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Anycubic 4Max Pro 2.0 im Test

Getestet von Lukas Winkel am
Vorteile
  • geschlossenes Gehäuse
  • Auto-Turn-Off
Nachteile
  • Druckqualität ungenügend
  • System ist verbuggt
  • schlechter Zugang für Reparaturen
  • extrem laut
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Während Anycubic aktuell einen erstklassigen DLP-3D-Drucker nach dem Anderen auf den Markt wirft, gab es schon lange keinen wirklich guten FDM-Drucker mehr von dem chinesischen Unternehmen. Mit dem Anycubic 4Max Pro 2.0 soll sich das nun ändern. Um eines vorweg zu nehmen: Zu 100 Prozent ist das leider nicht gelungen. Dennoch haben wir das Gerät für Euch einem ausführlichen Test unterzogen. Wo die Stärken des 3D-Druckers liegen und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt, erfahrt Ihr in diesem Bericht.

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Lieferumfang und Aufbau

Normalerweise kommen die 3D-Drucker, die wir testen, immer in sehr großen Paketen und wiegen meist über 10 Kilo. Der Anycubic 4Max Pro 2.0 legt hier noch einmal eine Schippe drauf. Ein wenig schlechtes Gewissen hatte ich schon, als mein Postbote das gut 20 Kilo schwere und 0,5 x 0,5 x 0,5 Meter große Paket zu mir in den ersten Stock tragen musste (zum Glück mit Aufzug). Die enorme Größe kommt daher, dass der 4Max Pro im Portal-Design (dazu später mehr) und beinahe fertig aufgebaut geliefert wird. Der Karton ist so stabil und robust, dass ich ihn selbst nach dem Auspacken noch problemlos als Tisch für meinen zweiten 3D-Drucker (der dem Anycubix 4Max Pro 2.0 vom Testtisch weichen musste) verwenden konnte. Rund herum ist der Karton mit Schaumstoff gepolstert und der Drucker selbst ist noch einmal seperat in Plastik verpackt.

Der Lieferumfang ist im Inneren des Druckers wiederum in Schaumstoff gepolstert. Hier ist beim Auspacken Vorsicht geboten, da der Schaumstoff wirklich fest im Drucker sitzt und einige Kabel recht locker im Gehäuse verlegt sind – man bleibt also leicht hängen. Ist diese Hürde aber gemeistert, wird man mit einem sehr umfangreichen Lieferumfang belohnt. Dazu gehören:

  • der Drucker selbst
  • 500g weißes Filament
  • Bedienungsanleitung und Aftersales-Karte
  • Micro-SD-Karte mit USB-Adapter und USB-Kabel zum direkten Anschluss an den PC
  • Werkzeugset mit verschiedenen Imbus, Maulschlüssel, Schraubenzieher, Kneifzange, Spachtel, Pinzette und Hotend-Nadel
  • Ersatzteile: 1x Hotend, 1x Anschlag-Sensor, 1 Tube Fett

Anycubic 4Max Pro 2 5

Die Fülle an Zubehör ist auf jeden Fall ein positiver Punkt des 4Max Pro, die Qualität lässt allerdings zu wünschen übrig. Das Filament ist wirklich minderwertig, die Spitzen der Pinzette biegen sich direkt durch und der Griff des Spachtels sitzt nicht plan. Der Rest geht in Ordnung, wobei ich auch schon besseres Zubehör gesehen habe. Ach ja – mit dabei waren auch noch drei lose Schrauben, die im Gehäuse herumlagen. Ich habe bisher nicht herausgefunden, wo die hingehören, bisher ist der Drucker aber auch noch nicht auseinander gefallen…

Anycubic 4Max Pro 2 10Im Gegensatz zum Auspacken, ist der Aufbau ein Kinderspiel. Die Führungsschienen sind für den Transport mit Kabelbindern fixiert. Diese muss man entfernen und anschließend noch den Filamentsensor auf der Rückseite montieren. Zuletzt wird noch die Halterung für das Filament eingehängt und das Stromkabel angeschlossen, dann kann es auch schon los gehen.

Hardware des Anycubic 4Max Pro 2.0

Wie weiter oben bereits erwähnt, handelt es sich beim Anycubic 4Max Pro 2.0 um einen Drucker im Portal-Design. Dieses Modell ist den Core-Druckern sehr ähnlich, hat aber weniger kompliziert verlegte Zahnriemen. Das bedeutet, das Druckbett fährt während dem Druck auf der Z-Achse nach unten, während sich das Hotend auf der X- und Y-Achse bewegt.

Anycubic 4Max Pro 2 11

Die größte Besonderheit bei dem Gerät von Anycubic ist das geschlossene Gehäuse. Es besteht aus dunkelblauem, matten Kunststoff und ist wohl hauptsächlich dafür da, eine konstante Temperatur im Inneren zu halten. Außerdem schirmt es natürlich das Druckobjekt vor äußeren Einflüssen ab. Durch getönte Scheiben auf der Vorderseite und oben hat man dennoch zu jeder Zeit im Blick, was im Inneren des Druckers passiert. Einen wirklichen Qualitätszuwachs im Vergleich zu anderen Druckern konnte ich dabei nicht feststellen, das hat aber andere Gründe, zu denen wir später kommen.

Natürlich besteht der Drucker nicht komplett aus Kunststoff. Im Inneren des Plastik-Gehäuses bildet ein Gerüst aus 2mm starkem Metallblech die Basis für den gesamten 3D-Drucker. Andere Modelle setzen hier auf deutlich stabilere Vierkant Alu-Profile, dennoch macht das Gerät einen soliden Eindruck. Das Druckbett ist einseitig an zwei runden Metallstangen geführt und wird durch eine Gewindestange bewegt. Bei vielen 3D-Druckern ist das ein Schwachpunkt, da sich das Druckbett so bei starker Belastung nach unten biegen könnte. Die Metall-/Graphitführung des Anycubic 4Max Pro 2.0 sitzt hier aber bombenfest und lässt nahezu kein Spiel zu. Anders ist das bei der X- und Y-Achse. Diese werden mit den gängigen Zahnriemen bewegt und laufen zwar ebenfalls auf je zwei (dünneren) Rundstangen, setzen aber auf Verbindungsstücke aus Plastik. Das wirkt nicht nur etwas billig, sondern sorgt auch für ein minimales Spiel, das sich schlussendlich auch im Ergebnis niederschlägt.

Der Druckraum ist mit 270 x 210 x 190 Millimeter in Relation zum Gehäuse mit 465 x 455 x 410 Millimeter (zzgl. Filament Halter auf der Rückseite) sehr klein. Das ist wohl dem Druckerdesign geschuldet. Normale kartesische 3D-Drucker erreichen mit kleineren Maßen einen größeren Druckraum. Das Druckbett besteht aus beschichtetem Glas und erreicht eine Temperatur von maximal 100°C. Für das Hotend kommt eine 0,4mm Düse zum Einsatz, die bis zu 260°C erreicht. Der Extruder ist anscheinend selbst entwickelt und es kommt sogar ein Aktivkohle-Filter zum Einsatz, der allerdings keine große Wirkung zeigt.

Anycubic 4Max Pro 2 17

Bedient wird der Anycubix 4Max Pro 2.0 über ein farbiges Touchscreen. Es misst immerhin 3,5 Zoll und ist schräg in die obere Kante eingelassen. Eine Auflösung hat Anycubic nicht angegeben, für eine klare Darstellung, eine übersichtliche Bedienung und sogar eine Animation zu Beginn reicht es aber allemal.

Anycubic 4Max Pro 2 19Auch die übrigen wichtigen Ports und Anschlüsse sind gut zugänglich montiert. Auf der rechten Seite befinden sich der Stromanschluss und der Netzschalter. Beide Bauteile haben zwar ziemlich weit hinten ihren Platz gefunden, das ist aber nicht weiter tragisch, weil man den Drucker sowieso nur einmal an den Strom anschließen muss und es zusätzlich zum Netzschalter noch einen Power-Knopf auf der Vorderseite gibt, der den Drucker ebenfalls komplett stromlos macht. Links findet man einen SD-Steckplatz und einen Port zum direkten Anschluss eines Computers. Etwas umständlich ist der Filamenthalter platziert, der sich auf der Hinterseite des Gerätes befindet. Selbst ich – mit 1,98m Körpergröße – habe Schwierigkeiten, von vorne dort heranzukommen, um das Filament zu wechseln. Im Idealfall steht der 3D-Drucker also auf einem Tisch, der auch von hinten zugänglich ist.

Die Technik des Anycubic 4Max Pro 2.0 ist gängiger Marktstandard. Zum Einsatz kommen TMC2208 Motortreiber, die besonders präzise und leise sein sollen (was sie aber nicht sind – dazu später mehr). Die Stepper erreichen laut Anycubic eine Geschwindigkeit zwischen 20 und 150mm/s, ein realistischer Wert für den Druck sind ca. 50mm/s. Für ausreichend Leistung sorgt ein 350 Watt Netzteil von Meanwell, dass den Drucker mit ordentlich Power versorgt, aber auch nicht merklich schneller aufheizt als beispielsweise das 270 Watt Netzteil des Creality Ender 5 Pro.

Software

Zur Vorbereitung der G-Code Dateien habe ich wie gewohnt Cura genutzt. Dieses Programm wurde in anderen Testberichten bereits zur Genüge behandelt und soll hier deshalb nur am Rande erwähnt bleiben. Viel spannender ist das System im Anycubic 4Max Pro 2.0. Hier handelt es sich um eine eigene Anpassung der Marlin Firmware.

Anycubic 4Max Pro 2 18

Die genauen Details zur Firmware weiß wohl nicht mal Anycubic so genau, auf der Website findet man zumindest keine verwertbaren Informationen. Laut einigen Internetforen ist die Basis der installierten Firmware V1.3.1 eine knapp zwei Jahre alte Marlin 1.1.0 Beta-Version. Diese wurde von Anycubic wohl um eine Touchscreen-Unterstützung ergänzt. Die Umsetzung ist zwar in Ordnung, oft werden aber Eingaben nicht erkannt oder zwar registriert (durch Piepen) aber erst beim zweiten Drücken umgesetzt. Dazu kommt, dass Druckdateien mit Sonderzeichen oder sämtliche Ordner auf der SD-Karte nicht gelesen werden. Außerdem scheinen in der Software einige Daten einfach von vorherigen Druckern übernommen worden zu sein. Das führt dazu, dass die Lüftersteuerung nicht korrekt funktioniert oder die Temperatur des Hotends sich um 10-20 °C von der tatsächlichen Temperatur unterscheidet (den letzten Punkt konnte ich mangels passendem Thermometer nicht selbst testen).

Abgesehen davon kann die Anycubic Firmware eigentlich mit vielen tollen Funktionen aufwarten. Am besten gefällt mir die Auto-Power-Off-Funktion. Diese nimmt den Drucker komplett vom Netz, sobald er fertig ist. Das spart nicht nur Energie, sondern ist auch sicherer und schützt die Lüfter vor Verschleiß.

Anycubic 4Max Pro 2 9Dazu kommt ein Filamentsensor, der den Druckvorgang unterbricht, sobald das Filament ausgeht. Prinzipiell ist das eine gute Funktion, allerdings bewegt sich das Hotend in diesem Fall nur wenige Millimeter nach oben, sodass weiteres geschmolzenes Filament auf das Objekt fließt. Wurde ein Filament-Abbruch erkannt, stoppt der Drucker zwar, die Funktion das Filament zu wechseln, bleibt aber blockiert. Es bleibt einem also nichts anderes übrig, als hinter dem Drucker stehenzubleiben und so lange händisch Filament nachzuschieben, bis der Extruder direkt am Hotend wieder greift. Das Problem mit dem blockierten Filament-Wechsel besteht übrigens auch, wenn man den Druck händisch pausiert.

Zuletzt sei hier noch die Memory-Funktion erwähnt, die sich bei einem Stromausfall die letzte Position merkt und von dort aus weiter druckt, wenn wieder Strom da ist. Allerdings ist dieses Feature aus zwei Gründen nutzlos: erstens kam bei meinem Test nach dem Stromausfall so viel Filament aus der Düse, dass der Druck komplett verloren war und zweitens verliert das speziell beschichtete Hotbed die Haftung, wenn es abkühlt. Normal ist das gut und lobenswert, weil sich das Druckobjekt so sehr leicht lösen lässt, wenn aber noch weiter gedruckt werden soll, ist das natürlich suboptimal.

Betrieb

Anycubic 4Max Pro 2 27Schon beim ersten Anschalten war ich begeistert von der Animation, die Anycubic auf dem 3,5 Zoll Farbdisplay vorbereitet hat. Nach wenigen Sekunden finden wir uns dann in einem Menü wieder, das weniger dem eines Druckers, sondern viel mehr dem eines Raumschiffes gleicht. Es ist geprägt von verschiedenen Blau-Tönen und verziert mit Linien, Wabenstruktur und Abschrägungen.

Über dieses Menü hat man Zugriff auf drei Haupt-Ordner: Print, Setup und Tools. Über “Print” lassen sich die verschiedenen Druckdateien auswählen, bei “Tools” lässt sich das Filament wechseln, man kann die Achsen bewegen, den Drucker vorheizen und das Licht steuern. Im Setup-Menü kann man die Sprache verstellen (Englisch/Chinesisch), verschiedene Parameter ändern (Temperatur, Ventilator, Motoren,…) und den Drucker leveln.

Anycubic 4Max Pro 2 21

Der Leveling-Vorgang klappt zwar nicht komplett automatisch, wird aber durch die Software unterstützt. Durch Drücken auf “Next”, fährt der Drucker nacheinander je eine der vier Ecken an und man kann mit den Stellschrauben die Höhe des Druckbetts einstellen. Das macht man so lange, bis alle Ecken passen. Die Mitte kann man zwar nicht anfahren, das sollte aber auch in den wenigsten Fällen nötig sein.

Überrascht war ich beim ersten Einschalten von der Lautstärke des Anycubic 4Max Pro 2.0 – trotz der TMC2208 Motortreiber ist der Drucker enorm laut. Besonders die Z-Achse vibriert beim Hoch- und runterfahren. Das geschlossene Kunststoff-Gehäuse wirkt dann wie ein Resonanzkörper und tut damit sein übriges. Wie eingangs bereits erwähnt, ist der gesamte Drucker recht stabil, die Lager der X- und Y-Achse sind allerdings aus Kunststoff und machen keinen sehr robusten Eindruck. Das könnte neben den Software-Problemen ein weiterer Grund für die zuvor angesprochene Ungenauigkeit sein.

Abgesehen von der Software ist der vielleicht größte Nachteil die Zugänglichkeit der innenliegenden Bauteile. Sowohl Achsen als auch Extruder sind durch das Gehäuse sehr schwer zu erreichen, was es recht kompliziert macht, etwas zu reparieren oder das Hotend zu wechseln. Irgendwie geht es dann doch, offene Drucker sind hier aber deutlich anfängerfreundlicher.

Schon bis hier hin ist es ein weiter Weg. Doch beim Hotend bin ich noch lange nicht angelangt.

Druckqualität

Anycubic verkauft den 4Max Pro 2.0 als semi-professionessen 3D-Drucker. Diesem Anspruch wird das Gerät leider absolut nicht gerecht. Klar, man kann mit den Ergebnissen durchaus etwas anfangen, doch im Vergleich zu anderen Modellen ist der neue Drucker von Anycubic einfach nicht konkurrenzfähig.

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Nach einem Heattower, zwei Eulen, zwei Vasen, einem Fucktopus, einer alternativen Lüfter-Düse von Drucktipps3D und 10 (!) Benchys, habe ich den Versuch aufgegeben, ein gutes Ergebnis aus dem 4Max Pro 2.0 zu holen. Egal was ich tue, jeder Druck hat Nasen, zieht Fäden und/oder sitzt im schlimmsten Fall nicht zu 100% aufeinander. Dabei ist es egal, ob ich Filament von Anycubic verwende, von JG Aurora oder von Alfawise. Auch durch die Temperatur lässt sich keine Besserung erzielen. Mal hat der Drucker gute Tage, mal nicht, egal ob bei 190°C oder bei 220°C.

Testergebnis

Getestet von
Lukas Winkel

Alles in allen ist der Anycubic 4Max Pro 2.0 ein Drucker mit gutem Konzept, das aber schwach umgesetzt ist. Gut gefällt mir das Design, die Auto-Turn-Off-Funktion und der großzügige Lieferumfang. All das nützt aber leider nichts, wenn die Ergebnisse nicht mit der Konkurrenz mithalten können und das System voller Bugs ist. Versteht mich nicht falsch – der 4Max Pro druckt und man kann die Ergebnisse auch gebrauchen. Allerdings bekommt man bei anderen Marken zum gleichen Preis eine deutlich bessere Qualität.

Ich will nicht ausschließen, dass der Anycubic 4Max Pro 2.0 mit viel Mühe und Zeit sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Wenn man etwas Arbeit investiert, Lager tauscht, vielleicht einen besseren Extruder verbaut und viel experimentiert, kann man mit diesem Gerät sicher hervorragend drucken. Wer im Netz ein wenig sucht, findet auch alternative Firmware, die man installieren könnte. Out of the Box – wie von Anycubic beworben – funktioniert das Gerät aber nicht einwandfrei.

Aus diesen Gründen würde ich andere Drucker, wie zum Beispiel den Creality Ender 5 Pro auf jeden Fall vorziehen. Das Gerät hat zwar kein geschlossenes Gehäuse, macht aber sonst beinahe alles besser. Auch der Artillery Sidewinder X1 soll in einem ähnlichen Preisbereich erstklassige Ergebnisse bieten. Diesen Drucker hatten wir noch nicht im Review, ein Testgerät ist aber schon auf dem Weg zu uns.

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Dan
Gast
Dan (@guest_71281)
1 Jahr her

Hi, sehr guter Test von dir danke dafür. Das Problem mit Nasen und fäden haben ich schon öfter gelesen und habe in einem Video gesehen das es auch an Cura liegen kann.
-> https://www.youtube.com/watch?v=d-XyWc8ZBYM

Falls es wie im Video an Cura liegt und das Druckergebnis bei dir ebenfalls besser sein sollte wie würdest du den 4Max einschätzen?

Lukas_Winkel
Gast
Lukas Winkel (@guest_71312)
1 Jahr her
Antwort an  Dan

Moin Dan,
vielen Dank für das Lob!

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das nur an Cura liegt – dafür hat er einfach zu viele Probleme und ich hatte auch den Greality-Slicer getestet (der zugegebenermaßen auf Cura basiert). Auch die Ergebnisse in dem Video nach den angesprochenen Verbesserungen können einfach nicht mithalten mit einem Creality Ender 5 Pro, der das Gleiche kostet.

Ich werde den Prusa-Slicer mal downloaden und testen und mich dann in ein bis zwei Tagen nochmal dazu äußern 🙂

LG Lukas

Lukas_Winkel
Gast
Lukas Winkel (@guest_71344)
1 Jahr her
Antwort an  Lukas Winkel

Moin Dan,

ich kann bestätigen, dass der Prusa-Slicer eine komplett andere Druckqualität liefert. In meinem Fall ist sie aber keinesfalls besser, eher schlechter (Siehe Foto).

Ich will nicht ausschließen, dass man hier mit viel Feintuning und Geduld bessere Ergebnisse erzielen kann, anfängerfreundlich ist das aber keinesfalls.

Daher bleibe ich bei meinem Fazit und würde den 4 Max Pro wenn überhaupt nur sehr eingeschränkt empfehlen.

Schönen Sonntag!
Lukas

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