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Huawei P40 Lite Testbericht

Getestet von Leonardo Staub am
Firmware : 10.0.1.100
Bewertung: 79% Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • starke Performance
  • lange Akkulaufzeit
  • ultraschnelles Laden
Nachteile
  • keine Google Mobile Services
  • komplett aus Plastik
  • kein AMOLED oder 90 Hz Display
  • mittelmäßige Kamera
Springe zu:
CPUKirin 810 - 2 x 2,27GHz + 6 x 1,88GHz
RAM6 GB RAM
Speicher128 GB
GPUMali-G52 - 850MHz
Display2340 x 1080, 6,4 Zoll 60Hz (IPS)
BetriebssystemAndroid, Android 10, EMUI
Akkukapazität4200 mAh
Speicher erweiterbar Ja

Speichererweiterung
Hauptkamera48 MP + 8MP (dual) + 2MP (triple)
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussJa
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 19, 20, 28, 34, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht183 g
Maße76,3 x 159,2 x 8,7 mm
Antutu300307
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am26.04.2020

Die P-Serie von Huawei geht in die nächste Runde und beinhaltet in diesem Jahr zum ersten Mal ganze vier Modelle. Neben den Highend-Smartphones P40, P40 Pro und P40 Pro+ gibt es wieder eine Lite-Version, welche die preisbewussten Käufer ansprechen soll und sich über die letzten Jahre zum Kassenschlager entwickelt hat. Dieses Jahr prägen das Mittelklasse-Modell unter anderem eine Quad-Kamera, SuperCharge Schnellladetechnik und der Kirin 810 SoC.

Das P40 Lite hat mich in den letzten Tagen begleitet und ich konnte dabei herausfinden, welche Eigenschaften der High-End Geschwister auch im kleinsten Modell der Serie stecken, beziehungsweise an welchen Stellen man als Nutzer Abstriche machen muss. Natürlich habe ich mir auch nicht nehmen lassen, das P40 Lite mit der Konkurrenz zu vergleichen, um somit für euch herauszufinden, wo ihr aktuell das beste Gesamtpaket in der Mittelklasse bekommt.

Lieferumfang des Huawei P40 Lite

Huawei P40 Lite Lieferumfang

Das Huawei P40 lite kommt in einem weißen Karton daher, der neben dem Smartphone selbst noch folgendes Zubehör enthält:

  • USB-C zu USB-A Kabel
  • 40W SuperCharge Netzteil
  • Headset mit 3,5mm Anschluss
  • SIM-Tool

Leider verzichtet Huawei im Vergleich zur Konkurrenz auf das Beilegen einer Schutzhülle. Aber immerhin ist auf dem Display bereits eine Schutzfolie aus Plastik angebracht.

Design und Verarbeitung

Midnight Black, Sakuro Pink und Crush Green

Das P40 Lite ist in den Farben Midnight Black, Crush Green und Sakura Pink verfügbar. Unser Testgerät haben wir in der Version Midnight Black erhalten, die – wie der Name es schon vermuten lässt – nahezu vollständig schwarz gefärbt ist. Auf der Rückseite setzt Huawei auf glänzendes und damit kratzempfindliches Plastik, das als optisches Highlight einen bronzefarbenen Ring um das rechteckige Kameramodul in der oberen linken Ecke aufweist. Auch der raue Rahmen besteht vollständig aus Kunststoff und mit den Maßen von 76,3 x 159,2 x 8,7mm und einem Gewicht von 183 Gramm liegt das P40 Lite gut in der Hand.

An den Rändern sitzt rechts sowohl der sehr schnelle Fingerabdrucksensor (im Power-Button), der sehr zuverlässig den eigenen Finger erkennt, als auch die Lautstärkewippe. Links findet sich wiederum nur der Kartenslot wieder, der Platz für zwei Nano-SIM oder eine Nano-SIM und eine Huawei-Nano-SD bietet. An der Unterseite sind abschließend der USB-C Anschluss, der Mono-Lautsprecher und ein 3,5mm Kopfhöreranschluss platziert. Die Front dominiert, dank den dünnen Rändern und einem schmalen Kinn an der Unterseite, das 6,4 Zoll Display mit Punch-Hole-Notch Design.

Unterm Strich wirkt das P40 Lite durch die flächendeckende Verwendung von Plastik billiger als zum Beispiel das Xiaomi Mi 9T oder Realme X2. Ein Rückseite aus Glas oder ein Rahmen aus Metall hätten hier sicherlich Abhilfe geschaffen. Ansonsten ist das Smartphone aber solide verarbeitet. Auf eine Benachrichtigungs-LED muss man leider verzichten.

Display

Im Gegensatz zu seinen größeren Geschwistern setzt das Huawei P40 Lite nicht auf eine OLED-Anzeige sondern auf ein günstigeres IPS-Display. Dieses hat technisch bedingt keinen so satten Schwarzwert wie zum Beispiel das AMOLED-Display des Xiaomi Mi 9T, ansonsten kann die Anzeige aber voll überzeugen. Die Farben sind natürlich und der Kontrast kann für ein Display dieser Preisklasse ebenso überzeugen. Zudem kann man Farbmodus und -Temperatur individuell einstellen, die Auflösung automatisch anpassen lassen um Strom zu sparen und ein „Dunkelmodus“ wie auch Blaulichtfilter sind mit an Bord. Die Helligkeit ist mit 450cd/m² ausreichend stark, um im Freien die Nutzung zu ermöglichen. Bei direkter Sonneneinstrahlung wird es aber schon schwieriger. Solide ist die Auflösung von 2.310 x 1.080 Pixel, die bei einer Displaydiagonale von 6,4 Zoll in einer Pixeldichte von 398 Pixel pro Zoll resultiert. Dadurch sind Text und Bilder aus jeder Entfernung gestochen scharf und einzelne Bildpunkte lassen sich nicht erkennen.

Umgeben wird das Display von dünnen Rändern und einem etwas breiteren Kinn an der Unterseite. Den Schutz des Panels übernimmt ein nicht näher spezifiziertes Glas und nicht wie bei den teureren P40-Modellen Gorilla Glas 6. In der oberen linken Ecke sitzt wie schon erwähnt eine kleine Punch-Hole-Notch, die die Frontkamera beherbergt und nur wenig Platz der Anzeige in Anspruch nimmt. Erfreulich ist, dass die Notch sauber in das Display eingefasst ist und es nicht zu Lichthöfen um das Loch kommt. Das haben wir bei der Konkurrenz leider auch schon anders gesehen. Was wir wiederum aber auch schon bei der Konkurrenz gesehen haben, ist eine Bildwiederholrate von über 60 Hz, welche die Darstellung auf dem Display deutlich flüssiger erscheinen lässt und für mich eine der relevantesten Neuerungen der letzten Jahre auf dem Smartphone-Markt ist. Das P40 Lite setzt leider noch auf 60Hz, obwohl sich ein Display mit 90Hz selbst beim deutlich günstigeren Realme 6 finden lässt.

Unterm Strich kann man sagen, dass das Display des P40 Lite eine gelungene Anzeige mit einer überzeugenden Darstellung und einem zeitgemäßen Design ist. Die Konkurrenz namens Xiaomi Mi9T, Realme X2 oder auch Samsung M30S überzeugen aber dank AMOLED-Technik mehr. Damit reiht sich das P40 Lite Display leider nur im unteren Mittelfeld ein.

Leistung

Im Huawei P40 Lite sorgt der Kirin 810 gepaart mit 6GB RAM für eine außerordentliche Performance. Der Octa-Core Prozessor ist nämlich mit seinen zwei schnellen ARM Cortex-A76 Kerne, die mit bis zu 2,27 GHz Takten, und sechs kleinen und effizienten ARM Cortex-A55 Kerne, die mit bis zu 1,88 GHz takten, der Konkurrenz deutlich voraus. Das belegt zum Beispiel der Antutu-Benchmark, in welchem das P40 Lite rund 300.000 Punkte holt. Zum Vergleich: das Mi 9T und Realme X2 mit Snapdragon 730/730G kommen auf gut 50.000 Punkte weniger.

Antutu Ergebnis 3D Mark Ergebnis Geekbench Single Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis

Der Helio G90T, der zum Beispiel im Redmi Note 8 Pro werkelt, kann den Abstand zwar verringern, dafür ist der Kirin 810 aber deutlich stromsparender als der Prozessor aus dem Hause Mediatek. Auch die Mali-G52 MP6 GPU kann voll überzeugen und selbst grafisch aufwendige Spiele in höchster Detailstufe sind keine Herausforderung für das P40 Lite. Selbstredend ist daher auch die Performance im System durchweg auf höchstem Niveau. Die Wartezeiten sind immer sehr kurz und Ruckler sind während des Tests nie aufgetreten.

Dazu trägt nicht zuletzt auch der mit 128 GB üppig bemessene UFS 2.1 Speicher bei, der mit einer Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 570 MB/s bzw. 312 MB/s sehr schnell ist. Auch der Arbeitsspeicher sorgt mit seiner Größe von 6GB für ausgedehntes Multitasking und die Geschwindigkeit von 23 GB/s liegt auf einem Top-Niveau.

Was die Leistung betrifft, schnürt Huawei beim P40 Lite eines der besten Pakete auf dem Markt. Dazu gehören ein schneller, aber gleichzeitig stromsparender Prozessor und eine üppige und schnelle Speicherausstattung.

System

Das Thema Software ist beim Huawei P40 Lite so eine Sache. Zum ersten Mal in der Geschichte der P-Serie müssen die Gerät aufgrund des Handelsstreit mit den USA nämlich ohne die Google Mobile Services auskommen. Welche Auswirkungen das auf die Nutzung im Alltag hat, habe ich euch in einem separaten Artikel detailliert beschrieben, weshalb ich auf meine Erfahrung hier nur zusammengefasst eingehe.

huawei p40lite screenshot 16Eins schonmal vorweg: wenn ihr Google-Dienste im euren Alltag nutzt oder gar darauf angewiesen seid, sind die aktuellen Huawei Smartphones ohne GMS nicht für euch geeignet. Denn auch wenn Huawei mit den Huawei Mobile Services und der AppGallery intensiv daran arbeitet, eine Alternative auf die Beine zu stellen, sind eine Vielzahl der Google Apps auf dem P40 Lite entweder gar nicht oder nur eingeschränkt nutzbar und auch einige Apps von Drittanbietern laufen auf dem P40 Lite nicht so wie gewohnt.

huawei p40lite screenshot 5Hinzu kommt, dass die AppGallery im Vergleich zum Google Play Store noch eine Vielzahl an Apps vermissen lässt und damit andere Installationswege unausweichlich sind. Die Nutzung des P40 Lite ist daher unterm Strich mit einigen Kompromissen behaftet, deren man sich vor dem Kauf schon bewusst sein sollte. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass bei Anleitungen, die die Installation der GMS versprechen stets die Gefahr besteht, dass die Methode von heute auf morgen nutzlos wird.

Abgesehen aber von den fehlenden GMS hat mir das Betriebssystem des Huawei P40 Lite gut gefallen. EMUI 10 basiert jetzt nämlich auf Android 10 und ist in meinen Augen deutlich erwachsener geworden. Zwar sieht man hier und da noch deutliche Einflüsse von iOS, das System ist jetzt aber optisch schlanker und moderner. Zudem gibt es viele sinnvolle Zusatzfunktionen wie zum Beispiel die gut funktionierende Gestensteuerung, schnelles Face Unlock und ein Super-Stromsparmodus. Auch empfinde ich die Huawei-eigenen Apps als gelungen und übersichtlich gestaltet. Die Performance des Systems lässt Verbindung mit dem Kirin 810 zudem keinen Raum für Kritik.

Am Ende lässt sich nur hoffen, dass es bald eine Entschärfung im Rahmen des Handelsstreit geben wird und Huawei Smartphones dann wieder mit den Google Mobile Services kompatibel sind. Bis dahin lässt sich festhalten, dass EMUI 10 ein ausgereiftes System ist, aber mit den fehlenden Google Services viele Hindernisse verbunden sind.

Kamera

Huawei P40 Lite KameraWie auch die Konkurrenz und die größeren Geschwister, bietet das Huawei P40 Lite eine Vielzahl an Kameras. Genau genommen sind es auf der Rückseite vier Stück – eine 48 Megapixel Hauptkamera mit f/1.8 Blende, eine 8 Megapixel Ultraweitwinkelkamera mit f/2.4 Blende, eine 2 Megapixel Bokehkamera mit f/2.4 Blende und eine 2 Megapixel Makrokamera mit f/2.4 Blende. Damit muss man als Nutzer, im Vergleich zu den größeren Geschwistermodellen, auf eine Telekamera verzichten und grundsätzlich abgespecketere Technik in Kauf nehmen.

Der 48 Megapixel Hauptsensor wird Hersteller typisch nicht genauer spezifiziert und lieferte im Test bei Tageslicht vernünftige Ergebnisse: die Farben sind eher akkurat und die Dynamik ausreichend. Dabei werden standardmäßig 4 Pixel zu einem zusammengelegt und somit Aufnahmen mit 12 Megapixel Auflösung generiert, um auch bei schlechteren Lichtbedingungen gute Aufnahmen zu ermöglichen. Nicht so gut gefallen hat mir wiederum das ausgeprägte Nachschärfen der Software, das Objektkanten etwas unnatürlich erscheinen lässt, und der zum Teil bemerkbare Mangel an Details, der sich bei entsprechenden Objekten erkennen lässt. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau und ändert nichts daran, dass das P40 Lite im normalen Aufnahmemodus bei Tageslicht solide Fotos schießt. Bei Nacht oder schlechteren Lichtbedingungen sieht die Sache schon anders aus. Hier fehlt es dann schon deutlich an Details und die Bilder weisen ein deutliches Bildrauschen auf. Der speziell dafür konzipierte Nachtmodus schafft mit künstlicher Intelligenz etwas Abhilfe und bringt deutlich Licht ins Dunkle. Der Detailgrad ist aber weiterhin nicht berauschend.

In Verbindung mit der 2 Megapixel Bokehkamera lassen sich zudem mit der Hauptkamera Portraitaufnahmen mit unscharfem Hintergrund erzeugen. Dabei sammelt die Bokehkamera Tiefeninformationen, um die Person klar vom Hintergrund absetzen zu können. Das funktionierte im Test ziemlich gut, auch wenn einzelne Haare oder Strähnen ab und zu von der Unschärfe geschluckt wurden.

Die Ultraweitwinkelkamera lässt sich in ihrer Bildqualität deutlich von der Hauptkamera unterscheiden. Die Farben sind blasser und Details nicht zuletzt aufgrund der Auflösung von 8 Megapixel weniger ausgeprägt. Daher eignen sich die Bilder der Ultraweitwinkelkamera eher als Schnappschuss. Erfreulich ist immerhin, dass die Fischaugenoptik nicht zu stark ausgeprägt ist und die Unschärfe zu den Rändern hin sich auf einen recht kleinen Bereich begrenzt.

Mit der Makrolinse lassen sich in einem Abstand von ca. 4cm Objekte sehr nah fokussieren und somit interessante Fotos schießen. Die Fotos strotzen aufgrund ihrer Auflösung von 2 Megapixel zwar nicht gerade vor Details und die Aufnahmen sind bei Nacht unbrauchbar, aber ansonsten sind die Bilder recht ansehnlich und zum Betrachten auf dem Display ausreichend. Einen wirklichen Mehrwert bietet die Kamera trotzdem nicht.

In der Punch-Hole auf der Vorderseite sitzt beim P40 Lite eine 16 Megapixel Kamera mit einer f/2.0 Blende. Im Gegensatz zu den anderen P40-Modellen fehlt dem P40 Lite somit der Tiefensensor, der für Face Unlock und Portraitmodus zuständig ist. Beide Modi gibt es zwar auch beim Mittelklassemodel, die Erkennung der Kanten beim Portraitmodus erfolgt aber rein durch Software. Zusammengefasst sind die Aufnahmen der Selfie-Kamera bei guten Lichtbedingungen farblich ansprechend und haben einen guten Dynamikumfang. Der Portraitmodus ist jedoch deutlich ungenauer als der der Hauptkamera auf der Rückseite, so dass fast immer ein paar Haare mit in den unscharfen Bereich rutschen.

Konnektivität

Huawei P40 Lite Sim Netz EmpfangIm Gegensatz zu seinen großen Geschwistern, setzt Huawei beim P40 Lite nicht auf die Unterstützung von 5G (etwas anderes hätte uns bei diesem Preis auch stark gewundert). Daher setzt die Lite-Version noch auf gewohnte aber gut funktionierende 4G Technologie mit Unterstützung für sämtliche Bänder, die in Deutschland relevant sein könnten. Für den Datenverkehr steht ansonsten noch Dualband ac-Wlan (WIFI 5) und Bluetooth 5 zur Verfügung. Selbst ein NFC-Chip hat es ins P40 Lite geschafft, auch wenn dieser aufgrund der fehlenden GMS leider nicht für Google Pay verwendet werden kann.

huawei p40lite screenshot 1Neben den drei Standardsensoren für Licht, Beschleunigung und Annäherung besitzt das Smartphone zwar leider kein Gyroskop aber immerhin einen E-Kompass, der in Verbindung mit dem gut funktionierenden GPS auch die Nutzung der Fußgängernavigation ermöglicht. Dabei ist die GPS-Antenne in der Lage über GPS, AGPS, GLONASS, QZSS und Galileo den Standort zu bestimmen.

Der Mono-Lautsprecher des P40 Lite lässt sich zwar nicht mit Stereo-Exemplaren vergleichen, er ist aber allemal ausreichend, um mal ein Video anzusehen oder einen Song zu hören. Der Klang ist zwar etwas bassarm aber ansonsten recht angenehm und in der maximalen Stufe auch ordentlich laut. Zum Telefonieren ist er daher auch bestens geeignet und die gut funktionierenden Mikrofone runden das Gesamtpaket ab.

Akkulaufzeit

Die Stromversorgung ist definitiv ein Highlight des Huawei P40 Lite. Der 4.200 mAh Akku sorgt nämlich für sehr gute 14 3/4 Stunden Akkulaufzeit im PCMark-Benchmark. Im Alltag ergibt sich daraus bei normaler Nutzung eine Laufzeit von gut und gerne zwei bis drei Tagen.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

huawei p40lite screenshot 14Zudem ist hervorzuheben, dass das P40 Lite mit Huawei SuperCharge eine ausgesprochen schnelle Ladetechnik unterstützt. Mit dem beigelegten 40W Ladegerät knackt der Akku innerhalb von 30 Minuten die 70 Prozent-Marke und ist bereits nach 1 Stunde und 15 Minuten wieder bei 100% angelangt. Interessanterweise teilt sich das P40 Lite damit sowohl die selbe Akkugröße als auch die Ladetechnik mit den beiden Topmodelle P40 Pro und P40 Pro+. Das normale P40 muss sich an dieser Stelle mit einem 3.800 mAh Akku und SuperCharge bei 22,5W zufrieden geben.

Testergebnis

Getestet von
Leonardo Staub

Das Huawei P40 Lite ist ein grundsolides Smartphone der Mittelklasse, das mit einer herausragenden Leistung und Akkuperformance begeistern kann. An anderen Stellen wiederum hinkt das Smartphone seiner Konkurrenz hinterher. So setzen fast alle Konkurrenzmodelle im Preisbereich auf ein AMOLED-Display, während das P40 Lite ein IPS-Panel besitzt. Ebenso muss man als Käufer auf eine Bildwiederholrate von über 60 Hz verzichten. Auch die Kamera sorgt nicht für große Überraschungen und zeigt die üblichen Schwachstellen aus der Mittelklasse.

Der wohl größte Unterschied zur Konkurrenz ist aber mit Abstand das Fehlen der Google Mobile Services und die damit einhergehenden Einschränkungen bei der Nutzung. Wer diese in Kauf nehmen möchte, kann beim P40 Lite zuschlagen. Allen anderen sei nochmal explizit gesagt, dass der Kauf eines aktuellen Huawei-Smartphones keinen Sinn macht, wenn man diverse Google-Apps auf seinem Handy nutzen möchte. Hier bietet es sich dann an zum Xiaomi Mi 9T oder Realme X2 zu greifen. Für die etwas preisbewussteren Käufer unter euch sind auch das Redmi Note 8 Pro oder das Realme 6 eine gute Alternative.


Gesamtwertung
79%
Design und Verarbeitung
70 %
Display
80 %
Leistung und System
80 %
Kamera
70 %
Konnektivität
80 %
Akku
95 %

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Kommentare

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uhweh
Gast
uhweh (@guest_68552)
2 Monate her

Das kein Gurgl an Bord ist,ist für mich der Grund zum P40 lite zu greifen. Für die Navigation gibt es gute Alternativen- z-B. herewego. einziger sonstiger Nachteil ist,das Videos nur in SD gestreamt werden. Wer den Unterschied bei diesem kleinen Display ohne Lupe sieht muß schon sehr gute Augen haben.

Florian
Gast
Florian (@guest_66674)
3 Monate her

Lohnt es sich das Hnady für um die 200€ zu holen, wenn man nur Fokus auf Leistung und Akkulaufzeit hat?

Joshua von Boyen
Gast
Joshua von Boyen (@guest_66300)
4 Monate her

Ich bekomme das p40 lite gerade sehr günstig. Allerdings würde ich gerne wissen ob ich 2 große Updates bekomme, da es für mich sonst irrelevant wäre. Danke

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
4 Monate her
Antwort an  Joshua von Boyen

Die Frage kann dir Niemand beantworten :). Ein großes EMUI Update ist auf jeden Fall drin.

beste Grüße

Jonas

Genc68
Gast
Polat Alemdar (@guest_61718)
6 Monate her

Ist es der Sony IMX582/586 oder Samsung gw1/gw2 als hauptkamerasensor

Igor
Gast
Igor (@guest_61598)
6 Monate her

Wie lange braucht der Akku von 0 auf 100% ?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
6 Monate her
Antwort an  Igor

Hey Igor,

72 Minuten dauert ein voller Ladevorgang. Wird sofort noch ergänzt.

Beste Grüße

Jonas

Igor
Gast
Igor (@guest_61711)
6 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Alles klar, danke dir

Oluja
Gast
Oluja (@guest_61590)
6 Monate her

Mittelmäßige Kamera? Also die Bilder schauen besser aus wie manch hochgelobtes Xiaomi. Ich kann das nicht nachvollziehen warum die Kamera mittelmäßig sein soll!

Igor
Gast
Igor (@guest_61599)
6 Monate her
Antwort an  Oluja

Kann ich auch nicht nachvollziehen, ist mir aber auch beim Samsung A71 Testbericht aufgefallen, da wurde wohl nach dem gleichen Prinzip bewertet.

Miknik
Gast
Miknik (@guest_61754)
6 Monate her
Antwort an  Igor

Auch wären ein paar Low Light Fotos nett, oder unterschiedliche Lichtszenarien, das ist ja normalerweise eine Huawei Stärke; BEi den miesten Xiaomi ist der Nachtmodus z.b. ein Trauerspiel (und GCam, ja, geht manchmal, nach einem Update mitunter nicht mehr, dann kann man wieder von vorne suchen)

Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_61588)
6 Monate her

Hmm, schade, gute Akkulaufzeit, aber die Kamera zu dem Gerätepreis?
Selbst mit Google Diensten wäre mir das Gerät zu teuer.
Ohne die Dienste ist es leider völlig nutzlos im Alltag. Müsste man die US-Wahlen mal abwarten.

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_61570)
6 Monate her

Ein interessantes Gerät, aber die fehlenden Google Services sind ein absolutes KO-Kriterium. Daran ändert auch die starke Performance nichts.