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Vivo X Fold 3 & 3 Pro vorgestellt

Vivo mischt den Foldable Markt auf! Nachdem zuletzt Oppo und OnePlus mit dem Oppo Find N3 (zum Test), respektive dem OnePlus Open, auf sich aufmerksam machen konnten, ist nun Vivo an der Reihe. Mit dem Vivo X Fold 3 und dem X Fold 3 Pro sind es direkt zwei neue Foldables, die der chinesische Hersteller vorgestellt hat. Was die beiden Geräte ausmacht und wo die Unterschiede zwischen ihnen liegen, erfahrt ihr jetzt!

Design

Vivo X Fold 3 1
Vivo X Fold 3
Vivo X Fold 3 4
Vivo X Fold 3 Pro
Größe 160 x 72,7 x 10,2mm 160 x 72,6 x 11,2mm
Gewicht 219g 236g
CPU Snapdragon 8 Gen 2 - 1 x 3,2 GHz + 4 x 2,8 GHz + 3 x 2,0 GHz Snapdragon 8 Gen 3 - 1 x 3,3GHz + 3 x 3,15Ghz + 2 x 2,26GHz
RAM 12 GB RAM, 16 GB RAM 16 GB RAM
Speicher erweiterbar Nein Nein
Display 2748 x 1172, 6,5 Zoll 120Hz (AMOLED) 2748 x 1172, 6,5 Zoll 120Hz (AMOLED)
Betriebssystem Android 14, OriginOS Android 14, OriginOS
Akku 5500 mAh (80 Watt) 5700 mAh (100 Watt)
kabelloses Laden
Kameras 50 MP + 50MP (dual) + 50MP (triple) 50 MP + 50MP (dual) + 64MP (triple)
Frontkamera 32 MP 32 MP
Anschlüsse USB-C, Dual-SIM USB-C, Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41

Das neue Vivo X Fold 3 definiert sich vor allem über sein Äußeres. Durchaus zurecht, immerhin haben wir es hier mit einem der dünnsten Foldables der Welt zu tun. Gerade mal 4,7 Millimeter misst das Gerät im entfalteten Zustand, zusammengefaltet sind es 10,2 Millimeter. Die Höhe liegt dabei bei 160 Millimeter und die Breite bei 72,2 Millimeter, bzw. 142,7 Millimeter im entfalteten Zustand. Das Gewicht ist dabei mit 219 Gramm für ein Foldable echt gering. Zum Vergleich: Ein Oppo Find N3 kommt auf eine Dicke von 11,9 Millimeter und ein Gewicht von 245 Gramm. Ein Samsung Galaxy S24 Ultra (zum Test) kommt auf 232 Gramm und 8,6 Millimeter.

Das Vivo X Fold 3 Pro ist insgesamt etwas wuchtiger. 160 x 72,6 x 11,2 Millimeter misst das teurere Modell im gefalteten Zustand, entfaltet sind es 160 x 142,4 x 5,2 Millimeter. Das Gewicht des Geräts liegt bei 236 Gramm. Beide Foldables sind in Schwarz und Weiß verfügbar. Insgesamt sehen sich die Modelle sehr ähnlich. Man setzt auf eine Rückseite aus einem Faserverbundwerkstoff. Der soll von der Textur her glasähnlich sein, während er über eine deutlich höhere Stabilität als dieses verfügen soll. Mittig in der Rückseite beider Geräte sitzt der Kamerahügel, in dem jeweils 3 Kameras angeordnet sind. Die Positionierung der Sensoren unterscheidet sich bei den sonst gleich aussehenden Smartphones. Das Vivo X Fold 3 Pro ist nach IPX8 wasserdicht.

Display des Vivo X Fold 3 und 3 Pro

Beim Display setzten beide Versionen des X Fold 3 auf die gleichen starken Specs. 8,03 Zoll misst das innere Display, das Seitenverhältnis liegt bei 4 zu 3,55. 2480 x 2200 Pixel sorgen für eine scharfe Pixelverteilung von 414 Pixel pro Zoll. Das Frontdisplay kommt auf eine Diagonale von 6,53 Zoll und eine Auflösung von 2748 x 1172 Pixel (457 Pixel pro Zoll). Beide Panels setzen auf AMOLED und LTPO Technologie. Die Bildwiederholungsrate ist somit zwischen 1Hz und 120Hz variabel, die Farben kräftig – inklusive echtem Schwarz. Seit der letzten Foldable-Generation sind die Displays eigentlich durch die Bank erstklassig. Das gilt auch hier, einen großen Unterschied zu den etwas älteren Geräten wird man wohl nicht sehen.

Leistung und System

Bei der Leistung unterscheiden sich die beiden Foldables wieder mehr. Während das Vivo X Fold 3 Pro auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 setzt, kommt im X Fold 3 ohne Pro noch der Snapdragon 8 Gen 2 zum Einsatz. In der Pro-Version ist somit der aktuell schnellste Prozessor von Qualcomm verbaut, in der normalen Version der zweitschnellste. In der Praxis sollte das kaum einen Unterschied machen und beide Prozessoren auch über Jahre hin noch Freude machen. Wir blenden euch die Benchmarkergebnisse des Oppo Find X7 Ultra (zum Test) mit Snapdragon 8 Gen 3 und Find X6 Pro mit Snapdragon 8 Gen 2 ein. Beide Prozessoren sind momentan eigentlich durch keine realistische Aufgabe in die Knie zu zwingen.

Antutu (v9)
Geekbench Single (v5)
Geekbench Multi (v5)
3D Mark (Wildlife Extreme)

Beide Smartphones setzten auf LPDDR5X RAM und UFS 4.0 Massenspeicher – die schnellsten aktuell verfügbaren Standards. Für das Vivo X Fold 3 sind die Speicherkonfigurationen 12/256GB, 16/256GB, 16/512GB und 16/1024GB verfügbar, für das Pro Modell 16/512GB und 16/1024GB. Systemseitig können wir uns auf OriginOS 4 auf Android 14 Basis freuen. Das System wird mit einigen Anpassungen an die Benutzung auf einem faltbaren Smartphone ausgeliefert. Die in China veröffentlichen Smartphones kommen natürlich mit dem auf asiatische Nutzer zurechtgestutzten OriginOS. Die deutsche Sprache sollte aber wie immer vorhanden sein und auch der Playstore lässt sich einfach installieren.

Kameras

Vivo X Fold 3 8 1

In dieser Kategorie sind die Vorzüge der Pro-Version wohl am deutlichsten. Beide Smartphones setzen auf 3 Kameras, Hauptkamera, UWW und Zoomkamera. In den Details unterscheiden sich die beiden Setups dann aber doch etwas.

Vivo X Fold 3 Pro

  • Hauptkamera: 50MP, f/1,68, 1/1,3″, OIS
  • UWW: 50MP, f/2.0, 1/2,76″, 119°
  • Zoomkamera: 64MP, f/2.57, 1/2″, OIS, 3X Zoom
  • Selfie: 32MP, f/2.4

Vivo X Fold 3

  • Hauptkamera: Sony IMX920, 50MP, f/1,75, 1/1,49″, OIS
  • UWW: Samsung JN1, 50MP, f/2.0, 1/2,76″, 119°
  • Zoomkamera: Sony IMX816, 50MP, f/1.85, 1/2,92″, 2X Zoom
  • Selfie: 32MP, f/2.4

Als Kamerapartner ist Zeiss mit dabei. Auf dem Papier klingt auch das Pro Modell nicht ganz nach Kameraflaggschiff, aber eben fast. Mehr dürfen wir von den faltbaren Smartphones aktuell wohl nicht erwarten. Interessant wird, ob das Vivo Pro Modell am Oppo Find N3 vorbeiziehen kann.

Konnektivität und Akku

Natürlich handelt es sich bei beiden Smartphones um Dual SIM Geräte. Beide Smartphones verstehen sich mit bis zu zwei Nano-SIM-Karten. Verfügbar sind folgende Netzfrequenzen:

  • 4G TD-LTE: B34/B38/B39/B40/B41/B42/B1/B2/B3/B4/B5/B7/ B8/B12/B17/B18/B19/B20/B25/B26/B28/B66
  • 5G: n1/n2/n3/n5/n7/n8/n12/n20/n25/n26/n28/n66/n38/n40/n41/n77/n78

Damit ist das in Deutschland wichtige LTE Band 20 mit an Bord, einem Import steht von dieser Seite also nichts im Wege. Ansonsten setzt das Vivo X Fold 3 (Pro) auf aktuelle Konnektivitätsstandards. Mit dabei ist WiFi 7 und Bluetooth 5.3 (5.4 in der Pro-Version), geortet wird über GPS, Beidou, Glonass, Galileo und QZSS. NFC ist natürlich auch mit an Bord. Das Gleiche gilt für Face-Unlock über die Kamera und einen Fingerabdrucksensor. Dieser ist in der normalen Version im Powerbutton integriert, das Pro setzt auf einen Scanner unter dem Display – bzw. zwei Scanner. Einen Innen und einen Außen.

Vivo X Fold 3 Akku

Beim Akku kann Vivo dann noch mal so richtig vorlegen. Trotz der geringen Dicke des Fold 3  schafft der chinesische Hersteller es, eine Akkukapazität von 5500mAh (aufgeteilt in zwei Zellen) zu verbauen. Im Pro Modell sind es sogar ganze 5700mAh. Bedenkt man, dass Oppo gerade mal auf 4800mAh in seinem Foldable kommt und Samsung auf noch weniger, eine sehr beeindruckende Leistung. Die Ladegeschwindigkeit kann sich mit 100 Watt (Pro Modell), bzw. 80 Watt (Standard Modell) ebenfalls mehr als nur sehen lassen! Außerdem lädt das Vivo X Fold 3 Pro auf Wunsch auch mit bis zu 50 Watt kabellos. Wer per Kabel lädt, nutzt dazu den USB-C 3.2 Anschluss an der Unterseite der Smartphones.

Einschätzung und Preis zum Vivo X Fold 3 und 3 Pro

Preise 12/256GB 16/256GB 16/512GB 16/1024GB
Vivo X Fold 3 895€ 960€ 1025€ 1150€
Vivo X Fold 3 Pro 1280€ 1410€

Sehr interessant, was Vivo da abliefert! Beide Geräte klingen wirklich vielversprechend und – besonders schön – das Non-Pro-Modell ist nicht einfach nur so konzipiert, dass sich möglichst viele Leute dann doch für das Pro entscheiden. Mit seinem schmalen Gehäuse, dem geringen Gewicht und dem großen Akku ist das Vivo X Fold 3 auf jeden Fall eine Überlegung wert!

Das Pro Modell liefert dann auf dem Papier das aktuell stärkste Foldable Paket überhaupt. Als erstes Fold-Smartphone setzt es auf den Snapdragon 8 Gen 3. Dazu kommen starke Display Specs, ein Fingerabdrucksensor unter dem Display und ein noch größerer Akku. Sehr spannend! Wir freuen uns sehr auf die beiden Vivo X Fold 3 Modelle! Leider wird vor allem das Vivo X Fold 3 Pro richtig teuer werden. Ob sich der Preis lohnt, finden wir dann hoffentlich bald in einem Test heraus.

Quellen

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xbox018
Gast
xbox018 (@guest_106624)
22 Tage her

Android Auto funktioniert leider nicht und auch das Google Backup (aller Apps & Settings) auf GDrive hat bei meinem Xiaomi XN nicht funktioniert – Cell Broadcast und Google System Updates funktionieren laut meinen Stand bei CN Modellen ebenfalls nicht, das sollte man beachten.

Tony99
Mitglied
Mitglied
Tony99(@tony99)
22 Tage her
Antwort an  xbox018

Das ist nichts neues. Bei CN Geräten muß man halt hierzulande mit ein paar Einschränkungen leben .
Was ist denn ein Xiaomi XN?

xbox018
Gast
xbox018 (@guest_106663)
20 Tage her
Antwort an  Tony99

Nichts Neues, ja – aber der Hinweis fehlt und man sollte das beachten. Sorry, vertippt, meinte mein Xiaomi als CN Edition (hatte das Mix Fold 2)

Dirk
Gast
Dirk (@guest_107344)
11 Stunden her
Antwort an  Tony99

Ein paar? Was passiert, wenn das Vivo defekt ist? Wo bitte soll es repariert werden? Die Software ist nicht für den Einsatz in der EU / Google ausgelegt.

Das Ding ist viellekcjt für ein paar Nerds interessant und dafür ist es hierzulande auch noch viel zu teuer.

UEW
Mitglied
Mitglied
UEW(@uew)
21 Tage her
Antwort an  xbox018

Cell Broadcast war zumindest bei meinem alten Mi9Lite kein Problem.

Wackelohr
Mitglied
Mitglied
Wackelohr(@wackelohr)
22 Tage her

Hallo, und Euch allen ein schönes Osterfest!

Wer soll das bezahlen?
Wer hat das bestellt?
Wer hat so viel Pinkepinke?
Wer hat so viel Geld?
Gruß Georg

Tony99
Mitglied
Mitglied
Tony99(@tony99)
22 Tage her
Antwort an  Wackelohr

Nun ja, das XF3 ohne Pro ist sicherlich nicht das teuerste Device, das hier jemals vorgestellt wurde.

Davon abgesehen, halte ich den Importpreis bei einem Kauf bei zB wondamobile.com für ca 1080 Euronen ( ca 1200 USD bei anderen Importeuren ) in der Holzklassen Ausführung für , bezogen auf die Specs und die generellen Preise für Foldables , für , ja schon, überraschend ” günstig “.

Ebenso frohe Ostern 😉.

Paxi
Gast
Paxi (@guest_106637)
21 Tage her
Antwort an  Wackelohr

kennst du die Preise der anderen Foldables nicht?
die Preise gehen für das Monster hier doch voll fit im Vergleich?

Wackelohr
Mitglied
Mitglied
Wackelohr(@wackelohr)
21 Tage her
Antwort an  Paxi

Hallo,
ist ein Porsche ein Billigauto, weil es einen Brabus für 1 Mio. gibt?
Gruß Georg

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
21 Tage her
Antwort an  Wackelohr

Servus Georg,

also Troll-Beiträge war ich bislang von dir nicht gewohnt. Wäre super, wenn du das unterlässt. Du kannst auch unabhängig davon frohe Ostern wünschen 😉.

Frohe Ostern und beste Grüße

Jonas

Paxi
Gast
Paxi (@guest_106658)
21 Tage her
Antwort an  Wackelohr

naja das eine ist ne Sonderanfertigung und das andere ein Massenprodukt.

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