschied 🙂 Ich habe mich immer gewundert, dass die Bildqualität bei Netflix nach dem Umstieg auf mein Xiaomi Redmi Note 4 so schlecht war und dachte es läge an meinem Internet – bis ich dann mitbekommen habe dass es am Widevine lvl liegt und mit DRM zu tun hat.

Imun
Gast
Imun

und ich hab ja auch geschrieben “für mich persönlich” – andere brauchen eine Notification LED andere ein Full HD Panel oder NFC. Jeder hat seine Präferenzen.

Peter_Greddy
Mitglied
Mitglied
Peter Greddy

Ich hatte es 2 Monate (mit NFC aus Moskau), es war okay. Ich habe das AC-Wlan nicht vermisst (was ich sonst immer nutze), es war ein gutes Handy. Kamera kommt leider in keiner Weise an die von einem Note 5 ran. Ich hatte 220 Euro bezahlt, für das Geld ist es okay.

H.E.
Gast
H.E.

Vielen Dank, sehr interessant, vor allem wegen Dreifachslot und mehrfarbiger LED-Benachrichtigung.

Bin auch sehr gespannt auf den Test zum M2, das laut diverser Berichte im Netz noch mal eine Schippe drauf legen könnte.