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Aukey SoundBar SK-M52

Getestet von Max Drechsel am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • optisch zurückhaltend aber ansprechend
  • Modulars Design (Lautsprecher trennbar)
  • Anschlüsse & Bluetooth 4.2
  • Fernbedienung
  • gute Tiefen, brauchbare Mitten
Nachteile
  • etwas schwache Höhen
  • kein neutraler Equalizer
  • im Dunkeln stört eventuell die LED
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Die Aukey SoundBar gesellt sich zu der Konkurrenz von Anker, Taotronics und Xiaomi. Die Aukey SK-M52 nimmt für 100€ ihren Platz in der Nähe des Fernsehers ein und beschallt den Anwender dann mit den passenden Tönen. Doch halt, Aukey präsentiert hier keine gewöhnliche Soundbar, denn man spendiert Ihr auch noch einige nützliche Allrounder Fähigkeiten. Welche das sind und ob die “SoundBar” von Aukey einen Kauf wert ist, erfahrt ihr im Test!

Design / Verarbeitung / Lieferumfang

Aukey Soundbar Wand 1

Als erste Soundbar im Portfolio von Aukey bekommt diese im angepeilten Preisbereich von 150 € auch starke Konkurrenz. Xiaomi, Soundcore und TaoTronics tummeln sich in ganz ähnlichen Gefilden. Zurzeit gibt es deshalb einen großzügigen Rabattgutschein auf Amazon, der den Preis der SoundBar auf 60€ senkt. Einfach den Hacken bei “Rabattgutschein einlösen” unterhalb des Preises anklicken -fertig. 

In Sachen Design tritt die SoundBar definitiv schick auf. Schwarz und Silber sind zwar keine Neuerfindung des 21. Jahrhunderts, dennoch braucht sich die Soundbar optisch nicht zu verstecken.

Aukey Soundbar Aufstellmöglichkeit 1

Außerdem hat Aukey bei der SoundBar auch dafür gesorgt, dass man nicht auf eine Möglichkeit für das Aufstellen beschränkt ist. Eigentlich wird nahezu jeder Fall abgedeckt. Denn die Soundbar besteht, anders als bei der Konkurrenz, aus zwei Einzelteilen, statt einem großen, was die Modularität stark erhöht. Bei Maßen von 97 x 7,5 x 6,6 cm, ist die Soundbar noch recht “handlich”, zumindest im Vergleich zu anderen Soundbars, belegt aber trotzdem einen beachtlichen Bereich. Einfacher wird`s beim Gewicht. Gerade mal 1,8 kg ist die Bar schwer, mit Standfüßen liegt man bei knapp über 2 kg. Ein einzelner Standfuß hebt die jeweilige Seite um 15,5 cm an. Der eigentliche Fuß ist quadratisch und misst 16,5 x 16,5 cm, also alles noch im Rahmen.

Die Anschlüsse sind ausreichend vorhanden, ebenso die Aufstellungsmöglichkeiten, doch wie sieht es mit der Verarbeitung aus? Soweit ich sagen kann, sehr gut. Die Hauptverkleidung besteht aus einem schwarzen Metallgitter. Am abschließenden Ende gibt es ein silbernes Metallelement. Der rechte Lautsprecher hat außerdem noch ein kleines Bedienfeld. Steckt man beide Teile zusammen, schließt das Bedienfeld sauber mit dem zweiten Lautsprecher ab.

Lieferumfang der Aukey Soundbar SK-M52

Aukey Soundbar Lieferumfang

Die Verpackung mag nicht viel hergeben, aber der Inhalt kann überzeugen. Fast alles, was man sich wünschen kann, legt Aukey der SoundBar bei. Bei diesem Preis gehört das auch zum guten Ton.

– Kaltgeräte Stecker (125 cm)
– Sockel für Lautsprecher (Kabel 230 cm)
– 2 Gummifuß-Pads
– 3,5 mm Klinke auf 3,5 mm Klinke Kabel (60 cm)
– optisches TOSLINK Kabel (100 cm)
– RCA auf 3,5 mm Klinke Kabel (115 cm)
– Fernbedienung (keine Batterien)
– Garantiekarte
– Wandhalterungs-Set (2 Schrauben, 2 Dübel)
– mehrsprachige Bedienungsanleitung

Funktion

Aukey bedient sich bei der hauseigenen Soundbar eines Kniffs und lässt diese aus zwei Elementen zusammensetzen. Dies führt zu überraschend vielen Möglichkeiten die Lautsprecher einzusetzen. Umgesetzt wird dies durch einen Gewindemechanismus an der Unterseite der beiden Einzelstücke. Diese lassen sich ineinander verdrehen und somit zur eigentlichen Soundbar zusammenfügen.

Aukey Soundbar Unterseite Aukey Soundbar Füße 2 Aukey Soundbar Füße 1

Aber was, wenn vor dem Fernseher kein Platz ist? Kein Problem. Die Soundbar hat ein rudimentäres, kleines Set beiliegen, mit dem diese sich auch aufhängen lässt. An der Rückseite sind die entsprechenden Schrauben Einlässe angebracht. Sehr umfangreich fällt das Set nicht aus – aber immerhin.

Über dem Fernseher auch keinen Platz, aber daneben? Auch für diesen Fall hat Aukey mit der SoundBar an eine Lösung gedacht. Einfach die zwei Lautsprecher wieder Trennen und auf die mitgelieferten Standbeine Stellen. Die Standbeine aus Metall, sind via Kabel miteinander verbunden (230 cm), links und rechts vom Fernseher aufstellen und anschließen – Fertig.

Aukey Soundbar getrennt

Der Fernseher ist natürlich das Haupteinsatzgebiet, aber auch wenn man ein anderes Gerät mit der Soundbar ausstatten möchte, ist dies in der Regel kein Problem. Aukey bietet mit ihrer SoundBar eine Palette an Basisanschlüssen, dazu gehören die 3,5 mm Klinke, ein optischer Audioeingang oder eine USB-A (2.0) Buchse. Doch auch für die immer stärker werdende “drahtlos-Fraktion” hat Aukey etwas im Petto, nämlich Bluetooth 4.2.

Aukey Soundbar Anschlüsse 1

Man könnte also sagen, es wurde an so ziemlich jede Eventualität gedacht. Die Soundbar ist somit nicht nur am Fernseher, sondern kinderleicht auch am Laptop oder sogar mit dem Handy steuerbar.

  • AUX In: Der 3,5 mm Klinkeneingang liefert nur ein analoges Signal und empfiehlt sich nur, wenn es mit der Bedienung nicht anders klappt.
  • Toslink: Der optische Anschluss liefert digitale Übertragung und auch den besten Sound in der Theorie.
  • USB-Anschluss: Möglicherweise für Firmware Updates geeignet. Haupteinsatzzweck ist aber das Abspielen von Audiodateien, die auf dem USB-Stick liegen.
  • Strom: Ein ganz normaler 2-poliger Kleingerätestecker und das Netzteil ist bereits in der Soundbar integriert.
  • Bluetooth 4.2: Quasi selbsterklärend. Via Host Gerät, zum Beispiel ein Handy, lässt sich Musik auch direkt auf der Soundbar abspielen.

Bedienung

Fernbedienung

Aukey Soundbar Fernbedienung 1

Zusammen mit der Soundbar wird auch eine Fernbedienung geliefert. Diese ist klein, handlich und verhältnismäßig hässlich. Auf der Fernbedienung gibt es allerlei Möglichkeiten, die Soundbar zu steuern. Neben der Gesamtlautstärke lässt sich auch der Bass oder der Treblebereich verstärken beziehungsweise abmindern.

Aukey Soundbar Fernbedienung 2Es ist außerdem möglich, direkte Equalizer Voreinstellungen zu wählen. Zur Auswahl stehen Musik, Film, Sprache und 3D. Der 3D Effekt ist leider nicht besonders hoch, allgemein empfand ich Film als beste Einstellung, gegebenenfalls war Sprache noch angenehm bei Dokumentationen.

Für die Bluetooth und USB Steuerung steht das übliche Mediaplayer Bedienfeld zur Verfügung. Natürlich lässt sich die Soundbar auch ferngesteuert aus und anschalten, außerdem kann der Input Kanal bei mehreren angeschlossenen Geräten gewählt oder die Bluetooth-Verbindung komplett gekappt werden.

Hauptmanko ist eigentlich nur, dass die Fernbedienung des Fernsehers in Audiofragen obsolet wird. Denn die Lautstärke lässt sich z.B. nur noch über die Fernbedienung der Audiobar steuern. Eine Universalfernbedienung kann hier Abhilfe schaffen.

Soundbar

Aukey Soundbar Bedienung

An der Soundbar befinden sich drei Knöpfe, angebracht an der Unterseite des rechten Lautsprechers. Zwei von diesen sind nur für die Lautstärke verantwortlich. Der Mittlere hingegen steuert den ganzen Rest. Als Unterstützung ist um diesen herum ein LED Ring angebracht, der in verschiedenen Farben leuchtet. Als Beispiel: Weiß blinkend bedeutet: Es wird nach einem Bluetooth Host Gerät gesucht. Im Dunkeln kann das schon mal negativ auffallen, denn der LED Ring bleibt dauerhaft aktiv. Abkleben ist schwer. Mich persönlich hat die LED nicht gestört, da man sie aus dem Blickwinkel vom Sofa aus nicht sieht.

Dass gerade der mittlere Knopf nicht nur eine Funktion hat, sollte klar sein. Je nach Druckdauer und Häufigkeit kann zwischen den verschiedenen Inputschnittstellen umgeschaltet werden. Im Prinzip erweitert die Fernbedienung die Knöpfe der SoundBar um eine Musiksteuerung und die Equalizer Einstellungen.

Soundqualität

Aukey wirbt mit super Klang, dank zweier 75 mm Lautsprecher und einem tollen 2.0 Erlebnis. Im ersten Test war die Soundbar vor allem sehr viel lauter als der Fernseher. Da die meisten Fernseher die Lautsprecher nach hinten gerichtet haben und der Schall von der Wand erst abprallen muss, wirkt alles, was aus den Fernseher Lautsprechern abgegeben wird, im direkten Vergleich, sehr hallend. Die Soundbar bietet hier schonmal das sauberere Klangbild.

Rohdaten:

Frequenz: 80–20000 Hz
Bluetooth: 4,2
Reichweite: 10 Meter
Widerstand: 8 Ohm
Einzelnutzung: Ja
Treiber: 2 x 75 mm
Leistung: 2 x 30 W RMS
Lautstärke: 80 dB
Apt-X: Nein
Codecs: SBC, A2DP, AVRCP, DSP
Akkukapazität: Netzeingang
Wasserresistenz: –

Sound

Aukey Soundbar Sound 1

Klanglich bietet die SoundBar von Aukey definitiv einen Mehrwert. Das Gehörte wirkt direkter und klarer. Trotz fehlendem Subwoofer geben die Bässe schon einiges her, können aber natürlich nicht die Fülle und Tiefe erreichen die man bei einem separaten Woofer vorfindet.

Höhen technisch könnte das Klangbild etwas feiner sein. Oft werden Details überlagert. Besonders schrille Töne leiden außerdem an Ungenauigkeit und beginnen leicht auch mal zu kratzen. Die Mitten sind gelungen, besonders Dialoge lassen sich sehr gut auch aus einer Actionszene heraushören.

Die separate Ansteuerung des Treble Bereichs, über die Fernbedienung, brachte in den seltensten Fällen einen Unterschied. Der Bass hingegen ließ sich durchaus steuern. So kann man den Tieftonbereich bei zu starkem Auftreten etwas die Puste nehmen.

Die Equalizer Voreinstellungen sind fast alle unbrauchbar. Musik macht alles nur leiser, ohne einen bestimmten Bereich wirklich hervorzuheben. Film ist für mich der beste Allrounder. Die Lautstärke hält sich Aukey Soundbar Logoauf einem guten Niveau, kein Tonbereich überlagert die anderen völlig. Sprache funktioniert als Alternative gut im Zusammenspiel mit Dokumentationen. Gerade wenn keine weitere Musik zu hören ist, können so ein paar Details besser herausgestellt werden. Bei anderen Filmen wird das Momentum einer Szene aber oft zu sehr zurückgehalten. 3D versucht einen Raum zu simulieren, verstärkt aber irgendwie den ohnehin schon betonten Tieftonbereich und hat in Sachen Räumlichkeit kaum einen Mehrwert.

Die Lautstärke ist, wie schon angeschnitten, ein gigantischer Sprung zum Fernseher. Leider ist die Abstufung nicht besonders fein. Besonders eine Stelle irgendwo im Mittelfeld springt von “manchmal zu leise” auf “auf Dauer irgendwie zu Laut”. Hier fehlt definitiv eine Zwischenstufe.

Insgesamt ist  die SoundBar eine starke Aufwertung zu meinen Samsung Fernseher Lautsprechern. Auch bei Spielen klang alles etwas genauer, direkter, knackiger, wobei ich der Aukey SoundBar durchaus vorwerfe, nicht gerade das umfangreichste Sounderlebnis zu bieten.

Zwar nicht getestet, aber durchaus vorstellbar, ist auch der Einsatz auf einer Party als Soundanlage. Laut genug um einen größeren Raum zu füllen ist die Soundbar allemal. Ab und Aufbau sind Kinderleicht, selbst bei Wandmontage und durch das Trennen der beiden Lautsprecher ist die SoundBar wiederum vielseitig aufstellbar.

 

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Die Aukey SoundBar ist definitv eine Steigerung zum Fernseher. Sicher kann diese nicht mit deutlich teureren SoundBars mithalten. Trotzdem war auch die Aukey Soundbar in nahezu allen Audiobelangen eine echte Bereicherung.

Am besten gefallen hat mir die Modularität des Aufbaus, bei dem einfach für jeden etwas dabei sein sollte. Schade ist, dass man entweder eine Universalfernbedienung braucht oder mit zwei Fernbedienungen leben muss. Fragwürdig fand ich nur die Wahl der verbauten Lautsprecher. Zwei Lautsprecher müssen nicht schlechter sein als vier, aber meist bieten spezielle Treiber für bestimmte Tonlagen doch das ausgewogenere Klangbild.

Von diesen Kleinigkeiten abgesehen, kann die Soundbar aber mit einer guten Gesamtleistung überzeugen und erhält von uns eine Kaufempfehlung.


Gesamtwertung
87%
Design / Verarbeitung
90 %
Funktionsumfang
95 %
Soundqualität
75 %

Preisvergleich

Unsere Empfehlung
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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 13.08.2019

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Uwe
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Uwe

Und schon wieder kein HDMI-Anschluß. Ich verstehe die Chinesen nicht, daß sie auf diese Schnittstelle bei ihren Soundbars verzichten. Das würde die Inbetriebnahme und die Bedienung wesentlich vereinfachen, wenn der Rückkanal genutzt werden würde. Aber die anderen Hersteller (siehe vorherige Tests) machen es ja auch nicht besser – selbst Xiaomi…

Ist den die Lizenzierungsgebühr so hoch ? Bei der Xiaomi Mi Box 3s wird HDMI doch auch ganz selbstverständlich genutzt ?!?