iPhone 13 Pro Max Test

Getestet von Joscha am
Firmware : iOS 15
Bewertung: 88%
Vorteile
  • exzellentes 120Hz OLED-Display
  • extrem viel Leistung
  • gute Haupt- und Zoomkamera
  • exzellente Videoaufnahmen
  • lange Akkulaufzeit
  • gute Verarbeitungsqualität
Nachteile
  • sehr langsame Ladegeschwindigkeit
  • überhitzt bei Benchmarks
  • kaum Bluetooth Codecs (kein aptX, LDAC, LHDC)
  • kein Always-On Display
  • langsamer Lightning USB 2.0 Anschluss
  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • Movie-Mode nicht ausgereift
Springe zu:
CPUApple A15 Bionic - 2 x 3,22 GHz + 4 x 1,82GHz
RAM6 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB, 512 GB
GPUApple GPU - MHz
Display 2730 x 1260, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemiOS
Akkukapazität4352 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera12 MP + 12MP (dual) + 12MP (triple)
Frontkamera12 MP
USB-Anschluss
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFace-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 30, 32, 34, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht240 g
Maße160 x 78 x 8 mm
Antutu806236
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am19.10.2021

Nicht nur das beste iPhone aller Zeiten, sondern auch das iPhone mit dem “größten Kamera-Upgrade aller Zeiten” – So zumindest bewirbt Apple das neue iPhone 13 Pro Max, das uns in den letzten drei Wochen zu einem Test zur Verfügung stand. Doch nicht nur bei der Kamera hat Apple zugelegt: Das Display hat jetzt (endlich) eine 120Hz Bildwiederholrate, es gibt einen größeren Akku und natürlich auch einen schnelleren Prozessor.

In diesem Test nehmen wir das iPhone 13 Pro Max genau unter die Lupe und ziehen dabei auch den ein oder anderen Vergleich zur Android-Welt. Kann das iPhone 13 Pro Max die anderen High-End Smartphones überflügeln oder zahlt man den saftigen Preis nur für das Apfel-Logo?

Design & Verarbeitung

iPhone 13 pro max test 14

Die dreizehnte Generation des iPhones mit dem Attribut “Max” wird seinem Namen voll und ganz gerecht. Auf der Front erwartet den Nutzer ein mächtiges 6,7 Zoll Display. Die große Bildschirmfläche geht natürlich auf Kosten der Kompaktheit. Die Abmessungen des iPhone 13 Pro Max betragen 160 x 78 x 8 Millimeter bei einem Gewicht von 240 Gramm. Damit ist das iPhone 13 Pro Max fast doppelt so schwer wie das iPhone 13 Mini mit seinen federleichten 140 Gramm. Auch die Breite des Gerätes ist beachtlich. Eine einhändige Bedienung ist jedenfalls kaum zu bewerkstelligen, selbst mit großen Händen.

iPhone 13 pro max test design

Dass das iPhone 13 Pro Max sich in der Hand etwas klobig anfühlt, wird wohl auch der härteste Apple-Fan nicht bestreiten können. Gleichfalls vermittelt das Smartphone in der Hand einen ausgesprochen hochwertigen Eindruck. Dieser ist insbesondere auf den kantigen Edelstahl-Rahmen zurückzuführen – ein Material, das man heutzutage selten an Smartphones sieht. Neben dem Rahmen bestehen auch die Buttons aus Metall. Der Powerbutton liegt rechts und die Lautstärke-Buttons links. Zudem gibt es einen Schalter zum ein- und ausschalten von Benachrichtigungstönen (Alert-Slider).

iPhone 13 pro max test built quality

Die Rückseite des iPhone 13 Pro Max besteht aus einem matten Glas, das sich gut anfühlt und auch einen ordentlichen Halt bietet. Im Gegensatz zum Rahmen setzen sich auf der Rückseite auch kaum Fingerabdrücke und Fettschlieren fest. Unterbrochen wird die homogene Rückseite lediglich von dem Apfel-Logo und dem Triple-Kameramodul. Dieses ragt ganze 3 Millimeter aus der Rückseite heraus und sorgt dafür, dass das iPhone 13 Pro Max auf flachen Unterlagen kippelt.

Auf der Front begrüßt einen das große Display, das von durchschnittlich breiten Rändern (3mm) umfasst wird. Erfreulich ist, dass das Display flach im Gehäuse liegt. Schutzgläser lassen sich daher besser verwenden als bei Curved-Display. Unsere Empfehlung sind diese ESN-Schutzgläser von Amazon, die in unserem Test mit allen Hüllen gut harmonisierten und nach drei Wochen keinen einzigen Kratzer aufweisen.

Sorry, Apple. Das sieht einfach nicht gut aus.

Die Vorderseite des Smartphones wird ansonsten nur durch die Notch unterbrochen. Apple ist hier einsamer Spitzenreiter: Auch wenn die Notch des iPhone 13 Pro Max nun 20% kleiner ist als beim Vorgänger, nimmt sie doch etwa die fünffache Fläche “normaler” Punch-Hole Notches im Jahr 2021 ein. Ein Fingerabdruck-Sensor im Display in Kombination mit einer kleineren Notch wäre sicher die schickere Wahl gewesen. Dafür steht zur Entsperrung aber Apples Face-ID zur Verfügung, die sich im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Front-Kamera Gesichtsentsperrung unter keinen Umständen von Videos oder Bildern austricksen lässt.

In dem SIM-Slot findet nur eine SIM-Karte Platz und natürlich gibt es auch keine Speichererweiterung. Wer eine zweite SIM nutzen möchte, kann diese digital als eSIM hinterlegen. Ein Kopfhörer-Anschluss befindet sich natürlich auch nicht am iPhone. Ebenso gibt es keine Benachrichtigungs-LED und keine Always-On Funktion. Wer gerne im Standby über Benachrichtigungen informiert wird, schaut also in die Röhre. Zudem gibt es auf der Unterseite einen Lighting-Anschluss statt USB-C. Da Apple mittlerweile selbst beim iPad (und den MacBooks) zu USB-C greift, stellt Lightning im Alltag einfach nur eine enorme Spaßbremse dar, da man immer ein zusätzliches Kabel mit sich rumschleppen muss – selbst wenn man nur Produkte von Apple kauft. Der Lighting-Anschluss ist weiterhin auch nur über USB 2.0 angebunden. Die Übertragung des Bildes auf externe Monitore ist somit auch nicht möglich. Zudem ist die Übertragungsgeschwindigkeit auf etwa 30MB/s begrenzt.

Der USB 2.0 Anschluss ist insbesondere lustig, da Apple dank der ProRes-Videos neben Kreativschaffenden neuerdings auch Kinoproduzenten für sich gewinnen möchte. Wir wünschen den aufstrebenden Produzenten viel Spaß beim Übertragen der Videos auf den PC: Bei einer Dateigröße von 6 bis 8GB pro Minute in 4K-Auflösung dauert die Übertragung einer 10 Minuten Aufnahme über eine halbe Stunde 🤣. Aber genug mit dem Apple-Mobbing… Erfreulich ist wiederum die IP68 Schutzklasse. Laut Hersteller kann das iPhone 13 Pro Max bis zu 30 Minuten in sechs Meter tiefem Wasser ausharren.

Das iPhone 13 Pro Max ist ein tadellos verarbeitetes Smartphone mit einem gelungenem Design. Man sollte allerdings beachten, dass das iPhone sehr groß und schwer ist.

Display des iPhone 13 Pro Max

iPhone 13 pro max test 15

Endlich! Nachdem die Android-Welt 120 Hertz Displays schon in unter 300 Euro teuren Geräten an den Mann bringt, geht auch Apple den richtigen Schritt. Statt einer gewöhnlichen 60Hz Bildwiederholungsfrequenz wird die Anzeige jetzt doppelt so oft aktualisiert. Dies sorgt für einen wesentlich flüssigeren Eindruck bei der Nutzung und lässt insbesondere Systemanimationen geschmeidiger erscheinen. Natürlich wird die Wiederholungsrate intelligent reguliert und je nach Bildschirminhalt reduziert. Laut Apple geht die Anzeige auf bis zu 10Hz runter, wenn keine Bewegung auf dem Display stattfindet. Dies ermöglicht es, dass die 120Hz nicht zu sehr auf Kosten des Akkus gehen. Überprüfen konnten wir dieses Feature nicht, da eine Anzeige der Refresh-Rate in iOS nicht möglich ist. Angesichts der guten Resultate in unserem Akku-Test glauben wir Apple die Angabe aber.

Auch abseits der 120Hz Refresh-Rate hat das Display des iPhone 13 Pro Max einiges zu bieten. Es handelt sich um ein OLED-Panel von Samsung mit einer Auflösung von 2778 x 1284 Pixel. Das iPhone 13 Pro Max kommt damit auf eine Bildpunktdichte von 458 Pixel pro Zoll. Oder anders gesagt: Alles sieht komplett scharf aus.

iPhone 13 pro max test display

Auch hinsichtlich der Kontraste ist das Display OLED-typisch ausgezeichnet aufgestellt. Schwarz erscheint vollkommen Schwarz. Zudem stellt die maximale Helligkeit von 1795 Lux einen neuen Rekordwert dar. Eine Ablesbarkeit im Sonnenschein ist also problemlos möglich. Die Farbwiedergabe ist ausgesprochen natürlich. Apple legt offenbar sehr viel Wert auf eine gute Kalibrierung des Displays. Gleichfalls gibt es keine Möglichkeit, die Farbtemperatur den eigenen Vorlieben anzupassen, wenn man einmal vom Lesemodus mit reduzierter Blaustrahlung absieht. Anstatt den Nutzer also an den Displayeinstellungen herumspielen zu lassen, setzt Apple dem Nutzer ein gut abgestimmtes Display vor… und zwingt es ihn so zu nutzen. Wir kamen in dieser Hinsicht ausgezeichnet mit dem iPhone 13 Pro zurecht.

Natürlich kann das iPhone 13 Pro Max auch HDR10 Inhalte abspielen und bringt auch Support für Dolby Vision mit. Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ laufen ebenfalls in voller Auflösung. Beim Displayglas greift Apple auf Hardware von Corning Gorilla zurück. Ein Schutz gegen Kratzer ist also gegeben und liegt auf einem Niveau mit aktuellem Gorilla Glas Victus für die Android-Welt. Hier gibt es nichts zu meckern.

Das Display des iPhone 13 Pro Max weiß zu bezaubern. Die größten Nachteile sind unserer Meinung nach die hässliche Notch und das Fehlen einer Always-On Funktion. Erstes begründet sich wohl durch den Wunsch, aus der breiten Masse herauszustechen und Zweites… können wir uns einfach nicht erklären. Abseits von diesen Kritikpunkten besteht das iPhone 13 Pro Max unseren Display-Test aber mit Bravour: Eine extrem hohe Helligkeit, gute Farbwiedergabe und eine natürliche Darstellung kann man dem iPhone bedenkenlos bescheinigen.

Leistung

Das iPhone 13 Pro Max arbeitet mit Apples neustem Bionic A15 Prozessor. Es handelt sich um einen Hexa-Core Prozessor, der auf zwei Avalanche Kerne im Performance-Cluster mit 3,22GHz und 4 Blizzard Kerne mit 1,82GHz im Energiesparcluster zurückgreift. Dazu kommt in den Pro-Versionen ein Grafikprozessor mit 5 Kernen im Gegensatz zu vier Kernen bei den Standard-Versionen.

Antutu
Geekbench Multi
Geekbench Single
3D Mark (Wildlife)

In den Benchmarks vernichtet das iPhone 13 Pro Max die Android-Konkurrenz gnadenlos. Insbesondere die Ergebnisse in Geekbench (CPU) und 3DMark (Grafik) fällt der Unterschied gigantisch aus. In dem Benchmark Antutu, der verschiedene Kategorien umfasst, fällt der Unterschied nicht ganz so gewaltig aus. Wie auch immer diese Ergebnisse zu interpretieren sind: An Leistung mangelt es dem iPhone 13 Pro Max definitiv nicht. Sämtliche Spiele aus dem Apple Appstore lassen sich ohne Einschränkungen nutzen und können mit hohen Grafikdetails gespielt werden. Im System gibt es praktisch keine Ladezeiten. Einen fühlbaren Geschwindigkeitsunterschied zu High-End Smartphones mit Snapdragon 888 können wir aber auch nicht feststellen.

Das Thema Hitzeprobleme der neuen 5 Nanometer Prozessoren scheint auch an Apple nicht ganz vorbeigegangen zu sein. Das iPhone erhitzt sich unter Last auf fast schon bedenkliche 47°C und die Leistung im 3DMark Stresstest fällt um ganze 52% Prozent ab. Dabei steigt auch der Akkuverbrauch auf gigantische 32% pro Stunde an. Auch wenn man in der alltäglichen Nutzung davon nicht viel spürt, muss klipp und klar festgehalten werden: Auch das iPhone 13 Pro Max hat Probleme, die volle Leistung seines Prozessors über einen längeren Zeitraum abzurufen. Scheinbar interessiert das bei Apple aber kaum jemanden 🧐.

Der Arbeitsspeicher misst 6GB RAM beim iPhone 13 Pro Max. Für ein Android-Smartphone wäre dies schon recht wenig im High-End Bereich. Gleichwohl muss man Apple lassen, dass iOS deutlich ressourcenschonender mit dem Arbeitsspeicher umgeht. Störende Reloads oder Geschwindigkeitseinbrüche verzeichnen wir in der Testphase nicht. Der interne Speicher misst je nach Version 128, 256, 512, oder 1024 Gigabyte, wobei sich Apple den Speicher teuer bezahlen lässt. Die Geschwindigkeit des Speichers liegt laut PerformanceTest Mobile bei einer Lese/Schreibgeschwindigkeit von 664/814 MB/s. Dies sind eher niedrige Werte. Allerdings könnte das Ergebnis auch an der verwendeten App liegen, da wir ansonsten auf die Android-App Androbench zurückgreifen, die für iOS nicht zur Verfügung steht.

Das iPhone 13 Pro Max bietet Leistung satt und ist derzeit das schnellste Smartphone der Welt. In diesem Punkt kann dem Smartphone von Apple definitiv keine Kritik angelastet werden! Allerdings hat auch das iPhone 13 Pro Max die gleichen Hitzeprobleme wie seine Android-Kollegen mit 5 Nanometer Chip.

System des iPhone 13 Pro Max

Auf dem iPhone 13 Pro läuft derzeit iOS 15. Ich belasse es an dieser Stelle bei einer kurzen Erwähnung der Vor- und Nachteile von iOS, um den Bericht nicht zu sehr subjektiv zu färben.

Zu den Vorteilen von iOS gehört zweifelsohne die lange Update-Unterstützung. Während manche Android-Smartphones nach zwei Jahren keine Software-Updates mehr vom Hersteller erhalten, liefert Apple sehr lange neue Versionen für alte Smartphones. Außerdem ist iOS ein sehr sicheres System, da der Nutzer kaum Möglichkeiten hat, in die Software einzugreifen und auch keine Apps manuell installieren kann. Zudem legt Apple seit iOS 14 vermehrt Wert auf Datenschutz und integriert eine Funktion zum Unterbinden von App-übergreifendem Tracking. Der folgende Button hat Mark Zuckerberg im Facebook-Campus bekanntlicher Weise einige Schweißperlen auf die Stirn gezaubert und dazu sagen wir klipp und klar: Klasse, Apple!

ios 15 Mark Zuckerberg

Letztlich muss man aber zugeben, dass iOS im Vergleich zu Android zahlreiche Einschränkungen hat, über die ich nach zwei Wochen Nutzung eine mehrteilige Kolumne schreiben könnte (hinterlasst mir einen Kommentar, wenn ihr gerne darüber lesen möchtet). Die wohl ärgerlichste Einschränkung ist, dass Apps nur aus Apples App Store installiert werden können. Geniale Android-Tools wie Adblocker oder YouTube Vanced sind damit unbrauchbar. Außerdem bietet Apples System einfach viel weniger Einstellungen und Funktionen als Android. Dass Apple nicht einmal eine Always-on-Funktion hat, wurde bereits kritisiert. Es gibt aber z.B. auch keine Möglichkeit, das Handy mit Soft-Touch-Tasten zu bedienen, keine Möglichkeit, den Entsperrvorgang zu ändern, keine Möglichkeit, Apps zu klonen oder Dateien und Apps mit einem Passwort zu schützen. Es gibt auch keine Mehrbenutzerfunktion, keinen App-Drawer, keine Anpassungsmöglichkeiten für Icons und nicht einmal die Installation eines alternativen Launchers ist möglich.

Letztendlich muss jeder Nutzer die Wahl für sich entscheiden: iOS ist ein ausgereiftes System mit Fokus auf Sicherheit und der Vernetzung mehrerer Apple-Geräte untereinander. Android ist ein offenes System, das dem Nutzer mehr Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung bietet. 

Kamera

iphone 13 pro max camera

Das iPhone 13 Pro Max hat laut Hersteller ein Kamera-Upgrade zum Vorgänger bekommen. Folgende Sensoren sind in dem Smartphone verbaut:

  • Hauptkamera: 12 MP, f/1.5, 26mm, 1.9µm, dual pixel PDAF, sensor-shift OIS
  • Zoom: 12 MP, f/2.8, 77mm, PDAF, OIS, 3x optischer Zoom
  • Ultraweitwinkel: 12 MP, f/1.8, 13mm, 120˚, PDAF Autofokus
  • Selfie: 12 MP, f/2.2, 23mm, 1/3.6″

Im Vergleich zum iPhone 12 Pro Max hat das 13 Pro Max einen Sensor mit größeren 1.9µm Pixeln und eine größere Blende. Zudem wurde der Zoom (marginal) auf 3x gesteigert und die Ultraweitwinkel-Kamera hat einen Autofokus verpasst bekommen. Werfen wir also einen Blick auf die Fotos und Videos…

Tageslicht

Das iPhone 13 Pro nimmt hervorragende Aufnahmen bei Tageslicht auf. Die Dynamik der Fotos ist nicht ganz so gut, allerdings nimmt der Sensor jede Menge Licht auf und sorgt damit für helle und freundliche Bilder. Auch die Farbdarstellung ist Apple gut gelungen: Die Farben wirken natürlich und neutral gehalten. Hinsichtlich der Details liegt Apple im Durchschnitt. Manche Pixel-Binning Sensoren bringen bei genauerer Analyse noch ein kleines bisschen mehr Details hervor. Diesen Unterschied sieht man aber nur bei einem unnatürlich starken Zoom. Die Kontraste des iPhone 13 Pro sind ansonsten durchschnittlich. Unser Vergleich mit dem Huawei P40 Pro zeigt, dass das 1,5 Jahre alte Smartphone da schon etwas mehr draufhatte als das iPhone 13 Pro Max.

Insgesamt ist die Bildqualität bei Tageslicht ausgezeichnet und bewegt sich auf Augenhöhe mit der Android-Konkurrenz.

Nachtaufnahmen

Das iPhone 13 Pro Max eignet sich einwandfrei, um Nachtaufnahmen aufzuzeichnen. In unserem Kamera-Vergleich mit dem 12 Pro Max zeigt sich, dass Apple insbesondere an dieser Kategorie gefeilt hat. Die Farbwiedergabe gelingt nun deutlich besser und kann selbst Szenen mit sehr wenig Licht noch realistisch darstellen. Rauschen ist zwar vorhanden, allerdings nur in einem sehr geringen Maße. Zudem haben die Nightshots einen guten Kontrast und stellen schwarze Bildstellen auch wirklich komplett dunkel dar.

Ultraweitwinkel

Die Ultraweitwinkel-Kamera des iPhone 13 Pro macht farblich weitestgehend akkurate Aufnahmen. Eine gewisse Tendenz zur Übersättigung ist allerdings vorhanden. Zudem sind die Details unterdurchschnittlich. Bei einem Smartphone jenseits der 1000 Euro erwarten wir hier einfach mehr. Gegen ein Xiaomi Mi 11 Ultra oder auch gegen das alte Huawei P40 Pro hat das iPhone 13 Pro Max in dieser Kategorie einfach gar keine Chance.

Erfreulich ist allerdings, dass Apple nun einen Autofokus für die Ultraweitwinkel-Kamera integriert hat. Dies kann sich zum einen beim Aufzeichnen von Videos praktisch sein. Zum anderen erlaubt der Sensor aber auch Nahaufnahmen, die in unserem Test einen optimalen Eindruck hinterlassen.

Portrait-Aufnahmen

Bei Portrait-Aufnahmen kann das iPhone 13 Pro Max einen ausgezeichneten Eindruck machen. Die Abtrennung von Vorder- und Hintergrund gelingt optimal. Standard-mäßig haben die Portrait-Aufnahmen einen Zoom, da die Telekamera zur Hilfe genommen wird. Wer möchte, kann aber auch mit der Hauptkamera ohne Zoom Portraits aufzeichnen. Beides funktioniert im Test gut. Hervorheben können wir an dieser Stelle auch, wie schnell das iPhone 13 Pro Max Szenen analysiert und mit einem Bokeh belegt. Hier hilft dem Smartphone offenbar sein schneller Prozessor.

Zoom-Aufnahmen

Das iPhone 13 Pro Max zeichnet Zoom-Aufnahmen mit einer dreifachen optischen Vergrößerung auf. Die Aufnahmen haben eine natürliche Farbdarstellung, die sich kaum von der Hauptkamera unterscheidet. Die Menge an Details ist unspektakulär und liegt deutlich hinter einem Xiaomi Mi 11 Ultra zurück. Dafür werden die Aufnahmen dank des integrierten OIS meistens auf Anhieb scharf und weisen auch eine gute Dynamik auf.

Selfies

Beim Aufnehmen von Selfies greift man auf eine 12 Megapixel-Kamera ohne Autofokus zurück. Dass Apple trotz der gigantischen Notch keinen AF integriert hat, ist wirklich schade. Die Aufnahmen haben eine etwas zu warme Farbdarstellung, wirken dadurch aber oftmals auch besonders freundlich. Die Menge an Details ist für ein Smartphone dieses Preisbereichs eher unterdurchschnittlich. Eine gute Dynamik ist in den Aufnahmen aber vorhanden.

Videos mit dem iPhone 13 Pro Max

Das iPhone 13 Pro Max zeichnet mit allen vier Kameras Videos in bis zu 4K und 60FPS auf. Eine Option zum Aufzeichnen von 8K-Aufnahmen steht allerdings nicht zur Verfügung, wobei gerade das iPhone mit seinem A15 Prozessor das Potenzial gehabt hätte, die Aufnahmen ordentlich zu verarbeiten und zu stabilisieren. Ein Wechsel der Kamera-Linsen während der Aufnahme ist bei 4K 30FPS möglich, aber nicht bei 4K 60FPS. Davon abgesehen können wir über die Videos nur Gutes sagen: Eine ausgezeichnete Dynamik, starke Kontraste, natürliche Farben und ein gut funktionierender Autofokus. Die Stabilisierung funktioniert auch hervorragend. Lediglich die Darstellung des Hintergrundes bei der Selfie-Kamera ist teilweise etwas merkwürdig. Davon abgesehen liefert die Selfie-Kamera aber auch eine ausgezeichnete Qualität und hat auch einen angenehm großen Bildwinkel. Insgesamt liefert das iPhone 13 Pro eine exzellente, wenn nicht sogar die beste Video-Qualität aller bisher von uns getesteter Smartphones.

Neben dem Standard-Repertoire bringt Apple noch zwei besondere Features auf die iPhone 13 Pro Modelle. Die Aufnahme im Apple Videocodec ProRes soll mehr Bildinformationen dank weniger Komprimierung hervorbringen und sich leichter fürs Post-Editing eignen. Der ProRes-Modus wird allerdings erst in naher Zukunft per Update freigeschaltet. Zudem steht die Aufnahmen von ProRes in 4K-Qualität aufgrund des enormen Speicherverbrauchs (ca. 100MB/s) nur für die Speicherversionen mit 256GB oder mehr zur Verfügung. Bereits verfügbar ist hingegen der Movie-Modus. Dieser ahmt per Software den verschwommenen Hintergrund von Objektiven mit großer Blende nach. In unserem Testvideo könnt Ihr Euch ab 9:30 Die Resultate anschauen. De facto ist es wirklich beeindruckend, wie gut die Randerkennung in der Praxis gelingt und dass ein mobiler Prozessor heutzutage zu so etwas in der Lage ist. Gleichfalls stellen wir fest, dass die Aufnahmen trotzdem nicht wirklich zu gebrauchen sind, da die Randerkennung eben nicht perfekt ist und die kleinen Fehler einfach für einen unrealistischen Eindruck sorgen. Dieser Effekt fällt auf dem kleinen Handydisplay nicht unbedingt auf. Allerdings wirken die Videos auf einem großen PC-Monitor bereits unnatürlich und gekünstelt.

Konnektivität

iPhone 13 pro max test single sim

Das iPhone 13 Pro hat nur einen einzigen SIM-Slot. Es kann jedoch eine zweite SIM-Karte als eSIM registriert werden. Alle 4G- und 5G-Netzfrequenzen, die für den weltweiten Einsatz nötig sind, werden unterstützt:

  • 5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n30, n38, n40, n41, n48, n66, n77, n78, n79
  • 4G FDD‑LTE: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 30, 32, 66
  • 4G TD‑LTE: (Bänder 34, 38, 39, 40, 41, 42, 46, 48

Die Stärke des Netzempfangs ist unterdurchschnittlich. Es kam während der Testphase häufig vor, dass das Huawei P40 Pro oder das Vivo IQOO 8 Pro noch LTE Empfang hatten, während das iPhone nur noch auf Edge zugreifen kann. Vermutlich ist der Edelstahlrahmen der Grund für den schwächeren Empfang. Die Gesprächsqualität beim Telefonieren ist ausgezeichnet. Selbst laute Störgeräusche werden exzellent aus der Übertragung gefiltert. Natürlich stehen auch VoLTE und VoWifi zur Verfügung. WLAN-Calls muss man allerdings erst in den Systemeinstellungen aktivieren.

Was die drahtlosen Verbindungsstandards angeht, so unterstützt das iPhone 13 Pro WiFi 6 mit 2×2 MIMO und Bluetooth 5.0. Der neueste 5.2-Standard bei Bluetooth steht also nicht zur Verfügung. Außerdem ist die Auswahl an Bluetooth-Codecs begrenzt. Nur der veraltete SBC-Codec und AAC sind verfügbar. Die Kompatibilität mit Kopfhörern von Drittanbietern ist dadurch sehr begrenzt, da aptX-, aptXHD-, LHDC- oder LDAC-Kopfhörer ihr volles Potenzial nicht entfalten können. Apple möchte seinen Nutzern wohl einen “Anreiz” geben, Geld für anständige *hust* Kopfhörer wie die Airpods investieren. Die eingeschränkten Codecs sollte man auch dringend im Hinterkopf behalten, wenn einem iPhone Nutzer erzählen, dass sie mehrere Kopfhörer ausprobiert haben und sich dann für die AirPods entscheiden haben.

NFC zum kontaktlosen Bezahlen mit Apple Pay ist natürlich vorhanden. Zur Wiedergabe von Sounds greift das iPhone 13 Pro Max auf eine Stereo-Kombination aus der Ohrmuschel und einen Speaker auf der Unterseite zurück. Die Soundwiedergabe ist exzellent und bringt eine hohe Lautstärke zustande. Eine störende Verzerrung ist auch bei höchster Lautstärke nicht vorhanden. Zudem überrascht das iPhone 13 Pro Max mit sehr guten Tiefen für einen Handyspeaker. Die Qualität der Lautsprecher zählt eindeutig zu den besten auf dem Markt.

Die Standortbestimmung erfolgt über GPS, GLONASS, Galileo, QZSS und Beidou. In unserem Test funktionierte die Standortbestimmung ohne Probleme und das iPhone 13 Pro konnte gut als Navigationsgerät eingesetzt werden. Ein E-Kompass für Richtungsangaben ist natürlich auch vorhanden. Weitere Sensoren sind Beschleunigung, Helligkeit, Annäherung, ein Gyroskop und ein Barometer. Dazu gibt es noch einen Ultrabreitband-Chip, der unter anderem zur Ortung der AirTags in einer Augmented-Reality-Ansicht genutzt wird.

Akkulaufzeit

Das iPhone 13 Pro Max verfügt über einen 4352mAh Akku. Im Vergleich mit Android-Smartphones ist dies keine besonders hohe Kapazität, allerdings zeigt sich auch hier wieder, dass iOS deutlich ressourcenschonender arbeitet. Die Verbrauchswerte des iPhone 13 Pro Max sind mit 5% pro Stunde bei YouTube und 10% beim Zocken sehr gut. In der Praxis konnte das Smartphone problemlos zwei Tage am Stück genutzt werden, bevor es an die Steckdose angeschlossen werden muss. Dabei waren bis zu 8 Stunden aktiver Nutzungszeit möglich. Ein einwandfreies Ergebnis!

Weniger erfreulich sind leider die Ladeeigenschaften. Während das Xiaomi Mi 11T Pro gerade im Test mit 120W Charging und 19 Minuten für einen vollständigen Ladevorgang begeistern konnte, geht das iPhone 13 Pro Max die Dinge etwas gemütlicher an. Über Kabel dauert der Ladevorgang ganze 96 Minuten. Kabellos stellt das iPhone 13 Mini ebenfalls einen weiteren Negativ-Rekord auf und benötigt mit lächerlichen 7,5 Watt ganze 5 Stunden und 15 Minuten für einen Ladevorgang. Hier besteht als Alternative immerhin noch die Möglichkeit, zu Apples MagSafe Wireless-Charging zu greifen, womit sich die Ladezeit etwa halbieren dürfte.

 

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Das iPhone 13 Pro Max ist ein High-End Flagship vom Feinsten. Im Vergleich zur Android-Elite kann es insbesondere bei der Prozessorleistung punkten: Mit der Performance des Apple 15 Bionic kann sich kein anderes Flagship messen. Zudem bietet das iPhone 13 Pro Max ein großes 120Hz OLED Display allererster Güte. Dazu gibt es ein hochwertiges Edelstahlgehäuse, IP-Zertifizierung und eine starke Akkulaufzeit. Die Kamera-Qualität des iPhone 13 Pro Max spielt ebenfalls in der ersten Liga mit. Allerdings müssen wir das angekündigte “größte Kamera-Upgrade aller Zeiten” als leeres Versprechen betiteln: In unserem Kamera-Vergleich mit dem iPhone 12 Pro Max zeigen sich nur marginale Verbesserungen. An die Fotoqualität von Flagships wie dem Xiaomi Mi 11 Ultra kommt das iPhone 13 Pro bei den sekundären Kamerasensoren bei Weitem nicht heran. Der neue Kino-Modus erweist sich in der Praxis als spannendes Feature, das aber nicht gut genug funktioniert, um den Aufnahmen einen großen Mehrwert zuzusprechen.

Letztendlich können wir eine Kaufempfehlung für Apple-Fans aussprechen. Wer sich wohl mit iOS fühlt und viel Wert auf eine starke Performance legt, bekommt mit dem iPhone 13 Pro Max das beste Smartphone. Den größten Vorteil zu einem “alten” iPhone 12 Pro Max stellt dabei das 120Hz Display dar, das nun endlich den Anforderungen an ein modernes Flagship gerecht wird. Fans von Android können allerdings getrost bei ihrem präferierten System bleiben. Ein Xiaomi Mi 11 Ultra bietet eine bessere Kamera, deutlich modernere Ladestandards, ein ebenso gutes Display und neuere Konnektivitätsstandards.


Gesamtwertung
88%
Design und Verarbeitung
100 %
Display
100 %
Leistung und System
100 %
Kamera
80 %
Konnektivität
70 %
Akku
80 %

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tim
Gast
tim (@guest_82892)
10 Tage her

immer noch ein komplett absurder Preis. Wenn ich mir dann so überlege was mein 350€ teures Oneplus 8T kann, wird es einfach nur noch peinlich. Allein das weglassen des Netzteils um es dann teuer im Shop anzubieten regt mich einfach auf, das ist eine so ekelhafte Doppelmoral (Grund war ja mal die Umwelt zu schonen weil angeblich ja jeder mindestens 3 Ladegeräte zu Hause an, also ich kenne niemanden…) um es dann doch wieder anzubieten. Von den Laderaten ganz zu schweigen. Apple war mal der Benchmark schlechthin, aber anderen haben längst sowas von überholt.. der Erfolg gibt ihnen leider dennoch… Weiterlesen »

André
Gast
André (@guest_82537)
23 Tage her

Ja meine Entscheidung ist gefallen….ich gehe nach langen Jahren HTC Huawei Samsung und Xiaomi von meinem jetzigen Asus zenfone 7 zu Apple über….klar die vor und Nachteile liegen auf der Hand….aber ich freu mich riesig auf mein iPhone 13 pro.. Mein iPad Pro wartet schon seid 1,5 Jahren auf einen Kollegen aus dem iOS Universum….jetzt soll es so sein.. Aber toller Bericht….der die Leser bei ChinaHandys.net natürlich polarisiert. Durch mein Exkurs zum iPad fand ich in den iOS Kosmos und ja es hat was…. Kompatibilität Wertstabilität Leistung und natürlich auch (mag sein daß ich das auch nur subjektiv empfinde) die… Weiterlesen »

Marten
Gast
Marten (@guest_82334)
28 Tage her

Ich finde den Bericht ein bisschen sehr subjektiv. Wieso wird auf einem Always on Display rumgeritten und das als fehlendes Feature gekennzeichnet? Was bringt das? Wenn ich eine Nachricht bekomme, geht das Display an, es vibriert oder was auch immer. Sobald ich mein iPhone irgendwie berühre, geht das Display auch automatisch an. Also wozu muss das Display in der Hosentasche an sein? Das ist doch albern. Genauso wie die Notch, das ist ja nicht nur eine Kamera, das ist ein Dot Projector, eine Infrarot Kamera und ein Infrarot Scheinwerfer, das alles sorgt dafür dass FaceID funktioniert, so gut wie auf… Weiterlesen »

Martin
Gast
Martin (@guest_81973)
1 Monat her

Gutes Kina Handy.

Tilman
Gast
Tilman (@guest_81935)
1 Monat her

Das Handy läuft länger als jedes andere aktuell. Trotzdem Akku nur 80%, weil die reine Kazität niedrig ist? Entscheidend ist doch nur die Laufzeit. Und Ladegeschwindigkeit geht einfach auf Kosten der Haltbarkeit des Akkus. Darum laden Samsung und Sony auch langsam. Das ist doch politisch und nicht objektiv. Ebenso die Kamera auf 80% nur weil sie kein mega Zoom hat? Die Fotos sind unter den meisten Bedingungen auf Fast Spiegelreflexniveau. Konnektivität da ist Apple mau, das stimmt. Aber Xiaomi verlangt das gleiche Geld für ein Handy, das man spätestens nach 3Jahren Weg legen muss. Mein mi9t pro lässt bei der… Weiterlesen »

BlackyWi
Gast
BlackyWi (@guest_81931)
1 Monat her

Teuer und hässlich, Punkt.

Klaus Krypto
Gast
Klaus Krypto (@guest_81914)
1 Monat her

Yaeh , schreib die Kolumne

ThePrez
Gast
ThePrez (@guest_81908)
1 Monat her

Zuallererst sei erwähnt, das obiger Bericht wunderbar recherchiert und klar strukturiert die Pro/Cons des Geräts darstellt. Vor allem bei Apple Reviews, könnte man euch eine Android Befangenheit nachsagen, aber hier sind die Fakten emotionslos auf den Tisch gelegt worden. Das “Erwähnenswerteste” ist bei den neuen iPhones der SoC und die Build Quality – die ist mMn zur Zeit konkurrenzlos. Ob das natürlich ausreicht im freien Markt 1269 EUR zu verlangen, sei dahingestellt. Nicht vergessen, ein Xiaomi Mi 11 Ultra ist zur Zeit um 729 EUR in CECT Shop erhältlich. Und mit größerem Speicher liegt der Preisunterscheid bereits bei 50%!

Gilles
Gast
Gilles (@guest_81898)
1 Monat her

Bei den Nachteilen könnt ihr noch die gigantische Notch aufführen. Wir haben 2021. Dann lieber gar keine Notch.

deppjones
Gast
deppjones (@guest_81897)
1 Monat her

Vielen Dank für den grandiosen Test! Es freut mich besonders, dass trotz der eigentlichen Android-Gewichtung hier die Apple-spezifischen Nachteile/Eigenschaften sehr neutral und unaufgeregt eingeflossen und kommentiert worden sind. Als Hardcore-Android-User der 1. Stunde (ok, der 2., das Telekom G1 konnte ich mir echt nicht antun) muss ich viele gute Eigenschaften der Apple-Geräte doch auch neidlos anerkennen, während mir vor allem die manchmal wenig nachvollziehbaren Einschränkungen echt enorm auf dem Keks gehen würden. Egal, der Rest meiner Familie liebt es. Aber gut auch hier zu lesen, dass Apple wir alle anderen nur mit Wasser kocht, selbst, wenn sie selber das auf… Weiterlesen »

LessieDHund
Gast
PuhMuggel (@guest_81894)
1 Monat her

Danke, jetzt muss ich mir noch einmal überlegen welches Smartphone ich kaufe wenn mir jemand eine Milliarde Euro schenkt.

Angelus
Gast
Angelus (@guest_81893)
1 Monat her

Was soll eigentlich die Ansage:

“Nur 1269…”

Nur?? Ist das Ironie, Satire oder Sarkasmus?

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_81882)
1 Monat her

Für fast 1400€ finde ich das Gebotene komplett überteuert. iPhones sind und bleiben eben Poser-Geräte.

Boris
Gast
Boris (@guest_81907)
1 Monat her
Antwort an  Steinlaus

“Es muss auch blöde geben aber es werden immer mehr” (Gustl Bayrhammer)

JensHans
Gast
JensHans (@guest_81881)
1 Monat her

Der Low Light Bilder sind auch nicht gut, nicht wirklich scharf und Lichtquellen überstrahlen weiterhin sehr stark. Ultraweitwinkel ist wie gesagt bei einem 1200€ Smartphone unterste Schublade.

André
Gast
André (@guest_81879)
1 Monat her

Wow super Test….macht weiter so…
Kommt das normale iPhone 13 ohne pro auch in euren Test? Und wenn ich noch hinzufügen darf… Iqoo 8 pro ? Kommt das noch bei euch in ein ausführliches Review? Würde mich freuen
Auf den Test bin ich gespannt, bin am überlegen mir eins zuzulegen… Gruß André

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