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ZTE Axon 40 Ultra vorgestellt

ZTE hat mit dem ZTE Axon 40 Ultra offiziell den Nachfolger des Axon 30 Ultra vorgestellt. Vorerst nur in China, doch ein globaler Launch folgt in Zukunft. Ebenso wie das Axon 30, das wir im Test hatten, setzt man auch in der nächsten Generation wieder auf eine Frontkamera unter dem Display.

ZTE Axon 40 Ultra Header

Das AMOLED-Display auf der Vorderseite ist 6,8 Zoll groß und der Akku misst 5000 mAh. Die nötige Leistung im neuen Aushängeschild des chinesischen Herstellers stellt der Flaggschiff-Prozessor Snapdragon 8 Gen 1 zur Verfügung.

ZTE Axon 40 Ultra
ZTE Axon 40 Ultra vorgestellt
Nubia Z40 Pro Test Titel
Nubia Z40 Pro Test
Größe 163,2 x 73,5 x 8,4mm 162 x 73 x 9,3mm
Gewicht 204g 203g
CPU Snapdragon 8 Gen 1 - 1 x 3,0GHz + 3 x 2,5GHz + 4 x 1,8GHz Snapdragon 8 Gen 1 - 1 x 3,0GHz + 3 x 2,5GHz + 4 x 1,8GHz
RAM 8 GB RAM, 12 GB RAM, 16 GB RAM 8 GB RAM, 12 GB RAM
Speicher erweiterbar - Nein
Display 2480 x 1116, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) 2400 x 1080, 6,7 Zoll 144Hz (AMOLED)
Betriebssystem Android 12, MyOS Android 12, Redmagic UI
Akku 5000 mAh (80 Watt) 5000 mAh (80 Watt)
Kameras 64 MP + 64MP (dual) + 64MP (triple) 64 MP + 50MP (dual) + 8MP (triple)
Selfikamera 16 MP 16 MP
Anschlüsse USB-C, Dual-SIM USB-C, Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 5G: n1, n3, n5, n8, n28, n41, n78
4G: 1, 3, 5, 7, 8, 12, 17, 20
Zum Testbericht

Alles Weitere zum ZTE Axon 40 Ultra und ob sich ein Kauf oder Import lohnt, klären wir jetzt.

Design & Display des ZTE Axon 40 Ultra

ZTE Axon 40 Ultra

Das 6,8 Zoll große AMOLED-Display auf der Vorderseite löst mit 2480 x 1116 Pixel auf, was Full-HD+ entspricht. Damit ist das Display gestochen scharf und einzelne Pixel sind nicht sichtbar. Hinzu kommt eine hohe Bildschirmhelligkeit, die laut Herstellerangaben bei 1500 Lux liegt. Somit kann das Display auf dem Papier mit aktuellen Flaggschiffen mithalten. Das Display erstreckt sich über die gesamte Front und wird nur oben und unten von sichtbaren Rändern begrenzt. An den Seiten ist das Display abgerundet (curved).

Die große Besonderheit des Displays besteht darin, dass es nicht von einer Notch unterbrochen wird und die Kamera auch nicht aus dem Gehäuse herausfährt. Die Frontkamera sitzt nämlich nicht sichtbar unter dem Display. Auf der rechten Seite beherbergt das Gerät die Lautstärke-Wippe und den Powerbutton, die linke Seite ist komplett blank gehalten. Auf der Unterseite sitzt ein Lautsprecher, der USB-C-Anschluss (3.0), ein Mikrofon und der Einschub für die SIM-Karte. Dass es sich hier um einen Hybrid-Slot oder einen Dreifach-Einschub handelt, ist sehr unwahrscheinlich. Eine Speichererweiterung ist also wahrscheinlich nicht möglich. Auf der Oberseite sitzen schließlich noch ein Mikrofon und ein Infrarotsender.

ZTE Axon 40 Ultra 21

Die Rückseite besteht aus mattem Glas und geht direkt in die Vorderseite über. Der Rahmen besteht aus Metall und ist sehr schmal. Auf der Rückseite sitzt links oben ein abgehobenes Quadrat, in dem die drei Kamerasensoren sitzen. Die Sensoren stehen einzeln abermals aus dem Kameraelement hervor. Unten links ist ein ZTE-Schriftzug zu sehen. Insgesamt wiegt das ZTE Axon 204 Gramm und misst 163,2 x 73,5 x 8,4 Millimeter.

Kamera des ZTE Axon 40 Ultra

ZTE Axon 40 Ultra Kamera

ZTE verbaut auf der Rückseite insgesamt drei vollwertige Kamerasensoren und einen TOF-Sensor für die Tiefeninformationen. Der Hersteller wirbt damit, dass alle drei Kameras auf einen 64 Megapixel Sensor setzen. Die Hauptkamera und Ultraweitwinkelkamera nutzen dabei jeweils den Sony IMX787. Die besondere Hauptkamera mit naher Optik kennen wir bereits vom Nubia Z40 Pro (Zum Test). Diese Hauptkamera besitzt eine Brennweite von 35 Millimeter mit 7P-Linse und eine Blendenöffnung von f/1,6. Die Ultraweitwinkelkamera hingegen hat eine 16 Millimeter Brennweite. Zudem gibt es ein 4 Zentimeter Makroobjektiv mit Autofokus. Des Weiteren kann der Sensor sowohl für Ultraweitwinkel-Aufnahmen als auch Makro-Aufnahmen genutzt werden. Die dritte 64 Megapixel-Linse ist ein Periskop-Objektiv mit einer Brennweite von 91 Millimeter und einem optischen und verlustfreien Zoom von 5,7. Im Gegensatz zu den beiden anderen Linsen steckt hinter der Periskop-Linse nicht der Sony IMX787. Bei diesem Sensor nennt ZTE leider keinen Namen.

Das Kamera-Setup unterstützt optische und elektronische Bildstabilisierung (OIS/EIS). Außerdem will man die Videofunktion bei Nacht deutlich verbessert haben. Eine künstliche Intelligenz kann die Helligkeit und Auflösung des Bildes in Echtzeit verbessern und somit für eine möglichst realistische Darstellung von Farben sorgen. Auch die reine Nachtfotografie will man durch besondere Modi für den Nachthimmel verbessert haben.

Under-Display-Camera (UDC) – Das Highlight des ZTE Axon 40 Ultra

Das absolute Highlight des neuen ZTE Axon 40 Ultra ist wohl die Selfie-Kamera unter dem Display. In der Theorie ist eine solche Kamera eine gute Idee und wir haben dieses Konzept schon häufiger bei Xiaomi (Xiaomi Mix 4), ZTE (ZTE Axon 30) und zuletzt auch im Nubia RedMagic 7 Pro gesehen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man die Kamera zwar nicht mehr unbedingt erkennt, aber die Bildqualität deutlich leidet. ZTE war lange Zeit einer der Vorreiter, was eine Under-Display-Cam angeht, doch im ZTE Axon 30 konnte man nicht wirklich überzeugen. Mit dem Axon 40 Ultra möchte man jetzt wieder angreifen. Laut ZTE erkennt man die Kamera nun fast gar nicht mehr, da das Display nun auch an der Stelle der Kamera eine Pixeldichte von 400 Pixel pro Zoll besitzt und somit gestochen scharf ist. ZTE Axon 40 Ultra UDC

Die Frontkamera selbst löst mit 16 Megapixel auf und wird von einer „selbstlernenden KI“ unterstützt, die angeblich Bildrauschen herausfiltert. Wie gut ZTE die meistens schwache Qualität der Under-Display Cam mit künstlicher Intelligenz kompensieren kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, wer viele Selfies macht und eine gute Bildqualität haben möchte, wird mit dem ZTE Axon 40 Ultra wahrscheinlich nicht zufrieden.

Leistung und Konnektivität

ZTE Axon 40 Ultra 1

Unter der Haube des ZTE Axon 40 Ultra werkelt ein Snapdragon 8 Gen 1. Der Octa-Core Prozessor vereint einen Cortex X2 Kern mit bis zu 3 GHz, drei Cortex A710 Kernen mit bis zu 2,5 GHz und vier Cortex A550 Kernen mit bis zu 1,8 GHz. Dem SD 8 Gen 1 stehen 8, 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung, der UFS 3.1 Speicher ist 256 oder 512 Gigabyte groß. Alternativ gibt es auch eine Variante mit einem Terabyte Speicherplatz. Der Akku misst 5000 mAh und wird mit 80 Watt schnell wieder aufgeladen. Das mobile Bezahlen ist dank NFC möglich. Zu Hause werden Daten über WiFi 6 übertragen und Medien werden über Bluetooth 5.2 an andere Geräte gesendet. Natürlich hat das ZTE auch Unterstützung für 5G. Welche Netzfrequenzen bei 4G und 5G vorhanden sind, geht aus der offiziellen Pressemitteilung nicht hervor. In der Regel sind solche Flagships aber für den weltweiten Einsatz bestens ausgestattet.

Unsere Einschätzung – Preise und Verfügbarkeit

ZTE Axon 40 Ultra1

Beim ZTE Axon 40 Ultra handelt es sich um ein interessantes Gerät. Die Resultate der Hauptkamera könnt ihr auch bereits im Test des Nubia Z40 Pro bewundern. Wie sich die Frontkamera schlägt, bleibt hingegen abzuwarten. Das Display hingegen ist schon jetzt vielversprechend und auf ein echtes Full-Screen-Display hat es ZTE wohl abgesehen. Das Axon 40 Ultra wird auch bald hierzulande auf den Markt kommen und ein Import ist damit nicht notwendig.

In China ist das ZTE Axon 40 Ultra ab sofort für umgerechnet mindestens 707 Euro (8/256) verfügbar. Das Top-Modell mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 1 Terabyte Massenspeicher schlägt schon in China mit umgerechnet 1033 Euro zu Buche. Damit ist das Smartphone recht teuer. Unserer Meinung nach ist der Preis nur gerechtfertigt, wenn die Kameras auf der Rückseite überzeugen können.

Wann und zu welchem Preis die Global Version des ZTE Axon 40 Ultra erscheint, ist aber noch unklar. Sicher ist aber, dass die globalen Preise deutlich über den chinesischen Preisen liegen dürften.

Quellen


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Sam
Gast
Sam (@guest_87503)
5 Tage her

Hätte es Wireless Charging, hätte das nach 6 Jahren mal mein neues Handy werden können. Hach ja…

Sepp
Gast
Sepp (@guest_87500)
6 Tage her

Das Handy dürfte ohne Schtutzhülle nicht einmal einen 30cm Fall ohne schweren Schaden überleben – keinen Metalrahmen und Glasrückseite – was denkt sich ZTE eigentlich !

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_87501)
6 Tage her
Antwort an  Sepp

Das Ultra hat sehr wohl einen, nur die Pro Variante nicht
Bitte im Text korrigieren

C.T
Gast
C.T (@guest_87484)
7 Tage her

Klingt ja alles schön und gut, aber wie sieht es bei ZTE mit der Update Politik aus?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
6 Tage her
Antwort an  C.T

Servus, vielleicht gibt es ja zum EU-Release ein Updateversprechen :). In die Zukunft schauen, ist leider schwierig. Ansonsten sieht es aus wie immer: ZTE bringt am Anfang ein paar Bugfixes und dann auch noch mal ein großes Update nach einigen Monaten. Also denkbar schlecht, zumindest wenn man sich die gesamte Axon 30 Reihe so anschaut.

Beste Grüße

Jonas

ArezRFL
Gast
ArezRFL (@guest_87480)
7 Tage her

Bin sehr interessiert an diesem Smartphone und es könnte wirklich ein Nachfolger für mein aktuelles werden. Ein Minuspunkt für ein Flagship Smartphone 2022 ist definitiv das fehlende Wireless Charging. Mich persönlich interessiert das jedoch nicht.

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_87481)
7 Tage her
Antwort an  ArezRFL

Es bleibt halt das Rätsel mit der Update/ Software Philosophie von ZTE, obwohl seit der Axon30 Reihe auch besser!
Optik und Ausstattung super auch das Kamerasetup klingt genial,
Auch für mich eine echte Alternative obwohl der Preis bestimmt bei 850€ liegt (8GB/256)

Jodok
Gast
Jodok (@guest_87482)
7 Tage her
Antwort an  Sebastian

Nach dem Xiaomi Mi Mix 3 5G ist mir ein Updateversprechen bei einem neuen Smartphone einer der wichtigsten Punkte. Scheint sich aber zum Glück jetzt durchzusetzen, sogar bei Chinamarken wie Realme also kann man nur hoffen, dass ZTE sowas wenigstens bei seinen High End Phones bringt.

ArezRFL
Gast
ArezRFL (@guest_87485)
7 Tage her
Antwort an  Jodok

Da gebe ich euch natürlich Recht. Aber durch den Snapdragon Prozessor könnte man auch auf Custom ROM’s hoffen. Hoffen wir, dass zumindest in der Global Variante eine vernünftige Update Politik versprochen wird. Dafür wird dann aber wahrscheinlich der Preis deutlich höher ausfallen in Europa 🙈

Scum
Gast
Scum (@guest_87498)
6 Tage her
Antwort an  ArezRFL

Na ja da gibt es ganz andere Modelle mit Snapdragon die bestimmt weitaus mehr Nutzer habe und trotzdem gibt es keine oder kaum CustomRoms

jyuitty
Gast
Simon S. (@guest_87504)
5 Tage her
Antwort an  ArezRFL

Spätestens wenn du nach 12 Monaten dein 1000€+ Flagschiff nicht mehr laden kannst, weil der USB-Port anfällig/verdreckt/ausgeleiert jst dann siehst du das vermutlich anders 🙂

ArezRFL
Gast
ArezRFL (@guest_87517)
5 Tage her
Antwort an  Simon S.

Mein aktuelles Smartphone hat nach über 24 Monaten keinerlei Probleme dahingehend und ich habe Wireless Charging bisher nur 2-3x genutzt. Das ist ja auch das schöne an der großen Smartphone Welt. Ich kann meine Prioritäten so setzen wie ich sie möchte und manch anderer leiert seine USB-Ports ständig aus und kann sich deswegen ein Smartphone mit Wireless Charging aussuchen 🙂

Sebastian
Gast
Sebastian (@guest_87477)
7 Tage her

Optisch wirklich ein Traum,
der Rahmen ist aber doch aus Metall beim Ultra, glaube nur beim Pro nicht
Bitte berichtigen

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