AIYIMA A08 PRO Test

Getestet von ManU L am
Vorteile
  • gelunges Retrodesign mit VU-Meter
  • modernes Design mit schöner Beleuchtung
  • sehr gute Verabeitung, innen wie außen
  • ordentlich Leistung (max. 300W)
  • HiFi Bluetooth Codecs APTX\APTX-LL\APTX-HD\LDAC
  • aktuelles Bluetooth 5.1
  • solider und sauberer Klang für Class-D
  • AUX OUT / 2.1 Möglichkeit
Nachteile
  • leichte aber typische Klangschwächen der Class-D
  • Lautsprecherbuchsen mit zu kleiner Bohrung
  • Netzteil hätte größer sein können
  • re-pair Knopf oder Eingangswahlschalter fehlt
  • noch nicht in Deutschland kaufbar
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Nach dem überaus positiven Eindruck, den der AIYIMA T9 Röhrenverstärker bei mir hinterlassen hat, war ich sehr heiß auf ein weiteres Produkt aus der großen Auswahl von AIYIMA. Diesmal hat es mir der AIYIMA A08 PRO angetan, ein leistungsstarker digitaler Stereoverstärker mit 300W je Ausgang bei 4 Ohm auf dem Papier. Das Besondere an diesem Verstärker ist auch wieder hier der wunderschöne Retro Look, dank VU-Meter. Es ist aber auch endlich mal ein Verstärker mit hochauflösender Bluetooth Übertragung. Man könnte vermuten, dass es sich hier um eine aufgepustete Version von dem AIYIMA A08 handelt, doch Fehlanzeige. AIYIMA ist da für mich etwas verwirrend aufgestellt, insofern kläre ich das etwas auf.

Der AIYIMA A08 PRO ist designmäßig an den kleineren “BRO“ AIYIMA A8 angelehnt. Allerdings ist er ihm um einiges voraus und unterscheidet sich massiv von ihm. Mit dem AIYIMA A08 hat die PRO Version allerdings vom Aussehen wenig gemeinsam. Man könnte zusammenfassend sagen, der AIYIMA A08 ist von Innen zwar der gleiche Verstärker wie der A08 PRO, allerdings im wesentlich uninteressanteren Gewand. Hier nochmal alle drei nebeneinander:

Was allerdings die beiden AIYIMA A08 PRO und AIYIMA A8 gemeinsam haben und was der Hintergedanke an einer “PRO“- Version war, erfahrt ihr später im Test, also stay tuned.

Für jeden HIFI-Nerd, der sich ab hier jetzt denkt, dass digitale Verstärker nichts für sein Wohnzimmer sind: Ich kann euch verstehen und auch die Problematik nachvollziehen. Digitale Verstärker kommen leider einfach nicht an das gute Klangbild von Transistor- oder Röhrenverstärker ran. Andererseits gibt es aber auch ganz klare Pluspunkte, warum ein digitaler (Class-D) Verstärker in unseren Besitz sein sollte. Der Wirkungsgrad ist bei diesen Verstärkern hervorragend (~90%). So kann man dank geringer Wärmeentwicklung und Schaltnetzteil eine geringe Baugröße erreichen und trotzdem noch eine Menge an Leistung rausholen und das bei einem Preis von oft unter 1€/Watt RMS. Klanglich sind gute Verstärkerchips auch wirklich nah am Optimum dran, was in sehr vielen Anwendungsbereichen mehr als ausreichend, wenn nicht sogar overpowered ist.

Da es bei den Verstärkerchips aber auch deutliche Unterschiede geben kann, ist es auch nicht unerheblich, sich vorher das Datenblatt anzuschauen, um am Ende nicht einen Fehlgriff zu machen. Auch nicht uninteressant ist, zu schauen, welcher DA Wandler verbaut ist. Hier packt AIYIMA bei dem A08 PRO den CS4344 rein. Das ist ein 24-bit 192 kHz DAC – das lässt einiges erhoffen, da auch beim AIYIMA T9 ein ähnlicher DA-Wandler (SA9123) ausgezeichnete Dienste verrichtet hat. Auf die Eckdaten von dem hier verwendeten Verstärkerchip TPA3255 gehe ich später im Test noch ein wenig ein.

Schauen wir uns das gute Teil erst mal ein wenig an und vielleicht begeistert euch der Kleine genauso wie mich. Auf dem Papier macht er auf jeden Fall eine stabile Figur.

Unboxing

Das Unboxing ist auch hier wieder tadel- und emotionslos. Der AIYIMA A08 PRO kommt in einer gut mit Schaumstoff geschützten Pappschachtel an. Die Bluetooth-Antenne und das Netzteil liegen dem Verstärker separat dabei. Die empfindliche Antennenbuchse ist extra mit einer Silikonkappe gegen Umwelteinflüsse geschützt und sollte bei Lagerung und Nichtverwendung wieder draufgesteckt werden. Das mitgelieferte 216W Netzteil bietet uns ordentlich Leistung, wenn auch nicht die versprochenen 600W, die der Kleine maximal leisten kann. Warum das am Ende nicht ganz so schlimm ist, lest ihr später.

Die Gummifüße sind hilfreich und auch ordentlich verklebt. Diese bieten dem Verstärker ein bisschen Luft unten rum und schonen eure Möbel. Das beiliegende englisch- und chinesischsprachige Handbuch ist ausführlich und gibt uns einen guten Überblick über die Daten und die einzelnen Anschlüsse.

Design und Verarbeitung

AYIMA A08 PRO Test front e1661593461413

Das mattschwarz eloxierte und auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich geformte Gehäuse ist wie immer super verarbeitet. An der Vorderseite lächelt uns links das goldgelbe VU Meter an und lässt uns gedanklich, trotz des sehr modernen bis futuristisch anmutenden Gehäuses, wieder ein paar Jahrzehnte zurückversetzen. Die 3 Drehregler sind ebenfalls aus Metall gefertigt und lassen sich leicht bedienen. Bei den beiden EQ-Reglern ist auch hier wieder die Neutralstellung auf 12 Uhr. Der Lautstärkeregler ist zugleich auch der AN-AUS Schalter, welcher in der 7 Uhr Stellung leicht ein- und ausrastet. Wer sich beschwert, dass hier keine Fernbedienung dabei liegt, soll bitte leiser heulen, oder sich den passenden Vorverstärker dazu bestellen… Vorverstärker? Aber welchen?

AYIMA A08 PRO Test T8

An der breiten Einkerbung in der Mitte ist nicht der Schülerpraktikant in der Designabteilung schuld, sondern eine clevere Idee, die beim AIYIMA T9 schon gut funktioniert hat. In die Einkerbung passt nämlich der Röhrenvorverstärker AIYIMA T8 perfekt rein, der uns mit den fehlenden Funktionen, Fernbedienung und Anschlüssen des A08 PRO unterstützt. Somit wären wir hier in Kombination mit dem AIYIMA T8 bei einer aufwändigeren Premiumvariante des AIYIMA T9 Röhrenverstärkers. Und diese Einkerbung ist auch die offensichtliche Gemeinsamkeit mit dem kleineren Bruder AIYIMA A8.

Die Bluetooth-Antenne steht hier wieder um einiges weit nach oben raus, welches den sonst sehr schmalen Verstärker mit einer Gesamthöhe von 4cm auf aber noch verkraftbare 12cm anhebt. Die Anschlüsse auf der Rückseite sehen gut aus und sind fest verbaut. An Eingängen haben wir hier nur die Möglichkeit von einem analogen RCA Anschluss Gebrauch zu machen, oder auf Bluetooth auszuweichen. AIYIMA packt uns hier natürlich vergoldete RCA Buchsen rein.

Welchen der beiden Eingänge man gerade verwendet, wird auch dezent auf der Vorderseite angezeigt, indem AIYIMA den Lautstärkeregler mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen hat. Bei einer aktiven Bluetooth Verbindung leuchtet der Ring um den Regler nämlich blau, bei nicht aktiver Verbindung bleibt er rot und der RCA Eingang ist scharf geschaltet. Dabei ist das Licht keineswegs störend und eine sehr gelungene Designidee.

AYIMA A08 PRO Test back

 

Zurück auf der Hinterseite finden wir zwischen den Eingangsbuchsen einen AUX OUT Anschluss, der uns ein volles Eingangssignal ausgibt, um einen weiteren Verstärker oder Subwoofer anzusteuern. Die vergoldeten Lautsprecherbuchsen daneben ermöglichen uns, ein verlötetes 1,5mm² Kabel einzuführen (an sich schon ein Fehler). Meine klare Empfehlung ist hier aber über Bananenbuchsen ein Minimum von 2,5mm² zu verwenden. Diese passen auch problemlos in die Stecker rein und sitzen fest.

Über die Inbusschrauben am Gehäuse kann man auch relativ einfach ins Innenleben gelangen, welches einen ordentlichen Eindruck hinterlässt. Die verwendeten Bauteile sind hochwertig, wenn auch nicht High-End. Ein paar ALPS Potis könnten hier etwas glänzen, aber die no-name Potis hier dienen bestimmt auch gut dem Zweck, wenngleich aber nicht so langlebig (meiner Erfahrung nach, doch das ist reine Spekulation von mir).

Die Lötstellen sind alle sauber und es finden sich keine Lötzinnreste zwischen den Pins. Auch die Abstände in der Platine sind gut bemessen. Alles in allem finde ich, dass AIYIMA hier einen guten Job gemacht hat und habe nichts Nennenswertes zum Bemängeln gefunden.

Bedienung und Verbindung

AYIMA A08 PRO Test Connection

Zur Bedienung kann man eigentlich wirklich nicht viele Worte finden bzw. Ratschläge geben. Wie oben schon erwähnt, ist die Steuerung hier noch ganz classic und manuell über den Lautstärke-Drehregler. Hinter dem Lautstärkeregler verbirgt sich ein kleines Relais, welches leise klickt und den Verstärker rauschfrei in den Betrieb nimmt. Haben wir noch keine Bluetoothverbindung hergestellt, verweilt der Verstärker im RCA Eingang, welches auch mit der roten LED Beleuchtung im Laustärkeregler angezeigt wird.

Sobald wir uns aber über den allseits bekannten Weg über unser mobiles Endgerät mit dem Verstärker koppeln, springt die Farbe automatisch auf blau und die Bluetooth Verbindung ist scharf geschaltet. Bis zu dem Zeitpunkt, wo wir die Verbindung wieder manuell von unserem Mobilgerät getrennt haben. Das ist ein kleiner Kritikpunkt, da man hier sich selbst ein bisschen reinlegen kann, wenn man noch das aktive Mobilgerät in irgendeiner Ecke liegen hat und nicht weiß, wo es liegt und verzweifelt versucht über RCA Musik zu hören. Hier wäre ein kleiner “re-pair“- (nein ich meine nicht repair) oder Eingangswahlkopf hilfreich. Für die Monks unter uns eine nicht nachvollziehbare Problematik – ok, ich oute mich hier und jetzt –

#ichbinkeinmonk.

Eine kleine Freude kommt allerdings auf, wenn man hier mit seinem verbundenen Gerät im Aptx oder sogar im Aptx-HD oder LDAC Codec unterwegs ist. Ich persönlich finde das Ganze etwas überbewertet. Für mich gibt es nämlich keine Alternative zum Kabel, wenn es richtig gut sein soll. Aber ich weiß, dass es einigen von uns ein kleines Zucken im Mundwinkel herauskitzelt, wenn sie hier endlich mal ein anständiges “verlustarmesProtokoll haben. In jedem Fall setzt der Hersteller hier weit höhere Standards als vergleichbare Produkte mit AAC oder SBC.

Für diese schöne Verbindung sorgt der QCC5125 (Qualcomm) der zwar von AIYIMA mit Bluetooth 5.0 ausgeschrieben wird, aber laut technischen Datenblatt sogar 5.1 an Bord hat. Die unterstützten Protokolle sind: SBC\AAC\APTX\APTX-LL\APTX-HD\LDAC. Die Bluetooth Verbindung ist hier wirklich ordentlich und stabil und schafft locker die 10 Meter sogar durch Wände.

Ihr könnt an den AIYIMA A08 PRO 4-8 Ohm Lautsprecher verbinden, wobei die 300W Ausgang nur für die 4 Ohm zählen. Doch selbst 150W pro Ausgang bei 8 Ohm sollte genug sein, um kleinere bis mittelgroße Standlautsprecher mit ausreichend Elektronen zu versorgen. Das mitgelieferte 216W Netzteil gibt zwar nicht das volle Potenzial frei, reicht aber für genügend Spaß in den vier Wänden. Angemerkt sei auch hier wieder, dass es nicht ratsam ist, den Verstärker über 75% der maximalen Leistung zu betreiben. Warum, erkläre ich euch im nächsten Kapitel…

Klang

…und ab ins Eingemachte. Der Klang ist, kurz gesagt, super, wenn auch nicht überragend. Zieht aber bitte jetzt keine voreiligen Schlüsse. Ich bin generell kein Freund von Class D Verstärkern im Musikzimmer und auch hier wäre es für mich nicht ein Verstärker, der meinen SymAsym vom Lowboard vertreiben würde. Da das aber auch ein mehr als unfairer Vergleich ist, beschränke ich mich auf das Wesentliche.

Der Klang ist für mich sauber, allerdings würde ich ihn, wie eigentlich jeden meiner Class-D Verstärker, als kühl und ein wenig emotionslos bezeichnen. Der TPA3255 bildet das Herzstück des Verstärkers. Die Höhen sind ein wenig scharf gewürzt und die Mitten dagegen ein wenig verhalten. Die tiefen Frequenzen sind ausgewogen und haben einen ordentlichen Tiefgang. Das Musikhören macht wirklich Spaß, gerade was Elektro oder Pop angeht. Filmmusik und auch Jazz klingen ok, allerdings mit den oben erwähnten Schwächen. Emotionale Titel treffen einen nicht wie gewohnt und schaffen es erst bei höherer Lautstärke (~50%) auch die gewünschte Wirkung zu transportieren.

Klanglich könnte allerdings der passende AIYIMA T8 Preamp hier noch ein bisschen mehr rausholen, da das Prinzip Röhrenvorverstärkung + Class-D Verstärker bereits beim AIYIMA T9 hervorragend funktioniert hat. Neben den klanglichen Vorteilen hätte man hier dann auch die Möglichkeit von noch mehreren digitalen Eingangsmöglichkeiten und Fernbedienung.

Im Vergleich zu meinen anderen Digitalverstärkern ist mir hier allerdings der saubere Tiefgang aufgefallen. Meine anderen Class D Verstärker schaffen es nicht ganz so weit unten noch die Pegel oben zu halten. Die trockenen SPECs des TPA3255 sehen auch ordentlich aus mit den gewöhnlichen Schwächen der D-Klasse.

Total Output Power at 10%THD+N
315-W Stereo bei 4 Ω
– 185-W Stereo bei 8 Ω
– 600-W Mono bei 2 Ω

Total Output Power at 1%THD+N
260-W Stereo bei 4 Ω
– 150-W Stereo bei 8 Ω
– 480-W Mono bei 2 Ω

Signal Bandwidth up to 100 kHz for High Frequency Content from HD Sources

Ultra Low 0.006% THD+N at 1 W into 4 Ω

Achtung, es wird jetzt es ein wenig mathematisch. Wie man hier sehen kann, haben wir wieder eine ganz normale 10% THD bei maximaler Leistung und 1% bei ca. 80% Leistung. Da unser mitgeliefertes Netzteil nur maximal 216W gesamt liefert, kann man davon ausgehen, dass man sich selbst bei maximaler Lautstärkeregelung hier in einem noch wirklich gut hörbaren Bereich bewegt (~100W bei 4Ohm). Man muss also keine Angst haben hier irgendwas zu zerschießen, oder in einen verrauschten Bereich zu kommen, außer man hängt natürlich Lautsprecher dran, die weniger Leistung abkönnen.

AYIMA A08 PRO Test THD

Auch diese Grafik zeigt schön, wie ab 200W die THD (bei 4Ohm) exponentiell in die Höhe schießt. AIYIMA hat daher mit dem Netzteil alles richtiggemacht, auch wenn man noch ein bisschen Luft nach oben hätte, bevor man in den (be)rauschenden THD Himmel fliegt. Wer hier die Nahtoderfahrung machen möchte, kann sich auch ein stärkeres Netzteil dranhängen. Passende Netzteile findet ihr hier in der Tabelle:

Auf der Grafik kann man schön sehen, wie viel Leistung bei welchem Netzteil zur Verfügung steht

Leider muss man also feststellen, dass uns hier von den zwar potenziell möglichen 300W pro Ausgang, “nur“ 100W (4Ohm) zur Verfügung stehen. Das ist nichts Überraschendes bei Class-D Verstärkern und ist am Ende immer noch genug Leistung, die uns hier auch mit einem sauberen Signal übertragen wird, was ja auch das Wichtigste ist. Allerdings könnte diese Aussage ein wenig irreführend sein und deshalb mein Tipp, verlasst euch nie auf die ausgeschriebenen Werte. Diese können enorm abweichen von der Realität, wie wir hier auch gut sehen können.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass es klanglich ein wirklich guter Class-D Verstärker ist und durch keine ungewöhnlichen negativen Punkte im Klang hervorsticht. Das Auge hört ja gewissermaßen auch mit – war doch so der Spruch, oder? – und so gibt es durch das VU-Meter von mir noch mal einen dicken Bonuspunkt auf den Klang, der ohne VU-Meter um Kilometer schlechter wäre.

Ich bin zwar nicht so der Freund von EQ Nutzung, doch wir haben hier eine lineare und saubere Regelung, die noch den einen oder anderen ein wenig glücklicher machen kann. Mir persönlich würde, wenn überhaupt, ein EQ für die Mitten fehlen, da diese ein wenig zu kurz geraten sind. Alles andere spielt im neutralen EQ Bereich anstandslos und benötigt keine Regelung.

Testergebnis

Getestet von
ManU L

Der AIYIMA A08 PRO ist optisch und klanglich ein wirklich gelungenes Produkt. Class-D Verstärker generell verzaubern einen nicht durch ihren Klang, sondern durch Baugröße, Funktion und Preis. Hier bekommen wir einen wirklich gut klingenden Stereo Verstärker, mit Subwoofer/AUX Anschluss, der die meisten Musikhörer glücklich machen wird. Bei echten HIFI-Enthusiasten wird er solo allerdings nicht das Musikzimmer erobern. In Kombination allerdings mit dem passenden Röhrenpreamp AIYIMA T8 ist der Verstärker wieder im Rennen und findet bestimmt im Musikzimmer oder auch im Heimkino einen geeigneten Platz. Für jeden anderen Bereich (PC, Kinder- oder Schlafzimmer…) ist der Klang mehr als überdurchschnittlich. AIYIMA gibt uns zudem optisch durch das Retro VU-Meter und den beleuchteten Lautstärkeregler einen ästhetischen Eyecatcher in jedem Raum. Die Verarbeitungsqualität, aber auch die Verbindungsqualität sind dank hochauflösender und bester Codecs für die Bluetooth-Übertragung Spitzenklasse. Für die Verbindung an größeren Lautsprechern ist die Verwendung von Bananenbuchsen dringend erforderlich, da die Lautsprecherbuchsen allein hier nur Kabel bis max. 1,5mm² fressen. Von den angepriesenen 2x300W Leistung bleiben uns am Ende realistisch 2x~100W, was kein großes Problem darstellt und hier auch sinnvoll ist. Warum? Steht im Test. Wahrscheinlich wird die nächste Anschaffung bei mir der AIYIMA T8 sein, da ich mich einfach in den Röhrenklang des AIYIMA T9 verliebt habe und ich hier noch ein bisschen klangliches Potenzial im AIYIMA A08 PRO sehe. Für jeden, der einen nicht so high-endigen Betrieb damit planen will, bekommt hier einen overpowerten Verstärker mit viel Leistung für verhältnismäßig kleinem Budget. Mit einem schönen Sub angehängt, ein brachialer Kollege, der die Bude mit sauberen Klang ordentlich wackeln lässt.

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Gregor
Gast
Gregor (@guest_90851)
2 Monate her

Hi. Hätte da Mal eine (vielleicht blöde) Frage: hab seit ein paar Tagen den A8pro und möchte damit ein 2.1 system betreiben (2 passive Lautsprecher und 1 aktiver Subwoofer). Nun habe ich den Subwoofer über den AUX Out an den aiyima mittels Klinke auf chinch Kabel angeschlossen… Der Subwoofer macht jedoch keinen Mucks. Wenn ich jedoch normalen Stereo-Kopfhörer am AUX Out anschließe, (ohne angeschlossene Lautsprecher) höre ich darüber Musik… Diese jedoch nur relativ leise. Kann es sein, dass ich da ein spezielles Kabel brauche bzw. den Subwoofer irgendwie anders anschließen muss (Subwoofer ist vom AUX Out des aiyima am Line… Weiterlesen »

Gregor
Gast
Gregor (@guest_90876)
2 Monate her
Antwort an  ManU L

Hi Manu. Danke für die schnelle Antwort. Hab noch einen alten klipsch ksw-10 herum stehen. Den würde ich gerne verwenden. LG Gregor

Gregor
Gast
Gregor (@guest_90914)
2 Monate her
Antwort an  ManU L

Zu 1.: Sub war auf on (Auto on war deaktiviert). Hab sogar die beiden Lautsprecher angehängt und den Verstärker zu ca. Dreiviertel aufgedreht Zu 2 und 3.: Kabel ist ein 3.5 Klinke auf 2 RCA. Hab den sub auch kurz mit dem selben Kabel einfach am Handy angeschlossen und Spotify laufen lassen…Da lief er ohne Probleme Denke schon fast, dass der AUX Out Anschluss vom Verstärker defekt ist. Da ich den aiyima über Amazon gekauft habe, werde ich ihn Mal zurück senden. Hättest du bei deinem Testgerät Mal einen Subwoofer am AUX Out dran? Danke trotzdem für deine Bemühungen. LG… Weiterlesen »

Gregor
Gast
Gregor (@guest_90915)
2 Monate her
Antwort an  Gregor

Sollte abgehängt statt angehängt heißen, bei der Stelle mit den Lautsprechern 🙉

Mark_Langer
Gast
McBrain (@guest_90450)
2 Monate her

Hi Manu L,
endlich mal ein Test über den A08 Pro. Vielen Dank dafür. Ich hoffe, solltest Du Dir den T8 dazu holen, wir von Dir auch einen Test lesen werden. Auf diese Kombo bin ich echt gespannt.

Steffen Wunderlich
Gast
Steffen Wunderlich (@guest_90425)
2 Monate her

Was habt ihr denn gemessen? THD sieht nach anschreiben aus…

Manu
Gast
Manu L (@guest_90433)
2 Monate her

Hi Steffen,
Verstehe deine Frage nicht ganz.
Die Daten kommen aus dem Datenblatt von dem Chip. Steht doch auch im Test

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