In den letzten Monaten hatten wir einige Lenovo Smartphones im Test, jedoch nur Mittelklasse Geräte. Das Lenovo Moto Z Play ist ein Smartphone mit vielen Besonderheiten, vor allem rückt Lenovo die verfügbaren MODs in den Fokus. Grund für unsere Lenovo-Tests war die Übernahme Motorolas durch Lenovo und die damit verbundene Präsenz auf dem Europäischen Markt. Der Name Motorola soll eigentlich ganz verschwinden, aber die Flagships tragen noch den MOTO Namen, denn „hello moto“ will man in der Werbung nicht missen. Lenovotorola oder Motoronovo präsentiert also ein mit dem Moto Z Play ein abgespecktes High-End Gerät, für dann doch stattliche 350€. Wenn man an Motorola denkt hat man 2 Dinge im Kopf: pures Stock Android und gute Preis/Leistung. Die „großen“ Testseiten sind aus dem Häuschen, aber ob der nun waschechte Chinese auch unserem Test standhält, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

Versionen und Unterschiede

Im Unterschied zum bekannten Moto Z Flagship ist das Z Play dicker, schwerer, breiter und länger geworden, alles bedingt durch den mit 3510 mAh deutlich dickeren und schwer nötigen Akku. Die Display-Auflösung wurde von 2K auf Full-HD reduziert und der Prozessor ist nun ein Snapdragon 625 anstatt dem altbekannten High-End Prozessor Snapdragon 820. Außerdem gibt es nur eine Version des Moto Z Play mit 3/32GB Speicher.

Lieferumfang des Lenovo Moto Z Play

Der Lieferumfang im Standard-Smartphonekarton fällt etwas spärlich aus. So gibt es anstatt Ladeadapter und USB-Type-C Kabel, ein an das Netzteil fixierte Ladekabel, welches nicht zur Verbindung mit dem PC verwendet werden kann. Zusätzlich liegt noch ein stoffbeschichteter Kunststoffrückdeckel bei, welcher den Anschluss für die Moto MODs auf der Rückseite verdeckt. Ein Sim-Pin zum Herauslösen des Simkarteneinschub ist auch noch mit dabei.

Design und Verarbeitung

Das Lenovo Moto Z Play hat vor allem beim Design so einiges an Besonderheiten zu bieten, doch zunächst zu den Standards. Das Z Play besteht aus einem Aluminiumrahmen mit Glas auf Vorder- und Rückseite. An der rechten Außenseite findet man 3 kleine Knöpfe, den Power-Button, sowie die beiden Lautstärketasten. Die Buttons bestehen aus Metall, sitzen bombenfest im Gehäuse und liefern gutes Feedback. Schaut man auf die Vorderseite wird man umgehend mit 3 Überraschungen konfrontiert. Der Lautsprecher ist die Ohrmuschel, das Z Play hat einen Blitz auf der Vorderseite und der Fingerabdrucksensor ist ein kleines Viereck und erfüllt wirklich nur die Funktion eines Fingerabdrucksensors. Zum Steuern des Smartphones kommen On-Screentasten zum Einsatz. Eine Benachrichtigungs-LED ist leider nicht vorhanden, dafür gibt es eine „Inaktivitäts-Display“ (Bei Samsung Always ON) Funktion, die ständig das Display mit der Uhrzeit aufleuchten lässt. Benachrichtigungen werden hier zwar auch angezeigt, wenn man das Handy auf dem Tisch liegen hat, aktiviert sich diese Funktion jedoch andauernd. Die klassische Benachrichtigungs-LED wäre hier besser gewesen.

Das Lenovo Moto Z Play bringt 164g auf die Waage und ist nur 7mm dick. Hier wird aber ein wenig gemogelt, denn die Kamera ragt mit einem riesigen Kreis gute 2,5mm aus der Rückseite hervor. Sehr speziell ist auch der große Anschluss für die Moto MODs, welcher dann mit dem mitgelieferten Stoff-Rückdeckel bedeckt wird. Auch die Kamera ragt dann nicht mehr heraus, das Handy ist aber dann 9,5mm dick und anstatt Glas spürt man Stoff auf der Rückseite. Der Alurahmen des Z Play wirkt sehr hochwertig und stabil, die Verarbeitung ist bis auf das kleinste Detail sehr sorgfältig und genau. Spannend wird es dann wieder auf der Unterseite des Smartphones, dort findet man den Kopfhörer-Eingang und den USB-Type-C Anschluss. Um den USB-Type-C Anschluss herum ist der Metallrahmen unterbrochen und wurde mit Kunststoff ersetzt. Auch auf der Oberseite des Rahmens findet man ein Kunststoffelement. Der Simkarteneinschub befindet sich an der Oberseite des Smartphones und es können 2 Nano-Sims und eine Micro-SD (bis 2TB) eingelegt werden (3-in-1 Slot).

Dass der Lautsprecher mit der Ohrmuschel zusammengelegt wurde ist in Bezug auf die Positionierung sehr praktisch. Der Lautsprecher ist laut und sorgt für ein schönes Klangbild, natürlich ohne Bässe. Der eigenartige Kunststoffdeckel, mit welchem man die Rückseite des Lenovo moto Z Play bedeckt, sitzt weitestgehend sicher, wobei er dann doch leichtes Spiel hat. Dies sei aber nur erwähnt und ist in der Praxis nicht wirklich spürbar. Man kann das Smartphone auch ohne diesen Deckel nutzen, der MOD-Anschluss ist dann aber immer sichtbar. Zusammenfassend ist das Lenovo Moto Z Play erstklassig verarbeitet, fühlt sich hochwertig an und ist mit seinen Abmessungen von 156.4 x 76.4mm für ein 5,5 Zoll Gerät ausreichend kompakt. In der Hand vermittelt das Smartphone einen sehr hochwertigen Eindruck und kann somit den hohen Preis in dieser Kategorie rechtfertigen.

Das Lenovo Moto Z hat auf der Rückseite einen Anschluss um sogenannte MOTO MODs zu nutzen. Lenovo hat uns einen Beamer, einen Lautsprecher, einen Zusatzakku und einen Kamera-MOD zum Testen mitgeliefert.

Diese MODs haben vor allem eins gemeinsam, sie sind schlichtweg komplett überteuert. Da das Moto Z Play auch eher preissensible Käuferschichten anspricht, verstehe ich den Anschluss auf der Rückseite noch weniger. Wer um Himmels Willen gibt genau so viel Geld für sein Handy wie für einen Projektor MOD oder Kamera MOD aus. Der JBL Soundboost MOD liefert durchschnittliche Klangqualität, ist aber Welten von jeder 20€ Bluetooth Box entfernt. Aber man kann das Teil direkt ans Handy anschließen. Der Projektor liefert eine Bildqualität die abermals Welten von einem 100€ Doogee Beamer entfernt ist. Der MOD ist lediglich in komplett abgedunkelten Räumen zu verwenden und selbst dann noch sehr verpixelt. 10-Fach optischer Zoom für ein Smartphone mit einer Durchschnittskamera ist auch unverständlich. Die Bildqualität ist schlichtweg dem Preis nicht im Ansatz angemessen. Wenn man wirklich diesen ZOOM braucht, gibt es Kompaktkameras, die einen viel besseren Job machen für viel weniger Geld. Der Akku MOD ist zwar im Alltag praktisch, aber 75€ ist auch hier eine totale Frechheit. Hier nochmal die Preise für die einzelnen MODs, bitte versucht einmal nicht zu lachen; aber wer kann bei diesen Amazon Bewertungen schon widerstehen?

 

Abgesehen vom Lenovotorola MOD-Wahn ist und bleibt das Moto Z Play ein Smartphone. Also geht es nun weiter mit den interessanten Gesichtspunkten.

Display

Das 5,5 Zoll große Super AMOLED Display stammt von Samsung und bringt es auf gute 403 Pixel pro Zoll. Wir begrüßen den Rückschritt von 2K Auflösung beim Moto Z zur FHD-Auflösung beim Z Play, dies bringt dem Z Play in der Kategorie Akku mehr Punkte ein. Die Blickwinkelstabilität des Displays ist nicht die beste und auch die Lesbarkeit im Freien war meist eingeschränkt. Dies lag dann aber eher daran, dass die automatische Helligkeit nicht anständig geregelt wurde. Die Farbwiedergabe geht in Ordnung und der Kontrast ist AMOLED typisch unendlich. Wer auf kräftige, übernatürliche Farbwiedergabe steht, wird überglücklich sein.

Der Touchscreen registriert 10 Berührungspunkte gleichzeitig und arbeitet verzögerungsfrei und genau. Vor Kratzern und Stürzen schützt Gorilla Glas 3. Die Displayoberfläche ist resistent gegen Fingerabdrücke und schön gleitfähig. Samsung verkauft wohl nicht seine besten AMOLED Displays an die Konkurrenz, aber das Lenovo MOTO Z Play hat ein super Display.

Leistung

Im Lenovo Moto Z Play arbeitet als Herzstück ein Snapdragon 625 Prozessor mit 8 x 2,0 GHz-Taktung unterstützt von einer Adreno 506 GPU und 3GB RAM. Der Prozessor sorgte bis jetzt im Test für eine beeindruckende Akkulaufzeit, beängstigend niedrige Benchmarks und eine trotzdem gute Spieleperformance. All diese Punkte kann ich nach einer Woche Nutzung auch auf das Lenovo Moto Z Play übertragen. Doch der Snapdragon 625 ist nun mal ein Mittelklasse Prozessor und in Punkto Power weit entfernt von einem Snapdragon 820/821 Chipsatz. Lenovo verbaut hier bei einem 350€ Gerät einfach einen zu schwachen Chipsatz. Dazu ist man preislich zu nahe an einem ZTE Axon 7 oder Oneplus 3T dran. Auch gibt es Snapdragon 820 Geräte schon um die 200€ Marke. Das Redmi Note 4X kostet mit dem gleichen Prozessor deutlich unter 200€. Auch hat Lenovo auf ihrer Untermarke ZUK das günstigste Snapdragon 820 Gerät der Welt laufen, das ZUK Z2.

Der interne Speicher ist mit einer Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 198/77 MB/s weit vom High-End Bereich entfernt. Gleiches gilt für die Geschwindigkeit des RAM-Speicher mit 4,6GB/s. Doch Benchmarks sind nicht immer so entscheidend und das Moto Z Play navigiert schnell und flüssig durch das nahezu unveränderte Android 7 System. Selbst Spiele wie Asphalt 8 oder Nova 3 bekommt das Smartphone auf mittleren Grafikeinstellungen flüssig dargestellt. Ebenfalls glänzt der Snapdragon 625 im Moto Z Play mit hervorragenden Hitzemanagement, so wird das Gerät nie wärmer als 37°C.

Pures Android 7 auf dem Lenovo Moto Z Play

Als Besitzer eines Lenovo Moto Z Play kommt man bereits in den Genuss des neuen Android 7 Nougat Betriebssystem. Während bei vielen Smarpthones die mit „Custom“ Roms die Android Basis keine große Rolle spielt, so ist es bei Stock Android Geräten durchaus relevant. Android 7 bringt zunächst kosmetische Änderungen auf dem Lock-Screen, der Schnellstartleiste und im Optionsmenü. Man hat nun eine schmale Schnellstartleiste für kurzfristigen Zugriff, die man bei Bedarf wieder auf alte Größe ausfahren kann. Der beliebte System-UI Tuner kann nun direkt über einen Bearbeiten-Button genutzt werden, wodurch man die Schnellstartleiste nach Belieben anpassen kann. Ansonsten fällt einem umgehend der Split-Screen-Mode ins Auge, den es bei Custom-Roms schon – gefühlt – immer gibt. Wenigstens funktioniert dieser wirklich gut. Ansonsten gibt es noch viele kleine Änderungen, welche die meisten Nutzer aber weder finden noch nutzen werden.

Für ein neues Android System läuft Android 7 Nougat bereits jetzt auf dem Lenovo Moto Z Play ziemlich stabil. Wer auch weiterhin mit Updates auf dem Laufenden gehalten werden will, ist bei Lenovo MOTO absolut richtig. Fans von purem, unverändertem Android sind hier genau richtig.

Kamera

Das Moto Z Play verfügt über eine 16 Megapixel Knipse mit einer f/2.0 Öffnung. Der Autofokus hat seine Probleme bei Nahaufnahmen, macht seinen Job aber ansonsten gut. Eine Auslösezeit ist spürbar und nicht auf High-End Niveau. Lenovo hat auch gleich einen automatischen Modus integriert, der wenn er aktiviert ist öfter eingreift und die Bildqualität zumindest für meinen Geschmack deutlich steigert. Ansonsten haut einen die Kamera weder vom Hocker, noch ist sie eine Enttäuschung. Bei normalen Lichtverhältnissen erhält man scharfe Aufnahmen mit vielen Details und lebendigen Farben. Die Hell-Dunkel Differenz könnte höher sein und an den Rändern der Bilder zeigen sich unscharfe Artefakte. Bei schlechten Lichtverhältnissen sind die aufgenommenen Bilder dann noch höchstens durchschnittlich.

Mit der Frontkamera kann man ansehnliche Selfies machen. Die Lenovo Moto Kamera App ist übersichtlich gestaltet und bietet sowohl Profis als auch Laien die richtigen Einstellungsmöglichkeiten. Wischt man von links nach rechts öffnet sich das Menü. Von rechts nach links kann man seine geschossenen Aufnahmen betrachten. Auch Videoaufnahmen gelingen mit guter Soundqualität in einer Auflösung von bis zu 4K. Die Kamera spiegelt in etwa die Performance wieder, die man bis 250€ erwarten würde. Für das 350€ teure Gerät Lenovo Moto Z ist die Kameraqualität höchstens durchschnittlich.

Kommunikation und Konnektivität

Das Lenovo Moto Z Play ist mit allen in Deutschland und Europa benötigten 2G, 3G und 4G Frequenzen ausgerüstet. Die Empfangsstärke ist normal aber nicht sonderlich konstant. Leider kam es häufig vor, dass ich einfach im GSM-Netz festhing und es 5-10 Minuten dauerte bis das Smartphone sich wieder mit dem 3G oder 4G Netz verbunden hat. Im Gespräch wurde ich stets gut verstanden und hatte auch keine Probleme die Gegenseite zu verstehen. Auch der Freisprecher lässt sich gut verwenden.

Die Sensorausstattung kann sich sehen lassen und selbst NFC ist verbaut. Beschleunigungs-, Näherungs-, Helligkeits-, Gyroskop- und Kompass-Sensor, alle sind mit dabei. Auch OTG wird unterstützt. Leider ist Bluetooth mit 4.0 nicht der neuste Standard und auch auf ac-WIFI muss man verzichten. In der Praxis macht dies keinen großen Unterschied, Dual-Band ist vorhanden und niemand hat eine Leitung, die auch nur im Ansatz die Geschwindigkeit des ac-Standard nutzen könnte. Auch die Navigation funktionierte im Test sowohl im Auto als auch als Fußgänger problemlos.

Akkulaufzeit

Das Moto Z Play verfügt über einen fest verbauten 3510 mAh starken Lithium-Ionen Akku. Dieses Akku-Upgrade im Vergleich zum Moto Z war auch dringend nötig. Mit dem sparsamen AMOLED Display und dem Akkuwunder-Prozessor Snapdragon 625 bringt es das Lenovo Moto Z auf eine hervorragende Akkulaufzeit. Im PCMark Akkutest läuft das Handy volle 13 Stunden bei mittlerer Displayhelligkeit. Das ist ein beeindruckender Wert angesichts des 3500 mAh AKku, aber noch nicht auf dem Niveau einen Redmi Note 4X oder Lenovo P2, welche allerdings beide mehr Akkupower verbaut haben. Das Lenovo Moto Z kann man gut und gerne als 2 Tage Gerät bezeichnen. Meine DoT (Zeit mit eingeschalteten Display) lag nach je 2,5 Tagen Nutzung immer zwischen 6-7 Stunden.

Eine Stunde und 50 Minuten dauerte das Aufladen mit dem mitgelieferten Quick-Charge-Ladekabel (Type-C Kabel und Ladeadapter sind fest verbunden!). Wer zwischendurch mal nachladen will, bekommt alle 15 Minuten 10% Akku. Wer ein Smartphone mit guter Akkulaufzeit sucht, wird vom Moto Z Play nicht enttäuscht sein. Lenovo macht hier den richtigen Schritt, nach der schlechten Akkulaufzeit des Moto Z.

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Fazit und Alternative

77% Akkupower?

Das Lenovo Moto Z Play kann in allen Testkategorien ordentlich punkten. Ein stabiles und schickes Design aus Metall und Glas geht hier allem voran. Das Display ist nicht außergewöhnlich aber ein brauchbarer AMOLED Panel. Auch ansonsten setzt Lenovo die richtigen Haken. Der Fingerabdrucksensor ist schnell und genau, das System flott und aktuelles Android 7 gibt es per OTA Update, der Lautsprecher interessant platziert und klanglich gut.

Klarer Kritikpunkt am Smartphones ist die Preis/Leistung. Bis 350€ findet man z.B. mit dem Lenovo P2 oder einem Redmi Note 4 International Smarpthones die mehr oder zumindest das gleiche leisten, nur eben wesentlich günstiger sind. Das Lenovo Moto Mod-Feature, welches vom Hersteller in den Mittelpunkt gerückt wird, kann den hohen Preis keinesfalls rechtfertigen. Die Mods sind für das was diese bieten schlichtweg absurd überteuert. Wer mehr Leistung in allen Bereichen möchte, findet auch mit einem LeEco le Pro 3 oder Xiaomi Mi5s die besseren Alternativen. Auch einem ZTE Axon 7 ist man hier preislich schon zu nahe.

  • Verarbeitung und Design 80 %
  • Display 80 %
  • Betriebssystem und Performance 70 %
  • Konnektivität und Kommunikation 80 %
  • Kamera 70 %
  • Akkulaufzeit 80 %

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Kommentar Updates
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Wolfgang D.
Gast
Wolfgang D.

Mal wieder einer der immer zahlreicher werdenden Birnen/Orangen Tests.

Geräte wo man sich das OS erst hinbasteln muss (ZUK), ohne NFC (Xiaomi), generell in DE nicht verkauften Geräten ohne jede Garantie oder Gewährleistung (LeEco, Mi), Hybrid-TF/SIM, Fingerscanner auf der Rückseite, werden munter durcheinander gewürfelt.

Wer aber auch in drei Jahren noch sein Zubehör bei einem neuen Phone nutzen will und die Features will, ist hier richtig. Bei dem Preisgejammer war es echt kein Wunder, dass andere Hersteller die Modularität einstampfen, oder exklusiv bleiben, wie das Fairphone. Ich hoffe, Lenovo bleibt hier verlässlich mit seiner Aussage „3 Jahre bei Folgegeräten“.

Der Softwaresupport dagegen, ist bei Lenovo eben *nicht* mehr wie bei den letzten Motorola Geräten. Aber immerhin, es scheint wenigstens in jedem Quartal ein Sammelpatch zu kommen.

Thorsten Czub
Gast
Thorsten Czub

Dieses Jahr sollen 12 Mods erscheinen. Den Sound des jbl finde ich nicht schlecht. Die Kamera ist sicherlich nicht so gut. Der Preis des Akku packs ist vielleicht zu hoch. Aber das Dingen funktioniert sehr gut. Ich bin jedenfalls mit dem großen Bruder, dem Moto z sehr zufrieden.

bergh
Gast
bergh

Hallo !

Mal ehrlich wen (wayne) interessiert Deine Meinung zum großen Bruder hier ?

Gruß BergH

Thorsten Czub
Gast
Thorsten Czub

Keine Ahnung, aber da wir ja Meinungsfreiheit in Deutschland haben…
Das Moto Z und die Anleger Z play etc. sind keine schlechte Handys. Und das Modulare System von Motorola aka lenovo macht Sinn.
Auch optisch macht das Z oder das z Play doch viel her. Man kann es optisch und technisch verändern.

Drips
Gast
Drips

Werdet Ihr das Moto Z Force auch testen? Das soll ja nahezu unkaputtbar sein

Peter
Gast
Peter

Die Farben sind in Ordnung…. Analog meines IPhone 6 und Lumia 930.

Marco
Gast
Marco

Auch, wenn Lenovorola das vielleicht nicht so wahr haben möchte und die MODs lobt: wie LG bei dem G5 feststellen musste, sind solche Erweiterungen ja leider zum Scheitern verurteilt, auch wenn sie nett gemeint und halbwegs brauchbar umgesetzt sind. Dafür hat man dann doch zu wenig Gegenwert. Und wenn man sich dann nach 1-2 Jahren ein neues Handy kauft, ärgert man sich nur noch, viel Geld für mittelmäßige Erweiterungen ausgegeben zu haben, für die man ein deutlich besseres Handy hätte investieren können und am Ende nie wieder gebraucht werden.

karl
Gast
karl

Die mods sind mindestens für die drei nächsten Smartphone-Generationen (also 3 Jahre) passend. Also kann man die auch mit seinem neuen moto Handy benutzen…

Leegastaenikoer
Gast
Leegastaenikoer

Vorausgesetzt, man kauft auch ein neues Motorola. Allein schon wenn der Stil, Akku, oder auch die Komponenten in einer der neuen Generationen Murx sein sollten, war’s das mit dem neuen Motorola-Gerät. Außerdem bedeutet „für die nächsten drei Jahre“ auch nur, dass nach dem dritten Jahr endgültig Schluss sein kann. Und wenn dieser Fall eintrifft, darf man solange mit der dritten Generation eines Lenovorolas rumdümpeln, bis man es nicht mehr aushält.

Ich habe selbst ein Moto Z (nicht Play) sowie den JBL-Mod und muss sagen: die Idee ist ’nen Monat lang echt dufte, aber danach ist die Luft einfach raus. Sinnvolle Mods (wie z. B. das angekündigte Gamepad-Mod, welches im Sommer kommen soll), kommen langsamer nachgeschoben als die zweite Generation. Lenovo scheint das hochgepreiste MOD-Schiff längst zu verlassen.

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