Chuwi AeroBook

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Chuwi Aerobook Ultrabook Ankündigung 1Das nächste Modell von Chuwi für das Jahr 2019 wurde angekündigt: das Chuwi Aerobook – „the most affordable bezel-less laptop“ (zur Chuwi Produktseite). So findet sich das AeroBook am oberen Ende der Preisskala bei Chuwi wieder, ist aber auch recht gut ausgestattet. Das IPS Display misst 13,3 Zoll und soll eine Screen-to-Body Ratio von 80% erreichen. Angetrieben wird das Ultrabook vom bewährten Intel Core m3, der sich auch im Xiaomi Air 12 Zoll Notebook findet. Dazu kommen 8GB Arbeitsspeicher, 128GB Speicherplatz, ein 38Wh Akku sowie eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung.

Chuwi Aerobook Ultrabook Ankündigung 2Die Kampagne zur Finanzierung startet bei Indiegogo am 27. Februar. Auch hier können die Interessenten wieder Rabatte aktivieren: 10% Super Early Bird discount, 25% Early Bird discount und Gift package worth $80 je nachdem wie viele auf Like drücken. Danach soll das Chuwi AeroBook für 499$, ca. 440€, in den Verkauf gehen.

Damit man den Überblick über die kommenden Chuwi Notebook nicht verliert, eine kurze Auflistung:

  • Chuwi Lapbook Pro: randloses 14,1 Zoll Display, Intel N4100 CPU, 4GB RAM + 64GB ROM – ca. 300$
  • Chuwi HeroBook: 14,1 Zoll Display, Intel E8000 CPU, 4GB RAM + 64GB ROM – 180€
  • Chuwi ProBook: 13,3 Zoll Display, Intel Core m3, 8GB RAM + 128GB ROM – 350€
  • Chuwi Ubook: 11,6 Zoll Touchdisplay, Convertible mit U-Ständer, Intel Core m3, 8GB RAM + 128GB ROM – unter 400$

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Gehäuse und Display

Gefertigt ist das Chuwi AeroBook aus Aluminium und bringt 1,25kg auf die Waage – für einen Laptop mit 13,3 Zoll ist das ein ziemlich angenehmes Gewicht. An der dünnsten Stelle misst es 15mm. Auf den Promofotos sieht man schon, dass die Ränder vom Display auf 5mm reduziert wurden und auch die Tastatur fast die komplette untere Fläche einnimmt. Demnach werden die Ausmaße ebenso gering ausfallen. Bei der Farbe setzt man auf einen Mix aus „Gunmetal“ / dunkelgrau und schwarz. Die Optik ist, wie auch beim Chuwi LapBook Pro, an das wesentlich teurere Matebook X angelehnt.

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Die Tastatur ist zwar im US-Layout – hier kann man sich mit kleinen Tastaturaufklebern behelfen –, kommt aber mit einer Hintergrundbeleuchtung, die wir bei Notebooks sehr zu schätzen gelernt haben. Das „Full-sized Backlit Keyboard“ kommt, für die Größe des Ultrabooks, mit recht großen Tasten: 16mm x 16mm sollen sie groß sein und der Abstand zwischen den Tasten misst 3mm. Zum Vergleich: meine Logitech K800 hat 17,5mm große Tasten und ebenfalls 3mm Abstand. Darunter nimmt das Touchpad den restlichen Platz ein.Chuwi Aerobook Ultrabook Ankündigung 4

Das Display misst in der Bildschirmdiagonale 13,3 Zoll und löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf. Beim Panel setzt man auf IPS. Mit der Displaygröße kommt man unterwegs super zurecht: es ist nicht zu groß, um es auf dem Schoß zu haben, und auch nicht zu klein als, dass man bei Websites irgendwelche Probleme hätte genügend Inhalt darzustellen.

Hardware

Recht interessant wird es bei der Hardware, da man hier mehr geboten bekommt, als bei den günstigen Ultrabooks aus China. Angetrieben wird das Chuwi AeroBook vom Intel Core m3, der sich auch im Xiaomi Mi Air mit 12 Zoll wiederfindet sowie im günstigsten Microsoft Surface Gerät. Der Prozessor wird im 14nm Verfahren gefertigt und setzt sich aus zwei Kernen zusammen, die mit bis zu 2,2 GHz takten. Über Hyperthreading können vier Kerne simuliert werden. Bei der Grafikkarte setzt man auf die integrierte Intel HD Graphics 515, die mit bis zu 850 MHz taktet und auch die 4K Ausgabe an einem externen Display unterstützt.

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An Arbeitsspeicher gibt es von Haus aus 8GB, was auch für ausgiebiges Multitasking reicht. Der Speicherplatz misst 128GB, wobei es sich hier nur um eMMC Speicher handelt. Der Speicherplatz lässt sich auch noch auf bis zu 1TB upgraden. Vorinstalliert ist bereits eine aktivierte Version von Windows 10, sodass man direkt starten kann.

Für unterwegs ist der Intel Core m3 ein ziemlich guter Prozessor und in Kombination mit dem Full HD Display sowie den 8GB Arbeitsspeicher kann man produktiv am AeroBook arbeiten. Einzig für Spiele wird die Leistung nicht ausreichen.

Ausstattung des Chuwi AeroBook

Das Chuwi AeroBook kommt neben der guten Hardware auch mit einer umfangreichen Ausstattung, wobei wir hier einen wichtigen Anschluss vermissen. Zum einen sieht man schon direkt die Webcam und Mikrofone am Rahmen, unterhalb sind drei Status-LEDs für die Tastatur. Ein bisschen fremd wirkt der Powerbutton auf dem Chuwi AeroBook, denn dieser ist auf der schwarzen Tastatur rot umrandet.

An Anschlüssen findet sich am Ultrabook – an der linken Seite :Chuwi Aerobook Ultrabook Ankündigung 2

  • USB 3.0
  • DC-In zum Aufladen
  • Mini-HDMI

auf der rechten Seite liegen:

  • USB 3.0
  • 3,5mm Klinkenanschluss
  • TF Card Slot für MicroSD-Karten

Gerade ein USB-C Anschluss gibt den Ultrabooks heutzutage die Variabilität: für USB-Hubs, um ein Videosignal auszugeben oder zum Laden unterwegs mithilfe einer Powerbank. Schade, dass er im AeroBook fehlt, vor allem weil das Chuwi Ubook ihn hat.

Aber vielleicht braucht es ihn auch nicht, da das Aerobook unterwegs über einen 38Wh Akku mit Strom versorgt wird, der eine Akkulaufzeit von 8 Stunden verspricht. Beim Teclast F7 konnten wir bei derselben Akkukapazität eine Laufzeit von 7 Stunden im Office und Web Betrieb vermerken.

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Unsere Einschätzung

Ein bisschen zwiegespalten schauen wir dem Chuwi Aerobook entgegen. Mit den kompakten Ausmaßen, der guten Hardware und Ausstattung hat man einen sinnvollen Kompromiss gefunden. Nur ist der Preis noch etwas zu hoch angesetzt mit 499$. Aber gerade der USB-C Anschluss würde mir sehr fehlen in der Preisklasse.

Betitelt wird das Chuwi Aerobook mit „the most affordable bezel-less laptop“, wobei sich hier ja selbst widerspricht, da schon das Chuwi LapBook Pro günstiger sein wird. Bis das AeroBook im Laden steht bzw. sich online bestellen lässt, wird es noch bis ca. Mai 2019 dauern, da die Kickstarter Kampagne ja erst Ende Februar anläuft.

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Jonas AndreVonLiechtenstein Letzte Kommentartoren
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Sogar das „d“ von „afforable“ weggespart 😉

Jonas Andre
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Jonas Andre

:D. Danke für den Hinweis.

Beste Grüße

Jonas