Xiaomi Watch 2 Pro im Test

Getestet von Erik am
Vorteile
  • an sich gute Hardware (z.B. Prozessor)
  • helles AMOLED
  • aktuelles System: WearOS 3.5
  • volle Ausstattung
  • WiFi & LTE Version
Nachteile
  • groß und klobig gebaut
  • Akkulaufzeit auch im Vergleich zu schwach
  • einige Bugs im System
  • fragwürdige Software-Entscheidungen
  • Fehler beim Sporttracking
  • Mi Fitness wird der Uhr nicht gerecht
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Die erste Smartwatch von Xiaomi mit Google Wear OS: Keine Beschränkung mehr durch das eigene System, stattdessen vollen Zugriff auf das Android-Smartphone und den Playstore für Apps. Auf die Xiaomi Watch 2 Pro waren wir vor dem Test sehr gespannt. Zumal Xiaomi es auch versteht, gute Hardware zum angenehmen Preis zu fertigen. Die Android-Smartwatch bietet mit dem Snapdragon W5+ einen aktuellen Top-Prozessor, hat ein 1,43 Zoll großes AMOLED verbaut und ist sogar optional als LTE-Version erhältlich.

Xiaomi Watch 2 Pro Test Head Lieferumfang

Zu einem Preis von 270€ muss die Xiaomi Watch 2 Pro mit der Samsung Galaxy Watch 6 (Ankündigung) konkurrieren und könnte auch eine Alternative zur TicWatch Pro 5 (zum Test) sein. Aber Achtung: Es ist eben das erste Wearable mit der neuen Software im Unternehmen! Da kann schon einiges schiefgehen und das tut es leider auch.

Design & Verarbeitung

Die Xiaomi Watch 2 Pro ist in zwei gleich-teuren Farbvarianten verfügbar. Mit schwarzem Edelstahl-Gehäuse und Silikonarmband, das besser für Sport geeignet sein sollte, und eine edle Variante in Silber mit braunem Kunstleder-Armband. Die Smartwatch misst 47,6 x 45,9 x 11,8 Millimeter und wiegt 54,5 Gramm ohne Band. Mit dem Silikonarmband bringt das Wearable 78,5 Gramm auf die Waage. Wasserdicht ist sie bis 5ATM – eine offizielle IP-Zertifizierung gibt es nicht.

Hier ist auch schon der erste große Kritikpunkt an der Xiaomi Watch 2 Pro: Die Uhr ist einfach riesig und klobig am Handgelenk. Die tatsächliche Dicke beträgt 14mm – Xiaomi hat einfach den unteren Sensor abgezogen bei der Angabe. Und auch die Lünette um das Display bietet zwar Schutz, aber mit 4mm ist der Rand viel zu dick. Ein weiterer Punkt, der mich in der Praxis ständig auf die Palme brachte: Der dreh- und drückbare Home-Button steht 8mm, ca. 3mm zu viel, aus dem Gehäuse heraus. So betätigt man ständig versehentlich den Button durch ein angewinkeltes Handgelenk und ruft den Google Assistant auf. Aus meiner Sicht macht Xiaomi hier klare Fehlentscheidung beim Design der Watch 2 Pro. Die Verarbeitung ist hingegen soweit gut.

Lieferumfang & Tragekomfort der Xiaomi Watch 2 Pro

Der Lieferumfang umfasst nur das Nötigste: Smartwatch mit Armband, Ladeschale (Kunststoff mit 2 goldenen Pins) auf USB-A und Anleitung. Das Armband deckt einen Handgelenksumfang von 135 bis 205mm ab. Bei Xiaomi Deutschland gibt es vier weitere Varianten für 20€ im Angebot. Da das Armband 22mm breit ist und die zwei typischen Pins genutzt werden, hat man freie Auswahl.

Xiaomi Watch 2 Pro Designs

Das mitgelieferte Armband schließt mit einer klassischen Dornschließe. Das Band selbst ist flexibel und angenehm zu tragen, aber nichts Besonders. Der Tragekomfort wird durch das riesige Gehäuse getrübt.

Display der Xiaomi Watch 2 Pro

Xiaomi Watch 2 Pro Test DisplayVerbaut ist ein 1,43 Zoll rundes AMOLED mit einer Auflösung von 466 x 466 Pixel. Damit erreicht die Xiaomi Watch 2 Pro eine Bildpunktdichte von scharfen 326 Pixel pro Zoll, womit auch Schriften pixelfrei dargestellt werden. Die maximale Helligkeit gibt der Hersteller mit 600 Lux an. Mit der Funktion „Taschenlampe“ (weißes Display, maximal hell) messen wir mit dem Lumenmeter sogar starke 1070 Lux. Beim Einsatz in der Sonne wird diese Helligkeit in der Praxis zwar nicht erreicht, aber es gab im Gebrauch keine Probleme das Display abzulesen. Die Helligkeit kann manuell eingestellt oder über den Helligkeitssensor automatisch gesteuert werden.

Aktiviert wird das Display per Button, Tippen auf das schwarze Panel oder Anheben des Handgelenks. Wer sich die Uhrzeit dauerhaft anzeigen lassen möchte, kann das Always-on-Display aktivieren. Dies geht dauerhaft, im geplanten Zeitraum oder „Smart“: Wenn man die Uhr nicht trägt oder schläft, bleibt es aus.

Bedient wird die Wear OS Uhr über den Touchscreen, die dreh- und drückbare Krone sowie die zwei Buttons an der Seite. Über die Krone kehrt man zum Homescreen zurück oder ruft von dort die App-Übersicht auf. Durch Drehen kann man angenehm durch lange Listen scrollen, aber Feedback (z.B. über Vibration) gibt es nicht. Der untere Button öffnet die zuletzt geöffneten Apps als Liste. Der obere Button führt zu Mi Fitness, um schnell ein Workout zu starten.

Spezifikationen: Konnektivität & Sensoren

Xiaomi Watch 2 Pro GPSDie Xiaomi Watch 2 Pro bekommt ihr für 270€ (UVP) als WLAN-Version. Um z.B. Nachrichten auf die Uhr zu bekommen, muss die Smartwatch daheim mit dem 2.4 / 5.0 GHz WiFi oder dem Smartphone per Bluetooth 5.2 verbunden sein. Ohne Smartphone kann man unterwegs z.B. Musik über Spotify offline hören oder das Training per eigenständigem GPS aufzeichnen. Hierfür werden Dual-Band GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou, QZSS und ein E-Kompass genutzt.

Für 330€ ist die Xiaomi Watch 2 Pro als LTE-Version verfügbar und hat somit zusätzlich ein eigenes Modem. Per eSIM ist man unterwegs auch ohne Smartphone im 3G und 4G / LTE-Netz online:

Xiaomi Watch 2 Pro NFC

  • 3G: UMTS Band 1/5/8
  • 4G: FDD-LTE Band B1/B3/B5/B7/B8/B20/B28B/38/B40/B41

Beide Versionen der Xiaomi Watch 2 Pro haben zudem NFC an Bord, sodass man per Google Wallet einfach mit dem Handgelenk bezahlen kann. An Sensoren sind folgende verbaut: optischer Herzfrequenzsensor, E-Kompass, Beschleunigungs-, Licht- und bioelektrischer Impedanzanalysesensor sowie Barometer und Gyroskop.

Hardware & System: Snapdragon Wear W5+ & WearOS 3.5

Die Xiaomi Watch 2 Pro ist unter der Haube baugleich zur TicWatch Pro 5. Zum Einsatz kommt der Snapdragon W5+ (Ankündigung). Der Prozessor wurde schon letztes Jahr vorgestellt, ist aber noch aktuell. Der Chip bietet viel Rechenleistung und ist dank der Bauweise im 4nm-Verfahren und einem Co-Prozessor für Hintergrundaufgaben auch deutlich effizienter als der Vorgänger Snapdragon Wear 4100.

Die Systemperformance im Betrieb ist mit der Xiaomi Watch 2 Pro in Ordnung, aber gefühlt navigiert die TicWatch Pro 5 schon etwas schneller. Dazu hat die Xiaomi Watch 2 Pro noch 2GB LPDDR4x Arbeits- und 32GB eMMC Systemspeicher. Das ist mehr als genug Speicher für den normalen Betrieb mit Multitasking und auch zum Speichern von Apps und Musik ist er ausreichend.

Der Vorgänger, die Xiaomi Watch S1 (zum Test), war mit dem eigenen Betriebssystem deutlich eingeschränkter, aber bot dafür ordentliche 4 Tage Akkulaufzeit. Die neue Xiaomi Watch 2 Pro hat mit Wear OS 3.5, gewissermaßen die Verlängerung von Android zum Handgelenk und arbeitet mit dem Smartphone besser zusammen. Dazu bieten die Wear-OS-Uhren den größtmöglichen Funktionsumfang und Apps lassen sich auch einfach aus dem Play Store installieren.

Mit Google Wear OS ist so gut wie alles Mögliche von Werk aus an Bord, dazu zählen auch: Musiksteuerung, Telefonieren mit der Uhr, Wetter, Benachrichtigungen, Bezahlen per Google Wallet, Antworten auf Nachrichten oder die Navigation per Google Maps.

Nun aber genug zu Wear OS 3.5, aber dafür zur Enttäuschung. Wie MIUI über Xiaomis Android-Smartphones liegt, so hat auch die Xiaomi Watch 2 Pro teils einen Systemüberzug. Dieser erinnert leider an die günstigen Xiaomi Fitnesstracker mit Mi Fitness: nicht schön, einfach gestaltet und ohne zusätzliche Funktionen. Selbst in den Einstellungen hat man weniger Optionen als zum Beispiel bei der TicWatch Pro 5. Hier hätten wir, wenn überhaupt, mehr Funktionen bei der Xiaomi Watch 2 Pro erwartet! 

Smartphone-App: Mi Fitness

Mi Fitness wurde offensichtlich für die preiswerten Redmi und Xiaomi Uhren entwickelt. An der Stelle kann man die „Huawei Health“ App loben, die zeigt, wie gut Fitnessdaten und Gesundheitswerte aufgeschlüsselt werden können.

Zur Nutzung der Xiaomi Watch 2 Pro braucht es die Mi Fitness App – hier im Google Play Store. Per Fast Pair wird das Wearable zwar vom Android Handy erkannt, aber dann wird man schon zu Mi Fitness weitergeleitet. Der App muss man recht viele Berechtigungen erteilen, was aber bei anderen Wear OS-Uhren auch so ist.

Auf der Startseite hat man alle Gesundheitsdaten einfach als Kachelansicht – Trends oder Analysen gibt es keine. Folgendes wird von der Uhr aufgezeichnet: Schlaf, Puls, Schritte, Kalorien, Bewegung, Stehen, SpO², Stress, VO² Max, Trainingsbelastung, (weibliche) Zyklen, Temperatur. Diese Daten könnten andere Geräte beitragen: Blutdruck, Gewicht.

Unter Training lassen sich Trainingsdaten einsehen oder manuell ein Workout starten. Der Reiter „Gerät“ erlaubt, Einstellungen für die Uhr vorzunehmen. Unter „Profil“ hat man weitere Einstellungen und gibt persönliche Daten ein.

Die Daten von Mi Fitness soll man zwar zu Google Fit synchronisieren können (zu Zepp exportieren & Account in der App hinzufügen), aber in der Praxis klappt das nicht brauchbar. Trainings werden hier einfach falsch übertragen und Gesundheitsdaten kommen nicht an. Der Export zu Strava funktioniert hingegen mit Joggen oder Radfahren problemlos.

Gesundheits- & Sporttracking

Die Xiaomi Watch 2 Pro überwacht die Gesundheitsdaten, wie den Puls, Blutsauerstoffsättigung, den Schlaf oder Zyklus. Wie die Samsung Galaxy Watch kann zudem die Körperzusammensetzung (Wasser, Fett, Proteine, Salz, Knochenmasse) geschätzt werden.

Xiaomi Watch 2 Pro Test Sensoren

Die ersten Werte werden zuverlässig aufgenommen und auch beim Schlaf hat man ungefähr die gleichen Phasen. Der Puls war im Vergleich zu anderen Geräten ca. 2 BPM im Durchschnitt niedriger. Auf die „Körperzusammensetzung“ sollte man hingegen zu genau achten: Das ist ein Schätzwert, der durch Faktoren viel zu leicht beeinflusst werden kann. Dazu zählt die Xiaomi Watch 2 Pro die zurückgelegten Schritte, was aber auch nicht zufriedenstellend klappt. Gezählt werden sie zwar, aber sie kommen verspätet an: egal ob bei der Synchronisation mit der Mi Fitness App oder in der Übersicht auf dem Homescreen auf der Smartwatch.

Sporttracking: Werte im Vergleich

Über 150 Sportmodi sind an Bord. Davon können folgende automatisch erkannt, gestartet und gestoppt werden: Gehen, Seilspringen, Rudern, Radfahren, Crosstrainer und Laufen. Die meisten Sportmodi zeichnen einfach nur den Puls auf und berechnen die Kalorien. Ein paar bzw. die wichtigsten Modi machen Gebrauch von den Sensoren der Smartwatch.

Beim freien Training, auf dem Laufband, Spazieren oder Fahrrad fahren, stimmen die Werte zwischen der Xiaomi Watch 2 Pro und der Apple Watch 9 in etwa überein, aber ein paar Prozent Leistung (z.B. Puls oder Distanz) gehen bei Xiaomi verloren.

Bei den Sportmodi „Joggen & Radfahren im Freien“ kam es zu einem ärgerlichen Problem: Die Xiaomi Watch 2 kehrte leider häufiger mal von allein zum Homescreen zurück. Das Training wird dadurch nicht beendet, aber beim Sport will ich meine Sportdaten statt des Ziffernblatts ansehen.

Ein weiterer Kritikpunkt an der Xiaomi Watch 2 Pro sind die berechneten Kalorien. Auch mit aktuellen Daten und nach einer Woche Praxisnutzung (falls Mi Fitness eine Datengrundlage braucht?), gab es nur die „Hälfte der Kalorien“. Die Apple Watch 9, Amazfit Active oder meine alte Fossil Gen 6 haben mir deutlich mehr, fast schon die doppelte Menge, verbrannte Kalorien für ein Workout gutgeschrieben. Und dabei unterscheidet die Xiaomi Watch 2 Pro sogar zwischen „durch Aktivität verbrannte Kcal“ und „Gesamtkalorien mit der Ruheenergie“.

GPS-Genauigkeit

Die Xiaomi Watch 2 Pro nutzt stets das eigene GPS und greift nicht auf den Standort des Smartphones zurück. Je nach Lage dauert es 5 bis 15 Sekunden, bis die Position per GPS gefunden wird. Für eine genaue Position werden aber auch Dual-Band GPS und insgesamt fünf Satellitensysteme genutzt.

Hier seht ihr die Jogging-Strecke mit der Apple Watch Series 9 am rechten und der Xiaomi Watch 2 Pro am linken Arm. Die GPS-Genauigkeit der Xiaomi Watch 2 Pro ist gut! Bei meiner Jogging-Strecke über 10km, fehlten nur 100 Meter bei Xiaomi. Beim Radfahren über 4km waren es auch nur 20 Meter, die fehlten.

Um schon mal zur Akkulaufzeit zu spoilern: Die Xiaomi Watch hat nur Joggen mit GPS getrackt und 40% dabei verbraucht. Die Apple Watch 9 hat zusätzlich noch Spotify-Musik über In-Ears abgespielt und dabei nur 15% Akku verbraucht.

Akkulaufzeit der Xiaomi Watch 2 Pro

Die Xiaomi Watch 2 Pro hat einen 495mAh großen Akku, der bis zu 55 Stunden (LTE-Version) bzw. 65 Stunden (Bluetooth) durchhalten soll. Von dem Versprechen sollte man zügig Abstand nehmen, denn die Smartwatch will definitiv täglich geladen werden. Wer die Xiaomi Watch 2 Pro auch zum Schlaftracking nutzen möchte, wird sogar vor dem Schlafengehen nachladen müssen. Die Akkulaufzeit verschlechtert sich zudem um gut 15%, wenn man Mobilfunkdaten über die eSIM nutzt.

Die meiste Zeit nutzte ich die Watch 2 Pro mit deaktivierten mobilen Daten, ohne WLAN und nur mit Bluetooth-Verbindung (= am stromsparendsten). Das AOD war dabei auch ausgeschaltet. Das Gesundheitstracking war hingegen voll aktiviert, um die Daten für den Test zu sammeln. So brauchte sie 70% tagsüber (in 16 Stunden). Davon verbrauchte 40% das Sporttracking: mit GPS gut 35% in der Stunde, ohne GPS ca. 15% stündlich. Über Nacht im Flugmodus und ohne Schlaftracking gehen 6% Akku verloren.

Software-Katastrophe: Der Knaller kam hingegen an einem Sport-freien Tag und am Tag danach. Quasi ohne Nutzung war sie nach 8 Stunden leer. Laut Akkuanalyse war es „System Management“, das Amok lief. Am zweiten Tag wurde hingegen der Pulssensor einfach nicht mehr genutzt – auch nicht beim Sport. Schön, dass die Akkulaufzeit dann wieder passte, nur ihre Arbeit hat sie damit nicht erledigt. Zum Glück half ein einfacher Neustart der Xiaomi Watch 2 Pro, damit sie wieder normal funktionierte.

Gegenüber der Konkurrenz hat die Xiaomi Watch 2 Pro das Nachsehen! Die ähnlich-große TicWatch Pro 5 bietet 628mAh und hält tatsächlich zwei Tage und Nächte durch. Die wesentlich kleinere Apple Watch 9 (45mm) schafft das sogar mit 308mAh.

Der Akku soll über die Ladeschale flott in 45 Minuten wieder aufgeladen sein, was die Xiaomi Watch 2 Pro auch schafft. Von komplett leer auf 55% vergehen 17 Minuten und bei 97% ist sie nach 38 Minuten. Zwischendrin lädt man ebenfalls schnell: Von 25% auf 60% geht es in 10 Minuten und von 25% auf 90% in 23 Minuten.

Hinweis

Das waren nun teils sehr harte Worte für die Xiaomi Watch 2 Pro, wovon viel auf die Software zurückzuführen ist. Die Smartwatch bleibt noch eine Weile in der Redaktion und wir schauen uns an, ob noch Updates kommen, die die Probleme zumindest teilweise beheben.

Testergebnis

Getestet von
Erik

Bei der Ankündigung waren wir in Vorfreude auf die erste WearOS-Smartwatch von Xiaomi, aber regelrechte Kinderkrankheiten eines „ersten Produktes“ vermiesen es hier. Weder Hard- noch Software der Xiaomi Watch 2 Pro können mit der Konkurrenz mithalten. Die verbauten Komponenten bekommen ein Lob. Aber das Gehäuse ist nicht ganz zeitgemäß und in manchen Punkten suboptimal. Das „Xiaomi-Bashing“ wegen Software-Probleme ist oft unangebracht – jeder große Hersteller haut mal Bugs in die Software – aber bei der Xiaomi Watch 2 Pro läuft es bisher einfach nicht rund. Gerade bei Akkulaufzeit ist das so richtig ärgerlich. Zudem merkt man, dass Mi Fitness für einfache Fitnesstracker konzipiert ist und einer Wear-OS-Smartwatch nicht gerecht wird.

Das sind schon harte Worte für die Xiaomi Watch 2 Pro, aber sie ist einfach schlechter als die Konkurrenz. Die TicWatch Pro 5 macht es für ~250€ besser und der Preis-Leistungs-Tipp geht an Samsung. Die Galaxy Watch 6 gab es schon jetzt unter 200€ und ist „eine sichere Bank“. Eine Katastrophe ist die Xiaomi Watch 2 Pro aber auch nicht, Updates dürften einige Probleme lösen und sie könnte durch Bundles preislich doch interessant werden. Wir halten euch auf dem Laufenden, raten aktuell von der Xiaomi Watch 2 Pro aber eindrücklich ab! 

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Martinius
Gast
Martinius (@guest_105342)
17 Tage her

Nicht mehr zeitgemäß finde ich, dass man über die Zifferblätter i.d.R. nicht zu den entsprechenden Apps gelangt, wenn man auf eine der Komplikationen bzw. Anzeigen tippt. Das geht heute schon bei den meisten Fitness-Armbändern. Auch der Umstand, dass die Schrittzahl nicht synchron auf dem Zifferblatt wiedergegeben, sondern nur alle heilige Zeit mal aktiviert wird, stört mich. Auch an diesem Problem hat Xiaomi bis jetzt nichts gefixt. Am ärgerlichsten ist jedoch ein kurioses Problem, nämlich dass meine Watch 2 Pro die tägliche Schrittzahl am Ende jeden Tages verdoppelt. Ich habe bei den Standorteinstellungen schon alles Mögliche ausprobiert – geholfen hat bislang… Weiterlesen »

Jan
Gast
Jan (@guest_104033)
1 Monat her

Also sorry, habe die Uhr seit einiger Zeit und bisher keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht. Der Bericht ist wenig neutral sondern gespickt mit persönlichen Problemchen. Ich habe keine 200 Euro bezahlt und bin voll zufrieden damit. Es gibt sicherlich bessere, aber dieses Gejammer auf höchstem Niveau geht mir dermaßen auf den Zeiger. Anders herum: ich möchte nicht wissen was der author für diesen Testbericht gekommen hat, da ließe sich auch einiges bemängeln. Sorry für die harschen Worte. Musste sein.

manni
Gast
manni (@guest_103899)
1 Monat her

leider habe ich mir die xiaomi 2 pro auch zugelegt.
Ich benötige dringend eine genaue deutschsprachige Bedienungsanleitung. Ich finde leider nirgends eine solche?

Lucky
Gast
Lucky (@guest_103842)
2 Monate her

Erstaunlich, dass die Kollegen von China-Gadgets & Co. diese Uhr doch deutlich besser beurteilen.

Selten habe ich so einen subjektiv einseitig negativen Test gelesen. Bekommt ihr keine Gratisgeräte mehr von Xiaomi und ist das hier die billige Retourekutsche???

Eloy
Gast
Eloy (@guest_103371)
2 Monate her

Die Akkulaufzeit ist auch nicht schlechter als bei de Pixel Watch 2 oder der Galaxy Watch 6. Ich kann einige Punkte des Tests echt nicht nachvollziehen, kommt mir so vor als ob die Akkulaufzeit mit der Ticwatch 5 Pro verglichen wird, die Software dann aber wieder mit Pixel Watch 2 oder Galaxy Watch 6. Also mit den jeweiligen Spitzenreitern. Sicher ist die Xiaomi Watch 2 Pro alles andere als perfekt, im Gesamtpaket aber eine echt gute Alternative auf dem Markt. Das einzige, was ich nach 6 wöchiger Nutzung daran wirklich zu kritisieren habe ist der Schrittzähler. Der Rest ist ok… Weiterlesen »

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