Redmi Note 13 4G Test

Getestet von Joscha am
Updatezeitraum: 2+4
Bewertung: 88%
Vorteile
  • exzellentes 120Hz AMOLED-Display
  • astreine Verarbeitung, schmale Dispalyränder
  • gute Hauptkamera
  • gute Akkulaufzeit
  • gute Stereo-Lautsprecher
  • solide Performance
Nachteile
  • kein Leistungsupgrade zum Redmi Note 12 4G
  • kantiges Design
  • nur Sometimes-on-Display
  • empfindliche Rückseite
  • Fokusproblem bei Videos
Springe zu:
CPUSnapdragon 685 - 4 x 2,6 GHz + 4 x 1,8GHz
RAM6 GB RAM, 8 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB
GPUAdreno 610
Display 2400 x 1080, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemMIUI - Android 13
Akkukapazität5000 mAh
Speicher erweiterbar Hybrid

Hybrid
Hauptkamera108 MP + 8MP (dual) + 2MP (triple)
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussJa
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
4G1, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht188.5 g
Maße162,2 x 75,5 x 8 mm
Antutu300148
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am07.02.2024

Das Redmi Note 12 4G gilt als unangefochtene Nummer 1 in der Preisklasse unter 150 Euro und lieferte im vergangenen Jahr das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Budget-Käufer. Mit dem Redmi Note 13 4G bringt Xiaomi sein neuestes und günstigstes Redmi Note-Smartphone auf den Markt. Das neue Smartphone behält Stärken wie das 120Hz AMOLED-Display bei und hat sogar einige neue Überraschungen wie einen Fingerabdrucksensor im Display und eine 108-Megapixel-Kamera am Start.

Vorab ein kleiner Hinweis zu diesem Testbericht: Xiaomis UVP-Preise sind nach dem Release der Smartphones grundsätzlich überzogen. Das gilt auch für das Redmi Note 13 4G. In nicht allzu ferner Zukunft sollte das Smartphone für um die 150€ über die Ladentheke gehen. Mit diesem Preis im Hinterkopf ist auch dieser Test verfasst. Vorher sollte man das Gerät ohnehin nicht kaufen …

Xiaomi Redmi Note 13 4G test review 1

Im folgenden Test nehmen wir das Redmi Note 13 4G unter die Lupe: Hat es das Zeug zum neuen Low-Budget-Champion? Und wie schlägt es sich im Vergleich zu seinem Vorgänger und dem neuen Redmi Note 13 5G? Im Folgenden erfahrt ihr es.

Design und Verarbeitung

Das Redmi Note 13 4G misst 162,2 x 75,6 x 8 Millimeter und wiegt 188,5 Gramm. Damit ist das Smartphone etwas größer, breiter und 14 Gramm schwerer als die 5G-Version, obwohl das Display die gleiche Größe hat. Die Displayränder sind mit 3 Millimetern seitlich und oben sowie 4 Millimetern unten dennoch angenehm schmal. Eine Besonderheit ist der Fingerabdruckscanner im Display. Das Redmi Note 13 4G ist wohl das günstigste Smartphone aller Zeiten mit einem Fingerabdruckscanner im Display. Erfreulicherweise wurde auch ein wirklich guter Sensor verbaut und das Entsperren gelingt in etwas mehr als einer Sekunde. Alternativ ist auch Face-Unlock über die Frontkamera möglich.

Redmi Note 13 4G Fingerabdruck Scanner

Die Rückseite und der Rahmen des Redmi Note 13 4G bestehen aus Kunststoff. Der Nutzer kann zwischen den Farben Blau, Schwarz und Grün wählen. Erfreulich ist, dass Fingerabdrücke auf der Oberfläche kaum sichtbar sind. Ein großer Nachteil ist jedoch die Anfälligkeit für Kratzer: Schon leichter Druck mit spitzen Gegenständen hinterlässt bleibende Spuren auf der Rückseite. Die Verwendung einer Schutzhülle ist daher Pflicht, wenn das Handy lange sein schickes Aussehen behalten soll. Ansonsten ist die Rückseite angenehm sauber gestaltet. Das Redmi-Logo und “108MP” sind dezent aufgedruckt. Lediglich die großen Kameralinsen ragen 3 Millimeter aus der Rückseite heraus. Auf flachen Unterlagen kippelt das Smartphone.

Alle Schaltflächen befinden sich auf der rechten Seite. Die linke Seite ist daher völlig leer. Auf der Oberseite befindet sich ein Kopfhöreranschluss neben einem Infrarotsender. Auf der Unterseite befindet sich ein USB-C 2.0-Anschluss neben einem Lautsprecherausgang, der zusammen mit dem Kopfhörer für Stereosound sorgt.

Wunderbar ist, dass selbst das günstigste Modell des Redmi Note 13 über Stereosound verfügt. Der Speicher kann bei Verzicht auf Dual-SIM per MicroSD erweitert werden. In den SIM-Slot passen nur noch 2 Nano-SIM-Karten. Ansonsten ist das Redmi Note 13 4G IP54 zertifiziert. Das bedeutet aber nicht mehr als einen normalen Schutz gegen Staub und Spritzwasser, wie ihn eigentlich jedes normale Smartphone hat.

Lieferumfang des Redmi Note 13 4G

Im Lieferumfang des Redmi Note 13 4G befinden sich neben dem Smartphone eine gute schwarze Schutzhülle, ein Netzteil, ein USB-A Kabel und eine bereits aufgebrachte Displayschutzfolie. Hier gibt es nichts zu bemängeln.

Display des Xiaomi Redmi Note 13 4G

Xiaomi Redmi Note 13 4G test review 2

Das Redmi Note 13 4G hat ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixel und 120Hz Bildwiederholungsrate. Allein durch die Display-Specs zeigt Xiaomi hier erneut, wer der unangefochtene Display-König in der unteren Preisklasse ist. Die Konkurrenz hat hier nämlich allenfalls AMOLED mit 90Hz oder eher sogar klassische IPS-Panel am Start, die deutlich weniger Helligkeit erzeugen können. Die Displayauflösung ist mit Full-HD ebenfalls ausreichend für ein komplett scharfes Bild. Auffällig im Vergleich zur 5G-Version ist lediglich, dass hier “nur” Gorilla Glass 3 zum Einsatz kommt und nicht die neuere, fünfte Generation. Zudem gibt es eine TÜV-Rheinland Zertifizierung für eine geringe Blaulichtstrahlung und eine flimmerfreie Anzeige für empfindliche Nutzer. Eine erhöhte Abtastrate von bis zu 2160Hz für den Touchscreen ist ebenfalls vorhanden und die Bedienung funktioniert astrein.

Auffällig ist, dass der Hersteller für die 4G Version eine Displayhelligkeit von brachialen 1800 Lux angibt, während die 5G-Version lediglich 500 Lux erreichen soll. Diese Herstellerangaben weichen aber ohnehin oft von unseren Messergebnissen ab, welche Ihr im Folgenden seht:

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Das Redmi Note 13 4G erreicht mit 1250 Lux also die gleiche Helligkeit wie sein Vorgänger und die 5G-Version. Für die untere Mittelklasse ist das ein astreiner Wert. Das Display kann auch bei Sonnenschein noch gut abgelesen werden.

Ansonsten bringt das Display verschiedenste Einstellungen im System mit: Die Farbdarstellung kann nach Belieben geändert werden. Zudem kann man das Display auf 60Hz und 120Hz (intelligent) einstellen. Für die Wiedergabe von DRM-geschützten Inhalten ist Widevine L1 vorhanden und auch ein HDR-Support ist gegeben. Eine Einschränkung gibt es jedoch für die Always-On-Funktion. Diese kann lediglich bei Berührung des Gerätes eingeschaltet, jedoch nicht dauerhaft aktiviert werden (Sometimes-on-Display).

Leistung

Das Redmi Note 13 4G verfügt über den gleichen Snapdragon 685 Prozessor wie sein Vorgänger Redmi Note 12 4G. Auch beim Speicher kommen mit LPDDR4X RAM und UFS 2.2 die gleichen Standards zum Einsatz. Da bereits das Redmi Note 11 Snapdragon 680 einen fast identischen Chip hatte, gibt es nun also seit 2 Generationen kein größeres Leistungsupgrade. Positiv anzumerken ist jedoch, dass der Chip mit einer 6-Nanometer-Fertigung für die Mittelklasse noch modern genug ist. Für die Grafik ist eine Adreno 610 GPU zuständig. Um die Leistung des Redmi Note 13 4G einschätzen zu können, werfen wir einen vergleichenden Blick auf die Smartphones der Preisklasse:

Antutu (v9)
Geekbench Single (v5)
Geekbench Multi (v5)
3D Mark (Wildlife)

Geht man von einem zukünftigen Preis von unter 150 Euro für das Redmi Note 13 4G aus, reiht sich das Smartphone relativ nahtlos in die Xiaomi-Reihe ein. Es bietet die gleiche Leistung wie sein Vorgänger, ist aber bei der GPU-Leistung deutlich schwächer als das Redmi Note 11S/12S. Die 5G-Version des Note 13 bietet wiederum etwas mehr Leistung. Von anderen Herstellern als Xiaomi gibt es ohnehin kaum nennenswerte Smartphones im Preisbereich unter 150 Euro. Bei Samsung wären noch das A14 4G und bei Motorola das G42 zu nennen, die beide vom Redmi Note 13 4G abgehängt werden.

Die Performance im Alltag ist gut, man sollte sich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass man ein günstiges Smartphone erwirbt. Im System und in aufwendigen Apps gibt es die ein oder andere Gedenksekunde und das Nutzungserlebnis ist bei Weitem nicht so gut wie auf einem Redmi Note 12 Pro 5G. Einfache 3D Games können aber ohne Probleme gezockt werden und letztendlich lassen sich alle Apps gut nutzen.

An Speicher stehen dem Smartphone 6/128GB, 8/128GB oder 8/256GB zur Verfügung. Der Festspeicher erzielt mit 600MB/s im Lesen und 900MB/s im Schreiben gute Werte.

System

Das Xiaomi Redmi Note 13 5G wird mit Android 13 und MIUI 14 ausgeliefert. In unseren Tests lief das Smartphone bis auf kleinere Wartezeiten stabil. MIUI bietet als Betriebssystem eine breite Palette an zusätzlichen Funktionen und Features. In Hinblick auf Software-Updates können Nutzer des Redmi Note 13 5G mit zwei Jahren Android-Updates und vier Jahren Sicherheitsupdates rechnen. Da die neuesten Android-Versionen heutzutage kaum noch nennenswerte Feature-Updates mit sich bringen und der Prozessor nach vier Jahren den meisten Nutzern zu langsam sein wird, halten wir dieses Update-Versprechen für völlig angemessen.

Allerdings ist das Gerät standardmäßig mit einer beträchtlichen Anzahl an vorinstallierten Drittanbieter-Apps und Werbung versehen. Diese unerwünschten Apps lassen sich jedoch problemlos deinstallieren. Für Nutzer, die ihr System noch weiter bereinigen möchten, haben wir eine detaillierte Anleitung zur Entfernung von Bloatware. Des Weiteren könnt Ihr die Werbung fast vollständig mit unserer Anleitung zur Deaktivierung von Werbung innerhalb von nur 10 Minuten deaktivieren.

Kamera des Redmi Note 13 4G Test

Redmi Note 13 4G Camera Module

Das Redmi Note 13 4G verfügt über eine Hauptkamera mit beeindruckenden 108 Megapixel. Hinzu kommen eine weniger beeindruckende 8 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera und eine 16 Megapixel Selfie-Kamera. Dem mickrigen 2-Megapixel-Makro-Sensor schenken wir keine weitere Beachtung.

  • Hauptkamera: 108 Megapixel (Samsung HM6), f/1,75, Autofokus
  • Ultraweitwinkel-Kamera: 8 Megapixel (Samsung s5k4h7), f/2.2
  • Makro-Kamera: 2 Megapixel (sc202pcs)
  • Selfie-Kamera: 16 Megapixel (OmniVision ov16a1q), f/2,4

Hauptkamera Tageslicht

Das Redmi Note 13 4G liefert bei Tageslicht ansprechende Bilder für die Preisklasse unter 150€. Die Farbdarstellung ist recht natürlich. Lediglich bei Aufnahmen in der Dämmerung neigt das Smartphone zu einer leichten Übersättigung. Hier zeigt sich aber auch ein Problem, das wir bei älteren Vertretern der 108-Megapixel-Kameras häufig beobachten konnten: Bei Nahaufnahmen entsteht außerhalb der Bildmitte schnell eine gewisse Unschärfe. Dieser Effekt ist deutlich stärker ausgeprägt als bei der 5G-Version und wirkt teilweise störend. Auch die Kontraste in den Bildern könnten besser sein. Teilweise wirken die Bilder zu hell oder zu dunkel. Insgesamt ist die Bildqualität zufriedenstellend, stellt aber auch kein Upgrade zum Redmi Note 12 4G dar.

Hauptkamera Nachtaufnahmen

Positiv ist bei den Nachtaufnahmen zu vermerken, dass die allgemeine Unschärfe der Aufnahmen nicht zu sehr zunimmt. Bei guten Lichtverhältnissen kann man auch bei wenig Licht noch das eine oder andere passable Foto machen. Bei weniger Licht stößt man jedoch schnell an seine Grenzen und die Aufnahmen beginnen zu verrauschen. Auch die Farben bekommen dann schnell einen Rot- oder Gelbstich und wirken etwas unnatürlich. Für die Preisklasse sind die Nachtaufnahmen durchschnittlich. Man sollte hier keine zu hohen Erwartungen haben.

Ultraweitwinkel-Kamera

Die Aufnahmen der Ultraweitwinkelkamera sind bei Tageslicht durchaus brauchbar. Auffällig ist, dass die Bilder tendenziell hell sind, was uns aber deutlich besser gefällt als die übersättigte Farbdarstellung einiger Konkurrenten. Der Detailreichtum ist gerade noch brauchbar, um die Fotos auf einem großen Bildschirm zu betrachten. An den Rändern ist allerdings eine deutliche Unschärfe zu erkennen. Für die anvisierte Preisklasse sind die Bilder dennoch gut.

Bei Nacht ist die Kamera jedoch nicht zu gebrauchen. Ein Großteil der Aufnahmen wird unscharf und verwackelt.

Portraits

Die Trennung von Vorder- und Hintergrund gelingt dem Redmi Note 13 4G grundsätzlich gut. Mit ein paar Versuchen gelingt ein ordentliches Bokeh. Allerdings bedarf es hierbei schon mehreren Aufnahmen, um ein gutes Foto zu bekommen. Bei der Betrachtung auf einem großen Display fällt zudem auf, dass viele Bilder nicht scharf genug sind. Ansonsten ist die Farbdarstellung recht natürlich, auch wenn Hauttöne manchmal etwas zu hell aufgenommen werden. Auffällig ist zudem, dass Portrait-Aufnahmen nicht mit HDR kombiniert werden können. Das sorgt bei starkem Licht im Hintergrund für eine Überbelichtung.

Selfies

Die Selfies des Redmi Note 13 4G haben eine gute Schärfe und ein HDR-Modus verhindert überbelichtete Bilder. Zu bemängeln ist jedoch, dass die Bilder einen deutlichen Farbstich haben. Mein grüner Pullover wird etwa blau dargestellt und oft wirken die Fotos zu gelblich. Auch der Detailgrad ist nur durchschnittlich.

Videos mit dem Redmi Note 13 4G

Bei Videos ist das Redmi Note 13 4G auf Full-HD-Aufnahmen mit 30FPS beschränkt. Aufnahmen mit 60FPS sind nicht möglich. Der Autofokus arbeitet zuverlässig und eine Stabilisierung per Software ist vorhanden. Die Ultraweitwinkelkamera kann ebenfalls stabilisierte Videos in Full-HD aufnehmen, allerdings ist die Qualität erwartungsgemäß schlechter. Die Selfie-Videos sind nicht stabilisiert und daher kaum brauchbar.

Zwischenfazit Kamera

Das Redmi Note 13 4G hat eine Kamera-Konfiguration mit Stärken und Schwächen. Der 108-MP-Sensor liefert grundsätzlich viele Details und auch die Farbwiedergabe ist gelungen. Allerdings gibt es auch Probleme mit unscharfen Bildbereichen und den Kontrasten. Für die Preisklasse sind die Ergebnisse dennoch in Ordnung. Auch die Selfie- und die Ultraweitwinkelkamera sind für die Preisklasse durchschnittlich gut. Videos lassen sich dank einer gelungenen Stabilisierung ebenfalls gut aufzeichnen, was in diesem Preisbereich auch nicht oft der Fall ist.

Konnektivität und Kommunikation

Redmi Note 13 4G Sim Slot

Das Redmi Note 13 4G ist ein Dual-SIM Smartphone und unterstützt alle für Deutschland relevanten Netzfrequenzen im 3G und 4G Netz. Es gibt aber deutlich weniger LTE-Frequenzen für den Einsatz außerhalb Europas als bei der 5G-Version. Der 5G Standard wird zudem nicht unterstützt. Für ein Smartphone in dieser Preisklasse stellt dies unserer Meinung nach keine große Einschränkung dar. Günstige Verträge bieten 5G in Deutschland ohnehin nur selten an und auch sonst sind die Vorteile auf einem Low Budget Smartphone kaum vorhanden. Im 4G-Netz konnten wir maximal 90 Mbit/s im Download erreichen. Hier sind andere Smartphones mit modernerem Chip besser. Die Sprachqualität bei Telefonaten ist gut. Auch VoLTE und VoWifi werden unterstützt. Für die drahtlose Verbindung gibt es WiFi 5 und Bluetooth 5.1. Beides funktioniert im Test gut. Wir haben LDAC und aptX als hochauflösende Bluetooth-Codecs getestet und beide sind vorhanden. Der Datendurchsatz im WLAN ist mit 250 Mbit/s auf meiner 300er-Leitung ebenfalls zufriedenstellend.

An Sensoren stehen neben den Standardsensoren (Helligkeit, Annäherung und Beschleunigung) ein Gyroskop und ein elektronischer Kompass zur Verfügung. Die Positionsbestimmung ist mit GPS, Galileo, Glonass, BDS und Beidou möglich und funktioniert einwandfrei. Außerdem verfügt unser Redmi Note 13 4G über NFC zum kontaktlosen Bezahlen. Ob es auch wieder eine Version ohne NFC geben wird, bleibt abzuwarten. Ein IR-Sender, um das Smartphone als Fernbedienung zu nutzen, ist ebenfalls vorhanden. Zudem gibt es einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Mit eingestecktem Kopfhörer kann man auch Radio empfangen.

Im Gegensatz zur 5G-Version verwendet das Redmi Note 13 4G Stereo-Lautsprecher. Die Lautstärke ist in etwa gleich, die Verzerrungen sind jedoch nicht so stark ausgeprägt. Somit ist der Klang des Redmi Note 4G etwas besser als bei der 5G Version. Allerdings sind die Bässe nicht wirklich hörbar. Insgesamt ist der Lautsprecher für die Preisklasse überdurchschnittlich gut.

Akkulaufzeit des Redmi Note 13 4G

Der Akku des Redmi Note 13 4G beträgt 5000 mAh und liegt damit im Mittelfeld. Da der Prozessor nicht besonders leistungsstark ist, erreicht das Smartphone eine gute Akkulaufzeit. Bei moderater Nutzung von 2 bis 3 Stunden am Tag kommt man mit 120 Hz auf fast zwei volle Tage Laufzeit. Bei 60 Hz hält der Akku noch deutlich länger, was vermutlich auf den schwachen Prozessor zurückzuführen ist, dem die hohe Hertz-Zahl mehr abverlangt.

Dass der Akku des Smartphones vor Ende des Tages leer ist, ist aber auch mit 120 Hz kaum zu schaffen. In unserem Akkutest verbrauchte das Redmi Note 13 4G bei 1 Stunde Streaming (6%), 1 Stunde Social Media (11%), 30 Minuten Videoaufnahme in Full HD (8%) und 30 Minuten Gaming (3%) 28 Prozent des Akkus. Dies ist ebenfalls ein ausreichendes Ergebnis, welches sich auch im PC-Mark Akkutest widerspiegelt.

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Das Smartphone wird mit 33 Watt aufgeladen, der Ladeadapter ist im Lieferumfang enthalten. Die Ladezeit beträgt ziemlich genau eine Stunde, nach 20 Minuten ist der Akku wieder zu 43% geladen. Das reicht in der Regel für den Rest des Tages. Insofern enttäuscht das Smartphone auch bei der Ladezeit nicht.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Sollte der Preis des Redmi Note 13 4G, ähnlich wie sein Vorgängermodell, bald auf 150€ fallen, dürfte Xiaomi mit diesem Smartphone erneut wenig Konkurrenz haben. Besonders hervorzuheben ist das 120Hz AMOLED-Display, das für ein Gerät dieser Preisklasse einfach beeindruckend ist. Weiterhin bietet das Handy eine hervorragende Akkulaufzeit, eine solide Systemleistung und eine zufriedenstellende Hauptkamera. Der neue, im Display integrierte Fingerabdruckscanner hat sich im Test ebenfalls als optimal erwiesen.

Trotzdem ist das Redmi Note 13 4G nicht ohne Mängel. Ein Vergleich mit dem Vorgängermodell offenbart, dass sich die Qualität der Kamera trotz der beeindruckenden 108 Megapixel nicht wesentlich verbessert hat. Auch gibt es kein Performance-Upgrade. Der Micro-SD-Kartenslot bleibt erhalten und das Gerät bietet nun Stereo-Lautsprecher und ein etwas moderneres Design. Allerdings rechtfertigen diese Änderungen allein kein Upgrade.

Bis das Redmi seinen angepeilten Preis erreicht hat, bleibt das Redmi Note 12 4G (zum Test) weiterhin die bessere Wahl für budgetorientierte Käufer. Eine interessante Alternative zum Redmi Note 13 4G könnte das Redmi Note 13 5G werden. Abhängig von dessen Preisentwicklung könnte es eine bessere Leistung, eine bessere Kamera und 5G Empfang für einen fairen Aufpreis bieten.


Gesamtwertung
88%
Design und Verarbeitung
85 %
Display
100 %
Leistung und System
80 %
Kamera
80 %
Konnektivität
90 %
Akku
95 %

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BlackyWi
Gast
BlackyWi (@guest_105471)
12 Tage her

Nachdem ich mein 11 T geschrottet hab und das Redmi Note 10 absoluter Software Schrott ist, hab ich mir das Redmi note 13 im Angebot bei Media Markt geholt und bin mehr als zufrieden für das Geld.
Flüssiger als das Redmi Note 10, nach dem 9T endlich wieder der Fingerabdrucksensor unterm Display, ausreichend hell, Fotos gut, immer bedenken was man hier ausgibt und dafür top!

Die Haptik ist übrigens deutlich besser als gedacht, Bumper vorausgesetzt.

Mark
Gast
Mark (@guest_105347)
17 Tage her

Hallo Redaktion, nur eine Frage: ich habe das Note 10 PRO und das hat ja die HM2 Kamera mit 108 MP. Damit bin ich sehr zufrieden. Das neue Note 13 hat nun – wir ihr schreibt – die HM5 Kamera mit 108 MP. Das “5” bedeutet ja die 5.Version gegenüber der Version 2 im Note 10 PRO. Bedeutet das nicht, dass diese Kamera des Note 13 aus der selben Reihe stammt und deshalb genau so gut sein muss wie die des Note 10 Pro? Danke

André
Gast
André (@guest_105171)
22 Tage her

Absolut unglaublich was sich Xiaomi mit dem neuen Hyper OS erlaubt. Mit wurde unaufgefordert die App Mall auf das Telefon geladen. Als ich eine Crypto. Com App öffnen wollte, kam die Aufforderung die App zu aktualisieren. Die App wurde aber nicht über den App Store aktualisiert, sondern über diese App Mall. Seitdem stürzt die App ab, was noch nie vorgekommen ist. Das ist eine absolute Frechheit was sich Xiaomi erlaubt. Ich kann diese App nicht mal löschen. Ich werde morgen ein neues Handy kaufen und das war es mit Xiaomi.

MSSaar
Gast
MSSaar (@guest_105174)
22 Tage her
Antwort an  André

Falls du das Handy retten willst, lade dir das Windows Programm ADBAppControl, damit kriegst du alles weg.

André
Gast
André (@guest_105197)
21 Tage her
Antwort an  MSSaar

Ich habe davon schon mal gehört, ich benutze seit 15 Jahren kein Windows mehr, nur noch Linux.

MSSaar
Gast
MSSaar (@guest_105175)
22 Tage her
Antwort an  André

Ich habe einige Xiaomis, eine App Mall ist mir noch nicht untergekommen.

André
Gast
André (@guest_105196)
21 Tage her
Antwort an  MSSaar

Du glücklicher, such mal in den Apps unter Getapps.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
21 Tage her
Antwort an  André

Servus, wir werden mal darauf achten bei HyperOS Geräten, danke für den Hinweis. Aber so wie ich das gerade sehe, muss man die App schon bewusst aktivieren, bevor die irgendwie tätig wird. Die App ist allerdings vorhanden, auch bei MIUI schon.

Beste Grüße

Jonas

André
Gast
André (@guest_105203)
21 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Ich hatte mein Handy auf Region Indien gestellt und dann sofort das Hyper OS bekommen. Danach war dies App auf meinem Bildschirm. Habe geöffnet und gleich wieder geschlossen. Jetzt habe ich alle Berechtigungen entzogen und alles was man noch machen kann. Ich suche jetzt ein neues Handy, weiß eben noch nicht welches, weil das mittlerweile mein 3. Xiaomi ist. Eins versuche ich noch, über einen Freund mit Windows das Zeug zu löschen.

André
Gast
André (@guest_105204)
21 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Ist ein Redmi Note 12 Pro.

Mark
Gast
Mark (@guest_105147)
22 Tage her

Ich habe das Gerät seit etwa 2 Wochen. Meine Eindrücke sind positiv. +: wunderbares Display, mit der 8GB Variante im Angebot trotz schwachem Prozessor überhaupt keine Hänger, Kamera macht eigentlich (eigentlich!) schöne Fotos, allerdings sind sie bei mir etwas dunkel, gute Akkulaufzeit. Beispiel: ich hab es auf 100% geladen und dann erst eingerichtet, 70 Apps geladen, alles konfiguriert, usw und mit anderen Geräten hatte ich dann meist noch 70-75% Akku, mit dem 13er aber 83%. -: negativ aufgefallen ist mir definitiv die glänzende Rückseite, weil sie Hochglanz ist und dadurch immer dreckig ist. Und was noch auffällt: die beiden Kamerahügel… Weiterlesen »

Cult
Gast
Cult (@guest_105146)
22 Tage her

Über Leistung kann ja je nach Anwender streiten aber die Adreno 610 GPU ist mit das schlechteste was der Markt derzeit zu bieten hat da ist selbst der g99 in einem niedrigeren Preisbereich besser aufgestellt den CPU ist ja heutzutage eher nicht das Problem die 80% in Leistungen ist sehr gutmütig 160-200€ Smartphone

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