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Oukitel BP2000 und B2000 im Test – Speicher fürs Balkonkraftwerk oder doch nur eine Powerstation?

Getestet von Michael am
Vorteile
  • enorme Leistung (2200W Dauerleistung 4000W peak)
  • exzellente Verarbeitung
  • extrem hohe Ladeleistung
Nachteile
  • USB-C Ports schalten bei 100W ab (Oukitel BP2000)
  • sehr laut
  • DC Gummiabdeckungen leiern schnell aus
  • DC Ausgänge des Zusatzakkus eingeschränkt nutzbar
  • Ladeleistung B2000 Akkus nur 200W über Solar
  • bedingt für Einspeisung ins Hausnetz geeignet
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Vor wenigen Tagen hatten wir bereits über die neue Oukitel BP2000 berichtet. Diese Powerstation kann mit bis zu sieben B2000 Akkus erweitert werden. Sowohl die Hauptstation BP2000 als auch die Zusatzakkus bieten eine Kapazität von jeweils 2048Wh. Im Vollausbau kann somit eine Kapazität von mächtigen 16 kWh erreicht werden. Doch das ist noch nicht alles. Laut Oukitel kann die Powerstation als Speicher für euer Balkonkraftwerk fungieren.

Oukitel BP2000 Einleitung

Doch wie soll das genau funktionieren und wie schlägt sich die modulare Powerstation in unserem Test? Wir haben für euch die BP2000 mit einem B2000 Zusatzakku genau unter die Lupe genommen und beantworten alle Fragen in unserem ausführlichen Test.

Technische Daten der Oukitel BP2000 und B2000

Bevor wir loslegen, hier schon mal die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

Oukitel BP2000 Oukitel B2000 Zusatzakku
Kapazität 2048Wh (51.2V ) 2048Wh (51.2V )
Akku-Typ LiFePO4 LiFePO4
Ladezyklen 3500+ 3500+
Ladeleistung AC Max1800W, AC100-120Vac/50Hz, Max15A Max1800W, AC200-240Vac/50Hz, Max15A
Ladeleistung Solar XT60 Port,12V-120V / 15A  MAX 1000W XT60 Port,12V-48V / MAX 200W
Leistung 2200W/4000W peak
Gewicht 23,6Kg 18,5Kg
AC Steckdosen 230V 5 ports *AC 2200W /
USB-A 2 x 12W (5V/2.4A) 1 x 12W (5V/2.4A)
USB-A,QC3.0 2 x 18W (5V/3A ; 9V/2A; 12V/1.5A) /
Type-C 2 x PD100W (5V3A ;9V3A;12V3A;15V3A;20V5A ) 1 x PD100W (5V3A ;9V3A;12V3A;15V3A;20V5A )
DC24V 1* 24V10A socket
DC12V 2* 12V3A socket
DC24V 1* 48V15A socket
DC12V 2* 12V3A socket

Wie man sehen kann, ist die Powerstation in allen Disziplinen gut aufgestellt. Sowohl Kapazität, Leistung als auch Ladeleistung können sich sehen lassen.

Design und Verarbeitung

Sowohl die BP2000 als auch der Zusatzakku B2000 kommen in einem schwarz grauen Design zu euch.

Die Gehäuse wirken sehr opulent und lassen sich perfekt übereinanderstapeln. Während es sich bei der Oukitel BP2000 um eine vollwertige Powerstation handelt, wurden bei der B2000 etliche Anschlüsse eingespart. Doch dazu später mehr. Die BP2000 bringt ein Gewicht von 23,6 Kilogramm auf die Waage.

Der Zusatzakku ist mit 18,5 Kilogramm etwas leichter. Mit einer Größe von 480 x 296 x 322 Millimeter für die BP 2000 und 474 x 296 x 241 Millimeter für die B2000 kann man das Speichersystem definitiv nicht als kompakt bezeichnen. In Verbindung mit dem Zusatzakku ist das System eher für den stationären Einsatz konzipiert. Zwar ist ein Transport dank der Tragegriffe durchaus möglich, aber sehr mühsam.

Die Oukitel BP2000 bietet zusätzlich auf der Oberseite ein praktisches Staufach, welches alle Kabel und Adapter beherbergt. Somit sind diese immer mit dabei und stets griffbereit. Wird die BP2000 auf den B2000 Zusatzakku gestellt, ergibt das Bild eine mächtige Powerstation, die optisch bereits erahnen lässt, wie viel Power hier drinsteckt. Die Verarbeitung der Powerstation gibt keinen Anlass zur Kritik. Alles macht einen wertigen Eindruck.

Lediglich die Gummiabdeckungen der DC Ports sind nach wenigen Benutzungen bereits ausgeleiert und stehen unschön ab. Der Kunststoff ist so unflexibel, dass er nicht mehr in seine Ursprungspostion zurückgehen möchte.

Lieferumfang der Oukitel BP2000 und B2000

Der Lieferumfang der Oukitel BP2000 gestaltet sich sehr übersichtlich. Neben der Powerstation legt der Hersteller folgendes Zubehör bei:

  • Kaltgerätekabel für die Aufladung über AC
  • XC60 auf MC4 Adapter für die Ladung über Solar
  • XC60 auf KFZ Adapter für die Ladung im Auto
  • Bedienungsanleitung

Das Zubehörpaket des Oukitel B2000 Zusatzakkus beinhaltet folgende Kabel und Adapter:

  • XC60 auf MC4 Adapter für die Ladung über Solar
  • XC60 auf KFZ Adapter für die Ladung im Auto
  • Bedienungsanleitung
  • Verbindungskabel BP2000 und B2000

Auf ein Kaltgerätekabel wird hier verzichtet, da der Zusatzakku nicht direkt über AC geladen werden kann. Er muss mittels des Verbindungskabels mit der BP2000 verbunden sein, um über die heimische Steckdose aufgeladen zu werden. Wie man sehen kann, hat das Verbindungskabel einen enormen Querschnitt und beinhaltet neben der Plus und Minus Leitung auch noch bis zu 12 Steuer/Kommunikationsleitungen.

Anschlüsse der Oukitel BP2000 und B2000

Insgesamt stehen euch an der Powerstation 15 und am Zusatzakku 6 Anschlüsse zur Verfügung. Somit könnt ihr theoretisch bis zu 21 Geräte gleichzeitig mit Energie versorgen. Hier eine Zusammenfassung:

Oukitel BP2000

  • 5x AC Schuko Steckdose mit 2200W/4000peak
  • 2x USB-C Power Delivery 100W
  • 2x USB-A 12W
  • 2x USB-A 18W (QC3.0)
  • 2x DC5521 mit 12V/3A
  • 1x KFZ Buchse 12V/10A
  • 1x AV Port 24V/10A

Oukitel B2000

  • 1x USB-A 12W
  • 1x USB-C Power Delivery 100W
  • 2x DC5521 mit 12V/3A
  • 1x KFZ Buchse 12V/10A
  • 1x XT90 Ausgang 48V/15A

Am interessantesten sind neben den extrem leistungsstarken AC Ausgängen auch der 24V/10A AV Port, der eine Leistung von bis zu 240W abgeben kann. An diesen wird laut Oukitel der Wechselrichter für die Einspeisung in das heimische Netz angeschlossen. Der Oukitel B2000 Zusatzakku bietet mit dem XT90 Ausgang eine noch bessere Möglichkeit viel Strom zu entnehmen. Dieser Ausgang kann eine Leistung von bis zu 720W (48V/15A) zur Verfügung stellen.

Bei der Nutzung der USB-C Ports der BD2000 war es uns leider nicht möglich Geräte mit 100W zu laden.

Oukitel BP2000 USB C

Bei der Ladung schalten die USB-Ports ohne irgendeine Fehlermeldung einfach ab. Mit Geräten, die nur mit 60W laden, funktionieren die Ports völlig problemlos. Der USB-C Port des B2000 Zusatzakkus liefert die 100W ohne Probleme. Wir hoffen, dass Oukitel das Problem bis zum Marktstart noch beseitigen kann.

Bedienung und Display

Die Bedienung der Powerstation erfolgt ganz klassisch über Taster, die sich neben den jeweiligen Ausgängen befinden. Eine Steuerung per App gibt es für diese Modellreihe nicht. Für die Aktivierung/Deaktivierung der Ausgänge genügt ein kurzes Drücken des jeweiligen Tasters. In der rechten oberen Ecke befindet sich der Power Button. Wird dieser 2 Sekunden gedrückt, kann die gesamte Powerstation inkl. Zusatzakku an- oder ausgeschaltet werden. Somit wird der Akkuverbrauch auf nahezu 0 reduziert, wenn die Powerstation komplett abgeschaltet wird. Wird die Powerstation über AC oder Solar geladen, schaltet sie sich selbstständig ein.

Das Display der Powerstation präsentiert sich mit weiß-blauer Anzeige und gibt euch jederzeit alle Informationen über Ladestand, Eingangs und Ausgangsleistung, Restlaufzeit und angeschlossene Geräte. Die Ablesbarkeit und Blickwinkelstabilität in Innenräumen ist ausgezeichnet. Auch im Freien lässt sich das Display noch gut ablesen. Bei direktem Sonnenlicht spiegelt die Anzeige sehr stark und man muss schon nah rangehen, um noch etwas zu erkennen.

Akkutechnik und USV-Funktion

Oukitel setzt mit Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePo4) Zellen auf die derzeit modernste Akkutechnik. Somit garantiert der Hersteller höchste Standards in Bezug auf Brand oder Explosionssicherheit. Auch die Anzahl der möglichen Ladezyklen gibt Oukitel mit 3500 an. Selbst nach dieser enormen Zyklenzahl stehen immer noch 80% Akkukapazität zur Verfügung.

Um eure empfindlichen Geräte bei einem Stromausfall zu schützen, integriert Oukitel eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Das bedeutet, dass die Powerstation im Falle eines Stromausfalls blitzschnell auf Akkubetrieb umschaltet und die angeschlossenen Geräte weiter versorgt. Der Hersteller gibt die Umschaltzeit mit nur 10 Millisekunden an. Bei einem Test mit 5 angeschossenen Geräten (Luftentfeuchter, TV, Computer, Baustrahler, Lampe) und einer Leistung von über 1000W gibt sich die Oukitel BP2000 keine Blöße. Die Powerstation schaltet ohne ein Flackern problemlos um und alle Geräte laufen weiter.

Leistung der Oukitel BP2000 und B2000

Die Powerstation bietet eine Dauerleistung von beachtlichen 2200W und kann kurzzeitig sogar 4000W zur Verfügung stellen. Wir haben in unserem Haushalt kein Einzelgerät gefunden, welches nicht an der Powerstation versorgt werden konnte. Von der Gartenpumpe über Klimaanlage bis hin zu zwei Industriestaubsaugern zur gleichen Zeit, war alles möglich.

Auch Trennschleifer, Heißluftpistole und Wasserkocher laufen ohne Probleme. Für einen Kindergeburtstag ließ sich mit einer Akkuladung auch eine Hüpfburg problemlos für 6-7 Stunden betreiben. In einem normalen Haushalt wird sich selten ein Elektrogerät mit über 2000W Leistung finden, weshalb wir davon ausgehen, dass die Oukitel BP2000 so ziemlich alles versorgen kann.

Auch der gleichzeitige Betrieb der Heißluftpistole auf 1000W und des Trennschleifers funktionierte im Test. Dabei wurde die Powerstation kurzzeitig mit 3000W belastet. Erst wenn die Leistung für 2-3 Sekunden im Bereich 3000-3500W liegt, schaltet die Powerstation wegen Überlast ab. Somit lassen sich auch Geräte mit sehr hohem Anlaufstrom betreiben.

Leistungsausbeute über AC

Für den Test der tatsächlich nutzbaren Kapazität über die Wechselstromsteckdosen haben wir die Powerstation einmal mit einer vergleichsweise niedrigen Leistung entladen und in einem zweiten Durchgang an der Lastgrenze.

Der Low-Watt Test mit einem Server (400-600W) lieferte eine nutzbare Kapazität von 3701 Wh. Für den High-Watt Test kam ein Heizgerät mit 2200W zum Einsatz. Hier wurde ein Ergebnis von 3690 Wh hervorgebracht. Somit ergibt sich im Mittelwert eine Kapazität von 3696 Wh, die tatsächlich über die AC Ausgänge entnommen werden kann. Das entspricht  91,3% der Werkskapazität von 4048 Wh und stellt einen ausgezeichneten Wert dar.

Leistungsausbeute über DC

Normalerweise würden wir hier unser USB-Multimeter verwenden und es so lange laufen lassen, bis die Akkus leer sind. Allerdings liefern die USB-Ports nur rund 15W, womit dieser Test bei der enormen Kapazität rund 250-270 Stunden dauern würde. Aufgrund der langen Laufzeit und des Risikos eines Fehlers haben wir uns für die Leistungsmessung an der 12V KFZ Buchse entschieden.

 

Dafür kommt unsere große, elektronische Last zum Einsatz. Bei einer Dauerleistung von 120W ließen sich 3194Wh entnehmen. Dies entspricht 79% der Werkskapazität von 4048Wh und stellt einen durchschnittlichen Wert dar.

Messungen im Vergleich

In der folgenden Tabelle seht Ihr die Daten der Powerstation im Vergleich mit der Konkurrenz. Ihr seht die Kapazität der Akkuzellen (Rot), sowie die effektiv nutzbare Kapazität über USB/DC (Blau) und die AC-Steckdose (Orange).

Kapazität und nutzbare Energie

Wie man sehen kann, schlägt sich die Oukitel BP2000 mit B2000 Zusatzakku erstklassig bei der Ausbeute über AC und durchschnittliche bei der Kapazität bei der Nutzung der DC Ausgänge.

Einspeisung in das Hausnetz

Kommen wir zu dem interessantesten Teil. Wie funktioniert nun eigentlich die Einspeisung in das Hausnetz? Grundsätzlich sieht Oukitel die Nutzung des 24V/10A AV Ports vor.

Oukitel BP2000 PV Speicher

Dafür benötigt ihr einen Spezialstecker von dem 24V Ausgang zu euren MC4 Anschlüssen des Wechselrichters. Bei unserem Model lag dieses Kabel noch nicht bei, weshalb wir schnell eins selbst gebaut haben. Die Stecker sind unter der Bezeichnung Aviation Stecker 6x16mm 4 Pin bei Amazon zu finden.

Der Test der ersten drei Wechselrichter führte leider zu keinem Erfolg. Weder der Anker MI60, Anker MI80 noch ein Envertech EVT560 ließen sich zu einer Zusammenarbeit überreden. Die Startspannung von 24V ist einfach nicht hoch genug. Diese Wechselrichter arbeiten erst ab 26-28V zuverlässig. Doch wie soll man dann diesen Ausgang nutzen?

Wer sich noch an unseren Test des Hoymiles HM-800 Wechselrichters erinnert, der weiß, dass dieser bereits ab 23V zuverlässig arbeitet und sich sogar drossel lässt. Somit ist eine Nutzung des Ausgangs eingeschränkt möglich. Da der Ausgang lediglich 240W liefert, müsst ihr zusätzlich noch die Leistung des Wechselrichters auf rund 210W pro Eingang begrenzen. Andernfalls schaltet der Ausgang mit der Meldung “overload” ab. Mit diesem Aufbau ist eine Einspeisung in das Hausnetz möglich. Wir konnten so insgesamt 3452 Wh einspeisen, was 85% der Werkskapazität der Powerstation entspricht. Diese technische Lösung ist weit von dem entfernt, was Oukitel auf seiner Homepage verspricht und für Laien nicht durchführbar. Auch dass die Powerstation mit 99% aller Wechselrichter kompatibel ist, stimmt so keinesfalls. Es gibt nur einige wenige Wechselrichter, die mit solch geringen Spannungen funktionieren.

Es gibt aber noch eine zweite Möglichkeit, die der Hersteller aber nicht erwähnt. Der Zusatzakku B2000 bietet einen 48V/15A Ausgang, der sich wesentlich besser nutzen lassen würde.

Leider lässt sich dieser nicht in Verbindung mit der BP2000 nutzen. Sind die BP2000 und der B2000 Zusatzakku miteinander verbunden, lassen sich die DC Ausgänge des Zusatzakkus nicht aktivieren. Egal, wie oft man die DC Taste drückt, sie bleiben aus. Trennt man die Powerstation von dem Zusatzakku, ist die Nutzung des Ausgangs möglich. Auch hier wird wieder ein Adapterkabel von XT90 auf MC4 benötigt, welches der Powerstation nicht beiliegt. Mit dem 48V Ausgang konnten alle unsere Wechselrichter problemlos verwendet werden. Je nach Wechselrichter waren damit Einspeiseleistungen von 1800-1890Wh möglich. Das entspricht 92% der Werkskapazität von 2024Wh. Auch hier ist der technische Aufbau alles andere als einfach, geschweige denn Plug-and-play. Weiterhin lässt sich die Einspeisung nicht gezielt steuern. Es handelt sich hierbei lediglich um eine ON/OFF Variante, die man entweder über den Wechselrichter oder eine smarte Steckdose steuern könnte.

Lautstärke und Temperaturen

Die Oukitel BP2000 ist mit insgesamt 6 Lüftern ausgestattet, die man auch deutlich zu hören bekommt. Bei geringer Last von 200-500W oder langsamer Ladung springen diese nur gelegentlich an und drehen mit 52-55 dB(A). Bei Vollast oder Schnellladung mit 1800W drehen diese auf bis zu 62 dB(A) hoch. Damit ist die Powerstation bei geschlossener Tür sogar im Nebenraum noch deutlich zu hören und als extrem störend zu beurteilen. Der Zusatzakku ist ebenfalls mit zwei Lüftern ausgestattet, die man aber so gut wie nie hört. Dank des fehlenden Wechselrichters und der Ladetechnik, muss hier kaum Abwärme abtransportiert werden.

Dank der starken Lüfter bleibt die Powerstation zumindest erstaunlich kühl. Wir starten unsere Messung bei 20°C Raumtemperatur. Die Powerstation wurde vorher 80 Minuten auf Vollast betrieben.

Wie man sehen kann, erreichen die Temperaturen auf der Gehäuseoberfläche kaum mehr als 30°C. Nur an den Luftauslässen lassen sich Werte von über 35 °C messen.

Ladung der Oukitel BP2000 und B2000

Oukitel bietet insgesamt 3 Möglichkeiten, um die Powerstation zu laden. Zum einen wäre da die Ladung über die normale KFZ Buchse. Dabei wird die Powerstation mit lediglich 120W geladen und benötigt gut 40 Stunden, um wieder vollständig gefüllt zu sein. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, sollte die Ladung über die AC-Steckdose in Betracht ziehen.

Dabei kann zwischen Slow- und Quick Charging gewählt werden. Während bei ersterem die Ladeleistung bei etwa 800W liegt, wird beim Quick-Charge mit beeindruckenden 1800W geladen. Damit sind Powerstation und Zusatzakku in 2:40h vollständig geladen. Doch das ist noch nicht alles. Wenn es noch schneller gehen muss, kann man die AC Ladung sogar mit der Solarladung kombinieren. Somit stehen beeindruckende 2800W Ladeleistung zur Verfügung.

Für einen Test des MPPT Trackers und der Ladeleistung über Solar haben wir unser großes Labornetzteil (61V/21A) verwendet.

Ab 11,7V beginnt der Ladevorgang mit 87W. Bis zu einer Spannung von 25V ist der Strom auf 10A begrenzt, um die KFZ-Buchse bei Ladung im Auto nicht zu überlasten. Ab 28V stehen die vollen 15-16A Ladestrom zur Verfügung. Bei 61V konnten wir die Powerstation mit 900W laden. Möchtet ihr die volle Ladeleistung von 1000W nutzen, müsst ihr aufgrund der Strombegrenzung von 15 Ampere mindestens 66-70V Eingangsspannung zur Verfügung stellen. In der Praxis bedeutet das, dass mehrere Solarmodule in Reihe geschaltet werden müssen. Der verbaute MPPT Tracker arbeitet sehr schnell und regelt die maximale Leistung innerhalb weniger Sekunden ein.

Auch der Oukitel B2000 Zusatzakku verfügt über einen XT60 Ladeeingang für Solar. Leider ist dieser mit 12-48V und 200W Ladeleistung nicht besonders leistungsfähig. Somit ist auch die Stand-Alone Nutzung des B2000 Zusatzakkus nicht zu empfehlen. Er kann nicht allein über AC geladen werden und die Solar Ladeleistung ist wie erwähnt sehr gering.

Testergebnis

Getestet von
Michael

Was haben wir hier heute eigentlich getestet? Eine Powerstation? Einen Speicher für ein Balkonkraftwerk? Oder ist es doch beides? Wir würden die Oukitel BP2000 und B2000 als leistungsstarke, modulare Powerstation bezeichnen, die eure überschüssige Energie des Balkonkraftwerkes durchaus speichern kann. Allerdings ist die Einspeisung in das heimische Stromnetz nicht ohne größere technische Hindernisse realisierbar. Zwar bietet der Zusatzakku B2000 mit dem 48V/10A Ausgang gute Voraussetzungen für den Anschluss eines Wechselrichters, doch dieser ist in Verbindung mit der BP2000 Hauptstation nicht nutzbar. Auch eine Steuerung der Einspeiseleistung vermissen wir gänzlich. Wer sich also einen Speicher für sein Balkonkraftwerk erhofft hat, wird bisher leider enttäuscht.

Oukitel hat den Vorverkauf der BP2000 und B2000 bereits gestartet. Der Versand findet aus Europa statt. Achtet auch die Gutscheincodes auf der Produktseite. So lässt sich der Preis noch etwas reduzieren. Mit 1200€ für die BP2000 ist das Produkt jedenfalls fair bepreist.

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