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Xiaomi Heißluftfritteuse Smart Air Fryer 3,5L im Test

Getestet von Erik Zürrlein am
Vorteile
  • sehr leistungsstarke Heißluftfritteuse
  • klasse Design, schickes OLED Display
  • definitiv kein „Billig-Küchengerät“
  • App übersichtlich aufgebaut
  • klasse Ergebnisse
Nachteile
  • Nutzen der App fragwürdig
  • Füllvolumen...?
  • Korb hakt manchmal, Bodenblech nicht fest
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Smarte Küchengeräte findet man bei Xiaomi schon länger in der Produktpalette. Mit dem Xiaomi Smart Air Fryer 3,5L hat es nun eine Heißluftfritteuse auf den deutschen Markt geschafft. Im Praxistest schauen wir uns an, ob sich der Aufpreis für die smarte Xiaomi Fritteuse auch lohnt.

Xiaomi Mi Smart Air Fryer Test VerpackungZusätzlich haben wir hier noch den Vergleich mit einer zweiten Heißluftfritteuse für euch durchgeführt. Dabei handelt es sich um die Blitzwolf BW-AF2 Air Fryer für 80€, ebenfalls einer App mit Rezepten und mit 5 Liter Fassungsvermögen.

Die Xiaomi Heißluftfritteuse startet für 99€, bietet ein Volumen von 3,5l und ist natürlich „smart“. Rezept, Zubereitungsart oder Temperatur wählt man einfach über die Mi Home App aus. Zwar ist die Xiaomi Heißluftfritteuse eher einer der „Kleinen“, durch die Leistung von 1500 Watt aber auch umso leistungsstärker. Kleine Warnung, wenn ihr gerade hungrig seid: Natürlich wurden die Koch- und Backergebnisse alle abgelichtet – Was wäre das denn sonst für ein Test?

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

Typisch Xiaomi wird der Mi Smart Air Fryer im weißen Karton geliefert. Gut eingepackt in Schaumstoff und Folie zieht man die Heißluftfritteuse als Ganzes heraus. Das Kabel hinten ist fest in das Gerät integriert. Der Mi Air Fryer 3.5L misst 335 x 252 x 304 Millimeter und wiegt 3,9 Kilogramm. Die Abmessungen sind nicht überdimensioniert und in den meisten Küchen sollte der Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3.5L sein Plätzchen finden. Dabei ist es auch kein Problem, wenn die Heißluftfritteuse im Regal oder nahe an der Wand steht. Das Küchengerät selbst kann man auch nach 30 Minuten in Betrieb noch außerhalb der Luftauslässe anfassen und die Abluft selbst überschreitet ca. 50° nicht. Bei uns steht er an der Wand und der Tapete dahinter macht dies (bislang) nichts aus.

Am Gerät selbst befindet sich auf der Vorderseite der Powerbutton sowie darunter das Display mit integriertem Button und einem Drehrad zum Auswählen drumherum. Hier fehlt mir nur ein Zurück-Button! Wählt man einen Punkt aus (z.B. Pommes) kommt man nur weiter (zur Menge, Temperatur und Zeit), aber nicht zurück ins Hauptmenü. Dafür muss man die Heißluftfritteuse fix Aus- und wieder Anschalten. Das ist alles andere als smart.

Zwei Punkte fallen in der Praxisnutzung bei der Verarbeitung & Konzeption auf:

Der Verschluss des Korbs klemmt manchmal etwas, wenn er nicht gerade reingeschoben wird. Dann braucht es Nachdruck oder einen zweiten Anlauf. Auch das Bodenblech wird nur über Gummi- / Silkonnoppen gehalten und ist dementsprechend nicht arretiert. Leert man den Korb normal aus, z. B. mit Kartoffeln bestückt, passiert nichts. Schüttelt man den Korb allerdings über Kopf, dann löst sich das Bodenblech schon mal. Den Rost-Einsatz hätte man aber auch besser lösen können: Der Edelstahl-Rost wird nur aufgesetzt und will man den ganzen Korb nun ausleeren, fällt der heiße Rost unweigerlich mit raus. Ein „Lock“-Button oder Arretierung wäre hier die Lösung.

Lieferumfang der Xiaomi Heißluftfritteuse

Im großen weißen Karton befindet sich neben dem Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3,5L, die Garantiekarte, mehrsprachige Anleitung, ein gelochtes Bodenblech und ein Edelstahl-Rost, der sich im Korb zusätzlich platzieren lässt.

Gut, etwas mehr Zubehör wäre natürlich nett gewesen. Unabdingbar empfinde ich eine ordentliche Silikon-Zange, um die Beschichtung nicht zu beschädigen, für das Grill- bzw. Frittiergut. Beim Rest kann man im eigenen Küchen-Sammelsurium schauen, was sich so findet. Ansonsten bekommt man auch ganze Airfryer Zubehör-Sets mit diversen Backformen (Muffins), Halter für die senkrechte und separate Platzierung im Frittierkorb oder z.B. dem Pizza-Kit. Mit dem mitgelieferten gelochtem Einsatz und dem Aufstell-Rost konnte ich den Praxistest dennoch gut absolvieren.

Inbetriebnahme & Bedienung

Auspacken, mit Strom versorgen und über den Powerbutton einschalten. Ins WLAN-Netzwerk muss der Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3.5L nicht mal zwingend eingebunden werden. Über die Kombination aus OLED-Display, Drehrad und Button bedient man schon die gesamte Heißluftfritteuse. Hat man bereits die ersten Heißluftfrittier-Versuche hinter sich, braucht es nur noch den manuellen Modus, wo man Temperatur und Zeit / Timer selbst festlegt.

Im Smart Home mit Sprachbedienung: Hat man einmal seine Xiaomi Mi Home App mit den beiden Diensten verbunden, dann ist auch schon die Xiaomi Heißluftfritteuse hinterlegt. Kompatibel ist das smarte Küchengerät mit Amazons „Alexa“ (Bei Amazon aktivieren) und Google „OK Google“. Hier ruft man seinem persönlichen Assistenten einfach zu, dass der Kochvorgang gestartet / gestoppt werden soll oder fragt nach, wie viel Zeit auf dem Timer noch verbleiben.

Xiaomi Mi Home App mit Steuerung und Rezepten

Normalerweise kommt bei den meisten Smart Home Geräten erst mit der jeweiligen App das beste Erlebnis zustande, beim Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3.5L ist die Mi Home App Anbindung aber nur Nice-to-Have. Die Einrichtung gestaltet sich wie man es von anderen Xiaomi Geräten kennt. Da wir die Global Version im Test haben, muss man zwingend mit der Mi Home App auf dem Deutschland-Server sein. Auch wenn die Xiaomi Heißluftfritteuse mit 3.5L und noch weitere Größen, auch auf dem chinesischen Server zu finden sind.

Nun Bluetooth am Smartphone aktivieren, WLAN Passwort dem Gerät mitteilen und das Smart Home Gerät ist eingerichtet. Die WiFi Verbindung oder das ganze Gerät setzt man einfach über das Menü an der Heißluftfritteuse zurück. Folgendermaßen ist das Menü des Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3.5L in der Mi Home App aufgebaut:

  • Geräte Modi (die gleichen, wie man sie auch am Gerät selbst auswählen und einstellen kann): manuell, Pommes Frites, Hähnchenflügel, Fisch, Steak, Gemüse, Kuchen, getrocknete Früchte (Dörren)
  • Beliebte Rezepte: Hier können bis zu 8 Rezepte aus dem Katalog gespeichert werden zur Schnellauswahl

So greift man auf die wichtigsten voreingestellten Programme zurück oder wechselt bei Bedarf in die Liste weiterer Rezepte.

Rezeptsammlung von Xiaomi – Das ist „smart“…?

Xiaomi Mi Smart Air Fryer Test Screenshot Mi Home App 5 Xiaomi Mi Smart Air Fryer Test Screenshot Mi Home App 6Hiervon soll es über 100 in der Datenbank geben und zum Testzeitpunkt waren es sogar 111. Die Auswahl ist tatsächlich umfangreich und eher europäisch statt asiatisch. Es sind aber auch Ausnahmen dabei: Wie wäre es denn heute Abend mit den „würzig koreanischen Hähnchenfüßen“. Aber sonst machen es die Rezepte gerade Einsteigern leicht. Hier wird man fast schon idiotensicher durch die Planung, Vor- und Zubereitung geleitet und das entsprechende Programm direkt an die Xiaomi Heißluftfritteuse geschickt. Im Screenshot seht ihr es am Beispiel der gerösteten Kichererbsen oder Laugenbrötchen – sogar mit Bildern!

Zur App-Anbindung kann ich nach zwei Wochen so viel sagen: Wer gerne mit Rezept kocht, für den ist sie ganz nett. Gerade zu Beginn braucht es etwas Übung mit der Heißluftfritteuse. Danach kann man getrost darauf verzichten. Zumal der Xiaomi Mi Smart Air Fryer nur mit dem WLAN verbunden ist, wenn man ihn per Hand anschaltet. Fernsteuerung ist so nur über den Timer möglich – Von der manuell einstellbaren Vorlaufzeit mal abgesehen.

Hin- und wieder habe ich hingegen die Zeitanzeige in der App genutzt: Nicht von der Couch aufstehen müssen, um zu sehen, wie lange das Popcorn bereits in der Heißluftfritteuse ist, sind klar die Vorteile des Smart Homes.

Etwas nervig empfand ich schon eher das Gepiepse in der Praxis – Das hätte man auch ein wenig reduzieren können. So wird man während dem Heißluftfrittieren in Abständen daran erinnert den Inhalt zu wenden bzw. den Korb zu schütteln, man bekommt zwei Minuten vor Ablauf des Timers das Gepiepse zu hören und dann nochmal wenn der Mi Air Fryer fertig ist + sogar eine Benachrichtigung auf das Smartphone. Zum Glück lässt sich die Erinnerung zum Wenden deaktivieren und auch Benachrichtigungen am Handy für das Gerät abstellen.

Einordnung der Xiaomi Heißluftfritteuse auf dem Markt

War zu Beginn des Heißluftfritteusen-Trends der Phillips Airfryer im Grunde DAS Gerät, so wurde der Markt bald überflutet. Von 2 bis 12 Litern Fassungsvolumen, mit drehender Rotisserie, in Kombination mit einer Grillplatte oder gleich zwei separaten Grillkörben findet sich alles! In der Premium-Klasse verlangt die Konkurrenz ebenfalls um die 100€ und ist teilweise noch nicht mal smart.

Sonst geht es schon bei 30€ für eine Heißluftfritteuse los und man muss sich nur noch für die Größe entscheiden. Ein paar Punkte als Anhalt bei der Auswahl:

  • Durchmesser des Korbs: umso mehr Fläche, desto mehr direkte Hitze, umso knuspriger. Die Höhe des Korbs alleine bringt hier nicht mehr. Die 3,8 Liter der Xiaomi Heißluftfritteuse sind im Vergleich nicht viel, aber die direkte Fläche ist nicht deutlich kleiner.
  • Pommes (aus Kartoffeln, kein TK): Die kleinen Lieblinge ohne viel Öl zubereitet. Für zwei Personen / zwei normale Portionen war der Mi Smart Air Fryer gerade so groß genug mit einem Durchgang.
    • Am besten klappte es in der Praxis mit einem ersten Heißluftfrittier-Gang, die Pommes wurden dann zur Seite gestellt, die zweite Hälfte der Kartoffeln kam rein und zum Schluss wurden die Ersten nochmal mit reingeworfen zum (knusprigen) Aufwärmen.
    • Der Blitzwolf BW-AF2 mit 5 Litern bietet nur etwas mehr direkte Fläche. Auch hier schafft man bei einem Durchgang Pommes für (gute) zwei Portionen.
  • Popcorn: Bei einem typischen Popvolumen von 1:46 bekommt man aus 50g rohem Mais ungefähr 1 Liter Popcorn. Die Xiaomi Heißluftfritteuse war mit 150g schon zu voll. 100g reichen zu zweit für einen sehr langen Couchabend schon völlig aus.
  • Personen im Haushalt:
    • Für eine Person reicht der Xiaomi Mi Smart Air Fryer völlig aus, egal ob nun für die Zubereitung der Beilage oder des ganzen Gerichtes
    • Für zwei Personen wird es hingegen schon knapp
      • Die Beilage, z.B. Pommes, Champignons, Falafel, Brot, Gemüse,… kann man aber problemlos für die Xiaomi Heißluftfritteuse einplanen
    • Für Familien (Eltern + Kind/-er) sollte es schon ein größeres Modell sein, auch die 6 Liter des Blitzwolf BW-AF1 werden meiner Meinung nach bereits knapp

Praxistest des Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3.5L

Was für eine erfreuliche Abwechslung in Test-Alltag! Ein Neuling mit Heißluftfritteusen bin ich nicht, aber bislang war „für noch ein Küchengerät zu wenig Platz“ (gez. Finanzministerin des Hauses). Zum Glück ist dies nun „Arbeit“. Und so viel vorweg: Der uralte Minibackofen hat endlich ausgedient und wird durch das schicke weiße Gerät ersetzt.

Über Heißluftfritteusen generell will ich nicht zu viel schwafeln. Die ganzen neuartigen Küchengeräte braucht es eigentlich nicht und mit dem Herd + Backofen alleine kommt man zurecht. Aber sie machen schon Spaß und der Xiaomi Mi Smart Air Fryer steht nun meinem Slow Cooker gerne zur Seite.

Integration in speziell meinen Alltag: Neben der Rolle als Küchenhelfer beim normalen Kochen am Abend, zum Beispiel für einen Teil des Essens, darf sich die Heißluftfritteuse nun auch um meine erste Mahlzeit des Tages, also Lunch nach dem Sport, kümmern. Und das hat hervorragend funktioniert in den zwei Wochen Praxistest! Sind keine passenden Reste vom Vortag im Kühlschrank wandern so die Kohlenhydrate in den Air Fryer während ich fix duschen kann ohne auf das Essen achten zu müssen. Seien es nun Kartoffeln, Karotten, das Grillgemüse, die Paprika gefüllt mit Ei oder nur ein Käsebrot – länger als 20 Minuten braucht kein Gericht für eine Person. Das könnte man natürlich noch „smarter“ gestalten dank WiFi + App, aber für mich hat der Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3.5L so perfekt funktioniert. Spart Zeit und unnötige bzw. Kalorien in falscher Form.

Ein paar der Dinge, die so entstanden sind? Das Käsebrot mit perfekter Konsistenz in 12 Minuten bei 200°, 6 Karotten gestiftelt (die doppelte Menge ginge auch mit dem Grad an Crunch) bei 190° in 20 Minuten oder eben eine Paprika mit Ei gefüllt bei 160° in ebenfalls 20 Minuten. Etwas tüfteln muss ich selbst noch an der Methode für perfekte Falafel aus der Heißluftfritteuse, aber auch dafür ist der Xiaomi Air Fryer 3.5L geeignet.

Vergleich mit dem Blitzwolf BW-AF2 Air Fryer

Blitzwolf BW AF 2 Air Fryer Test 1

Wie gut der Xiaomi Mi Smart Air Fryer aber nun wirklich ist, finden wir im Praxistest mit Hilfe einer zweiten smarten Heißluftfritteuse heraus. Dazu haben wir die Blitzwolf BW-AF2 mit 5 Litern Volumen, ebenfalls 1500 Watt Leistung und der Anbindung an die Blitz Home App über das heimische WLAN. Im Angebot bekommt man die Heißluftfritteuse für circa 80€. Auch verfügbar ist das namensgleiche Modell ohne smarte Funktionen und Drehregler statt Touchbedienung für 5 bis 10€ weniger.

Der Blitzwolf BW-AF2 misst 36,1 x 27,1 x 30,6cm und wiegt 6kg. Aufgebaut sind die beiden Modelle fast identisch: Der Garkorb unten zum Herausziehen, Bedienelemente darüber und Luftauslass hinten. Auch hat der Blitzwolf das Problem mit dem Bodenblech im Korb, das sich gerne mal über Kopf löst.

Leider hat es partout nicht geklappt, die Blitzwolf BW-AF2 mit der App zu verbinden. Dort bekäme man im Grunde aber das Gleiche geboten: Den aktuellen Status und die Programmübersicht der vordefinierten Einstellungen.

  • Blitzwolf BW AF 2 Air Fryer Test 2Pommes (200° und 20 Minuten)
  • Kuchen (160° und 40 Minuten)
  • Süßkartoffeln (200° und 30 Minuten)
  • Steak (180 ° und 13 Minuten)
  • Drumsticks (200° und 20 Minuten)
  • Chicken Wings (200° und 20 Minuten)
  • Fisch (180 ° und 10 Minuten)
  • Shrimps (160 ° und 10 Minuten)

Die Bedienung erfolgt sonst über Tochbuttons, was stets durch einen Piepston bestätigt wird. Dazu kann man stets die Temperatur in 5°-Schritten und Zeit im Minutentakt anpassen.

Testgerichte im Vergleich

Kommen wir also nun noch zu den gängigsten Klassikern einer Heißluftfritteuse, um den Xiaomi Mi Smart Air Fryer mit dem günstigeren und größeren Modell, dem Blitzwolf BW-AF2 zu vergleichen. Nach zwei Wochen Praxisnutzung konnte ich den wohl wichtigsten Punkt einer Heißluftfritteuse  ausmachen: nicht das Volumen des Korbs ist entscheidend, sondern die Fläche im Korb. Denn stapeln bringt uns nicht unbedingt mehr – was aufeinanderliegt, wird nicht knusprig. Die Höhe bzw. Tiefe einer Heißluftfritteuse ist meiner Meinung nach völlig uninteressant. Die Bodenfläche ist zwischen den beiden Modellen recht ähnlich:

  • Xiaomi Mi Smart Air Fryer 3,5L: 20 x 20 x 8,7cm – 400cm² Fläche und 3.480cm³ Volumen
  • Blitzwolf BW-AF2 5L: 22 x 22 x 10,3cm – 484cm² Fläche und 4.985cm³ Volumen

Für den Praxistest habe ich mich dazu entschieden nur einen Größenvergleich zu machen – Mit Pommes Frites natürlich – und sonst stets auf die gleiche Portionsgröße und Menge zu setzen.

Pommes aus Kartoffeln: Hier haben wir vorwiegend mehlig kochende Kartoffeln verwendet, geschält und eine Stunde lang in Wasser ziehen zu lassen (entfernt die Stärke, hilft der Knusprigkeit). Danach wurden die Pommes im Sieb und Küchentuch getrocknet sowie anschließend mit 1 Teelöffel Öl (bzw. 1,5 beim Blitzwolf) + Salz vermengt. In die Xiaomi Heißluftfritteuse passten dadurch 5 („handelsübliche“ vorwiegend festkochende) Kartoffeln und 6 Kartoffeln beim Air Fryer von Blitzwolf. Das Ziel war, die Pommes nicht unnötig zu stapeln, da es so eher Ofenkartoffeln statt Pommes Frites werden. In der Galerie seht ihr das Ergebnis sortiert nach 15 Minuten. Gewendet bzw. geschüttelt wurde stets synchron.

Hier fällt auf, dass der Xiaomi Mi Smart Air Fryer deutlich schneller fertig war und ein besseres Ergebnis ablieferte mit der geringfügig kleineren Menge im Frittierkorb. Das Modell von Xiaomi war nach 22 Minuten fertig, dem Blitzwolf BW-AF2 habe ich lieber 3 Minuten länger Zeit gelassen.

Noch ein paar kleine Beobachtungen:

  • Für ein Brot mit geschmolzenem Käse ließ sich beim Xiaomi Mi Smart Air Fryer der Edelstahl-Rost super nutzen.
    • Damit dauerte es nur 8 Minuten, da das Brot näher am Heizelement ist.
    • Der Blitzwolf BW-AF2 benötigt 3 Minuten länger, das Brot war unten trockener und der Käse weniger schön geröstet.
  • Bei meiner Form von Falafel, eher kleinere runde Taler, passten beim Blitzwolf doch drei Stück mehr in den Fritierkorb.
    • Der Edelstahl-Rost der Xiaomi Heißluftfritteuse ließ sich nicht so gut dafür nutzen, um zwei Lagen im Korb zu platzieren.

Fazit zum Blitzwolf BW-AF2 Air Fryer mit 5 Litern

Das größte Problem war bei mir im Praxistest wohl der Umstand, dass sich die Smart Home App quer stellte. Aber die smarten Funktionen sind ja eher Spielerei. Sonst funktioniert der Blitzwolf BW-A2 gut und erledigt die Anforderungen an eine Heißluftfritteuse: Das Essen wird knusprig, es geht schnell und die Bedienung ist simpel. Nur bringt das größere Volumen meiner Meinung nach in der Praxis nicht viel und der Blitzwolf BW-AF2 ist leistungsschwächer als der Xiaomi Air Fryer. Je nach Angebotslage aber auch etwas günstiger.

Testergebnis

Getestet von
Erik Zürrlein

Allgemein betrachtet – Braucht es eine Heißluftfritteuse? Definitiv, nein – Was auch für die ganzen anderen Küchengeräte gilt. Der Herd mit Backofen reicht für jedes Gericht, aber die Helferlein erleichtern unseren Küchenalltag. Und warum nun speziell zum Xiaomi Smart Air Fryer 3,5L greifen? Eigentlich wird euer Mi Smart Home von Xiaomi nur mit der Heißluftfritteuse vollständig 😉. Mit einer UVP von 99€ ist sie im Vergleich im Premium-Segment angesiedelt, verdient sich diese Stellung aber auch problemlos. Geboten wird hier eine astreine Qualität, hohe Frittier-, Grill- und Backleistung sowie eine intuitive Bedienung. Die ganzen smarten Funktionen braucht es im Grunde ebenfalls nicht, aber nice-to-have für den ein oder anderen.

Gegen die Xiaomi Heißluftfritteuse sprechen zwei Aspekte. Zwar ist der Mi Smart Air Fryer leistungsstark (wohl auch gerade deshalb), mit 3,5 Litern Fassungsvolumen aber eher klein. Für den Single-Haushalt perfekt oder die Zubereitung einer Beilage für zwei Personen. Und dann der Preis: Im Marktcheck haben wir schon gezeigt, dass es auch deutlich preiswerter bzw. günstiger geht.

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Kai_Spriestersbach
Gast
Kai (@guest_82310)
29 Tage her

Jetztt mal Butter bei die Fische: Wie schmecken die Pommes? Wie aus dem Backofen? Oder sind die nennenswert leckerer/knuspriger in einer solchen Heißluftfriteuse?

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