Ulefone Note 16 Pro Test

Getestet von Manuel am Bewertung: 68%
Vorteile
  • aktuelles Android 13
  • gute Speicherausstattung
  • guter Empfang
  • großer Lieferumfang
  • zahlreiche Sensoren
  • ausreichend Leistung
Nachteile
  • schwache Akkulaufzeit
  • langsames Laden
  • geringe Bildschirmhelligkeit
  • kleine Verabeitungsmängel
  • kein NFC
Springe zu:
CPUUnisoc Tiger T606 - 2 x 1,6GHz + 6 x 1,6GHz
RAM8 GB RAM
Speicher256 GB
GPUMali-G57 MP1 - 650MHz
Display 1600 x 720, 6,5 Zoll 60Hz (IPS)
Betriebssystem - Android 13
Akkukapazität4400 mAh
Speicher erweiterbar Hybrid

Hybrid
Hauptkamera50 MP + 2MP (dual)
Frontkamera8 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussJa
EntsperrungFingerabdruck
4G1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 19, 20, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
NFCNein
SIMDual - nano
Gewicht186 g
Maße165,4 x 8,7 x 76,4 mm
Antutu (v10)268218
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am04.08.2023

Der heutige Test dreht sich um das Ulefone Note 16 Pro. Die letzten zwei Wochen hat es mein Samsung Galaxy S20 FE ersetzt. Für um die 135 € erwarten euch 4 oder 8 GB RAM, 128 oder 256 GB Festspeicher, Android 13 und eine auf dem Papier sinnvolle Hauptkamera mit 50 Megapixel.

Für das Low-Budget Segment sind dies gute Argumente und im Folgenden werde ich die einzelnen Aspekte des Smartphones näher beleuchten. Ich habe die blaue Variante mit 256 GB Festspeicher im Test, wobei Ulefone noch zwei weitere Farben anbietet.

Ulefone Note16Pro farben

Farben

Lieferumfang des Ulefone Note 16 Pro

Den ersten Pluspunkt kann das Ulefone Note 16 Pro beim Lieferumfang sammeln. Er ist umfangreich, wie man es von den kleineren Herstellern gewohnt ist.

Ulefone Note 16 Pro Lieferumfang

Lieferumfang des Ulefone Note 16 Pro

Neben dem Smartphone selbst liegt noch ein 10W Ladegerät, ein USB-C Kabel, TPU-Schutzhülle, Sim-Nadel und der übliche Papierkram bei. Die Displayschutzfolie wurde vom Hersteller blasenfrei auf das Display aufgebracht.

Design und Verarbeitung

Beim ersten Kontakt mit dem Ulefone Note 16 Pro trat definitiv ein Wow-Effekt bei mir ein. Der glänzende Rahmen in Verbindung mit der matten Rückseite und dem Kameramodul schindet Eindruck. Beim zweiten Blick kam dann die leichte Ernüchterung. Außer dem Display ist das Ulefone komplett aus Kunststoff gefertigt und 186 Gramm schwer. Dabei sind die Abmessungen von 165,4 x 8,7 x 76,4 Millimeter schon recht groß für ein 6,52 Zoll großes Display. Dementsprechend fallen auch die Displayränder aus, mit jeweils 4,3 mm an den Seiten, 5 mm an der Oberseite und 9,7 mm großem Kinn an der Unterseite. Die Kamera ragt auf der Rückseite insgesamt 2,5 mm aus dem Gehäuse, wird aber von der beiliegenden Hülle gut geschützt und das Smartphone wackelt nicht auf Tischen.

Sämtliche Tasten befinden sich auf der rechten Seite und sind gut mit dem Daumen zu erreichen. Oben ist die Laut/Leise-Wippe und darunter der gute Fingerabdruckscanner. Die Druckpunkte sind klar zu spüren. Auf der Unterseite befindet sich das Mikrofon, USB-C-Anschluss, der Monolautsprecher und der 3,5 mm Klinkenanschluss. Auf eine Benachrichtigung-LED verzichtet der Hersteller leider.

Der glänzende Rahmen aus Kunststoff zieht Fingerabdrücke magisch an und verschmiert schnell. Die matte Rückseite ist davon nicht so stark betroffen, das separate Kameramodul allerdings schon. Dieser Bereich wird auch nicht von der Schutzhülle abgedeckt, daher ist ein wenig Putzen angesagt. Das Display ist plan in einer schwarzen Kunststoffeinfassung verbaut, welches sich dann im eigentlichen Gehäuse befindet. Die Übergänge zwischen den einzelnen Komponenten sind spürbar. Gerade der Übergang zwischen Glas und dem Kunststoff war leicht spürbar und für mich beim Gleiten über das Display unangenehm. Dazu knarzt das Gehäuse bei leichtem Druck auf bestimmte Gehäuseteile. Zumindest bei meinem Testgerät hatte der Rahmen einen kleinen Fehler und war nicht vollständig in Blau lackiert. So stark der erste Eindruck war, hat im insgesamt die Verarbeitung nicht überzeugt, weil auch in diesem Preisbereich die Smartphones vernünftig verbaut sein sollten.

Display des Ulefone Note 16 Pro

Ulefone Note16Pro Display uhrzeit

Darstellung Uhrzeit

Ein 6,52 Zoll großes Display erwartet euch beim Ulefone Note 16 Pro, welche an der Spitze von einer Waterdrop-Notch für die Frontkamera unterbrochen wird. Leider beträgt die Auflösung nur 1600 x 720 Pixel und ihr könnt bei genauer Betrachtung einzelne Pixel erkennen, da die Pixeldichte nur 269 Pixel pro Zoll beträgt. Zumindest ist ein IPS-Panel mit 60 Hertz Bildwiederholungsfrequenz verbaut. Wirklich gestört hat mich die geringe maximale Displayhelligkeit von 295 Lux. Wenn die Sonne schien, hatte ich Probleme, Inhalte vom Display abzulesen. Auch die Blickwinkelstabilität war eher mittelmäßig. Ab einem Winkel von ungefähr 45° kommt es zu Einschränkungen in der Ablesbarkeit. Ein letzter Kritikpunkt betrifft die Darstellung, die Uhrzeit oben links wirkt sehr gequetscht. Die erste Zahl ist wirklich am Displayrand und es wirkt seltsam.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Ulefone Note 16 Pro Display Test

Aber es gibt nicht nur negative Punkte, sondern auch positive Punkte über das Display zu berichten. Der Hersteller erlaubt es euch, das Display umfangreich, nach euren Vorlieben zu konfigurieren. Farbtemperatur und Kontraste sind einstellbar, ebenso wie eine terminierte Reduzierung des Blaulichtanteils bei Nacht. Der Helligkeitssensor arbeitet schnell und zuverlässig. Auch werden alle 10 Finger gleichzeitig erkannt.

Wie bei den meisten kleineren Herstellern müsst ihr mit Widevine Level 3 zufriedengeben und den üblichen Einschränkungen bei den Streamingdiensten leben. Filme und Serie werden dann in der SD-Auflösung auf eurem Display wiedergegeben. YouTube ist von der Einschränkung nicht betroffen.

Leistung und System

Wie viele andere kleinere Hersteller vertraut auch Ulefone bei seinem Note 16 Pro auf einen Prozessor der Firma Unisoc. Der T606 ist eine Octa-Core-CPU aus dem Jahr 2019 und wird in 12 nm produziert. Dabei wird die CPU von 8 GB RAM unterstützt und bei meinem Testgerät mit 256 GB Festspeicher. Allerdings bietet Ulefone insgesamt drei Varianten an.

  • 4 GB RAM / 128 GB Festspeicher
  • 8 GB RAM / 128 GB Festspeicher
  • 8 GB RAM / 256 GB Festspeicher

Von der 4 GB Variante würde ich abraten, da sich der Aufpreis für doppelten Arbeitsspeicher in Grenzen hält und Android 13 sich mit mehr Arbeitsspeicher besser anfühlt.

Antutu (v9)
Geekbench Single (v5)
Geekbench Multi (v5)
3D Mark (Slingshot)
3D Mark (Wildlife)

Für den Low-Budget-Bereich ist die verbaute Hardware vollkommen in Ordnung, da der Arbeitsspeicher ausreichend schnell ist und auch der Festspeicher dem in nichts nachsteht. Einzig der Prozessort bremst ein wenig aus und Animationen von Android ruckeln manchmal ein klein wenig. Auch die eine oder andere Gedenksekunde beim Nutzen von Apps muss man einplanen. Aufwändige Websites stellten die CPU ebenfalls vor kleinen Problemen. Dafür muss ich aber die Multitaskingfähigkeit loben, denn diese war gut. Die genutzten Apps wurden lange im Arbeitsspeicher gehalten. Zur Erweiterung des Festspeichers steht euch ein Micro-SD-Slot zur Verfügung. Wer möchte, kann auch den Arbeitsspeicher um bis zu 8 GB auf 16 GB vergrößern. Ich würde von diesem Feature aber persönlich abraten.

Für die grafische Darstellung ist eine Mali-G57 mit nur einem Cluster verbaut. Daher können einfache Casual-Spiele gespielt werden, damit ist aber die Leistungsfähigkeit erschöpft. Alles in allem ist die Leistung der Ulefone Note 16 Pro ausreichend, bietet aber auch keine Zukunftssicherheit.

Betriebssystem des Ulefone Note 16 Pro

Das Ulefone Note 16 Pro nutzt Android 13 als technischen Unterbau und ist nahezu unverändert. Der Hersteller hat nur ein paar Schriftarten und Widgets angepasst. Während meines Tests hat der Ulefone ein Update herausgebracht und den Sicherheitspatch auf den aktuellen Stand angehoben. Ob in Zukunft noch viele weitere Updates erfolgen werden, wage ich zu bezweifeln. Während der Nutzung kam es zu keinen Abstürzen oder sonstigen Komplikationen. Des Weiteren sind mir keine Übersetzungsfehler aufgefallen. Ausdrücklich positiv möchte ich auch den Fingerabdruckscanner erwähnen, der tadellos funktioniert und mich nicht so sehr im Stich gelassen hat, wie beim Samsung Galaxy S20 FE.

Zur Entsperrung steht alternativ noch Face-Unlock zur Verfügung, neben den üblichen Verfahren. Leider ist der Face-Unlock im Gegensatz zum Fingerabdruckscanner sehr träge. Auf zusätzliche Software oder Bloatware verzichtet Ulefone, damit kann das Note 16 Pro in diesem Punkt überzeugen.

Zusätzliche Systemfeatures

Das Ulefone Note 16 Pro noch ein paar Brüder im Outdoorbereich und ein paar Features von der Armor-Serie findet ihr auch hier. Ulefone hat einen “Werkzeugkasten” mit mehr oder weniger sinnvollen Tools installiert, wie eine Wasserwaage, Winkelmesser, Höhe messen und mehr. Exzellent für die Handwerker unter uns, falls man etwa gerade keine Wasserwaage zur Hand hat. Ich habe das Feature mal getestet und war überrascht, wie genau das Smartphone war. Erfreulich ist, dass gleich in beide Richtungen gemessen wird, quer wie längs. Zusätzlich wurden noch “Notfallinformationen” installiert, die den Nutzer bei Gefahren warnen soll. Ob das Feature in Deutschland genutzt wird, weiß ich leider nicht.

Kamera des Ulefone Note 16 Pro

Das Ulefone Note 16 Pro ist eine ehrliche Haut und versucht nicht durch Fake-Sensoren mehr vorzutäuschen, als wirklich vorhanden ist. Insgesamt sind drei Sensoren verbaut.

  • Hauptkamera: 50 MP Samsung S5KJN1, f/1.8
  • Makro-Zoom-Kamera: 2 MP GC_gc02m1
  • Frontkamera: 8 MP Sony IM219, f/2.0

Der Hersteller gibt alle Spezifikationen zu seinen Sensoren an und es sticht klar der 50-MP-Sensor JN1 von Samsung hervor. Der war in der Vergangenheit eine kleine Wundertüte. Im Kameravergleich mit dem Oppo Find X6 (Zum Test) hat er mich vollkommen überzeugt, daher war ich auf die Aufnahmen gespannt

Tageslichtaufnahmen

Grundsätzlich gelingen der Hauptkamera gute Bilder, solange genug Licht zur Verfügung steht. Die Beleuchtung stimmt und auch der Kontrast. Allerdings schärft die Software die Bilder zu stark nach. Bei vielen unterschiedlichen Strukturen bekommt die Kamera Probleme, wie man gut an der Wiese erkennen kann. Oder auch die Baumdarstellung, sobald man ein wenig in das Bild zoomt. Auch die Farbdarstellung ist nicht korrekt. Die Farben werden relativ stark verstärkt. Insgesamt hatte ich mir mehr von diesem Sensor versprochen.

Es steht euch ein 10x digitaler Zoom zur Verfügung, wobei das Ergebnis eine mittlere Katastrophe ist. Daher kann ich nur davon abraten, diesen zu nutzen.

Was mir wirklich aufgefallen ist, wie schlecht die Kamera mit Gegenlicht zurechtkommt. Gerade im ersten Bild scheint es so, als würde man in sehr grelles Licht schauen, was nicht der Fall war an diesem Tag. Licht und Schatten nah beieinander liegen der Kamera einfach nicht.

Wirkliche Unterschiede zwischen Bilder mit HDR oder ohne konnte ich nicht wirklich feststellen. Die Farben fallen ein kleines Stück noch satter aus. Gleichwohl bietet die Kamerasoftware einen HDR-Modus an.

Es können schöne Bilder in Dämmerung entstehen und der Sensor ist gut für dieses Szenario und Preisklasse. Das Rauschen hält sich in Grenzen und auch lange Belichtungszeiten werden gut ausgeglichen. Wie man an der Katze aber erkennen kann, sind feine Strukturen wie Haare dann aber die Grenze. Trotzdem hat mich die Kamera in diesem Punkt überzeugt.

Die Innenaufnahmen der Hauptkamera sind gut. Leider übertreibt es die Software wieder mit den Farben. Wie schon bei den Außenaufnahmen gesehen überfordert die Software viele Details. Zum Rande des Puzzles gehen die Details verloren, gleichzeitig werden die Spiegelungen des Glases aufgezeichnet. Enttäuschenderweise musste ich den Fokus oftmals manuell setzen, da der Autofokus nicht immer die richtige Entscheidung getroffen hat.

Nachtaufnahmen

Über die Qualitäten bei Nacht gibt es nicht viel zu berichten. Es muss zumindest ein wenig Licht vorhanden sein, damit Aufnahmen gelingen. Seltsamerweise konnte ich unter gleichen Bedingungen noch ein Selfie von mir machen, die Hauptkamera konnte nur die Lichtquelle ablichten. Daher ist die Kamera für reine Nachtaufnahmen ungeeignet.

Makrokamera

Da die Makrokamera mit nur 2 Megapixel ausgestattet ist, sollte man keine Wunderdinge erwarten. Ja, der Sensor funktioniert, aber das ist das einzig Positive. Man kann auf den ersten Blick das Rauschen erkennen. Doch den geringen Fixfokus wird auch nur ein kleiner Bereich des Bildes in der richtigen Schärfe aufgezeichnet. Unten seht ihr im Vergleich das gleiche Bild mit der Hauptkamera. Daher würde ich klar immer zur Hauptkamera raten.

Frontkamera

Die Frontkamera hat mich positiv überrascht. Auch wenn der IMX219 schon ein wenig älter ist, überzeugt er mich in diesem Smartphone. Meine Hautfarbe wurde meistens korrekt getroffen, außer im direkten Gegenlicht. Aber Schärfe und der korrekte Fokus stimmen. Auch die Abgrenzung vom Hintergrund gelingt gut. Sogar bei Nacht, mit ein wenig Licht, konnte ich einen Schnappschuss machen.

Video

Das Ulefone Note 16 Pro kann Videos mit der rückwärtigen Kamera bis zu 1080p und 30 FPS aufzeichnen. Zusätzlich kann die Aufzeichnung elektronisch stabilisiert werden, welches auch relativ gut gelingt, wie im Video zu sehen ist. Auch die Soundqualität war ok. Die Frontkamera beschränkt die Auflösung auf 720p mit 30 Hz. Leider sind diese Videos nicht stabilisiert. Insgesamt wird euch ein guter Standard in dieser Preisklasse geboten.

Insgesamt sind die Kameras in Ordnung für den anvisierten Preis des Smartphones. Die Hauptkamera fällt ein wenig ab, dafür ist die Frontkamera besser als erwartet. Trotzdem hätte ich mir vom JN1 Sensor mehr versprochen.

Konnektivität und Kommunikation

Ulefone Note 16 Pro SIM Netz EMpfang

Durch das Kunststoffgehäuse kann das Ulefone Note 16 Pro in diesem Punkt glänzen. Zwar steht bedingt durch den Prozessor maximal 4G / LTE zur Verfügung, dafür ist der Empfang wirklich stark. Die SAR-Werte für das Note 16 Pro betragen 0,621 W/kg für den Kopf und 0,828 W/kg für den Körper. Mein Samsung Galaxy S20 FE als Vergleichsgerät wird übertrumpft und das Gerät hält den Kontakt zur 4G-Funkzelle sehr lange. Da ich sehr nahe zur dänischen Grenze wohne, konnte ich den Wechsel zwischen den einzelnen Providern testen. Auch das hat das Ulefone Note 16 Pro mit Bravour bestanden. Die Gespräche mit dem Smartphone sind angenehm und mein Gegenüber klar zu verstehen und auch ich wurde gut verstanden. Dabei unterstützt das Smartphone folgende Bänder und auch das wichtige Band 20 ist dabei.

  • 2G: B2, B3, B5, B8
  • 3G: B1, B2, B4, B5, B8
  • 4G: B1, B2, B3, B4, B5, B7, B8, B12, B17, B19, B20, B28, B34, B38, B39, B40, B41, B66

Zusätzlich wird VoLTE und VoWiFi vom Smartphone unterstützt. Der WiFi-Empfang mit WiFi 5 lässt sich als durchschnittlich bezeichnen. Sobald mehr als zwei Wände zwischen dem Smartphone und Router stehen, fallen die Übertragungsraten stark ab.

Gut dagegen war der GPS-Empfang. Im Gebäude hat der GPS-Fix nicht funktioniert, dafür innerhalb weniger Sekunden außerhalb des Gebäudes und dort relativ genau. Dabei greift das Smartphone auf die üblichen vier Navigationssysteme GPS / GLONASS / Beidou / Galileo zurück und wird zusätzlich von einem elektronischen Kompass unterstützt. Generell sind alle notwendigen Sensoren wie Beschleunigungssensor, Lichtsensor, Annäherungssensor und E-Kompass verbaut. Nur auf NFC muss verzichtet werden.

Etwas mau sieht beim Thema Bluetooth aus. Es wird zwar der Standard 5.0 bereitgestellt, als Audiocodec stand mir nur SBC zur Verfügung. AAC oder andere Codecs wurden nicht unterstützt. Als kleiner Ausgleich ist ein 3,5mm Klinkenanschluss verbaut, welcher einen guten Klang liefert, solange die Impedanz des Kopfhörers nicht zu hoch ist. Mein OneOdio Pro 50 reizte den Anschluss voll aus. Zusätzlich wird dieser Anschluss benötigt für das integrierte FM-Radio. Ulefone verbaut einen Monolautsprecher mit einem mäßigen Klang, dafür einer hohen Lautstärke.

Ulefone Note16Pro Kopfhoerer

Akkulaufzeit des Ulefone Note 16 Pro

Ulefone Note 16 Pro PCMark

Der Akku ist beim Ulefone Note 16 Pro mit 4400 mAh eher klein bemessen, da die CPU schon ein wenig älter ist und auch das IPS-Panel gefühlt ein wenig mehr Energie verbraucht als die Konkurrenz. So erreichte das Smartphone nur eine enttäuschte Laufzeit von 7:44 im Akkutest von PC-Mark. Solange man die automatische Regulierung der Helligkeit aktiviert, kommt man bei moderater Nutzung trotzdem über den Tag. 1 Stunde YouTube Wiedergabe schlägt mit 16 Prozent Akkuverlust ebenfalls überdurchschnittlich zu Buche.

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Beim Laden des Smartphones sollte man Geduld mitbringen, da es maximal mit 10 Watt geladen werden kann und die Ladekurve dazu sehr flach verläuft. Über zwei Stunden werden benötigt, um das Smartphone auf die vollen hundert Prozent zu laden, das letzte Prozent allein hat über 11 Minuten gedauert. Die Akkulaufzeit des Ulefone hat mich nicht überzeugt. Zusammen mit der langen Ladezeit ist es keine Empfehlung wert, falls man Smartphone mit einer langen Nutzungsdauer sucht.

Quellen

Testergebnis

Getestet von
Manuel

Licht und Schatten wechseln sich beim Ulefone Note 16 Pro ab. Natürlich ist es ein Einsteigergerät für die Grundbedürfnisse, aber die geringe Akkulaufzeit schränkt doch sehr ein. Auf der positiven Seite steht das Android 13 System, der gute Fingerabdruckscanner, die gute Selfie-Kamera und der hervorragende Empfang. Dagegen stehen die kleinen Verarbeitungsmängel, die geringe Displayhelligkeit und eben die Akkulaufzeit. Von mir erhält das Ulefone Note 16 Pro keine Empfehlung, dafür ist die Konkurrenz auch in diesem Preisbereich zu stark.

Als Alternativen würde ich das Samsung Galaxy A13, Cubot P80 oder Realme C31 vorschlagen. Sie bieten zu einem ähnlichen Preis eine insgesamt bessere Leistung.


Gesamtwertung
68%
Design und Verarbeitung
70 %
Display
60 %
Leistung und System
75 %
Kamera
70 %
Konnektivität
80 %
Akku
50 %

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Reimund Barnau
Gast
Reimund Barnau (@guest_106291)
2 Monate her

Ich habe mir ein ulefon Note 16 gekauft. Leider ist der Simkartenhalter defekt. Versuche seitdem krampfhaft über das Internet einen neuen zu bestellen, kann aber keinen Anbieter dafür finden (außer Ali-Express, die,liefern jedoch nicht nach Deutschland). Kann mir jemand da weiterhelfen ?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
2 Monate her
Antwort an  Reimund Barnau

Hey, logisch, einfach direkt an Ulefone wenden, die helfen da problemlos mit einem Ersatzteil weiter.https://www.ulefone.com/about/contact-us.html

Beste Grüße

Jonas

Klaus M.
Gast
Klaus (@guest_99495)
9 Monate her

Ulefone halt.
Bisschen Glitzer (Rahmen), aber alles nur Blendwerk für ein mieses Smartphone.
Nie wieder.

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_99489)
9 Monate her

Ulefone baut hervorragende Outdoor-Smartphones, aber die normalen Geräte überzeugen leider schon seit Jahren nicht mehr.

Mike
Gast
Mike (@guest_99486)
9 Monate her

Das habe ich doch ein Deja-vu, Teil 2. Die Specs habe ich doch schonmal in gleicher oder leicht-abgewandelter Form beim Blackview A85, sowie Oscal C80 bzw. C70, dem AGM Note N1, dem Cubot Note 50 oder Nokia G22 gesehen.

Stellt hier TCL als ODM im Baukastensystem eine leicht abgewandelt Smartphone-Geschmacksvariante für die o.g. Firmen her? Wie kommt’s, dass hier Markt aktuell im Niedrigpreissegment mit dieser UniSoc-Armee geflutet wird? Gab es die umsonst?

@CH: Wisst ihr da mehr?

PanEuropean
Gast
PanEuropean (@guest_99485)
9 Monate her

Enttäuschend !

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