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Xiaomi Mi 10 Ultra Testbericht

Getestet von Jonas Andre am
Firmware : MIUI 12.0.10
Bewertung: 95%
Vorteile
  • sehr gute Verarbeitung
  • exzellentes Display (120Hz + AMOLED)
  • sehr gute Kameras
  • bärenstarke Performance
  • spitzen Zoom Kamera
  • schnellste Ladegeschwindigkeit (auch kabellos)
  • fairer Preis
Nachteile
  • kein LTE Band 20
  • kein 3,5mm Kopfhöreranschluss
  • (noch) keine Global Version
  • durchschnittliche Akkulaufzeit
  • kein IP-Rating
Springe zu:
CPUSnapdragon 865 - 1 x 2,84GHz + 3 x 2,42GHz + 4 x 1,8GHz
RAM8 GB RAM, 12 GB RAM, 16 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB, 512 GB
GPUAdreno 650 - 587MHz
Display2340 x 1080, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemAndroid 10, MIUI
Akkukapazität4500 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera48 MP + 48MP (dual) + 20MP (triple)
Frontkamera20 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht222 g
Maße162 x 75 x 10 mm
Antutu647800
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am09.10.2020

Das Xiaomi Mi 10 Ultra ist das Smartphone anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Marke Xiaomi. Wir hatten bereits das Redmi K30 Ultra im Test, nun folgt mit dem Mi 10 Ultra das kompromisslose Flagship der Mi-Reihe. Im Mi 10 Ultra verbaut Xiaomi alles an moderner Technik, was aktuell möglich scheint. Verzichten muss man auf LTE Band 20, soviel sollte klar sein. Ansonsten starten die Import-Preise bei 700€ (inklusive aller Kosten). Unser Mi 10 Ultra wurde uns vom Onlineshop Tradingshenzhen für diesen Test zur Verfügung gestellt. Das Xiaomi Mi 10 Ultra hat wahrscheinlich die besten Kameras an Bord, die jemals in einem Smartphone verbaut wurden. In nur 27 Minuten ist der Akku mit 120 Watt Leistung vollständig geladen, die 5X Periskop Kamera macht hervorragende Aufnahmen und das 120 Hertz AMOLED Display ist eine Augenweide. Schauen wir uns in diesem Test einmal ganz genau an, was uns in Europa vorenthalten wird. 15 Tage hat mich das Xiaomi Mi 10 Ultra nun als Haupt-Smartphone begleitet.

Das Xiaomi Mi 10 ULTRA im Test

Für alle, die über einen Import nachdenken: Das Xiaomi Mi 10 Ultra kann mit der Xiaomi.EU ROM versehen werden und lässt sich anschließend problemlos in deutscher Sprache nutzen. Was aber immer bleibt, ist das fehlende LTE Band 20. Das kann in Deutschland zu Problemen führen, da alle Netzanbieter diese 4G Frequenz nutzen. Bei der Telekom hat man die besten Chancen ein Mi 10 Ultra auch problemlos in Deutschland zu nutzen. Für Österreich und die Schweiz stellt der Verzicht auf LTE Band 20 allerdings kaum ein Problem dar.

Design und Verarbeitung

Das Xiaomi Mi 10 Ultra misst 162 x 75 x 10 Millimeter und bringt 222 Gramm auf die Waage. Damit handelt es sich hier unweigerlich um ein großes und schweres Smartphone. Während man sich an das Gewicht sehr schnell gewöhnt, muss man bei dieser Größe häufig eine zweite Hand zur Hilfe nehmen. Dennoch wirkt das Mi 10 Ultra durch das Curved Design kleiner, als es in Wirklichkeit ist.

Corning Gorilla Glas in der fünften Version kommt auf der Vorder- und Rückseite zum Einsatz. Auch wenn die Namensgebung bei der Farbe Schwarz (Keramik Schwarz) etwas anderes vermuten lässt, ist die Rückseite nur beschichtet, um den Glanz von Keramik zu imitieren. Ansonsten stehen noch eine silberne Version und unser Testgerät mit einer durchsichtigen Rückseite zur Auswahl.

Xiaomi Mi 10 Ultra Design Verarbeitung 3

Bei der durchsichtigen Version sieht man einen Aufkleber und nicht das unverblümte Innenleben des Xiaomi Mi 10 Ultra. Die Glasrückseite ist zu allen Seiten hin stark abgerundet und geht perfekt in den Metallrahmen über. Das Xiaomi Mi 10 Ultra ist 10,1 Millimeter dick und die Rückkamera steht 1,5mm aus der Rückseite hervor. Das riesige Kameramodul misst 61 x 20mm und beherbergt die 4 Kameras und einen Dual-Tone Dreifach LED-Blitz. Ansonsten ist die Rückseite sehr clean und lediglich ein kleines Mi-Logo und eine unauffällige Beschriftung zieren das durchsichtige Glas.

Die Ränder links und rechts zum Display betragen durch das abgerundete Display lediglich 1,5mm. Auch über dem Display sind es lediglich 3mm und das Kinn misst schmale 4mm. Für eine bequeme Entsperrung sorgt ein Fingerabdrucksensor im Display, der mit hoher Genauigkeit und exzellenter Geschwindigkeit (unter einer Sekunde) arbeitet. Wer das Mi 10 Ultra noch schneller entsperren will, greift zu Face-UNLOCK. Das funktioniert zwar nur über die Frontkamera, ist aber nochmals schneller und lässt sich durch einfache Bilder auch nicht austricksen. Gesteuert wird das Mi 10 Ultra wahlweise durch konfigurierbare On-Screentasten oder mit den bekannten Wischgesten. Ich bin bekannter Weise kein großer Fan von Curved AMOLED Displays, aber dass die Wischgeste für „Zurück“ sehr gut funktioniert, kann ich nicht leugnen.

Xiaomi Mi 10 Ultra Design 1

Auch das Display ist stark abgerundete und geht ohne spürbaren Übergang in den Rahmen über. Rechts außen sitzen der Power-Button und die Lautstärkewippe. Beide bestehen ebenfalls aus Metall, sitzen passgenau und haben einen hervorragenden Druckpunkt. Auch die Höhe ist ergonomisch gut gewählt und als Rechtshänder erreicht man die Buttons perfekt mit dem Daumen. An der Oberseite befindet sich ein zweites, geräuschunterdrückenden Mikrofon nebst einem Infrarot-Sender. Außerdem ist dort ein kleines Loch zu sehen, das für die Reinigung der Ohrmuschel dienlich ist. Die Ohrmuschel erzeugt zusammen mit dem Lautsprecher an der Unterseite Stereo Sound und kann im Optionsmenü durch einen Reinigungsmodus freigepustet werden. Das Feature kennen wir auch schon vom Poco X3 und auch beim Xiaomi Mi 10 Ultra ist es nun mit dabei. Ansonsten sind ein USB-C Anschluss (nur 2.0), der Dual-SIM Einschub und das Hauptmikrofon auf der Unterseite zu finden. Der Rahmen wird an 6 Stellen durch schwarze Antennenlinien durchbrochen, um einen guten Empfang zu gewährleisten.

Lieferumfang des Xiaomi Mi 10 Ultra

Im Lieferumfang befindet sich eine Schutzhülle mit hartem Kunstoff hinten und weichen Kunststoffrändern. Die Hülle ist mit einer spürbaren Textur versehen, die für einen guten Grip sorgt. Ohne Hülle ist das Mi 10 Ultra ein wahrer Handschmeichler, aber auch ziemlich rutschig. Also um die Nutzung mit der Hülle kommt man wie so oft nicht herum, wenn man lange Spaß mit dem Gerät haben will. Der Lieferumfang des Mi 10 Ultra glänzt außerdem mit einem 120 Watt starkem Ladeadapter, einem USB-A auf USB-C Kabel und einem USB-C auf 3,5mm Klinke Adapter. Das Mi 10 Ultra hat also keinen Kopfhöreranschluss. Auch auf eine IP-Zertifizierung muss man verzichten. An eine bereits aufgeklebte Displayschutzfolie bei Auslieferung hat Xiaomi jedoch gedacht.

Alles am Xiaomi Mi 10 Ultra ist perfekt verarbeitet. Für ein Premium-Smartphone sollte das ohnehin selbstverständlich sein. Das Ultra macht einen sehr hochwertigen Eindruck und wirkt in der Hand wie aus einem Guss gefertigt. Auf ein offizielles IP Rating verzichtet Xiaomi und 3,5mm Kopfhörer-Fans müssen auf einen Adapter ausweichen.

Display des Xiaomi Mi 10 Ultra

Displayeinstellungen

Das Xiaomi Mi 10 Ultra bietet ein 6,67 Zoll großes AMOLED Display mit einer FHD+ Auflösung von 2340 x 1080 Pixel. Eine Bildwiderholungsrate von maximal 120 Hertz sorgt für ein sehr flüssiges Bild. Mit 386 Pixel pro Zoll erscheinen alle Inhalte gestochen scharf und ein Unterschied zu einem höher auflösenden Display ist mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar. AMOLED typisch erscheinen die Farben kräftig und werden im Standard den Lichtverhältnissen angepasst. Xiaomi bietet in MIUI sehr umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten und ihr könnt Kontrast und Farben euren individuellen Vorlieben anpassen. Die automatische Helligkeit arbeitet schnell und sorgt im direkten Sonnenlicht für einen Boost auf gewaltige 1300cd/m². Die Lesbarkeit im Freien ist perfekt. Ohne automatische Helligkeit stehen 800 Lux zur Verfügung, was ebenfalls schon für eine astreine Lesbarkeit im Freien ausreicht. Auch die niedrigste Stufe eignet sich mit 2 cd/m² im Dunkeln perfekt für das augenschonende Lesen. Zusätzlich bietet das Mi 10 Ultra natürlich einen Dark-Mode und einen „TÜV-Rheinland“ zertifizieren Lesemodus. Beide sind terminierbar.

Xiaomi Mi 10 Ultra Display 2

Eine Neuerung bei Xiaomi betrifft die Einstellung der Hertzfrequenz. Man kann hier nur noch zwischen 60 Hertz und 120 Hertz wählen. Im 120Hz Modus wird die Hertzfrequenz automatisch auf die App abgestimmt. So erhöht sich die Hertzfrequenz bei Animationen und Bewegung im System und auch bei der Nutzung von Feeds und beim Surfen im Netz hat man eine deutlich flüssigere Darstellung. Beim Gaming, vorausgesetzt das Spiel unterstützt es, wird die Hertzfrequenz ebenfalls dynamisch angepasst. DC-Dimming steht für die empfindlichen Nutzer bereit, ist allerdings nur im 60 Hertz Modus nutzbar.

Nicht nur bei der Hertzfrequenz des Displays setzt Xiaomi auf ein Gaming Feature, auch die Abtastrate des Touchscreens ist mit 240Hz doppelt so schnell wie gewöhnlich. Davon merkt man in der Praxis allerdings wenig. Der 10 Punkt Touchscreen arbeitet genau und pfeilschnell, wie man das von High-End Smartphones eben kennet. Das AMOLED Display des Xiaomi MI 10 Ultra ist sehr flüssig, kontrastreich, sehr gut konfigurierbar und super hell. Das Curved Display ist einfach Geschmackssache. Mit Widevine L1 Unterstützung kann man Netflix, Disney+ und Amazon Prime auch hochauflösend auf dem Display genießen. HDR10+ Inhalte werden vom Mi 10 Ultra natürlich auch unterstützt.

Leistung und System

Im Xiaomi Mi 10 Ultra arbeitet ein Snapdragon 865 in Kombination mit mindestens 8GB DDR5 RAM und mindestens 128GB UFS 3.1 Speicher. Diese Kombination wird aktuell nur vom Gaming Smartphone Asus ROG 3 übertroffen und die Benchmarkwerte des Mi 10 Ultra sind phänomenal. Folgende Speicherversionen stehen zur Auswahl:

  • 8/128GB für 661€
  • 8/256GB für 698€
  • 12/256GB für 748€
  • 16/512GB für 873€

Die Benchmarkergebnisse des Xiaomi Mi 10 Ultra im Überblick:

Antutu Ergebnis Geekbench Single Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Der interne UFS 3.1 Speicher ist mit einer Lese/Schreibgeschwindigkeit von 1638/750 MB/s super schnell. Auch der DDR5 RAM sorgt mit 17 GB/s für gute Werte. Die Navigation durchs System ist perfekt flüssig und selbst aufwendige Animationen laufen im 120Hz Modus butterweich. Wer „nur“ 60Hz nutzt, der wird etwas Stottern wahrnehmen. Auch beim Gaming gibt es keinerlei Einbußen. Das Xiaomi Mi 10 Ultra erhitzt sich selbst nach einer Stunde kaum spürbar (40°C) und jedes noch so anspruchsvolle Spiel aus dem Playstore läuft ohne Einschränkungen. Apps öffnen augenblicklich, werden in wenigen Sekunden installiert und Verzögerungen gibt es einfach keine mehr bei der Nutzung. Das Mi 10 Ultra ist, wie man bei dieser Hardware auch erwarten würde, eines der schnellsten Smartphones auf dem Markt.

System des Xiaomi Mi 10 Ultra

Das Xiaomi Mi 10 Ultra läuft auf einer Android 10 Basis mit dem bekannten MIUI System in der Version 12. Man darf sich hier auf regelmäßige Updates freuen und Android 11 wird es natürlich auch bald geben. Da das Mi 10 Ultra nur für den chinesischen markt gedacht ist, wird das Gerät ohne den Google Playstore geliefert. Dieser lässt sich problemlos mit dieser Anleitung nachinstallieren. Ich empfehle euch dennoch die Xiaomi.EU ROM zu nutzen, dann habt ihr nämlich ein deutsches System und seid auch sämtliche chinesischen Apps los (Zur Anleitung für die Xiaomi.EU ROM). Der SafetyNet Check funktioniert aktuell leider noch nicht bei der Xiaomi.EU, damit sind Zahlungen mit NFC nicht möglich und einige Banking Apps könnten sich auch beschweren. Aber umgehen lässt sich das problemlos mit Magisk und beim nächsten Xiaomi.EU Update wird es wohl auch schon mit dabei sein. Ansonsten läuft MIUI super schnell und stabil auf dem Mi 10 Ultra.

Kamera des Xiaomi Mi 10 Ultra

Das Xiaomi Mi 10 Ultra verfügt über eines der potentesten Kamera-Setups auf dem Handymarkt. Überraschend ist der Hersteller des Hauptsensors, denn OmniVision Sensoren kommen normalerweise bei Mittelklasse Smartphones oder bei zusätzlichen Sensoren bei High-End Geräten zum Einsatz. Als Vorzeige-Sensor in einem Flagship ist der OV48C aber eine nennenswerte Besonderheit. Der 48 Megapixel Sensor arbeitet mit PixelBinning und liefert im Standard 12 Megapixel große Aufnahmen mit 2,4 µm Pixel. Kombiniert wird der Sensor mit einem Objektiv aus 8 Elementen und einer f/1,85 Blendenöffnung. Für Aufnahmen ohne Wackler sorgt außerdem ein optischer Bildstabilisator (OIS).

Aber die Spreu trennt sich heutzutage erst bei den weiteren Sensoren vom Weizen. Auch hier geht Xiaomi mit dem Mi 10 Ultra in die Vollen und liefert einen Samsung S5K12I7 12 Megapixel Sensor, der mit einem 2X Teleobjektiv für die Portrait/Bokeh Aufnahmen zuständig ist. Eine weitere Ultraweitwinkelkamera sorgt mit einem Sony IMX350 20 Megapixel Sensor für Aufnahmen mit 128° Weitwinkel und liefert damit deutlich mehr Bildfläche. Wer gerne Aufnahmen mit Zoom macht, darf die Periskopkamera nutzen, die mit einem Sony IMX586 48 Megapixel Sensor arbeitet. Komplettiert wird das Kamersetup durch einen einsamen Samsung S5K3T2 20 Megapixel Sensor in einer Punch-Hole Notch. Hier noch einmal alle Daten zur Kamera des Xiaomi Mi 10 Ultra im Überblick:

Xiaomi Mi 10 Ultra Kamera

  • Hauptkamera: OmniVision OV48C 48 Megapixel Sensor mit f/1.85 Linse – OIS
  • Telefoto-Kamera 2X: Samsung S5K2I7 12 Megapixel Sensor mit f/2.0 Linse
  • Ultraweitwinkel-Kamera: Sony IMX350 20 Megapixel Sensor mit f/2.2 Linse
  • Perikop-Kamera 5X: Sony IMX586 48 Megapixel Sensor mit f/4.1 Linse – OIS
  • Selfie Kamera: Samsung S5K3T2 20 Megapixel Sensor mit f/2.3 (fixer Fokus)

Tageslichtaufnahmen

Wir starten mit dem 48 Megapixel Omnivision Hauptsensor und die Ergebnisse sind einfach der Hammer. Das Xiaomi Mi 10 Ultra liefert sehr detaillierte, sehr kontrastreiche und gestochen scharfe Aufnahmen. Der Weißabgleich funktioniert exzellent und die Farbgebung ist außergewöhnlich akkurat. Die Dynamik der Aufnahmen ist auch ohne HDR auf höchstem Niveau und ein Rauschen über die gesamte Aufnahme hinweg nicht erkennbar. Ein 48 Megapixel Modus steht wie immer zur Verfügung, sorgt aber nicht für bessere Aufnahmen und erhöht lediglich die Größe des Bildes.

Weiter geht es mit der 20 Megapixel Ultraweitwinkelkamera. Was hier sofort auffällt, ist der 128° Winkel. Mehr Bildfläche haben wir noch nie bei einem Smartphone gesehen. Die farbliche Abstimmung und der Kontrast der UWW Aufnahmen kann voll überzeugen. Die Dynamik ist gut, aber mit „Auto“ HDR erhält man im richtigen Moment noch bessere Aufnahmen. Im Vergleich zur Hauptkamera sind die Details nur ausreichend, aber für eine UWW Kamera sind sie weit überdurchschnittlich. Auch die Schärfe ist bis zu den Rändern hin sehr gut. Die Ultraweitwinkelkamera verfügt über einen Auto-Fokus und kann dadurch für Makro-Aufnahmen genutzt werden. Das sieht in der Praxis nicht wirklich gut aus, ein Poco F2 Pro ist da mit einem Telemakro-Sensor schon deutlich überlegen. Meist scheitert es hier daran, dass der Fokus nicht genau sitzt und die Anzahl an Details ist bei Makro-Aufnahmen nicht überzeugend.

Die 2X Telefoto Kamera kann ansprechende Bilder mit Zoom produzieren, ist aber eigentlich für die Portrait Aufnahmen zuständig. Solche Bokeh/Portrait Aufnahmen gelingen mit vielen Details, guter Farbgebung und eine fast perfekt wirkende Abtrennung von Vorder- und Hintergrund. Bessere Bokeh Aufnahmen habe ich noch nicht gesehen.

Zuletzt zeigt Xiaomi dann mit einer 5X Periskop Kamera, wo der Hase langläuft. Die Aufnahmen sind detailliert farblich gut und ein Rauschen wir fast vollständig durch die Software eliminiert. Bis zu 10X Zoom kann man die Aufnahmen durchaus als ansehnlich bezeichnen, richtig gute Aufnahmen erhält man aber nur mit 5 fachen Zoom. Bis zu 120X kann man die Aufnahmen digital vergrößern und sieht dann auch deutlich mehr als mit dem Auge. Ansehnlich sind die Ergebnisse natürlich nicht und die Funktion kann man gut und gerne als Spanner-Modus bezeichnen.

Nachtaufnahmen

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mit diesem OmniVision Sensor los ist, aber selbst ohne Nachtmodus fängt das Xiaomi Mi 10 Ultra sehr viel Licht ein. Der Kontrast in den Aufnahmen ist gut, die Farben natürlich und das Rauschen auf einem nennenswert niedrigen Niveau. Dann ist hier aber auch noch ein Nachtmodus, der übrigens auch bei der UWW und Zoom Kamera genutzt werden kann. Der Nachtmodus fördert bei der Hauptkamera sichtbar mehr Details zutage, insbesondere bei dunklen Stellen im Bild. Aber der Modus arbeitet mit Bedacht und hellt nicht einfach stupide das gesamte Bild auf. Xiaomi hat hier einen sehr guten Job gemacht und die Nachtaufnahmen des Mi 10 Ultra gehören zweifelsohne zu den besten auf dem gesamten Smartphone-Markt. Während die Bilder mit der UWW Kamera sehr matschig werden und wahrscheinlich bei Nacht nicht die beste Wahl sind, zeigt die 5X Telefoto Kamera überzeugende Ergebnisse. Farben, Kontrast und Schärfe der Bilder suchen ihresgleichen. Die Kamera-API LEVEL_3 ermöglicht die Nutzung von Gcam Mods und könnte nochmals für eine Steigerung der sehr guten Nachtaufnahmen sorgen.

Selfies

Die Selfie Kamera ist im Verhältnis zu den anderen Sensoren nicht besonders beeindruckend. Dennoch liefert die Kamera bei richtigem Abstand schöne Selfies mit einer guten Farbgebung und vielen Details. Auch der Bokeh/Portrait Modus sorgt auf Wunsch für einen unscharfen Hintergrund.

Videos

Endlich werden auch die Videos der Frontkamera stabilisiert. Die Auflösung liegt zwar nur bei maximal 1080p bei 30 FPS, aber die Qualität kann sich dennoch sehen lassen. Im Testvideo seht ihr die Aufnahme noch ohne Stabilisierung, da ich nicht davon ausgegangen bin, dass es keine Stabilisierung gibt. Wenn man diese in den Einstellungen aktiviert, funktioniert sie jedoch problemlos 😅. Die Soundqualität bei den Aufnahmen ist exzellent. Die OmniVision Hauptkamera sorgt bis maximal 4K/60FPS für exzellente Aufnahmen, die mit Details strotzen, sehr ansehnliche Farben liefern und einfach perfekt scharf sind. Die Stabilisierung über OIS und EIS ist schlichtweg perfekt.

Auch die Ultraweitwinkelkamera kann mit stabilisierten 4K/30FPS Aufnahmen punkten. Die Stabilisierung nur über einen EIS funktioniert hier ebenfalls super. Die Qualität ist gut, wobei man eine deutliche Unschärfe an den Rändern wahrnehmen kann. Und zuletzt kann auch der 5X Zoom Sensor durch OIS und EIS stabilisierte Aufnahmen machen. Hier ist die Qualität ebenfalls sehr gut, wobei der 4K/60 FPS Modus die Qualität sichtbar verschlechtert. Das sollte durch ein Update aber gefixt werden.

Zusammenfassung

Xiaomi liefert mit dem Mi 10 Ultra ein Kamera-Setup, mit dem höchstens ein Huawei P40 Pro oder Oppo Find X2 Pro mithalten können. Die Tageslichtaufnahmen sind bei allen Sensoren sensationell. Bei Nacht macht der Hauptsensor selbst ohne Nachtmodus ultra gute Aufnahmen und die 5X Periskop-Kamera bereitet bei Nacht einfach Freude. Wer gerne Portrait und Bokeh Aufnahmen macht, wird mit der 2X Telefoto Kamera glücklich. Obendrauf liefert Xiaomi bei Videoaufnahmen eine exzellente Stabilisierung und selbst die Selfie Kamera wird endlich auch stabilisiert. Die Soundqualität bei den Videoaufnahmen enttäuscht auch nicht und damit ist das Xiaomi Mi 10 Ultra das beste Kamera-Smartphone, das man aktuell kaufen kann.

Konnektivität und Kommunikation

Die Gesprächsqualität mit dem Xiaomi Mi 10 Ultra ist sehr gut. Man wird vom Gesprächspartner sehr gut verstanden und die Ohrmuschel ist laut. VoLTE und VoWIFI können aktiviert werden und das Mi 10 Ultra unterstützt 2 Nano-Simkarten gleichzeitig (Dual-SIM). Die unterstützten Netzfrequenzen im 4G (LTE) Netz sind wie schon zu Beginn erwähnt übersichtlich. Das fehlende Band 20 wird vielen Deutschen mit O2 und Vodafone Netz den Spaß am Mi 10 Ultra nehmen. Folgende Frequenzen werden unterstützt, 5G Empfang ist natürlich auch dabei:

Xiaomi Mi 10 Ultra unterstützt Dual-SIM (2 x Nano)

  • 5G :n1 / n3 / n41 / n78 / n79
  • 4G:FDD-LTE :B1 / B2 / B3 / B4 / B5 / B7 / B8 / B12 / B17
  • 4G: TDD-LTE:B34 / B38 / B39 / B40 / B41
  • 3G:UMTS:B1 / B2 / B4/ B5 / B8
  • 2G:GSM:B2 / B3 / B5 / B8

Xiaomi Mi 10 Ultra GPS Test FixBeim WLAN nutzt das Xiaomi Mi 10 Ultra modernes WIFI 6 und holt über WIFI 5 bei meinem Router die maximale Leistung von 150/40 Mbit/s raus. Sobald man sich 10m und 2 Wände vom Router entfernt, kommen noch 70/40 Mbit/s an. Das sind gute Werte, aber es gibt auch Smartphones, die bei dieser Entfernung noch fast die maximale Geschwindigkeit liefern. Beim GPS Empfang kann das Mi 10 Ultra dann aber mit Dual-GPS (Galileo, Glonass, Beidou) wieder punkten. Die Position wird in wenigen Sekunden auf 2-3 Meter genau bestimmt und selbst in Gebäuden bekommt man einen Fix zustande. Bluetooth 5.1 und NFC sind auch an Bord. Codecs für die Musikübertragung via Bluetooth werden neben apt-X auch LDAC und LHDC unterstützt.

An Sensoren erhält das Mi 10 Ultra wirklich das komplette Paket. Neben Beschleunigungs-, Näherungs- und Helligkeits-Sensor sind ein Gyroskop, Kompass, Infrarot-Sender, Hall-Sensor und ein Barometer verbaut. Der USB-C auf 3,5mm Kopfhöreradapter sorgt für einen sehr guten Sound. Ebenfalls gut sind die Stereo Lautsprecher. Der Sound könnte noch etwas mehr Räumlichkeit vertragen und ist definitiv etwas leiser als beim Mi 10 und Mi 10 Ultra. Nichtsdestotrotz ist die Qualität der Lautsprecher im Mi 10 Ultra gut.

Akkulaufzeit

Das Ergebnis ist im 60 und 120Hz Modus identisch

Das Xiaomi MI 10 Ultra verfügt über einen 4500 mAh großen Akku (mindestens 4360 mAh) und kann mit dem mitgelieferten Ladeadapter mit 120 Watt geladen werden. Die Akkulaufzeit in der Praxis ist gut, aber eigentlich dem 4500 mAh Akku nicht ganz angemessen. Ein Redmi K30 Ultra mit einem Mediatek Prozessor zeigt im Benchmark die besseren Werte. Durchgeführt wurde der Benchmark wie üblich mit 200cd/m² und 60 Hertz Bildwiederholungsrate. Mehr lässt Xiaomi auch nicht zu, da der 120Hz die Hertz dynamisch reduziert, sobald man die App startet. Also hier muss Xiaomi noch etwas optimieren, denn 10 Stunden und 20 Minuten sind zwar gut, aber das Redmi K30 Ultra ist bei gleicher Akkugröße einfach deutlich besser. Auch im 120Hz Modus schafft man es bei starker Nutzung gerade noch durch den Tag. Dabei sind 6-7 Stunden aktive Nutzung möglich, bis der Akku zu Neige geht. Auch der Stand-By Verbrauch über Nacht (7-8 Stunden Schlaf) ist mit 7-8% deutlich zu hoch. Mit eingeschaltetem AOD Display verliert man dann nochmals 1% Akku pro Stunde. Xiaomi sollte hier also noch nachbessern, hat aber auch noch ein Ass im Ärmel.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Kein Smartphone auf der Welt lädt schneller, als das Xiaomi Mi 10 Ultra. Die Rekorde von Realme und Oppo werden hiermit getoppt, denn Xiaomis 120 Watt Laden übertrifft VOOC- und DART-Charging problemlos. Die Technik den Akku in 2 Zellen zu teilen, bleibt jedoch auch bei Xiaomi bestehen. Das Mi 10 Ultra hat zwei 2250 mAh Akkus an Bord. Nach nur 7 Minuten sind 38% Akku verfügbar, nach 15 Minuten 70% und nach 27 Minuten ist der Akku vollgeladen. Dabei erhitzt sich das Gehäuse auch an der wärmsten Stelle nicht über 40°. Auch über Qi Wireless Charging stellt das Mi 10 Ultra einen Rekord auf. Mit dem hier getesteten 55 Watt kabellosen Standladegerät vergehen nur 40 Minuten, bis das Gerät wieder auf 100% geladen ist.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Zunächst eine Bitte an Xiaomi: Bitte veröffentlicht das Mi 10 Ultra in einer Global Version. Bei der China Version fehlt leider LTE Band 20, was für viele deutsche Nutzer der Deal-Breaker ist. Beim System kann man problemlos nachhelfen und bekommt mit der Xiaomi.EU sogar ein besseres System als bei der offiziellen Global ROM geboten. Nun aber zum eigentlichen Testfazit zum Xiaomi Mi 10 Ultra.

Beginnen wir mit den Kritikpunkten, denn ein paar Kleinigkeiten fehlen dem Mi 10 Ultra dann doch. So hätten sich einige Nutzer vielleicht ein IP-Rating gewünscht und den USB 3 Standard gibt es bei Xiaomi auch nicht. Eine echte Keramikrückseite hat Xiaomi in der Vergangenheit schon verwendet, beim Mi 10 Ultra ist es aber nur Glas. Der größte Kritikpunkt ist die Akkulaufzeit. Relativieren muss man aber sagen, dass man auch mit 120 Hertz im automatischen Modus durch den Tag kommt. Dennoch schneidet das Redmi K30 Ultra bei der Akkulaufzeit besser ab und Xiaomi sollte mit einer guten Optimierung beim Mi 10 Ultra auch nachziehen können.

Ansonsten ist das Mi 10 Ultra eines der schnellsten Smartphones, die man sich aktuell kaufen kann. Im Antutu Benchmark wird selbst ein Asus ROG 3 Gaming Smartphone mit SD865+ im Regen stehen gelassen. Die Performance im System ist mit 120Hz phänomenal. Das Display ist super hell und wenn man auf Curved Ränder steht, einfach perfekt. Bei der Kamera setzt Xiaomi neue Maßstäbe und überzeugt in sämtlichen Kategorien. Xiaomi schöpft fast alle technischen Möglichkeiten von 2020 aus und das Mi 10 Ultra ist wahrlich ein “Ultra Smartphone” geworden. Die Empfehlung zum Import kann ich euch dennoch nur geben, wenn ihr das fehlende LTE Band 20 im Hinterkopf habt.


Gesamtwertung
95%
Design und Verarbeitung
100 %
Display
100 %
Leistung und System
100 %
Kamera
100 %
Konnektivität
85 %
Akku
85 %

Preisvergleich

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Jay
Gast
Jay (@guest_69509)
2 Tage her

Hallo 🙂

Ich hätte da 2 Fragen an die Profis unter euch:

1. Erhält man, wenn man die EU ROM Version von Trading Shenzhen kauft, ganz normal automatisch OTA Updates? Ohne jegliches Rumgefusche oder Zusatzinstallationen?

2. Besteht bei Telekom(congstar) Nutzern überhaupt noch eine “Notwendigkeit” für Band20?
Zumal mittlerweile Band8 in Kleinstädten und ländlichen Regionen mindestens genauso gut ausgebaut ist, bei Telekom.

Gruß Jay

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
2 Tage her
Antwort an  Jay

Hallo Jay, also mit der Xiaomi.eu ROM kannst du relativ einfach Updates installieren. Ein kleines bisschen aufwendiger als mit einer “normalen” Global ROM ist es schon, aber mit unserer Anleitung hier kannst du das Update mit ein bisschen Übung in 10 Minuten installieren. Jetzt zum LTE Band 20: Das können wir dir so pauschal nicht sagen. Wenn du zu den Leuten gehörst, die es unglaublich nervt, wenn sie ab und an mal kein Netz haben, dann solltest du auch bei der Telekom nicht auf LTE Band 20 verzichten. Wenn du damit leben kannst, dann brauchst du es nicht. Aus unserem… Weiterlesen »

Heimatlos
Gast
Heimatlos (@guest_69437)
4 Tage her

Ist den der Dualsim Betrieb Sim1: 5G Sim2: 4G möglich. Das geht bei meinem Favoriten Pixel 5 leider nicht.

Karl
Gast
Karl (@guest_69307)
8 Tage her

@Jonas “Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mit diesem OmniVision Sensor los ist, aber selbst ohne Nachtmodus fängt das Xiaomi Mi 10 Ultra sehr viel Licht ein.” Ich kann dir sagen was los ist: Der Sensor ist einfach riesig (1/1,3″) “Der 48 Megapixel Sensor arbeitet mit PixelBinning und liefert im Standard 12 Megapixel große Aufnahmen mit 1,2 µm Pixel.” Diese Aussage ist falsch. Der Sensor hat 48 MP mit 1,2 µm Kantenlänge. Mit Pixelbinning sind es 12 MP mit 2,4 µm Kantenlänge. Und das ist so das Größte im Smartphonemarkt. Der CMOS Sensor ist in der Größenordnung der Topmodelle von… Weiterlesen »

Karl
Gast
Karl (@guest_69571)
1 Tag her
Antwort an  Karl

Also das steht immer noch falsch im Artikel. Warum wird das nicht korrigiert?

Helmut Uhlitzsch
Gast
Helmut Uhlitzsch (@guest_69305)
8 Tage her

Gibt es eine Möglichkeit den eingestanzten Namen links unten im Bild zu verhindern??

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
8 Tage her
Antwort an  Helmut Uhlitzsch

Ja, einfach in der Kamera-App in den Einstellungen das Wasserzeichen deaktivieren.

faceX
Mitglied
Mitglied
faceX (@facex)
9 Tage her

ohhh… das klingt nach einen geilen Teil. Ja beim Akku gibt es defintiv andere die es besser machen, aber das macht die ladegeschwindigkeit wieder mehr als wett… Ich habs mal auf meiner will-haben liste für Weihnachten, mal schauen was sich da noch preislich tut bzw. bei der Konkurenz…

Kobi Kobsen
Gast
Kobi Kobsen (@guest_69248)
10 Tage her

222g ist ein K.O. Kriterium, kein Band20 ist für einige echt richtig schlecht, kein Klinkenanschluss ist mies aber macht leider Schule aber das sind schon zu viele Punkte für ein 700 Euro Smartphone. Da ist mir ein S20 mit sensationellem Gewicht deutlich überlegen.

Stephan
Gast
Stephan (@guest_69195)
11 Tage her

WAS??? Kein wechselbarer Akku? Keine Speichererweiterung per SD-Karte? Kein Kophöreranschluss? Keine Benachrichtiguns-LED? Und noch ein schlechter Akku dazu? Typischer Xiaomischrott eben…

pavlov
Gast
pavlov (@guest_69199)
11 Tage her
Antwort an  Stephan

Willkommen in der Gegenwart.

Stephan
Gast
Stephan (@guest_69216)
10 Tage her
Antwort an  pavlov

Oh, alles so schön bunt hier!

Enrico
Gast
Enrico (@guest_69202)
11 Tage her
Antwort an  Stephan

Keines der flagship Smartphones hat ein wechselbaren Akku, die wenigsten Speichererweiterung (was bei 512gb auch unnötig ist, ebenso nur die Hälfte ein Kopfhörer Anschluss, Benachrichtigungsled Funktion ist vorhanden (ab Werk) der Akku ist mit seiner Kapazität größer als 80%der Konkurrenz wie Apple und Co, die Schnellladetechnologie ist dem jedoch mindestens 1-2 Jahre voraus (falls Apple nicht sogar 3 braucht) Wie kommt also so eine unqualifizierte Meinung zutage? Von den specs ist dieses Smartphone derzeit das Nonplusultra. Selbst alle angekündigten Smartphones für den Rest des Jahres sind dagegen der letzte Schrott. Von den bereits erscheinen ganz zu schweigen. Und die wenige… Weiterlesen »

Stephan
Gast
Stephan (@guest_69217)
10 Tage her
Antwort an  Enrico

Tut mir leid, Du hast die Ironie nicht bemerkt. Bzw. hast Dich trollen lassen.

Das Gerät ist schon echt toll (auch wenn ein nur durchschnittlicher Akku bei einem Schjaomie schon etwas enttäuschend ist, trotz extrem kurzer Ladezeit). Im Vergleich zum Gebotenen ist der Preis super. Preiswert. Aber trotzdem sehr teuer. Vierstellige Preise für ein Smartphone sind sowieso absurd.

Bernd
Gast
Bernd (@guest_69207)
11 Tage her
Antwort an  Stephan

Ich nehme an, das ist nur scherzhaft zu verstehen.

Stephan
Gast
Stephan (@guest_69215)
10 Tage her
Antwort an  Bernd

Klar! Wollte nur wissen, wie viele Ironie verstehen, wenn man keinen Zwinkersmilie dazu packt…

Schnubbi
Gast
Schnubbi (@guest_69224)
10 Tage her
Antwort an  Stephan

Wieviele Ironie verstehen, würde ich aber nicht in geschriebener Form messen. Der Tonfall ist bei Ironie enorm wichtig und der fehlt nunmal komplett. Wenn du messen willst, wieviele Menschen Ironie verstehen, müsstest du dich mit ihnen wohl von Angesicht zu Angesicht unterhalten.

Stephan
Gast
Stephan (@guest_69300)
8 Tage her
Antwort an  Schnubbi

Ja, geschrieben ist Ironie nicht immer zu erkennen. Aber gleich am Anfang ein “WAS???” sollte schon zu denken geben. Und wechselbare Akkus gibt es bei Highend Smartphones schon jahrelang nicht mehr, nur noch bei sehr günstigen Geräten bis 100 Euro. Man hätte also drauf kommen können…

Popo
Gast
Popo (@guest_69218)
10 Tage her
Antwort an  Stephan

Welcher Anbieter hat einen wechselbaren Akku bei nem Top Smartphone ? Wieso sollte er nicht zu wechseln sein? Handy aufmachen, schrauben lösen und neuen Akku rein, fertig

ThePrez
Gast
ThePrez (@guest_69223)
10 Tage her
Antwort an  Stephan

Wechselbarer Akku – Welcher Hersteller hat hat dies noch im Portfolio?
SD Karte – Es gibt eine 512 GB Variante!
Kopfhöreranschluss – in 2020 überflüssig und in der Produktion ein Platz Horror.
Benachrichtigungs-LED – mit AOD ebenfalls überflüssig
Schlechter(er) Akku – In Anbetracht der Leistung sehr gut.

Fazit: Ihre gewünschte eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht. Das Telefon so schlecht zu reden, ist nicht nur unfair sondern objektiv gesehen einfach falsch.

Stephan
Gast
Stephan (@guest_69301)
8 Tage her
Antwort an  ThePrez

Tut mir leid, Sie haben die Ironie nicht bemerkt…

Angelus
Gast
Angelus (@guest_69180)
11 Tage her

Mit dem Präfix “Nur” vor dem oben angeführten Preis von EUR 702,- fühle ich mich als Leser tüchtig verhöhnt….

michael-froschauer
Gast
Michael Froschauer (@guest_69214)
10 Tage her
Antwort an  Angelus

Ich verstehe, dass ein Preis von 700€ hoch erscheint.
Nun, hier ist der Vergleich zu sehen. Dieses Gerät misst sich mit den besten Modellen von Samsung, Huawei und Apple. Dort zahlt man für ähnliche oder sogar schlechtere Hardware meist 1000€ Plus. Deswegen ist zur Markteinführung ein Preis von 700€ absolut günstig im Vergleich. Ich halte das “nur” für absolut gerechtftertigt. Dieses Smartphone ist natürlich nicht für Sparfüchse gedacht, sondern für Menschen die das absolute High-End der Technik haben wollen und diese waren bisher deutlich höhere Preise gewohnt 😉

Jörg
Gast
Jörg (@guest_69166)
11 Tage her

Schöner informativer Bericht – Danke!
Es soll eine Liste geben wo man sich einträgt um Xiaomi zu signalisieren, dass ein Wunsch nach der Global-Version gibt. Kann jemand einen Link dazu Posten?

NoHA
Gast
NoHA (@guest_69175)
11 Tage her
Antwort an  Jörg

Wir sind doch nicht bei Wünsch-Dir-Was!

Drachenlord
Gast
Drachenlord (@guest_69164)
11 Tage her

Wundert mich nicht, dass Xiaomi Omnivision-Sensoren im High End nutzt, denn der Hersteller ist bekannt für seine hochwertigen Optiken – gerade im medizinischen Bereich. Eher verwunderlich, dass sie nicht öfter eingesetzt werden.

MinJung
Gast
MinJung (@guest_69181)
11 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Ich hoffe sehr, dass der OV48C-Sensor nicht nur in den teuren Modellen verbaut, sondern auch der günstigen Mittelklasse verwendet wird.
Auf diese Highend-CPUs kann ich verzichten, lieber eine günstige, aber dafür mit diesem Sensor. Nächstes Poco vielleicht?

jyuitty
Gast
Simon (@guest_69153)
12 Tage her

Die Schwarze (und ich glaub auch Weiße) Version hat eine Keramikrückseite – man kann also zwischen Glas und Keramik wählen. 🙂

jyuitty
Gast
Simon (@guest_69160)
11 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Okay das scheint mein Fehler zu sein, lese ja grade weiter Oben:

Auch wenn die Namensgebung bei der Farbe Schwarz (Keramik Schwarz) etwas anderes vermuten lässt, ist die Rückseite nur beschichtet, um den Glanz von Keramik zu imitieren

Komische Namensgebung …

First UDC
Gast
First UDC (@guest_67590)
1 Monat her

Die UDC des Mi11 (erste Jahreshälfte 2021) wird derzeit im Mi 10 Ultra getestet.

h**ps://youtu.be/f_A29i5RmWY

Die Viertel-Pixel-Lösung sieht übrigens ziemlich gut aus (fast nicht zu erkennen), beim ZTE sieht man es mehr.

Berd
Gast
Berd (@guest_67104)
2 Monate her

2019 und 2020 keine Smartphones die auch nur entfernt anders sind als 2018! Vom Design Standpunkt. Langweilig uninspiriert!
Alles sieht gleich aus! Keine Gründe was neues zukaufen!

Susi
Gast
Susi (@guest_67107)
2 Monate her
Antwort an  Berd

Schon wieder einer, der nur aufs Äußerliche fixiert ist.
Dabei kommt es doch auf die inneren Werte an! <3

Cince
Gast
Cince (@guest_67103)
2 Monate her

Xiaomi hätte meiner Meinung nach eine ausfahrbare Selfie Kamera realisieren sollen, statt eines “Punch-Hole” im Display.

Ist der 3,5 Anschluss mit dabei oder wie bei den Mi10 Typen weggefallen? (Habe es im Bericht nicht gelesen).

Danke
Cince

Lukas_Winkel
Gast
Lukas Winkel (@guest_67105)
2 Monate her
Antwort an  Cince

Moin Cince,

Da kann man sich drüber streiten – eine Pop-Up Cam ist zwar cool, aber auch ein Bauteil, das sehr empfindlich ist.

Auf den Aux-Anschluss wurde leider verzichtet.

LG
Lukas

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
2 Monate her
Antwort an  Lukas Winkel

Man muss allerdings auch sagen, dass wir seit der Einführung der Pop-Up Kamera mit dem Vivo Nex Juli 2018 nicht einen einzigen Kommentar von jemandem erhalten haben, dessen Pop-Up Kamera kaputt gegangen ist!

Cince
Gast
Cince (@guest_67117)
2 Monate her
Antwort an  Lukas Winkel

Hi Lukas. Also ich sehe es nicht unbedingt als ein empfindliches Bauteil. Es soll über 100.000mal gewährleistet sein, dass die Kamera mechanisch ihren Dienst tut.
Zudem hat die Pop-up Kamera einen Sensor, der registriert in Millisekunden Zeitspanne einen Fall des Smartfones und fährt die Kamera sofort ein. Sie wird also nicht nach einem Fall ausgefahren aufkommen und dadurch z.B Schaden nehme (abbrechen, Glasschaden o.ä.).

Jens
Gast
Jens (@guest_67212)
2 Monate her
Antwort an  Cince

Also für mich wird es nichts anderes mehr geben seit dem mi9t bin ich begeisterter Pop-up User es geht nichts über ein freies Display… Dieses Handy mit Klinke und Pop-up wäre ein Blindkauf

Majo
Gast
Mario U. (@guest_67090)
2 Monate her

Multispectral color temperature sensor im Xiaomi Mi 10 Ultra! Was hat es damit auf sich ? Ist das so ein Sensor wie beim Oneplus 8 ? Vieleicht weiss da jemand mehr.

  • —- — –

Spannend für mich bleibt aber auch das K30 Ultra.
Mit dem Dimensity 1000+ CHipsatz wird das schon ein geiles Teil werden.
Bei den Kamera Spezifikationen der IMX686…aber mit 1.7 Linsenöffnung.
Das sollte auch nochmal deutlich bessere Nachtaufnahmen geben.
8K soll auch gehen..laut tradigshenzen für 319 Euro für die kleinste Version.

Sowie Popup Kamera+Amoled 120hz+240hz Abtastrate.

Wäre echt klasse wenn ihr das auch testet.

mfg mAjo

pavlov
Gast
pavlov (@guest_67060)
2 Monate her

Laut NBC “Weder das Xiaomi Mi 10 Ultra noch das Redmi K30 Ultra sollen nach Europa kommen”
So eine Pleite! Auch das heiß erwartete Poco X2 gab es ja nicht bei uns. Verdammtes Xiaomi. Sind zu fett geworden.

Samhayne
Gast
Samhayne (@guest_67059)
2 Monate her

Bin enttäuscht, da immer noch mit Punch Hole. 🙁

marek
Gast
marek (@guest_67035)
2 Monate her

Das Display dedsOneNote 8/Pro zeigt leider große Probleme, die bis heute nicht behoben sind und per Spftware wohl nicht lösbar sein werden. Einfach mal Display issues bei Youtube eingeben. Daher kann das Display dieses Ultras nur besser sein.

DieWahrheitIst
Gast
DieWahrheitIst (@guest_67028)
2 Monate her

Welchen USB-C Standard hat es? Bedeutet Infrarot Sensor, dass es darüber auch wieder das Gesicht entsperrt, vermisse das unglaublich seit dem Wechsel weg vom Poco?

Schön, dass man dem europäischen Markt noch immer die kalte Schulter zeigen und auf hier wichtige Bänder oder gleich den kompletten Release solcher Geräte verzichten kann.

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
2 Monate her
Antwort an  DieWahrheitIst

Da Xiaomi bisher noch nie USB 3 verbaut hat und auf der Website nichts weiter spezifiziert wird, denke ich, dass es wieder USB 2 Standard sein wird. Ansonsten hat das Smartphone einfach nur einen Infrarot-Sender, den man als Fernbedienung etc nutzen kann, nicht aber zur Entsperrung.

Florian May
Gast
Florian May (@guest_69158)
11 Tage her
Antwort an  DieWahrheitIst

Ich denke eher das es am Preis liegt , da das ultra günstiger ist wie da mi 10 bei Markteinführung.

Devonoki
Gast
Devonoki (@guest_67025)
2 Monate her

Ein reines Wettrüsten ist das inzwischen. Ich laste schon mein einfaches Mi 10 nicht mal ansatzweise aus. Den Schritt zurück bei der Kamera begrüße ich jedoch. Der Mehrwert meines 108 MP Sensors ist zumindest nach meinem subjekiven Empfinden vergleichsweise gering.

Franz
Gast
Franz (@guest_67018)
2 Monate her

Nun ja, was soll man da sagen.
Tolle Features, sicher gute Kameras und alles was das Herz begehrt – Aber :
In Anbetracht der Größe, Gewicht und Preis, sofern es jemals eine Global Version geben wird, uninteressant. Und selbst wenn es die aller-Weltbeste Kamera sein sollte macht für mich der Größenwahn schon lange keinen Sinn mehr. Somit muss ich weiter träumen und hoffen das sich die Herteller mal wieder besinnen und die Usability in den Vordergrund stellen. Bei mir ist bei 6,4″ einfach Schluß mit Lustig.

DieWahrheitIst
Gast
DieWahrheitIst (@guest_67026)
2 Monate her
Antwort an  Franz

Interessant, für mich spielen eher die Außenamße eine Rolle als die Größe des Dsiplays. Durch Fromfaktor und weniger Rand hat sich so viel getan, dass Geräte aus der Vergangenheit mit weniger Display Größe insgesamt größer sind.

Lukas_Winkel
Autor
MitgliedTeam
Lukas Winkel (@lukas_winkel)
2 Monate her
Antwort an  Franz

Da richten sich die Hersteller leider nach der Mehrheit, da hast Du recht.

Würde mal jemand ein Flaggschiff mit 5 Zoll rausbringen, gäbe es da sicher auch einen Markt für. Vielleicht lesen Xiaomi, BKK, Huawei und Co ja mit 😉

Horst
Gast
Horst (@guest_67017)
2 Monate her

GSMArena.com hat es eben gemeldet: Die zwei neuen Xiaomi-/Redmi-Ultras sind China-exklusiv. Schade!

jyuitty
Gast
Simon (@guest_67008)
2 Monate her

Zur Ergänzung – schaut euch mal die DXOMark Samples an – ganz Besonders in den Details, auch haben die Bilder auch Ghosting so wie beim Mi (Note) 10 (Pro) auch – das ist in jeder Hinsicht ein Downgrade. Die Scores kann ich persönlich nur bedingt nachvollziehen …

https://www.dxomark.com/xiaomi-mi-10-ultra-camera-review/

Petunia
Gast
Petunia (@guest_67020)
2 Monate her
Antwort an  Simon

Die Scores entstehen wohl aus der rekordbrechenden Zoomfähigkeit sowie den extrem guten Nachtbildern. Dass man bei 12 MP weniger Details hat als bei 27 MP ist natürlich und unglücklich, aber dafür ist der 48 MP-Modus sicherlich deutlich brauchbarer als bei vielen anderen Smartphones. Das das würde dann in Richtung Hohe MP vs niedrige MP gehen, was in der Kamerawelt schon lange lange diskutiert wird. Alles hat seine vor und nachteile.

Simon
Gast
Simon (@guest_67070)
2 Monate her
Antwort an  Petunia

Sehr differenzierter Kommentar! Danke dafür. Du hast Recht – ich vermute der 27MP HMX hat einfach nicht mehr reingepasst oder lag nicht mehr im Budget. Der Sensor ist eben seit Jahren der echte wirkliche Qualitätsquantensprung meiner Meinung nach im Smartphone-Sektor. Die kleineren Pixel sind vom Vorteil weil auch wirklich mehr Details aufgenommen werden. Xiaomi greift hier das Note 20 Ultra an – etwas lächerlich und kurzsichtig das mit so einem Kamera-Setup zu tun. Für den Preis (ich entsinne mich dass es teurer ist als das Pro)? Ohne Pen? Never. Dead on Arrival. Softwaretechnisch liefern sogar Vivo und Oppo besser ab… Weiterlesen »

jyuitty
Gast
Simon (@guest_67007)
2 Monate her

Xiaomi will uns ein wenig verarschen oder? Stellen sie das jetzt fest – nach dem Mi 10 Pro – oder warum wird auf einmal ein anderer Sensor verbaut? In einem über 1000€ teuren Gerät?!?!

Entgegen der Erwartung hat es der 108MP HMX Sensor nicht in das Gerät geschafft. Stattdessen kommt der bisher ziemlich unbekannte Omnivision OV48C zum Einsatz. Dieser löst zwar “nur” mit 48MP auf, misst aber 1/1,3 Zoll und kommt damit auf 1,2µm große Pixel. Zum Vergleich: andere 48MP Sensoren erreichen nur 0,8µm.

Quelle: https://www.chinahandys.net/xiaomi-mi-10-ultra-smartphone-des-jahres-2020/

DieWahrheitIst
Gast
DieWahrheitIst (@guest_67027)
2 Monate her
Antwort an  Simon

“Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, wer will mich daran hindern klüger zu werden?!”

Marko
Gast
Marko (@guest_67033)
2 Monate her
Antwort an  Simon

Ich verstehe nicht ganz was du damit sagen möchtest?

Simon
Gast
Simon (@guest_67067)
2 Monate her
Antwort an  Marko

Das der Omnivision-Sensor für mich der übliche Downgrade ist, wie bei Xiaomi Gang und Gebe – nur sprechen wir hier von einer Ultra-Variante die im 4-stelligen Preisbereich liegt und mir jegliches Verständnis dafür fehlt. Du kannst dir Oben im verlinkten DXOMark-Review die Sample-Bilder selbst anschauen und dir ein eigenes Urteil bilden. Und das ist sicherlich noch ein extra gutes Testgerät nur DXOMark. Der HMX-Sensor ist klar überlegen, muss halt richtig gehandhabt und optimiert werden – aber anscheinend ist ja Xiaomi nicht in der Lage dazu, oder nicht Willens. Ganz ehrlich, wenn sie in diesem Preisbereich mit der Sensor-Lotterie anfangen, kombiniert… Weiterlesen »

Igor
Gast
Igor (@guest_67054)
2 Monate her
Antwort an  Simon

Wieso auf einmal ?
Werden doch immer viele verschiedene Sensoren in Smartphones verbaut.

Simon
Gast
Simon (@guest_67068)
2 Monate her
Antwort an  Igor

Aber nicht in die selbe Reihe – vor allen nicht bei einer Ultra-Variante, die nochmal teurer als die Pro-Variante ist. Vermutlich war kein Platz mehr wegen dem Tele-Sensor. Ich persönlich hatte noch nie ein Gerät mit Omnivision-Sensor das mich wirklich überzeugt hat. Aber gut …

Wohlgemerkt wir sind hier in Preisregionen anbelangt, in denen das absolut nicht mehr akzeptabel ist. Redmi-Reihe, Lite – alles klar. Kann man mit Leben aber … das?

Vermutlich rechnen sie eh damit dass sich das Ding keiner kauft.

Igor
Gast
Igor (@guest_67118)
2 Monate her
Antwort an  Simon

Ob der Neue Sensor schlechter oder besser ist muss man auch erst den Test abwarten.
Laut DXO ist der neue Sensor schon mal besser als der 108 Pixel im MI 10 Pro.
Daher scheint es ja eine gute Entscheidung seitens Xiaomi gewesen zu sein den Sensor zu wechseln.

ThomasK
Gast
ThomasK (@guest_67006)
2 Monate her

Das Mi 10 Ultra ist ohne Zweifel ein super starkes Handy mit beeindruckendem fast-charge. Und auch wenn das Smartphone mein ständiger Begleiter ist und ich gerne ein gutes Gerät habe, besteht leider immer das Risiko von Verlust, Diebstahl oder Schäden. Daher interessiert mich persönliches alles über 500€ nicht.
Viel interessanter ist für mich das K30 Ultra. Das bietet endlich genau die Kombination, die ich bisher vermisst haben: AMOLED, 120Hz und Pop-Up Cam. Ich hoffe auf ein global release 🙂

Semi🔥
Gast
Semi🔥 (@guest_67031)
2 Monate her
Antwort an  ThomasK

Genau du sagst es.
Das K30 Ultra ist mein nächstes Gerät, ist quasi ein K30/Poco F2 Pro facelift /Nachfolger.

Könnte als Poco F2 Pro Plus oder F3 Pro kommen.

Endlich nun mit Stereo Lautsprecher und
120 Hz, 90 Hz hätten gereicht, ist in allen das bessere Gerät. Wenn man 60/90/120 Hz wählen kann ist Top. 👌

Das Mi 10 Ultra interessiert mich nicht, edge Display & Pickel Selfie nervt, ohne am besten. 😉

Thorsten Czub
Gast
Thorsten Czub (@guest_69273)
9 Tage her
Antwort an  Semi🔥

Ich habe das k30 Ultra und bin total zufrieden

Igor
Gast
Igor (@guest_67001)
2 Monate her

Was will man mehr ? Na z.b. Wasserdicht sollte es sein,wie andere Flagships. Dual Sim sollte es in Europa haben. Keine 200€ Preisaufschlag gegenüber der China Version. Eine Bessere Kamera Software (Guten Nacht Modus) damit man nicht wieder eine Gcam installieren muss. Ansonsten ein guten gerät und finde es gut das der Pixel Wahn nicht noch weiter getrieben wird. Was aber schlecht ist das Xiaomi jetzt auch auf den Geschmack gekommen ist den Akku aufzuteilen um noch schneller den Akku zu laden. Bald sehen wir 4 oder mehr Akkus in so einem Smartphone. Jetzt sind wir schon bei 23 Minuten,… Weiterlesen »

DschaiFu
Gast
Dschai (@guest_67036)
2 Monate her
Antwort an  Igor

Es muss ein OLED-Display sein, weil es ein Fingerabdrucksensor im Display hat, das geht bei anderen Displayarten nicht

Lukas_Winkel
Autor
MitgliedTeam
Lukas Winkel (@lukas_winkel)
2 Monate her
Antwort an  Igor

Moin Igor,

vielen Dank für den Hinweis mit dem Display. Ich habe Super Amoled im Text ergänzt.

Was hast Du denn gegen mehrere Akkus in einem Gerät? Wechseln muss den Akku in den meisten Fällen sowieso der Fachmann und es ist doch hammer, wenn die Ladung so schnell geht. Sofern die Technik ausgereift ist und nicht kaputtgeht, sehe ich keine Nachteile an der hohen Geschwindigkeit?

LG
Lukas

Igor
Gast
Igor (@guest_67051)
2 Monate her
Antwort an  Lukas Winkel

Durch die Teilung des Akkus verliert man Platz und so an Kapazität, als 1 Ganzer Akku.
Statt 2 Akkus mit 2250mAh wäre es vielleicht 1 Akku mit 4600mAh oder 4700mAh gewesen.
Das gefällt mir nicht.

Sofern man das Smartphone nicht länger als ein Jahr nutzen möchte, kann man ruhig die Schnellladetechnik nutzen, was ja sehr praktisch ist.
Das die Hohen Geschwindigkeiten und ständiges laden mehrmals am Tag, schädlich für den Akku ist sollte auch klar sein.

Rainer Zufall
Gast
Rainer Zufall (@guest_66997)
2 Monate her

Zumindestens die größte Version, 16/512GB scheint platztechnisch so ausgereizt zu sein daß kein Platz mehr für einen zweiten SIM-Slot ist.
Single Nano-SIM SlotDepends on device memory and network availability. Additional carrier charges may apply.


Lukas_Winkel
Autor
MitgliedTeam
Lukas Winkel (@lukas_winkel)
2 Monate her
Antwort an  Rainer Zufall

Wo hast Du das denn her? Das habe ich auf der chinesischen Produktseite nirgends entdeckt.

Das wäre natürlich ungeschickt und würde die teure Version um einiges uninteressanter machen.