Google Pixel 7 Pro Test

Getestet von Erik Zürrlein am
Firmware : TD1A.220904.031
Bewertung: 88%
Vorteile
  • schickes Design, gute Verarbeitung
  • USB-C via USB 3.1
  • IP68-Zertifizierung
  • sehr gutes Display
  • erstklassige Kameras (Zoom, UWW, Haupt)
  • pures Android 13 mit den „Google“-Features
  • langer Softwaresupport
Nachteile
  • schwache Akkulaufzeit
  • lange Ladezeit
  • wenig Rechenleistung
  • kein Netzteil & Hülle im Lieferumfang
Springe zu:
CPUGoogle Tensor G2 - 2 x 2,85 GHz + 2 x 2,35 GHz + 4 x 1,8 GHz
RAM12 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB
GPUMali-G710 - MHz
Display 3120 x 1440, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
Betriebssystem - Android 13
Akkukapazität5000 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera50 MP + 48MP (dual) + 12MP (triple)
Frontkamera10.8 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 32, 66, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht212 g
Maße162,9 x 76,6 x 8,9 mm
Antutu741690
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am25.10.2022

Apple hat für sein iOS-System das iPhone 14 Pro (Zum Test) als Aushängeschild. Was hat Google für sein Android System? Da wären Samsung-Smartphones gemessen an den Verkaufszahlen, Huawei in puncto Kamera oder gar Oppo in Anbetracht der Preise im Vergleich zu Apple. Eigentlich hätte Google lieber selbst das Aushängeschild und will das beim neuen Pixel 7 Pro endlich geschafft haben. Das Google Pixel 7 Pro kommt mit neuem “Google”-Prozessor, großem Akku und einem speziellen System, das exklusive Android-Features beinhaltet.

Aber wie auch schon letztes Jahr hat das Google Flagship auch Probleme! Seit Anfang Oktober ist das Pixel 7 Pro bei uns im Praxistest. Wir stellen uns die Frage, ob Google wirklich durch die Bank abliefert oder ob es sich um ein Gerät für die Pixel-Fangemeinde handelt. Das Google Pixel 7 Pro startet bei 899€ mit 12 + 128GB Speicher.

Pixel 6 Pro vs. Pixel 7 (Pro) – Fortschritt & Spezifikationen

Ein Jahr später fasst Google das Pro-Modell nur behutsam an und wahrt das Verhältnis zwischen Pixel 7 und Pixel 7 Pro. Der Preis bleibt beim Pixel 7 Pro dabei gleich, aber was hat sich im Vergleich zum Pixel 6 Pro geändert?

  • Design: Das Pixel 7 hat mattiertes und das Pixel 7 Pro poliertes Aluminium als Rahmen und Träger der Kameraeinheit. Bei den Buttons rechts am Rahmen verhält es sich genau umgekehrt als Kontrast. Den 2-Farben-Look erzielt man nun mit der Gehäuse- und Farbe des Metalls, statt einer Zwei-Farben-Lackierung. Die Kameraeinheit ist mit dem durchgängigen Metall nun massiver als zuvor.
  • Prozessor: Der Tensor G2 basiert größtenteils auf dem G1. Die Taktraten hebt man etwas an und erzielt so 10% mehr Rechenleistung. Die „AI“ für Machine Learning und die Google-Softwarefeatures soll dafür deutlich mehr Leistung bieten.
  • Display: Die Spezifikationen bleiben gleich, dafür ist die Spitzenhelligkeit auf dem Datenblatt mit 1500 Lux höher.
  • Kamera:
    • Die Ultraweitwinkelkamera bietet nun einen Autofokus und ermöglicht damit unter anderem Makroaufnahmen
    • Der neue 48MP Telephotosensor zoomt 5x statt 4x optisch
    • Die Frontkamera tauscht man ebenfalls aus
  • Software: Google arbeitet stetig an neuen Features für die Smartphones und hält auch die alten Geräte aktuell. Eine neue exklusive Funktion für die Pixel 7 Handys ist das „Scharfzeichnen“ von Fotos, auch Bilder, die vor Jahren entstanden sind. Dazu gibt es endlich Face-Unlock.
    • Andere neue Funktionen könnten noch über die „Feature Drops“ auf älteren Pixel Smartphones landen, wie der Hintergrundgeräusch-Filter „Clear Calling“ für Anrufe, die Selfie-Hilfe „Guided Frame“ für Menschen mit verminderter Sehkraft, der 3D-Sound „Spatial Audio“ für Kopfhörer wie die Pixel Buds Pro oder „die Real Tone“-Algorithmen für noch bessere Hauttöne beim Fotografieren.

Google Pixel 7 Titelbild Lemongrass e1665079554322
Google Pixel 7
Pixel 7 Pro Snow
Google Pixel 7 Pro Test
Google Pixel 6 Pro Titelbild Sorta Sunny
Google Pixel 6 Pro Test
Größe 155,6 x 73,2 x 8,7mm 162,9 x 76,6 x 8,9mm 163,9 x 75,9 x 8,9mm
Gewicht 197g 212g 210g
CPU Google Tensor G2 - 2 x 2,85 GHz + 2 x 2,35 GHz + 4 x 1,8 GHz Google Tensor G2 - 2 x 2,85 GHz + 2 x 2,35 GHz + 4 x 1,8 GHz Google Tensor - 2 x 2,8 GHz + 2 x 2,25 GHz + 4 x 1,8 GHz
RAM 8 GB RAM 12 GB RAM 12 GB RAM
Speicher erweiterbar Nein Nein Nein
Display 2400 x 1080, 6,3 Zoll 90Hz (AMOLED) 3120 x 1440, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED) 3120 x 1440, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
Betriebssystem Android 13 Android 13 Android 12
Akku 4355 mAh (25 Watt) 5000 mAh (23 Watt) 5003 mAh (25 Watt)
Kameras 50 MP + 12MP (dual) 50 MP + 48MP (dual) + 12MP (triple) 50 MP + 12MP (dual) + 48MP (triple)
Frontkamera 10.8 MP 10.8 MP 11 MP
Anschlüsse USB-C, Dual-SIM USB-C, Dual-SIM USB-C, Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck
Empfang 5G: n1, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 32, 66, 38, 39, 40, 41
5G: n1, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 32, 66, 38, 39, 40, 41
5G: n1, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 32, 66, 38, 39, 40, 41
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Design & Verarbeitung

Das Google Pixel 7 Pro ist in drei Farbvarianten verfügbar. In „Obsidian“ Schwarz mit dunkelgrauem Metall, in „Snow“, die weiße oder leicht graue Variante, mit silbernem Metall und „Hazel“ Graugrün mit goldenem Rahmen. Alle Farbvarianten sind glänzend und haben poliertes Metall.

Das Design ist stimmig und die Form der Kameraeinheit sagt mir persönlich viel mehr zu als ein großes einseitiges Modul. Googles Lösung bringt Symmetrie, die Einfassung aus Metall und durchgehende Verbindung zum Rahmen wirkt zudem robust.

Rahmen aus Alluminium

Das Google Pixel 7 Pro misst 162,9 x 76,6 x 8,9 Millimeter und wiegt 211,6 Gramm. Die Schutzklassifizierung spart man sich nicht und das Pixel 7 Pro ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. Das Gehäuse, der Rahmen und die Kameraeinheit bestehen aus 100% recyceltem Aluminium. Das Glas vorn und hinten ist zu allen vier Seiten zum Rahmen hin abgerundet und es kommt das widerstandsfähige Gorilla-Glas Victus zum Einsatz.

Am Rahmen befinden sich unten zwei Aussparungen für den Lautsprecher, der Ohrlautsprecher ist oben zwischen Display und Rahmen in einem winzigen Schlitz untergebracht. Unten liegt noch der USB-C 3.2 Gen 2 Anschluss. Der SIM-Slot liegt links. Rechts sind der Powerbutton und darunter die Lautstärkewippe.

Verarbeitung & Haptik: Wie man es von einem Flagship schon erwarten kann, fühlt sich das Pixel 7 Pro spitze an. Bei dem Preis muss ich aber schon etwas ankreiden. Tippt man auf das Display, könnte es sich satter anhören, „mit etwas mehr Substanz“ dahinter. Das gilt auch für die Rückseite. Dazu haben die Tasten ein wenig Spiel. Mit 6,7 Zoll und einer Breite über 76mm ist das Pixel 7 Pro ein ziemlich großes Gerät, das sich nicht immer vollständig mit einer Hand bedienen lässt. Mit der glatten Rückseite ist es unweigerlich ziemlich rutschig und kann kaum mit einer Hand umgriffen werden.

Lieferumfang & offizielles Zubehör des Google Pixel 7 Pro

Das Google Pixel 7 Pro kommt leider ziemlich blank an. Im Karton liegt neben dem Zettelwerk nur ein USB-C Kabel (2.0) und USB-A OTG-Adapter bei. Auf dem Handy selbst ist keine Schutzfolie angebracht.

Google Pixel 7 Pro Test Lieferumfang

Die offizielle Schutzhülle ist in drei Farben verfügbar, passend zur Gehäusefarbe, baut aber recht dick auf und kostet unverschämte 30€. Das Problem mit den vergilbenden Cases des Vorgängers hat man ganz einfach gelöst: Die neuen offiziellen Schutzhüllen sind nun matt und undurchsichtig. Optional gibt es eine Hülle aus Kunstleder von Bellroy (55€) oder eine durchsichtige Schutzhülle von Case-Mate (22€). Alternativ wird es auf Amazon und Aliexpress natürlich auch günstigere Cases geben.

Das offizielle Netzteil (30€) mit 30 Watt Ladeleistung kann man sich auch sparen, da man die Leistung auch mit anderen Power Delivery Ladegeräten mit 30 Watt erreicht. Es ist trotzdem nicht erfreulich, dass Google das Netzteil weglässt. Die meisten Nutzer haben nämlich kein 30 Watt PowerDelivery PPS Netzteil zu Hause liegen.

Die maximale kabellose Ladeleistung von 23 Watt erreicht man nur mit dem Google Pixel Stand (2. Generation). Dieser kostet allerdings 80€ und der Ladevorgang dauert trotzdem 3 Stunden.

Display des Google Pixel 7 Pro

Das Curved AMOLED des Pixel 7 Pro misst 6,7 Zoll in der Diagonale im 19,5:9 Format. Mit der maximalen Quad-HD Auflösung von 3120 x 1440 Pixel erreicht es eine Bildpunktdichte von 512 Pixel pro Zoll. Natürlich kann man das Pixel 7 Pro auch in Full-HD mit 2340 x 1080 Pixeln nutzen, um Akku zu sparen, was ich persönlich auch empfehlen würde.

Das Panel arbeitet zudem mit der LTPO-Technik. So kann die Bildwiederholungsfrequenz zwischen 120 und 10 Hertz vom Smartphone reguliert werden. Einige aktuelle Flagships bieten hier schon 1Hz als niedrigste Wiederholungsfrequenz an (LTPO 2.0). In den Einstellungen des Pixel 7 Pro hat man zur Wahl: maximal 60 oder 120 Hertz mit automatischer Anpassung nach unten. Die 10Hz sieht man ehrlich gesagt nur selten.

Das AMOLED ist zudem zu beiden Seiten hin abgerundet (Curved). Sieht schick aus und die Zurück-Geste geht super von der Hand. Dabei fällt die Biegung sehr flach aus. Das führt zu einem breiteren Gerät, aber dafür gibt quasi keine Farbverzerrungen mehr. Die Displayränder betragen oben 2mm und unten 3mm. Links und rechts misst der schwarze Rand 1,5mm, fällt aber dank des curved Bildschirms kaum auf.

Im Vergleich zum Vorgänger steigert Google zudem die Spitzenhelligkeit um 25%. Die Spitzenhelligkeit in der Sonne wird mit 1500 Lux angegeben. Wir können sogar 1750 Lux messen. Damit platziert sich das Google Pixel 7 Pro auf einem Niveau mit den besten High-End Smartphones. Für HDR-Inhalten, z.B. beim Videostreaming, erreicht das AMOLED bis zu 1000 Lux und zaubert so einen guten Kontrast. Das Panel bietet zudem die volle 24-Bit Farbtiefe.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Software / Einstellungsmöglichkeiten: Das Farbbild lässt sich in den Einstellungen nur zwischen „Natürlich“ und „Adaptiv“ verändern. Hier bietet jede andere Android-Oberfläche der großen Hersteller deutlich mehr Möglichkeiten fürs Feintuning.

Von Haus aus ist das AMOLED im Vergleich zu anderen Herstellern recht natürlich eingestellt und die Farben weniger knallig. Die Textgröße kann in 4 Stufen und die Anzeigegröße in 5 Stufen eingestellt werden. Natürlich gibt es auch einen zeitlich einstellbaren Nachtlicht- und Dunkel-Modus. Über den Sperrbildschirm hat man auf Wunsch direkten Zugriff auf die Google Wallet (ehemals Google Pay), die Gerätesteuerung des Smart Homes und „Now Playing“ (eine Art automatisches Shazam). Das Display wird aktiviert durch Tippen auf das schwarze Display, Hochheben des Gerätes oder wenn neue Benachrichtigungen ankommen. Nett ist zudem die „Aufmerksamkeitserkennung“: So schaltet sich das Display nach X Sekunden / Minuten nicht automatisch aus, wenn man aktiv draufschaut. Das Always-On-Display kommt leider ohne Einstellungsmöglichkeiten: Ein oder Aus. Wenn aktiviert, braucht es 10% über den ganzen Tag hinweg, zeigt Uhrzeit, Datum, Wetter, Benachrichtigungssymbole, Akkustand und die Fläche für den Fingerabdrucksensor dauerhaft an. Auch hier bietet jeder andere Hersteller deutlich mehr Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration.

Zwischenfazit Display: Das Display des Google Pixel 7 Pro kann im Test exzellente Ergebnisse liefern. Es ist super hell, groß und farbecht. Im Vergleich mit der Konkurrenz gibt es deutlich weniger Einstellungsmöglichkeiten. So kann der Nutzer etwa das Always-On Display nicht konfigurieren und die Farbdarstellung nicht anpassen. 

Lesitung & System

Zum Einsatz kommt wieder der eigene Chip von Google, der aber nur eine kleine Weiterentwicklung des ersten Tensor ist. Der Tensor G2 wird weiterhin (von Samsung) im 5nm-Verfahren (5LPE) gefertigt, tauscht aber die Performance-Kerne (Cortex-A78 statt A76) aus, erhöht die Taktfrequenz und wechselt die AI-Einheit. Die neue Tensor Processing Unit arbeitet effizienter und ist laut Google 35% bis zu 60% schneller als im Tensor G1.

  • Google 7 Pro Test CPU2 x Cortex-X1 @ 2,85 GHz
  • 2 x Cortex-A78 @ 2,35 GHz
  • 4 x Cortex-A55 @ 1,8 GHz
  • GPU: Mali-G710 MP07
    • Titan-M2 Sicherheitschip
    • TPU: Next-Generation Custom Edge TPU

Das Google Pixel 7 Pro kommt stets mit satten 12GB LPDDR5 Arbeitsspeicher. Bei mir zeigt das System an, dass er durchschnittlich mit 7GB belegt ist in der Praxisnutzung. Beim Systemspeicher hat man die Wahl zwischen 128GB oder 256GB UFS 3.1 Speicherplatz. Dieser erreicht 1367 MB/s beim Lesen von Daten und 837 MB/s beim Schreiben. Die 128GB hätte man sich auch sparen können. 

Antutu
Geekbench Single
Geekbench Multi
3D Mark (Wildlife Extreme)

In den synthetischen Benchmarks schneidet das Google Pixel 7 Pro in der Preisklasse schlecht ab. Weder die Mali-GPU noch die CPU kann mit der Konkurrenz von Qualcomm, MediaTek und Apple mithalten. Zum Glück ist das derzeit nicht wirklich von Belangen und für den normalen Betrieb ist zu jeder Zeit genug Rechenleistung vorhanden. Zudem optimiert Google das Android-System für die Pixel Geräte vorzüglich und das System läuft zu jeder Zeit tadellos. Nominell ist das Pixel 7 Pro aber ein vergleichsweise leistungsarmes Flagship-Smartphone. 

Thermal Throtteling

Auch der neue Tensor G2 ist vom Thermal Throtteling nicht befreit. Das heißt, unter Dauerlast muss der Google Tensor G2 Prozessor die Leistung herunterschrauben, damit das Gerät nicht zu heiß wird.

Die GPU zeigt eine Stabilität von 72% im 3D-Mark Wild Life GPU-Stress-Test und 65% im anspruchsvolleren Wild Life Extreme Test. Heißt, nach 20 Minuten fällt die Grafikleistung um fast ein Drittel. Die CPU fällt nach 10 Minuten auf 70% der maximalen Leistung, fängt sich aber wieder und schwankt dann zwischen Runterdrosseln und Maximallast. Immerhin hat man im Vergleich zum Pixel 6 Pro am Thermal Throtteling gearbeitet. Wirklich gute Ergebnisse sind das aber nicht.

Auch beim Thema Leistung kann das Pixel 7 Pro nicht wirklich mithalten. Wie auch beim Display bekommt man hier genug für den Alltag geboten, aber letztendlich ist die Konkurrenz besser aufgestellt. 

Android 13 auf dem Google Pixel 7 Pro

Ausgeliefert wird das Google Pixel 7 Pro direkt mit Android 13 und der „Pixel Experience“-Software. Heißt zum einen bekommt man den puren Android-Look und zum anderen Funktionen, die Google exklusiv für die eigenen Pixel-Geräte entwickelt hat. Die Versorgung mit Updates ist für die Pixel-Handys exzellent und auch für das Pixel 7 Pro werden 5 Jahre „Pixel-Updates“ versprochen. Neue Android-Versionen gibt es für 3 Jahre, also theoretisch bis Android 16.

Das neue Android 13 sieht auf dem Pixel 7 Pro frischer aus und der Material You Look wird konsequenter durchgesetzt. Zudem machen Banner für die Medienwiedergabe mit den großen Covern einiges her. Die Systemfarben lassen sich zudem umfangreicher anpassen und App-Symbole dem Look angleichen. Die „Predictive Back Gesture“ – Zurück-Geste mit Vorschau – ist leider noch nicht verfügbar.

Ein paar der exklusiven Features der Pixel Experience seht ihr in der Galerie. Google präsentiert sie zum Start auch stolze als „Pixel Tipps“. Was mir im Praxistest am besten gefallen hat, ist wie das Gerät selbstständig mitdenkt und den Nutzer unterstützt:

  • Man bekommt vorgeschlagen, Audionachrichten zu transkribieren
  • Die Rekorder-App hat eine vorzügliche Spracherkennung zum Diktieren
  • Text aus Bildern oder PDFs kann einfach rauskopiert werden
  • Über die Ansicht der „letzten Apps“ kann man einzelne Teile des Fotos ausschneiden (wer braucht da noch Photoshop)
  • einen Game-Mode kann man das nicht wirklich nennen

    der Fokus wird automatisch auf häufig fotografierte Person gesetzt in einer Menschenansammlung

  • Routinen, die über den Google Assistant angelegt werden können

Im Gegenzug vermisst man bei den Google Pixel Geräten dafür viele Anpassungs-, Personalisierungs- und Einstellungsmöglichkeiten, welche sich bei den anderen großen Herstellern etabliert haben. Ein paar Beispiele: On-Screen-Buttons können nicht vertauscht werden, keine Möglichkeit zum Sperren außer dem Power Button, die App-Symbol-Größe auf dem Homescreen lässt sich nicht ändern oder Namen ausblenden, es gibt keinen App-Cloner / Dual-App für zwei Konten, keinen Platz für geheime Dateien oder ausgeblendete Apps und keine Optionen für das AOD.

Kamera des Pixel 7 Pro

Die Kamera-Software von Google gilt als Garant für brillante Aufnahmen – In Kombination mit hochwertigen Quad-Bayer-Sensoren, einer optischen Stabilisierung und zahlreichen technischen Spielereien muss sich das Pixel 7 Pro vor keinem High-End Smartphone verstecken. Kamera-Setup des Pixel 7 Pro im Detail:

  • Google 7 Pro Kameravergleich SampleHauptkamera: 50 MP (Samsung GN1), 1,2 μm Pixelgröße, 1/1,31″ Bildsensorgröße, f/1.9-Blende, 82° Blickwinkel, OIS + EIS Bildstabilisierung,
    • Laser-Autofokus, Spektral- und Flimmersensor
  • Ultraweitwinkel: 12 MP (Samsung IMX381), 1,25 μm Pixelgröße, f2.2-Blende, 125,8° Blickwinkel, Autofokus für Makroaufnahmen
  • Google Pixel 7 Pro Test KameraTelephoto: 48 MP (Samsung GM1), 0,7 μm Pixelgröße, f/3.5-Blende, 5x Zoom, OIS + EIS Bildstabilisierung
  • Frontkamera: 10,8 MP (Samsung 3J1), 1,22 μm Pixelgröße, f/2.2-Blende, 92,8° Blickwinkel, fixer Fokus

Am Kamerasetup des Pixel 6 Pro ändert sich beim neuen Modell nicht viel – mal schauen, wie lange man dieses Mal an dem Layout festhält. Das Verkaufsargument für Pixel 6 Pro Nutzer soll dabei die Zoom-Kamera sein. Der Telefotosensor vergrößert nun optisch noch stärker. Und dank 30x digital Zoom mit Machine Learning hat man laut Hersteller ein Fernglas in der Hosentasche. Eindrücke von der Haupt-, Ultraweitwinkel- und Frontkamera findet ihr auch im Test des normalen Google Pixel 7. Nur die Zoomkamera bleibt exklusiv für das Pixel 7 Pro.

Software-Features

Die großen Hersteller bieten allesamt Features und Kamera-Spielereien, die über die Software realisiert werden. Auch das Pixel 7 Pro bietet hiervon so einige, auf die wir aber nicht alle eingehen können. Letzte Generation war der “Magische Radiergummi” das Highlight, jetzt ist es “Unblur”, verschwommene und alte Fotos werden eindrucksvoll aufgearbeitet.

Foto: Makrofokus, magischer Radierer, Scharf zeichnen, Bewegungsmodus, Real Tone, Scharfzeichner, Panorama, manueller Weißabgleich, gesperrter Ordner, Nachtsichtmodus, Top-Foto Aufnahme mehrerer Frames für ein kurzes Video und Wahl des besten Schnappschusses als Top-Foto), Porträtmodus, Porträtbeleuchtung, Super-Resolution-Zoom (30x digital Zoom), Bewegungsautofokus, oft fotografierte Gesichter, duale Belichtung, Live HDR+

Video: 10-Bit-HDR-Video, Moviemodus, Kinoeffekt, Unterstützung von Zeitlupenvideo bis zu 240 fps, 4K-Zeitraffer mit Stabilisierung, Astrofotografie-Zeitraffer

Hauptkamera – Tag

Bei normalen Lichtbedingen können sich die Flagships kaum beweisen. Die Fotos des Pixel 7 Pro sind scharf, Strukturen werden detailreich aufgenommen und der Fokus sitzt dank des Laser-Autofokus immer perfekt. Mit bewegenden Motiven hat das Pixel 7 Pro keinerlei Probleme und nimmt mit kaum Bewegungsunschärfe auf. Besonders hervorheben kann man bei der Google Software die exzellente Belichtung einzelner Bereiche. Auch Motive mit einem hohen Dynamikumfang werden präzise aufgenommen. Die Farbaufnahme der Motive bekommt die Google-Software zudem wie kein anderer Hersteller hin.

Ankreiden kann man dem Pixel 7 Pro ein paar Kleinigkeiten. So neigen Schatten durch den Lichteinfall etwas zum Rauschen, gerade wenn der allgemeine Kontrast der Szene hoch ist. Bildfehler schleichen sich beim Pixel-Binning ebenfalls gelegentlich ein, werden aber nur bei der Detailanalyse sichtbar.

Portraitaufnahmen

Der Portrait-Modus setzt Personen, Tiere oder Motive in Szene durch einen unscharfen Hintergrund. Beim Aufnehmen hat man die Wahl zwischen 1x und 2x Zoom, je nach Abstand zur Person. Bei Menschen klappt dies einwandfrei und Bildfehler oder unsaubere Ränder schleichen sich nur vereinzelt in Beugen oder an den Haaren ein. Bei unseren Dackeln wurde abstehendes Fell allerdings etwas unsauber abgeschnitten. Die Detaildichte ist hoch und die Farben werden naturgetreu aufgenommen. Gerade der Kontrast im Gesicht ist sichtlich höher mit dem „Real Tone“ Algorithmus.

Nachtaufnahmen

Das Pixel 7 Pro bzw. die neuste Version der Kameraapp wählt automatisch die kombinierte Belichtungszeit (die insgesamt Zeitdauer) für eine Aufnahme. Selbst kann man zwischen 2 und 5 Sekunden wählen oder ganz darauf verzichten. Beim abendlichen Spaziergang für die Nachtaufnahmen in der Innenstadt von Würzburg wurde das erste Testbild meistens automatisch mit 2 Sekunden aufgenommen. Bei einem dunklen Motiv schaltet das Pixel 7 Pro dann für das zweite Testbild auf 5 Sekunden um.

Wie gut der Nachtmodus arbeitet, zeigt sich am besten im direkten Vergleich bei deaktiviertem Nightmode. Es ist einfach Wahnsinn, wie „hell“ sich damit auch dunkle Gegenden ablichten lassen. Mit künstlicher Beleuchtung kommt das Pixel 7 Pro gut zurecht und zeigt auch in dunklen Bereichen der Bilder kaum ISO-Rauschen.

Ultraweitwinkel

Die Ultraweitwinkelkamera mit einer Brennweite von 13,5mm oder einem Sichtfeld von 125,8° nimmt nun einen größeren Bereich auf, wie der Vorgänger, und erfüllt somit den Sinn hinter den UWW-Sensoren besser. Vermutlich ist dies noch der schlechteste Sensor des Pixel 7 Pro, aber die weiten Aufnahmen können sich sehen lassen.

Loben darf man die akkurate Abbildung der Szene und das nahezu identische Farbbild im Vergleich mit der Hauptkamera. Der hohe dynamische Kontrast zaubert auch hier wieder einen hübschen HDR-Effekt. In der Bildmitte sind die Fotos allerdings sichtlich schärfer als zum Rand hin. Der Randbereich sticht schon etwas negativ hervor, gerade wenn die Bereiche nah zum Aufnahmestandort liegen.

Zudem ist der Sony IMX381 weniger lichtsensitiv im Vergleich. Die Aufnahmen bei Nacht gelingen mit der Software und der Langzeitbelichtung und können sich sehen lassen. Hier hatten wir aber auch schon bessere Flagships im Test.

Nahaufnahmen

Neu ist der Autofokus für den Ultraweitwinkelsensor. Geht man nah an ein Motiv, z.B. Blumen, wechselt das Pixel 7 Pro automatisch zur UWW-Kamera. Aufgrund des großen Hauptkamera-Sensors kann man so auch mit der Ultraweitwinkelkamera auf sehr nahe Motive fokussieren. Die Qualität ist gut und die Detaildichte hoch. Der typische Effekt der (guten) Makrokamera bleibt aber aus.

Telephoto – Zoom

Google Pixel 7 Pro Test Screenshot Kamera ZoomDer neue Telephotosensor des Pixel 7 Pro ist zwar etwas kleiner (0,7 statt 0,8 μm Pixelgröße) zoomt dafür aber weiter (5x statt 4x optisch) und noch weiter digital: bis zu 30x mit Googles „Super Res Zoom“ dank des neuen Tensor G2. Mit der stabilisierten Lagerung in einem OIS gehen Zoom-Aufnahmen dazu einfach von der Hand.

Die Fotos mit 5x optischer Vergrößerung sind schon eindrucksvoll. Im Vergleich fallen Farben etwas blasser aus. Nutzt man die Telephotokamera für Nahaufnahmen, schleichen sich verschwommene Details ein. Beim Zoom auf eine komplette Szenerie kommt dies nicht vor.

Der Wow-Effekt kommt dann mit dem digitalen Zoom auf. Für den 2x Zoom wird die 50MP Hauptkamera gecropped und für 10x die 48MP Telephotokamera, was bessere Ergebnisse liefert als ein rein digitaler Zoom in die Aufnahme. So sind auch die Bilder mit mehr als 5-facher Vergrößerung durchaus brauchbar. Klar wird auch bei Google die Qualität dann schlechter. Wo gut das Pixel 7 Pro die Details bei der Vergrößerung hervorholt, ist beeindruckend.

Die Zoomkamera kann ebenso gut für Nachtaufnahmen genutzt werden. Auch mit dem OIS braucht es eine relativ ruhige Hand, aufgrund des hohen 5-fach-Zooms. Dann liefert das Pixel 7 Pro aber solide Nachtaufnahmen über den Telephotosensor.

Allerdings nur, wenn die Szene nicht zu dunkel ist – am Beispiel der Festung (Burg auf dem Hügel über der Stadt): Derzeit ist sie nicht beleuchtet und nur die Umrisse sind bei Nacht erkennbar. Hier nutzt das Pixel 7 Pro automatisch die Hauptkamera statt der des Telephotosensors.

Frontkamera

Mit der Auflösung von 11MP liefert das Pixel 7 Pro Selfies mit 3648 x 2736 Pixel. Der Fokus ist noch immer fix, der Abstand erlaubt aber einen großen Spielraum. Dafür kann es aber zu unscharfen Gruppenbildern kommen, z.B. wenn Personen etwas weiter weg stehen. Die aufgenommenen Selfies bieten ein schönes und natürliches Farbbild mit akkurat abgelichteten Hauttönen. Die Detaildichte ist hoch, aber besonders weit kann man nicht heranzoomen. Bei anderen Flagships mit höherer Auflösung kann man einzelne Barthärchen mikroskopieren.

Die Frontkamera fängt auch einen größeren Aufnahmebereich mit 92,8° ein, indem man einfach von 1x auf 0,7x umschaltet. Mir gefallen diese „weiten Selfies“ deutlich besser, um auch die Umgebung und nicht nur sich selbst zu präsentieren.

Auch die Frontkamera nutzt bei wenig Licht (automatisch) den Nachtmodus und belichtet länger. So wird zumindest mehr Licht eingefangen, wenn auch die Ergebnisse nicht ganz konstant sind: Mal gibt es einen Weiß- oder einen Gelbstich mit dem Nightmode.

Video

Im Vergleich zum Pixel 6 Pro bietet das Pixel 7 Pro auch bessere Videoaufnahmen dank optimierter Software. Nicht nur Fotos, auch Videos nimmt das Pixel 7 Pro exzellent auf. Dabei hat man bei der Aufnahme viele Werkzeuge, als auch bei der Nachbearbeitung. Gerade die Stabilisierung und Sprachaufnahme über die Mikrofone leisten tolle Arbeit. Dabei nimmt man mit jedem Sensor bis zu 4K / 60fps Videos auf. Während der Videoaufnahme kann man auch bei 4K / 60fps noch frei zwischen den Sensoren wechseln. Damit ist das Google Pixel 7 Pro das erste Smartphone, das dieses Feature mit 4K / 60fps bietet. Die Wahl hat man zwischen 0,5x (UWW), 1x und 2x (Hauptkamera) sowie 5x (Telephoto). Gerade die Haupt- und Telephotokamera bieten mit der Lagerung in einem mechanischen OIS eine noch bessere Videostabilisierung, aber auch der EIS leistet hervorragende Arbeit für alle Sensoren.

Mit 10-Bit HDR Videos nimmt man ein noch größeres Farbspektrum auf, was mit allen Sensoren bis 4K / 30fps klappt, allerdings nicht mit 60 Bildern pro Sekunde. Dazu lässt sich noch die „verbesserte Sprachqualität“ aktivieren. Dies reduziert Störgeräusche hörbar, lässt sich aber nur bei 30fps zuschalten.

Die Zeitlupe mit 1/4x oder 1/8x Geschwindigkeit steht nur für die Hauptkamera bereit. Der Zeitraffer mit 5x, 10x, 30x oder 120x Geschwindigkeit klappt mit allen drei Sensoren. Der „Kino“ Modus zaubert Videos mit Hintergrundunschärfe, ist aber auf Full-HD beschränkt. Dafür tippt man auf ein Motiv, das fokussiert werden soll, und bekommt den „Cinematic Blur“ Effekt über die Software.

Videos mit der Frontkamera lassen sich bis 4K / 60fps aufnehmen und werden stets stabilisiert. Die zusätzlichen Features 10-Bit HDR und verbesserte Sprachqualität stehen nur bei 30fps zur Verfügung.

Fazit zur Kamera

Wirkliche Kritik kann man kaum an der Kamera-Performance ausüben: Das Pixel 7 Pro liefert einfach in jeder Situation ab. Die Ultraweitwinkel- und Frontkamera dürfte man als lediglich durchschnittlich abstempeln. Die Highlights in der Flagship-Klasse sind klar die Zoom-Kamera und Videoaufnahmen. Wer zudem die Fotos gerne noch direkt am Smartphone nachbearbeitet, bekommt von Google einzigartige Tools zur Hand.

Jetzt muss sich das Pixel 7 Pro nur noch im Kameravergleich mit anderen HighEnd-Geräten beweisen. Eingeplant sind schon mal das iPhone 14 Pro und Xiaomi Mi 11 Ultra. An der Stelle sei euch auch der Kameravergleich mit dem Pixel 6a ans Herz gelegt: So viel besser sind die Flagships im Vergleich zur Mittelklasse dann auch wieder nicht, dass der doppelte Preis gerechtfertigt wäre.

Konnektivität und Kommunikation

Google Pixel 7 Pro Test SIMWie man es von einem Flagship gewohnt ist, sind die Konnektivitätsstandards auf dem neusten Stand und es fehlt an nichts. Ein paar Eigenheiten hat das Pixel 7 Pro aber dennoch. Das Google Pixel 7 Pro nimmt nur eine Nano-SIM-Karte auf. Für den Dual-SIM-Betrieb muss man eine zweite Rufnummer als eSIM einrichten. Der Mobilfunkempfang ist gut, aber wir hatten auch schon Flagships, die einen besseren Empfang hatten. Für Anrufe greift das Google Flagship wenn möglich auf VoLTE oder VoWiFi zurück. Die drei Mikrofone am Geräte nehmen Sprache vorzüglich auf und filtern Störgeräusche effizient heraus.

  • LTE Bänder:
    • B1/2/3/4/5/7/8/12/13/14/17/18/19/20/25/26/28/29/30/32/38/39/40/41/46/48/66/71
  • 5G Sub-6: Bänder n1/2/3/5/7/8/12/14/20/25/28/30/38/40/41/48/66/71/75/76/7 7/78
    • 5G mmWave Bänder: n257/n258/n260/n261

Für den Medienbetrieb nutzt das Pixel 7 Pro den unteren Hauptlautsprecher und den Ohrlautsprecher gleichzeitig für Stereo-Klang. Auch wenn es sich im Prinzip um ein Hybrid-Setup handelt, ist der obere Lautsprecher kaum leiser und Musik oder Videos werden klar und detailreich wiedergegeben. Auch hier hatten wir schon stärkere Flagships im Test, aber die Speaker des Pixel 7 Pro müssen sich nicht verstecken.

Mit lokalen Netzwerken verbindet sich das Google Flagship über WiFi 6E und nutzt die MIMO-Technik. Mit anderen Geräten koppelt es sich über Bluetooth 5.2 und nutzt zwei Antennen gleichzeitig. An hochwertigen Audiocodecs werden Qualcomms AptX HD, Sonys LDAC und Spatial Audio unterstützt.

Zur Navigation nutzt das Google Pixel 7 Pro Dual-Band-GPS und verbindet sich mit den Satellitensystemen GPS, GLONASS, Galileo, QZSS und BeiDou. Der Standort wird innerhalb von 10 Sekunden draußen auf 3m genau und im Gebäude auf 5m bestimmt. Der Navigationstest im Auto verlief problemlos.

An Sensoren sind im Flagship ein Näherungs-, Umgebungslicht- und Beschleunigungssensor sowie ein Gyroskop, Barometer und Hall-Sensor (/ Hallsensor für Klapphüllen) verbaut. Der Ultrabreitbandchip bleibt exklusiv für das Pixel 7 Pro. Die Nahfunktechnologie UWB wird zum Beispiel für digitale Autoschlüssel oder Ortungsfunktionen genutzt. NFC ist natürlich mit an Bord und z.B. mit Google Wallet nutzbar.

Biometrische Entsperrung: Der In-Display-Fingerabdrucksensor des Pixel 6 Pro heimste keinen Ruhm ein. Beim Pixel 7 Pro bessert man zum Glück nach, wobei er noch immer nicht ganz so schnell wie bei anderen Flagships ist. Dazu schafft es Google auch endlich mal Face Unlock zu integrieren – eigentlich als Reaktion auf den schlechten Fingerprintreader des Pixel 6 Pro, aber besser spät als nie. Die Gesichtserkennung braucht gut eine Sekunde und funktioniert auch nur bei genügend Restlicht. Als Ergänzung zum Fingerabdruckscanner kann man Face-Unlock aber ruhig einrichten. Vergleichbar mit der überlegenen Gesichtsentsperrung des Honor Magic 4 Pro ist es aber nicht.

Akkulaufzeit des Google Pixel 7 Pro

Der Akku verbleibt bei 5000mAh Kapazität. Ein riesiger Kritikpunkt am Vorgänger war die Akkulaufzeit, wo Google zum Glück nachgebessert hat. Die langsame Ladegeschwindigkeit bleibt uns allerdings auch beim Pixel 7 Pro erhalten.

Der PC Mark Akkubenchmark (Display auf 200 Lux kalibriert) liefert nachvollziehbare Ergebnisse, auch wenn sich das System mit den ganzen smarten AI-Funktionen deutlich mehr Energie in der Praxis genehmigt.

  • 11:11 bei QHD 120 Hertz
  • 12:52 bei Full-HD 120 Hertz
  • 14:06 bei QHD 60 Hertz
  • 15:00 bei Full-HD 60 Hertz

Die Zahlen lesen sich nicht schlecht, aber in der Praxis zeigt sich ein anderes Bild. Mehr als 5 bis 6 Stunden Display-on-Time mit dem Display auf Full-HD bei 120 Hertz waren nicht drinnen bei meiner Smartphonenutzung. Und dann ist der Akku wirklich leer. Folgende Anwendungsszenarien als Beispiel:

  • 3 Stunden Musik-Streaming + ca. 15 Minuten aktive Nutzung: 20% Akku
  • Über Nacht 8 Stunden im Flugmodus: 6% Akku
  • Videostreaming (Full-HD, 200 Lux, Lautsprecher an): 8% in der Stunde
  • Gaming: ca. 14% in der Stunde

Nutzt man noch ein paar Google-Features aktiver als ich, spielt zwischendurch etwas und geht auf Quad-HD Auflösung, wird man mit dem Pixel 7 Pro ohne Stromversorgung nicht durch den Tag kommen. Als Übeltäter werden im Netz unter anderem das Display bei erhöhter Bildschirmhelligkeit (ca. ab 600 Lux) und der Prozessor im 5nm-Verfahren genannt. Google sollte hier noch etwas Optimierungsarbeit leisten.

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Dazu kommt der Faktor, dass man sein Google Pixel 7 Pro nicht mal eben schnell nachladen kann! Das Google Pixel 7 Pro wird mit bis zu 23 Watt geladen, wenn es mit dem Google 30 Watt Netzteil geladen wird. Im Test funktionierten auch andere Ladegeräte mit Power Delivery (PPS). Der komplette Ladevorgang nimmt 110 Minuten in Anspruch, was im Vergleich zur Konkurrenz einer halben Ewigkeit entspricht. Von 20 auf 90% geht es in 75 Minuten.

Mit dem offiziellen Pixel Stand (2. Generation) dauert das kabellose Aufladen mit bis zu 23 Watt ebenfalls gute 3 Stunden. Mit anderen QI-Ladepads sind maximal 12 Watt möglich. Andere Endgeräte können über Reverse Wireless Charging mit Energie versorgt werden.

Testergebnis

Getestet von
Erik Zürrlein

Ist das Pixel 7 Pro also nun das Android-Aushängeschild? Ja und nein. Preissensibel sollte man nicht sein und dazu sollte man sich auf den „Google-Weg“ einfach einlassen. Kommt man dann noch mit der dürftigen Akkulaufzeit zurecht, erfreut man sich an einem astreinen High-End-Gerät mit super Display und der vielleicht besten Smartphone-Kamera auf dem Markt. Komplett in den Himmel loben sollte man das Pixel 7 Pro aber definitiv nicht!

Wieder einmal zeigt sich im Praxistest, wofür man einen unglaublichen Aufpreis für ein High-End-Gerät in Kauf nimmt: Die Komplementär-Sensoren (Ultraweitwinkel & Zoom) sind bärenstark. Alles andere bekommt man für 300€ weniger auch mit einem Google Pixel 7 (ohne Pro) geboten. Und auch ein Xiaomi Mi 11 Ultra für unter 600€ liefert im Jahr 2022 noch eine ähnlich phänomenale Kameraleistung. Dass andere Hersteller auch tolle High-End-Geräte produzieren, sollte natürlich auch den meisten bekannt sein.


Gesamtwertung
88%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
95 %
Leistung und System
80 %
Kamera
100 %
Konnektivität
90 %
Akku
70 %

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Tobias
Gast
Tobias (@guest_92667)
15 Tage her

Deaktiviert bitte “adaptives laden” das macht das laden so langsam, mein p7p ist selbst mit dauerhafter Benutzung in ca 1h voll. Und ich habe mit 8h Screen on time noch 30% am Ende des Tages (Spotify,TikTok,YouTube,Instagram,Gaming) Das Telefon braucht seine Zeit um sich mit dem Akkuverbrauch einzurichten bzw auf dich zu personalisieren. Ich habe auch das P6p da weil dies mein Vorgänger war, während ich das Pixel 7 pro benutze verliert das p6p mehr Akku ohne benutzt zu werden. Auch die Benchmark-Ergebnisse sagen hier nichts aus, ich kann alles auf maximalen Einstellungen spielen ohne dass es auch nur Anzeichen macht… Weiterlesen »

Mark Hope
Gast
Mark Hope (@guest_92234)
1 Monat her

Bei der Akkuleistung ein No Go. Und es kann nicht einmal schnell laden. Ich habe zum Glück das Xiaomi Mi 11 Ultra. Hat bessere Akkuleistung UND kann schnell laden. Google ist einfach lächerlich. Mit für Akkuleistung häate ich das 7 Pro gekauft.

Dirk
Gast
Dirk (@guest_92147)
1 Monat her

Also ist die Akkulaufzeit im Vergleich zum Mi 11 Ultra nochmal schlechter im Alltag oder wie ist das Resultat zu verstehen?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Dirk

Servus Dirk, das Handy bleibt in der Redaktion und wir können in ein paar Wochen das Ganze noch mal prüfen. Joscha hat im Nachtest vom 11 Ultra knapp 6-7 Stunden geschafft und Erik kam hier nur auf 5-6 Stunden. Flagships sind grundsätzlich deutlich schwächer als Mittelklasse-Smartphones bei der Akkulaufzeit. Die vielen Features und Geschwindigkeiten spielen da natürlich eine große Rolle.

beste Grüße

Jonas

lopodepaseo
Mitglied
Mitglied
lopodepaseo(@lopodepaseo)
1 Monat her

Auf welchen Platz in den Bestenlisten befindet sich das Pixel 7 pro eigentlich? Oder wo wird es sich bald einordnen?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  lopodepaseo

Servus, es ist jetzt in der Bestenliste auf Platz 2.

Beste Grüße

Jonas

Kannix
Gast
Kannix (@guest_92041)
1 Monat her

Hallo zusammen und Danke für den Test. Grundsätzlich bin ich seit langen wieder von einem Handy-Design angetan (IP11 Pro <3, Geschmäcker sind halt verschieden) und könnte mir seit langem ein Upgrade vorstellen. Das die Unterschiede zum Vorjahresmodel marginal ausfallen und sich einige darüber mokieren bzw. beschweren verstehe ich nicht. Bei den lieben Apfel- und Sumsum-Leute etc. sieht es doch nicht anders aus. Hier sind jedoch zur Abwechslung mal die Preise gleich geblieben, für den geringen "Mehrwert". Prinzipiell sollte ein Upgrade im 1-Jahrenzyklus doch bedenklich sein. Schönrechnerei über Vorbestelleraktion und Altgeräte Verkauf sind der Sache mMn. nicht zuträglich. Zumal hier auch… Weiterlesen »

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Kannix

Servus Kannix, danke für deinen durchdachten Beitrag. Grundsätzlich sollte man sich im Klaren sein, dass kein Hersteller Interesse daran hat, dass man seine Geräte viele Jahre nutzt. Da müsste man schon Werbung auf den Geräten einführen, denn ansonsten hat Google die nächsten 5 Jahre ohne Ende Arbeit mit Updates, bekommt aber kein Geld mehr rein. Der Mehrwert ist bei vielen Herstellern nach einem Jahr zwar gering, aber dieses Jahr ist das besonders schlimm und das sollte hier auch herausgestellt werden. Auch bei den Vorbesteller-Wahnsinn hast du natürlich völlig recht, wobei man Google doch zugutehalten muss, dass sie beim Preis die… Weiterlesen »

Cince
Gast
Cince (@guest_92353)
29 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Servus Jonas,

Du kannst ja auf kritische Posts auch mal ohne Ironie antworten. Das gefällt mir *zwinker*

Beste Grüße
Cince

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
29 Tage her
Antwort an  Cince

Servus Cince, ich antworte eigentlich selten mit Ironie 😁. Die Antworten auf deine “Fragen” sind da nicht repräsentativ. Allerdings habe ich unabhängig von kurzen Passagen auch deine Frage beantwortet. Du darfst dich da gerne auch noch mal zu äußern.

Beste Grüße

Jonas

MaceHorny
Gast
MaceHorny (@guest_92016)
1 Monat her

Mit der Vorbestelleraktion war dieses Smartphone ein absoluter No-Brainer… Auch die Möglichkeit Calyx OS für ultimative Sicherheit zu installieren wird hier im Test gar nicht erwähnt.

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her

Leistung 80%, Display 85%, Konnektivität 90%…ist mir persönlich eine zu geringe Bewertung. Der einzige persönlich geäußerte Kritikpunkt ist beim Display für mich, dass es nicht von 1-120 Hz regelt sondern “nur” von 10-120 Hz. Ansonsten ist es letztlich völlig Oberklasse m.M.n und sollte hier ganz bestimmt nicht in der 80er sondern eher in der 90er Skala rangieren. Die Leistung bei 80% ist ebenfalls relativ niedrig “berechnet” und liegt hier m.M.n auch 5-6% Punkte unter Wert wenn ich davon ausgehe, dass ihr hier den SD8 Gen.2 als Speerspitze nehmt mit 100%. Bei Konnektivitat schreibt Eric “Wie man es von einem Flagship… Weiterlesen »

Letzte Änderung 1 Monat her von Cince
jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Servus Cince, wie ich dir unten bereits geschrieben habe, kannst du dem Pixel 7 Pro ja deine eigene Wertung geben: Leistung 100%, weil sie dir ausreicht und alles “flüssig fluppt”. Und ja, der Abstand oben in den Benchmarks sind nur glasklare 5-6% Punkte Unterschied zur Konkurrenz 😁. Das Display ist dir hell genug und die Einstellungen reichen dir aus, also auch da 95%. Und bei Konnektivität nimmst du einfach einen Satz von Erik, also 100%. Du hast aber die Akkulaufzeit vergessen, denn da schreibt Erik: “Ein riesiger Kritikpunkt am Vorgänger war die Akkulaufzeit, wo Google zum Glück nachgebessert hat.” –… Weiterlesen »

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

@Jonas
Ich habe mich sachlich auf die Bewertungen bezogen, während Du es auf der ironischen Schiene beantwortest.
Ich hatte die ganzen absoluten Zahlen einfach mal mit Bewertungen anderer Smartphones verglichen und mich dann gefragt wieso es hier zu diesen Ergebnissen kam. Ich besitze selber kein Pro 7 bin von daher unvoreingenommen und fand es lediglich etwas irritierend.

Aber gut, mehr kommt nun dazu auch nicht mehr meinerseits

– CLOSED –

Letzte Änderung 1 Monat her von Cince
jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Servus, ich bin mit -CLOSED- einverstanden, aber deine Vorgehensweise hatte mit sachlich in meinen Augen wenig zu tun. Weiter unten hat “Nomadd” nach dem Bewertungsunterschied zwischen 6 Pro und 7 Pro gefragt und das habe ich ihm beantwortet. Daraufhin kritisierst du mein “sehr deutlich” mit dem Argument, dass es doch nur beim 3D Mark der Fall wäre. Dann antworte ich dir, dass es bei allen 4 Benchmarkwerten der Fall ist (sieht man oben im Test deutlich) und daraufhin beginnst du plötzlich das Kamerasetup des 7 Pro mit Xiaomi zu vergleichen. Davon hat bis dato niemand geredet und es ging um… Weiterlesen »

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Servus Cince,

im Kontext unserer Diskussion habe ich nun sogar gute Neuigkeiten. Die Displaywertung habe ich auf gerade auf 9,5 angehoben, da hier Erik offensichtlich ein Messfehler passiert ist. Der Boost in der Sonne geht auf 1750 Lux, also besser geht es aktuell nicht.

Beste Grüße

Jonas

Andreas F.
Gast
Andreas F. (@guest_92012)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Hallo Jonas,
statt Deiner manchmal mehr oder manchmal etwas weniger arroganten Art
mit missliebigen Kommentaren umzugehen, hättest Du eventuell auf die Idee
kommen können, dass ein Messfehler und tatsächlich 1750 Lux, dann wohl
auch zwingend eine Korrektur der Position Nachteile: “niedrige Displayhellig-
keit für ein Flagship” erforderlich macht. Gerade bei Euren “journalistischen
Ansprüchen”.

Beste Grüße

Andreas

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Andreas F.

Servus Andreas, danke für den Hinweis mit dem Nachteil, ist erledigt. Ich denke, man hält mich halbwegs aus, ansonsten hätten “Shorty” oder “Cince” auch schon lange aufgehört, mit mir zu streiten. Du kannst auch unten öffentlich nachlesen, wie Cince hier plötzlich anfängt zu stänkern. Ich bin außerdem auf die Idee mit dem Messfehler gekommen und habe das auch dann klar kommuniziert. Aber dieser eine Punkt macht ja nicht meinen gesamten Kommentar oben überflüssig. Aber wie immer begrüße ich den Hinweis, dass ich mich offensichtlich im Ton vergreife, wobei ich eigentlich nicht vorhatte, arrogant zu wirken. Es wurde gestänkert und ich… Weiterlesen »

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

“stänkern”…ich muss etwas schmunzeln Jonas. Ich wollte halt mit kurzen Anmerkungen zum Nachdenken anregen, kann ja hier bei den Kommentaren keinen Roman posten. Das war der Grund wieso einiges aus dem Kontext zitiert wurde.

Generell mag ich das hier mich mit einzubringen…sicherlich nicht immer richtig liegend oder mit fachlich journalistischem Hintergrund belesen jedoch interessiert.

Von daher haben wir hier alle etwas gemeinsam – die Leidenschaft zur Technik . Hab nur leider keine Messgeräte;-)

Und find’ ich gut, dass Du die Display Bewertung resp. Gesamtbewertung angepasst hast.

Konstantin
Gast
Konstantin (@guest_92029)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Hallo, sorry, dass ich in diese interessante Diskussion einmische, aber wäre da auch nicht zufällig eine Leistungskorrektur fällig. Ich bin auch kein Besitzer des Pixel 7 pro, aber dank Ihrer Arbeit habe ich mir einen Mi 11 Ultra ausgesucht und gekauft und jetzt sehe ich hier im Test, dass die Leistung des Pixel 7 pro auf 80% eingestuft wurde, obwohl die Leistung des Mi 11 Ultra bei 90% liegt. Dann stimmt hier irgendwas nicht meiner Meinung nach. 🙂

LG
Konstantin

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Konstantin

Hey, Diskussionen sind hier immer erwünscht. Der Unterschied liegt darin, dass der Preis bei der Bewertung mit einbezogen wird und das 11 Ultra deutlich günstiger ist. Man kann mit unserem Bewertungssystem letztendlich nur Smartphones aus dem gleichen Preisbereich miteinander vergleichen. Wir sind damit auch nicht wirklich glücklich und vielleicht ändert sich das noch irgendwann. Am besten den Text lesen und die Vor- und Nachteile nach deinen individuellen Vorlieben sortieren. Dann solltest du problemlos eine Entscheidung treffen können.

Beste Grüße

Jonas

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Konstantin

@Konstantin G.
Ich geb’ Dir vollkommen Recht. Zumal in den 3 Benchmarks (außer Antutu) absolut gesehen das Pro 7 vor dem Mi 11 Ultra steht. Ich persönlich setze für mich daher die Leistung auf 91% *zwinker* in der Bewertung (i feel free to do it).

Letzte Änderung 1 Monat her von Cince
Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Na sag’ ich doch – das hat sich das Display aber auch redlich verdient nun die 95% zu markieren. Bis demnächst.

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Hey Jonas, die 95% hat sich das Display redlich verdient.

Etwas irritiert mich aber dann doch noch bezüglich der Akkubewertung hinsichtlich der Laufzeit…Eric führt als Nachteil mit auf:
– schwache Akkulaufzeit

Im Fazit erwähnt er u. a. die dürftige Akkulaufzeit
“[…Kommt man dann noch mit der dürftigen Akkulaufzeit zurecht…]

Im Test der Akkulaufzeit platziert sich jedoch das Pixel Pro 7 mit einer absoluten Akkulaufzeit von 11,2 Std und belegt dort Platz 3. Widerspricht sich das nicht?

und nein, es ist kein “stänkern” sondern Interesse…
Gruß Cince

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Servus, der Akkubenchmark ist nur ein Teil der Bewertung. Erik schreibt ja, dass sich die Zahlen nicht schlecht lesen, aber die Praxis sich nicht danach anfühlt.

Beste Grüße

Jonas

Magic
Gast
Magic (@guest_91973)
1 Monat her

Seit meinem ersten Smartphone warte ich auf das perfekte Gerät. Heute ist mir längst klar: Es wird nie kommen. Momentan nehme ich Pixel 6, da hier Graphene OS läuft. Negativ dabei die Akkulaufzeit. Gegenüber nem Mi9Tpro mit 4000mAh und Lineage OS ein klarer Rückschritt. Anderes OS lässt einige Software Gimmicks weg fallen, wie Akku KI. Sicherheit hat eben doch seinen Preis. Aber kann man so ein Phone nicht einfach 2mm dicker machen und einfach mal 7500mAh rein machen? Und gebogenes Display? Nein nein, habe zu viele Sturzopfer gesehen. Murphys Gesetz auf der Baustelle muss man nicht ausreizen. Das Pixel7pro ist… Weiterlesen »

Pixel 7
Gast
Pixel 7 (@guest_91975)
1 Monat her
Antwort an  Magic

Ich habe das Pixel 7 gekauft, bis auf Größe und der Tele Kamera tut sich da nicht viel.
Die Displayhelligkeit finde ich jetzt auch grenzwertig. Auch die Einstellmöglichkeiten sind da bescheiden, es gibt nur Warmweiß in verschiedenen Stufen, etwas in Richtung Kaltweiß ist nicht vorhanden was ich sehr schade finde.
Alle Ladegeräte die ich habe laden das Pixel nur mit 5W 🙁 bei Xiaomi oder Samsung Geräten war das “schnell” laden bis heute kein Problem.
Schade das Google da kein Ladegerät mit beigefügt hat.

Magic
Gast
Magic (@guest_92003)
1 Monat her
Antwort an  Magic

Wie ist das 7er Display gebaut? Wenigstens das nicht gerundet?
Habe ein günstiges 30W Ladegerät. Das ist von der Geschwindigkeit okay. Das Pixel6 nimmt da , was es vertragen kann. Aber nur mit UsB-C zu USB-C Kabel. Der normale USB Steckplatz liefert wesentlich weniger Ladung.

moskito2803
Mitglied
Mitglied
moskito2803(@moskito2803)
1 Monat her

Ich bleibe beim Mi 11pro, damals für 550 EUR via TradingShenzhen gekauft. 899 EUR für ein Phone, dass 110 Min lädt? Wer sich einmal an 67w oder mehr gewöhnt hat, der will nie wieder ohne. Meistens lade ich mein Mi 11pro wenn es so bei 10% ist, und dann ist es in 35 Min auf 100%. Der Chip ist immer noch schneller als der vom Google Phone 7pro und großartige Unterschiede gibt es beim Hauptsensor nicht. Und so schlimm sind UW und Zoom beim 11pro auch nicht. Danke, dass Ihr bei CH nicht das übliche “Das beste Phone 2022” Gejubel… Weiterlesen »

Majo
Gast
majo (@guest_92111)
1 Monat her
Antwort an  moskito2803

War für mich bis jetzt auch der schnapper des jahres das mi11pro.
Nichts vergleichbares jetzt mehr gefunden in dem preisbereich.
Selbst die 67watt sind mir manchmal zu langsam…. 😛

Nur doof das die neuen Mi Modelle leider nicht alle bänder haben wie es beim 11pro der fall war…..
für mich kommen auch nur noch vorjahresmodelle in betracht …da dort das preis leistungs verhältnis am besten ist.

Google mutiert immer mehr zu Apple….Auch Mi hat die preise angehoben….
Aber rohstoffe und alles drumherum ist halt auch mal teurer geworden….
wir müssen uns wohl an die preise bald gewöhnen oder mittelklasse kaufen….

Kunde
Gast
Kunde (@guest_91962)
1 Monat her

Ich bleibe beim 6 Pro, da sich aus meiner Sicht viel zu wenig geändert hat, als dass sich ein Wechsel wirklich lohnt. Ich denke das 8er könnte dann wieder interessant werden.

Elwood
Gast
Elwood (@guest_91960)
1 Monat her

“Bei dem Preis muss ich aber schon etwas ankreiden: Tipptt man auf das Display, könnte es sich satter anhören, „mit etwas mehr Substanz“ dahinter.”

Sorry aber was ist das denn für ein bescheuerter Kritikpunkt?? 😀

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Elwood

Servus Elwood, der Kritikpunkt ist wirklich klasse 😂. Erik klopft eben die Handys ab und das Geräusch hat ihm hier nicht gut gefallen 😉. In die Bewertung ist das nicht eingeflossen.

Beste Grüße

Jonas

Benjamin
Autor
MitgliedTeam
Benjamin Kalt(@benjamin)
1 Monat her
Antwort an  Elwood

Moin,

ganz so bescheuert ist das gar nicht. Mir ist das beim Vorgänger auch schon aufgefallen. Wenn ich übermäßig hart auf das Display klopfe, ist der Klang irgendwie hohl und nicht befriedigend. Andere High End-Smartphones klingen dabei irgendwie massiver. Natürlich ist das kein Problem, das in der alltäglichen Nutzung jemals auftreten wird. Trotzdem eine Erwähnung wert. 😉

Viele Grüße
Benjamin

Boris Kablaschnikov
Mitglied
Mitglied
Boris Kablaschnikov(@boris-kablaschnikov)
1 Monat her
Antwort an  Benjamin Kalt

Find ich gut, die Haptik ist doch auch wichtig fürs Nutzungsgefühl!
Die Tür von nem Golf fällt auch satter ins Schloss als bei nem UP. Einigen Leuten fällt sowas halt auf und man sollte es erwähnen. Da es nicht in die Bewertung einfließt, kann sich dann jeder selbst seine Meinung zu bilden, wenn er den Test überhaupt so genau gelesen hat 😀

Beamter
Gast
Beamter (@guest_91959)
1 Monat her

Mich nervt es mittlerweile sehr, dass bei Smartphones nur noch mit Superlativen um sich geworfen wird. Der Tests zeigt sehr gut auf, dass das Pixel 7 pro ein inkrementelles Update ist und dennoch gibt es im ganzen Internet Kommentare, dass das Smartphone ja so viel besser sei als sein Vorgänger. Besonders bei der Kamera fällt das auf; da wird jede noch so kleine Verbesserung bzw. Änderung als “Bahnbrechend” oder “um Welten besser” bezeichnet. Guckt man sich dann direkte Vergleichstests an fällt auf, dass das eigentlich nie der Fall ist. Hier einen Dank an Chinahandys, die wirklich gute Tests dazu machen!… Weiterlesen »

ThePrez
Gast
ThePrez (@guest_91954)
1 Monat her

Ich hatte bis dato ein Pixel 6 128GB und bin jetzt auf ein Pixel 7 Pro 256GB umgestiegen. Ich war schon mit dem Pixel 6 128GB sehr zufrieden, aber das Pixel 7 Pro 256GB macht alles noch VIEL besser. Ich kann die Bewertung daher auch nicht wirklich nachvollziehen, denn bei aller Hardware Begierde wird eines immer wichtiger: die Software. Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte, dass gerade die Pixel Telefone mit der aktuellsten Android 13 Version und deren Updates zurzeit das Mass der Dinge sind. Vielleicht nicht optisch, aber es tut sich wahnsinnig viel und das sehr schnell… Weiterlesen »

Alf Palf
Gast
Alf Palf (@guest_91957)
1 Monat her
Antwort an  ThePrez

Und wenn deine Oma dir noch 300 € Taschengeld gegeben hätte, dann hätte dich das Handy auch nur noch 100€ gekostet.

ThePrez
Gast
ThePrez (@guest_91961)
1 Monat her
Antwort an  Alf Palf

Sie ist leider bereits 1995 verstorben.

Helmut
Gast
Helmut (@guest_91963)
1 Monat her
Antwort an  Alf Palf

Also ich finde das mit dem Taschengeld schon etwas verletzend, vor allem da sich der Kommentar von ThePrez ja sehr vernünftig und fundiert liest.
Kann mir ein Dauergrinsen wegen des Taschengeldes aber nicht verkneifen..

moskito2803
Mitglied
Mitglied
moskito2803(@moskito2803)
1 Monat her
Antwort an  ThePrez

Der Deal desJahrhunderts war dann eher mein Mi 11 pro, dass ich for 6 Monaten auf TradingShenzen gekauft hatte für 550 (inkl. 67w Netzteil), denn für mein Poco F3 hatte ich noch 250 bekommen (ein Jahr vorher 300 bezahlt), daher hatte es mich nur 300 gekostet 🙂 Und da ich das Pixel 6 aus meinem Vertrag für 600 verkauft hatte, habe ich dann letztlich ein ein neues Mi 11pro kostenlos bekommen und noch 300 on topp. Spaß beiseite…Das 7pro ist ein tolles Phone, ich hatte wie gesagt kurz das Pixel 6 und hatte es verkauft wegen diversen Dingen, die mich… Weiterlesen »

Marc
Gast
Marc (@guest_91991)
1 Monat her
Antwort an  ThePrez

Wozu brauchst du bei einem Google Handy Sicherheitsupdates wenn dir die NSA und Five Eyes rein- und rausspazieren?

Nomadd
Gast
Nomadd (@guest_91948)
1 Monat her

Waas macht das pixel 6 pro denn besser als das 7 Pro. Das 6 pro hat von euch ja eine bessere Bewertung bekommen. Ich finde die Pixel Geräte auch nicht perfekt und das liegt vor allem an der langsamen Ladegeschwindigkeit. Bei 7 pro finde ich gut das man die Auflösung ändern kann.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Nomadd

Servus, das liegt wohl an der Leistung. Der erste Tensor konnte letztes Jahr noch eher mithalten. Jetzt ist der Abstand zum SD 8+ Gen 1 schon sehr deutlich.

Beste Grüße

Jonas

Nomadd
Gast
Nomadd (@guest_91956)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Da bin ich aber froh das ich das 6 pro habe ;). nee im ernst ich bin auf die langzeiterfahrungen mit dem 7er gespannt. das 6er war ja zwischenzeitlich ziemlich verbugt aber das scheint sich geändert zu haben- ich finde selbst den fingerabdrucksensor völlig ok . das kann nur an den updates liegen-. wieso man überhaupt ein 7er rausgebracht hat das nur minimale verbesserungen mitbringt keine ahnung. ich kann mir jedoch vorstellen, dass durch die bugs die das gerät fast unbrauchbar gemacht hätten, das 6er ein image problem bekommen hat. wieso soll man sonst einen nachfolger rausbringen der nicht mal… Weiterlesen »

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Ja sehr deutlich…wenn es um 3D Wildmark Benchtest Ergebnisse geht, was in der Praxis jedoch nicht so extrem der Fall sein wird. Alles andere Multitasking, Social Media etc fluppt doch alles flüssig

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Servus, also man kauft nun mal ein Flagship, um schwachsinnig viel Leistung zu haben. Wenn wir das jetzt infrage stellen und den Standard nehmen in Form von “fluppt doch alles flüssig”, dann kann man auch ein Pixel 6A für den halben Preis kaufen. Und was jetzt genau mit Wildmark ist, verstehe ich auch nicht, da in allen 4 Benchmarks das Pixel 7 Pro offensichtlich deutlich schlechter abschneidet als die Konkurrenz.

beste Grüße

Jonas

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Ich persönlich kann getrost mit diesem Prozessor leben – der vollkommen performant ist für die Aufgaben, wenn alles andere ansonsten Top ist…also Display, Kamera, Sound, Konnektivität.

Das Kamera Setup hier ist mir qualitativ besser aufgestellt als die Xiaomi Setups jenseits der 1000€ Preismarken. Ach ist es richtig, dass das Pixel 7 Pro tatsächlich Platz 1 beim DXO Mark Kameratest eingenommen hat?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Dann ist doch alles geritzt 😊.

beste Grüße

Jonas

Flo
Gast
Flo (@guest_91984)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Schöne Fotos machen auch andere Smartphones, dann lieber in 19min den Akku aufladen und er hält lange durch, dazu den SD 8+ Gen 1 und die Kiste rennt, nur Kamerasysteme sind nicht alles, besonders heute nicht mehr, wo die Konkurrenz auch nicht schläft.

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Monat her
Antwort an  Flo

Ja schöne Fotos machen auch andere das stimmt.

Was mich persönlich wundert…als die Schnelladetechnik aufkam (damals von Oppo im Find 7 Super VOOC Rapid genannt), wurde diese -basierend auf physikalische Elektronikgesetze – sehr kritisiert (nicht gut für die Akkus, zuviel Wärmeerzeugung aufgrund der hohen Wattzahlen) und jetzt ist es auf einmal ein Feature geworden, was ein Oberklasse Handy haben sollte resp. das Netzteil?!

Aber warum machen wohl solche Firmen wie Apple und Google nicht mit bei dem Super-Power-Übercharge Wettpumpen der Akkus?! (hast Du Dich das einmal gefragt?)

jonas-andre
Autor
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Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Cince

Servus Cince, entschuldige schonmal, dass ich mich hier einmische. Aber bei so einem Kommentar kann ich einfach nicht anders. Ich freue mich übrigens auch über seriöse Quellen bezüglich der Schädigung von Akkus durch Schnellladen. Gerne auch in Bezug auf Elektroautos oder was auch immer du so findest. Also wenn du überzeugt bist, dass schnelle Ladegeschwindigkeiten deinem Akku schaden, dann kannst du auch Handys mit “Quick-Charge” natürlich langsam laden. Davon hält dich keiner ab und Apple und Google sind ja auch der Meinung, dass jeder genügend Ladeadapter zu Hause hat. Also nach deine Logik verhindern Apple und Google die Schädigung des… Weiterlesen »

Cince
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Cince(@cince)
28 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Hallo Jonas, “…bei so einem Kommentar kann ich nicht anders” Du suggerierst mir gegenüber jetzt, als wenn ich totalen Bullshit geschrieben habe dazu recht abwertend dazu. Ein aufblitzen gewisser Arroganz ist da nicht von der Hand zu weisen *LOL* Dabei ging es lediglich um Belastung der Akkus durch Schnellladetechnologien. Nun kurz zu der Angelegenheit mit dem Schnellladen (hier ein Link von mir zu dem Thema, wo ich mich noch grob dran erinnert habe ihn gelesen zu haben und den ich für Dich extra nochmal im WWW gesucht und gefunden habe. Das Fazit des Artikels war für mich der Kern zu… Weiterlesen »

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
28 Tage her
Antwort an  Cince

Servus Cince, mein Kommentar sollte nicht abwertend dir gegenüber klingen und das tut mir auch leid. Du suggerierst einfach, dass Apple und Google hier auf Quick-Charge verzichten, um den Akku zu schonen. Zumindest verstehe ich diesen Satz genau so: “Aber warum machen wohl solche Firmen wie Apple und Google nicht mit bei dem Super-Power-Übercharge Wettpumpen der Akkus?! (hast Du Dich das einmal gefragt?)” – Wie das Fazit des von dir verlinkten Artikels zu deinem Kommentar führt, ist mir völlig schleierhaft. Da schreibt niemand, dass Apple, Google oder sonst irgendein Hersteller seine Akkus besonders schützt durch langsames laden. Das Totschlagargument der… Weiterlesen »

Cince
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Cince(@cince)
28 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Dann habe ich das mit dem Verkleben falsch aufgenommen – sorry . Quick Charge und USB Power Delivery sind zwei Protokolle die von Samsung für das Schnellladen genutzt werden. Habe ich dazu mal gelesen.

Ich habe es so gemeint, dass sie die Akkus nicht durch schnelle Ladetechniken unnötig belasten lassen wollen durch die User. So wie du es erklärt hast, liegt es jedoch bei jedem selbst in der Hand.

Bis bald

Letzte Änderung 28 Tage her von Cince
Boris Kablaschnikov
Mitglied
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Boris Kablaschnikov(@boris-kablaschnikov)
28 Tage her
Antwort an  Cince

Analysiert das Pixel 7 nicht sogar das Nutzungs- und Ladeverhalten, und lädt nachts sogar langsamer, um den Akku zu schonen?

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
28 Tage her

Hi Boris Kablaschnikov
Ich weiß nicht, ob das Pixel 7 (Pro) das Nutzungs- und Ladeverhalten analysieren kann – darüber habe ich nichts gelesen.

Was ich jedoch weiß ist, dass moderne Ladeadapter erkennen, ob ein Akku voll geladen ist und dann den Ladevorgang unterbrechen selbst wenn Handy und Ladeadapter noch verbunden sind. Erst wenn der Akku wieder auf einen bestimmten Wert abgesunken ist, wird es wieder geladen.

Vielleicht kann Deine Frage hier Jemand konkret zum Pixel 7 beantworten.

Gruß
Cince

Asta
Gast
Asta (@guest_92591)
19 Tage her
Antwort an  Cince

Wenn Du den Schlafenszeitmodus aktiv hast, dann lädt es den Akku voll, bis zu dem Zeitpunkt, wo der Modus deaktiviert wird. Also wenn Du einstellt: Schlafenszeit 23:00 bis 06:00 Uhr, dann wird so schnell bis 80% geladen, wie es geht und die restlichen 20 % werden so getimed, das es die 100% um 06:00 Uhr erreicht. Das soll die Lebenszeit des Akkus verlängern, da nicht immer wieder in der Nacht auf 100% hochgeladen wird.

Mirko
Mitglied
Mitglied
Mirko(@mirko)
1 Monat her

Danke für den Test. Beim DXOMark schoss das Pixel 7 Pro auf Platz 1. Na ja… Nichts desto trotz sind die Bilder wirklich sehr gut. Immer wieder überraschend, was Google hier aus den Sensoren rauskitzelt. Auch die Videos sollen spitze sein. Die Kamerasoftware ist bei Google ein Maßstab, bei dem sich andere Hersteller etwas abschauen können. Die Akkukaufzeit würde ich nicht so negativ sehen. Ich nehme mal an, dass die KI nach einer Weile das Ganze justiert und optimiert.

Saul
Gast
Cibran (@guest_91951)
1 Monat her
Antwort an  Mirko

Habe selber das 6 Pro seit dem Launch und vor 11 Tagen das 7 Pro bekommen. Bilder und Videos sind tatsächlich etwas besser als beim 6er. Akkulaufzeit war am Anfang beim 7 Pro viel schlechter als beim 6 Pro. Es war mir aber klar, dass es bei Pixel Handys der Akku erst nach 5-7 Tagen sich anpasst. Momentan ist der Akku bei 7 Pro ca. 20-25% besser (mit Accubattery gemessen) als beim 6er.

Boris Kablaschnikov
Mitglied
Mitglied
Boris Kablaschnikov(@boris-kablaschnikov)
1 Monat her

Danke für den Test, ich hab schon drauf gewartet 😀
Irgendwie schade, dass es aktuell so richtig kein Telefon gibt, dass eine Top-Kamera mit top Akkulaufzeit paart. Genau das wäre mein Interesse für den Nachfolger meines Mi9T, das inzwischen ein paar Macken bekommen hat (Display erfasst öfters Berührungen nicht mehr). Eigentlich wäre das Mi11 Ultra ja tatsächlich interessant, aber dessen Akkulaufzeit ist mir zu klein.
Ich bin gespannt auf das Pixel 7 und hoffe, dass das kleinere Display vielleicht sogar für ein bisschen mehr Akkulaufzeit sorgt.

Ole
Gast
Ole (@guest_91949)
1 Monat her

Ich könnte dir das Nubia Z40s pro empfehlen. Vll etwas exotisch und die Einrichtung verlangt einiges an Arbeit und Zeit, aber mich belohnt dieses Smartphone immer wieder mit Klasse Fotos (komme vom Galaxy S21), einer super Leistung SD8+ G1 und guter Akku Laufzeit und das für ca. 650€ bei 12GB/256GB.
Oder das Mi11 Pro als Alternative, gibt es für unter 500€.

UEW
Mitglied
Mitglied
UEW(@uew)
1 Monat her

Ein Artikel der einmal zusammenfasst, was man alles nicht bekommt wenn man etwas älteres Telefon – z.B. MI11Ultra, Z40s, MiMix4 – anstelle eines Pixel7Pro kauft wäre bestimmt interessant.

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