Xiaomi Mi 11 Ultra Test

Getestet von Jonas Andre am Bewertung: 96%
Vorteile
  • rasante Performance (SD888, UFS 3.1, DDR5)
  • exzellentes 120 Hertz 2K AMOLED Display
  • kabelloses und kabelgebundenes Laden mit 67W
  • exzellente Videos und Fotos mit allen Kameras
  • starker Empfang und reichlich Sensoren
  • China Version mit allen Netzfrequenzen!
  • zweites Display bringt Vorteile
Nachteile
  • nur USB-C 2 Anschluss
  • zweites Display aktuell nur für Fotos nutzbar
  • durchschnittliche Akkulaufzeit
  • SD888 überhitzt bei Benchmarks
Springe zu:
CPUSnapdragon 888 - 1 x 2,84GHz + 3 x 2,42GHz + 4 x 1,8GHz
RAM8 GB RAM, 12 GB RAM
Speicher256 GB, 512 GB
GPUAdreno 660 - 840MHz
Display 3200 x 1440, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemMIUI - Android 11
Akkukapazität5000 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera50 MP + 48MP (dual) + 48MP (triple)
Frontkamera20 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 34, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht234 g
Maße164 x 75 x 9 mm
Antutu803432
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am17.04.2021

Als Xiaomi letztes Jahr das erste Ultra Smartphone zum 10-jährigen Geburtstag präsentierte, gab es weltweit Anerkennung für das Smartphone. Leider war das Gerät nur in China erhältlich. Das ändert sich jetzt mit dem Nachfolger, dem Xiaomi Mi 11 Ultra. Das Prinzip eines Xiaomi Ultra-Smartphones sieht wie folgt aus: Man packt einfach alles Erdenkliche an modernen Features und Hardware in ein Gerät. Heraus kommt dann der größte Kamerahügel der Welt mit einem Display und drei Kameras, die es in sich haben. Viel mehr als ein Kamera-Upgrade sollte man gegenüber dem Mi 11 aber nicht erwarten. Für das Gerät verlangt Xiaomi aktuell 768€ in China, wobei für die Global Version ein Preis von 1200€ geplant ist. Also ein heftiger Aufpreis. Ob das Xiaomi Mi 11 Ultra wirklich so ultimativ ist, finden wir in diesem ausführlichen Test heraus. Das Gerät war nun 7 Tagen als mein Hauptsmartphone im Einsatz.

Xiaomi Mi 11 Ultra im Test

Design und Verarbeitung

Das Xiaomi Mi 11 Ultra misst 164,3 x 74,6 x 9 Millimeter und bringt enorme 238 Gramm auf die Waage. Damit sind wir weit entfernt vom dünnen und leichten Design des Mi 11 und das spürt man auch deutlich. Das größte Rückkameramodul der Welt steht 3,5mm aus der Rückseite hervor und bedeckt inklusive kleinen Display einen Bereich von 40 x 60 mm der Rückseite. Mehr als Metall, Keramik und Glas sind beim Mi 11 Ultra nicht spürbar. Der haptische Eindruck ist entsprechend exzellent. Allerdings ist das Ultra auch super rutschig. Das Design ist Geschmackssache, wobei dieser große Kamerahügel bei sämtlichen Freunden stets für Ehrfurcht sorgte. Wirklich hässlich fand das Teil hingegen niemand. Eher das Gewicht überraschte mich in den ersten Tagen. Ansonsten haben wir kein Full-Screen-Display, sondern müssen mit der rechts platzierten Punch-Hole-Notch für die Frontkamera leben. Die ist im Falle des Xiaomi Mi 11 Ultra aber wirklich klein und unauffällig.

Das Xiaomi Mi 11 Ultra liegt zwar mit dem riesigen Kamerahügel nicht flach auf dem Tisch, aber es kippelt auch nicht. Eigentlich die ideale Lösung. Mit der mitgelieferten Schutzhülle liegt es auch nochmals weniger schräg. Im weiteren Lieferumfang befindet sich außerdem ein USB-C auf 3,5mm Kopfhöreradapter. Eine Displayschutzfolie ist bereits aufgeklebt. Die China Version kommt ohne Ladeadapter und Kabel aus, das wird sich bei der Global Version aber ändern. Wer einen passenden Ladeadapter für schnelles Laden sucht, der wird mit dem Xiaomi 65 Watt Netzteil für um die 20€ glücklich. Die Displayschutzfolie hat sich bei mir außerdem nach 2 Tagen leicht abgelöst und war an den Rändern schon sehr staubig. Entsprechend habe ich die Folie dann auch entfernt. Geschützt ist das Display durch das aktuell beste Corning Gorilla Glas Victus und die Rückseite besteht aus äußerst kratzresistenter Keramik. Das Xiaomi Mi 11 Pro und Mi 11 Ultra sind außerdem Xiaomis erste Smartphones mit IP68 Zertifizierung. Damit macht dem Gerät auch ein kurzer Tauchgang nichts aus.

Mi 11 Ultra Design Kamerahügel

Das kleine Display auf der Rückseite borgt sich Xiaomi vom Mi Band 5 aus und die Qualität ist gut. Die Funktionalität ist aktuell aber bescheiden. Für Benachrichtigungen kann es genutzt werden und man kann es auch individuell gestalten (z.B. mit einem Logo). Mit einem Doppeltippen auf den kleinen Touchscreen weckt man das Display auf. Wirklich cool ist das Display für Selfies mit der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera. Selfies mit der Zoom-Kamera sehen hingegen etwas eigenartig aus 😁. Die Möglichkeit für Videoaufnahmen würde das Mi 11 zum exzellenten Smartphone für Vlogs aller Art machen, aber leider steht das Display für Videos nicht zur Verfügung. Xiaomi hat aber bereits ein Update angekündigt!

An Anschlüssen verzichtet das Mi 11 Ultra auf einen 3,5mm Kopfhöreranschluss und auf eine Speichererweiterung per Micro-SD. Das ist heutzutage aber völlig normal in dieser Preisklasse. Beim 3,5mm Anschluss schafft ein Adapter im Lieferumfang Abhilfe und mindestens 256GB Speicher sollten selbst Flagship-Kunden locker ausreichen. Das Xiaomi Mi 11 Ultra verfügt über Stereo-Lautsprecher, jeweils einen an der Ober- und Unterseite. Die Lautsprecher liefern einen hervorragenden Klang und wurden von Harman Kardon getunt. Auch die Lautstärke ist sehr hoch. Ansonsten befindet sich unten der Einschub für zwei Nano-Simkarten (Dual-SIM), das Hauptmikrofon und der USB-C-Anschluss (2.0). Für den USB-C 2 Anschluss gibt es in dieser Preisklasse klare Kritik. Entsprechend verzichtet Xiaomi auch auf jede erdenkliche Art von Desktop-Modus und eine Übertragung des Bildes ist via Kabel leider nicht möglich. An der Oberseite befindet sich noch ein zweites geräuschunterdrückendes Mikrofon und der Infrarot-Sender. Power-Button und Lautstärkeregler sitzen rechts Außen im Gehäuse und bestehen aus Metall. Der ansonsten schmale Metallrahmen ist an dieser Stelle extra etwas geschwungen.

Gesteuert wird das Mi 11 Ultra wie mit konfigurierbaren On-Screen-Buttons oder den bekannten Wischgesten. Letztere profitieren spürbar vom Curved-Design. Der Fingerabdrucksensor befindet sich im Display und funktioniert “nur” gut. Es dauert einen kurzen Moment bis zur Entsperrung und die Genauigkeit ist mit 7-10 Versuchen auf Anhieb “nur” Okay. Der seitliche Fingerabdrucksensor, den Xiaomi in vielen Mittelklassengeräten verbaut, ist spürbar schneller und genauer. Face-Unlock ist in meinen Augen hier die schnellere und bessere Option.

Mi 11 Ultra Design 1

Der USB-C 2.0 Anschluss ist ein No-Go in dieser Preisklasse. Ansonsten überzeugt mich der Fingerabdrucksensor nicht wirklich, das liegt aber auch einfach an den letzten Testgeräten mit seitlichem Fingerabdrucksensor. Der riesige Kamerahügel entpuppt sich im Test fast schon als positives Feature. Das kleine Display darin könnte noch deutlich bessere genutzt werden, wobei Xiaomi hier ein Update zugesagt hat. Das ist alles schon Kritik auf ziemlich hohen Niveau, denn das Xiaomi Mi 11 Ultra ist mit hochwertigen Materialien bestückt und exzellent verarbeitet. An das hohe Gewicht muss man sich gewöhnen, der Kamerasensor wackelt im Gehäuse hin und her und das Smartphone ist super rutschig. Wer auf das schwere und IP68 zertifizierte Xiaomi Smartphone gewartet hat, der ist hier genau richtig. Für mich ist das Design hingegen kein wirklich überzeugendes Argument für das Mi 11 Ultra.

Display des Xiaomi Mi 11 Ultra

Mi 11 Ultra Display 1

Beim Display liefert bereits das normale Mi 11 alles, was aktuell möglich scheint. Das Mi 11 Ultra kann hier also kaum einen drauf setzen. Das 6,81 Zoll große Display löst mit 3200 x 1400 Pixel (WQHD) auf. Damit liefert es im 20:9 Verhältnis gestochen scharfe 515 Pixel pro Zoll. Das Display des Xiaomi Mi 11 Ultra ist abgerundet und wirkt mit 1,5mm breiten Rändern super modern. Auch der Rand über dem Display misst lediglich 2,5mm und das Kinn unter dem Display 3,5mm. HDR+ Unterstützung ist bei einer maximalen Helligkeit von 1300 Lux ebenfalls mit an Bord. Die Bildwiederholungsrate liegt bei flüssigen 120Hz, wobei die automatische Anpassung (adaptive sync) hier etwas zuverlässiger arbeitet als beim Mi 11. Dennoch konnte ich nie 30 oder 90 Hz sehen. Entweder es sind 60Hz oder eben 120Hz, je nach App und Bewegung auf dem Display. Hier muss Xiaomi noch etwas Optimierungsarbeit leisten. Das würde dann auch der Akkulaufzeit sehr zugutekommen. Ebenfalls anpassbar ist auf Wunsch die Displayauflösung, wobei ich ehrlich gesagt auf die WQHD Einstellung verzichten würde. In der normalen Nutzung ist ein Unterschied zu FHD Auflösung nicht gegeben. Widevine L1 wird auch von der China Version des Mi 11 Ultra unterstützt und HDR oder HD Inhalte bei bekannten Streamingdiensten steht damit nichts im Weg.

Mi 11 Ultra Display 2

Die Helligkeit kann manuell zwischen 3 und 870 Lux eingestellt werden. Im direkten Sonnenlicht boostet das Display auf bis zu 1300 Lux, allerdings nur, wenn die automatische Helligkeit aktiviert ist. Wer keine automatische Helligkeit nutzen will, kann theoretisch auf Xiaomis neuen Sonnenlichtmodus zurückgreifen. Den gibt es zwar im System zur Auswahl, aber leider funktioniert er “noch” nicht. Die Farbdarstellung und der Kontrast können minuziös im Optionsmenü eingestellt werden. Hier findet jeder die gewünschte Darstellung für sein Display. Einen Haken gibt es aber am Display, so reduziert sich die Bildschirmhelligkeit bei Überhitzung des Gerätes deutlich. Nachstellen kann ich das aktuell nur mit Benchmarks, da es bei unseren aktuellen Außentemperaturen auch bei vielen 4K Videos nicht zu einem “Dimming” Problem kam. Dennoch könnte sich das Display im Sommer bei längeren Video-Sessions im Freien einfach abdunkeln. Solange das Display bei um die 800 Lux bleibt, ist die Lesbarkeit im Freien aber sensationell gut.

Der Touchscreen sorgt in Kombination mit dem Vibrationsmotor für schnelle und genaue Eingaben. Bei der Abtastrate übertreibt Xiaomi völlig und liefert 480Hz. Das könnte für ambitionierte Handyspieler von Vorteil sein, für Otto-Normal-Nutzer ist das aber kaum von Belangen. Der Touchscreen des Xiaomi Mi 11 Ultra verarbeitet sämtliche Eingaben ultra genau und ultra schnell. Geschützt vor Kratzern und Stürzen wird das Displayglas durch modernstes Gorillas Glas Victus. Vor Fehlerkennungen an den Rändern ist man ebenfalls gefeit mit einem Mi 11 Ultra. Den Bereich für etwaige Fehlerkennungen kann man individuell anpassen oder das System auch automatisiert diese Aufgabe übernehmen lassen. Für mich persönlich bieten Curved-Display bei der Nutzung von Wischgesten sogar einen spürbaren Vorteil.

Neben den Standardeinstellungen wie einen Dark-Mode oder Lese-Modus verfügt das Mi 11 Ultra natürlich auch über ein umfangreich individualisierbares Always-On Display. Die Ränder des Displays können zusätzlich in verschiedenen Farben aufleuchten. Auch das zweite Display auf der Rückseite kann für Benachrichtigungen genutzt werden. Über die Einstellung “AI image engine” kann man wiederum sichtbare Änderungen an der Displaydarstellung hervorrufen und so z.B. die Auflösung von Videos hochrechnen lassen oder mit “MEMC” die FPS erhöhen. Auch die Option DC-Dimming für empfindliche Nutzer steht beim Mi 11 Ultra zur Verfügung.

Ultra scharf, ultra schnell und ultra hell. So einfach kann man das Display des Mi 11 Ultra zusammenfassen. Mehr Display gibt es aktuell nicht auf dem Handymarkt.

Leistung und System

Das Xiaomi Mi 11 Ultra läuft ab Werk mit MIUI 12 auf Android 11 Basis. Man hat MIUI 12.5 bereits letztes Jahr angekündigt, lässt sich aber wirklich Zeit mit der Auslieferung. Angetrieben wird das Ultra ebenfalls wie das Mi 11 und Mi 11 Pro mit dem aktuell Top-Prozessor von Qualcomm. Der Snapdragon 888 ist mittlerweile als Hitzkopf bekannt und sorgt auch beim Mi 11 Ultra für Temperaturen jenseits der 40°C. Gleich drei Versionen des Mi 11 Ultra mit 8/256GB, 12/256GB und 12/512GB stehen in China zur Auswahl. Es handelt sich bei allen Version um modernsten DDR5 RAM und UFS 3.1 Speicher. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die 12/256GB Version und der interne Speicher ist mit einer Lese/Schreibrate von 1879/746 MB/s pfeilschnell. Auch der RAM liefert hervorragende 58 GB/s. Damit muss man nur noch mit den Augen zwinkern und Apps sind installiert. Mit dem Xiaomi Mi 11 Ultra navigiert man rasant und ohne Verzögerungen durch das MIUI System. Auch die Benchmarks sprechen für sich:

Antutu Ergebnis Geekbench Single Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis 3D Mark (Slingshot) Ergebnis

Throttle TestKommen wir nochmal kurz zur Hitzeproblematik. Das Xiaomi Mi 11 Ultra erwärmt sich auch beim Zocken anspruchsvoller 3D-Spiele auf spürbare 42° nach einer Stunde. Das beeinflusst aber nicht die Performance. Überhaupt bleibt das Mi 11 Ultra deutlich länger schnell als die Konkurrenten. Dafür kann ich es aber mit Benchmarks so weit treiben, dass es hitzebedingt den Benchmark einfach abbricht. Der Throttle-Test bescheinigt aber eine konstante Performance von 90%, was für den Snapdragon 888 sehr ungewöhnlich ist. Wenn das Gerät überhitzt, dann verringert das Display auch deutlich die Helligkeit. Aber das passierte nicht beim normalen Gaming, sondern dafür waren Benchmarks nötig.

China Version des Xiaomi Mi 11 Ultra richtig einrichten

Das Xiaomi Mi 11 Ultra eignet sich aufgrund der umfangreichen LTE und 5G Frequenzen ideal zum Import. Aktuell kann man das Gerät aber in der China Version bei Import-Shops wie Tradingshenzhen oder CECT-Shop kaufen. Das Gerät wird ab Werk mit vorinstallierten Google Services geliefert und man muss lediglich die Playstore-APK nachinstallieren. Noch ein paar Tipps für die Nutzung der China ROM, habe ich euch hier zusammengefasst. Die Vorgehensweise ist komplett identisch mit dem Xiaomi Mi 11. Wer sein Mi 11 Ultra aber richtig nutzen will, dem empfehle ich die Xiaomi.EU ROM. Dafür solltet ihr gleich nach Erhalt mit der Entsperrung des Bootloaders beginnen. Nach 7 Tagen könnt ihr dann die Xiaomi.EU ROM installieren und habt dann ein MIUI System, das besser ist als das Original. Alle Informationen zur Xiaomi.EU ROM findet ihr in diesem Artikel. Aktuell muss man die ROM noch via Fastboot installieren, wie das geht, erfahrt Ihr hier.

Das chinesische Xiaomi Mi 11 Ultra hat eine Widevine L1 Zertifizierung, Kamera-API Level_3, einen zertifizierten Playstore und besteht den SafetyNet Check. Damit wird es im Vergleich zur Global Version keinerlei Einschränkungen geben. Google Pay funktioniert auch mit der China ROM ohne Probleme.

Kamera des Xiaomi Mi 11 Ultra

Mit dem Mi 10 Ultra hat Xiaomi letztes Jahr gezeigt, dass man bei der Kamera ganz oben mitspielen kann. Mit dem Xiaomi Mi 11 Ultra will man nun nachziehen und zumindest bei den Kameraspezialisten von DxOMark ist das Gerät die neue Nummer 1. Bis auf die Selfie-Kamera liest sich das Datenblatt beeindruckend und Xiaomi greift gleich zu 3 großen Quad-Bayer Sensoren:

Xiaomi Mi 11 Ultra Kamera Test

  • 50MP Hauptkamera: Samsung S5KGN2, 1/1.12″ Sensor, 1.4μm Pixelgröße, 2.8μm 4-in-1 Super Pixel f/1.95, 8P lens, 85˚ FOV, OIS.
  • 48MP Ultraweitwinkel: Sony IMX586, 128° FOV, f/2.2 0.8μm Pixelgröße, 1.6μm 4-in-1 Super Pixel 1/2.0”, PDAF, 7P Linse
  • 48MP Telefoto: Sony IMX586, 5x optischer Zoom, 10x Hybrid Zoom, 120x digital zoom 1/2.0”, 0.8μm Pixelgröße, 1.6μm 4-in-1 Super Pixel f/4.1, OIS, PDAF
  • 20MP Selfie: Samsung s5k3t2, f/2.2, 0.8μm Pixelgröße, 1.6μm 4-in-1 Super Pixel 78˚ FOV, FF

Das zusätzliche Display ist leider nicht für Videoaufnahmen freigeschaltet, kann aber für Selfies mit allen 3 Kameras genutzt werden.

GIF Second Display Xiaomi Mi 11 Ultra

Nur durch einen Trick, indem man die Leiser-Taste lange gedrückt hält, kann man kurze Videos aufnehmen. Aber das Zweitdisplay lässt sich letztendlich nur im Foto-Modus und eben nicht im Video-Modus aktivieren. Hier wird noch viel Potenzial verschenkt, wobei Xiaomi bereits ein Update angekündigt hat. Die Ultraweitwinkelkamera hat außerdem einen PDA Autofokus und ist damit prädestiniert für den Einsatz als Makro-Kamera. Der entsprechende Modus enttäuscht aber in der Praxis, da man nicht nah genug an Objekte herankommt. Auf eine gute Makro-Kamera muss man damit beim Xiaomi Mi 11 Ultra jedenfalls verzichten. Eine weitere Auffälligkeit zeigt sich in der Kamera-App, dort ist die Auslöseanimation deutlich verzögert. Die Kamera löst zwar blitzschnell aus, aber die App ist anschließend auffällig lange blockiert. Ich komm mir zwar schon vor wie ein Korinthenkacker, aber es geht hier immerhin um ein 1000€ teures Smartphone. Schauen wir uns jetzt gemeinsam die Fotos etwas genauer an.

Tageslichtaufnahmen

Beginnen wir wie üblich mit der Hauptkamera. Der 50 Megapixel Samsung GN2 Sensor ist einer der größten Sensoren, die aktuell in Smartphones zum Einsatz kommen. Via Pixel-Binning liefert der Sensor im Standard-Modus etwas ungewöhnliche 12,5 Megapixel Aufnahmen. Diese Aufnahmen sind bei guten Lichtbedingungen schlicht und einfach exzellent. Die Aufnahmen sind gestochen scharf, super detailliert und haben einen exzellenten Kontrast. Der automatische HDR Modus springt oft an und steigert die Dynamik nochmals deutlich. Gleichzeitig ist die Farbdarstellung weitestgehend akkurat. Wer eher knackige und übertriebene Farben bevorzugt, der kann den AI Modus aktivieren. Sämtliche Testaufnahmen sind mit HDR auf “Automatik” und ohne AI entstanden. Es gibt auch noch einen 50 Megapixel Modus, der letztendlich 4 normale Aufnahmen zusammensetzt. Hier entsteht eine Art Unschärfe und die Bilder werden riesig (25MB), weshalb ich den Standard-Modus empfehlen würde.

Die 128° der Ultraweitwinkelkamera sind einfach nur beeindruckend und bieten einen Riesen Mehrwert an Bildfläche. Das gilt im übrigen auch für Selfies in Kombination mit dem zweiten Display. Die Unschärfe an den Rändern wird bestmöglich begrenzt, aber ist bei einem solchen Winkel natürlich spätestens am großen PC-Bildschirm klar ersichtlich. Die Aufnahmen glänzen mit einem exzellenten Weißabgleich, schönen Farben und einem guten Kontrast. Auch hier mischt sich der HDR Modus gerne ein und steigert die Dynamik sichtbar. Im Großteil des Zentrums sind die Aufnahmen auch super scharf. Wie oben bereits erwähnt, ist die UWW Kamera auch für Makro-Aufnahmen zuständig, aber leider verhindert der Fokus jede gewünschte Aufnahme. Die Bilder mit der Hauptkamera sind stets besser, da man mit der UWW-Kamera eben kaum näher ans Objekt herankommt.

Die letzte Kamera im Bunde des Xiaomi Mi 11 Ultra ist eine 5X Periskop-Kamera. Xiaomi verzichtet im Vergleich zum Mi 10 Ultra also auf die 12 Megapixel Porträt-Kamera, aber zu den Bokeh/Porträt Aufnahmen kommen wir gleich noch. Die 5X Zoom Aufnahmen können mit vielen Details und guter Schärfe klar überzeugen. Die Farben sind akkurat, das Rauschen gering und der Weißabgleich stimmt. Selbst an Dynamik mangelt es nicht. Bis 10X sind die Aufnahmen zu verwenden, ab dann wird es simple Spielerei. Wobei man dennoch mehr erkennen kann bei 60-80 fachen Zoom als mit den bloßen Augen. Nur bekommt man keine ästhetischen Aufnahmen mehr.

Für Porträtaufnahmen schaltet die 50MP Hauptkamera in einen 2-fach-Digital-Zoom und liefert dann nahezu perfekte Porträt Aufnahmen. Die Genauigkeit bei der Trennung von Vorder- und Hintergrund sucht ihresgleichen und Personen sehen realistisch aus. Auch Objekte, die auf gleicher Höhe stehen, werden exakt erkannt und die Unschärfe lässt sich nachträglich regulieren.

Nachtaufnahmen

Der Nachtmodus für eine längere Belichtung steht für alle drei Sensoren zur Verfügung und alle Kameras (außer die Selfie-Kamera) können brauchbare Bilder liefern. Für Selfies nutzt man das zweite Display und bekommt dann die mit Abstand besten Nacht-Selfies der Welt und das auf Wunsch sogar mit einer riesigen Bildfläche. Die Hauptkamera fängt derart viel Licht ein, dass die Nacht zum Tag wird und das kann mitunter ein Problem sein. Aufnahmen bei Dämmerung werden deutlich zu hell dargestellt und der Himmel war in der Realität einfach schon deutlich dunkler. Dennoch fördert der Nachtmodus viele Details in Schatten zutage, die Bilder sind sehr detailliert und auch noch ausreichend scharf. Das Rauschen wird bemerkenswert niedrig gehalten. Durch den OIS kommt es auch nicht zu Ausschuss bei den Aufnahmen. Sämtliche Nachtfotos waren zu gebrauchen.

Wie zu Beginn erwähnt, können auch die UWW und 5X Zoom Kamera auf den Nachtmodus zurückgreifen und so gute Aufnahmen produzieren. Am PC-Bildschirm sieht man dann aber klare Schwachstellen. Die Farbdarstellung überzeugt auch hier noch, aber ein deutliches Rauschen macht sich breit. Nicht falsch verstehen, auch hier kann das Xiaomi Mi 11 Ultra noch abliefern.

Selfies

Die Selfie-Kamera ist eine Beigabe für Videotelefonie und dafür zu gebrauchen. Aber weder bei Videoaufnahmen noch bei Selfies ist die Kamera einem Ultra-Smartphone angemessen. Nutzt man das zweite Display, dann bekommt man hingegen exzellente Selfies mit der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera.

Videos

Alle 3 Kameras der Rückseite sind imstande, Videos mit 8K/24fps aufzunehmen. Alleine das ist schon eine glasklare Ansage an die Konkurrenz. Die besten Ergebnisse erzielt man mit 4K/60fps oder eben 4K/30fps. Letzteres gilt insbesondere für die Zoom-Kamera, da die ein deutliches Flackern bei 60fps zeigt. Die Aufnahmen mit der Hauptkamera werden mittels elektronischer und optischer Hilfe einfach perfekt stabilisiert. Auch Ultraweitwinkelaufnahmen gelingen mit dem EIS exzellent. Ein Wechsel zwischen den Linsen ist nur bei 4K/30fps möglich, obwohl sämtliche Kameras 4k/60fps unterstützen. Dennoch ein Lob für Xiaomi, dass man den Wechsel während der Aufnahme hier ermöglicht. Die Selfie-Kamera wird auch bei maximal 1080p/60fps noch zuverlässig stabilisiert.

Zusammenfassung – Kamera des Xiaomi Mi 11 Ultra

Ich habe versucht, sämtliche Spielereien wegzulassen, da dieser Testbericht jetzt schon viel zu lange ist. Wenn ihr nochmal ausführliche Infos zu den Ganzen Foto- und Videofeatures haben wollt, die das Mi 11 Ultra in riesige Anzahl bietet, dann schreibt es einfach in die Kommentare und ich kümmer mich dann darum. 

Der einzige Kritikpunkt am Kamera-System des Mi 11 Ultra betrifft die Selfie-Kamera. Sobald Xiaomi das zweite Display für Videos freischaltet, ist dieser Punkt aber dahin. Wer bei der Kamera- und Videoqualität kaum Kompromisse eingehen will, der ist mit dem Xiaomi Mi 11 Ultra jedenfalls bestens bedient. Ob man diese ganzen Features und Sensoren wirklich benötigt, muss jeder letztendlich selbst entscheiden. Für die bessere Kamera zahlt man letztendlich den eigentlichen Aufpreis beim Mi 11 Ultra.

Konnektivität und Kommunikation

Mi 11 Ultra Sim Netz EmpfangDas Xiaomi Mi 11 Ultra ist auch für diese Kategorie hervorragend ausgestattet. Die unterstützten Netzfrequenzen der Global Version könnten zwar abweichen, aber schon die China Version hat alle relevanten 2G, 3G, 4G (LTE) und 5G Frequenzen für Deutschland und den Großteil der Welt mit an Bord:

  • 5G: n1 / n3 / n28a / n41 / n77 / n78 / n79
  • 4G: FDD-LTE :B1 / B2 / B3 / B4 / B5 / B7 / B8 / B12 / B17 / B18 / B19 / B20 / B26 / B28A
  • 4G: TDD-LTE:B34 / B38 / B39 / B40 / B41 / B42
  • 3G: UMTS:B1 / B2 / B4 / B5 / B6 / B8 / B19
  • 2G: GSM:B2 / B3 / B5 / B8

Die Gesprächsqualität ist gut und der Empfang zeigte sich auffällig stark. Telefonie über das LTE Netz (VoLTE) und über das WLAN (VoWifi) werden selbstverständlich auch unterstützt. Die Übertragungsraten im LTE Netz können sich sehen lassen. Auch im WLAN gibt sich das Mi 11 Ultra keine Blöße und glänzt mit einer guten Reichweite und exzellentem Datendurchsatz. Von meiner 250/44 Mbit Leitung kamen 10m und 2 Wände später immer noch starke 244/44 Mbit/s an. Das ist rekordverdächtig. Mein Netzwerk läuft als WiFi 5 Netz, aber das Mi 11 Ultra unterstützt natürlich schon den neusten WiFi 6 Standard samt 2×2 MIMO und 8×8 Sounding MU-MIMO. Auch Bluetooth 5.2 verrichtet sämtliche Aufgaben ohne Probleme und aptX und LDHC kann ich bestätigen. Xiaomi gibt zusätzlich AAC und LDAC im Datenblatt an. NFC zum mobilen Bezahlen ist selbstverständlich auch an Bord.

Die Standortbestimmung klappt sogar in Gebäuden binnen weniger Sekunden auf 3 Meter genau. Dabei werden im Freien sogar bis zu 60 Dual-GPS, Dual-Galileo, Dual QZSS, Triple-Beidou, NavIC und GLONASS Satelliten bemüht. Die Genauigkeit wird übrigens durch Qualcomm beschränkt, das Mi 11 Ultra könnte die Position exakt bestimmen. An Sensoren bekommt man dann auch alles, was aktuell möglich scheint. Neben Beschleunigungs-, Näherungs- und Helligkeits-Sensor sind ein Gyroskop, Infrarot-Sender, ein Barometer, ein Hallsensor (für smarte Hüllen) und ein Kompass verbaut.

Akkulaufzeit des Xiaomi Mi 11 Ultra

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Mit einem 5000 mAh Akku ist das Xiaomi Mi 11 Ultra grundsätzlich gut ausgerüstet. Viel mehr als einen Tag intensive Nutzung sollte man jedoch nicht erwarten, wobei die Akkulaufzeit sehr stark von den Displayeinstellungen und dem Nutzungsverhalten abhängt. Nach einer Stunde spielen mit der Kamera-App im Park verbrauchte das Mi 11 Ultra z.B. gewaltige 30% Akku. Im PCMark Akkutest zeigte sich mit sämtlichen Einstellungen folgendes Bild: Das Mi 11 Ultra passt sowohl die Hertzzahl, als auch auf Wunsch die Displayauflösung, automatisch an. Der Benchmark lief allerdings mit den Werten unter dem Screenshot komplett durch.

In der Praxis pendelte sich das Xiaomi Mi 11 Ultra auf 6-7 Stunden Nutzungszeit mit eingeschaltetem Display ein (120Hz und WQHD-Auflösung im automatischen Modus, AOD aktiviert). Eine Stunde YouTube im WLAN kostete 9% Akku und beim Gaming gehen 18% nach einer Stunde flöten. Beim Aufnehmen eines 4K-Videos liegt der Verbrauch bei 40% pro Stunde. Als Akkufresser stellt sich auch die Kamera-App heraus. Nach einer Stunde im Park mit viel Spielerei waren 30% Akku dahin. Bei manchen Apps, die nur 60Hz unterstützen oder auch wenn ein Standbild auf dem Display ist, schaltet das 11 Ultra zuverlässig in den 60Hz Modus. Xiaomi wirbt zwar mit einer noch weitreichenderen Anpassung der Hertzzahl, die konnte ich im Test aber nicht feststellen.

Die Ladezeit mit Kabel an einem entsprechenden Ladeadapter mit mindestens 67W und Xiaomis Schnellladestandard liegt bei 38 Minuten von 1-100%. Das Xiaomi Mi 11 Ultra unterstützt auch kabelloses Laden über den Qi Standard. Laut Xiaomi ist die Ladezeit mit dem neu vorgestellten Ladepad identisch mit der kabelgebundenen Geschwindigkeit. Aus Ermangelung des 80 Watt Ladepads konnte ich das aber nicht überprüfen. Als letzte Zugabe gibt es auch noch Reverse Wireless Charging mit 10 Watt, um andere Qi Geräte zu laden. Bei der Ladegeschwindigkeit mit Kabel speckt das Mi 11 Ultra im Vergleich zum Vorgänger ab, dennoch bleiben hier keine Feature-Wünsche offen und die Ladegeschwindigkeit ist dennoch exzellent.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Das erste Ultra Smartphone aus dem Hause Xiaomi kommt nach Europa. Der China-Preis und LTE Band 20 machen das Gerät aber auch für Import-Fans attraktiv. Die Kamera ist den meisten Smartphone-Nutzern mit Abstand am wichtigsten und genau da setzt das Xiaomi Mi 11 Ultra an. Ein einfaches Xiaomi Mi 11 bietet fast alles vom Mi 11 Ultra, nur eben die drei mächtigen Kameras fehlen. Auch die IP-Zertifizierung könnte für einige ein Highlight sein, ich persönlich würde jederzeit darauf verzichten. Das zweite Display entpuppt sich als Wunderwaffe und sorgt für spitzenmäßige Selfies mit Haupt- und Ultraweitwinkelkamera. Der größte Kamerahügel der Welt ist nicht wirklich störend, da muss man sich eher mit dem hohen Gewicht des Mi 11 Ultra anfreunden. Ein Rüffel für den USB-C 2.0 Anschluss kann ich mir an dieser Stelle auch nicht verkneifen. Ansonsten liefert das Mi 11 Ultra eine solide Akkulaufzeit, eines der besten Displays auf dem Markt, eine der besten Kameras auf dem Markt und spitzenmäßigen Empfang und Ausstattung. Das lässt sich Xiaomi anständig bezahlen, aber Huawei ist mittlerweile als Samsung Konkurrent weggefallen und Xiaomi will diese Lücke füllen. Wer ein waschechtes Ultra Smartphone sein Eigen nennen will, der hat nun auch die Wahl bei Xiaomi und nicht nur bei Samsung.


Gesamtwertung
96%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
100 %
Leistung und System
100 %
Kamera
100 %
Konnektivität
100 %
Akku
85 %

Preisvergleich

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 02.08.2021

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Wackelohr
Gast
Wackelohr (@guest_81666)
15 Tage her

@Jonas Andre
Hallo,
ich überlege ernsthaft, mir das 11Ultra zu bestellen. Aber- ein Satz der Rezensionen hat mich erschreckt:
“Kamerasensor wackelt im Gehäuse hin und her und das Smartphone ist super rutschig.”
Wie muß ich mir das vorstellen, klappert
das wie bei einer Kinder-Rassel?

Gruß Georg

WochendFischer
Gast
WochendFischer (@guest_81376)
28 Tage her

“Die Genauigkeit wird übrigens durch Qualcomm beschränkt, das Mi 11 Ultra könnte die Position exakt bestimmen.”
Könntet ihr das bitte genauer erklären.danke! 🙂

House_Mace
Gast
Mace (@guest_79706)
3 Monate her

Kommt mit der neuen Zollbestimmung beim CECT Shop nochmals Zoll oben drauf oder muss man mit anderweitigen Kosten rechnen ?

ThePrez
Gast
ThePrez (@guest_78725)
4 Monate her

Im Sommer wird mein Telefon 3 Jahre alt – für mich Zeit für einen Wechsel. Seit der Vorstellung des MI 11 Ultra und eurem exzellenten Test komme ich nicht mehr los.

Leider zerstöre ich mind. einmal im Handyleben das Display. Wo kann man dies im DACH Raum reparieren lassen? Und wie hoch sind dann die Kosten eines ULTRA Displays? Ich hatte bis dato immer Top Modelle verschiedener Hersteller und bei den Displays wurde es IMMER richtig heftig. Ist das bei Xiaomi ähnlich?

Eriks
Mitglied
Mitglied
Eriks (@eriks)
4 Monate her

Hallo zusammen, ich werde höchstwahrscheinlich das mi 11 ultra bestellen, jetzt habe ich eine Frage, das Arbeitsspeicherangebot ist 8 und 12 GB, kann ich bedenkenlos die 8Gb Version bestellen, wenn ich kein Gamer sondern ein einfacher user bin?

Joschbo
Autor
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Joscha (@joschbo)
4 Monate her
Antwort an  Eriks

Ja

Rico
Gast
Rico (@guest_78359)
5 Monate her

Hallo, hab eine Frage, wenn man 4k Videoaufnahme aufnimmt, was ist mit Tonaufnahme, ob Stereo oder Dolby Digital 2.0 + 5.1 oder noch besser Dolby Atmos…? Da laut im Internet überhaupt keine Info, auch nicht mal bei Xiaomi Internetseite. :-((( Auch nicht mal Datenblatt…

Sf-Be
Mitglied
Mitglied
Sf-Be (@sf-be)
5 Monate her

Hallo und danke für den detaillierten Bericht. Sicher ein Super-Teil. Aber zwei (wichtige) Dinge gefallen mir nicht so: Das Display ist an den Rändern immer noch gewölbt. Das erschwert die Bedienbarkeit erheblich. Was soll dieser Unfug? Und die Fotos sehen auf den ersten Blick zwar perfekt, aber dann doch irgendwie unnatürlich aus – anders als in der Realität. Sie wirken allgemein etwas zu hell und blass und die Farben (besonders das Blau des Himmels) könnten intensiver und natürlicher sein. Wahrscheinlich hat man hier mit dem Post-Processing etwas überzogen. Das gilt besonders für den Nachtmodus. Ich finde, ein gutes Nachtfoto sollte… Weiterlesen »

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
5 Monate her
Antwort an  Sf-Be

Hallo! Bei den Nachtaufnahmen würde ich dir recht geben. Es gibt zwar echt viele Details und eine starke Dynamik, aber die Farben wirken teilweise sehr unrealistisch. Das kann man mögen oder nicht. Jedenfalls gibt es auch einen Pro-Modus, in dem Du die Belichtungszeit selbst einstellen kannst. Theoretisch sollte die Software dann weniger stark eingreifen. Ansonsten wäre dein Anliegen ein klassischer Fall für den Google Camera Mod ?

Sf-Be
Gast
Sf-Be (@guest_78258)
5 Monate her
Antwort an  Joscha

Sehr interessant, dieser Google Camera Mod. Kenne ich bisher nicht. Aber ich sehe, da gibt es von Dir schon eine ausführliche Anleitung drüber. Würde das dann probieren. Mal sehen, ob es mit dem Mi 11 Ultra einfach oder schwer bzw. überhaupt möglich wäre. Wenn, dann würde ich es wahrscheinlich bei Trading Shenzhen mit dem Xiaomi.EU ROM bestellen.

Alex
Gast
Alex (@guest_81143)
1 Monat her
Antwort an  Joscha

Der User hat schon Recht… Und immer wieder der Verweis auf Google camera Mod… Ich persönlich will ein Telefon das auch mit der eigenen Kamera Software klar kommt, vor allem in dieser Preisklasse. Ich hoffe der Kamera Test hier, ist realistischer als der beim redmi Note 10 Pro. Ich habe zwei Stück davon gehabt, Stabilisierung wesentlich schlechter bei als bei meinem alten Mi A3 und bei beiden Geräten Probleme mit den scharfstellen, trotz euren Test wo es solche Probleme nicht gab und die Bildstabilisierung angeblich hervorragend funktioniert. Konnte ich bei beiden redmi Note 10 Pro nicht bestätigen. Unabhängig von eurem… Weiterlesen »

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_78237)
5 Monate her
Antwort an  Sf-Be

Es gab mittlerweile Updates für die Kamera.
Alles was man hier sieht ist Schnee von Gestern.

Sf-Be
Gast
Sf-Be (@guest_78257)
5 Monate her
Antwort an  Sebastian

Sebastian, das ist sehr interessant. Vielleicht kann man ja mal ausführlicher erfahren, was sich durch die Updates geändert hat (und was evtl. nicht), illustriert mit einigen Beispielfotos.

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_78260)
5 Monate her
Antwort an  Sf-Be

Selber Lesen, da diskutieren wir darüber
zb. https://www.android-hilfe.de/forum/xiaomi-mi-11-ultra.3920/

Sf-Be
Mitglied
Mitglied
Sf-Be (@sf-be)
5 Monate her
Antwort an  Sebastian

Super, schau ich mir gleich mal an.

Helmut
Gast
Helmut (@guest_78040)
5 Monate her

Kann ich Bilder vom Gerät via USB-Kabel an den Rechner übertragen.

Helmut
Gast
Helmut (@guest_78048)
5 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Hallo Jonas,
danke für die Nachricht,
dann habe ich wohl eine Textstelle im Test falsch interpretiert.

Grüße Helmut

RaMi
Mitglied
Mitglied
RaMi (@rami)
5 Monate her

1000 Taler für so ein hässliches Geschoss? Sieht aus wie selbst zusammengeschustert ? hat das Teil ein Azubi fertiggestellt? …aber Mal im Ernst, die Kamera Ergebnisse sehen für den Preis nicht überzeugend aus, also sie sind schon gut, nicht falsch verstehen aber der wow Effekt bleibt aus.

Henning
Gast
Henning (@guest_77535)
5 Monate her

Ein wirklich sehr starker Testbericht! Bin begeistert.

Ich habe trotzdem noch eine Frage:
Bei cect Shop gibt es mittlerweile eine Version mit mehrsprachigem Paket (Englisch, Deutsch, Spanisch etc.) und einem unlocked bootloader/ kein twrp. für 980 Euro. Ist das gleichbedeutend mit einer EU ROM? Und kommen da dann noch Zoll und Versand hinzu?
Ich habe nämlich ein bisschen Angst davor mir die china Version zu bestellen, die EU ROM dann selbst aufzuspielen und dann meine Garantie, updates usw. zu verlieren.

Beste Grüße

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77538)
5 Monate her
Antwort an  Henning

Cect schrieb für den Zoll 230€ Warenwert ?
Sie entsperren den Bootloader und machen die Globale oder EEA Rom drauf nicht die von xiaomi.eu. Updates und Garantie berührt das dann nicht. Jedoch könnte es mit einigen Bezahlapps Probleme geben wegen des entsperrten Bootloader.
Aber mit der chinesischen Firmware auf Englisch und das dann per morelocale eingedeutscht, ist völlig brauchbar und im Grunde ausreichend.
Besser sogar, die chinesische Firmware hat immer die neusten und schnellsten Updates und Gimmiks.

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77546)
5 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Stand so auf der cect Seite und das dieser Eingriff die Garantie nicht berührt. Wohl aber wenn man es selbst macht.
Ich mache es auch selbst. Ist ja wirklich keine Kunst.

Das mit dem “Hard Brick” ist für mich nicht nachvollziehbar.

DaniSelk
Gast
DaniSelk (@guest_77827)
5 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Hallo, hat man bei der Global- oder EU-ROM auch Widevine L1 für Netflix usw mit HDR/Dolby Vision?
Soweit ich hier sehe wurde der Test und die Screenshots mit der China ROM gemacht, oder irre ich mich?

Viele Grüße

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77832)
5 Monate her
Antwort an  DaniSelk

Hab die Xiaomi.eu Version drauf und soeben geprüft. Ja Widevine L1 ist vorhanden.

Screenshot_2021-05-09-11-35-54-376_com.androidfung.drminfo.jpg
Thomas M.
Gast
Thomas M. (@guest_77524)
5 Monate her

Ihr redet euch die Kamera einfach nur schön. Auf den Testbildern sehe ich völlig übertriebene, unnatürliche Farben, v.a. bei Gesichtern fällt es negativ auf. Auf DXOmark kann man sich schon lange nicht mehr verlassen und auf euch offenbar auch nicht mehr. Der Kamerabump ist potthässlich und eine Zumutung. Das Microdisplay auf der Rückseite ist ein schlechter Witz und die Leistung des Fingerabdrucksensors ungenügend. Niemand mit Verstand kauft ein €1000++ Handy von Xiaomi. €250-400 Handys können sie, darüber greift man besser zu anderen Marken.

Peter89
Gast
Peter89 (@guest_77525)
5 Monate her
Antwort an  Thomas M.

Hast Du dir den Test auf DxOMark Mobile mal angeschaut? Wenn Du die Gesichter beim Mi 11 Ultra unnatürlich findest, solltest du besser niemals ein Handy von Samsung oder Huawei kaufen. Ich frage mich, warum dich das Mi 11 Ultra so verrückt macht. Okay du magst das Design nicht und der Fingerprint ist dir zu langsam. Du musst es ja nicht kaufen. Aber so zu machen, als wären die Bilder nicht zu gebrauchen, ist doch einfach irre. Oder bist du sauer, weil dir das Handy zu teuer ist?

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77534)
5 Monate her
Antwort an  Peter89

Ich habe meins seit Gestern und komme vom Samsung galaxy s21 ultra.
Ich finde die Bilder hervorragend.
Vielleicht nicht in jeder Disziplin aber dennoch.

ThePrez
Gast
ThePrez (@guest_77461)
6 Monate her

Klingt alles hervorragend, dennoch 1k€ für ein Ultra Premium Handy aus China, ohne 100% Support in Österreich/Deutschland ist für mich too much risky.

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77469)
6 Monate her
Antwort an  ThePrez

Falsch
In der Schweiz ist es jetzt im Mi Store für 1400
1K ist so apple like

Starkeeper
Gast
Starkeeper (@guest_77398)
6 Monate her

Ansich ein schönes Handy, aber aufgrund der eher schlechten Kamera für die Preisklasse kommt das Handy für mich nicht im Frage. Bei der Fotoqualität liegt es deutlich hinter anderen Handys. Ich würde selbst mein P30 Pro das schon 2 Jahre alt ist nicht eintauschen.

Ultraman
Gast
Ultraman (@guest_77385)
6 Monate her

Was könnt ihr empfehlen Oneplus9 pro oder xiaomi m 11 Ultra?

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77390)
6 Monate her
Antwort an  Ultraman

Oneplus hat nichts besser oder grundsätzlich anders als Mi11 Ultra.
Man sollte eher Fragen, Mi11 Ultra, Samsung S21 Ultra oder Vivo X60.
Alles andere ist keine Konkurrenz. Ein Iphone schon gar nicht.
Oder man schaut gleich eine Klasse tiefer, wo man für unter 800€ Topgeräte bekommt.

Ultraman
Gast
Ultraman (@guest_77394)
6 Monate her
Antwort an  Sebastian

Preislich nimmt sich nichts die Frage ist nur ist oneplus 9pro abgesehen von der Kamera wirklich schlechter

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77395)
6 Monate her
Antwort an  Ultraman

Kleinerer Akku, schlechteres Display. Angeblich schlechterer Klang.
Aber da auf der Pull Position sind die Unterschiede recht gering

ozcar.19
Gast
ozcar.19 (@guest_77433)
6 Monate her
Antwort an  Sebastian

Vivo funktioniert Spotify nur im WLAN, hat nur Mono Lautsprecher und keine IP Zertifizierung und mit dem Akku ist bis jetzt auch niemand wirklich zufrieden.

Schade
Gast
Schade (@guest_77236)
6 Monate her

Schade Xiaomi, ich brauche kein Gerät um 1000€+, wenn ich für 150€ wesentlich bessere Akkulaufzeiten bekomme.

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77240)
6 Monate her
Antwort an  Schade

Dann kauf doch ein 150 € Gerät.

jyuitty
Gast
Simon (@guest_77226)
6 Monate her

Hat sich mal jemand die Samples auf 100% angeschaut?

Sind die bei GCam auch so Grotten-Schlecht? Sieht aus wie ein Foto vom Mi 6-8 … völlig anders als noch beim Mi 10, 10 Pro, 10 Ultra, Redmi Note 10 Pro …

Meiner Meinung nach ist das ganz schlechte Leistung was die da abgeliefert haben! Zumindest Software-Technisch.

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
6 Monate her
Antwort an  Simon

Bist du dir sicher, dass die Bilder in voller Auflösung geladen wurden? Deine Einschätzung kann ich mir sonst nicht erklären…

Ole
Gast
Ole (@guest_77214)
6 Monate her

Ich finde diese abgeschnittenen krummen “Ecken” im Display ja ganz gruselig, das könnte ich mir schon allein deswegen nicht kaufen…wer denkt sich denn sowas aus??

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77197)
6 Monate her

Aufgrund dieser Angaben hier habe ich es jetzt bei cect bestellt.
@Jonas Andre Ich verlass mich voll auf Deine Texte.

kagrra
Mitglied
Mitglied
kagrra (@kagrra)
6 Monate her
Antwort an  Sebastian

WIe lange dauert denn die Liefeurng? Laut Impressum sitzen die natürlich in China. Die deutsche Sprache der Seite hat mich etwas verwirrt.

Gott, wenn das Ding eine Speichererweiterung hätte. Ah manno…

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77204)
6 Monate her
Antwort an  kagrra

3 bis 7 Tage. Ich rechne also ende Woche damit.
Firmware Flashen kenne ich schon vom Mi10, dort aber nur aus Neugierde und nicht um es überhaupt richtig nutzen zu können.
Angst habe ich vor dem Gerücht, dass Xiaomi in zukünftigen Firmwares die Google Dienste für in China gekaufte Geräte sperrt.
Aber da wird die Xiaomi.eu Community sicher schnell eine Lösung haben.

kagrra
Mitglied
Mitglied
kagrra (@kagrra)
6 Monate her
Antwort an  Sebastian

Nun reizt mich das noch mehr. Ist schon ein batzen Geld, aber das ist wirklich mal ein Ding, das mich total reizt. Hatte seit dem Galaxy S2 kein handy mehr über 300€. Nutze das eh für immer den selben Kram. Aber allein das Design hier beim Ultra, Gottogott.

An die Updatepolitik verschwende ich gar keinen Gedanken und hoffe einfach, dass es da keine Probleme geben wird. Realistisch gesehen aber hast du natürlich berechtigte Zweifel.

Die liefern es in diesem kurzen Zeitraum aus China?

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_77208)
6 Monate her
Antwort an  kagrra

Hatte aus China sogar schon Laufzeiten von 2 Tagen. DHL Shenzen – Leipzig – Basel.
Da brauch manch lokaler Händler länger.

Schnubbi
Mitglied
Mitglied
Schnubbi (@schnubbi)
6 Monate her

Die 11 € im Cect-Shop wären ja ein Träumchen, wenn das stimmen würde 😉

Ich123
Gast
Ich123 (@guest_77176)
6 Monate her

Kann man mit der Kamera auch Flaschen öffnen? Die Kanten der Kamera hätte man mindestens abrunden können..
Würde auch die Reinigung und Pflege erleichtern.

Schnubbi
Mitglied
Mitglied
Schnubbi (@schnubbi)
6 Monate her
Antwort an  Ich123

Ich verstehe nicht, warum das Modul nicht so angeschrägt wurde, dass es plan auf dem Tisch liegt und nicht nur auf der Kante. Das wird sich doch schnell abnutzen und unschöne Kratzer geben.
Naja, die meisten werden das Ding eh in einer Schutzhülle nutzen. Daher wird weder das eine noch das andere relevant.