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Motorola Edge 40 Pro Test

Getestet von Leonardo S. am
Updatezeitraum: 3+4 Updateversprechen
Bewertung: 85%
Vorteile
  • astreines OLED-Display mit 165 Hz
  • Leistung pur (SD 8 Gen 2)
  • USB-C 3
  • reines Android mit praktischen Features
  • 125 Watt Laden
  • exzellente Akkulaufzeit
Nachteile
  • Kameras nur mittelmäßig
  • Verarbeitung nicht perfekt
  • kein richtiges AOD (nur SOD)
  • langsames Wireless-Charging
Springe zu:
CPUSnapdragon 8 Gen 2 - 1 x 3,2 GHz + 4 x 2,8 GHz + 3 x 2,0 GHz
RAM12 GB RAM
Speicher256 GB
GPUAdreno 740
Display 2400 x 1080, 6,7 Zoll, Auflösung, Größe 165Hz (AMOLED)
Betriebssystem - Android 13
Akkukapazität4600 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera50 MP + 50MP (dual) + 12MP (triple)
Frontkamera60 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
4G1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13
5G1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78
NFCJa
SIMnano
Gewicht199 g
Maße161,2 x 74 x 8,7 mm
Antutu1269150
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am08.07.2023

Mit dem Motorola Edge 40 Pro präsentiert die Tochter des Tech-Konzerns Lenovo sein Flagship-Smartphone für 2023. In China ist das Gerät bereits als Motorola X40 im Handel und dort ab rund 460€ erhältlich. In Europa hingegen werden 900€ fällig. Das entspricht im Vergleich zum Vorgänger einer Preissteigerung von 100€ und positioniert das Edge 40 Pro ganz klar in direkter Konkurrenz zu anderen Highend-Smartphones. Dafür bietet das Smartphone aber auch ein beeindruckendes Datenblatt: Verbaut sind unter anderem ein OLED-Display mit 165Hz Bildwiederholrate und der aktuell schnellste Android-Prozessor namens Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2. Die wohl spannendste Alternative kommt aber unserer Meinung nach ebenfalls von Motorola. Das Motorola Edge 30 Ultra (zum Test) bietet fast die identischen Eckdaten und ist derzeit für deutlich unter 700 € erhältlich. Ob das Edge 40 Pro genug Argumente für den deutlichen Aufpreis aufbringt? Wir haben es für euch herausgefunden.

Design und Verarbeitung

Motorola Edge 40 Pro Test Testbericht 2

Das Motorola Edge 40 Pro übernimmt die Designsprache des Herstellers aus dem vergangenen Jahr und sieht somit dem Vorgänger sehr ähnlich. Nur das Kameramodul wurde optisch etwas überarbeitet. Sowohl Vorder- und Rückseite des Smartphones bestehen aus kratzfestem Gorilla Glas Victus. Die Rückseite ist dabei leicht mattiert, sodass sich Fingerabdrücke nicht so leicht auf der Oberfläche absetzen. Erhältlich ist das Edge 40 Pro in zwei Farbvarianten: „Interstellar Black“ und „Lunar Blue“. Uns stand für den Test die schwarze Version zur Verfügung. Das matte Schwarz vermittelt einen sehr edlen Look, der durch einen leichten Glitzereffekt im Sonnenlicht ergänzt wird. Unterbrochen wird die zu den Rändern hin abgerundete Glasfläche durch das Kameramodul im oberen linken Eck. Dieses steht rund 2,5 mm heraus. Das Smartphone wackelt aber bei Touchbedienungen trotzdem nur minimal, wenn es flach aufliegt.

%name

Eingelassen sind die zwei Glasschichten in einen matten Aluminiumrahmen. Dieser beherbergt auf der Unterseite neben dem USB-C-Anschluss 3 (mit Bildübertragung) auch einen der zwei Stereo-Lautsprecher und den SIM-Slot. Auf der Oberseite des Smartphones ist der zweite Stereo-Lautsprecher eingelassen. Einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss besitzt das Edge 40 Pro nicht. Rechtsbündig sind schließlich noch die Lautstärkewippe und der Standby-Button untergebracht. Die Tasten sind zwar sehr dünn, sitzen aber fest in ihrer Fassung und besitzen einen angenehmen Druckpunkt.

Die Vorderseite des Edge 40 Pro wird bestimmt durch das 6,67 Zoll (ca. 17 cm) große Display mit abgerundeten Kanten und einer mittig eingelassene Punch-Hole-Notch. Die Ränder um die Anzeige herum sind mit rund 2 mm bzw. 3 mm an der Unterseite angenehm dünn. Trotzdem ist das Motorola-Flagship mit Abmessungen von 161,2 x 74 x 8,7 Millimeter und einem Gewicht von 199 Gramm definitiv nicht kompakt. Eine Einhand-Bedienung ist selbst mit großen Händen nicht möglich. Der Fingerabdrucksensor im Display ist aber für eine bequeme Nutzung im unteren Bereich verbaut und erkennt den eigenen Finger mit einer Erfolgsrate von 90 % zuverlässig und schnell. Eine IP68-Zertifizierung bescheinigt zudem, dass das Smartphone staub- und wasserdicht ist.

Das Motorola Edge 40 Pro ist in Summe ein sehr hochwertig verarbeitetes Smartphone. Der Mix aus Glas und Aluminium lässt kaum Raum für Kritik und die einzelnen Elemente gehen fließend ineinander über. Störend sind nur die Spaltmaße um das Kameramodul herum, die nicht ganz gleichmäßig ausfallen.

Lieferumfang des Motorola Edge 40 Pro

Motorola Edge 40 Pro Lieferumfang

Das Motorola Edge 40 Pro wird in einer edlen schwarzen Umverpackung ausgeliefert, die neben dem Smartphone selbst noch folgendes Zubehör enthält:

  • 125-Watt-Netzteil (PD 3.0)
  • USB-C zu USB-C Kabel
  • SIM-Stecker
  • Schutzhülle aus durchsichtigem Hartplastik

Somit umfasst der Lieferumfang sämtliches Zubehör, das man für die Nutzung des Smartphones benötigt. Erfreulich ist natürlich, dass ein Netzteil mit der maximalen Ladeleistung und sogar eine einfache Schutzhülle beiliegt.

Display des Motorola Egde 40 Pro

Motorola Edge 40 Pro Test Testbericht 1

Wie der Name des Motorola Edge 40 Pro bereits vermuten lässt, ist das Smartphone mit einem zu den Rändern hin gebogenen OLED-Display ausgestattet. Die Anzeige misst 6,67 Zoll (ca. 17 cm) und bietet eine Auflösung von 2.400 x 1080 Pixel. Daraus resultiert eine Pixeldichte von 394 Pixel pro Zoll. Bilder und Schriften sehen auf dem Panel gestochen scharf aus und einzelne Bildpunkte lassen sich mit dem bloßen Auge nicht erkennen. Die Bildwiederholfrequenz liegt maximal bei 165 Hz. Ein Wert, den man sonst nur von Gaming-Smartphones kennt. Die meisten anderen Smartphones bietet meist „nur“ eine Rate von maximal 120 Hz. Bei der Nutzung des Smartphones sind dadurch Animationen extrem flüssig und schön anzusehen. Einen Unterschied zu den üblichen 120 Hz kann man aber kaum feststellen, wodurch die höhere Bildwiederholfrequenz im Vergleich auch keinen echten Mehrwert bietet. Für maximale Effizienz passt das Display standardmäßig die Frequenz dynamisch an und erreicht dabei maximal nur 120 Hz. Aufgrund der fehlenden LTPO-Technik erfolgt dies auch nur in festen Stufen. Wir konnten 60, 90 und 120 Hz messen. Manuell lässt sich auch eine Rate von 60, 120 oder 165 Hz einstellen.

Ansonsten überzeugt die Bildqualität mit satten Schwarzwerten, knackigen Farben und tollen Kontrasten. Auch die Blickwinkelstabilität ist auf einem guten Niveau. In den Einstellungen lässt sich die Anzeige zudem den eigenen Präferenzen nach noch weiter einstellen. Dabei stehen die Farboptionen „Natürlich“ und „Gesättigt“ zur Auswahl und die Farbtemperatur lässt sich ebenfalls anpassen. HDR 10, Dolby Vision und HDR HLG werden auch unterstützt und dank Widevine L1 lassen sich sämtliche Streams bei den bekannten Anbietern in voller HD-Auflösung genießen. Die maximale Helligkeit des Displays liegt im Automatikmodus bei 1530 Lux. Manuell lassen sich maximal 890 Lux einstellen. Beides sind einwandfreie Werte. Im direkten Vergleich mit weiteren Premium-Smartphones kann das Edge 40 Pro in dieser Hinsicht aber keine Rekorde aufstellen.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Motorola Edge 40 Pro Display Raender 2Geschützt wird das Display ebenso wie die Rückseite des Smartphones durch Gorilla Glas Victus. Im Test erwies sich die Oberfläche als ausreichend kratzresistent, wenngleich erfahrungsgemäß auch Gorilla Glas über die Zeit zerkratzt. Zusätzlich verpasst Motorola dem Display des Edge 40 Pro noch einige Zusatzfeatures. Smart-Wake durch Doppeltippen oder Anheben darf da natürlich nicht fehlen und ein automatisch aktivierbarer Lese- und Dark-Modus sind mit dabei. Außerdem schaltet sich das Display auf Wunsch nicht aus, wenn man gerade auf das Smartphone schaut. Hilfreich ist auch die Randbeleuchtung, die dank der gekrümmten Ränder ermöglicht wird. Liegt das Smartphone mit dem Display auf, leuchten diese auf und weisen somit den Nutzer auch visuell auf Benachrichtigungen hin. Kritik muss sich Motorola aber beim Always-on-Display (AOD) gefallen lassen. Dieses leuchtet nämlich nicht permanent auf, sondern, nur wenn Benachrichtigungen eingehen oder man es manuell aktiviert. Die Anzeige verbleibt dann auch nur für wenige Sekunden angeschaltet. Bereits beim Vorgänger hatten wir diese Implementierung kritisiert.

Zusammengefasst bietet das Motorola Edge 40 Pro ein hervorragendes Display mit einer tollen Darstellungsqualität und eine hohen Bildwiederholfrequenz. Leider fehlt es dem Smartphone aber an einem echten Always-on-Display und auch die maximale Helligkeit ist nicht ganz auf dem Niveau von anderen Highend-Smartphones. Nette Features wie die Randbeleuchtung können darüber nicht hinwegtrösten.

Performance

Wie es sich für ein echtes Flagship gehört, ist das Motorola Edge 40 Pro mit dem derzeit besten Prozessor aus dem Hause Qualcomm ausgestattet: dem Snapdragon 8 Gen 2. Der Chip wird von TSMC im aktuellen 4nm-Verfahren hergestellt und bietet acht Prozessorkerne. Diese sind in verschiedene Cluster aufgeteilt: ein Prime-Core (Cortex-X3) mit bis zu 3,2 GHz, zwei ARM-Cortex-A715 Kerne mit bis zu 2,8 GHz, zwei ARM-Cortex-A710 Kerne mit ebenfalls bis zu 2,8 GHz und drei ARM-Cortex-A510 Kerne mit bis zu 2.0 GHz. Als GPU ist eine Adreno 740 integriert.

Wie auch andere Smartphones, die mit demselben Chip ausgestattet sind, bietet das Edge 40 Pro Leistung ohne Ende. Wartezeiten oder Ruckler treten nie auf und selbst aufwendigste Spiele stemmt die Hardware ohne Probleme. Der Snapdragon 8 Gen 2 ist der derzeit performanteste Android-Prozessor und das zeigt sich auch im Falle des Edge 40 Pro. Mit seinen Benchmark-Ergebnissen reiht sich das Smartphone in die Riege der derzeit leistungsstärksten Modelle ein. Ein großer Vorteil des Chips ist die, im Vergleich zum Vorgänger, deutlich optimierte Hitzeentwicklung. Im Stresstest erreicht das Edge 40 Pro einen soliden Wert von 79 % und erhitzt sich dabei auch nur auf 43 Grad.

Antutu (v9)
3D Mark (Wildlife Extreme)

Erhältlich ist das neue Motorola-Flagship nur in einer Speichervariante mit 256 GB UFS 4.0 Massenspeicher und 12 GB LPDDR5X RAM. Ausgiebigem Multitasking steht somit nichts im Wege. Der Massenspeicher ist zudem mit 3,3 GB/s beim Lesen und 2,9 GB/s beim Schreiben zügig unterwegs. Apps etwa lassen sich entsprechend schnell installieren. Erweitert werden kann der Speicher aber nicht. Für Power-User, die mehr als 256 GB benötigen, ist das Edge 40 Pro daher nichts, außer sie weichen auf Cloudspeicher aus.

System des Motorola Edge 40 Pro

Als Pixel-Nutzer bin ich persönlich großer Fan von unveränderten Android-Systemen. Das Motorola Edge 40 Pro entspricht daher in dieser Hinsicht vollumfänglich meinen Geschmack. Der Hersteller verzichtet auf eine optische Modifizierung und installiert reinstes Android 13, das nur an einzelnen Stellen durch hauseigene Features ergänzt wird. Mithilfe der vorinstallierten Moto-App lassen sich die zusätzlichen Funktionen leicht überblicken. Hier steht unter anderem der Menüpunkt „Individueller Look“ zur Verfügung. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, das System optisch anzupassen. Das reicht von Farben und Symbolformen über Schriftarten und einzelne Animationen. Außerdem unterstützt das Edge 40 Pro auch die bekannten Motorola-Gesten: So lässt sich etwa das Smartphone kräftig schütteln, um die Taschenlampe zu aktivieren oder eine benutzerdefinierte Aktion auslösen, indem man doppelt auf die Rückseite tippt. Motorola nutzt zudem auch die abgerundeten Displayränder mit der Randbeleuchtung und der minimierten Multitasking-Ansicht gut aus.

Über die „Family Space“-App können zusätzlich einzelne Bereiche konfiguriert werden, in denen nur ausgewählte Apps verfügbar sind. Mit der „Moto Secure“-App erhält man außerdem zusätzliche Sicherheitsfeatures wie verschlüsselte Ordner und Tipps für die sichere Einstellung des eigenen Smartphones. Mein persönliches Highlight ist aber das „Ready For“ Feature. Unter dem Begriff bündelt Motorola diverse geräteübergreifenden Features. Damit lässt sich etwa der Smartphone-Bildschirm auf PC oder Tablet kabellos oder kabelgebunden emulieren. Außerdem unterstützt das Smartphone eine Desktop-Oberfläche, sodass man mit Maus und Tastatur arbeiten kann. Eine gemeinsame Zwischenablage und eine unkomplizierte Dateiübertragung zwischen den Geräten rundet das gute Gesamtpaket ab. Nähere Informationen zu „Ready For“ findet ihr auch in unserem Testbericht zum Edge 30 Ultra.

Zusammengefasst bietet das Motorola Edge 40 Pro ein gut optimiertes Android-System, das durch sinnvolle Funktionen erweitert wurde. Fans von reinem Vanilla-Android kommen hier voll auf ihre Kosten. Bedingt auch durch die hohe Bildwiederholfrequenz, ist die Navigation im System stets flüssig. Bugs oder Aussetzer konnten wir im Testzeitraum nicht feststellen. Motorola verspricht übrigens 3 Jahre Android- und 4 Jahre Sicherheitsupdates. Hier sei aber kritisch darauf hingewiesen, dass Lenovo (Motorolas Mutterkonzern) nicht bekannt für lange und zuverlässige Updateversorgung ist. Trotzdem geben nur wenige andere Hersteller ein längeres Updateversprechen ab. Bei Samsung sind es zum Beispiel 4 Jahre Android- und 5 Jahre Sicherheitsupdates und bei Xiaomi etwa auch 3 + 5 Jahre. Zwischen Versprechen geben und diese auch einhalten, ist immer noch ein Unterschied. Hier muss Motorola (Lenovo) wirklich wieder Vertrauen aufbauen…

Kamera des Motorola Edge 40 Pro

Beim Motorola Edge 40 Pro kommt eine Kamera-Setup zum Einsatz, das wir – mit leichten Abänderungen – schon häufiger gesehen haben. Der 50-MP-Hauptsensor von OmniVision mit der Kennung OV50A wird unter anderem auch im Mittelklasse-Modelle Motorola Edge 30 (zum Test) verbaut. Daneben gibt es noch eine UWW-Kamera mit Samsungs JN1 Sensor, die wir so ebenfalls aus dem Edge 30 oder auch dem Edge 30 Ultra kennen. Neu ist im Vergleich zum Vorgänger somit nur die Zoomkamera mit Sony IMX663 Sensor, die aus dem Edge 30 Ultra übernommen wird. Die 60-MP-Frontkamera mit OmniVisions OV60A Sensor kennen wir auch schon aus dem Ultra-Modell des Vorjahres. Die technischen Daten im Überblick:

  • Hauptkamera: 50 Megapixel (OmniVision OV50A), ƒ/1,8, 1/1.55 Zoll, Autofokus, OIS
  • Ultraweitwinkel-Kamera: 50 Megapixel (Samsung JN1), ƒ/2,2, 1/2.76 Zoll, 114°
  • Zoomkamera: 12 Megapixel (Sony IMX663), ƒ/1,6, 1/2.93 Zoll, Autofokus, 2x Zoom
  • Frontkamera: 60 Megapixel (OmniVision OV60A), ƒ/2,2, 1/2.8 Zoll

Bei allen Kameras außer der Zoomkamera kommt das Pixel-Binning-Verfahren zum Einsatz. Bei diesem werden vier Pixel zu einem zusammengefasst, um eine höhere Lichtempfindlichkeit zu erreichen. Somit besitzen die Aufnahmen bei Haupt- und UWW-Kamera standardmäßig eine Auflösung von 12,5 Megapixel. Die Frontkamera nimmt entsprechend Bilder mit 15 Megapixel auf. In der Kamera-App lässt sich zumindest für Haupt- und UWW-Kamera auch wahlweise die volle Auflösung von 50 Megapixel nutzen, man erzielt dadurch aber keine merklich bessere Qualität.

Hauptkamera

Bei guten Lichtbedingungen liefert die Hauptkamera des Motorola Edge 40 Pro hervorragende Aufnahmen. Farben sind kräftig, ohne dabei unnatürlich zu wirken. Auch bei der Schärfe und den Details wissen die Bilder zu überzeugen. Mit den Hauptkameras anderer Flagship-Smartphones kann das Edge 40 Pro aber nicht ganz mithalten. Der Detailgrad fällt im Vergleich etwas niedriger aus und der Dynamikumfang ist sichtlich begrenzter. Kontraste lassen sich somit nicht so gut einfangen wie mit anderen, vergleichbar bepreisten, Smartphones. Auch bei Nacht zählt die Hauptkamera nicht zu den besten auf dem Markt. Während der Nachtmodus gut funktioniert und dynamische Bilder ermöglicht, gehen Details sichtlich verloren. Das Bildrauschen hält sich aber in Grenzen.

Ultraweitwinkel-Kamera

Die UWW-Kamera des Edge 40 Pro bietet hingegen eine schlechtere Qualität als die Hauptkamera – das ist aber leider bei den meisten Smartphones der Fall. Dennoch sind die Aufnahmen kontrastreich, bieten eine ansehnliche Dynamik und weisen kaum Verzerrung zu den Rändern hin auf. Auffällig ist, dass die Bilder weniger Details als die Hauptkamera bieten. Die Farben sind saturiert, ohne aber dabei unrealistisch zu wirken. Der Nachtmodus funktioniert auch bei der UWW-Kamera gut, liefert aber keine Ergebnisse, die auf dem Niveau der besten Kamera-Smartphones ist. Es fehlt hier sichtlich an Details, sodass die Bilder teilweise fast verschwommen wirken. Immerhin unterbindet Motorola aber hier weitestgehend sichtliches Bildrauschen.

Die UWW-Kamera bietet außerdem einen Makromodus, der sich wahlweise auch automatisch aktiviert, wenn man die Kamera entsprechend nah vor einem Objekt platziert. Die Qualität der Bilder ist aber leider durchwachsen. Es mangelt sichtlich an Details und einzelne Bildbereiche werden oft überbelichtet. Auf dem Smartphone-Bildschirm sehen die Aufnahmen aber gut aus und sind ein nettes Extra. Für anspruchsvolle Kameraprojekte ist der Modus aber nicht geeignet.

Zoomkamera

Viele Flagship-Smartphones bieten heutzutage eine Zoomkamera mit optischer Bildstabilisierung an (OIS), die insbesondere beim Fokussieren hilfreich ist. Beim Edge 40 Pro fehlt diese leider. Davon abgesehen sind die Aufnahmen auch sichtlich schlechter als die der Hauptkamera. Die Bilder wirken gröber und bilden Details nicht so fein ab, wie wir es von anderen Highend-Geräten gewohnt sind. Auch der Dynamikumfang ist sichtlich begrenzt, sodass über- oder unterbelichtete Bildbereiche häufig auftreten. Das Farbprofil der Fotos gefällt aber mit ihren satten, aber nicht übertriebenen Farben. Somit ist die Zoomkamera mit ihrer Charakteristik auch gut an die weiteren Kameras angepasst. Bei schlechten Lichtbedingungen fällt erneut der gut funktionierende Nachtmodus auf, der kontrastreiche Aufnahmen ermöglicht. Die Bilder bieten einen ausreichenden Detailgrad und weisen kaum Bildrauschen auf.

Selfies und Porträts

Die Frontkamera des Motorola Edge 40 Pro liefert solide Selfies, die aber für keine große Begeisterung sorgen. Dafür fehlt es den Aufnahmen an Details und feines Bildrauschen lässt sich selbst bei Tageslicht in dunklen Bildelementen erkennen. Die Farbdarstellung ist aber gut und bildet auch Hauttöne sehr realistisch ab. Das haben wir selbst bei teureren Smartphones schon schlechter gesehen.

Ein Portraitmodus darf beim Edge 40 Pro natürlich auch nicht fehlen. Dieser steht sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite zur Verfügung. Standardmäßig schaltet die Software dabei auf die Zoomkamera um, der Unschärfe-Effekt lässt sich aber auch mit der Hauptkamera nutzen. Die Erkennung der Konturen funktioniert dabei grundsätzlich gut, aber nicht immer optimal. Einzelne Haarsträhnen werden häufig als Hintergrund erkannt und somit ebenfalls überlagert. Das Endergebnis ist somit nicht optimal und nicht so homogen, wie wir es von anderen Smartphones kennen.

Videos

Videos lassen sich mit dem Motorola Edge 40 Pro selbstverständlich auch aufnehmen. Die maximale Videoauflösung beträgt bei der Hauptkamera sogar 8K bei 30 fps (7680 x 4320). Wir raten von der hohen Auflösung aber eher ab, da dann die gut funktionierende elektronische Bildstabilisierung (EIS) nicht zur Verfügung steht und auch keine HDR10+-Aufnahmen angefertigt werden können. Die Zoom- und UWW-Kamera ermöglichen hingegen eine maximale Auflösung von 4K bei 60 fps. Während einer Aufnahme könnt ihr zwischen der Haupt- und Zoomkamera wechseln. Ein Wechsel zwischen allen drei rückseitig angebrachten Kameras ist leider nur bei Full-HD bei 30 fps möglich. Die Frontkamera ermöglicht ebenfalls das Aufnehmen von stabilisierten 4K-Videos mit maximal 60 fps.

Die Qualität der Bewegtaufnahmen lässt sich gut mit der, der jeweiligen Fotos vergleichen. Framedrops oder störende Artefakte treten nicht auf. Dynamik, Farben und Detailgrad sind aber nicht auf höchstem Niveau. Erfreulich ist aber, dass die Bildstabilisierung gut funktioniert und auch extra Features wie ein Video-Porträtmodus mit an Bord sind.

Zwischenfazit Kamera

Die Kameras des Motorola Edge 40 Pro sind gut, aber nicht einwandfrei. Gerade im Vergleich zu anderen Flagship-Smartphones zeigen sich teils deutlich Unterschiede. In Anbetracht des Kaufpreises ist dies etwas enttäuschend. Das Kamerasetup würde in dieser Form viel eher in ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse passen. Das Motorola Edge 30 bietet immerhin dieselbe Hauptkamera und kostet ca. die Hälfte des Edge 40 Pro.

Konnektivität und Kommunikation

Motorola Edge 40 Pro SIM Netz Empfang 1

Selbstverständlich funkt das Motorola Edge 40 Pro als Highend-Smartphone sowohl im 4G- als auch im 5G-Netz. Folgende Frequenzen inklusive des in Deutschland relevanten LTE-Band 20 werden dabei unterstützt:

  • 4G: B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28/32/38/39/40/41/42/43/48/66
  • 5G: n1/2/3/5/7/8/20/28/38/40/41/66/77/78

Sollte man zwei SIM-Karten gleichzeitig betreiben wollen, benötigt man eine eSIM. Für physische SIM-Karten bietet das Smartphone nur einen Steckplatz. Die Empfangsleistung war im Test stets auf einem guten Niveau. Auch die Sprachqualität bei Telefonaten kann sich sehen lassen. VoLTE und VoWiFi werden unterstützt. Die SAR-Werte betragen 0,89 W/kg (Kopf) und 1,26 W/kg (Körper). WiFi 6 und Bluetooth 5.3 sind ebenfalls Teil der Konnektivitätsausstattung. Beide Funkstandards bieten ebenso eine gute Empfangsleistung und Reichweite.

Motorola Edge 40 Pro Screenshot 87Die Standorterfassung erfolgt mit dem Edge 40 Pro über die Dienste GPS, AGPS, LTEPP, SUPL, Glonass und Galileo. Im Test funktionierte die Ortung sehr präzise und schnell. Dank des verbauten E-Kompasses ist zudem auch eine zuverlässige Navigation zu Fuß möglich. Die restliche Sensorik umfasst neben den Standards für Beschleunigung, Näherung und Helligkeit auch ein Gyroskop und einen Hallsensor. Ein NFC-Chip ermöglicht zudem kontaktlose Zahlungen via Google Pay oder die Nutzung der Ausweis-App. Der Klang der Stero-Lautsprecher mit Dolby Atmos gehört zwar nicht zu den besten, wird aber ordentlich laut. Gerade in den mittleren Lautstärkeeinstellungen fehlt es im vergleichbaren zu anderen hochpreisigen Smartphones an Bassfundament, wodurch das Klangprofil etwas flach ausfällt.

Akkulaufzeit des Motorola Edge 40 Pro

Mit 4600 mAh liegt der Akku des Motorola Edge 40 Pro im unteren Durchschnitt. Viele Highend-Smartphones wie das Xiaomi 13 Pro, Google Pixel 7 Pro oder Samsung Galaxy S23 Ultra bieten einen etwas größeren Stromspeicher. Dennoch kann das Motorola-Smartphone im Test mit einer guten Akkulaufzeit glänzen. Bei einer DOT (Zeit mit eingeschaltetem Display) von rund 7 Stunden am Tag, hielt der Akku gut 1,5 Tage durch.

Den guten Eindruck bestätigen auch die Benchmark-Werte. Bei automatischer Anpassung des Bildwiederholrate erreicht das Edge 40 Pro eine Laufzeit von ca. 17,5 Stunden. Eine Stunde YouTube Streaming im WLAN mit 200 Lux Helligkeit kostet gerade mal 6 % Akku. Somit bietet das Smartphone eine der derzeit besten Akkulaufzeiten im Highend-Segment. Wie gewohnt erhöht eine höhere Bildwiederholrate aber den Akkuverbrauch deutlich. Mit 120 Hz sinkt die Laufzeit auf knapp 14 Stunden ab. Bei 165 Hz sind es sogar nur noch ca. 12 Stunden.

Akkulaufzeit Einheit: Std

Laden lässt sich das Edge 40 Pro mit dem beigelegten Netzteil mit bis zu 125 Watt. Hierbei kommt das universelle PowerDelivery-Protokoll zum Einsatz, das Motorola aus Marketinggründen TurboPower nennt. Eine vollständige Ladung nimmt nur beeindruckende 23 Minuten in Anspruch. Bereits nach 10 Minuten beträgt der Akkustand dabei knapp 50 %. Das langsame Wireless-Charging mit 15 Watt passt da nicht ganz ins Konzept. Beim Edge 30 Ultra waren noch kabellose 50 Watt möglich. Beim Edge 40 Pro hingegen dauert der Ladevorgang ohne Kabel hingegen eine gefühlte Ewigkeit: Etwas mehr als 3 Stunden muss man für eine vollständige Ladung einplanen. Konkurrenzmodelle sind da schneller unterwegs. Reverse-Wireless-Charging wird zwar sowohl kabellos als auch kabelgebunden unterstützt, besitzt aber auch nur eine vergleichsweise niedrige Ladeleistung von 5 Watt.

Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Testergebnis

Getestet von
Leonardo S.

Das Motorola Edge 40 Pro ist zweifelsfrei ein grundsolides Smartphone, das unter anderem bei der Performance und der Akkulaufzeit hervorragend abschneidet. Bei einer UVP von 900€ in Europa darf man das aber auch erwarten. Mit den gestiegenen Preisen positioniert sich das Smartphone jetzt umso mehr als kompromissloses Highend-Gerät und als Alternative zu den einschlägigen Modellen wie Xiaomi 13 Pro (zum Test), Google Pixel 7 Pro (zum Test) und Samsung Galaxy S23 Ultra (zum Test). Diesem Anspruch wird das Gerät aber nicht gerecht. Die unverständliche Umsetzung eines AOD-Displays, langsames Wireless-Charging und die nur gute, aber nicht exzellente Kamera sind Gründe, warum sich das Edge 40 Pro in unserer Bestenliste schlussendlich nicht oben platzieren kann. Hinzu kommt, dass Motorola im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert hat. Das Edge 30 Ultra (zum Test) ist nahezu baugleich, bietet die etwas bessere Hauptkamera und ist aufgrund des deutlich günstigeren Preises (derzeit unter 700 €) die viel spannendere Alternative. Aktuell ist das Edge 40 Pro daher unserer Meinung nach nur für Personen interessant, die sich vor einem Import aus China nicht scheuen. Dort lässt sich das Smartphone etwa bei Tradingshenzhen für rund 550 € inklusive aller Kosten erwerben – eine echte Kampfansage, die dem Titel Flagship-Killer gerecht wird. Die chinesische Version wird als Motorola X40 vertrieben und unterstützt auch die für Deutschland notwendigen Mobilfunkfrequenzen vollumfänglich.


Gesamtwertung
85%
Design und Verarbeitung
80 %
Display
85 %
Leistung und System
95 %
Kamera
75 %
Konnektivität
90 %
Akku
85 %

Preisvergleich

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Devonoki
Gast
Devonoki (@guest_98791)
1 Jahr her

Da nimmt ein Hersteller das Geld für den SD 8 Gen 2 schon in die Hand, baut dann aber so ein halbgares Zeugs drumherum. Unverständlich. Und dann noch 175% vom Chinapreis…

Torben
Gast
Torben (@guest_98770)
1 Jahr her

3 Jahre Android- und 4 Jahre Sicherheitsupdates… sowas wurde auch beim Edge 30 Ultra versprochen. Auf Android 13 warten die Besitzer jedoch immer noch. Der kritische Hinweis im Artikel auf die schlechte Update-Politik des Herstellers ist daher mehr als gerecht!

Mike
Gast
Mike (@guest_106502)
3 Monate her
Antwort an  Torben

Also ich habe bei meinem Gerät seit Januar 2024 Android 14. Allerdings auch im März noch mit Januar Sicherheitspatch. Ist sicher nicht super, aber i.O. mit den Updates.

Bonnie
Mitglied
Mitglied
Bonnie(@bonnie)
1 Jahr her

kleiner hinweis – bei updatesversprechen ist etwas buchstabensalat – Zwischen Verpsrechen geben ……

Joschbo
Autor
Team
Joscha(@joschbo)
1 Jahr her
Antwort an  Bonnie

Danke für den Hinweis! Ist korrigiert.

Bonnie
Mitglied
Mitglied
Bonnie(@bonnie)
1 Jahr her
Antwort an  Joscha

sehr gerne ,kann jeden passieren

Alexander
Gast
Alexander (@guest_96176)
1 Jahr her

Wie sieht es mit Import aus und der Software? Ist diese nur auf Englisch oder chinesisch?
Kann man eine EU installieren?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Jahr her
Antwort an  Alexander

Servus Alexander,

die ist leider nur englisch. Wir testen gerade ein chinesisches Motorola und werden in wenigen Wochen mehr zur Software berichten. Das Umstellen der Software ist ungünstigerweise nicht möglich. Das geht nach wie vor nur bei Xiaomi problemlos. Und bei OnePlus auch wieder, da kommt die Tage ein Update zu.

Beste Grüße

Jonas

Mike
Gast
Mike (@guest_103882)
6 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Also ich weiss nicht woher du die Info hast dass das nicht möglich sein soll, aber es gibt auf XDA einige Threats wos darum geht. Es scheint kein Problem zu sein, gab aber wohl Anfang 2023 Probleme, weil man für GPay und Banking Apps einen gesperrten Bootloader brauchte, den man aber danach nicht mehr öffnen konnte. Das sollte nun aber auch behoben sein und somit steht einem Import mit Umstellung der Software nichts mehr im Wege. Nur für die Nutzung von VPN muss auf einen Workaround zurückgegriffen werden. In Anbetracht des gesparten Geldes aber definitiv den Aufwand wert.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
6 Monate her
Antwort an  Mike

Servus Mike, das war einfach bislang immer so, dass man zwar immer drauf gehofft hat, aber es nie funktioniert hat. Schick gerne mal den Link zm Thread rein, das ist natürlich spannend, gerade weil man das Gerät aktuell günstig bekommt und die Moto Imports ja auch imemr günstig sind.

Beste Grüße

Jonas

Mike
Gast
Mike (@guest_103944)
6 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Gerne doch. Hier der Link:
https://xdaforums.com/t/convert-moto-x40-cn-to-motorola-edge-40-pro-eu.4573513/

Es scheint hierbei besonders im Frühjahr Probleme gegeben zu haben beim Switch, die aber im Sommer (wenn man die 12 Seiten durchliest) behoben wurden. Voraussetzung dass GPay und Banking Apps gehen ist aber ein geschlossener Bootloader. Das ist aber kein Problem, weil man ihn immer wieder öffnen kann (was im Frühling ebenfalls nicht funktionierte nach relock).

Ich habe mir das Moto x40 gerade bestellt, sobald ichs habe spiele ich das Ganze mal durch :).

Motorola wird für mich langsam zur Xiaomi-Alternative – eben wegen des Preises und dem Unlock.

Joschbo
Autor
Team
Joscha(@joschbo)
6 Monate her
Antwort an  Mike

Spannend! Für die Nutzung von Gpay und Banking-Apps gibt es ja Mittel und Wege, per Magisk den offenen Bootloader zu verschleiern.

Mike
Gast
Mike (@guest_103964)
6 Monate her
Antwort an  Joscha

Ja, aber ist, wie gesagt, gar nicht nötig, wenn du ihn wieder öffnen kannst 🙂

Mike
Gast
Mike (@guest_105004)
5 Monate her
Antwort an  Joscha

Also, kurzes erstes Fazit. Ich habe mein Motorola X40 nun in ein Edge 40 Pro verwandelt und es schien soweit alles zu funktionieren, bis auf Gpay und Co. CTS Profile schlug fehl. Zuerst natürlich mit Magisk versucht das zu fixen, ging aber nicht, Fehler bestand weiterhin. Also Magisk runter, nochmals ROM geflasht. Funktionierte alles, nur Gpay wieder nicht. Grund: Bootloader entsperrt. Also wollte ich ihn wieder sperren. Doch nach dem Sperren wurde kein System mehr gefunden. Um eins zu installieren, muss man aber in den Entwickleroptionen zuerst OEM Unlock aktivieren. Geht ja aber nicht weil das Gerät kein System mehr… Weiterlesen »

Jana
Gast
Jana (@guest_96162)
1 Jahr her

Hallo,

wie sieht es denn bei diesem Modell mit einem Always-on-Display aus? Wenn Motorola da endlich mal was auf die Beine stellt, was mit Samsung mithalten kann, wäre ich auch interessiert.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Jahr her
Antwort an  Jana

Servus, das ist hier leider nach wie vor eingeschränkt. Ist nun oben genau beschrieben.

Beste Grüße

Jonas

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