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Aukey 12-in-1 USB-C Hub CB-C78 im Test

Getestet von Joscha am
Vorteile
  • sehr hochwertige Verarbeitung
  • kompaktes Design
  • viele Anschlüsse
  • Power-Delivery bis 100W mit Passthrough
Nachteile
  • keine 4K Monitore mit 60Hz
  • langsamer SD- und MicroSD Leser
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Aukey hat mit dem 12-in-1 USB-C Hub ein kompaktes Gerät auf den Markt gebracht, das unterwegs eine Vielzahl verschiedener Anschlüssen zur Verfügung stellt. Für einen Preis von Rund 50€ verspricht das Gerät jedenfalls eine Menge: Eine sehr hochwertige Verarbeitung mit Aluminium-Gehäuse, ein kompaktes Design, ganze 12 Anschlüsse und Display-Output mit bis zu 4K-Auflösung. Im folgenden Test findet Ihr heraus, was der 12 in 1 USB-C Hub von Aukey wirklich liefert.

Design & Verarbeitung

Aukey 12 in 1 usb c hub test 1

Was die Verarbeitungsqualität angeht, so kann man Aukey tatsächlich nur Lob aussprechen. Der USB-C Hub fühlt sich sehr robust an. Das komplette Gehäuse besteht aus Metall mit einer matten Oberfläche. Kratzer oder Fingerabdrücke setzen sich darauf nicht ab, sodass das Gerät auch sorglos in der Tasche verstaut werden kann, ohne sich Beschädigungen einzufangen. Die Maße liegen bei 126 x 60 x 16,8 Millimeter und das Gewicht bei 138 Gramm. Damit passt der Hub zur Not unterwegs auch in die Jackentasche.

Aukey 12 in 1 usb c hub test 2

Das USB-C Kabel ist fest in das Gehäuse eingearbeitet. Dies hat den Vorteil, dass man unterwegs kein weiteres Kabel mitnehmen muss. Wer den Laptop stationär mit einem externen Monitor verwenden möchte, muss den Hub allerdings immer in der Nähe des Laptops belassen, da kein anderes Kabel zur Verbindung verwendet werden kann. Ansonsten ist die Verarbeitung des Kabels ebenfalls sehr hochwertig. Es misst ganze 4,5mm im Durchmesser und hat am Ende eine Metallummantelung. Damit der Hub während der Nutzung nicht verrutscht, gibt es auf der Unterseite zwei Gummileisten. Die Anschlüsse sind alle an den Seiten angebracht. Auf der Oberseite befindet sich nur das Aukey-Logo.

Anschlüsse des Aukey USB-C 12-in-1 Hub

Der USB-C Hub bietet folgende Anschlüsse:

  • Gigabit LAN
  • VGA
  • 2 x USB-A 3.0
  • 2 x USB-A 2.0
  • 1 x USB-C 3.0 Datenport
  • 1 x USB-C Ladeport mit 100W Pass-Through Powerdelivery
  • Micro-SD
  • SD
  • 2 x HDMI 1.4

Die Auswahl an Anschlüssen ist also recht vielseitig. Kabelgebundenes Internet kann man in hoher Geschwindigkeit über den Gigabit LAN-Anschluss verwenden, SDs und MicroSDs lassen sich einstecken und zur Verbindung via USA stehen zwei schnelle USB-A 3 Ports und zwei langsamere USB-A 2 Ports zur Verfügung. Zudem hat man einen USB-C Anschluss mit 3.0 Standard zum Übertragen von Daten zur Verfügung.

Bildschirme können via HDMI und das veraltete VGA verwendet werden. Da es sich um HDMI 1.4 Anschlüsse handelt, können externe Monitore nur mit 4K und 30Hz versorgt werden. Dies genügt zum Anschauen von Filmen, für eine Nutzung als Office-Rechner braucht man aber 4K 60Hz, was man nur mit HDMI 2.0 bekommt. Der alte VGA-Port kann sich als praktisch erweisen, wenn man bei einer Präsentation nur einen alten Beamer oder Projektor zur Verfügung hat, der noch nicht über HDMI verfügt.

Praxistest

Aukey 12 in 1 USB C Hub TestberichtDas Aufladen von Laptops wird mit einer Weiterleitung (Pass-Through) von einem Power Delivery Netzstecker ermöglicht. Die maximale Leistung liegt bei 100 Watt, was selbst für aktuelle MacBook Pro Modelle noch schnell genug ist. Da wir kein Notebook mit einer so starken Eingangsleistung zur Verfügung hatten, haben wir die Ladefunktion mit einem Honor MagicBook Pro getestet. Der Adapter versorgte das Notebook problemlos mit der Maximalleistung von 65W, ohne dabei auffällig warmzuwerden.

Beim Anschluss von Endgeräten gab es keine Probleme. Der Anschluss von Monitoren funktionierte zuverlässig über HDMI, wobei man für Office wie erwähnt auf Full-HD Auflösung beschränkt ist. Beim Übertragen von Daten konnte über die USB 3 Ports bis zu 450MB/s übertragen werden. Bei den zwei USB 2 Ports liegt die maximale Geschwindigkeit erwartungsgemäß bei nur 50MB/s. Diese Ports sind also eher zum Anschluss von Maus, Tastatur, Druck u.Ä. gedacht. Für Fotografen oder sonstige Nutzer, die häufig SDs oder Micro-SDs verwenden, gibt es leider noch eine schlechte Nachricht. Die SD-Reader im 12-in-1 Hub sind nur über USB 2 angebunden. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt in unserem Test bei mageren 23MB/s im Schreiben und 32 MB/s im Lesen. Wer gelegentlich mal Fotos von der Kamera überträgt, wird damit kein Problem haben. Für Hobby-Fotografen ist die niedrigere Geschwindigkeit aber etwas nervig.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Der USB-C Hub von Aukey kann in unserem Test größtenteils überzeugen. Der kleine Hub hat ein sehr widerstandfähiges Gehäuse und ein kompaktes Design, das ihn zum optimalen Begleiter unterwegs macht. Die Auswahl an Anschlüssen ist ebenfalls gut und alle Anschlüsse funktionierten in unserem Test auch wie erwartet. Lediglich Profi-Fotografen könnten mit dem langsamen SD- und MicroSD Reader ihre Probleme haben. Zudem können Monitore nicht mit 4K und 60Hz versorgt werden. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, bekommt hier durchaus empfehlenswertes Gerät für unterwegs. Auf einen reduzierten Preis von 50€ sollte man jedoch immer warten.

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