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Chuwi Surpad – günstiges Android 2 in 1 Tablet vorgestellt

Ja, das Konzept des 2 in 1 Tablet ist umstritten. So oft versprechen sie viel, halten wenig und auch wir haben hier schon öfters über bestenfalls mäßige 2 in 1 Tablets geklagt. Dennoch, das Konzept ist interessant und wenn es klappt eigentlich genial. Man verbindet ein Tablet mit einer Tastatur und hat, zumindest in der Theorie, neben dem Tablet selbst dann so etwas wie einen Laptop. Chuwi versucht sich mit dem Chuwi Surpad erneut an einem 2 in 1 Gerät. Dieses Mal gibt es Android als Betriebssystem, Stylus/Stift-Unterstützung und und der besagte Stylus ist mit im Lieferumfang.

Design und Display

Das Chuwi Surpad kommt im klassischen Unibody-Metalldesign daher. Das Aluminium ist mattgrau eingefärbt, der USB-C Port sitzt auf der rechten Seite, zusätzlich sind da Klinekenbuchse (3,5mm Kopfhöreranschluss) und Sim + MicroSD Karten Slot zu finden. Die Kamera und den Powerbutton hebt Chuwi in Rot hervor. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber immerhin sticht man so etwas aus der Masse hervor. Mit einer Dicke von 9,2 Millimeter und einem Gewicht von 542 Gramm ist das Chuwi Surpad gut für den mobilen Einsatz geeignet.

Chuwi Surbad 1

Zusätzlich zum Tablet gibts von Chuwi den HiPen H6 und ein Tastaturcover dazu. Der Stift kommt mit orangen Akzenten, Metallclip und leider mit Micro-USB-Anschluss, etwas aus der Zeit gefallen, schade. Noch nicht ersichtlich ist, ob Chuwi Tastatur und Hülle in Form einer Klapphülle in einem Teil vereint oder ob es sich um getrennte Teile handelt.

Das Display des Chuwi Surpad löst in Full HD auf. Auf eine Diagonale von 10,1 Zoll sollte das genügend scharf sein. Wie üblich handelt es sich beim verbauten Panel um ein Display mit IPS Technik. Damit das Tablet auch mit Stylus bedient werden kann, ist es laminiert, sprich unter dem Display ist eine extra Schicht verbaut, die die Eingaben mittels Stift erkennt. Wie hell das Display ist, gibt Chuwi leider nicht bekannt.

System des Chuwi Surpad

Das Herz des Surpad ist der Helio P60, ein acht Kern SoC mit Taktraten von bis zu 2 GHz. Wir kennen diesen Chip aus vielen chinesischen low-budget und günstigen Mittelklasse Geräten. Er liefert vernünftige Leistung und sollte für alles, außer anspruchsvolle 3D Games noch geeignet sein. In Antutu schneidet der Chip wie folgt ab:

Antutu Ergebnis

Unterstützt wird der Helio P60 von 4GBChuwi Surbad 3 DDR4X Arbeitsspeicher und 128GB UFS Speicher, der auch noch erweitert werden kann.

Softwaretechnisch ist man mit Android 10 fast aktuell aufgestellt. Inzwischen ist jedoch Android 11 verfügbar und die Updatepolitik für diese günstigen chinesischen Geräte ist oft eher fragwürdig, hier also nicht zu viel erwarten.

Konnektivität und Akku

Neben einer Micro-SD Karte kann das Surpad auch noch eine Sim-Karte beherbergen. Das dürfte dem mobilen Arbeiten guttun, auch wenn leider noch nicht klar ist, ob auch die in Deutschland wichtigen LTE Bänder vom Gerät unterstützt werden. Neben LTE unterstützt das Tablet dual-Band WiFi und Bluetooth 5.0. Sound kommt aus Stereo Lautsprechern an der Oberseite des Gerätes.

Chuwi Surbad 4

Schön zu sehen ist, dass Chuwi dem Surpad wohl einen gut ausgestatten USB-C Port verpasst hat. Neben Laden mit 10 Watt unterstützt dieser HDMI und sogar Gigabit Ethernet, natürlich beides nur mit passendem Dongle. Der Akku des Surpad misst übrigens gute 8000mAh.

Preis und Einschätzung – Chuwi Surpad

Wer Interesse am Surpad hat, kann es aktuell direkt bei Amazon bestellen. Dort kostet es inkl. Stift und Tastatur momentan nur 289 €. Für diesen Preis ist das Surpad durchaus attraktiv, zumindest was die Daten angeht. Wie gut sich dann aber die Tastatur anfühlt, wie genau der Stift funktioniert und was das Display taugt, muss ein Test zeigen.

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 06.05.2021

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guest
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Tom
Gast
Tom (@guest_76439)
1 Monat her

Gut mit Macken. Was Prozessorleistung und Geschwindigkeit und Ausstattung angeht echt super. Das Display extrem kontrastreich ,fast schon HDR, aber es ist viel zu dunkel , so das man permanent mit voller Helligkeit arbeiten muss , was die Akkuzeit auch mit 8000mAh Stunden nicht gerade glänzend aussehen lässt. Zudem lässt sich Nova Launcher nicht als standart Startapp auswählen und es hat hat diverse andere Software Probleme. Die Kameras ist zwar vorhanden aber das Pixelrauschen ist der Horror , man fürchtet sich regelrecht diese zu verwenden. Eigentlich verdammt schade, den die Chuwi Larkbox ist der echte Knaller. Da hätte ich vom… Weiterlesen »

Bjorn Borg
Gast
Bjorn Borg (@guest_74343)
2 Monate her

Viel zu teuer… Da machen namenhafte Hersteller eine bessere Figur im Bereich Preis-Leistung.

Ist wohl mehr als Werbung zu verstehen, dieser Artikel hier. Nun gut…

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
2 Monate her
Antwort an  Bjorn Borg

Hey, also es handelt sich hier um eine Ankündigung und Einschätzung des Gerätes :). Du kannst gerne eine Alternative benennen, die schauen wir uns dann auch gerne genauer an.

Beste Grüße

Jonas

Starsscream21
Gast
Greymane (@guest_74550)
2 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Samsung Galaxy Tab A7Schmeiße ich mal in den Raum. Kostet aktuell um die 170€ und ist in jedem Fall eine bessere Wahl.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
2 Monate her
Antwort an  Greymane

Hey, das mag als klassisches Tablet durchaus so sein, aber wer handschriftliche Notizen machen will ist mit dem A7 aufgeschmissen. Man muss auf dem Markt strikt trennen zwischen Tablets mit Stift/Stylus und eben normalen Tablets. Es ist nicht möglich sich einfach einen Stift zu kaufen und das Gerät dann damit zu nutzen. Das Vergleichsgerät von Samsung wäre das S6 Lite: https://www.chinahandys.net/samsung-galaxy-tab-s6-lite-im-test/. Im Übrigen das aktuell wahrscheinlich günstigste und beste Tablet mit Stift.

Beste Grüße

Jonas

gast
Gast
gast (@guest_74298)
2 Monate her

Und ich habe auf ein Dual Boot Tablet gehoft.:(

Gast2
Gast
Gast2 (@guest_74321)
2 Monate her
Antwort an  gast

Ich hatte vor Jahren ein Dualboot Chuwi Pad. Es klang alles so super und auf dem Papier war Preisleistung top. Doch tatsächlich war es voller kleiner und großer extrem nerviger Fehler. Der Akku war sehr groß und die nutzungszeit mit 7std gut, Aaaber die Standby Zeit war grausam, es verlor 3% akku pro Stunde,dh über Nacht allein 25%, so ist es nicht zu gebrauchen, Das nächste war das gerade so funktionierende Windows, es lief ging aber schnell in die Knie, Treiber waren instabiel, usw und windows updates 20gb groß mochte es auch nicht usw. Ich war auch verliebt in die… Weiterlesen »

JoeEckMosDe
Gast
JoeEckMosDe (@guest_74598)
2 Monate her
Antwort an  Gast2

Das kann ich bestätigen.
Habe die selben Erfahrungen gemacht.