Xiaomis Redmi Reihe ist nun vollständig. Redmi wurde ja bereits zum Note 7 Release von Xiaomi abgekoppelt und sämtliche Low-Budget Geräte tragen nun auch das Redmi-Logo und eben nicht mehr das Mi-Logo. Für 50€ gibt es nun bereits das Redmi GO, ab 70€ kann man dann zum Redmi 7A greifen und das Redmi 7 gibt es ab 90€. Der Reihe nach werden die Redmi Geräte nicht nur leistungsstärker, sondern haben auch ein größeres Display.

Das Redmi 7a kann bereits auf dem Papier mit einem Snapdragon 439, mindestens 2/16GB Speicher, einem kompakten 5,5 Zoll Display und einem mächtigen 4000 mAh Akku glänzen. In der 10 tägigen Testphase kristallisierte sich der Unterschied zum günstigeren Redmi Go und auch zum teureren Redmi 7 klar heraus. Wo genau die Vor- und Nachteile liegen und für wen das Redmi 7A geeignet ist, erfahrt ihr in diesem ausführlichen Testbericht.

Ein Überblick über die aktuelle Redmi Reihe

redmi vergleich banner note 7

Design und Verarbeitung

Xiaomi Redmi 7a Design und Verarbeitung 3

Ein wirklich klassisches Design, wie man es aus dem unter 100€ Preisbereich gewohnt ist. Viel Kunststoff, große schwarze Ränder um das Display, aber dafür modernes 18:9 Verhältnis ohne Notch und mit abgerundeten Ecken (Rounded Corners) beim IPS Display. Das Notch-Freie Design wird wohl immer noch Freunde finden und das Gerät ist angenehm handlich. Zumindest in unserer blauen Testversion empfinde ich die Beschriftung als äußerst störend. So prangert der Redmi Schriftzug bereits auf der Vorderseite unter dem Display. Hinten dann nochmal gefolgt von einem „Designed by Xiaomi“. Dann noch AI-Camera und ebenfalls unnötig riesig CE, durchgestrichene Mülltonne, Modellnummer und Made in China.

Xiaomi Redmi 7a Design und Verarbeitung 2

Also von einem sauberen Design kann man hier leider nicht sprechen. Die Kunststoffrückseite ist aus einem Stück gefertigt und fungiert auch als Rahmen. Die Abmessungen des Redmi 7a liegen bei 146 x 70 x 9,5mm und das Gerät bringt lediglich 166g auf die Waage.

Xiaomi Redmi 7a Design und Verarbeitung 1 Xiaomi Redmi 7a Design und Verarbeitung 4

An der Verarbeitung des günstigen Smartphones gibt es nichts zu bemängeln. Power-Knopf und Lautstärkeregler sitzen an der rechten Außenseite stabil im Gehäuse. Auch der Druckpunkt ist angenehm und zuverlässig. Haptisch wirkt der viele Kunststoff natürlich etwas billig, aber so ist es eben bei diesem Preis. An der Oberseite findet man noch den guten alten 3,5mm Kopfhöreranschluss nebst einem zweiten, geräuschunterdrückenden Mikrofon. Die Unterseite ist durch einen alten Micro-USB Ladeport geprägt und 2 Lautsprechergitter für Mikrofon und Mono-Sound. Der Sim-Karteneinschub links beherbergt gleich die erste schöne Überraschung. Es handelt sich hier um einen 3-Fach-Slot, man kann also 2 Simkarten nutzen (Dual-SIM) und gleichzeitig auch den Speicher um bis zu 500GB erweitern.

Redmi 7a Power Button Lautstärke

Xiaomi Redmi 7a MIUI Full Screen GestenGesteuert wird das Redmi 7A mit On-Screen-Buttons, die im System natürlich konfiguriert werden können. Auch Xiaomis Full-Screen Gesten (Steuerung des Smartphone nur mit Wischgesten) stehen zur Verfügung und machen ihr Job erträglich gut. Beim Entsperren muss man auf den Fingerabdrucksensor verzichten, also die gute alte Pin oder das Muster muss herhalten. Face-Unlock stellt Xiaomi aber auch hier bereit. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut, nur sobald weniger Licht zur Verfügung steht, ist ein Entsperren nicht mehr möglich. Auch bei guten Lichtverhältnissen dauert das Entsperren manchmal 2-3 Sekunden. Aber diese Wartezeit wird uns auch im System noch begegnen. Bei einem unter 70€ Smartphone bedarf es einfach etwas Geduld bei der Handynutzung.

Leicht und kompakt ist das Redmi 7a geworden. Auch der große 4000 mAh Akku ist endlich zurück, auf den Xiaomi im 6a einfach verzichtet hat. Ebenso an eine weiße Benachrichtigungs-LED hat Xiaomi wie immer gedacht. Bis auf die vielen Logos und Beschriftungen ist das Xiaomi Redmi 7a ein klassisches und unauffälliges Smartphone geworden. Die Verarbeitung ist für diesen Preis hervorragend und nichts knarzt oder wackelt am gesamten Smartphone.

Lieferumfang des Xiaomi Redmi 7a

Beim Lieferumfang belässt es Xiaomi bei dem nötigsten. Sim-Nadel, Ladeadapter, USB-Kabel und ein wenig Papier sind mit dabei. Auf eine Hülle muss man hier verzichten, die findet man aber problemlos bei Aliexpress für 1-2€.

Hülle bei Aliexpress kaufen

Display

Displayeinstellungen des Redmi 7a

Das 5,45 Zoll große Display des Redmi 7a löst mit 1440 x 720 Pixel auf. Durch das kleine Display landen wir hier dennoch bei einer scharfen Bildpunktdichte von 295 Pixel pro Zoll. Das Display wirkt durchweg knackscharf, außer man hat verdammt gute Augen und schaut auch sehr genau hin. Widevine L3 verhindert hier allerdings die Nutzung von Netflix und Amazon in HD Qualität. Der Kontrast ist für ein IPS Display OK und die Blickwinkel äußerst stabil. Die Helligkeit ist mit 350-380 cd/m² nicht gerade hoch und die Lesbarkeit im Sonnenlicht gehört nicht zu den Stärken des Redmi 7a. Ähnliche Probleme hatte auch schon das Redmi 7. Xiaomis automatischer Kontrast steigert die Lesbarkeit im Freien aber dennoch etwas. Feature wie der “Doppeklick zum Aufwachen” sind neben einem terminierbaren Lesemodus und dem neuen Dark-Modus natürlich auch mit dabei. Die Textgröße lässt sich in 6 Stufen anpassen und die Farbwiedergabe stufenlos regulieren. Im Standard sind die Farben akkurat und wenig leuchtstark konfiguriert.

Xiaomi Redmi 7a Display 2 Xiaomi Redmi 7a Display 1

Highlight ist der 10-Punkt Touchscreen in diesem wirklich günstigen Preisbereich. Alle Eingaben werden genau und mit geringer Verzögerung umgesetzt. Tippen macht auf dem Gerät wirklich Spaß und selbst erfahrene Tipper müssen keine Angst haben. Auf einen Markenamen wie Gorilla Glas muss man hier zwar verzichten, in der Praxis übersteht das Gerät den Kratztest mit dem Messer aber ebenfalls ohne Beschädigung. Nicht spektakulär aber allemal zufriedenstellend zeigt sich das Display des Redmi 7a. Insbesondere die Schärfe, die vielen Einstellungsmöglichkeiten und der genaue und schnelle Touchscreen überzeugen bei einem Preis von nur 70€. Die geringe Helligkeit, die fetten Ränder um das Display sind für den Preisbereich einfach normal. Das 18:9 Verhältnis und die runden Displayecken lassen das Redmi 7a dennoch modern wirken.

Leistung und System

Im Redmi 7a kommt ein brandneuer Snapdragon 439 Prozessor zum Einsatz und liefert deutlich mehr Power als der Snapdragon 425 des Redmi Go oder der Mediatek A22 des Redmi 6a. Unterstützt wird das Octa-Core Prozessor von einer Adreno 505 GPU und damit sind klassische Android Games wie Subwaysurf, TempleRun oder Aquapark.io problemlos spielbar. Für anspruchsvolle 3D Games ist das Gerät natürlich nicht geeignet, das sollte aber beim Kaufpreis bereits klar sein. An Speicher stellt Xiaomi 2/16 oder 2/32GB zur Auswahl. In China gibt es auch eine 3/32GB Version, diese wird den Weg aber nicht nach Europa finden. Der emmC Speicher liefert mit einer Lese/Schreibrate von 255/74MB/s anständige Werte. Die 16GB zusätzlichen Speicher kosten zwar 10€ Aufpreis, im Vergleich zu einer Micro-SD ist der interne Speicher aber auch spürbar schneller (Micro-SD – 88/45 MB/s – Sandisk Extreme). Auch die 2GB RAM sind mit 3,6GB/s erträglich schnell. Im Praxiseinsatz sollte man dennoch die Apps im Hintergrund öfter mal leeren und dadurch wird das Smartphone auch ordentlich beschleunigt. Sobald sich mehr als 5 Apps im Hintergrund befinden, beginnt das System ohnehin diese zu schließen, also die Apps müssen beim Wechsel dann neu geladen werden.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Das MIUI 10 System basiert auf Android 9 und man darf sich wie üblich auf einen langen Update-Support einstellen. MIUI 11 wird natürlich auch seinen Weg auf das Redmi 7a finden. Aktuell gibt es noch keinen App-Drawer und alle Apps landen MIUI typisch auf den einzelnen Home-Screen und müssen in Ordner strukturiert werden. MIUI beschneidet den Funktionsumfang kaum und bietet aktuelle Features wie die Full-Screen-Gesten oder den Dark Mode auch im günstigsten Gerät an. Hier hat man schon klare Vorteile gegenüber einem eingeschränkten Android GO System des Redmi Go.

Xiaomi MIUI 10 System Redmi 7a 1 Xiaomi MIUI 10 System Redmi 7a 2 Xiaomi MIUI 10 System Redmi 7a 3 Xiaomi MIUI 10 System Redmi 7a 4

Die Navigation im System geht flüssig vonstatten, die ein oder andere Verzögerung sollte man aber einkalkulieren. Größere Apps brauchen ihre Zeit um sich zu öffnen und nicht jede Animation geht wirklich 100% flüssig vonstatten. Aber wenn man sich wieder in den Kopf ruft, dass es sich hier um ein 70€ Smartphone handelt, dann ist die Leistung schlichtweg exzellent. Multitasking ist möglich, Spiele kann man spielen und Apps laufen alle wie geschmiert. Das Redmi 7a hebt die Low-Budget Smartphones definitiv auf ein neues Level und wenn man nicht schon Flagships gewöhnt ist, ist das Redmi 7a nicht nur als Zweitgerät zu nutzen. Auch Xiaomis Benachrichtigungs-Icons funktionieren hier ganz normal, da es sich nicht um ein Display mit Notch handelt.

Es handelt sich bei unserem Redmi 7A Testgerät natürlich um die Global Version mit offizieller MIUI Global ROM. Diese ist unter andrem mit der deutschen Sprache und mit sämtlichen Google Apps ausgerüstet. Die Bloatware hält sich in Grenzen und nur 3 Apps musste ich deinstallieren ( Opera, Facebook, Twitter)

Kamera

Das Redmi 7a hat nur 2 Kameras verbaut. Das ist heutzutage kaum vorstellbar, so gibt es neben der Hauptkamera nur noch eine Selfie Kamera. Damit fallen Bokeh/Portrait Aufnahmen bei der Hauptkamera flach, die Frontkamera realisiert diese durchaus brauchbar über die Software. Bei der Hauptkamera betont Xiaomi die AI (künstliche Intelligenz). Dieser AI-Wahnsinn ist auch als störender Schriftzug unter der Kamera nebst einem LED Blitz angebracht. Normalerweise werden Fotos bei Xiaomi Smartphones mit AI-Modus sehr farbkräftig dargestellt und erkennen bestimmte Szenarien und passen die Einstellungen entsprechend an. Beim Redmi 7a ist die AI bei der Hauptkamera bei Bedarf nur für einen Beauty Modus zuständig. Bei der Frontkamera sorgt die AI neben Beauty auch noch für die Portrait/Bokeh Aufnahmen.

Auch wenn Xiaomi auf die Dual-Kamera verzichtet, liefert man dafür einen wirklich potenten Sony IMX486 Kamera-Sensor, den man z.B. aus einem Mi A2 noch kennen könnte. Klar ist der Sensor nicht alles und die F/2.2 Linsenöffnung schon etwas dürftig. Aber in diesem Preisbereich sollte man sich glücklich schätzen, wenn man gute Aufnahmen bei Tageslicht erhält und Nachtaufnahmen kann man einfach nicht erwarten. Die 5 Megapixel Frontkamera klingt auch eher wie vor 3 Jahren, aber wir sprechen hier immer noch von einem 70€ Smartphone. Ein automatischer HDR Modus ist sowohl für Front als auch bei der Rückkamera mit dabei. Die Ergebnisse sind gelegentlich ganz gut und manchmal einfach nur überbelichtet.

Das Redmi 7a schießt bei Tageslicht detailreiche Aufnahmen mit guter Schärfe. Die Farbwiedergabe ist ziemlich kraftlos und die dynamische Reichweite begrenzt. Der HDR Modus kann hier etwas nachhelfen, aber bewirkt auch keine Wunder. In direkten Vergleich ist das Redmi 7a einem Redmi Go überlegen und einem Redmi 7 deutlich unterlegen. Das Redmi 7a entspricht bei der Hauptkamera den Erwartungen an ein unter 100€ Smartphone. Die Bilder lassen sich durch die vielen Details auch noch am PC betrachten, die Farbwiedergabe könnte aber per Update noch einen Boost vertragen. Auch Nahaufnahmen gelingen gut mit dem 7a.

Bei der Frontkamera zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Farben sind verwaschen und ohne Leuchtkraft. Portrait Aufnahmen sind hier möglich und die Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund gelingt nicht gerade sauber an den Kanten. Die Detailanzahl ist ausreichend und für das ein oder andere Selfie kann man das Gerät definitiv gebrauchen.

Videoaufnahmen sind nicht stabilisiert, die Qualität geht aber in Ordnung. Maximal sind 1080p bei 30 FPS möglich. Das gilt sowohl für die Front-, als auch für die Hauptkamera.

Vergleich zum Redmi 6a

Abschließend noch ein kurzer Vergleich zum Vorgänger, dem Redmi 6a. Das neue 7a könnte beim Kontrast zwar mehr bieten, schlägt den Vorgänger in der Kategorie “Farben” aber trotzdem. Auch macht sich der bessere Sensor beim Reinzoomen in den Details bemerkbar. Insgesamt muss man aber sagen, dass schon beide Smartphones für ihren extrem günstigen Preis gute und brauchbare Aufnahmen liefern – das große Upgrade zaubert das Redmi 7a aber nicht.

Konnektivität und Kommunikation

Dual-SIM (2 x Nano Simakrte) und Speichererweiterung gleichzeitig nutzen [3-Fach Slot]

Das Redmi 7A funkt in allen wichtigen 2G, 3G und 4G (LTE) Frequenzen für Deutschland:

2G: 900/1800
3G: 900/2100
4G: 1/3/7/8/20/38/40

Die Gesprächsqualität ist gut. Das zweite Mikrofon filtert sogar Störgeräusche zuverlässig heraus. Der Freisprecher erzeugt ein deutliches Echo, ist aber immer noch zu verwenden. Auch VoLTE ist verfügbar und kann mit dem üblichen Code „*#*#86583#*#*“ aktiviert werden.  Das Redmi 7A hat einen SAR Wert von 0,557 Kopf und 1,166 Körper.

WLAN mit n-Standard im 2,4GHz und Bluetooth 4.2 sind jetzt nicht gerade aktuell, aber sie erledigen ihren Dienst ohne Komplikationen. Der WIFI Empfang hat sogar eine sehr hohe Reichweite, wenngleich der Datendurchsatz begrenzt ist. Highlight ist das FM-Radio, das ohne kabelgebundene Kopfhörer funktioniert (eingebaute Antenne). Das funktioniert in der Praxis wirklich hervorragend! Allerdings kann der Sound aktuell nicht über Bluetooth Kopfhörer ausgegeben werden, mal sehen ob hier ein Update kommt.

GPS Test Empfang Fix Redmi 7a 1 GPS Test Empfang Fix Redmi 7a 2

An Sensoren verzichtet das Redmi 7a auf ein Gyroskop, liefert aber einen elektronischen Kompass mit. Die 3 Standardsensoren mit Helligkeits-, Näherungs- und Beschleunigungs-Sensor sind natürlich auch vorhanden. Auch GPS mit GLONASS ist natürlich mit dabei, auf Galileo muss man jedoch verzichten. Die Navigation funktioniert durch den integrierten Kompass auch als Fußgänger optimal. Im Auto gab es ebenfalls keinerlei Abweichungen vom Kurs und der Prozessor kommt problemlos mit Google Maps zurecht.

Der Sound des Mono-Lautsprechers an der Unterseite ist zweckdienlich, mehr aber auch nicht. Die Lautstärke ist durchschnittlich, Höhen und Mitten sind übersteuern nicht und Bass gibt es keinen.

Akkulaufzeit

Der 4000 mAh große Akku sorgt im Redmi 7a für eine gute Laufzeit. Im PCMark Akkutest hält das Smartphone 10,5 Stunden am Stück durch und platziert sich damit zwischen dem Redmi 7 und dem Redmi Note 7. Trotzdem bleibt das Gerät zumindest im Akku Benchmark hinter den Erwartungen zurück. Das niedrig auflösende Display und der leistungsschwächere Prozessor sollten das Gerät eigentlich vor das Redmi Note 7 katapultieren. Hier wird dem Redmi 7a wohl das 12 Nanometer Fertiungsverfahren des Prozessors zum Verhängnis. In der Praxis ist das Redmi 7a dennoch ein 2 Tage Smartphone und musste im Test erst mit 7-8 Stunden DOT (Zeit mit eingeschalteten Display) an die Steckdose. Eine Stunde Youtube streamen über WLAN verbraucht 8% Akku.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Geladen wird mit maximal 10W, die der mitgelieferte Ladeadapter auch unterstützt. Damit geht es von 0 auf 100% in 2 Stunden und 25 Minuten, was ein akzeptabler Wert ist.

Fazit und Alternative

jonas-andre
Jonas Andre:

Bei Xiaomi machen 20€ schon einen Unterschied. Das Redmi 7a gesellt sich zwischen das neue Redmi Go und das Redmi 7. Auch größentechnisch liegt es genau zwischen diesen beiden Geräten. Smartphone-Einsteiger oder Leute, die einfach ein günstiges zweites Gerät suchen, sind hier richtig. Wer will schon immer und überall mit seinem 400-500€ Smartphone rumlaufen. Der Prozessor beschleunigt das MIUI 10 System auf eine angenehme Geschwindigkeit und das Display glänzt sowohl optisch, als auch haptisch beim Tippen. Triple-Slot, eine Benachrichtigungs-LED und Kopfhöreranschluss lassen Nostalgiker voll auf ihre Kosten kommen. Das Redmi 7a ist bereits jetzt in der Global Version mit mehrsprachigem Betriebssystem erhältlich und unterstützt alle LTE Frequenzen in Deutschland. Beim Design muss man einige Beschriftung am Gerät hinnehmen, also was Redmi da geritten hat, weiß ich wirklich nicht. Die Kamera ist ausreichend und die Akkulaufzeit gut.

Wer 20-30€ mehr parat hat, bekommt mit dem normalen Redmi 7 mehr Leistung, eine deutlich bessere Kamera und ein größeres Display. Wer auf jeden Euro achten will, der wird auch mit dem derzeit günstigsten nutzbaren Smartphone der Welt, dem Redmi Go, gut auskommen. Der Unterschied zwischen dem 7a und dem Redmi Go ist dennoch gewaltig!

77%
  • Design und Verarbeitung 80 %
  • Display 70 %
  • Leistung und System 80 %
  • Kamera 70 %
  • Konnektivität 80 %
  • Akku 80 %

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Michalito
Gast
Michalito

Danke für den Test. Gekauft.

Pistolaki
Mitglied
Mitglied
Pistolaki

hi

wie sicher /wahrscheinlich ist es dass das 7a android Q kriegt ?

danke mfg

Michael H.
Gast
Michael H.

Ist natürlich für den Preis bestellt 🙂 …und wird sich demnächst mit einem Umidigi A5 Pro konkurrieren …werde berichten wer das Rennen macht. Ich sage aber schon mal soviel, beide Geräte kosten zurzeit deutlich unter 100 Euro und werden mehr wie 50% der Ottonormal Handynutzer voll und ganz ausreichen denke ich !

Wolf Markus
Gast
Wolf Markus

Ich versuche es auf diese Wege.
Könnt ihr bitte die beschissene Dtrcks Google Glücksspiel Werbung aus eurer Seite fern halten. Es nervt, wenn mit dem iPhone diese Werbung nur auf eurer Seite kommt, das man irgend einen Mist gewonnen hat, das ganze nicht abbrechen kann und eure Seite von neu laden muss. Den Mist hattet ihr früher ein paar mal und nun wieder. Ist es für euch so notwendig diese Glückspiel Werbung zu schalten ??!!!!

Uwe
Gast
Uwe

“Triple-Slot, eine Benachrichtigungs-LED und Kopfhöreranschluss lassen Nostalgiker voll auf ihre Kosten kommen”
Mögen die Spiele beginnen, das gibt Diskussionsstoff 🙂

Hans_DBo
Mitglied
Mitglied
Hans DBo

Hallo guten Tag,
Gibt es schon ein Datum wann ihr es testen könnt? Verkauft wird es ja schon.
Mfg

Nifilux
Mitglied
Mitglied
Nifilux

Ein indischer Blogger meinte das es p2i hat. Trifft das dann auch auf die Deutsche Version zu?

Auf jeden Fall sehr interessantes Gerät für den Preis

Erik-Zuerrlein
Editor
TeamMitglied
Erik Zürrlein

Ja, ich finde es auch auf der chinesischen Mi Seite “Life-saving splash Mobile phone comes with invisible “raincoat””, das wird bei allen Versionen dabei sein.

Rainer
Gast
Rainer

Nfc ist vermutlich nicht dabei ?

Niklas
Gast
Niklas

Nein, ich denke nicht.

Angelus
Gast
Angelus

Gibt es eine Notification-LED?

FH82
Gast
FH82

Wenn das Gerät eine Notch hätte – wovon ja ehrlicherweise nicht auszugehen ist -, dann wäre es ja ziemlich kompakt. Zumindest kleiner als zB ein A2 lite, was ja vergleichsweise kompakt ist. Wäre interessant.

HansMader
Gast
HansMader

Ich befürchte nur, dass es wieder keine praktische Entsperrmöglichkeit gibt wie Fingerabdruck. Damit kommt die grundsätzlich interessante a-Reihe für mich leider nicht in Frage…..schade!

Edit: Jetzt sind die Daten offiziell raus und das ist besser als erwartet:

Snapdragon 439
->das dürfte perfekt in Sachen Leistung und Effizienz werden

146.30 x 70.41 x 9.5 /150g
-> unglaublich wie sie das geringe Gewicht bei einem 4000er Akku hinbringen

Aber wie befürchtet kein Fingerabdruck, damit muss man es mit Muster oder Code entsperren… für mich ein sehr großer Nachteil!

FH82
Gast
FH82

Vielleicht geht ja Double-Tap auf das Display – das würde vielleicht reichen.

Hat hier jemand ein 6a? Geht das da?

Erik-Zuerrlein
Editor
TeamMitglied
Erik Zürrlein

Hi, Double Tap to Wake Up ist beim Redmi 6a an Bord und funktioniert auch in Verbindung mit Face Unlock. Beste Grüße

FH82
Gast
FH82

Das ging schnell – danke! 🙂

Dann bin ich mal sehr gespannt. Das klingt alles wirklich interessant.