Startseite » Gadgets » Switchbot Curtain Rod 2 im Test

Switchbot Curtain Rod 2 im Test

Getestet von Lennart Moog am
Vorteile
  • einfache Installation
  • gute Einbindung in Smart Home-Assistenten
  • übersichtliche App mit vielen Funktionen
  • gleicher Preis wie der Vorgänger
Nachteile
  • App teilweise auf Englisch
Springe zu:

Jonas hatte letztes Jahr bereits die SwitchBot Curtain im Test. Damit kann man fast jeden beliebigen Vorhang smart machen. In diesem Test schauen wir uns heute den Nachfolger, den SwitchBot Curtain Rod 2, an. Neben einem kleinen Vergleich mit dem Vorgänger werfen wir auch einen Blick auf das Produkt des Konkurrenten Aqara.

Switchbot Curtain 2 1

Einleitung und kurzer Vergleich mit dem Vorgänger

Ebenso wie für den Vorgänger bezahlt ihr auch für das neue Modell knapp 80 Euro. Dafür erhaltet ihr den Motor inklusive Aufsätzen für klassische Gardinenstangen und einer Übergangshilfe für Teleskopstangen. Zusätzlich liegt ein Ladekabel und ein Verbindungsband für Gardinenschlaufen bei. Der Curtain Rod 2 kann sowohl an normale Gardinenstangen angebracht werden, aber er funktioniert auch mit sogenannten I- oder U-Schienen. In diesem Test schauen wir uns aber nur die Funktionsweise an einer klassischen Gardinenstange an.

Das grundsätzliche Design des Motors hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht geändert. Geändert hat sich aber das Design des Aufsatzes für die Gardinenstange. Während man beim Vorgänger noch ein großes Element hatte, welches ausschließlich stufenweise verstellt werden konnte, handelt es sich nun um zwei einzelne Haken. Diese Haken können dank einer starken Feder stufenlos verstellt werden und der Curtain Rod 2 sitzt perfekt an der Gardinenstange.

Switchbot Curtain 5

Das Paket, welches ich im Test hatte, besteht neben zwei Curtain Rods aus einer Fernbedienung für diese, einem Hub, einem Feuchtigkeits- und Temperatursensor und zwei Solarpanels. Genauso wie beim Vorgänger können die Curtain Rods mithilfe dieser Solarpanels dauerhaft mit Strom versorgt werden – Voraussetzung ist natürlich, dass die Sonne scheint. Die Panels funktionieren einwandfrei und sind theoretisch sogar in der Lage ein Smartphone aufzuladen, was meiner Meinung nach ziemlich beeindruckend ist – auch wenn das Laden recht langsam vonstattengeht. Mithilfe des Hubs können die beiden Gardinenmotoren in das Heimnetz angebunden und mit dem Smartphone gesteuert werden. Außerdem lassen sich die Geräte darüber auch in die Google Home App einbinden oder über IFTTT oder Amazon Alexa gesteuert werden.

Einrichtung des Switchbot Curtain

Zu Beginn benötigt man die SwitchBot App, die kostenlos im Google Play Store oder Apple App Store zum Download bereitgestellt wird. Im zweiten Schritt wird dann noch ein Kundenkonto benötigt. Ist das erledigt, kann die Einrichtung der Geräte auch schon beginnen. Ich habe mit dem Hub begonnen, damit meine Geräte schon gleich zu Beginn untereinander verknüpft sind.

Die App

Die Einrichtung eines neuen Gerätes ist dank der übersichtlichen App angenehm und schnell. Ist das zu verbindende Gerät bereits eingeschaltet, kann die App es dank Bluetooth sofort erkennen. Alternativ kann aber jedes beliebige Gerät zur Verbindung ausgewählt werden. Beim erstmaligen Verbinden bekommt man genaue Anweisungen von der App und kann eigentlich nichts falsch machen. Beachten sollte man allerdings zuvor, dass die Geräte nur in 2,4 GHz Netzwerken funken können. Wer nur 5 GHz WLAN verwendet, sollte dies zuvor in ein 2,4 GHz-Netzwerk ändern.

Um einen SwitchBot Curtain Rod 2 mit der App und entsprechend mit dem Hub zu verbinden, tippt ihr also oben rechts auf das „Plus“, wählt „Curtain“ aus und befolgt die Anweisungen der App. Die App fragt jetzt, von welcher Seite der Vorhang geöffnet werden soll, oder ob ihr ihn von der Mitte nach außen öffnen wollt – für letzteres werden aber entsprechend zwei Motoren benötigt. Anschließend wird der Curtain Rod kalibriert. Das bedeutet, ihr sagt der App, an welcher Stelle der Vorhang ganz geöffnet und, wann er geschlossen ist. Switchbot App 1Der SwitchBot merkt sich diese Positionen und „reißt“ somit nicht am Vorhang. Sollte das jedoch einmal vorkommen, stoppt der Motor, sobald er einen Widerstand spürt.

Nach abgeschlossener Einrichtung könnt ihr eure Gardinen mit dem Smartphone steuern. Es lassen sich in der App auch Zeitpläne für Öffnen und Schließen einrichten.

Die Verbindung mit der Google Home App oder anderen smarten Assistenten funktioniert genauso wie beim Vorgänger. Jonas hat im Testbericht des Vorgängers eine ausführliche Anleitung hierzu verfasst. Falls ihr bei der Verbindung also Hilfe benötigt, empfehle ich euch, mal im Testbericht des Vorgängers vorbeizuschauen. Habt ihr die Verbindung durchgeführt, funktioniert die Steuerung eures SwitchBot Curtain auch einwandfrei über Sprachbefehle.

Temperatur- und Feuchtigkeitssensor

Mithilfe des Temperatur- und Feuchtigkeitssensors lassen sich bestimmte Szenarien einstellen. Zum Beispiel soll der Vorhang bei einer bestimmten Raumtemperatur zugehen und bei einer bestimmten Raumluftfeuchtigkeit wieder geöffnet werden. Die Verbindung des Sensors mit der App funktioniert wie gewohnt einwandfrei und schnell. Auch hier lässt sich konfigurieren, wie weit man die Vorhänge schließen will.

Solarpanels

Die bereits angesprochenen Solarpanels kosten 25 Euro pro Stück und liefern dem SwitchBot Curtain eine unendliche Akkulaufzeit. Genauso wie beim Vorgänger werden die Solarpanels einfach über einen USB-C-Anschluss an die Rückseite des Curtains gesteckt. Scheint nun die Sonne auf die Panels, geben diese den Strom an den SwitchBot Curtain weiter und dieser wird aufgeladen. Unbedingt notwendig sind die Panels meiner Meinung nach aber nicht, da die Akkulaufzeit der SwitchBot Curtains einfach super ist.

NFC-Tags

In dem von mir getesteten Paket sind auch kleine NFC-Tags inbegriffen. Diese kann man ebenfalls einfach in der App einbinden und mit den verschiedensten Funktionen versehen. Die naheliegendste Funktion ist hierbei das Öffnen und Schließen der Vorhänge. Halte ich mein Smartphone einmal gegen den NFC-Tag, öffnet sich der Vorhang in Sekundenschnelle. Halte ich mein Smartphone jetzt ein zweites Mal gegen den Chip, schließt sich der Vorhang wieder. Der Kreativität ist bei der Nutzung der Tags aber keine Grenzen gesetzt: Der Hub kann auch als Fernbedienung für etwa den Fernseher verwendet werden. Dafür müssen beide Geräte allerdings „Sichtkontakt“ haben. Jetzt kann man den NFC Tag so konfigurieren, dass bei Kontakt der Fernseher eingeschaltet und bei erneutem Kontakt wieder ausgeschaltet wird.

Praxiseinsatz des Switchbot Curtain

Switchbot Curtain 3

Nachdem die Einrichtung des SwitchBot Curtain Rod 2 und aller Erweiterungen abgeschlossen ist, kann der eigentliche Spaß beginnen. Die Qualität aller Materialien ist wie beim Vorgängermodell klasse und die Benutzung macht alles in allem einfach Spaß. Vor einem Jahr musste Jonas die App dahin gehend kritisieren, dass diese ausschließlich auf Englisch verfügbar war. Das hat sich mittlerweile teilweise gebessert. Ein Großteil der App ist mittlerweile in einwandfreies Deutsch übersetzt. Lediglich der Einrichtungsvorgang der Geräte ist stellenweise noch auf Englisch. Daneben gibt es an der App aber keine Kritik von meiner Seite – ganz im Gegenteil: Die App ist übersichtlich, modern und leicht zu bedienen.

Vergleich zu Aqara

Zeitgleich mit dem SwitchBot Curtain Rod 2 hatte ich auch eine Curtain Driver E1-Kombi vom Konkurrenten Aqara im Test. Zu dieser Kombi gehört noch ein Bewegungs- und Lichtsensor. Mithilfe dessen soll es möglich sein, die Vorhänge bei Bewegung im Haus zu schließen oder zu öffnen. In der Theorie eine gute Sache. ABER! Leider kann ich euch hier keine Erfahrungen dieser Kombi aus Hub, Sensor und Motor liefern. Das liegt daran, dass sich beide Motoren nicht mit dem Hub verbinden lassen. Sie sind somit nur eingeschränkt nutzbar. Das bedeutet, man kann sie nur manuell starten und nicht über die App steuern. Die App ist komplett auf Englisch, aber an sich auch übersichtlich.

Testergebnis

Getestet von
Lennart Moog

Die Einrichtung des Switchbot Curtain Rod 2 ist unkompliziert und die Benutzung macht Spaß. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es keine großen Änderungen. Lediglich das Design zur Befestigung an der Gardinenstange ist anders. Die Änderungen gefallen mir ausgezeichnet, denn dadurch ist die Befestigung im Handumdrehen erledigt.

Die Konkurrenz von Aqara konnte mich hingegen nicht überzeugen, da der Motor an sich deutlich größer ist und auch die Befestigung nicht so leicht von der Hand geht. Hinzu kommt, dass ich es trotz zahlreicher Versuche nicht geschafft habe, den Motor mit der App zu verknüpfen.

Mit dem Gutscheincode “Chinahandysrod2” bekommt ihr aktuell einen Switchbot Rod 2 für 76,50€ und das Doppelpack für 145,80€. 

Preisvergleich

85 €*
1-2 Tage - aus Deutschland
Zum Shop
Unsere Empfehlung
85 €*

3-6 Tage - EU Lager wählen!
Zum Shop
85 €* Zum Shop
1-2 Tage - aus Deutschland
Unsere Empfehlung
Nur 85 €* Zum Shop
3-6 Tage - EU Lager wählen!

*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am

Newsletter bestellen

Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!

Kommentare

Abonnieren
Kommentar Updates
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare

Lade jetzt deine Chinahandys.net App