Derzeit erleben wir ein kleines Comeback der kompakten Smartphones. Nach dem Xiaomi Mi 9 SE haben wir mit dem Samsung Galaxy A40 nun das zweite Handy im Test, das sich bequem mit einer Hand bedienen lässt. Auf dem Papier hat das Samsung A40 für seinen Preis von 250€ Einiges zu bieten: Mit dabei sind ein Full-HD AMOLED-Display mit Waterdrop-Notch, ein Octa-Core Prozessor und eine Ultraweitwinkel-Kamera. Nachdem das Galaxy A50 in unserem Testbericht so gut abschnitt, wird es Zeit, auch das günstigere Galaxy A40 einem ausführlichen Test zu unterziehen. Was das Smartphone in der Praxis leistet, erfahrt Ihr im Folgenden.

Samsung galaxy a50 12

Vergleich Galaxy A40 vs A30 vs A50 vs A70

Im Vergleich mit den anderen Smartphones der Galaxy A-Reihe sticht das Galaxy A40 durch sein kompaktes Gehäuse hervor. Im Gegensatz zu den höherpreisigen Modellen Galaxy A50 und Galaxy A70 bekommt man keinen Fingerabdrucksensor im Display, weniger Megapixel und einen leistungsschwächeren Prozessor. Die Dual-Kamera des Galaxy A40 ist die gleiche wie beim Galaxy A30, allerdings hat die Frontkamera mehr Megapixel. Hinsichtlich der Akkukapazität ist das Galaxy A40 das schwächste Modell der neuen Reihe. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass aufgrund des kleineren Displays bei der Nutzung auch weniger Energie verbraucht wird.

Galaxy A30 (200€) Samsung A40 (250€) Galaxy A50 (330€) Galaxy A70 (450€??)
Display 6,4 Zoll AMOLED, Full HD+ 1080×2340 Pixel, 19:9, Waterdrop Notch 5,9 Zoll AMOLED, Full HD+ 1080×2340 Pixel, 19:9, Waterdrop Notch 6,4 Zoll AMOLED, Full HD+ 1080×2340 Pixel, 19:9, Waterdrop Notch 6,7 Zoll, AMOLED, Full HD+ 1080×2400 Pixel, 20:9, Waterdrop Notch
Prozessor Exynos 7904, Octa-Core (2×1.8GHz Cortex-A73, 6×1.6GHz Cortex-A53), Mali-G71 MP2 GPU Exynos 7885, Octa-core (2×1.77 GHz Cortex-A73 & 6×1.59 GHz Cortex-A53)

 

Exynos 9610, Octa-Core (4×2.3GHz Cortex-A73, 4×1.6GHz Cortex-A53), Mali-G72 MP3 GPU Octa-core (2×2.0GHz, 6×1.7GHz Cortex-A53)
RAM 4GB 4GB 4/6GB 6/8GB
Rückkamera Hauptkamera: 16MP, f/1.7 Dual-Kamera: 5MP Ultraweitwinkel, f/2.2 Hauptkamera: 16 MP, f/1.7, PDAF
Dual-Kamera 5 MP Ultraweitwinkel, f/2.2,
Hauptkamera: 25MP, f/1.7Dual-Kamera 1: 8MP Ultraweitwinkel, f/2.2

Kamera 3: Tiefensensor, 5MP f/2.2

Hauptkamera: 32MP, f/1.7Dual-Kamera 1: 8MP Ultraweitwinkel, f/2.2

Kamera 3: Tiefensensor, 5MP f/2.2

Selfie-Kamera 16 MP, f/2.0 25 MP, f/2.0

 

25MP, f/2.0 32MP, f/2.0
Speicher 64GB, microSD slot (Speicher erweiterbar bis 512GB) 64GB, microSD slot (Speicher erweiterbar bis 512GB) 64GB, microSD slot (Speicher erweiterbar bis 512GB) 128GB, microSD slot (Speicher erweiterbar bis 512GB)
Software Android 9 Pie, Samsung One UI 1.1 Android 9 Pie, Samsung One UI 1.1 Android 9 Pie, Samsung One UI 1.1 Android 9 Pie, Samsung One UI 1.1
Battery 4,000 mAh, Schnelllade-Technik mit 15 Watt 3,100 mAh, Schnelllade-Technik mit 15 Watt 4,000 mAh, Schnelllade-Technik mit 15 Watt 4,500 mAh,Schnelllade-Technik mit 25 Watt
Konnektivität 4G LTE, Bluetooth 5.0, Wi-Fi a/b/g/n/ac, USB Type-C, 3,5mm Kopfhörer, dual SIM 4G LTE, Bluetooth 5.0, Wi-Fi a/b/g/n/ac, USB Type-C, 3,5mm Kopfhörer, dual SIM 4G LTE, Bluetooth 5.0, Wi-Fi a/b/g/n/ac, USB Type-C, 3,5mm Kopfhörer, dual SIM 4G LTE, Bluetooth 5.0, Wi-Fi a/b/g/n/ac, USB Type-C, 3,5mm Kopfhörer, dual SIM
Maße 155,6×75,6×7,7 mm, 163g 144.4 x 69.2 x 7.9 mm, 140g

 

158,5×74,7×7,7 mm, 186g 164,3×76,7×7,9 mm
Weitere Features Fingerabdrucksensor, Face-Unlock Fingerabdrucksensor , Face-Unlock, Dolby Atmos, Face-Unlock, in-display fingerprint Dolby Atmos (wired audio), Face-Unlock, in-display fingerprint

Design und Verarbeitung

Samsung galaxy a50 Display 4

Der Trend, die Displayränder auf ein Minimum zu reduzieren, ist auch beim Galaxy A40 sichtbar. Dies erlaubt es Samsung, das Gerät trotz des 5,9 Zoll Displays noch sehr kompakt zu halten. Mit Maßen von 144.4 x 69.2 x 7.9mm und einem Gewicht von 140g liegt das Galaxy A40 sehr angenehm in der Hand. Die Rückseite ist seitlich leicht abgerundet und man hat leichten Zugriff auf den Powerbutton und die Lautstärkeregler. Die Rückseite besteht aus glattem Kunststoff, was das Smartphone sehr anfällig für Kratzer macht. Dies haben wir auch schon beim Galaxy A50 bemängelt. Leider legt Samsung auch keine Schutzhülle im Lieferumfang bei. Ein Case ist zwingend notwendig, wenn das Smartphone nicht nach einer Woche trotz vorsichtiger Benutzung komplett verkratzt sein soll. Unsere Rückseite war nach einer Woche Transport in der Hosentasche ohne Schlüssel oder sonstige Objekte schon stark lädiert.

Samsung galaxy a50 glasstic Samsung galaxy a50 2

Immerhin ist es ein Vorteil der Kunststoff-Rückseite, dass Sie bei einem Sturz nicht so leicht bricht. Rein optisch steht die Rückseite aus Kunststoff echtem Glas auch in nichts nach. Samsung hat auf eine schimmernde Regenbogen-Optik gesetzt, die je nach Lichteinfall verschiedene Farbverläufe widerspiegelt. Als Farben stehen Rot, Weiß, Schwarz und Blau zur Auswahl. In der Mitte der Rückseite befindet sich der Fingerabdruck-Sensor. Mit etwas mehr als einer Sekunde kann das Smartphone durch Auflegen des Fingers entsperrt werden. Dies ist zwar nicht besonders schnell, dafür gelingt die Entsperrung in 9/10 Versuchen. In der Praxis ist der gewöhnliche Fingerprint-Scanner des A40 viel angenehmer als der unausgereifte In-Display-Fingerprint des Galaxy A50. Als Alternative Entsperrmethode steht zudem Face-Unlock über die Selfie-Cam zur Verfügung. Die Entsperrung dauert ebenfalls etwas mehr als eine Sekunde. Der Face-Unlock funktioniert nur, wenn genügend Licht zur Verfügung steht.

Samsung a50 usb c kopfhoerer

Hinsichtlich der Anschlüsse gibt es kaum etwas am Galaxy A40 zu missen. Neben dem zeitgemäßen USB-C Anschluss gibt es noch einen Anschluss für 3,5mm Kopfhörer. Ein Öffnen des SIM-Slots offenbart gleich drei Steckplätze: 2 x Nano-SIM und 1 x Micro-SD zur Speichererweiterung. Sehr schön. Einzig auf eine Benachrichtigungs-LED hat Samsung verzichtet.

Das Galaxy A40 ist angenehm kompakt und ordentlich verarbeitet. Trotz des geringen Preises bekommt man hier ein sehr ansehnliches Smartphone. Lediglich die kratzanfällige Rückseite stört uns etwas, zumal Samsung keine Schutzhülle in den Lieferumfang packt.

Display

Samsung galaxy a50 Display 3

Samsung hat dem Galaxy A40 ein großes 5,9 Zoll Display spendiert. In den alten Zeiten der großen Displayränder wäre das Smartphone damit schon überdimensional groß gewesen. Im Jahr 2019 zählt das A40 damit zu den kleineren Smartphones. Erfreulicherweise hat Samsung beim Display nicht gespart. Zum Einsatz kommt ein AMOLED-Panel mit 2340 x 1080 Pixel (Full-HD) mit Waterdrop-Notch. Es sind keine einzelnen Bildpunkte mehr zu sehen und das Bild ist sehr scharf. Auch hinsichtlich der Helligkeit und Farbdarstellung enttäuscht das A40 in keiner Hinsicht. Das Ablesen ist auch im Freien bei starkem Sonnenschein noch gut möglich. Die Farbdarstellung ist von Werk aus ziemlich warm. Wer dies nicht mag, kann in den Einstellungen die Farbtemperatur anpassen. Auch die Blickwinkelstabilität ist für ein AMOLED-Panel sehr gut. Softwareseitig gibt es noch einen Blaufilter und Nachtmodus. Zudem kann man das Smartphone alternativ zu den On-Screen-Buttons auch mit Wischgesten bedienen.

Samsung galaxy a50 9Samsung galaxy a50 8

Eine Benachrichtigungs-LED hat das Samsung A40 nicht. Kein Problem, dachte ich, da Samsung ja erfahrungsgemäß die Always-On Funktion mitbringt. Die Einstellungsmöglichkeiten und den geringen Akkuverbrauch dieses Features haben wir erst neulich beim Galaxy A50 gelobt. Jetzt kommt aber die böse Überraschung: Samsung hat die Always-On Funktion einfach aus dem günstigen Galaxy A40 herausgestrichen. Der Grund hierfür liegt schlichtweg in der Schikane derjenigen Käufer, die nicht gewillt sind, mehr als 300€ für Ihr Smartphone auszugeben. Technisch wäre die Funktion jedenfalls problemlos umsetzbar, da es sich um ein AMOLED-Panel handelt. Wir finden diese künstliche Kastration des AMOLED-Panels einfach unnötig und sehr unsympathisch. Grund genug, die völlig sinn- und zwecklosen AR-Emojis des A40 zu einer scharfen Kritik herbeizuziehen:

Spaß beiseite: Das Samsung A40 bietet ein hervorragendes AMOLED-Display, an dem es kaum etwas auszusetzen gibt – insbesondere bei einem Preis von 250€. Sehr unnötig ist lediglich das Weglassen der Always-ON Funktion. 

Leistung

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Das Samsung A40 platziert sich leistungstechnisch mit dem Exynos 7885 zwischen dem Galaxy A30 und A50. Der Samsung Exynos 7885 ist ein Octacore-Prozessor des unteren Mittelklassebereich. Er ist deutlich leistungsschwächer als der Snapdragon 660, den man mittlerweile in Smartphones um die 170€ findet. Der CPU wurde Anfang 2018 zusammen mit der Samsung Galaxy A8 2018 Serie auf den Markt gebracht und verfügt über zwei Cortex-A73 Kerne mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,2 GHz. Darüber hinaus gibt es sechs Cortex-A53-Kerne mit 1,6 GHz im Energiespar-Cluster. Für grafische Anwendungen steht ein Mali-G71 Grafikprozessor zur Verfügung. Der Prozessor wird im 14nm FinFET Verfahren produziert und ist somit ein relativ energieeffizienter SoC. Der interne Speicher ist 64GB groß und erreicht mit 200MB/s read und 100MB/s write eine passable Geschwindigkeit. Gleiches gilt für den RAM, der es auf 5,3GB/s bringt.

Die Systemgeschwindigkeit ist für ein Smartphone dieser Preisklasse gerade so in Ordnung. Es gibt zwar hin und wieder kleine Wartezeiten, im Großen und Ganzen ist man aber noch angenehm schnell unterwegs. Dank des 4GB großen Arbeitsspeichers ist für Multitasking genügend Kapazität vorhanden und auch bei einigen Apps im Zwischenspeicher wird das A40 nicht langsam. Was die Gaming-Performance angeht, ist das A40 mit seiner ziemlich schwachen Mali-G71 GPU definitiv nicht die erste Wahl. Hier ist der Abstand zu den Vertretern mit Snapdragon Prozessor am deutlichsten.

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Das Samsung A40 bildet mit seinem Exynos 7885 Prozessor das untere Ende der Fahnenstange in punkto Leistung. Selbst ein 200€ Redmi Note 7 bietet etwa 40% mehr CPU-Leistung (s. Antutut) und eine doppelt so hohe Grafikleistung (s. 3D-Mark). Vergleichbare teure Smartphones der chinesischen Konkurrenten spielen leistungstechnisch eine Liga über dem Samsung A40. Für Gamer und Speed-Enthusiasten ist das Smartphone definitiv nicht die erste Wahl. Trotz all der Kritik lässt sich mit der Performance durchaus leben. 

System

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Samsung hat seine Benutzeroberfläche einer grundlegend erneuert. Der Name lautet nun nicht mehr „Samsung Experience“ sonern „One-UI“. Das System basiert auf Android 9.

Die Oberfläche wirkt unter One-UI deutlich aufgeräumter, sodass man hier wirklich von einer Verbesserung sprechen kann. Auch die Icons haben einen abgerundeten Look verpasst bekommen. Den Bixby Assistenten hat Samsung zwar noch nicht ganz beerdigt, allerdings gibt es nun keinen dezidierten Button für den unliebsamen Assistenten mehr und die Bixby-Homescreen kann auch einfach deaktiviert werden.

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Der Feature-Unfang von Samsung UI ist sehr unfangreich. Lediglich OnePlus, Xiaomi und Huawei bieten eine vergleichbare Menge an Optionen und Einstellungen. Es gibt ein Game-Center, mit dem man Ablenkungen beim Zocken reduzieren kann. Ein Secure-Folder ist für sensible Fotos und Sprachnachrichten vorgesehen und einige Apps lassen sich mit einem integrierten Clone-Tool kopieren. Natürlich kann man auch verschiedene Styles für den Launcher, Icons oder Wallpaper herunterladen und das Smartphone mit Gestensteuerung oder einem One-Hand Mode bedienen.

Samsungs neue ONE-UI ist genau das, was wir von einer Android-Oberfläche im Jahr 2019 erwarten. Das System läuft schnell, ist aufgeräumt und es gibt Einstellungsmöglichkeiten für so ziemlich alles. Ob einem der Look des Systems gefällt oder nicht, ist natürlich Geschmackssache.

Kamera

Das Samsung A40 verfügt über eine 16 Megapixel Hauptkamera mit großer f/1.7 Blende. Diese wird unterstützt durch eine Ultraweitwinkel-Kamera mit 5 Megapixel und einer f/2.2 Blende. Neben Portrait-Aufnahmen hat der Nutzer somit auch die Möglichkeit, einen größeren Winkel auf Fotografien einzufangen.

Die Foto-Qualität der Hauptkamera ist insgesamt gut. Besonders hervorzuheben ist die natürliche Farbdarstellung, die insbesondere bei Personen-Fotografien angenehm wirkt. Auch die dynamische Reichweite ist in Ordnung. Wo es beim Galaxy A40 jedoch hapert, ist die Detailzahl. Dies bemerkt man insbesondere, wenn man in die Fotos hereinzoomt. Hier macht sich dann auch ein deutlicher Unterschied zu Modellen wie dem Samsung A50, dem Xiaomi Mi 9 SE oder auch dem Xiaomi Redmi Note 7 deutlich. Gleiches lässt sich auch bezüglich der Ultraweitwinkelkamera sagen, wobei hier noch einmal signifikant weniger Details vorhanden sind. Die Bilder eignen sich insgesamt eher zur Veranschaulichung. Auf einem großen Bildschirm wirken sie viel zu verwaschen und unscharf. Wenngleich die Bildqualität nicht besonders hoch ist, stellt die Ultraweitwinkelkamera zum Verschicken von Fotos auf Whatsapp ein ganz cooles Feature dar.

Einen Software-Bug gibt es bei unserem Gerät zudem bei Portrait-Aufnahmen. Diese erscheinen in der Vorschau zwar mit unscharfem Vordergrund, sobald man den Auslöser betätigt, wird aber ein normales Foto aufgenommen.

Bei Nachtaufnahmen macht die Kamera des Galaxy A40 eine gute Figur. Hier kommt eindeutig der Vorteil der großen Blende zum Tragen. Selbst wenn nur sehr wenig Licht vorhanden ist, bekommt man noch brauchbare Bilder. Gleiches kann, wie zu erwarten, nicht über die Ultraweitwinkel-Kamera gesagt werden.

Selfies werden von einer 25 Megapixel Kamera mit f/2.0 Blende aufgenommen. Auch wenn die hohe Megapixel-Zahl hier mehr zum Marketing dient, sind die Aufnahmen doch sehr gelungen. Man bekommt eine gute Schärfe, eine angenehme Farbdarstellung und auch die Abtrennung von Vorder- und Hintergrund funktioniert halbwegs zuverlässig.

Videos nimmt das Samsung A40 nur in Full-HD Auflösung auf. Die Aufnahmen haben eine gute Farbwiedergabe und werden auch gut stabilisiert. Allerdings hat das Samsung A40 ein deutliches Problem beim Fokus. Es dauert häufig mehrere Sekunden, bis das Bild ordentlich scharf gestellt wird.

Insgesamt ist die Kamera des Galaxy A40 gut. Die Ergebnisse sind in etwa auf einem Niveau mit dem Xiaomi Redmi Note 7. Besonders positiv zu erwähnen sind die natürlichen Farben und die gute Selfie-Kamera. Nachholbedarf besteht bei der Detailszahl und den Videos.

Konnektivität

 

Das Samsung A40 ist ein Dual-SIM Handy. Es können Samsung galaxy a50 simslot in das Smartphone eingesetzt werden. Überdies gibt es die Möglichkeit, den internen Speicher per Micro-SD zu erweitern, ohne dabei auf Dual-SIM zu verzichten. Wir finden diesen neuen Trend bei Samsung vorbildlich. Wie man es von Samsung kennt, sind natürlich auch alle LTE Frequenzen für Deutschland mit an Board.

Der Netzempfang ist in Wifi, Bluetooth und mit mobilen Daten ist gut. Beim Wifi setzt Samsung auf Dual-Band .ac-Standard und bei Bluetooth auf Version 5.0. Die Gesprächsqualität beim Telefonieren ist sehr angenehm, sowohl über die Ohrmuschel als auch mit der Freisprechfunktion. Störgeräusche werden auch herausgefiltert. Zur Verbesserung ist hier auf Voice over Wifi (VoWIFI) und Voice over LTE (VoLTE) möglich.

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An Sensoren gibt es neben Helligkeit, Beschleunigung und Näherung noch ein Gyroskop und einen E-Kompass. Der GPS Empfang ist ebenfalls stark und nimmt auch GLONASS Statelliten zur Standortbestimmung. Zum kontaktlosen Bezahlen ist auch NFC mit an Board.

Der interne Mono-Lautsprecher ist brauchbar. Der Klang ist recht dünn und auf höchster Lautstärke etwas verzerrt. Um unterwegs Videos anzuschauen, ist die Qualität aber ausreichend. Guten Klang bekommt man über den 3,5mm Kopfhörer-Anschluss. Wer unterwegs gerne Netflix oder Amazon Prime Video schaut, hat mit dem Samsung A40 auch den richtigen Begleiter, denn Widevine L1 für hochauflösende Wiedergabe ist vorhanden.

Akku

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Mit einem 3000mAh Akku hat das Samsung A40 keinen großen Energielieferanten an Board. Angesichts des kleineren Displays ist die geringere Kapazität aber durchaus noch im Rahmen. In der Praxis ergibt sich eine brauchbare Akkulaufzeit, mit der auch ambitionierte Handy-Nutzer über den Tag kommen. Um ein paar Verbrauchswerte zu nennen (jeweils mit halber Helligkeit): Eine Stunde YouTube Streaming kostet das A40 etwa 15% Akku. Beim Gaming anspruchsvoller Titel wie Asphalt 8 gehen etwas mehr als 20 Prozent pro Stunde verloren. Insgesamt kommt man über den Tag verteilt auf eine On-Screen-Time von 4 bis 6 Stunden, was für die meisten Nutzer sicherlich ausreichend ist. Um ein echtes 2-Tage Smartphone wie das Galaxy M20 oder Redmi Note 7 handelt es sich bei dem A40 jedoch nicht.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Aufgeladen wird das Samsung A40 mit einem 5-9V/1,67-2A Netzteil aus dem Lieferumfang. Der vollständige Ladevorgang dauert eine Stunde und 20 Minuten.

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Fazit und Alternative

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Joscha Becking:

Karten auf den Tisch – was spricht für das Samsung A40? Diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten: Das hochwertige AMOLED-Display und die kompakte Größe. Da im Jahr 2019 die „kleinen“ Smartphones beinahe ausgestorben sind, bleibt dem Käufer eigentlich kaum mehr eine Wahl. Der einzige Konkurrent mit diesen beiden Merkmalen unter der 300€ Grenze ist das Xiaomi Xiaomi Mi 9 SE. Ein Vergleich dieser beiden Smartphones ist ebenfalls keine schwierige Angelegenheit: Das Mi 9 SE bietet die bessere Kamera und einen wesentlich schnelleren Prozessor sowie die hochwertigere Verarbeitung. Darauf kontert das Samsung Galaxy A40 vor allem mit einer breiteren Konnektivität: Speichererweiterung und Dual-SIM, sowie ein Kopfhörer-Anschluss. Zu welchem der beiden man nun greifen sollte? Ihr habt die Wahl!

Von dem Blick auf die Konkurrenz mal abgesehen, liefert das Samsung A40 mit Ausnahme des Prozessors ein rundum gelungenes Paket. Das Display ist exzellent, die Kamera für die meisten Ansprüche ausreichend und die Akkulaufzeit enttäuscht ebenfalls nicht.

Für alle, die auch mit einem größeren Gerät glücklich werden: Werft vor dem Kauf einen Blick auf das Pocophone F1, das Motorola G7 Plus und das Redmi Note 7. Die genannten Konkurrenten bieten insgesamt eine bessere Preis-/Leistung als das Galaxy A40.

In den nächsten Tagen werden wir noch einen kleinen Kamera-Vergleich des Note 7, Mi 9 SE und Galaxy A40 in den Testbericht einfügen. Schaut also gerne wieder vorbei!

78%
  • Design und Verarbeitung 80 %
  • Display 100 %
  • Leistung und System 50 %
  • Kamera 70 %
  • Konnektivität 100 %
  • Akku 70 %

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Markus
Gast
Markus

Hallo zusammen, lohnt sich der Wechsel von einem Redmi 5 zu einem Galaxy A40? Liebe Grüsse Markus

Bartok
Gast
Bartok

Endlich mal ein bezahlbares, kompaktes Phone von Samsung, dachte ich, so wie ich es schon laaaange suche…und dann verzichten sie sowohl auf Benachrichtigungs-LED und ein Always-on-Display. Ich weiß nicht, ob ich damit in der Minderheit bin, aber ich kaufe KEIN Phone ohne Benachrichtigungs-LED oder Always-on-Display. Ein Phone ohne dieses essentielle Feature ist für mich absolut unkaufbar.

Welch ein Schwachsinn. Sie hätten lieber auf das Amoled-Display verzichten und dafür eine Benachrichtigungs-LED einbauen sollen. Dann wäre der Abstand zu den teureren Geräten auch gewahrt worden. Aber nein, sie müssen ja unbedingt mal wieder ein Eigentor schießen.

Tja Samsung, dann werd ich wohl mal darauf warten, dass das Xiaomi MI9 SE in den 250 Euro Bereich kommt, denn das hat zwar auch keine Benachrichtigungs-LED, aber wenigstens ein Always-on-Display.

Eilig habe ich es nicht, denn mein Redmi Note 4 verrichtet mit seiner siebenfarbigen (!) Benachrichtigungs-LED seit zwei Jahren anstandslos seinen Dienst. Ich möchte es eigentlich nur wegen der Größe ersetzen. Irgendwann mal…

Danke für diesen ausführlichen, wie immer hervorragenden Test. In vielen anderen Tests werden solche „Kleinigkeiten“ wie Benachrichtigungs-LED gar nicht erwähnt.

H.E.
Gast
H.E.

Schön. Mit Maßen, Gewicht, Dreifachslot und Kunststoff stimmt hier die Tendenz.

Vielleicht schafft es ja mal ein Hersteller, diese mit einer Benachrichtigungsfunktion zu verbinden. Ich warte darauf. Also quasi ein leicht modernisiertes und erweitertes Redmi 4X. Sollte doch eigentlich zu schaffen sein.

Sven
Gast
Sven

Laut Überischtstabelle rechts oben hat das A40 *kein* NFC – im Text wird aber erwähnt, dass es vorhanden ist.
Was ist denn Tatsache?

Erik Zürrlein
Editor
Erik Zürrlein

Hi, NFC ist mit an Bord (zu Samsung.com) – sollte jetzt stimmen.

Simon2
Mitglied
Simon2

Ich finde es schade, wenn Dinge wie eine Kunststoffrückseite einseitig kritisiert werden.
Wir Verbraucher scheinen uns mit einem eigentlichen Unding, den Glasrückseiten, abgefunden zu haben oder bevorzugen es im allgemeinen sogar.
Glasrückseiten sind zwar nicht ganz so kratzeranfällig wie die aus Kunstoff. Dafür aber umso mehr bruchgefährdet.

Heißt aus meiner Sicht: Eine kritisierte Kunstoffrückseite gehört zumindest auch auf die positive Seite als stabiler etc

Angelus
Gast
Angelus

Freude, DAS hier ist reines Mutmaßen, gepaart mit einer bösartigen Unterstellung:

„Der Grund hierfür liegt schlichtweg in der Schikane derjenigen Käufer, die nicht gewillt sind, mehr als 300€ für Ihr Smartphone auszugeben.“
Quelle: https://www.chinahandys.net/samsung-galaxy-a40-testbericht/

In einem Testbericht erwarte ich mir Objektivität – und nicht eine Dokumentation der Laune des Testers.

Marius
Gast
Marius

Das ist kein Mutmaßen sondern Verkaufsstrategie. Gleiches Spiel war damals beim Galaxy A6 und A6 Plus. Hab mein Handy deswegen zurückgegeben. Wenn du es nicht einsehen möchtest, okay. Fakt ist, dass Samsung die günstigen Geräte künstlich abwertet. Jedes AMOLED kann theoretisch Always-On und wenn man es einmal programmiert hat, kann man es auch ohne großen Aufwand auf andere Geräte bringen. Beim Galaxy A50 geht’s doch auch… Ich finde es gut, dass das hier thematisiert wird. Computerbild hat das in Ihrem „Test“ nicht einmal bemerkt.

Sunatnight
Gast
Sunatnight

Ein tolles Gerät, bin bis jetzt sehr zufrieden.
Jedoch fehlt die Funktion always on Display erheblich, da auch keine benachrichtigungs LED verbaut ist, muss man immer den Display manuell einschalten, um zu sehen ob etwas eingegangen ist. Dies per App nachrüsten ist für mich keine richtige Option, da diese den Akku leer saugen (div. Apps bereits versucht).
Kann man die Option nach einem rooting offiziell aktivieren per Samsung apk? Weil ohne root wird die apk nicht installiert.

Lui
Gast
Lui

Ich nutze ebenfalls das A40 zum Thema Fehlendes Always on war ich auch sehr überrascht. Abhilfe schaft da die App AcDisplay, welche in meinen Augen die Always in Funktion bestens ersetzt.