Die Flagship-Reihe von Samsung verdiente sich noch nie den Titel „preiswert“ und für das Note durfte man schon immer ein gutes Stück draufzahlen. Dabei waren die letzten Galaxy Note Ableger nicht gerade für ihren guten Ruf bekannt: Das Note 7 wurde sogar bei den Fluglinien verboten, vor Angst eines explodierendes Akkus. Daraufhin folgte der Rückruf und auch die Verkaufszahlen für den Nachfolger, das Samsung Galaxy Note 8, hielten sich in Grenzen. Mit dem Samsung Galaxy Note 9 wird nun alles besser: Das Teil ist vollgepackt mit Technik, mehr geht quasi nicht. Und auch das Alleinstellungsmerkmal, der Stift aka S-Pen, ist mit an Bord. Das Samsung Note 9 hat mich nun zwei Wochen lang als Daily-Driver begleitet, inklusive seiner Höhen und Tiefen.

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Als Mitglied von Chinahandys.net stellt man sich natürlich erstmal die Frage: Wer zur Hölle gibt 1.000,- € für ein Smartphone aus – für das Geld kann ich mir ein Xiaomi Flagship kaufen UND nochmal entspannt in den Urlaub fliegen. Das High-End-Smartphone richtet sich wohl primär an Vertrags- und Geschäftsleute, tatsächlich konnten mir aber auch Bekannte ihre positive Einstellung zum Smartphone darbringen. Sein Handy hat man länger am Tag in der Hand, als jeden anderen Gegenstand, mal abgesehen vom PC, wenn man ihr zur Arbeit braucht – warum also nicht zum Maximum greifen? Das Samsung Galaxy Note 9 hat seine Chance verdient und wir schauen im Testbericht kritisch auf die Mängel, die es mit sich bringt. Der Preis steht dabei ein bisschen außen vor, denn von starker Preis-Leistung kann man hier schon nicht mehr sprechen.

Versionen vom Samsung Note 9

Das Samsung Galaxy Note 9 bekommt man in den Farben Ocean Blue und Midnight Black. Schaut man sich bei eBay oder internationalen Märkten um, findet sich auch noch „Frosted Lavender“ und „Metallic Copper“. Für 999€ bekommt man standardgemäß 6GB Arbeitsspeicher plus 128GB Speicherplatz. Wenn es nochmal mehr sein soll, dann zahlt man bei beiden Farben einen Zuschlag von 250€ für 8GB RAM + 512GB ROM. Damit wären wir bei 1.249€ für ein Smartphone. Allerdings finden sich auch schon die ersten Angebote für 800€, was nicht mehr ganz so absurd ist.Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Sample

Design und Verarbeitung

Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Produktfotos 10Hält man das feine Stück Technik aber erstmals in den Händen, ist der Preis schon fast nebensächlich: Echt beeindruckend wie gut es in der Hand liegt, trotz des 6,4 Zoll Displays. Das Samsung Note 9 misst 161,9 x 76,4 x 8,8 mm und wiegt 201,2 g. Vorder- und Rückseite sind komplett aus Glas und bei unserem „Midnight Black“ Modell zugleich ein Magnet für Fingerabdrücke und Fettschlieren. Um das Gehäuse zieht sich ein Rahmen aus matt-schwarzem Metall, der oben und unten zweimal durch Empfangsstreifen durchbrochen wird. Hier findet sich:

  • Oben: Mikrofon und SIM-Slot
  • Unten: 3,5mm Klinkenanschluss, USB-C Port, Mikrofon, Lautsprecher und der S-Pen
  • Links: Lautstärkewippe und Bixby-Button
  • Rechts: Powerbutton

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Das Kinn, der Rand zwischen Display und Unterseite, misst 6mm und oben sind es 6,8mm – hier sind aber gleich 5 Sensoren untergebracht (Kamera, Infrarot, Lichtsensor, Iris, Benachrichtigungs-LED in Farbe) und der Ohrhörer. Links und rechts geht das gebogene Infinity Display nahtlos in den Rahmen aus Metall über. Die Rückseite aus Glas ist schon aufwendiger bedruckt mit Hinweisen, dem DUOS- (Dual SIM) und Samsung-Logo. Auch liegen hier noch der Fingerabdrucksensor und die Kameraeinheit. Letztere steht knapp 1mm aus dem Gehäuse heraus und liegt mit dem Rahmen nicht plan auf einer Oberfläche auf. Immer wieder gefällt auch die geringe Breite des gebogenen Displays, die eine angenehme Bedienung mit einer Hand ermöglicht.

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Das Gehäuse ist mit IP68 gegen das Eindringen vor Staub und Wasser – 1,5m bis zu 30 Minuten – geschützt. Das Glas setzt auf Corning Gorilla Glas 5 und widersteht Kratzern größtenteils, fallen lassen sollte man das Note 9 aber auf keinen Fall. Anders als die anderen Hersteller verbaut Samsung keine Notch im Display, wobei die Screen to Body Ration mit ca. 83,4% trotzdem sehr hoch ist. Das verleiht dem Gerät eine höhere Anmutung und Eleganz – wie ein schwarzer Monolith liegt es da.

So gibt es am Design und der Verarbeitung absolut nichts auszusetzen und alles andere als die höchste Punktzahl wäre in dieser Kategorie nicht gerecht. Im direkten Vergleich lässt sich DER Unterschied zum OnePlus 6 oder dem Xiaomi Mi 8 jedoch nicht wirklich ertasten – nur das Infinity Display fällt gleich ins Auge. Einzig den Bixby Button sollte man bei der nächsten Generation endgültig weglassen oder oder zumindest die Möglichkeit geben, ihn als Shortcut neu zu programmieren.

Lieferumfang

Im schwarzen Kartonschuber findet sich neben dem Samsung Galaxy Note 9:Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Produktfotos 4

  • SIM PIN
  • S-PEN im Smartphone
  • Quick Charge Ladeadapter + USB-C Kabel
  • AKG In-Ear Kopfhörer mit 3 Paar Stöpseln
  • USB OTG Adapter
  • USB-C auf Micro-USB Adapter
  • Anleitung, Beilagezettelwerk,…

Im Lieferumfang fehlen mir zwei Sachen besonders: Eine Displayschutzfolie wäre auf jeden Fall drin gewesen und auch eine Schutzhülle hätte man beilegen können. Letztere haben wir uns zum Testen dann noch geholt.

Case – Samsung LED View Hülle

Im Zubehörkatalog für das Samsung Galaxy Note 9 lassen sich einige Schutzhülle finden – ist ja auch wichtig, um sein teures Smartphone zu schützen. Wir haben uns für das LED View Cover entschieden, da es noch einen coolen Mehrwert bietet.

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Samsung Galaxy Note 9 Testbericht LED View Case 1Das graue Case bringt 68,5g auf die Waage, ist mit Stoff überzogen und das Display wird durch das weiche Fleece gleichzeitig von Fingerabdrücken gereinigt. Hier findet sich auch ein Schlitz, um eine Kreditkarte oder Personalausweis mitzuführen. Hat man das Flip Cover angelegt, dann hat man kein flaches und kompakten Smartphone mehr in der Hand, sondern muss teils mit beiden Händen agieren – dafür ist es geschützt. Die einzelnen LEDs auf der Vorderseite zeigen beim Zuklappen die Uhrzeit nochmal an. Drückt man den Powerbutton, wenn das Case geschlossen ist, erhält man auch Zusatzinformationen, z.B. ob ein Anruf verpasst wurde. Am besten ist es aber bei der Musikwiedergabe: Man bekommt Vor, Pause / Play und Zurück angezeigt und kann darüber steuern – ohne, dass der Touchscreen damit etwas zu tun hat. Zu guter Letzt ist Wireless Charging immer noch mit dem LED Flip Cover möglich.

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Fast 50€ kostet das Flip Cover – bei 999€ für ein Smartphone ist das kein Problem. Leider wird es dadurch recht dick und unhandlich, aber man bekommt definitiv den Schutz, den es braucht. Die LEDs rechtfertigen den happigen Preis im Samsung-Universum zumindest.

Folgende Hüllen und Cases sind im offiziellen Zubehör Katalog zu finden:

  • Clear View Standing Cover: schwarz, braun, blau und violett
    • Flip Cover mit transparenter Front für Statusinformationen mit Standfunktion
  • Leather Wallet Cover: schwarz, braun und rot
    • Flip Cover aus echtem Leder mit Kreditkarten-Schlitz
  • LED View Cover: schwarz, braun, blau und violett
    • Flip Cover mit LEDs auf der Front, Kreditkartenschlitz, Statusinformationen und Mediensteuerung
  • Protective Standing Cover: schwarz und grau
    • Robuste Hülle mit Standfuß
  • Silicon Cover: schwarz, stahlblau, weiß und violett
    • Silicon Cover in Farbe
  • Clear Cover: durchsichtig
    • Klassische durchsichtige Silikonhülle

Das zweite Zubehör ist der S-Pen – der ist ja quasi schon namensgebend für das Galaxy Note. Er findet im Smartphone seinen Platz und kann unabsichtlich auf keinen Fall herausfallen. Gehalten wird er durch einen Klick-Mechanismus und auf halber Strecke nochmal durch einen Magneten. Lässt man ihn irgendwo liegen und entfernt sich mit dem Note 9, dann warnt einen das System durch einen lauten Warnton – das lässt sich aber auch abschalten. Ist es doch mal drum geschehen, dann werden zwischen 20€ und 30€ für einen neuen Pen fällig. Bei den Farben stehen Schwarz, Gelb, Braun und Violett zur Verfügung.

Daneben gibt es noch das Original Samsung Wireless Charger Pad, das auf den normalen QI Standard setzt, aber das Samsung Note 9 schneller aufladen soll als Drittzubehör.

Display

Mit dem Samsung Galaxy Note 9 bekommen wir das bisher größte Infinity Display vom südkoreanischen Hersteller geboten. Das Super Amoled Panel misst 6,4 Zoll in der Diagonale und ist im 18,5:9 Format. Durch die gebogenen Seiten wird das Smartphone aber ein Stück schmaler als es 6,4 Zoll vermuten lassen. Beim Note 9 nimmt der Bildschirm ca. 83% der Vorderseite ein.

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Die Auflösung ist hoch, sogar schon zu hoch meiner Meinung nach: Sie beträgt 2960 x 1440 Pixel, woraus sich extreme 516 PPI ergeben. In den Einstellungen lässt sich die Auflösung von WQHD+ auf FHD+ runterschrauben, was bei 2220 x 1080 Pixeln immer noch 385 PPI ergibt. Den Unterschied erkennt man maximal bei runden Buchstaben und einem unnatürlichen Abstand zum Smartphone. Auch wirkt es sich auf die Akkuleistung aus. Die maximale Helligkeit konnten wir mit 620 cd/² messen, wobei es bis ca. 500 cd/m² sehr gleichmäßig ausgeleuchtet wird, darüber schwanken die Werte deutlich. Für die Nutzung in der prallen Sonne reicht die Leuchtkraft noch aus, aber es spiegelt schon stark. Das Display des Note 9 ist außerdem noch für HDR10 zertifiziert – das Super AMOLED Panel bietet einen phänomenalen Kontrast – und wird durch Gorilla Glas 5 geschützt.

Das Curved Display macht schon einiges her und fühlt sich super an. Hier hat man auch Zugriff auf ein Schnellmenü mit austauschbaren Widgets – mir gefällt die Übersicht der Zwischenablage für kopierte Elemente am besten. Allerdings sind Inhalte auf dem gebogenen Teil aufgrund des Betrachtungswinkels etwas verfälscht. Auch nimmt man die Biegung des Glases durch ein Schimmern auf der Oberfläche wahr, was anfangs ziemlich ungewohnt ist.

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Auch mit vielen Zusatzfunktionen kann man sich in den Einstellungen austoben. Inzwischen Standard geworden ist der Blaulichtfilter, der sich z.B. von 22:00 bis 09:00 anschalten lässt. Das Always On-Display macht mit unserem Flip-Cover keinen Sinn, braucht mit einem AMOLED Screen aber auch nicht unmäßig viel Energie. Auch bei der Darstellung der Farben bietet das Note 9 voreingestellte Modi, die auf Super AMOLED zugeschnitten sind, man kann aber auch „erweitert“ Hand anlegen.

Darüber hinaus gehört das Display des Samsung Galaxy Note 9 zu den besten, die es gibt. Man bekommt hier ein Notch-freies Design, eine unglaubliche Präzision beim Navigieren, tolle Farben und Kontraste für den Multimediakonsum und eben die „luxuriösen“ Rundungen.

Leistung

Je nachdem, wo ihr euer Note 9 kauft, bekommt ihr einen anderen Flagship-Prozessor: In Europa müssen wir uns mit dem Samsung-eigenen begnügen, während z.B. man in den USA und in China den Snapdragon 845 erhält. Aber auch die europäische Version mit dem Exynos 9810 Octa-Core steht gut im Futter und bringt die nötige Leistung für ein Flagship. Der Octa-Core setzt sich aus 4 x 2.7 GHz Mongoose M3 Kernen und 4 x 1.8 GHz Cortex-A55 Kernen zusammen. Als GPU kommt die Mali-G72 MP18 zum Einsatz, die sich auch in den Prozessoren von MediaTek oder HiSilicon findet.

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Die Adreno 630 des Snapdragon 845 erzielt hingegen 4.630 Punkte im 3D Mark Slingshot Extreme Benchmark – gut ein Drittel mehr. Da wir sonst keine Unterschiede zwischen der EU-Version und der internationalen gefunden haben, könnte man sich sein Samsung Note 9 bei Bedarf auch importieren – wenn es der Aufwand (auch hinsichtlich der Garantie) denn wert ist.

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Beim Speicher gibt es beim Samsung Note 9 entweder 6GB Arbeitsspeicher plus 128GB Systemspeicher oder gegen Aufpreis 8+512GB. Da schon die 128GB großzügig bemessen sind und den meisten Nutzern lange reichen sollten, sind 512GB wohl nur dann empfehlenswert, wenn man das Note 9 aktiv als Dual SIM Smartphone nutzt. Denn im SIM Slot lässt sich der Speicher bei Bedarf per MicroSD-Karte um bis zu 512GB erweitern. Auch die 6GB RAM reichen vollkommen aus, sodass man von 8GB keinen merklichen Vorteil erhält. Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Screenshot 10Beim Systemspeicher handelt es sich um die flotte UFS Version, die 800 MB/s read und 190 MB/s write erreicht. Der Arbeitsspeicher bringt es auf knapp 17 GB/s.

Auch unsere Exynos-Variante des Samsung Note 9 spielt alles runter, was man ihm gibt. Die Performance ist stets auf höchstem Level und auch nach einer Stunde PubG ist kein Performance-Einbruch zu vermerken. Im Vergleich zum Note 8 wird die Hardware nun durch ein Carbon / Wasser Konstrukt gekühlt: Mit dem SD845 ist die besondere Kühlung in Mode gekommen und sie wirkt auch bei Xiaomis Blackshark oder Pocophone eindrucksvoll. Das Note 9 drosselt allerdings nach 15 Minuten im Belastungstest runter und wird auch merklich warm. Da man den Exynos 9810 beim Zocken nicht so stark belastet wie im Benchmark, wird man als Anwender jedoch nicht so schnell betroffen sein.

System – Samsung Experience

Das Samsung Galaxy Note 9 haben wir mit der Samsung Experience-Version 9.5 getestet, die auf Android 8.1 basiert. In der Zeit kam auch ein Update mit dem aktuellsten Sicherheitspatch von Oktober 2018 und ein Upgrade für die Kameraqualität. Das Update auf Android 9 wird dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr kommen, ist aber auf jeden Fall gesetzt. Da wir bei Samsung Handys die Touch Wiz Oberfläche haben wird sich optisch nicht viel verändern mit Android Pie.

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Vorinstalliert findet man die komplette Armada an Samsung Apps, was von Browser über Mail zum Theme Store reicht. Auch das Android Office Paket von Microsoft war bereits an Bord. Die hauseigenen Apps sind zwar nicht schlecht, die von Google sind aber nun mal besser. Am schlimmsten ist und bleibt Bixby: die Google-Now Alternative findet sich links vom Homescreen als News-Center und den Assistant ruft man über einen gesonderten Button auf. Beides kann man zum Glück deaktivieren – was man auch direkt tun sollte, denn zu gebrauchen ist dieses „Feature“ nicht. Der Rest der Samsung Experience ist an sich nicht schlecht, nur halt ein Samsung-Ding. Mit dabei sind z.B. ein Game Launcher, ein Diktiergerät, der sichere Ordner, Samsung Cloud oder Pen Up und ein Zeichenprogramm für den S-Pen.

Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Screenshot 14Gut finde ich beim neuen Samsung Note 9 hingegen das Thema Sicherheit. Klar kann man nicht sicher sagen, ob da nicht doch etwas schief gehen könnte, aber man bekommt es zumindest so präsentiert. Es gibt einen Virenschutz von Haus aus, der im Hintergrund arbeitet, ein Wartungscenter, um unnötige Dateien entfernen zu lassen, automatisches Energiesparen für Apps und eben den Iris Scanner zum Entsperren. Über den Samsung Pass kann man seine Nutzernamen und Kennwörter speichern und über den Iris-Scanner schnell anmelden.

Generell bekommt man sehr viel geboten bei Samsung – es ist aber nichts, was es nicht bei den anderen Systemen, wie MIUI / EMUI, gäbe. Der Unterschied ist, dass man oft Notifications bekommt, um eben jene App mal auszuprobieren. Man bekommt in den Einstellungen überall Links auf andere Optionen angezeigt oder eben gut gemeinte Tipps von der Samsung Experience. Dadurch wirkt alles ein bisschen übertrieben, aufdringlich und vollgepackt. Mit der Einfachheit von Stock Android / Android One hat dies nichts mehr zu tun.

Das System und die Oberfläche ist inzwischen ein wesentlicher Bestandteil bei der Wahl des neuen Smartphones. Bei der Hardware unterscheiden sich die Flagships nicht groß – beim Launcher dafür umso mehr. Auch wenn ich kein Fan der Samsung Experience bin, sind es dafür umso mehr Nutzer. Ich darf aber auf jeden Fall festhalten, dass das Note 9 unglaublich schnell arbeitet und ein ganzes Arsenal an Zusatzfunktionen bietet. Manche sind aber ein bisschen „too much“ – Bixby als Paradebeispiel.

S-Pen

Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Screenshot 20Ein großes Kaufargument für das Samsung Galaxy Note 9 stellt der Stylus dar. Der S-Pen findet im Smartphone unten rechts seinen Platz und wird mit einem Druck über den Klickmechanismus hervorgeholt. Wichtig: Es ist egal, wie rum ihr in reinsteckt, kaputt geht nun nichts mehr. Dabei bietet er mehr Funktionen als nur die zweite Eingabemöglichkeit.

Der S-Pen an sich ist aus glänzendem Kunststoff, hat eine Spitze, die leicht nachgibt, und einen Button. Der integrierte Akku wird per Induktion vom Note 9 geladen. Laut Samsung soll er in 40 Sekunden Ladezeit 30 Minuten Einsatzzeit bieten. Im Gebrauch habe ich ihn nie leer bekommen, da er zum Tippen wieder im Note 9 landete. Die Position über dem Panel wird über einen Digitizer schon vor der Eingabe angezeigt. Führt man ihn über Buttons oder Links, leuchten diese bereits auf oder bieten sogar Mehrinformationen. Der Button am S-Pen kann auch dazu genutzt werden, Präsentation zu steuern – wenn das Note 9 per HDMI zum Beispiel an einem Beamer hängt, als Fernauslöser für Fotos und Selfies oder um die aktuelle Wiedergabe zu pausieren und fortzusetzen.Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Screenshot 19

Was passieren soll, wenn man den Stylus rausholt, lässt sich in den Einstellungen festlegen. Ein Lob verdient auch die saubere Erkennung auf dem Displaydiese reicht schon an den Apple Pencil in Kombination mit dem iPad heran.

Ob die Eingabe mit dem Stylus nun den Mehrwert darstellt, den sich viele vom Samsung Galaxy Note 9 erhoffen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Auf der Website wird er mit unendlicher Effizienz und Kreativität angepriesen. In meinen zwei Wochen Nutzungszeit habe ich ihn zwar öfter hervorgeholt, aber letztendlich nur als Spielerei genutzt. Klar ist es cool, mit ihm zu surfen oder auf Notizen rumzukritzeln, das Smartphone nutzt man aber schneller mit dem Daumen.

Kamera

Bei der Kamera setzt man auf genau das gleiche Setup, dass auch im Samsung Galaxy S9+ zum Einsatz kommt. Der Hauptsensor knipst mit 12MP und kann mit einer variablen Blende zwischen f/1.5 und f/2.4 aufwarten. So gelangt bei Nachtaufnahmen mehr Licht durch die Blende, bei Tag kann eine Überbelichtung vermieden werden. Im Automatik Modus geschieht dies automatisch, wo die AI auch zusätzlich noch die richtige Szene erkennt und die Parameter anpasst. Im Pro Modus kann man die Blende öffnen und die Belichtungszeit frei einstellen, was mit einer ruhigen Hand (oder einem Stativ) wunderschöne Nachtaufnahmen zaubert. Der zweite Sensor der Dual Cam ist ein Tele-Objektiv mit 12MP. Dieser hat eine Blende von f/2.4 und ermöglicht zweifachen Zoom und Bokeh-Shots. Der optische Bildstabilisator erfüllt seinen Zweck zu jeder Zeit und hält das Bild ruhig. Auch fokussiert der Dual-Pixel-Autofokus entsprechend schnell.

Hinzu kommt beim Samsung Galaxy Note 9 noch die AI – Artificial Intelligence. Am besten bekannt ist sie bei Huawei / Honor, wobei das Smartphone das Motiv oder die Szene im „AI“ Mode erkennt und die Aufnahme entsprechend anpasst. Bei Samsung wird zwischen 20 Szenen unterschieden und das Ergebnis ist meist eine ansprechendere Aufnahme, die das Motiv besser in den Fokus stellt: z.B. werden die Farben aufgepeppt oder der Kontrast verändert. Wer stets ein möglichst realitätsgetreues Foto möchte, kann die AI auch ausschalten. Das gilt auch für HDR, was bei uns aber meistens auf „Auto“ stand.

Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Screenshot 11Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist die Kamera-App. Typisch Samsung bietet sie wahnsinnig viele Optionen, wobei ein paar wichtige Modi, wie Bokeh-Selfies, zu sehr versteckt werden. Wir mussten uns im Praxisgebrauch erstmal an die neuen Namen für die einzelnen Modi gewöhnen, dann findet man sich aber auch gut zurecht. Sehr gut verliefen in der Praxis witzige Tests wie „Jemand hat geblinzelt“ oder „Die Aufnahme ist möglicherweise verwackelt“. Kurzer Check – manchmal hat das Handy recht, manchmal nicht, aber meistens macht man nach dem Hinweis schnell ein zweites Foto, um sicher zu gehen.

Die Frontkamera löst mit 8MP auf und hat eine Blende von f/1.7. Bokeh-Selfies entstehen hier rein über die Software. Neben der AR-Spielerei – die Antwort auf Apples Animojis – gibt es noch die Möglichkeit für Gruppenselfies, wobei man durch das Schwenken des Smartphones einen größeren Bereich einfangen kann, genau wie im normalen Panorama Modus. Zu guter Letzt dürfen die Beauty-Features natürlich auch nicht fehlen, denn wer will schon Selfies ohne geglättete Haut.

Unser Autor Joscha hat sich letztens erst dem Kameravergleich „Huawei P20 Pro vs. Samsung S9+“ gewidmet, wo ihr eine perfekte Auflistung aller Testszenarien bekommt. In dem Test haben wir uns dafür angeschaut, ob ein OnePlus 6 mit dem Samsung Note 9 mithalten kann. Die Smartphones trennt schließlich ziemlich genau der doppelte Preis voneinander.

Sagt was ihr wollt, aber das OP6 kann einen viel höheren dynamischen Kontrast aufweisen und gibt Details auch besser wieder. Bei Nacht ist das Samsung Note 9 dafür überlegen und auch beim 2x Zoom.

Videos lassen sich mit der Frontkamera mit 1440p bei 30fps aufnehmen, bei der Hauptkamera sind es 4K Aufnahmen bei 60fps. Hier gibt es dann auch die spaßige Superzeitlupenfunktion, die mit bis zu 960 Bildern in der Sekunde aufnimmt. Damit kann z.B. Springbrunnen ablichten und cool in Szene setzen. Der Bildstabilisator arbeitet auch bei Videos auf Spitzenniveau und nimmt einem externen Gimbal den Job weg.

Typisch Samsung stellt man seit Jahren mit die beste Smartphonekamera bereit. Heutzutage sind zwar ein Huawei P20 Pro / Mate 20 Pro oder ein Google Pixel 3 XL die Kandidaten für die Krone, aber qualitativ kann sich ein Samsung Note 9 noch immer mit diesen messen. Trotzdem ist der Abstand zu einem weitaus günstigeren OnePlus 6 oder Xiaomi Mi8 beengend knapp und ob einem die letzten 10% den Aufpreis wert sind, bleibt fraglich.

Konnektivität

Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Produktfotos 7Wie es sich für ein Flagship in dieser Klasse gehört, bietet ein Samsung Galaxy Note 9 so ziemlich jeden Konnektivitäts-Standard, den man irgendwann mal gebrauchen könnte. Genau wie das neue iPhone Xs gibt es von Haus aus nun einen Hybrid-Slot: entweder man nutzt zwei SIM Karten gleichzeitig oder man legt statt der zweiten Nano-SIM eine MicroSD-Karte ein. Das Note 9 unterstützt bis zu 512GB Speichererweiterung. Bei den unterstützten Frequenzen kann man dem Flagship weltweiten Empfang bescheinigen. Das LTE Modul erreicht Cat18, könnte in Gebäuden aber stärker senden bzw. empfangen, trotzdem hat man eigentlich nie Probleme.

Zum Telefonieren steht Wifi Calling und VoLTE zur Verfügung und die Gesprächsqualität über den Ohrhörer ist perfekt. Ebenso wird man super verstanden. Der Lautsprecher könnte zum freihändigen Telefonieren etwas lauter sein, aber im Test klappt dies zufriedenstellend. Für Stereo-Klang fungieren der untere Lautsprecher und Ohrhörer gleichzeitig, allerdings ist der obere leiser. Um ein YouTube Video zu schauen, ist dabei mindestens halbe Lautstärke nötig, wobei es bei den oberen 10% teils kratzig wird und der Speaker dadurch nicht zu den lautesten gehört. Auch Bass vermisst man standesgemäß, aber dafür driften die Höhen nie ins Schrille ab. Da das Samsung Note 9 so flach wie möglich gehalten wurde und die Lautsprecher entsprechend wenig Platz haben, geht die Qualität der Speaker in Ordnung: Besser als beim OnePlus 6 sind sie allemal, aber ein Honor 8X Max hört sich noch ein gutes Stück besser an.

An den weiteren kabellosen Verbindungsstandard steht noch Wifi mit Dual Band im ac-Standard und der MIMO Technologie zur Verfügung. Im Test hatten wir überall guten WLAN-Empfang, der auf einem Level mit anderen Flagships war. Bluetooth ist in der Version 5.0 mit an Bord und unterstützt auch aptX. Daneben kann man mit Dual Audio zwei Speaker gleichzeitig koppeln und anspielen. Coole Idee, aber bei uns ergab sich mit einem Anker Soundcore Boost und Soundcore Flare ein unstimmiges Duett oder vielmehr ein Kanon, da einer der beiden dem jeweils anderen immer eine halbe Sekunde voraus war. Weiterhin ist noch NFC mit dabei und kann auch zum Bezahlen, z.B. mit Google Pay, benutzt werden.

Zur Navigation stehen GPS, A-GPS, Glonass, Beidou und Galileo zur Verfügung und man bekommt noch Unterstützung durch einen E-Kompass. Nach sehr kurzer Zeit hat man einen GPS Fix und die Position wurde bestimmt. Bei der Navigation hat man sowohl im Auto als auch zu Fuß keinerlei Probleme und, LTE vorausgesetzt, ein erstklassiges Navi dabei.

An der Unterseite des Samsung Note 9 findet sich neben dem USB Typ-C Port in der Version 3.1 noch ein 3,5 Klinkenanschluss – sehr cool, dass dieser geblieben ist. Über die Soundeffekte lässt sich Dolby Atmos einschalten für Kopfhörer, das den Klang bedeutend aufwertet. Dies ist auch mit Bluetooth Kopfhörern verfügbar. Über den USB-C Anschluss nahm er ebenso unsere Xiaomi USB-C InEars ohne Probleme an. An Sensoren stehen zur Verfügung: Beschleunigung, Licht, Näherung, Gyroskop, Barometer, Schrittzähler, Pulsmessung und SpO2 – eine pulsoxymetrisch gemessene Sauerstoffsättigung. Für die smarten Hüllen ist ein Hall Sensor verbaut. Zu guter Letzt hat man mit der Samsung DeX noch die Möglichkeit, sein Note 9 als Computer mit Hilfe eines Monitors zu benutzen, und kann so produktiver arbeiten, als nur mit dem Smartphone.

Entsperrungsmöglichkeiten mit dem Samsung Note 9

Noch beim Samsung S8 hat man den Fingerabdrucksensor an der ungeeignetesten Stelle überhaupt platziert: direkt neben der Kameralinse. Das hatte zur Folge, dass man diese vor jedem Foto kurz von Fingerabdrücken befreien musste. Nun liegt er knapp darunter und man gelangt gut daran, ohne umgreifen zu müssen. Auch erfühlt man die Kameraeinheit, da sie ca. 1mm aus dem Gehäuse steht. Über den Fingerabdrucksensor bekommt man sein Note 9, wie es für ein Flagship üblich ist, sehr schnell entsperrt und auch beinahe 10 von 10-mal. Mit dem LED View Cover kommt man zum Beispiel schlechter hin und muss richtig in die Mulde tippen – da greift man lieber auf Face Unlock zurück.

Samsung Galaxy Note 9 Testbericht Produktfotos 14Nun funktioniert Face Unlock beim Samsung Galaxy Note 9 nicht über die Frontkamera, sondern über die sogenannten Iris-Scanner. Beim Galaxy S8 hat man auf dem Entsperrbildschirm richtig gesehen, wie man sein Smartphone halten muss, damit der Iris-Scanner funktioniert. Die ist beim Note 9 nicht mehr der Fall. Hier bekommt man die Meldung: „Smartphone senkrechter halten“. Dabei zahlt man für das Plus an Sicherheit mit einem entsprechend langsameren Prozess. Das grelle Infrarot-Licht leuchtet auf der Vorderseite auf und im besten Fall dauert es eine gute Sekunde bis man auf dem Homescreen ist. Eher wartet man 3 Sekunden und muss das Note 9 ausrichten. Das ist kein Vergleich mit einem OnePlus 6, das sich über Face Unlock ohne jegliche Verzögerung entsperrt. Ob einem das Plus an Sicherheit wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Wenn nicht, tut es auch der Fingerabdrucksensor im Note 9.

Akkulaufzeit

Damit man mit seinem High-End Arbeitstier auch über den Tag kommt, ist im Samsung Galaxy Note 9 ein großer 4000 mAh Akku verbaut. Im Akku Benchmark von PC Mark erreicht das Flagship auch ansehnliche Werte. Der Unterschied zwischen 2K und Full HD Auflösung fällt mit 1 Stunde – und noch weniger im Praxisgebrauch – doch gering aus. Den „Luxus“ der hohen Auflösung kann man sich also gönnen, wenn im Arbeitstag nicht vorzeitig die Lichter ausgehen.

Diese Leistung kann sich leider gar nicht im Praxisgebrauch bestätigen, was im Test auch sauer aufstößt. Vor allem, da fast gleich große Flagships dies mit einem kleineren Akku erreichen. In den ersten Tagen war das Note 9 am Abend mit insgesamt 5 Stunden Display On Time fast leer. Nutzt man es nur 2 bis 3 Stunden aktiv – inklusive Spotify und Podcasts – zeigt der Akku auch nur noch 50% und weniger an. Damit ist es definitiv ein Kandidat, der jeden Abend geladen werden möchte. Wer sein Flagship also am Tag mehr als 6 Stunden aktiv nutzt (Display On Time), sollte an eine Stromquelle denken.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Das mitgelieferte Ladegerät ist mit 5V / 2A oder 9V / 1,67A angegeben und ist auch im einiges kleiner als andere Modelle. Alternativ steht Wireless Charging über den QI Standard zur Verfügung. Die Ladezeit staffelt sich folgendermaßen: nach 0:23 ist man bei 30%, 70% stehen nach 0:55 da, nach 1:15 sind wir bei 90% und einmal komplett vollgeladen ist das Note 9 nach 1:45. Der BKK Electronics Konzern beweist mit VOOC, dass es auch schneller geht, aber beim Samsung Flagship kann man zufrieden sein.

Fazit und Alternative

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Erik Zürrlein:

Greift man zum Samsung Galaxy Note 9, erwartet man ein kompromissloses High-End-Smartphone. Die Verarbeitung ist 1A, das Display ein Traum, die Kamera fast auf Augenhöhe mit DEM Kamera-Smartphone, dem Huawei P20 Pro, und das Note 9 hat genügend Leistung für alles, was man ihm abverlangt. Dazu kommt der Stylus / S-Pen in der Klasse als quasi Alleinstellungsmerkmal.

Bei all dem Lob gibt es aber auch Kritikpunkte, die mich in meiner Testzeit mit dem Flagship gravierend gestört haben. Zum einen bringt der 4000mAh Akku nicht die Laufzeit, die man sich erhofft. Im Benchmark ist er zwar sehr gut, aber in der Praxis landet man eher bei 6 Stunden aktiver Nutzungszeit. Zum anderen ist das System, die Samsung Experience, nicht so nutzerfreundlich wie Oxygen OS von OnePlus. Ein Overload an Funktionen, die einem stets vorgeschlagen werden, viele Benachrichtigungen vom System, aufdringliche Samsung-Apps… und das unnütze Bixby.

Der Frage nach dem Preis gehen wir zuletzt nach: Die UVP liegt von Samsung bei 999€, im Angebot war es zuletzt für 800€. Im Vergleich zum iPhone ist das für das vermeintlich beste Android Smartphone – das Huawei Mate 20 Pro folgt demnächst – in Ordnung. Aber ich kaufe mir ja auch keine Mercedes S-Klasse, weil es vermeintlich das beste Auto ist, wenn eine E- oder C-Klasse das alles genau so gut hinbekommt. Wenn das Smartphone ein Statussymbol sein soll, man auf den S-Pen nicht verzichten kann oder keine Lust auf jeden kleinsten Kompromiss hat, dann ist das Samsung Note 9 sehr gut bis erstklassig.

Ein Xiaomi Mi8 oder Mi8 Pro UD, OnePlus 6 bzw. OP6T oder Meizu 16th sind alle klasse Alternativen. Die Betriebssysteme gefallen mir dort so viel besser, die Kameraqualität ist knapp unter dem Level, die Verarbeitungsqualität auf Augenhöhe und die Akkulaufzeit in der Praxis für einen sehr langen Tag ausgelegt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss man ja auch noch kurz erwähnen, am Rande zumindest.

90%
  • Design und Verarbeitung 100 %
  • Display 100 %
  • Leistung und System 80 %
  • Kamera 90 %
  • Konnektivität 100 %
  • Akku 70 %

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BorisMarekUweSimon M.Alucard Letzte Kommentartoren
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Marek
Gast
Marek

Im Netz finden sich viele Berichte über sehr leicht kaputt gegangene Stifte, weswegen ich mir gestern nicht das Note 9, sondern das S9plus bestellt habe. Sehr schade, denn das Note wäre perfekt für mich.

Simon M.
Gast
Simon M.

Ich möchte einen Test keinen durchgehenden Vergleich mit anderen Handys wie Oneplus 6, Huawei P20 Pro oder Honor 8x

Uwe
Gast
Uwe

Zu Samsung-Handys findest Du doch genügend Tests im Netz – ich finde den Vergleich mit den China-Flaggschiffen sehr interessant und sinnvoll auf einer Seite für China-Handys ( die Seite heißt ja auch nicht KoreaHandys.net 🙂 ). Nicht jeder kann oder möchte soviel Geld für ein Handy ausgeben.

VonLiechtenstein
Gast
VonLiechtenstein

Irre wenn der Praxis Test der Laufzeit komplett vom Benchmark abweicht.
Meine Kritik bezieht sich seit Jahren auf die ständige Leistungssteigerung der CPU.
Seit mindestens zwei Jahren sind wir auf einem Leistungs Niveau welches die Ansprüche von ca. 99,5 der User locker abdeckt.
Antsatt eine weniger Energie hungrige CPU zu verbauen und dadurch die Laufzeit zu erhöhen, setzt man auf Leistung die kaum einer braucht.
Gerade User eines Notes sehe ich eher in einem Bereich wo Laufzeit über maximale Leistung geht.

Es wäre interessant zu sehen was so ein Note mit einem 710er an Laufzeit erreichen würde.

Boris
Gast
Boris

Undenkbar wenn die Whatsapp Nachrichten ein paar Milisekunden langsamer aufgemacht werden. Das wollen Sie doch nicht wirklich jemanden zumuten?

Daniel
Gast
Daniel

Mein Smartphone steckt, wenn ich es denn dabei habe, in meiner Hosentasche. Nun bin ich mit nichten der kleinste und schon gar nicht der schlankeste,…will sagen: meine Hosentasche bietet schon ein bisschen Platz. Trotzdem gibt es selbst bei meiner Größe Hosentaschen, da guckt mein 151mm langes Phone schon fast aus der Tasche.
Wie macht ihr das? (die mit größeren phones / und / oder kleineren Hosentasche)

VonLiechtenstein
Gast
VonLiechtenstein

Ab in die Umhängetasche oder cross body bag, das beherbergt dann mein Handy, meinen Schlüssel, meinen Geldbeutel und Autoschlüssel.
Das Zeug in der Hand zu tragen nervt und alles in die Hosentaschen verteilen sieht völlig bescheuert aus.

Alucard
Gast
Alucard

Und mich stört es, immer irgendwelche Taschen dabei zu haben.

Ich stecke mein Handy immer in die Hosentasche, wobei ich ein paar Hosen habe, in die es nicht passt. Dann muss ich leider auf meine Sakkotasche oder Manteltasche ausweichen.