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Xiaomi Redmi Note 9 Pro Testbericht

Getestet von Joscha am
Firmware : MIUI 11.0.2
Bewertung: 92% Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • brachiale Akkulaufzeit
  • gute Performance
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr gute Kameras (Haupt und Selfie)
  • NFC, Dual-SIM & Speichererweiterung
  • gutes IPS Display
Nachteile
  • leichte Schatten um die Notch
Springe zu:
CPUSnapdragon 720G - 2 x 2,2GHz + 6 x 1,8Ghz
RAM6 GB RAM
Speicher64 GB, 128 GB
GPUAdreno 618 - 500MHz
Display 2400 x 1080, 6,7 Zoll 60Hz (IPS)
BetriebssystemMIUI - Android 10
Akkukapazität5000 mAh
Speicher erweiterbar Ja

Speichererweiterung
Hauptkamera64 MP + 8MP (dual) + 5MP (triple)
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussJa
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht209 g
Maße166 x 77 x 9 mm
Antutu306683
Benachrichtigungs-LEDJa
Hersteller
Getestet am10.06.2020

Das Xiaomi Redmi Note 9 Pro vervollständigt die Redmi Note Reihe des Jahres 2020. Die Eckdaten der Pro-Version entsprechen weitestgehend denen des Note 9S. So bringt das Redmi Note 9 Pro unter anderem einen Snapdragon 720G Prozessor, eine Quad-Kamera und ein 6,67 Zoll Full-HD IPS Display mit. Im Unterschied zu den günstigeren Versionen gibt es im Redmi Note 9 Pro aber eine 64 Megapixel Kamera, eine schnellere Ladetechnik und NFC zum kontaktlosen Bezahlen. Ob dies genug ist, um sich vom günstigeren Note 9S abzusetzen, erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

lossless redm note 9 pro test 4

Design und Verarbeitung

Das Redmi Note 9 Pro misst 165,8 x 76,7 x 8,8mm bei einem Gewicht von 209g. Die Maße der Pro-Version entsprechen somit denen des Redmi Note 9S. Typisch für ein Smartphone mit dem Attribut “Note” handelt es sich um ein großes Gerät, das man am besten mit zwei Händen bedient. In der Hosentasche findet das Smartphone aber noch Platz, ohne störend aufzufallen.

Hinsichtlich der Verarbeitung beweist Xiaomi mit dem Redmi Note 9 Pro, dass man auch günstige Smartphones hochwertig produzieren kann. In der Hand fühlt sich das Note 9 Pro durch und durch solide an. Die Ränder um das Display sind mit 3 Millimeter links, rechts und oben ziemlich schmal. Das Kinn unten ist mit 6 Millimeter Rand zwar deutlich sichtbar, im Vergleich mit anderen Mittelklasse-Geräten aber immer noch schmal. Spaltmaße oder Ungenauigkeiten gibt es nicht. Die Rückseite des Smartphones besteht aus kratzresistentem Gorilla Glas 5, das je nach Version in den Farben Grau, Weiß oder Grün gefärbt ist. Die graue und weiße Version haben eine einheitlich glatte Rückseite, während die grüne Version in den unteren zwei Dritteln eine Schraffierung aufweist. Auch wenn Glas gut gegen Kratzer geschützt ist, kann man gleiches nicht von Fingerabdrücken behaupten. Diese setzen sich nämlich deutlich auf der spiegelnden Oberfläche ab. Das Glas der Rückseite geht seitlich abgerundet in den Rahmen über. Der Rahmen des Redmi Note 9 Pro besteht aus Kunststoff mit einer glänzenden Oberfläche. Wer sich einen Metall-Rahmen gewünscht hat, muss also zum etwas teureren Xiaomi Mi Note 10 Lite greifen.

Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich das auffällige Kamera-Modul, das vier Linsen beherbergt und mit einem (unnötigem) Schriftzug “64 MP Camera” auf die Megapixel der Hauptkamera verweist. Das Modul steht ganze zwei Millimeter aus der Rückseite hervor, allerdings liegt das Handy aufgrund der Größe und mittigen Position des Moduls ohne zu Wackeln auf Unterlagen auf. Verwendet man die mitgelieferte Schutzhülle, schließt diese bündig mit dem Kameramodul ab. Allerdings verfängt sich in der vergrößerten Aussparung unterhalb des Moduls (der 64MP Schriftzug muss ja unbedingt sichtbar bleiben) leider gerne etwas Staub.

Das Redmi Note 9 Pro hat eine Benachrichtigungs-LED, die in der Ohrmuschel untergebracht wurde und in der Farbe Weiß leuchtet. Auf der Unterseite des Smartphones befindet sich ein USB-C Anschluss, das Mikrofon, der Mono-Lautsprecher und ein Kopfhöreranschluss. Auf der Oberseite befindet sich ein Infrarot-Sender und ein geräuschunterdrückendes Mikrofon. Der SIM-Slot liegt auf der linken Seite und beherbergt zwei Nano-SIMs und eine Micro-SD gleichzeitig. Durch den Konkurrenzdruck von Realme hat sich inzwischen auch bei Redmi der 3-in-1 Slot etabliert, was für den Nutzer natürlich nur von Vorteil ist.

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Zur Entsperrung des Redmi Note 9 Pro dient ein in den Power-Button integrierter Fingerabdruck-Sensor auf der rechten Seite. Die Position des Sensors ist in der Nutzung durchaus praktisch, da man den Daumen beim Greifen des Handys ohnehin an dieser Stelle auflegt. Die Entsperrgeschwindigkeit des Sensors ist exzellent und auch an der Genauigkeit gibt es nichts zu meckern. Zum Entsperren des Smartphones ist es auch nicht nötig, den Powerbutton zu drücken. Ein einfaches Auflegen des Fingers genügt, um das Smartphone zu entsperren. Um ein versehentliches Entsperren zu vermeiden, lässt sich in den Einstellungen aber auch eine Option aktivieren, die das physische Drücken des Buttons zum Unlock erfordert. Wer beispielsweise mit dem Handy in der Hand joggen geht, wird wahrscheinlich eher diese Methode wählen. Zusätzlich zum Fingerabdrucksensor steht auch eine Gesichtserkennung zur Entsperrung bereit. Dies wird über die Frontkamera realisiert und funktioniert auch bei weniger Licht noch relativ zuverlässig.

Der Lieferumfang des Redmi Note 9 Pro umfasst ein EU-Netzteil (33 Watt), eine Silikonschutzhülle, eine bereits aufgeklebte Displayschutzfolie, ein USB-C Kabel, eine SIM-Nadel und eine Kurzanleitung. Dass Xiaomi immer auch eine Schutzhülle in den Lieferumfang packt, ist definitiv lobenswert. Wer auf der Suche nach einer ausführlichen Anleitung ist, kann sich unseren MIUI 11 Guide anschauen. Da das Redmi Note 9 Pro und das Redmi Note 9S baugleich sind, passt das Zubehör immer für beide Geräte. Hier wird man wie immer an günstigsten auf Aliexpress fündig.

Das Redmi Note 9 Pro ist ein sehr gut verarbeitetes Smartphone mit einer modernen Optik. Zudem bietet es mit einem 3-in-1 Slot, Kopfhörer-Anschluss und USB-C quasi das volle Programm an Anschlüssen. Zur Entsperrung dient ein exzellenter Fingerabdruck-Scanner, der mir persönlich deutlich lieber ist als jeder Sensor im Display. Lediglich einen Metallrahmen hätte man sich in der Preisklasse über 200€ wünschen können, allerdings gibt es das auch bei der Konkurrenz kaum.

Display des Redmi Note 9 Pro

lossless redm note 9 pro Display 12

Das Display des Redmi Note 9 Pro ist vermutlich baugleich mit demjenigen des Redmi Note 9S. Es misst stolze 6,67 Zoll und bietet insofern reichlich Platz für die Anzeige von Apps, Games und Videos. Die Frontkamera ist mittig in Form einer Punch-Hole Notch untergebracht. Die Auflösung liegt bei Full-HD+ mit 2400 x 1080 Pixel. Dies ergibt scharfe 395 Pixel pro Zoll. Es werden keine einzelnen Bildpunkte mehr mit bloßem Auge wahrgenommen. Die Helligkeit des Panels liegt bei 500 cd/m² im Standard-Modus, was etwas weniger ist als beim Note 9S. Unter direktem Sonnenlicht wird die Helligkeit (im automatischen Modus) noch einmal auf 680 cd/m² gesteigert. Wenngleich das Redmi Note 9 Pro hier nicht an die High-End Riege heranreicht, genügt die Helligkeit für eine Lesbarkeit im Freien. Die Bildwiederholungsfrequenz des Redmi Note 9 Pro liegt beim Industriestandard von 60Hz. Hier muss sich das Redmi Note 9 Pro dem Realme 6 & Realme 6 Pro geschlagen geben, die bereits flüssigere 90Hz Panels verbaut haben.

An den Rändern und um die Notch herum sieht man bei weißen Bildflächen, dass das Panel etwas weniger hell leuchtet. Im Alltag fällt die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung jedoch nicht wirklich störend auf. Der Kontrast ist für ein IPS-Panel sehr gut. Eine exzellente Blickwinkelstabilität lässt sich dem Redmi Note 9 Pro ebenfalls bescheinigen. Die Farbdarstellung ist im Standard ausgeglichen und kann in den Einstellungen den eigenen Vorlieben angepasst werden. Eingaben werden schnell und präzise von dem 10-Punkt-Touchscreen umgesetzt. Vor Kratzern ist das Display durch Corning Gorilla Glas 5 geschützt. Einen Belastungstest mit Schraubenzieher und Schlüsselbund übersteht das Glas ohne sichtbare Spuren.

Wer seine Augen schonen möchte, kann auf den Lesemodus zurückgreifen, der sich zudem automatisiert in den Abendstunden aktivieren lässt. Zudem lässt sich die Textgröße verändern und ein Dark-Mode aktivieren, der aufgrund des guten Kontrastes auch durchaus einen Mehrwert bietet. Im Gegensatz zu AMOLED-Displays bringt der Dark-Mode auf dem IPS-Panel natürlich keinen geringeren Energieverbrauch.

Das Redmi Note 9 Pro hat ohne Zweifel ein sehr gutes IPS-Panel verbaut. Die Auflösung ist ausreichend hoch für ein vollkommen scharfes Bild, die Farbdarstellung ist realistisch und die Helligkeit genügt auch für die Benutzung im Freien. Gleichfalls schläft die Konkurrenz nicht. Beim Realme 6 gibt es im gleichen Preisbereich schon ein 90Hz Panel und auch die ersten Smartphones mit AMOLED kosten nicht allzu viel mehr als das Redmi Note 9 Pro.

Leistung und System

Das Redmi Note 9 Pro setzt auch beim Prozessor auf die gleiche Hardware wie das Redmi Note 9S und zudem auch das Realme 6 Pro. Verbaut wurde eine Qualcomm Snapdragon 720G. Der Chip wurde erst Mitte 2019 auf den Markt gebracht und ist im energiesparenden 8 Nanometer-Verfahren hergestellt. Die zentrale Recheneinheit besteht aus acht Kernen, die sich aus einen Leistungscluster mit zwei Cortex-A76 Cores mit 2,3GHz und sechs Cortex-A55 Kernen mit 1,8GHz im Energiesparcluster zusammensetzen. Für die Grafikleistung sorgt eine Adreno 618 GPU.

Auch wenn es den Prozessor bereits im günstigeren Note 9S gibt, ist das Redmi Note 9 Pro auch im Preisbereich über 200€ noch gut aufgestellt. Im Endeffekt sind der Mediatek G90T (Realme 6, Redmi Note 8 Pro) und der Snapdragon 730 (Realme X2) in etwa gleich stark. Mehr Leistung bekommt man auch bei der Konkurrenz nicht.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark (Slingshot) Ergebnis

Beim Hauptspeicher von 64 oder 128GB setzt Redmi auf schnelle UFS 2 Module. Mit einer Übertragungsrate von 480MB/s im Lesen und 180MB/s im Schreiben erreicht das Smartphone gute Werte. Der Arbeitsspeicher ist beim Redmi Note 9 Pro im Vergleich zum Note 9S um 2GB größer. Mit den 6GB RAM ist Multitasking auch mit vielen Apps im Zwischenspeicher problemlos möglich, was für anspruchsvolle Nutzer durchaus ein Argument für die Pro-Version sein dürfte. Der LPDDR4X RAM ist mit 20GB/s genauso schnell wie dem Note 9S.

Die Systemperformance der Redmi Note 9 Pro lässt kaum Raum für Kritik. Apps öffnen sich schnell und es gibt generell nur sehr wenige Ladezeiten. Für den durchschnittlichen Nutzer ist hier auch kein großer Unterschied zu doppelt so teuren Smartphones zu spüren. Beim Gaming profitiert man natürlich von einem schnelleren Chip, wenngleich auch das Redmi Note 9 Pro dazu in der Lage ist, jedes Spiel aus dem Playstore flüssig abzuspielen.

Mehr Leistung als das Redmi Note 9 Pro im Preisbereich knapp über 200€ bietet, bekommt man auch bei der Konkurrenz nicht. Allerdings schafft es das günstigere Note 9S mit dem gleichen Prozessor die Leistungsspitze der Smartphones unter 200€ einzunehmen. Ein solches Alleinstellungsmerkmal kann sich die Pro-Version nicht auf die Fahne schreiben. Zumindest bei den chinesischen Herstellern bekommt man etwa die gleiche Performance geboten.

System

Wie alle Smartphones von Xiaomi, Redmi und POCO läuft das Note 9 Pro mit dem hauseigenen MIUI System auf Android Basis. Im Falle des Redmi Note 9 Pro stellt Android 10 die Basis dar und MIUI ist in der Version 11 vertreten. Da die Redmi Note Reihe von Xiaomi immer gut mit Updates verpflegt wird, ist es relativ wahrscheinlich, dass es auch irgendwann ein Android 11 Update geben wird. Da MIUI die Android-Basis aber ohnehin so stark modifiziert, dass von hier kaum noch etwas übrig bleibt, ist die Android-Basis in der Praxis eigentlich egal. Hinsichtlich der Optik und den Funktionen wird das kommende Update auf MIUI 12 wesentlich größere Änderungen mit sich bringen. Hier sind beispielsweise das Home-Screen Layout mit App-Drawer und verbesserte Systemanimationen zu nennen.

Das aktuelle MIUI 11 System läuft auf dem Redmi Note 9 Pro angenehm schnell und ohne Abstürze. Wer MIUI kennt, weiß, dass die Oberfläche sehr viele Funktionen bietet, die bei unberührtem Android nicht vorhanden sind. Eine Navigation mit Wischgesten statt On-Screen-Buttons steht natürlich zur Verfügung. Benachrichtigungen und App-Rechte lassen sich bis ins kleinste Detail einstellen und wer das Smartphone zusammen mit dem Partner verwenden möchte, kann die Second-Space Option nutzen. Mit dieser wird ein komplett unabhängiges Benutzerkonto eingerichtet, auf das man durch Eingabe eines anderen Lock-Screen Passworts oder eines anderen Fingerabdrucks zugreifen kann. Auch ein Game-Center mit Leistungsoptimierung für Spiele und einem Nicht-stören Modus für Benachrichtigungen ist vorhanden.

An Drittanbieter-Software bringt das Redmi Note 9 Pro Facebook, Netflix, WPS Office, Ebay, Aliexpress, Opera, LinkedIn und fünf Games mit. Sämtliche Apps lassen sich aber deinstallieren. Des Weiteren gibt es in dem System an der ein oder anderen Stelle Werbung. Diese kann man aber mit unserer Anleitung mit wenigen Klicks komplett deaktivieren. Widevine L1 Zertifizierung steht auf dem Note 9 Pro natürlich zur Verfügung und erlaubt Netflix und Amazon Prime Streaming in HD-Qualität.

Wifi Bug auf dem Redmi Note 9 Pro

Wie anfangs auch beim Redmi Note 9S, besteht beim Redmi Note 9 Pro der sogenannte “Wifi Bug”. Dieser führt dazu, dass sich das Smartphone im WLAN (im Stand-By) von Fritz.Box Routern nach einer gewissen Zeit ausloggt. Das Wifi Problem hat in einigen Foren und auf Chinahandys.net für eine ziemlich lange Zeit zu einer große Aufruhr von Fritz.Box Nutzern geführt. Während das Redmi Note 9S bereits ein Update zur Fehlerbehebung erhalten hat, steht dieses beim Redmi Note 9 Pro noch aus. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Xiaomi in den nächsten Wochen ein entsprechendes Update für das Redmi Note 9 Pro liefert. Wer eine Fritz.Box zuhause hat und mit diesem Risiko nicht leben kann, sollte mit dem Kauf des Smartphones noch etwas warten. 

Update: Das Problem wurde nun entgültig durch einen zuverlässigen Reconnect im 2,4 und 5GHz Netz behoben. Während des Hörens von Internetradio über WLAN kann es jedoch zu kurzen Unterbrechungen von 7-10 Skunden kommen. Ansonsten gibt es aktuell keinerlei Einschränkungen durch den regelmäßigen Reconnect am Router.

Kamera des Redmi Note 9 Pro

Der bisherige Test des Redmi Note 9 Pro entspricht mehr oder weniger demjenigen des Redmi Note 9S. Bei der Kamera gibt es nun aber endlich einen Unterschied zwischen den beiden Smartphones. Während Xiaomi beim Note 9S zu dem neuen 48 Megapixel GM2 Sensor aus dem Hause Samsung greift, kommt im Redmi Note 9 Pro der Samsung GW1  zum Einsatz. Diesen Sensor kennen wir bereits aus dem Redmi Note 8 Pro und zahlreichen Realme Smartphones. Der Sensor mit 64 Megapixel erzeugt über das Zusammrechnen von jeweils vier Bildpunkten 16 Megapixel große Aufnahmen mit einer Größe von 6-10MB. Und schließlich handelt es sich auch bei der 8 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera um einen Sensor von Galaxy Core statt Omnivision.

Zusammengefasst sieht das Setup folgendermaßen aus:

  • Hauptkamera: 64MP, Samsung s5k gw1, f/1.89
  • Ultraweitwinkel: 8MP, Galaxy Core gc8034, f/2.2, FoV 119°
  • Makro: 5MP, Samsung S5K5E9, f/2.4
  • Tiefensensor: 2MP, f/2.4
  • Selfie: 16 MP, f/2.48, Omnivision OV16A1Q

Tageslicht

Das Redmi Note 9 Pro schießt sehr schöne Tageslichtaufnahmen. Die Farbdarstellung ist ausgesprochen natürlich. Die Fotos haben bei größerer Entfernung eine gute Schärfe, lediglich bei Aufnahmen aus nächster Nähe setzt das Redmi Note 9 Pro den Fokus nicht immer genau richtig (s. Fotos von den Blumen). Die Aufnahmen des 64 Megapixel Sensors bieten sehr viele Details, sogar etwas mehr als wir es von den 48MP Sensoren aus dem Hause Samsung kennen. Der Kontrast der Aufnahmen ist ebenfalls sehr gute für ein Mittelklasse-Smartphone. Im Kamera-Interface ist auch ein Button für 2-fach Zoom integriert, hier handelt es sich natürlich um Digitalzoom. Der 64 Megapixel-Sensor liefert aber allein durch die Software-Vergrößerung schon einen brauchbaren Zoom.

Nachtaufnahmen

Nachtaufnahmen gelingen dem Redmi Note 9 Pro für ein Mittelklasse-Smartphone verhältnismäßig gut. Die Bilder haben noch eine ausreichende Menge an Details und solange noch relativ viel Licht vorhanden ist, können sich die Aufnahmen sehen lassen. Bei weniger Licht beginnen die Bilder aber recht schnell zu rauschen. Wer hier mit dem KI-gestützten Night-Mode entgegensteuern will, bekommt zwar etwas mehr Details und einen höheren Kontrast, allerdings nimmt auch das Rauschen zu und die Farbdarstellung wird verfälscht.

Nachtaufnahmen mit der Ultraweitwinkel-Kamera sind ebenfalls möglich, jedoch sind die Ergebnisse kaum zu gebrauchen. Xiaomi stellt für hier auch keinen Nachtmodus zur Verfügung.

Ultraweitwinkel

Der 8 Megapixel GalaxyCore Sensor mit f/2.2 Blende kann mit einer Sichtfeld von 119° deutlich mehr Fläche einfangen als die Hauptkamera. Die Qualität der Aufnahmen ist in Ordnung, solange viel Licht vorhanden ist. Verzerrungen an den Rändern sind nicht in störendem Ausmaß vorhanden und die Farbdarstellung ist in Ordnung, wenngleich teilweise übersättigt. Die Testfotos wurden an einem sonnigen und einem bewölktem Tag aufgenommen. Während die Hauptkamera beide Szenarien gut einfängt, können die Fotos der Ultraweitwinkel-Kamera nur bei Sonnenlicht überzeugen. Für eine Ultraweitwinkel-Kamera in diesem Preisbereich ist es aber durchaus zufriedenstellend, wenn sich überhaupt brauchbare Aufnahmen machen lassen.

Portrait-Aufnahmen

Das Redmi Note 9 Pro überzeugt bei Portrait-Fotos mit einer exzellenten Hintergrunderkennung. Schärfe und Details lassen ebenfalls nichts zu Wünschen übrig. Ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist auch, dass man den Grad der Unschärfe im Nachhinein verändern kann.

Selfies

Der 16 Megapixel Sensor liefert Selfies mit einer sehr guten Qualität. Schärfe und Farbdarstellung sind stimmig und auch die Portrait-Funktion lässt sich gut nutzen. Sogar bei Nacht lassen sich noch brauchbare Fotos erzeugen. Die Frontkamera des Redmi Note 9 Pro zählt definitiv zu den besten der Mittelklasse.

Makro-Aufnahmen

Das Redmi Note 9 Pro hat eine 5 Megapixel Kamera für Makro-Aufnahmen. Überraschenderweise ist der Sensor gar nicht so schlecht. Nahaufnahmen gelingen mit einer korrekten Farbdarstellung und brauchbarer Schärfe. Die Ergebnisse sind zwar weniger beeindruckend als die Telemakro-Shots des Poco F2, allerdings immer noch meilenweit besser als bei der Konkurrenz in diesem Preisbereich.

Videos

Videoaufnahmen können mit einer Auflösung von bis zu 4K 30FPS aufgezeichnet werden. Die Videos haben eine neutrale Farbdarstellung, eine gute Schärfe und sind sehr gut stabilisiert. Die Stabilisierung durch einen EIS ist allerdings nur bei Aufnahmen mit Full-HD 30FPS möglich, 4K-Aufnahmen werden nicht stabilisiert. Ultraweitwinkel-Aufnahmen werden jedoch gut stabilisiert, hier liegt die maximale Auflösung bei Full-HD 30FPS. Bei Videos über die Ultraweitwinkel-Kamera gilt ansonsten, was bereits über die Fotos gesagt wurde. Die Aufnahmen haben gute Details und eine recht gute Farbdarstellung. Allerdings benötigen sie viel Licht und sind teilweise etwas übersättigt. Die Frontkamera macht Aufnahmen mit einer sehr guten Qualität, allerdings ohne jegliche Stabilisierung.

Zwischenfazit Kamera: Das Redmi Note 9 Pro hat eine gute Kamera. Insbesondere der 64 Megapixel Sensor und die Selfie-Kamera machen bei Tageslicht sehr gute Aufnahmen, die in dieser Preisklasse auch von keinem Konkurrenten deutlich übertroffen werden. Luft nach Oben gibt es bei der Ultraweitwinkel-Kamera und den Nachtaufnahmen. Dies ist aber typisch für Mittelklasse-Handys. Einen Vergleich der Kamera des Redmi Note 9 Pro mit dem Realme 6 Pro findet ihr hier. Zudem gibt es hier einen Kameravergleich mit dem Redmi Note 9S.

Konnektivität und Kommunikation

lossless redm note 9 pro simslot

Das Redmi Note 9 Pro erlaubt natürlich den Betrieb von zwei SIM-Karten gleichzeitig. Die Empfangsstärke des Smartphones ist gut und zeigte im Test keinerlei Auffälligkeiten. Für den Einsatz in Europa sind die wichtigen Netz-Frequenzen natürlich vorhanden:

2G – GSM: B2/3/5/8
3G – UMTS: B1/2/4/5/8
4G – LTE: B1/2/3/4/5/7/8/20/28/38/40

Der SAR-Wert des Redmi Note 9 Pro liegt bei 0,662 W/kg (Kopf) und 1,021 W/kg (Körper). Die Gesprächsqualität beim Telefonieren ist gehoben und die Stimme wird beidseitig klar und deutlich übertragen. Voice over LTE (VoLTE) und Voice over Wifi (VoWIFI) sind verfügbar.

Für die drahtlose Verbindung stehen Dual-Band Wifi mit .ac-Standard und Bluetooth 5.0 zur Verfügung. Der Empfang liegt im guten Durchschnitt. Von meiner 500Mbit Leitung schafft es das Redmi Note 9 Pro gute 380Mbit auszureizen. Die Standortbestimmung erfolgt bei GPS, A-GPS, Beidou und GLONASS. Ebenso wie beim Redmi Note 9S werden entgegen des Datenblattes keine Signale von Galileo-Satelliten empfangen. In der Praxis macht dies aber keinen Unterschied und die Navigation gelingt genau und zuverlässig. 

An Sensoren gibt es im Redmi Note 9 Pro neben den Standards (Helligkeit, Näherung, Beschleunigung) noch ein Gyroskop und einen E-Kompass. Zudem gibt es im Gegensatz zum Note 9S NFC zum kontaktlosen Bezahlen. Eine FM-Radio Funktion ist ebenfalls nutzbar, wenn man einen Kopfhörer in das Smartphone einsteckt. Der Mono-Lautsprecher auf der unteren Seite liefert einen klaren und lauten Sound. Im Vergleich mit teureren Smartphones sind lediglich die Tiefen etwas weniger ausgeprägt.

Akkulaufzeit des Redmi Note 9 Pro

Das Redmi Note 9 Pro hat den gleichen 5020mAh Akku verbaut wie auch das Redmi Note 9S. Da die beiden Smartphones auch das gleiche Display und den gleichen Prozessor haben ist die Akkulaufzeit identisch. Das heißt im Falle des Redmi Note 9 Pro glücklicherweise nur Gutes: Es ist eigentlich unmöglich, das Smartphone innerhalb eines Tages zu leeren. Eine Stunde Full-HD Videos auf YouTube schauen kostet das Smartphone lediglich 5-6% Akku und selbst beim intensiven Gaming von Asphalt 9 oder PubG liegt der Verbrauch nur bei etwa 10%. Das sind allesamt Traumwerte, die das Herz eines jeden Power-Users höher schlagen lassen. In der Praxis liegt die Laufzeit bei etwa 2-3 Stunden aktiver Nutzung pro Tag bei fast drei vollen Tagen. Dementsprechend gut schlägt sich das Redmi Note 9 Pro auch in unserem Akkutest:

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Ein ordentliches Upgrade im Vergleich zum Note 9S gibt es bei der Schnellladefunktion. So wird das Redmi Note 9 Pro mit dem mitgelieferten Adapter mit 30 Watt geladen. Nach einer halben Stunde hat man 55% Akku erreicht und der vollständige Ladevorgang nimmt insgesamt 70 Minuten in Anspruch. In Betracht des größeren Akkus schlägt Xiaomi damit sogar das Realme 6 Pro, das für den kleineren 4200mAh Akku ebenfalls 70 Minuten benötigt.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Das Xiaomi Redmi Note 9 Pro ist ein sehr gutes Smartphone geworden. Mit seinem hochwertigen Design, dem schnellen Prozessor und einer sehr guten Kamera bietet es die meisten Annehmlichkeiten teurerer Smartphone zu der Hälfte des Preises. Zudem hat das Note 9 Pro eine brachiale Akkulaufzeit, die den Nutzer mindestens zwei Tage ohne Aufladen auskommen lässt. Einer Kaufempfehlung steht also nichts im Wege.

Vergessen sollte man jedoch nicht, dass es das Redmi Note 9S gibt. Die beiden Smartphones haben das gleiche Design, das gleiche Display, den gleichen Akku und den gleichen Prozessor. Dennoch hat die Pro-Version ein paar gute Argumente, um den höheren Preis zu rechtfertigen. Namentlich sind das eine schnellere Ladezeit, mehr Arbeitsspeicher, eine etwas bessere Kamera und NFC. Preislich trennen die beiden Smartphones derzeit etwa 30€, was hierfür ein fairer Aufpreis ist. Es liegt insofern im Ermessen des Nutzers, ob er die genannten Features benötigt oder nicht.


Gesamtwertung
92%
Design und Verarbeitung
100 %
Display
80 %
Leistung und System
90 %
Kamera
90 %
Konnektivität
90 %
Akku
100 %

Preisvergleich

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 25.05.2021

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Axel
Gast
Axel (@guest_79534)
3 Monate her

Hilfe, nach Android 11 Update keine Gestensteuerung mehr möglich. Lässt sich einstellen, geht aber nicht. Keine Reaktion auf Wischgesten… .

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
3 Monate her
Antwort an  Axel

Hey, hast du einen anderen Launcher aktiviert? Dann funktionieren die Gesten aktuell unter Android 11 nicht mehr. Mit dem normalen MIUI Launcher klappt es aber noch.

Beste Grüße

Jonas

Axel
Gast
Axel (@guest_79536)
3 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Ja, tatsächlich Nova Launcher. …Danke

Chris
Gast
Chris (@guest_79277)
3 Monate her

Die Links zu den Preisen sind nahezu ALLE überholt. NIX stimmt mehr. Die Geräte sind – obwohl die Links noch immer da sind – teilweise seit Tagen und Wochen nicht zu diesen Preisen erhältlich. Wie bei Gshopper… bei Amazon… alles überholt…

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
3 Monate her
Antwort an  Chris

Hey, danke für den Hinweis und entschuldige die abgelaufenen Links. Das Gerät ist leider kaum noch verfügbar. Ich habe die Ebay Links mal drin gelassen, ansonsten kommt es manchmal vor, dass noch Restposten von Händlern verkauft werden. Du kannst dich in den Preiswecker eintragen in unserem Angebot. Dann wirst du informiert, sobald das Gerät wieder zu einem guten Preis erhältlich ist. https://www.chinahandys.net/xiaomi-redmi-note-9-pro-fuer-21510e-aus-de/

Beste Grüße

Jonas

Locke
Mitglied
Mitglied
Locke (@locke)
4 Monate her

Wenn man die Sprache auf Österreich ändert, wird einem schon jetzt ein MIU 12 Update angezeigt, was Android 11 behinhaltet. Also wer möchte ….

Letzte Änderung 4 Monate her von Locke
CaligulaSyndrome
Mitglied
Mitglied
CaligulaSyndrome (@caligulasyndrome)
5 Monate her

Hallo, ich habe mal eine Anregung: die Bestenliste ist einfach nicht differenziert genug, denn bei den Handys 150-250 Euro findet man hauptsächlich Handys, die an die 250,- gehen. Zudem sind 150 oder 250 Euro für die meisten Leute schon ein sehr großer Unterschied. Mein Limit liegt bei ca. 150-170, deshalb würde ich die Sprünge heutzutage mit 50,- machen. Außerdem: ich hatte das Note 9s von Redmi und das Note Pro – beide(!) sind aus meiner Sicht besser, als die neuen 10er… (bis auf das Display). Mich stört, dass die zu Plastik zurückgegangen sind, außerdem finde ich die POCO Schriftzüge auf… Weiterlesen »

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
5 Monate her

Hey, das ist etwas blöde ausgedrückt. Sowas wie Dual-SIM active Smartphones gibt es nicht mehr. Dafür benötigt man zwei Sende und Empfangseinheiten. Also du kannst während dem Telefonieren nicht gleichzeitig surfen! Aber in der Praxis kannst du das mobile Internet über Karte 1 nutzen und bist auf Karte 2 erreichbar. Während des Telefonats ist die Karte 1 aber deaktiviert.

Beste Grüße

Jonas

TeddybearonTour
Mitglied
Mitglied
TeddybearonTour (@teddybearontour)
5 Monate her

Hallo Leute und Admins dieser Webpage.

Ich frage einfach einmal in die Runde.

Hat irgendwer eine Information darüber, wann Xiaomi es endlich vorsieht, die Besitzer/in eines “Redmi Note 9 Pro” mit der “Android Version 11” zu versorgen / beglücken?

Laut meinen Informationen, soll in Indien schon seit einiger Zeit (mehreren Monaten) immerhin eine “Android 11 Beta Version” verfügbar sein.

Ich bedanke mich schon einmal für mögliche gegebene Antworten.

Bleibt gesund Leute.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
5 Monate her
Antwort an  TeddybearonTour

Hey, also die Beta für das 9S ist seit ein paar Tagen am Start. Sollte nicht mehr allzu lange dauern bis auch das 9 Pro dran ist. Auf jeden Fall kommt Android 11.

Beste Grüße

Jonas

TeddybearonTour
Mitglied
Mitglied
TeddybearonTour (@teddybearontour)
5 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Hi und besten Dank für deine schnelle Antwort.

Jo, ich freue mich schon auf Android 11 🙂

DerWiener
Gast
DerWiener (@guest_77780)
5 Monate her

Ich habe das Redmi Note 9 Pro Ende Jänner für meinen 14-jährigen Sohn gekauft. Mittlerweile hat es zwei Fehler, die mit dem Näherungssensor zusammenhängen: beim Aktivieren des Telefons zeigte er immer fälschlicherweise an “den oberen Bereich nicht abdecken”: Dies wurde inzwischen umgangen, indem der Taschenmodus ausgeschaltet wurde im MIUI. Hauptproblem: Wenn er anruft oder angerufen wird, dann schaltet sich der Bildschirm nach der angenommenen Verbindung ganz schwarz (wie wenn er das Phone am Ohr hätte). Auch wenn das Telefon am Tisch liegt. Er kann somit das Gespräch nicht mehr beenden oder andere Aktionen (Bluetooth, Lautsprecher) ausführen. Ich habe ein bisschen… Weiterlesen »

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
5 Monate her
Antwort an  DerWiener

Hey, also nachdem du die 3 Punkte gedrückt hast, musst du auf “Proximity Sensor Calibration”. Dann sollte dort eine 5 stehen, nun den Sensor abdecken, dass eine 0 dort steht. Erst dann auf Calibration drücken. Unter Einstellungen –> Apps –> System-App-Einstellungen –> Anrufeinstellungen kannst du den Sensor auch ausschalten für Anrufe. So kannst du zumindest ausschließen, ob es ein Hardwaredefekt ist.

Beste Grüße

Jonas

DerWiener
Gast
DerWiener (@guest_77786)
5 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Hi! Danke zuerst mal für die schnelle Antwort. Super Service.

Beim Calibration Test (nach den 3 Punkten) erscheint immer die Zahl 0. Handyhülle und Displayschutz ist entfernt, auch der obere Bereich wurde geputzt. Immer auf Null, egal ob der Bereich abgedeckt ist oder nicht.
Neu kalibrieren geht nicht.
Haben auch probiert, mit der App “Proximity sensor reset /over rider” neu zu kalibrieren, geht auch nicht.
Im Menü Anrufeinstellungen haben wir nichts gefunden, wo man den Sensor ausschalten kann.
Aktuelles MIUI Stable 12, 12.0.4.0

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
5 Monate her
Antwort an  DerWiener

Servus, das sollte unter “ankommende Anrufe” sein, ich habe leider gerade kein Note 9 Pro zur Hand. Ansonsten versuch am besten mal einen Werksreset, der Sensor sollte nicht dauerhaft auf 0 stehen.

beste Grüße

Jonas

DerWiener
Gast
DerWiener (@guest_77817)
5 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

So, mittlerweile alles versucht. 2 mal Telefon Reset gemacht (auf Werkeinstellungen zurückstellen), das erste Mal mit Übernahme der Einstellungen und Apps aus der Cloud, das zweite Mal als neues Telefon eingerichtet und die Apps händisch downgeloadet.
Beide Male funktioniert der Näherungssensor nicht, beim Test ist er dauerhaft auf 0.
Scheint kaputt zu sein.
Komisch ist, dass er nach dem ersten Reset einen halben Tag funktioniert hat, dann nicht mehr.

Werde jetzt die Reklamation angehen.

TeddybearonTour
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TeddybearonTour (@teddybearontour)
6 Monate her

Noch einmal hallo Leute und “Admins” dieser Seite. Ich hätte da noch einen in meinen Augen guten Verbesserungsvorschlag für eure Tests, beziehungsweise der Angabe von Gerätemerkmalen. Für mich war es mit ein Kaufkriterium, dass das Xiaomi Redmi Note 9 Pro (was nicht bei jeden Smartphone selbstverständlich ist) die “USB-OTG” Fähigkeit besitzt / vorweist. Des weiteren kann man (soweit ich mich jetzt nicht irre!?), was auch nicht bei allen Smartphones selbstverständlich ist, Apps und “Funktionen (z.B. den Kamera-Ordner)” auf die Micro-SD Karte “verschieben”, was so natürlich den Geräteinternen Speicher für andere Apps und Ordner & Dateien frei hält. Ich hatte vor… Weiterlesen »

TeddybearonTour
Mitglied
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TeddybearonTour (@teddybearontour)
6 Monate her

Hallo Leute.

Also, ich weiß nicht ob ich einen “Prototyp” von dem “Xiaomi Redmi Note 9 Pro” erwischt / erhalten habe, aber die “Benchmark-Werte” von meinem Modell weichen erstaunlicher und angenehmer Weise “stark” von den Ergebnissen vom Test von “chinahandys.net” ab.
Glück gehabt 🙂
Hier ein paar Bilder (Screenshots) dazu.

Screenshot_2021-04-17-15-16-28-374_com.antutu.ABenchMark.jpg
Screenshot_2021-04-17-15-55-22-537_com.futuremark.dmandroid.application.jpg
Screenshot_2021-04-17-17-17-15-082_com.futuremark.dmandroid.application.jpg
jonas-andre
Autor
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Jonas Andre (@jonas-andre)
6 Monate her
Antwort an  TeddybearonTour

Hey, also die 3D Mark Werte sind doch gleich. Ansonsten hast du jetzt Antutu 9 benutzt. 20-30000 Abweichung sind dennoch normal bei Antutu. Leider ist es ein Hobby der Benchmark-Apps einfach mal alle Werte über den Haufen zu werfen. Mit Antutu 9 wurden alle Werte einfach deutlich angehoben.

Beste Grüße

Jonas

TeddybearonTour
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TeddybearonTour (@teddybearontour)
6 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Mh, danke Jonas für diese Info.

Dass mit dem “Prototyp” war natürlich ein Scherz, wäre ja auch zu Schön gewesen um Wahr zu sein 🙂

Tja, an eine ältere Version von “Antutu” komme ich ja wohl nicht mehr ran.

Grüße

Olaf

Luggi94
Gast
Ruben (@guest_73998)
8 Monate her

Hallo zusammen,

kann es eigentlich sein, dass es für das grüne Note 9 Pro und das graue verschiedene Desgin-Versionen gibt? Ich finde auf hiesigen Websites immer unterschiedliche Kameramodule (eins mit vier Linsen ohne den 64MP Schirfzug und dann mal wieder welche mit)

Wäre für eine Antwort dankbar.

LG

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
8 Monate her
Antwort an  Ruben

Hey Ruben,

das ist eigentlich nicht der Fall. Schick gerne mal die Links. Also das Note 9 Pro hat immer 4 Kameras.

Beste Grüße

Jonas

Luggi94
Gast
Ruben (@guest_74006)
8 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

https://www.mediamarkt.de/de/product/_xiaomi-redmi-note-9-pro-128-gb-tropical-green-dual-sim-2651670.html

Hallo Jonas, danke für deine Antwort.
Hier sieht man es ganz gut: vier Kameras haben beide, aber die Kamera des Grey Modells und den Green Modells unterscheiden sich schon, nicht?

Liebe Grüße

Screenshot_20210204-111656_Firefox.jpg
Screenshot_20210204-111716_Firefox.jpg
jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
8 Monate her
Antwort an  Ruben

Hey, aber jetzt ist es ja Grau und Grün. Da unterscheidet sich die Optik, aber nicht die Anzahl der Kameras. Beide haben den Schriftzug, einmal ist er eben oben (bei Grün) und einmal unten (bei Grau wie bei uns im Test).

beste Grüße

Jonas

Luggi94
Gast
Ruben (@guest_74013)
8 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Hey, danke für die Info! Den Schriftzug über der Kamera hab ich gar nicht bemerkt. Das Kamerasetup ist dasselbe, mich hat einfach nur die schwarze Plastikabdeckung um den Blitz herum (graues Modell) verwirrt.

Siguzzi
Gast
Siegfried Müller (@guest_73966)
8 Monate her

OK, hat sich erledigt.
In den Einstellungen unter Kontrollzentrum und Benachritigungsleiste hatte ich “neues Kontrollzentrum nutzen” angewählt.
Damit war die Schnellzugriffskeiste nicht mehr aktivierbar.

Siguzzi
Gast
Siegfried Müller (@guest_73964)
8 Monate her

Hallo, habe das Redmi Note 9 Pro aus eurem DHGate Angebot beim MIUI store bestellt. Sehr schnelle Lieferung prima. Gerät macht sich einen ansprechenden Eindruck. Habe jetzt allerdings ein gravierendes Problem. Die Schnelleinstellungen sind komplett verschwunden. Da kommt wenn ich von oben nach unten wische kein einziges Symbol. Nur Uhrzeit und Datum und Weckereinstellungen. Habe auf dem Gerät erst über Google eine Wiederherstellung laufen lassen und dann auf MIUI 12 geupdatet. Das letzte Backup über die MIUI Clous das ich von meinem Poco F1 erstellt habe wird mir zur Wiederherstellung auch nicht angeboten. Ich bräuchte Mal eure Unterstützung. Ohne Schnelleinstellungen… Weiterlesen »

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
8 Monate her
Antwort an  Siegfried Müller

Hey Siegfried,

wisch mal auf der rechten Seite nach unten :). Die Einstellung um das wieder zu ändern findest du im Optionsmenü unter “Kontrollzentrum”. Einfach oben in die Suche eingeben und das Kontrollzentrum deaktivieren.

beste Grüße

Jonas

Yvonne
Gast
Yvonne (@guest_73854)
8 Monate her

Hallo, ich schwanke zwischen dem Note 8 Pro und dem 9 Pro. Welches ist generell besser und besonders die Kameraqualität? Welches würdet ihr empfehlen bei einem Preisunterschied von derzeit 9 Pro 40 € teuerer als das 8 Pro? Und noch eine Frage: Ich habe gesehen, dass beim 8 Pro die Farbwiedergabe der Bilder realistischer/wärmer wiedergegeben wird als beim Samsung S20 FE (Bilder sehen ‘kalt’ aus). Könnt Ihr das bestätigen? Und gibt es beim 8 Pro zu 9 Pro auch Unterschiede diesbezüglich? Danke schonmal für Eure Antworten

Luggi94
Gast
Ruben (@guest_73951)
8 Monate her
Antwort an  Yvonne

Ich würde ganz unvoreingenommen zum 9 Pro raten, sofern die 6,67″ größeren Displays nichts ausmachen. Smartphones sind Langzeitgefährten, da kann man mal 40€ mehr in die Hand nehmen und hat im Endeffekt langfristig gesehen mehr davon 🙂
Preis-Leistungstechnisch stehen beide ziemlich gleich da, sprich: 40€ mehr – ein bisschen mehr von allem.

Yvonne
Gast
Yvonne (@guest_73983)
8 Monate her
Antwort an  Ruben

Danke

torch
Gast
torch (@guest_73612)
9 Monate her

Ich habe ein Redmi Note 9 Pro mit org. Software und ohne Root .
Besteht die möglichkeit Wipe Cache Partition durchführen?

Technokicker
Mitglied
Mitglied
Technokicker (@technokicker)
9 Monate her

Also ich bin von den Fotos der Kamera des Redmi Note 9 Pro angetan. Dieses Bild entstand kurz vor Sonnenuntergang (keine Bearbeitung). Absoluter Hammer die Akku Laufzeit.

IMG_20210114_174114~4.jpg
Bernd Borgwardt
Gast
Bernd Borgwardt (@guest_73383)
9 Monate her

Ich habe beim letzten Gutscheinangebot von Chinahandys.net zugegriffen und mir das Redmi Note 9 bei DHgate.com gekauft. Da ich die Softwarefehler die dieses Teil hatte (bugs) nicht selber habe beseitigen können habe ich beim Verkäufer (via DHgate) um Rückabwicklung des Kaufs gebeten. Bis dahin lief alles OK… Der Verkäufer hat mir nun vorgeschrieben dass ich ausschließlich per EMS (Expressmailservice) bei der deutschen Post den Rückversand vornehmen soll (…und nicht via DHL, GLS, UPS, etc…). Hierbei sollte ich nicht nur einen falschen Preis anbringen… (die Methode ist bekannt und wird von mir daher hier nicht weiter kommentiert) sondern ich sollte den… Weiterlesen »

Bernd Borgwardt
Gast
Bernd Borgwardt (@guest_73397)
9 Monate her
Antwort an  Joscha

Hallo Joscha,
danke für deine Antwort. Tatsächlich sind es nur Softwareprobleme. Das Bild friert ein, keine Reaktion mehr auf Berührung und dann ein reboot. Manchmal macht es einen reboot ohne das es benutzt wird. Ich verstehe nicht warum es kein update von Xiaomi gibt. Der Name des Händlers ist: Haoqiang Liu, seine Adresse könnte ich Dir auch geben.
schöne Grüße,
Bernd

Bernd Borgwardt
Gast
Bernd Borgwardt (@guest_73417)
9 Monate her
Antwort an  Bernd Borgwardt

Ergänzung: Der Verkäufer firmiert unter dem Namen “mi_flagship_store”
Vielleicht könnt Ihr ja mal eine klärende Zusammenfassung einstellen wo die aktuellen Bestimmungen im Bezug auf Versand von Lithiumbatterie – haltigen
Teilen dargestellt werden.
Sollte jemand einen Tip haben wie ich als “user” diesen bug beseitigen kann – ich würde es gerne nochmal probieren.
Danke,
Bernd

Andy
Gast
Andy (@guest_73748)
9 Monate her
Antwort an  Bernd Borgwardt

Hi, hatte das gleiche Problem mit der Software. So wie es über Nacht angefangen hat, seit dem Update von MIUI Global 11 auf 12 hat es vor einiger Zeit wieder aufgehört und läuft jetzt wieder einwandfrei und schnell.

Bernd Borgwardt
Gast
Bernd Borgwardt (@guest_74178)
8 Monate her
Antwort an  Andy

mhhm… das waere wohl die Eleganteste Lösung. Inzwischen scheint DHgate ja auch aus Deutschland zu versenden. Ungeklärt bleibt die Tatsache dass auch in Deutschland der Versand von von Li-Batterie haltigen Produkten von Privatpersonen nicht erlaubt ist. Dies ist relevant wenn eine Rücksendung wg. z.B. Defekt erforderlich wäre.

Morris
Gast
Morris (@guest_73281)
9 Monate her

Hallo,

wird das ASHA-Protokoll unterstützt ?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
9 Monate her
Antwort an  Morris

Hey, würde ich nicht von ausgehen, aber vielleicht hat es ja hier schon jemand ausprobiert? Ansonsten stell am besten eine Anfrage direkt an Xiaomi Deutschland. Wenn du Info hast, kannst du sie gerne hier teilen.

Beste Grüße

Jonas

Morris
Gast
Morris (@guest_73459)
9 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Hi Jonas,

habe bei Xiaomi nachgefragt.

“Xiaomi hat das ASHA-Protokoll bis jetzt noch nicht offiziell für seine Smartphones freigegeben.”

Das betrifft dann wohl leider momentan alle Geräte.

Grüße Morris

Frieder
Gast
Frieder (@guest_73693)
9 Monate her
Antwort an  Morris

Hallo Morris, ich besitze seit einem Jahr ein Xiaomi 9 lite und steuere damit meine Hörgeräte. So ganz richtig kann die Aussage daher nicht sein.
Gruß
Frieder

Peter Oehmichen
Gast
Peter Oehmichen (@guest_74160)
8 Monate her
Antwort an  Frieder

Was füe eine Hörgerät Type/Hersteller hast du?

gymy
Mitglied
Mitglied
gymy (@gymy)
10 Monate her

Hallo, wenn das Smartphone unter 130€ kostet, werde ich eins bestellen: Xiaomi Redmi Note 9 ProZ.Zt. habe ich ein Oukitel WP2.

Andreas (Berlin)
Gast
Andreas (Berlin) (@guest_70588)
11 Monate her

Es gibt ein neues MIUI-Update zur Aktualisierung: Version MIUI-Global, 12.0.1.0, Stabil. (QJZMIXM) Android-Version: 10 QKQ 1.191215.002 LG Andreas (Berlin) P.s.: Wegen des von Tommy beschriebenen Staubproblems auf den Linsen der (eigentlich im Gehäuse abgeschotteten) Kameraeinheit nutze ich eine Kunstleder-Hülle, in die das Phone eingeschoben wird. Da ist nix mit Staub und das Touch-Glas der Vorderseite und die rückseitige Hülle ist nach wie vor gänzlich staub- und kratzerfrei. So sollte eine Gesamtschutzhülle als Beilage eines Phoneherstellers sein. Die von Xiaomi zur Gesamtausstattung beigefügte Kunststoffhülle ist wegen des ungeschützten Kameralblocks und des ungeschützten Touchfields bei mir erst gar nicht zum Einsatz gekommen.… Weiterlesen »

Tijana
Gast
Tijana (@guest_70642)
11 Monate her
Antwort an  Andreas (Berlin)

Hallo Andreas, vielen Dank für deinen Lösungsvorschlag, bzgl. des Staubproblems. Würdest du mir bitte den Link der beschriebenen Kunstleder-Hülle senden. Das wäre wirklich sehr nett. Ich überlege mir dieses Smartphone zu kaufen und möchte gut ausgerüstet sein. Danke im Voraus. Grüße

Andreas (Berlin)
Gast
Andreas (Berlin) (@guest_70650)
11 Monate her
Antwort an  Tijana

Hallo Tijana, einen Link kann ich dir nicht zusenden, aber (als Tipp) schau dir die sogenannten Uni-Kunstlederhüllen auch bei den Discountern und Supermärkten an. Es muss nicht unbedingt die teure extra angefertigte Superduperfashionleder-booklethülle sein. Die einfache und passende Kunstlederhülle habe ich vor drei Jahren für 2-3 Euro im Real-Markt für ein anderes Xiaomi-Phone gekauft. Dort waren Uni-Kunstlederhüllen im Angebot für 2-3€ zu haben. Knackpunkt: Ich bin von den Touchscreen-Maßen des Phones ausgegangen und habe von der “Phone-Bildschirmgröße” ausgehend das Real-Warenangebot unter die Lupe genommen. Dazu hatte ich das Phone dabei und sagte einer Mitarbeiterin, dass ich mein Phone zur Anprobe… Weiterlesen »

Christian Ahrend
Gast
Christian Ahrend (@guest_70343)
11 Monate her

Vielen Dank für Eure erstklassig gemachten, gut strukturierten und übersichtlichen Testberichte!
Habe mich gestern und heute als totaler Handy-Dummy durch viele Testberichte und Querverweise zu anderen Modellen im Marathon durchgebüffelt und konnte heute Dank Eurer Hilfe guten Gewissens das Xiaomi Note 9 Pro mit 128 GB Speicher kaufen…leider gibt es bei den vielen Features der aktuellen Modelle kaum noch kompakte Grössen; die Länge/Höhe max. 150mm wäre die meine, aber das hat mit meinen sonstigen Parametern einfach nicht gepasst. Ich bin gespannt, wie ich mit den rund 165mm klar komme. Nochmals Danke und weiter so.