Cubot X30 Testbericht

Getestet von Joscha am
Firmware : V09_20200711
Bewertung: 77% Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • hochwertige Verarbeitung
  • großer Speicher
  • unberührtes Android 10 System
  • NFC
  • gute Systemperformance
Nachteile
  • lange Ladezeit
  • kein Kopfhörer-Anschluss
  • keine Einstellung für Farbtemperatur
  • keine Benachrichtigungs-LED
Springe zu:
CPUMediatek Helio P60 - 4 x 2,0GHz + 4 x 2,0Ghz
RAM6 GB RAM, 8 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB
GPUARM Mali-G72 - 800MHz
Display2340 x 1080, 6,4 Zoll 60Hz (IPS)
BetriebssystemAndroid 10
Akkukapazität4200 mAh
Speicher erweiterbar Hybrid

Hybrid
Hauptkamera48 MP + 16MP (dual) + 5MP (triple)
Frontkamera32 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 38, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht194 g
Maße157 x 76,7 x 8,4mm mm
Antutu173500
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am12.08.2020

Bei Cubot handelt es sich um einen chinesischen Hersteller, der seit nunmehr schon 8 Jahren solide Smartphones im unteren Preisbereich auf den Markt bringt. Mit dem Cubot X30 haben wir das aktuell leistungsstärkste Cubot Smartphone im Test. Es verfügt über einen recht schnellen Helio P60 Prozessor, ein Full-HD Display und eine opulente Penta-Kamera auf der Rückseite. Zudem bekommt man ziemlich große Speichermodule (6/128GB oder 8/256GB) und ein aktuelles Android 10 System. Aber hat das Cubot X30 damit wirklich das Zeug, sich in der hartumkämpften Mittelklasse zu behaupten? Dies findet Ihr im folgenden Testbericht heraus.

Cubot X30 2

Design und Verarbeitung

Mit einem Display von 6,4 Zoll und Maßen von 157 x 76,7 x 8,4mm handelt es sich um ein durchschnittlich großes Smartphone. Auch das Gewicht liegt mit 194 Gramm im mittleren Bereich. Das Gehäuse des Smartphones besteht aus einer Glasrückseite und einem Kunststoff-Rahmen und sieht sehr edel aus. Sowohl das Displayglas als auch die Rückseite erwiesen sich in unserem Test als resistent gegen Kratzer. Lediglich bei dem glänzenden Kunststoff-Rahmen sollte man etwas aufpassen. Zum Schutz legt Cubot aber auch eine passende Silikon-Schutzhülle in den Lieferumfang. Das Kamera-Modul steht einen Millimeter aus der Rückseite hervor. Mit der Hülle schließt es bündig ab.

Von Seiten des Designs folgt das Smartphone dem typischen Style des Jahres 2020. Die Vorderseite hat sehr dünne Ränder um das Display (2,5mm seitlich und oben, 5,5mm unten). Das Display wird von einer kleinen Punch-Hole Notch für die Frontkamera unterbrochen. Typisch für ein IPS-Display gibt es kleine Schatten rund um die Notch, diese Fallen aber im Alltag nicht störend auf.

Zur Entsperrung gibt es seitlich einen Fingerabdruck-Sensor im Rahmen. Der Sensor fungiert anders als bei den Redmi Note Modellen nicht gleichzeitig als Power-Button, sondern dient nur zur Entsperrung des Smartphones durch Auflegen des Fingers. Die Genauigkeit und Geschwindigkeit des Sensors sind gut. Über dem Fingerprint befindet sich der Powerbutton. Mit diesem kann das Smartphone aus dem Standby geweckt und an- und ausgeschaltet werden. Zudem kann man über den Powerbutton die Face-Unlock Funktion aktivieren. Auch diese funktioniert zuverlässig, solange genug Umgebungslicht vorhanden ist. In der Praxis klappt die Entsperrung des Cubot X30 so ohne größere Probleme, allerdings ist mir persönlich das Konzept aus multifunktionalem Fingerprint-Powerbutton etwas lieber. Um die rechte Seite nicht noch mehr vollzupacken, wurden die Lautstärke-Regler auf die linke Seite verfrachtet. Auch das ist nicht unbedingt meine Lieblingsposition, aber das ist auch Geschmackssache.

Auf der Unterseite des Smartphones befindet sich ein USB-C Anschluss neben zwei Lautsprecher-Grills. Allerdings verbirgt sich darunter nur ein einziger Lautsprecher, sodass man lediglich Mono-Sound bekommt. Unter dem anderen Gitter befindet sich das Mikrofon. Das war in dieser Preisklasse aber auch nicht anders zu erwarten. Ein Kopfhörer-Anschluss wurde von Cubot leider eingespart und es befindet sich auch kein Adapter im Lieferumfang. Das ist bei einem Mittelklasse-Smartphone definitiv etwas schade. Ebenfalls gibt es keine Benachrichtigungs-LED. Immerhin passen in den SIM-Slot zwei Nano-SIMs oder eine SIM- und eine Micro-SD zur Speichererweiterung.

Das Cubot X30 ist astrein verarbeitet und ein echter Handschmeichler, vor allem wenn man den niedrigen Preis bedenkt. Etwas schade ist allerdings, dass Cubot auf eine Status-LED und einen Kopfhörer-Anschluss verzichtet. Wer damit leben kann, bekommt hier ein sehr schönes Gerät mit schickem Design.

Display

Cubot X30 display

Das Cubot X30 hat 6,4 Zoll großes Display. Wie in der Preisklasse unter 250€ typisch, handelt es sich um ein IPS-Display. Die Auflösung ist mit 2310 x 1080 Pixel ausreichend hoch, um ein 100% scharfes Bild ohne einzeln sichtbare Bildpunkte zu liefern. Hinsichtlich der Kontraste liefert das Cubot X30 solide Standard-Werte und Schwarz erscheint ausreichend tief. Auch der Dark-Mode lässt sich so trotz IPS-Panel zufriedenstellend nutzen. Die Helligkeit liegt mit 480 cd/m2 in Durchschnitt. Im Freien kann das Display noch recht gut abgelesen werden, solange die Sonne nicht direkt auf das Display scheint.

Eine Sensor zur automatischen Helligkeitsregulation ist vorhanden, ebenso wie eine Funktion, die das Display beim Anheben des Handys aktiviert. Die automatische Helligkeitsregulation ist allerdings nicht sonderlich zuverlässig, sodass ich sie nach ein paar Tagen deaktiviert habe. Leider gibt es kein Tool zum Einstellen des Farbtemperatur. Zwar ist die Anzeige annehmbar akkurat, eine etwas kühlere Darstellung mit Tendenz zum leichten Blaustich kann man jedoch nicht verleugnen. Hier wäre es gut gewesen, wenn der Hersteller dem Nutzer Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt hätte.

Zur Bedienung kann man auf die “neuen” Android 10 Wischgesten oder die alten On-Screen-Buttons zurückgreifen. Die Position der Buttons lässt sich auch beliebig festlegen. Ansonsten gibt es an Softwareeinstellungen noch die Möglichkeit, die Anzeigegröße zu verändern.

Das Display des Cubot X30 ist guter Standard für die Preisklasse um 150€. Dank Full-HD Auflösung hat man ein scharfes Bild und auch die Helligkeit ist ausreichend. Etwas schade ist jedoch, dass es keine Einstellung für die Farbdarstellung gibt. Im Standard ist das Cubot X30 etwas kühl eingestellt.

Leistung

Cubot setzt im X30 auf den bewährten MediaTek MT6771, besser bekannt als Helio P60. Der Chip wird in 12 Nanometern gefertigt und hat acht Kerne in zwei Cluster. Vier ARM Cortex-A73 Performance-Kerne sind für die anspruchsvolleren Aufgaben zuständig und vier ARM Cortex-A53 Kerne für einfache Aufgaben. Der Takt liegt bei allen Kernen bei 2,0 GHz. Der Helio P60 ist bereits in einigen Chinahandys im Einsatz und entspricht von der Leistung etwa einem Snapdragon 660. Die Systemperformance haben wir in den meisten Tests als gut bis sehr gut empfunden und hier reiht sich auch das Cubot X30 ein. Das System läuft schnell und ohne spürbare Ladezeiten. Auch anspruchsvolle Apps lassen sich gut nutzen und es kommt höchstens bei aufwendigen Websites oder Apps ab und an zu kurzen Rucklern. Auch Games lassen sich mit dem Smartphone gut nutzen, jedoch muss man bei aufwendigeren Titeln durchaus die Detailstufe herabsetzen, dass die eher schwache Mali-G72 GPU damit damit zurechtkommt. Dann lässt sich aber zumindest jedes Game aus dem Playstore zocken.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Im Cubot X30 stehen dem Chip entweder 6/128GB oder 8/256GB Speicher zur Seite. Unsere Version hat 6GB RAM und hier gibt es eigentlich schon keine Einschränkungen beim Multitasking. Die 2GB mehr RAM sollten bei der Entscheidung zwischen den zwei Versionen keine allzu große Rolle spielen. Wenn überhaupt, sollte man die größere Version eher wegen der 256GB Speicher kaufen. Sehr erfreulich ist in jedem Fall, dass man mit 128 bzw. 256GB eine ganz schöne Menge Speicherplatz für ein so günstiges Smartphone bekommt. Zudem hat der Speicher eine sehr gute Geschwindigkeit von knapp 200MB/s im Schreiben und 500MB/s im Lesen.

Das Cubot X30 hat mit seinem Helio P60 einen guten Prozessor am Start. Es handelt sich zwar nicht um einen Performance-Überflieger wie das Redmi Note 9S, aber für die schnelle Verwendung von Apps sind trotzdem genügend Leistungsreserven vorhanden. Ein Nice-to-have sind außerdem die großen Speichermodule. 128 oder gar 256GB für unter 200€ sind definitiv von Vorteil für Nutzer, die viele Daten auf dem Handy speichern möchten.

System

Das Cubot X30 läuft mit einem aktuellen Android 10 System mit Sicherheitspatches von Juni 2020. Die Benutzeroberfläche wurde vom Hersteller nahezu unberührt belassen, sodass wir es hier mit einem sauberen Stock-Android System zu tun haben. Bugs oder Abstürze hatten wir während der Testphase ebenfalls nicht zu beklagen. Die deutsche Sprache und der Google Playstore stehen natürlich im vollem Umfang zur Verfügung. Lediglich auf eine Widevine-L1 Zertifizierung muss man verzichten, sodass Netflix und Amazon Prime Video nur in SD-Auflösung angeschaut werden können. Ansonsten ist das Cubot X30 aber Google PayProtect Zertifiziert, sodass sich auch die Google Pay App ohne Probleme nutzen lässt.

Stock-Android kann man lieben oder hassen. Bei einem günstigen Smartphone wie dem Cubot X30 dürften aber die meisten Nutzer froh sein über die schlanke Benutzeroberfläche ohne Drittanbieter-Apps. Zudem läuft das System schnell und ohne Abstürze. Hier hat der Hersteller alles richtig gemacht.

Kamera des Cubot X30

Cubot X30 cameraEinen besonderen Platz im Marketing von Cubot nehmen die fünf Kameras des X30 ein. Die Spezifikationen sehen auf dem ersten Blick zumindest nicht übel aus. Der Hauptsensor kommt von Samsung, hat 48 Megapixel Auflösung und hört auf den Namen S5KGM1. Diesen Sensor kennen wir bereits aus dem Redmi Note 8. Es folgen eine Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 16 Megapixel, eine Makro-Kamera mit fünf Megapixel, ein Tiefen-Sensor mit zwei Megapixel und eine photosensitive Kamera mit 0,3 Megapixel.

Was ist eine photosensitive Kamera? Gute Frage. Eine kurze Recherche spuckt bei diesem Begriff Linsen aus, die in einer hellen Umgebung dunkler und in einer dunklen Umgebung heller werden. Diese Technik soll wohl bei Sonnenbrillen zum Einsatz kommen. Im Cubot X30 dient die Kamera vermutlich dazu, die Nachtaufnahmen aufzuwerten. Dazu aber gleich mehr. Die Selfie-Kamera ist mit 32 Megapixel überdurchschnittlich hochauflösend und arbeitet wie auch die Hauptkamera mit Pixel-Binning.

Tageslicht Hauptkamera

Die Hauptkamera kann bei Tageslicht brauchbare Ergebnisse liefern. Die Bilder haben eine gute Schärfe und recht viele Details. Der dynamische Umfang ist in Ordnung, manchmal kommt es aber dazu, dass helle Stellen wie der Himmel im Hintergrund zu blass erscheinen. Die Farbdarstellung ist überdies etwas zu kühl, sodass die Fotos in manchen Fällen einen leichten Blaustich aufweisen. Insgesamt ist die Bildqualität in Ordnung, aber nicht besonders gut.

Nachtaufnahmen

Das Cubot X30 nutzt zur Unterstützung der Nachtaufnahmen wahrscheinlich den photosensitven Sensor. Überraschenderweise sind die Ergebnisse wesentlich besser als vermutet. Solange noch etwas Licht vorhanden ist, lassen sich wirklich brauchbare Nightshots aufnehmen. Auch der Nachtmodus mit Langzeitbelichtung bringt noch einmal etwas mehr Details hervor, auch wenn die Farbdarstellung teilweise etwas zu sehr ins Bläuliche abdriftet. Insgesamt ist das immer noch ein sehr gutes Ergebnis für ein günstiges Smartphone wie das Cubot X30.

Makro-Kamera

Die 5 Megapixel Makro-Kamera überrascht im Test und liefert tatsächlich brauchbare Nahaufnahmen. Farbdarstellung und Details sind definitiv überdurchschnittlich gut, sodass die Bilder deutlich besser aussehen als bei den üblichen 2-Megapixel-Knipsen.

Ultraweitwinkel-Kamera

Die Fotos des Ultraweitwinkel-Kamera sind nicht überzeugend. Die Farben sind übersättigt, es gibt nur wenige Details und eine Verzerrungskorrektur am Rand ist nicht vorhanden. Die Fotos genügen allerhöchstens, um Fotos ohne großen Anspruch an die Qualität über Whatsapp zu versenden.

Portraits

Die Abtrennung von Vorder- und Hintergrund bei Portraits funktioniert relativ zuverlässig. Mit ein paar Versuchen bekommt man definitiv ein brauchbares Ergebnis. Cubot hat in der Kamera-Software allerdings einen starken Weichzeichner, der sich auch nicht deaktivieren lässt.

Selfies

Die Selfie-Kamera hat beeindruckende 32 Megapixel. Die Bildpunkte werden per Pixel-Binning zu durchschnittlich 8 Megabyte großen Bilddateien zusammengerechnet. Die Qualität der Aufnahmen ist durchschnittlich. Die Farbdarstellung ist relativ natürlich und die Aufnahmen haben relativ viele Details, die Dynamik der Bilder ist aber etwas niedrig. Für den Preisbereich kann man die Aufnahmen noch als gut bezeichnen.

Videos

Videos werden mit maximal Full-HD Auflösung und 30FPS aufgenommen. Die Aufnahmen haben recht wenige Details und blasse Farben. Zudem gibt es keine Stabilisierung, sodass man eigentlich nur im Stehen brauchbare Videos bekommt. Insgesamt ist die Video-Funktion sehr schlecht.

Konnektivität

Cubot X30 SIMSLOT

Das Cubot X30 ist ein Dual-SIM Smartphone. LTE wird von beiden SIM-Slots unterstützt und zwar mit einer breiten Anzahl an Netzfrequenzen, die den Einsatz auch außerhalb Europas möglich machen:

FDD LTE: 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28/66
TDD LTE: 38/40/41

Zum Telefonieren stehen VoWIFI und VoLTE zur Verfügung. Die Gesprächsqualität ist normal und man wird beidseitig gut verstanden. Zur drahtlosen Verbindung steht Wifi nur mit b/g/n Standard (2,4GHz & 5GHz) zur Verfügung. Dass hier nicht der neuere .ac-Standard zum Einsatz kommt, ist in dieser Preisklasse eher unüblich. Auf der anderen Seite entstehend dadurch aber auch keine wirklichen Nachteile. Gleiches gilt für Bluetooth 4.2. Die Empfangsstärke im Wifi und Bluetooth ist gut. Auch die Standortbestimmung per GPS/GLONASS und Beidou funktioniert tadellos. Zur Unterstützung bei der Fußgängernavigation ist auch ein E-Kompass vorhanden. Ansonsten gibt es an Sensoren neben den Standards (Helligkeit, Näherung, Beschleunigung) noch ein Gyroskop. Ebenso ist NFC zum mobilen Bezahlen vorhanden.

Der Lautsprecher auf der Unterseite ist laut, klingt allerdings relativ blechern. An sich ist das typisch für den unteren Preisbereich, bei einem Redmi Note 9S bekommt man aber schon Besseres geboten. Zum Anschließen von 3,5mm Kopfhörern muss man zudem einen Adapter benutzen, der wie bereits erwähnt nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Akku

Das Cubot X30 hat einen 4200mAh Akku an Board. Das ist eine durchschnittliche Größe für ein 6,4 Zoll Smartphone. Gleiches lässt sich über die Akkulaufzeit des Smartphones sagen. Mit 8,2 Stunden im PC-Mark Akkutest erreicht das Cubot X30 eine brauchbare, aber keinesfalls besonders gute Laufzeit. Über den Tag verteilt kommt man so auf eine aktive Nutzungszeit von bis zu 5 Stunden. Einfache Anwendungen wie YouTube verbrauchen nur wenig Akku (ca. 8% pro Stunde), während intensiveres Surfen, Gaming oder aufwendige Social Media Apps ca 15-20% pro Stunde aus dem Akku ziehen. Das ist sicher genug, um auch als anspruchsvoller Nutzer über den Tag zu kommen. Für zwei Tage genügt der Akku aber nur, wenn man das Handy so gut wie gar nicht in die Hand nimmt.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Aufgeladen wird der Akku mit dem 10 Watt Netzteil im Lieferumfang. Nach zwei Stunden hat man 86% des Akkus geladen. Die restlichen 15% nehmen dann sehr viel Zeit in Anspruch, sodass die 100%-Marke erst nach drei Stunden erreicht wird. Das ist nicht wirklich zeitgemäß.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Das Cubot X30 ist insgesamt ein gutes Smartphone geworden. Es verfügt über ein gutes Full-HD Display und ein sauberes und schnelles Android 10 System. Außerdem hat es einen großen Arbeits- und Festspeicher und eine hochwertige Verarbeitung. Abstriche zur Konkurrenz von Xiaomi muss man insbesondere bei der Kamera und der Akkulaufzeit machen. Hier ist man mit einem Redmi Note 9S doch wesentlich besser beraten. Dafür bekommt man beim Cubot X30 immerhin NFC und Stock-Android, was sicher auch einige Nutzer anspricht. Da Kamera und Akkulaufzeit aber für die meisten Käufer ein wichtigeres Kriterium darstellen, können wir eine Empfehlung erst geben, wenn sich der Preis des Smartphones mit einem Respektabstand zum Redmi Note 9S auf unter 130€ bewegt.


Gesamtwertung
77%
Design und Verarbeitung
80 %
Display
80 %
Leistung und System
90 %
Kamera
60 %
Konnektivität
80 %
Akku
70 %

Preisvergleich

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Jürgen
Gast
Jürgen (@guest_67102)
1 Monat her

Wie ist den die Kamera-App. Gibt es einen HDR-Modus. Oder einfacher, ist es die gleiche wie beim Cubot P40? Da gibt es HDR nicht, nur einen “Profi-Modus” bei dem Belichtungskorrekturen möglich sind.

Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_67016)
1 Monat her

Schade daß der stromfressende Helio verbaut ist, aber 150 für gute Nachtaufnahmen ist schon nicht schlecht

Bonnie
Mitglied
Mitglied
Bonnie (@bonnie)
1 Monat her

Schade,euer Test bestättigt meine Annahme – das der Accu definitiv zu mager ist
Danke für den Test

MäXx
Gast
MäXx (@guest_66221)
2 Monate her

Bin zufriedener Aktiv-Nutzer eines X19 (gekauft nach Lesen eures, wie immer, sehr informativen Tests) und schon sehr gespannt auf das Teil.

Wann ist mit einem Test zu rechnen?

Ich hoffe es hält was es vollmundig verspricht.

Fabian
Gast
Fabian (@guest_66128)
2 Monate her

Ich hoffe, das gibts auch mal bei Saturn. Hab von denen noch einen Gutschein einzulösen. Mein Umidigi One muss langsam ersetzt werden.

Fabian
Gast
Fabian (@guest_66176)
2 Monate her
Antwort an  Fabian

P.S.welchen Adapter brauche ich bitte, um Kopfhörer anschließen zu können?

Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_65866)
2 Monate her

Bissl arg teuer derzeit für den MTK-Prozessor. Wenn es unter 150€ fällt und denn die Kamera was taugt, könnte es gegenüber Xiaomi und Realme interessant werden. Bin gespannt auf den Test!

Roberto
Gast
Roberto (@guest_65864)
2 Monate her

Wieso ist bei vielen Smartphones ein Rechteck um die Kameras? Bin ich der einzige, der das hässlich findet?
Wer hat mit dem Scheiss denn angefangen??

Bonnie
Gast
Bonnie (@guest_65856)
2 Monate her

da ich ja ein Cubotfan bin ,da freue ich mich auch schon auf den test,hoffe der accu hält das was er verspricht ansonsten hört sich alles recht gut an

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_65855)
2 Monate her

Schickes Design, das muss man schon sagen. Und wenn die Rückseite aus Metall sein sollte, erwartet uns zumindest ein interessanter Handschmeichler. Bezüglich der Software dürfte sich Cubot sicher auch gut ins Zeug legen, denn offensichtlich startet man nun doch endlich den Versuch, in die Mittelklasse vorzudringen. Bin sehr gespannt auf den Test!

EuerHerbergsvater
Gast
EuerHerbergsvater (@guest_65875)
2 Monate her
Antwort an  Steinlaus

Bei dem Gewicht ist die Rückseite vermutlich aus Blei.