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Cubot Note 9 mit Android 11 und großem Akku für unter 100 Euro vorgestellt

Mit dem Cubot Note 9 präsentiert der Hersteller aus China ein weiteres Budget-Smartphone. Diesmal lautet das Ziel, die Preisklasse unter 100 Euro unsicher zu machen. Dafür sind unter anderem ein sehr großer Akku, aktuelles Android 11 und LTE mit an Bord. Im Vergleich zu anderen Handys aus der Einsteigerklasse ist der neue Sprössling relativ kompakt. Alle technischen Daten und Preise lest ihr im folgenden Artikel.

Cubot Note 9 Banner I

Abmessungen, Anschlüsse & Design

Das Cubot Note 9 erscheint in den Farbvarianten Schwarz und Grün. Das Gehäuse misst 153 x 77 x 11 Millimeter, über das Gewicht macht der Hersteller keine Angaben. Das hauptsächlich verwendete Material ist Kunststoff.

Cubot Note 9 in Grün

Beginnen wir unsere Tour auf der Rückseite, die mit ihrem runden Kameraelement und dem vertikalen Balken durchaus spannend aussieht. Obwohl die Oberfläche wegen ihrer Maserung wie Leder oder zumindest Kunstleder aussieht, handelt es sich um geriffeltes Plastik. Die drei Kameras sind zusammen mit dem LED-Blitz parallel zueinander angeordnet und werden von einem schwarzen Kreis umgeben. Darunter befindet sich der bereits erwähnte Balken, der weiter unten das Logo des Herstellers und die Entsorgungshinweise integriert.

Falls ihr ihn schon auf der Rückseite vermisst habt, muss ich eure Enttäuschung bestätigen: Auch im Rahmen des Cubot Note 9 gibt es keinen Fingerabdrucksensor. Dafür sind sowohl USB-C, als auch ein Klinkenanschluss verbaut – das ist vorbildlich! Der Ein-/Ausschalter und die Lautstärkewippe befinden sich auf der rechten Gehäuseseite.

Die Vorderseite erinnert mich mit ihren dicken Displayrändern oben und unten an das Xiaomi Mi A1. Sonderlich modern wirkt das nicht, immerhin verzichtet Cubot aber auf ein Logo im Kinn unter dem Display. Das haben einige chinesische Hersteller einige Monate lang gemacht und es sah eigentlich immer schrecklich aus. Über dem eckigen Bildschirm platziert Cubot die Selfie-Kamera und die Ohrmuschel. Es soll ja durchaus Fans dieser Optik geben – das unterbrechungsfreie Display kann durchaus als Argument für das Cubot Note 9 gewertet werden.

Technische Daten des Cubot Note 9

Leistung, Speicher & Akku

Im Innern des Cubot Note 9 werkelt ein Unisoc SC9863A. Dabei handelt es sich um einen Achtkernprozessor mit Cortex A55-Kernen, von denen vier mit 1,6 GHz und vier mit 1,2 GHz takten. Für Games und andere grafikintensive Aufgaben steht eine IMG8322 von PowerVR bereit. Der Arbeitsspeicher umfasst drei Gigabyte und der erweiterbare Speicher 32 Gigabyte. Obwohl der SC9863A bereits in einigen Budget-Smartphones von BQ und Gigaset seinen Dienst verrichtet, hatten wir ihn bisher nur in Tablets – beispielsweise dem Blackview Tab 8 – im Test.

Antutu Ergebnis Geekbench Single Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis

Mit rund 118.000 Punkten im AnTuTu-Benchmark ist die Leistung in etwa gleichauf mit dem beliebten Helio P22 – unter anderem bekannt aus dem Oukitel K13 Pro. Damit lassen sich auch in günstigen Smartphones und Tablets wahrlich keine Wunder mehr bewirken. Für Instant Messaging reicht die Leistung aus, alles andere ist aber mit Ladezeiten und Rucklern verbunden.

Immerhin bei der Akkukapazität weiß das Budget-Smartphone zu überzeugen. 5.900 mAh sind in einem eher kompakten Gehäuse eine Ansage. Als kleine Kirsche auf der Sahnetorte ist das einfache Wechseln der Batterie möglich, was heutzutage zu einer Seltenheit geworden ist. Über die Ladegeschwindigkeit via USB-C gibt das Datenblatt des Herstellers keine Auskunft.

Display & Kameras

Cubot Note 9 in Schwarz

Das 5,99 Zoll große Display des Cubot Note 9 bietet aller Wahrscheinlichkeit nach nur HD-Auflösung. Einige Quellen sprechen von 1.600 x 720 Pixel, was 269 Pixel pro Zoll entsprechen würde. Aufgrund der kleinen Displaydiagonale genügt das noch für ein scharfes Bild. Es handelt sich um ein IPS-Panel ohne abgerundete Ecken.

Auch bei den Kameras ist der Hersteller nicht sonderlich gesprächig. Obwohl sich immerhin drei Linsen auf der Rückseite befinden, ist im Datenblatt nur von einer Hauptkamera mit 16 Megapixel die Rede. Wir gehen davon aus, dass es sich bei den anderen Sensoren um Dummies handelt. Eine Makrokamera wäre auch möglich, allerdings würde Cubot mit diesem Feature vermutlich offensiv Werbung betreiben. Auf der Front verbaut der Hersteller eine Selfie-Knipse mit fünf Megapixel.

Konnektivität

Bei den Funkstandards hält sich der Hersteller einmal mehr bedeckt. Bestätigt sind eigentlich nur 2G/3G/4G inklusive LTE-Band 20, Bluetooth 4.2 und WLAN im 2,4 GHz-Band. Zur Positionierung stehen GPS, GLONASS und BDS bereit. Ob VoLTE, VoWiFi, USB-OTG, NFC oder gar ein FM-Radio an Bord sind, ist derzeit nicht bekannt.

Preis, Verfügbarkeit & Fazit

Das Cubot Note 9 ist mittlerweile im Verkauf und in den EU-Lagern in Polen, Spanien und Italien verfügbar. Dadurch spart ihr euch mögliche Zollkosten und die Einfuhrumsatzsteuer. Zudem sollte das Smartphone innerhalb von wenigen Tagen bei euch eintreffen.

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Die Ausstattung des neuen Budget-Smartphones von Cubot ist gelinde gesagt etwas lückenhaft. Ihr müsst ohne Fingerabdrucksensor auskommen, habt nur 32 Gigabyte internen Speicher und zudem noch einen sehr schwachen Prozessor. Über die Kameras ist so gut wie nichts bekannt und auch die Spezifikationen des Displays behält der Hersteller lieber für sich. Das Cubot Note 20 Pro kostet unter anderem ungefähr viel, hat mit dem Helio P60 aber einen weitaus stärkeren Prozessor verbaut und integriert zudem 128 Gigabyte Speicher. Auch das Umidigi A11 könnte unter Umständen eine bessere Alternative darstellen. Insofern lohnt es sich zu warten, bis der Preis für das Handy auf etwa 80€ fällt. In der Zwischenzeit arbeiten wir auch an einem Testbericht zu dem Cubot Note 9.

Quellen

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 15.09.2021


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Stefan
Gast
Stefan (@guest_81238)
27 Tage her

Bitte mehr Infos zu relativ kompakten Geräten. Danke

Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_81200)
29 Tage her

Werden sich paar Dumme finden, die sich einfach nur vom großem Display blenden zu dem Preis blenden lassen und nach einen Tag von den Wartezeiten im System wegen viel zu schwachen Prozessor genervt sind und es zurück geben oder weiterverkaufen

Moon
Gast
Moon (@guest_81229)
27 Tage her
Antwort an  Shorty2020

6 Zoll bei 18:9 würde ich nichtmal als großes Display bezeichnen. Je länger der Screen gestreckt wird desto kleiner wird die Displayfläche insgesamt bei einer gleichbleibenden Diagonale. Mein 16:9 Phone von 2016 mit 6 Zoll Diagonale hat 99 Quadratzentimeter Screenfläche, hier bei 18:9 sind es nur noch 93 Quadratzentimeter und bei einem ach so hippen 20:9 Screen wären es dann sogar nur noch 87 Quadratzentimeter.

Günter
Gast
Günter (@guest_81272)
25 Tage her
Antwort an  Moon

1.600 x 720 Pixel ist aber leider 20:9. Nach den Bildern hatte ich auch auf 18:9 gehofft. Aber Pustkuchen, leider wieder eins im Dachlattenformat

Moon
Gast
Moon (@guest_81276)
25 Tage her
Antwort an  Günter

Die hier auf der Seite gemachte Aussage “Einige Quellen sprechen von 1600×720 Pixeln” mag zwar so sein, diese “Quellen” haben das aber offenbar erfunden. Auf der offiziellen Website von Cubot steht “Cubot Note 9 is designed with a 5.99 Inch screen with an aspect ratio of 18:9. With an immersive screen and smaller bezels, offers you a groundbreaking visual enjoyment while watching TV, playing games or shopping online.”. Daher hatte ich auch meine 18:9 Aussage 😉 Leider saugen sich viele Sites irgendwelche Daten aus den Fingern, so auch gerade erst bei Kimovil gesehen die bei den Akkus einfach per Default… Weiterlesen »