Oppo Find N Test

Getestet von Jonas Schlag am
Firmware : PNEUM00_11_A.09
Bewertung: 89%
Vorteile
  • 18:9 Frontscreen
  • zwei sinnvoll nutzbare Screens
  • starker Akku trotz zwei Bildschirmen
  • starkes Multitasking
  • exzellente Verarbeitung
  • schneller Speicher
  • ununterbrochener Hauptscreen
Nachteile
  • Software noch unausgereift
  • nur 60Hz auf dem Frontscreen
  • kein deutsches System
  • unpraktisch für Filme
Springe zu:
CPUSnapdragon 888 - 1 x 2,84GHz + 3 x 2,42GHz + 4 x 1,8GHz
RAM8 GB RAM, 12 GB RAM
Speicher256 GB, 512 GB
GPUAdreno 660 - 840MHz
Display 1920 x 1800, 7,1 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemColorOS - Android 11
Akkukapazität4500 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera50 MP + 16MP (dual) + 13MP (triple)
Frontkamera32 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 34, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht275 g
Maße132,6 x 73 x 15,9 mm
Antutu828778
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am23.02.2022

Die Meinung zu Foldables ist bei uns in der Redaktion ehrlich gesagt eher negativ. Nicht ganz unverständlich, die klappbaren Smartphones stecken noch in der frühen Entwicklungsphase und haben mit allerlei Kinderkrankheiten zu kämpfen. Aber die Probleme hat eigentlich jede Innovation am Anfang ihres Lebenszyklus. Als Konzept finde ich persönlich Foldables genial. Zumindest die Größeren, die (in der Theorie) Tablet und Handy in einem Gerät vereinen. Bisher ist es maßgeblich Samsung gewesen, die mit ihrer Fold Z und Flip Z Serie die Szene vorangetrieben haben. Doch auch Huawei und Xiaomi haben bereits klappbare Handys auf den Markt gebracht. Das Xiaomi Mi Mix Fold hatten wir bei uns im Test, der hohe Preis hat uns allerdings von einer Kaufempfehlung abgehalten. Nach Xiaomi und Huawei wagt sich mit Oppo nun die erste BBK Tochter an das Konzept Foldable. Oppo will mit dem Find N das Foldable zur “Notwendigkeit” machen – große Worte, ob die sich im Alltag bewahrheiten, lest ihr jetzt!

Design und Verarbeitung

Oppo Find N Design Verarbeitung aufgeklappt 1

Für mich sind Handyhüllen eigentlich Pflicht. Ich kenne mich und weiß, dass ich gerne mal meine Decke ausschüttle und das Smartphone dabei durch den halben Raum schleudere. Bisher ist noch nie etwas Schlimmeres passiert – auch dank Hülle. Das Oppo Find N kommt ohne Hülle im Lieferumfang, ich war also zum “nackten” Smartphone gezwungen. Dabei ist mir regelmäßig aufgefallen, wie schön dieses Smartphone ist. Der abgerundete Übergang zum Kamerahügel ist momentan Oppos Markenzeichen und das zu Recht. Die elegante Biegung sieht umwerfend aus, der Kamerahügel selbst mit seinen drei Kameras und länglichen Designelement wirkt stimmig und nicht überdimensioniert. Die weiße Farbe der Glasrückseite in Verbindung mit dem dezenten Ring um die mittlere Kamera sieht ebenfalls super aus. Sie ist auch kaum anfällig für Fingerabdrücke, wenn auch sehr rutschig.

Der Rahmen des Fold N besteht aus glänzendem Metall mit 11 Antennenstreifen. Im zugeklappten Zustand befinden sich Powerbutton und Lautstärkewippe übereinander an der rechten Seite des Geräts, durch diese Anordnung könnt ihr einhändig Screenshots machen, cool! An der Unterseite sind USB-C-Anschluss und SIM Slot (dual Nano-SIM) ebenfalls übereinander angeordnet. Der Fingerabdrucksensor verbirgt sich im Powerbutton und reagiert exzellent. Die Erkennungsrate ist bei nahezu 100% und die Geschwindigkeit sensationell. Zwei Lautsprecher hat das Gerät ebenfalls übereinander angeordnet an der Unterseite verbaut. Im zugeklappten Zustand sind die leicht zu verdecken, klappt man das Oppo Find N auf, liegen sie allerdings schön weit auseinander.

Von den Abmessungen wirken Foldables wie zwei aufeinander liegende Geräte. Mit fast 16 Millimeter Stärke (132,6 x 73 x 15,9mm) ist das Gerät sehr dick und mit 275 Gramm… gar nicht mal so schwer. Ich komme gerade vom Ulefone Armor 12 5G (zum Test), das wog ganze 296 Gramm und konnte nicht aufgeklappt werden. Aufgeklappt misst das Fold N dann 132,6 x 140,2 x 8,0mm. In der Praxis fällt das Gewicht des Geräts nicht übermäßig negativ auf. Insbesondere im zugeklappten Modus ist das eigentlich kein Problem. Nur aufgeklappt und in einer Hand gehalten, wirkt dann das Hebelgesetz spürbar und das Handy wird schon mal schwer. Auf eine Benachrichtigungs-LED müsst ihr im Oppo Fold N verzichten, auf ein AOD hingegen nicht. Dafür gibt es außerdem viele Einstellungsmöglichkeiten.

Ladekabel und Netzteil sind mit dabei, viel mehr liegt dem Find N allerdings nicht bei.

Das Scharnier der Fold N lässt sich mit zwei Händen einfach öffnen, für die einhändige Bedingung ist der Schließmechanismus zu kräftig. Das Schließen findet mit einem hochgradig befriedigendem Klickgeräusch statt. Minimaler Öffnungswinkel sind rund 55°, ab 130° klappt das Handy automatisch ganz auf.

Displays des Oppo Find N

So, kommen wir zum Hauptverkaufsgrund für Foldables: Die Displays. Oppo gestaltet einen zentralen Aspekt der Foldables neu. Statt auf ein unnatürlich schmales Frontdisplay zu setzen, um so das Format des inneren Displays in ein länglicheres Format zu ziehen, setzt man auf 18:9 auf der Vorderseite. Dieser eine Aspekt ist entscheidend, wenn man das Find N mit andere Foldables vergleicht, denn er verändert die Benutzung des Geräts massiv. Samsung und auch Xiaomi “zwingen” einen förmlich dazu, so schnell es geht auf den inneren Bildschirm umzusteigen. Das Erlebnis mit dem äußeren Screen macht einfach zu wenig Freude. Oppo hingegen bietet einem die Möglichkeit den äußeren Bildschirm des Smartphones zu nutzen, wie ein ganz normales Smartphone.

Oppo Find N Display geklappt aufgeklappt 5

Das 18:9 Seitenverhältnis war noch vor wenigen Jahren Standard und kommt hervorragend mit allen erhältlichen Apps aus. Eins der ersten Kommentare, die ich zu diesem besonderen Handy aus meinem Freundeskreis gehört habe, war tatsächlich, dass mal wieder Smartphones mit so kleinen Bildschirmen, wie der des Fold N auf den Markt kommen sollten. Das trifft es ziemlich gut. Wer ein Smartphone mit kleinem Display sucht, wird paradoxerweise beim Find N fündig. Die 5,5 Zoll auf der Außenseite fühlen sich an, wie ein Flaggschiffphone von vor ein paar Jahren. Die Full-HD-Auflösung (1972 x 988 Pixel) sorgt für perfekt scharfe Inhalte bei 401 Pixel pro Zoll, die Helligkeit ist mit gemessenen 920 Lux im Automatik- und manuellen Modus super und in greller Sonne gut nutzbar. AMOLED sorgt für perfekte Schwarzwerte, tolle Blickwinkelstabilität und sehr hohe Kontrastwerte. Einzig die Bildwiederholungsrate von 60Hz enttäuscht etwas – auch wenn sie gut ins Bild eines etwas in die Jahre gekommenen Flaggschiffs passt ;).

Oppo Find N Display geklappt aufgeklappt 3

Geschützt wird das äußere Display von Gorilla Glas Victus. Das ist auch gut so, denn das Smartphone lädt dazu ein, es halb zu klappen und dann mit der glatten Displayseite nach unten irgendwo abzulegen. Etwa, um Videos zu schauen. Dabei hat sich bei mir, trotz vorsichtigster Behandlung, der ein oder andere Kratzer in die von Werk aus aufgebrachte Schutzfolie eingeschlichen.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Den Großteil meiner Bildschirmzeit habe ich auf diesem äußeren Bildschirm verbracht. Anfangs wird das Smartphone noch bei jeder Gelegenheit aufgeklappt, aber mit der Zeit lässt der WOW Effekt nach und es zeigt sich, was praktisch ist und das ist bei diesem Smartphone die Nutzung des äußeren Bildschirms. Der Umstieg auf das innere Display, findet statt, wenn man wirklich davon profitiert.

Das ist der große Unterschied zu anderen Foldables. Das Mi Mix Fold oder die Galaxy Z Fold Geräte sind Tablets mit Smartphonebildschirm auf der Vorderseite. Das Oppo Find N hingegen ist ein Smartphone mit Tablet auf der Innenseite. 

Oppo Find N Hand Test 7

Das praktische Seitenverhältnis auf der Vorderseite hat allerdings einen Nachteil und das ist das gewöhnungsbedürftige Format des Screens auf der Innenseite. Mit 8,49:9 ist dieser fast quadratisch. Ein denkbar schlechtes Format für den Konsum von Videos in 16:9, ganz zu schweigen von Filmen in 21:9. Beim Filme schauen hat man tatsächlich auf einem klassischen 20:9 Smartphone mehr genutzte Bildschirmfläche als auf dem Find N. Schade, denn der Bildschirm verfügt nicht nur über eine Widevine L1 Zertifizierung für das Streamen in HD bei Netflix, Disney+ und Co, sondern hat auch sonst tolle Specs. Anders als der vordere Bildschirm handelt es sich beim Hauptscreen um einen LTPO Screen, mit variabler Refresh Rate von theoretisch 1-120Hz. Im Test wechselt das Gerät jedoch wie üblich nur zwischen 60 und 120Hz und das teilweise zu seltsamen Zeitpunkten. Die Auflösung des Bildschirms liegt bei 1792 × 1920 Pixel, was auf die 7,1 Zoll Bildschirmdiagonale gerechnet 370 Pixel pro Zoll ergibt. In der Praxis ist das Display perfekt scharf. Auch hier kommt AMOLED und die aufgezählten Vorteile zum Einsatz, die Helligkeit kann bis auf 960 Lux hochgedreht werden. Für Videos mag dieses Display schlecht geeignet sein, anderen Aufgaben ist es dafür optimal gewachsen. Dazu mehr im Abschnitt Software.

Umgeklappt für den ungestützten Videokonsum

Was Oppo hardwareseitig von der Konkurrenz absetzt, ist das exzellente Scharnier. Das schafft es die Wölbung in der Mitte des Hauptdisplay schlicht egal zu machen. In der Praxis fällt sie nicht auf. Wenn Licht direkt auf das Display fällt, kann man die Wölbung in der Spiegelung erkennen. Auf Bildern sieht das aber bedeutend drastischer aus, als es in Wirklichkeit ist. In der Praxis nimmt man die Wölbung schlicht nicht wahr – großen Respekt dafür an Oppo! Weniger Fortschritte gibts bei der Kratzfestigkeit des Displays. Oppo spricht von extrem dünnem Glas, das das Display schützt, ich bin mir aber sicher, das Display mit meinem Fingernagel komplett zerkratzen zu können. Auch das hört sich wieder drastisch an, war in der Praxis aber nie ein Problem – wobei ich das Handy nicht mit an den Strand nehmen würde. Beide Displays sind übrigens mit 5mm Punch-Hole-Notches ausgestattet. Etwas unnötig, da ja die Hauptkamera als Frontkamera genutzt werden kann. Doch dazu später mehr.

Zwischenfazit Display

Ich bin begeistert. Hardwareseitig ist der Hauptscreen des Oppo Find N mit seinem nicht auffallendem Knick ein Meilenstein für die Welt der Foldables. Dazu AMOLED, 120Hz und 960 Lux, mehr kann man sich kaum wünschen. Der Frontscreen im 18:9 Format ist wohl der Praktischste aller Foldables, einziger Wermutstropfen sind 60Hz Bildwiederholungsrate. Insgesamt ist das neue Verhältnis von Haupt- zu Zweitbildschirm beim Oppo Find N ausgezeichnet gelungen – zumindest hardwareseitig. Zur Software kommen wir gleich noch.

Leistung des Oppo Find N

Oppo Find N Throttle 1Der im Oppo Find N verbaute Snapdragon 888 ist ein bekannter Hitzkopf und da ändert auch Oppo nichts dran. Die Wintermonate sind kalt, die Heizkosten steigen… da kann ich euch nur empfehlen, ein aktuelles Android Flaggschiff mit ein paar Benchmarks zu füttern. Zack, ganze Bude warm ;). Spaß bei Seite, leider hat auch das Oppo Find N mit Hitzeproblemen zu kämpfen. Es ist nicht ganz so schlimm, wie bei etwa beim Xiaomi 12 Pro oder dem Mix 4, aber dennoch keine Freude.

Nach einer Runde Antutu ist das Gerät zu warm, um es noch angenehm halten zu können, nach zwei Runden mache ich mir wirklich Sorgen. Immerhin kommt es auch nach drei Runden nicht ganz zum Abbruch des Tests. Dafür verliert das Find N zwischen Test 1 und Test 3 rund 6% seiner Punkte. Außerdem fressen Benchmarks den Akku in Minuten auf. Eine Runde Antutu kostet gerne mal 7% Akku. Wahnsinn, wozu uns dieser sinnlose Benchmarkhype geführt hat. Dennoch schlägt sich das Find N insgesamt etwas besser als viele seiner Kollegen mit dem heißblütigen SD 888.

Antutu
Geekbench Single
Geekbench Multi
3D Mark (Wildlife)
Speichergeschwindigkeit (RAM) Einheit: GB/s

Screenshot 2022 02 20 20 00 46 61 99a296f19cd517533cd0b183ddcd5b11 1 e1645385585387Der interne Speicher des Oppo Foldables beträgt 256 oder 512 Gigabyte und ist ordentlich schnell. Der moderne UFS 3.1 Standard bringt es auf eine Lese/Schreib Rate von pfeilschnellen 1611/523 MB/s. Dazu gesellen sich 8 oder 12 Gigabyte LPDDR5 Speicher mit einer Taktrate von 3200MHz und einer Übertragungsrate von gemessenen 41 GB/s. Auf dem Papier ist der interne Speicher sehr schnell und der Arbeitsspeicher auch nicht schlecht. In der Praxis sind auch große Apps sofort installiert und ihr eilt nur so durch das System. Aufwändigere Spiele sind durchaus mit Hitzeentwicklung verbunden und Benchmarks… lasst es einfach.

System des Oppo Find N

Kommen wir mal zur Software des Oppo Find N und damit meiner Meinung nach zur Achillesferse eines tollen Smartphones. Offiziell ist das Oppo Find N zunächst für China gedacht. Für Empfang ist zwar dank LTE Band 20 gesorgt und Streaming ist dank Widevine L1 auch kein Problem. Aber viele der speziellen Foldable Features fehlen einfach für westliche Apps. Der Playstore lässt sich zwar einfach installieren und daraus dann auch alle anderen Apps herunterladen, aber viele beworbene Funktionen des Oppo Find N sind chinesischen Apps vorbehalten. Das liegt einfach daran, dass das Oppo Find N offiziell nicht für den europäischen Markt gedacht ist. Dennoch ist das Find N Play Protect zertifiziert. Ihr könnt ihn einfach per APK installieren. Die Anleitung dazu findet ihr hier: Playstore installieren. Saftynet zertifiziert ist das Gerät auch.

20220211 162955

14 bloatware Apps sind vorinstalliert, hier ließe sich wohl Oppos exklusiver Video Player mit Trackpad finden, der das Display in zwei Hälften teilt, eine für das Video, die andere als Bedienoberfläche. Oder die Videotelefonie App, die oben das Telefonat anzeigt und darunter Steuerungselement. Nur benutzt bei uns niemand diese Apps. Hingegen sind Apps wie WhatsApp oder YouTube schlicht nicht optimiert für dieses Handy. WhatsApp zeigt zwingend Balken am Rand des Bildschirms an. YouTube funktioniert zwar eigentlich tadellos, aber wie toll wäre es bitte, auf der einen Bildschirmhälfte in Vollbild ein Video zu schauen und auf der anderen eine andere App zu benutzen? Geht leider nicht.

Dabei ist Multitasking grundsätzlich möglich und praktisch gestaltet. In den meisten Apps reicht ein Swipe mit zwei Fingern, um den Bildschirm zu teilen und eine zweite App zu öffnen. Sehr praktisch ist etwa die Kombination Maps und Notizen oder Nachrichten. Oder die Kombination aus E-Mails und Notizen oder Zoom und Notizen oder oder oder… Multitasking zählt eindeutig zu den Stärken des Oppo Find N und in dieser Kategorie reicht dem Oppo Foldable wohl kaum ein anderes Gerät das Wasser. Neben der Bildschirmteilung können Apps auch als “floating Windows” angezeigt werden und so über den ganzen Bildschirm frei verschoben werden.

Beispiel für Multitasking, Video Call und parallel Notizen schreiben

Leider ist die nicht auf Deutsch verfügbare Software an anderen Stellen kaum ausgereift. Traditionell auf Hochkant-Benutzung ausgelegte Apps neigen dazu, die Bildschirmorientierung nur an der Länge der Bildschirmseiten zu erkennen, nicht an der Drehung des Geräts. Dadurch muss das Handy andauernd gedreht werden, obwohl das Format annähernd quadratisch ist und die wenigen Millimeter, die hochkant mehr zur Verfügung stehen, keinen Vorteil bringen. Wirklich nervig ist außerdem, dass keine getrennten Layouts für Haupt- und Zweitscreen zur Verfügung stehen. Will ich also auf dem kleinen Bildschirm auf der Vorderseite vier Apps pro Spalte angezeigt bekommen, bekomme ich auf dem riesigen inneren Bildschirm auch nur 4 Apps angezeigt, dabei würden da locker 8 hinpassen! Warum Oppo da nicht dran gedacht hat, ist mir unbegreiflich. Vielleicht unterstützt das Grundgerüst Android das einfach nicht, anders kann ich es mir nicht erklären. Im Test ist ColorOS 12 (PEUM00_11_A.09) auf Android 11 Basis und mit Sicherheitspatch vom 05.01.2022 in Benutzung, vielleicht bessert Oppo hier ja noch nach.

Ein weiterer nerviger Punkt in der Software ist die ausbleibende Anpassung an den Hauptscreen. Neue Apps werden immer erst mal in 16:9 mit riesigen Balken an den Rändern geladen. Damit die App den ganzen Bildschirm füllt, muss in der Übersicht der zuletzt geöffneten Apps ein Icon gedrückt werden und dann ist auch gut, aber das ist bei 30-40 Apps nacheinander einfach irgendwann nervig. Außerdem ist das Einbeziehen der oberen Leiste, in der sich die Punch Hole Notch befindet, nicht kohärent zwischen allen Apps. Manchmal wird sie automatisch einbezogen, manchmal muss manuell nachgeholfen werden.

Schon beim Einrichten erwartet einen eine kaum optimierte Anwendung

Bei mir persönlich hat sich nach drei Wochen ein relativ klares Muster eingespielt, wofür ich den inneren Bildschirm benutze. Das sind YouTube, Maps, wenn ich mich länger im Web bewege (Websites sehen auf den großen Screen einfach toll aus) und bei Multitasking. Außerdem sehr schön auf dem großen Screen ist die Einstellungsapp und Spotify, das ebenfalls automatisch im Tablet Modus angezeigt wird.

Spiele sind eine Glücksache. Manche sehen annehmbar auf dem großen Bildschirm aus, andere kann man vollständig vergessen. Alleine für Gaming lohnt sich das Find N auf keinen Fall. Insgesamt macht die Nutzung des großen Screens bei mir knapp die Hälfte der Bildschirmzeit aus. Finde ich persönlich eine perfekte Verteilung, die zeigt, dass beide Bildschirme einen klaren Mehrwert bieten.

Insgesamt ist die Software des Oppo Find N dennoch für den europäischen Markt zu wenig an den Klappmechanismus angepasst. Oppo dafür einen Vorwurf zu machen, ist natürlich schwierig, schließlich ist das Smartphone ja nicht für diesen Markt gemacht. Dennoch ist das richtig schade, weil die Hardware so super läuft. Aber die beste Hardware bringt nichts, wenn die Software nicht mithalten kann. Ich würde viele der Fehler als typisch für eine junge Produktgattung beschreiben und bin zuversichtlich, dass Oppo hier dazu lernt und mit der Zeit nachbessert. Denn das gut bei Software ist ja, sie ist einfach zu updaten!

Kamera des Oppo Find N

Eine der Schwächen der meisten Foldables ist bisher die Kamera. Trotz des flaggschiff-würdigen Preises sind die Bilder meistens nicht viel über der Mittelklasse anzusiedeln. Bisher hat das Oppo Find N einige der Schwächen seiner faltbaren Kollegen gekonnt umgangen. Werfen wir also mal einen Blick auf die Bilder, die man so mit dem Oppo Find N aufnehmen kann.

Oppo Find N Design Verarbeitung zugeklappt 9

Kamerasetup:

  • Hauptkamera: Sony IMX766, 50MP, f/1.8, 24mm, PDAF, OIS
  • Ultraweitwinkel: Sony IMX 481, 16MP, f/2.2, 14mm, 123°
  • 2X Telefoto: Samsung S5K3M5, 13MP, f2.4, 52mm
  • Selfiecam: Sony IMX766, 32MP, f/2.4, 26mm

Den IMX766 hatten wir zuletzt im Xiaomi 12 im Test. Dort konnte er bei Tag und auch bei Nacht überzeugen. Schauen wir uns mal an, was Oppo daraus macht.

Farbabgleich

Die Abstimmung der drei Kameras untereinander ist sehr gelungen. Insbesondere gilt das für den Übergang zwischen Telefoto-Kamera und Hauptkamera. Sowohl in der Schärfe der Bilder, als auch in ihrer Farbgebung ist kein Unterschied zu erkennen. Die Ultraweitwinkel Bilder sind davon durch ihren leichten Schärfeverlust zu unterscheiden, der an den Bildrändern in schwierigen Lichtbedingungen noch zunimmt. Außerdem erscheinen die Farben etwas matter. Je schlechter das Licht, desto größer der Unterschied. Bei direktem Sonneneinfall ist es dann die Telefotokamera, die nicht ganz auf der Höhe ist, wie die erste Zoomstrecke zeigt.

Tageslichtaufnahmen

Die Tageslichtaufnahmen des Find N profitieren viel von Sonnenschein. An grauen Tagen werden die Bilder auch gerne mal farblich schwach. Da mag dann der HDR Modus oder die Szenenoptimierung helfen, die bei Sonnenlicht allerdings die Kontraste übertrieben hochschrauben.

Insgesamt sind die Bilder des Fold N gut, aber nicht hervorragend. Die Hauptkamera leistet am Tag stabile Arbeit, hat aber mit der Lichtverarbeitung immer mal ihre Probleme. Manche Bilder neigen so zum Überblenden. Ansonsten sind die Farben vorwiegend bei Sonnenschein wunderbar natürlich, ohne übermäßig kontrastreich hervorzustechen. Dabei tritt teilweise ein leichter Gelbstich auf, der aber nur im direkten Vergleich zu anderen Bildern auffällt. Insgesamt gefällt mir die Farbgebung gut. Ansonsten sind die Bilder schön scharf, was bei künstlicher Beleuchtung allerdings schon mal nachlassen kann.

Nachtaufnahmen

Die Nachtaufnahmen mit den Find N sind mal richtig schön, mal etwas enttäuschend. Mit dem Nachtmodus schießt ihr mit der Hauptkamera scharfe Bilder mit knackigen, etwas überkontrastierten Farben. Die Ultraweitwinkelkamera kann da nicht mithalten und verliert in der Nacht massig an Schärfe und liefert zu blasse Farben. Einen guten Job macht grundsätzlich der Nachtmodus. Der braucht in den meisten Fällen nur eine knappe Sekunde und verarbeitet Licht toll. Die Lichtfarben stimmen grundsätzlich und Lensflaring wird minimiert. Nutzt ihr keinen Nachtmodus und das Licht wird etwas zu warm, dann kippt das Bild und rutscht in übertriebene Wärme ab. Kennen wir auch schon von Xiaomi und OnePlus.

Zoom Aufnahmen in der Nacht büßen gegenüber der Hauptkamera massiv an Details ein und neigen zu rauschen. Insgesamt ist die Hauptkamera für Nachtbilder gut zu gebrauchen, die sekundären Sensoren allerdings eher weniger.

Ultraweitwinkel

Ultraweitwinkelaufnahmen mit dem Oppo Find N gelingen teilweise erstaunlich gut. Dieses teilweise hängt vor allem vom Ort ab. Drinnen: schwierig, draußen: Gut. Zumindest meistens. Die Schärfe der Aufnahmen ist draußen wirklich stark, in künstlichem Licht allerdings nicht das Gelbe vom Ei. Hervorragend gefällt, dass Unschärfe hin zum Rand fast vollständig ausbleibt, solang das Licht gut ist. Die Farbgebung ist minimal blasser als die der zwei anderen rückwärtigen Kameras, das bewegt sich allerdings noch im akzeptablen Rahmen.

Portrait

Portraits gelingen gut. Bei statischen Objekten klappt die Abgrenzung vom Hintergrund sehr gut, bei Personen ebenfalls gut bis sehr gut. Verschönerungsalgorithmen kommen nur zurückhaltend zum Einsatz. Hautunreinheiten bleiben erhalten, lediglich die Gesichtsfarbe wird etwas kontrastiert. Die Farben sind sowohl im Vordergrund als auch in der verschwommenen Zone wunderschön abgestimmt und wissen mit stimmigem Kontrast und realistischer Dynamik zu überzeugen.

Selfies

Mehr Selfiekameras als das Oppo Find N geht wohl nicht. Der Frontscreen hat eine eigene Frontkamera, der Hauptscreen auch und dann kann das Handy ja auch noch aufgeklappt und Selfies mit den drei rückwärtigen Sensoren geschossen werden. Nominell sind beide Selfiecams identisch. In der Praxis ist die Kamera im Hauptscreen allerdings eine Liga unter der Front-Frontkamera. Während die vordere Selfiecam brauchbare Bilder mit gutem Detailgrad und realistischer Dynamik schießt, sehen Bilder von der anderen Frontkamera nach der Zeit aus, in der Klapphandys noch Tasten hatten. Die Schärfe ist katastrophal und mit Licht kann die Kamera gar nicht umgehen. Ich weiß nicht, wie zwei gleiche Kamera so unterschiedliche Bilder schießen können. Sie sind ja sogar vom gleichen Hersteller abgestimmt. Aber in der Praxis sind die Unterschiede nicht zu übersehen.

Ist das Find N im Tabletmodus, kann in der Kameraapp der genutzte Screen ausgewählt werden. Über Knopfdruck bringt man die gesamten Bedienelemente auf den vorderen Screen und kann so Selfies mit den drei Hauptsensoren schießen. Es gehen also Ultraweitwinkel Selfies, Portaitselfies oder ganz normale Selfies, aber eben in Qualität der Hauptkamera. Dennoch bin ich froh, dass Oppo dezidierte Selfiecams verbaut hat. Denn Selfies mit der Hauptkamera sind einfach unhandlich und sehen peinlich aus. Die katastrophale Selfiecam im Hauptscreen hätte man sich dennoch sparen können.

Etwas seltsam ist, dass Oppo bei Nutzung der dezidierten Frontkameras massive “Verschönerungs”-Algorithmen zuschaltet. Werden Selfies mit der Hauptkamera aufgenommen, kommen diese Filter nicht zum Einsatz. So sehen Gesichter je nach genutzter Kamera ganz anders aus. Die Verschönerungstools können in der Kameraapp abgeschaltet werden, ist aber dennoch unpraktisch. Schreibe ich jetzt auch mal als klassische Kinderkrankheit des Konzepts Foldable ab.

Video

Videoaufnahmen gehen in bis zu 4K mit 60 FPS. Die Farben passen in das Bild, das uns die Fotos bereits geliefert haben. Flüssiger Wechsel zwischen den Kameras ist möglich, aber leider ist der Wechsel mit teilweise deutlichen Veränderungen der Schärfe verbunden. Die Stabilisierung könnte insgesamt etwas besser sein, bei 4K sind teilweise deutliche Artefakte zu sehen. Bei 1080P Aufnahmen macht das Gyro-IOS hingegen einen guten Job!

Konnektivität

Das Oppo Find N ist ein Dual SIM Handy, das sich mit zwei Nano-SIM-Karten versteht. Gefunkt wird damit auf folgenden Frequenzen:

  • 4G(LTE): 1/2/3/4/5/7/8/12/17/18/19/20/26/28A/66 34/38/39/40/41 
  • 5G: n1/n3/n5/n7/n8/n20/n28A/n38/n41/n66/n77/n78 – kein DSS 5G

Oppo Find N Sim Netz Empfang 1

Damit sind alle in Deutschland und Europa wichtigen Frequenzen mit dabei. In der Praxis ist der Empfang nur in Ordnung. Ich habe mich mehrmals gewundert, warum ich auf einmal nur schlechten Empfang habe, wo ich es sonst nicht gewohnt bin. Ich nutze das Vodafone Netz, inklusive 5G, auch wenn 5G Empfang selbst in Hamburg nicht der Standard ist. Meistens wählt sich das Find N in das LTE Netz ein. Eine Einstellung zu VoLTE findet sich auf dem Gerät leider nicht, VoWIFI ist allerdings mit an Bord. Die Gesprächsqualität ist astrein, auch wenn durch das Aufklappen des Geräts die Ohrmuschel auf einmal verschwunden ist. Aber im Tabletformat telefonieren ist eh nicht das Praktischste. Der Näherungssensor funktioniert sehr zuverlässig und schaltet das Display aus, sobald es sich dem Gesicht nährt.

Das Oppo Find N verfügt über WIFI 6 und ruft darüber direkt neben dem Router 100% meiner momentanen 50MB/s Leitung ab. Selbst zwei Zimmer weiter kommt das Find noch auf die volle Leistung. Die Ortung ist sehr genau und zuverlässig. Mir ist insbesondere die verlässliche Richtungsanzeige in Maps positiv aufgefallen. Unser GPS Test komm auf die üblichen 3 Meter Genauigkeit. Dafür zuständig ist Ortung via GPS, Galileo, Glonass, Beidou und QZSS. Bluetooth 5.2 hat in der Praxis keinerlei Probleme verursacht, es kam zu keiner Zeit zu Verbindungsstörungen. An Audiostandards unterstützt das Find aptX HD, LDAC und aptX. Google Pay via NFC läuft problemlos auf dem faltbaren Smartphone.

Auf einen Kopfhöreranschluss muss man beim Oppo Find N verzichten, obwohl in diesem riesigen Gerät auch dafür noch Platz gewesen wäre. Die Stereo Lautsprecher sind klar und deutlich, ich hätte mir aufgrund der Größe des Geräts doch mehr erwartet. Auf dem Papier unterstützten die Lautsprecher Dolby Atoms und lassen sich dahin gehend in unterschiedlichen Modi optimieren. Die Lautsprecher sind dennoch definitiv eher Smartphone als Tablet Qualität.

An Sensoren gibts im Find N neben den Standards (Beschleunigung, Näherung und Helligkeit) noch ein Gyroskop und einen Kompass. Oppo gibt an, den Helligkeitssensor unter das vordere Display gepackt zu haben, um Platz zu sparen. In der Praxis funktionieren alle Sensoren tadellos.

Akkulaufzeit des Oppo Find N

In der Praxis habe ich das Find N ohne AOD und mit hoher Bildwiederholungsrate (auf dem inneren Screen) genutzt. Sämtliche Konnektivitätsstandards waren immer an und die Helligkeit auf “automatisch”. Damit bin ich sorglos durch den Tag gekommen. Abends waren meist noch 20-30% im Akku. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich das Smartphone im Test sehr viel benutzt habe. 6-7 Stunden Bildschirmzeit sind möglich mit dem Oppo Find N.

Bei sparsamer Nutzung sind so zwei Tage mit dem Handy möglich. Insgesamt ist die Akkulaufzeit sehr gut für ein Flaggschiff und für ein Foldable hervorragend. Das zeigt sich auch mit guten Werten im Akkubenchmark. Durchgeführt bei 120Hz auf dem großen Bildschirm erreicht das Fold N starke 11,25 Stunden. Klappt man das Gerät zu und führt den Test dann durch, erreicht das Fold N für ein Flaggschiff unglaubliche 15,5 Stunden. Für die Tabelle haben wir das Ergebnis gemittelt:

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Der 4500mAh Akku lässt sich über ein mitgeliefertes (chinesisches) 33 Watt Netzteil per USB-C (2.0) laden. Dafür werden rund 70 Minuten gebraucht. Verglichen mit Xiaomi oder IQOO ein langsamer Wert, insgesamt aber noch akzeptabel. Laden über ein herstellerfremdes Netzteil mit Powerdelivery ist möglich, das “Ultra schnelle Laden” mit 33W ist aber dem Oppo Netzteil vorbehalten. Über Powerdelivery braucht ihr 90 Minuten, um das Gerät wieder aufzuladen. Kabellos sind 15 Watt möglich, im reverse Wireless Charging bis zu 10 Watt.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Schlag

Das Oppo Find N ist für mich das bisher sinnvollste Foldable auf dem Markt. Für mich macht sich das insbesondere an den zwei einfach nutzbaren Bildschirmen fest. Während etwa ein Mi Fold auf einen unnatürlich schmalen Frontscreen zurückgreift, liefert Oppo einen ganz normalen 18:9 Bildschirm, der sich wie ein ganz normales Smartphone nutzen lässt. Die Form des inneren Screens mag auf den ersten Blick suboptimal erscheinen und ganz sicher hat es seine Schwächen. Dennoch ist es für die produktive Nutzung ein sinnvolles Update und nicht einfach nur eine Spielerei. Das Multitasking ist hervorragend und beim Surfen auf Desktop-optimierten Seiten zu landen, einfach praktisch. Das LTPO Display auf der Innenseite macht Spaß und sieht dank minimierter Wölbung rund um den Klappmechanismus auch noch besser aus als bei jedem anderen Foldable.

Dennoch ist der Hauptscreen die größte Schwäche des Fold N. Bei der Software ist einfach zu viel Potenzial verschenkt, um das gutheißen zu können. Ob das jetzt Oppos Schuld ist oder Googles oder an der Nutzung außerhalb Chinas liegt, sei mal dahingestellt. Hier herrscht einfach noch viel Optimierungspotenzial. Flüssigere Übergänge, Anpassung an das neue Format und Ausnutzen der neu gewonnenen Fläche. All das könnte noch verbessert werden. Dazu gesellt sich eine gute, aber für den Preis nicht ganz konkurrenzfähige Kamera.

Insgesamt hat mir das Fold N wirklich Spaß gemacht. Das Design ist exquisit und wenn man in der Bahn sitzt und auf einmal sein Handy zu einem Tablet aufklappt, um es dann kurz vor dem Aussteigen mit einem satten Plop wieder zuschnallen zu lassen, das hat schon was. Ob Foldables nun wirklich die Zukunft des Smartphones sind, ich weiß es nicht. Oppo hat sie aber auf jeden Fall ein Stück mainstreamfähiger gemacht.


Gesamtwertung
89%
Design und Verarbeitung
100 %
Display
90 %
Leistung und System
75 %
Kamera
85 %
Konnektivität
90 %
Akku
95 %

Preisvergleich

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Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
9 Monate her

Ich merke an mir und meiner Reaktion auf das Gerät, dass es mich nicht anspricht wie auch die ganzen anderen Foldables. Derzeit begeistert mich Recht wenig an Telefonen, weil es nichts wirklich Innovatives mehr gibt für mich persönlich

Wackelohr
Mitglied
Mitglied
Wackelohr(@wackelohr)
9 Monate her

Hallo,

für den halben Preis würde ich es gern kaufen. Aber das bleibt wohl ein Traum.

Gruß Georg

Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_85446)
9 Monate her

Finde die Klappdinger völlig sinnlos.
6,6 Zoll nicht zum klappen sehe ich als Mobilephone wesentlich zweckmäßiger als 7,1 Zoll zum klappen. Die Klappdinger werden wohl immer ein Schattendasein fristen.

Steve
Gast
Steve (@guest_85450)
9 Monate her
Antwort an  Shorty2020

Finde ich nicht wer viel surft und am Handy ist macht gibt’s nix besseres als ein fold mit großem display

Torsten
Gast
Torsten (@guest_85440)
9 Monate her

Auch in meinen Augen das Beste was es augenblicklich gibt, aber teuer und nicht für Europa bestimmt

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