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Xiaomi Yeelight Ceiling Deckenleuchte (32W) im Test

Getestet von Joscha am
Vorteile
  • großes Helligkeits- und Temperaturspekturm
  • smarte Anbindung ins Xiaomi Home System
  • sehr gute Preis-/Leistung
  • Steuerung per Sprachassistent
Nachteile
  • Vielzahl der Modelle teilweise verwirrend
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Die Produkte von Yeelight sind schon längst zu einem Geheimtipp geworden, wenn es um smarte Beleuchtung geht. Dafür gibt es drei einfache Gründe:

  1. Die Yeelights kosten kaum mehr als herkömmliche Beleuchtungsmittel und haben dennoch eine gute Qualität.
  2. Die smarte Steuerung durch die Mi Home App ist weltspitze und nicht zu vergleichen mit anderen Anbietern im günstigen Preissegment.
  3. Wer Lust hast, kann seine Lampe mit anderen Sensoren & Geräten aus dem Xiaomi Ökosystem zu einem Smart-Home System verknüpfen, das jedes Magenta Home aussehen lässt wie ein Relikt des letzten Jahrhunderts.

Das hört sich jetzt vielleicht etwas euphorisch an, aber wer wirklich mal ein bisschen mit den verschieden Sensoren und Geräten im Mi Home System herumgespielt hat, der weiß, wovon ich spreche.

Yeelight Ceiling Light – Was ist das überhaupt?

Bei der uns zum Test vorliegenden Lampe handelt es sich um eine Deckenlampe der Reihe Yeelight Ceiling Light. Die Ceiling Lights sind allesamt Deckenleuchten mit einer kreisrunden Form, die sich in Größe und Leuchtstärke unterscheiden. Gleich ist allen Lampen die Einbindung in das Xiaomi Mi Home System und das Farbspektrum von Kaltweiß zu Warmweiß. Die “Upgraded Versions” der Lampen bieten darüber hinaus noch Kompatibilität mit dem Apple Homekit, ansonsten gibt es aber keine Unterschiede. Ansonsten gibt es noch zu beachten, dass einige der Ceiling Lights noch eine “Starlight Version” bieten, die mit einem Sternenmuster verziert und extra fürs Schlafzimmer gedacht sind. Die Übersicht über die verschiedenen Modelle kann man dabei leider schnell verlieren. Wer sich überlegt, eine der Lampen zu kaufen, sollte sollte sich von den verschiedenen Versionen nicht verwirren lassen und einfach darauf achten, die passende Größe und Leuchtstärke zu wählen.

Die 32 Watt Ceiling Light mit der Versionsnummer YLXD42YL hat eine Leistung von 32 Watt und einen Durchmesser von 48cm. Sie zählt damit zu den etwas größeren Vertretern der Yeelight Ceiling Reihe und eignet sich für größere Räume mit über 20qm.

Lieferumfang und Inbetriebnahme

Die Yeelight Ceiling Light wird in einem großen, braunen Karton geliefert, in dem sich neben der Lampe selbst noch die Deckenhalterung mit Schrauben und Dübeln, die Fernbedienung und eine Bedienungsanleitung befindet.

Die Montage der Lampe ist kinderleicht und sollte auch ohne handwerkliche Kenntnisse zu bewerkstelligen sein. Zunächst sollte man aus Sicherheitsgründen den Strom abstellen. Danach bohrt man zwei Dübel in die Decke und befestigt darin die Deckenhalterung mit zwei Schrauben. Da die Lampe nur 1,76kg wiegt, sollte jede noch so dünne Decke über genügend Tragfähigkeit verfügen. Danach steckt man die Stromkabel in die Klemme (i.d.R Blau (Nulleister) in N und Schwarz (Phase) in L. Nachdem die Kabel eingeklemmt wurden, kann man die Lampe per Stecksystem in die Wandhalterung einsetzen.

Die Deckenhalterung ist übrigens bei allen Yeelight Ceiling Lights identisch, sodass man verschiedenen Lampen einfach austauschen kann.

Yeelight Ceiling Light Installation

Einrichtung per App

Nachdem man die Lampe angeschlossen hat, kann man die Einrichtung per App vornehmen. Hierzu stehen die Yeelight App und die Xiaomi Home App zur Verfügung. Vom Funktionsumfang bieten beide Apps etwa die gleichen Möglichkeiten, wobei bei der Yeelight App die Anbindung an das Xiaomi Ecosystem entfällt. Zur Einrichtung öffnet man einfach die App und sucht nach neuen Geräten. Die Ceiling Light sollte hier gleich erkannt werden, ansonsten kann man das Gerät auch manuell hinzufügen. Nachdem man die Lampe ausgewählt hat, wählt man diese auf dem Smartphone in das heimische WLAN ein. Nachdem die Lampe verbunden wurde, gibt es noch die Möglichkeit, ihr einen entsprechenden Namen zu geben, ihr einen Standort zuzuweisen oder sie mit einem anderen Mi-Home Nutzer zu teilen. Danach ist die Einrichtung der Lampe abgeschlossen.

Im nächsten Schritt kann man in der App die Fernbedienung mit der Lampe koppeln. Hierzu muss man zunächst den kleinen Schutzstreifen unter den Knopfbatterien entfernen. Danach schaltet man die Lampe aus und wieder ein. Innerhalb von 60 Sekunden nach Einschalten der Lampe drückt man dann den Off-Button und den M-Button auf der Fernbedienung gleichzeitig. Die Lampe blinkt wiederholt, wenn die Kopplung erfolgreich war. Eventuell sind hierfür ein paar Versuche notwendig.

Bedienung & Leuchteigenschaften

Die Ceiling Light Lampe kann in verschiedenen Weißtönen von 2700 bis 6000 Kelvin leuchten. Die wärmste Einstellung von 2700K entspricht in etwa dem Licht, das man von alten Glübirnen mit warmer Farbe kennt. Das Warmweiß einer Kerze wird bei etwa 2200K verortet, also nicht sehr weit unterhalb der Yeelight Ceiling. Auf der anderen Seite bekommt man mit 6000K ein sehr kühles Licht. Von Kaltweiß spricht man in der Regel ab etwa 5500K. Auf der kältesten Stufe ist die Yeelight schon fast ein bisschen unangenehm weiß und erinnert an Halogen.

Die Bedienung über die App und die Fernbedienung ist ziemlich einfach. Auf der Fernbedienung gibt es zwei Buttons für die Helligkeit und einen Button zum Ändern der Farbtemperatur. Zudem gibt es den M-Button, mit dem man durch verschiedene Modi (z.B. Nachtlicht) wechseln kann. Wer Helligkeit und Temperatur ganz genau einstellen möchte, muss dazu zur App greifen. Hier kann man durch ein Wischen auf der Horizontalen oder Vertikalen in exakt einstellen, wie die Ceiling Light leuchten soll.

Weitere App- und Smarthome Features

Welche Möglichkeiten der Einbindung in ein Smart-Home System die Mi Home App so alles bietet, ist in einem Test gar nicht so einfach zu erklären. Ich beschränke mich daher auf die wesentlichen Punkte und gehe von den grundlegenden zu den etwas ausgefeilteren Anwendungsbeispielen über.

Zunächst einmal sei erwähnt, dass die Lampe über die Mi Home App mit Updates versorgt wird. Dabei geht es vermutlich weniger um das Beheben von Bugs sondern um die Erweiterung der Kompatibilität mit anderen Smart-Home Geräten. Es ist trotzdem nett zu sehen, dass meine über 2 Jahre alten Ceiling Lights in der kleineren Version immer noch gelegentlich geupdated werden. Eine wichtige Grundeinstellung ist meiner Meinung nach auf das Einstellen eines Standard-Lichtes. Sofern diese Einstellung unberührt bleibt, schaltet sich die Lampe immer mit einer mittleren Farbtemperatur und Helligkeit ein, sobald man den Lichtschalter betätigt. Wer seine Lampe allerdings gerne etwas heller, dunkler, wärmer oder kälter hat, kann hier einen neuen Standard-Zustand definieren.

Natürlich lassen sich auch Zeitpläne definieren. Wer möchte abends schon mit dem kaltweißen Arbeitslicht vom Vormittag “entspannen”? Es empfiehlt sich also, die Lichtstärke und Temperatur der Tagezeit anzupassen. Auch ist es möglich, die Lampe morgens graduell heller werden zu lassen.

Wer ein Xiaomi Mi Band besitzt, hat überdies die Möglichkeit, die Lampe automatisch ausschalten zu lassen, wenn man eingeschlafen ist. Sollte man in einem Haushalt mit mehreren Personen leben, ist diese Einstellung natürlich etwas kontraproduktiv, wenn man eher zu den Frühschläfern zählt.

Wer mehrere Yeelights in seiner Wohnung im Einsatz hat, kann diese zu Light Groups zusammenstellen. Die Lightgroups können dann über die App wie eine einzelne Lampe angesteuert und/oder automatisiert werden. So kann man beispielsweise das Licht mit einer Fernbedienung in der Küche und dem Wohnzimmer gleichzeitig einstellen oder mehrere Lampen zu einer bestimmten Tageszeit automatisch ein- und ausschalten.

Richtig futuristisch wird es dann, wenn man ein Gateway und andere Smarthome-Geräte von Xiaomi besitzt. Über einen Bewegungsmelder oder Tür-Sensor kann man beispielsweise das Licht im Flur automatisch einschalten, sobald jemand die Tür öffnet oder durch den Raum geht. Natürlich kann man das Licht nach einer bestimmten Zeit auch wieder automatisch ausschalten lassen, wenn keine Bewegung registriert oder die Tür wird. Wer andere Leuchtmittel in Betrieb hat, die über keine smarte Anbindung verfügen, kann sich einfach den normalen Lichtschalter gegen einen smarten Lichtschalter eintauschen und so auch die “dummen” Lampen in das Smarthome eingliedern. Die Einrichtung der Befehlsketten funkioniert nach einem einfachen Wenn -> Dann Prinzip. Also zum Beispiel: Wenn eine Bewegung im Flur registriert wird, schalte das Licht für 10 Minuten an. Wenn keine Bewegung im Flur registriert wird, schalte das Licht nach 10 Minuten wieder aus.

Sprachsteuerung

Die Yeelight Ceiling Lights können über Google Home und Amazon Alexa gesteuert werden. Dies gilt inzwischen auch für die älteren Yeelight Ceiling Modelle, bei denen dies vom Shop evtl. nicht beworben wird. Lediglich für das Apple Homekit muss man extra zur “upgraded Version” greifen. Um die Geräte einzubinden, wird in Alexa der entsprechende Skill benötigt und oder in der Google Home App der Mi Home Dienst heruntergeladen. Der Google Assistant “zieht” sich dann quasi die Geräte aus Eurer Mi Home App und Ihr könnt sie dort wieder einem Raum zuordnen und mit Befehlen wie “Schalte das Licht auf 20%”, “Mach das Licht heller” oder “Mach das Licht wärmer” steuern. Solltet Ihr Euch in der Mi Home App Lichtgruppen erstellt haben, werden diese von Google Home wie ein einziges Gerät behandelt. 

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Die Xiaomi Yeelight Ceiling Deckenleuchten gehören zu den Produkten, bei denen wir über eine Kaufempfehlung eigentlich nicht lange nachdenken müssen. Der Aufbau ist einfach, die Einstellungsmöglichkeiten für Helligkeit und Farbtemperatur lassen keine Wünsche offen und die Einbindung in das Xiaomi Home System ist letztendlich das größte Alleinstellungsmerkmal der Ceiling Lights. Und obwohl es sich um ein technisch ausgereiftes, hochqualitatives Produkt handelt, ist die Preis-/Leistung immer noch sehr gut.

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stephen
Gast
stephen (@guest_65282)
13 Tage her

Wer Lust hast, kann seine Lampe mit anderen Sensoren & Geräten aus dem Xiaomi Ökosystem zu einem Smart-Home System verknüpfen, das jedes Magenta Home aussehen lässt wie ein Relikt des letzten Jahrhunderts. Bitte den vertipper korrigieren. Wer Lust hat, ….
Danke für die tollen Testberichte

Robbi
Mitglied
Mitglied
Robbi (@robbi)
14 Tage her

Beim Pairing mit der Fernbedienung oder dem Dimmer reicht es nicht die Lampe nur einmal aus- und wieder einzuschalten. Man muss es 5x hintereinander tun, damit sie in den Pairingmodus geht. Mehrere Lampen lassen sich so auch auch auf nur eine FB anlernen und dann natürlich nur zusammen dimmen. Hab ich im Treppenhaus so.

jom_tien
Mitglied
Mitglied
jom tien (@jom_tien)
14 Tage her

Klar macht man sich gläsern indem man smarte Geräte installiert und diese mit Google Home oder einen anderen Sprachassistenten verknüpft. Mir gefällt es nicht das Xiaomi sowie Google weiß wann ich zu Hause bin und wann ich auf die Toilette oder ins Bett gehe. Aber ich genieße es per Sprachbefehl das Licht ein- und auszuschalten etc.. Ideal wäre eine lokale Steuerung über Bluetooth oder WLAN,wobei man selbst entscheiden könnte ob man Geräte aus der Ferne über den Router bedienen kann oder nicht. Solche Lösungen gibt es zwar schon über Raspberry, aber es scheint wohl komplizierter als Raketenwissenschaft zu sein, insbesondere… Weiterlesen »

Jan
Gast
Jan (@guest_65270)
14 Tage her
Antwort an  jom tien

Das was du dir wünschst gibt es tatsächlich und soll sogar Hersteller űber greifend sein als auch ohne Internet funktionieren und hat wohl tatsächlich sogar ne Firewall. Inwiefern es das tatsächlich zuhaben ist kann ich nicht sagen ich weiß nur das ich das mal bei der Sendung Einfach Genial vom MDR gesehn habe und macht genau das was woran die űblichen Hersteller nicht interessiert sind. Sprachsteuerung funktioniert und dennoch soll es keine Datenspeicherung oder gar eine Weiterleitung geben. Schau also einfach mal bei Einfach Genial vom MDR nach!😉

Jan
Gast
Jan (@guest_65248)
14 Tage her

Ich bin gespannt wie sich das ganze entwickeln wird, wenn man schon űber den Fernseher ausspioniert wird für einen möglichen nächsten Einbruch, der Nachrichtensprecher (per Zufall) dank Alexa haufenweise Puppenhäuser bestellt (so geschen in der USA) oder wenn auf einmal sämtliche Multimedia Geräte von fremden kontrolliert wird, eine Firewall gibt es nicht und wehe es wird mal der Verschlüsselung Standard geändert wie es schon einmal bei Samsung passiert ist den dann funktioniert gar nichts mehr und mit anderen Herstellern ist so ein Smartphone auch nicht gerade kompatibel. Da will man nur noch hoffen das das Internet nicht ausfällt wie zum… Weiterlesen »

Andreas
Gast
Andreas (@guest_65286)
13 Tage her
Antwort an  Jan

Und wenn uns dann auch noch der Himmel auf den Kopf fällt, dann wird es ganz schrecklich…

Jan
Gast
Jan (@guest_65353)
12 Tage her
Antwort an  Andreas

Ich wünsche mir halt nur das wenn schon Smarthome dann sollte es auch offline funktionieren und wo es geht ohne Kamera gerade im Haus/in der Wohnung und ohne Sprachsteuerung. Es gab/gibt ne Art Armreif der mit Bluetooth ausgestattet ist und hat man diesen an dann kann damit per Gestiksteuerung zumindest in den Grundfunktionen steuern ansonsten wo es geht lieber auf Bluetooth setzen statt auf WLAN (z. B. bei Steckdosen etc.). Ich möchte nicht unbedingt immer und ständig aufs Internet angewiesen sein und ich möchte auch wissen wo meine Daten liegen als auch was damit passiert wobei ich auch eingreifen kann… Weiterlesen »

marek
Gast
marek (@guest_65240)
14 Tage her

Ich würde eine akustische Wanze nicht positiv bewerten, sondern als neutral, da dies für viele – auch mich – ein absolutes NoGo ist.

Robbi
Gast
Robbi (@guest_65241)
14 Tage her
Antwort an  marek

Ich dachte früher genauso und habe lange, lange Zeit zuerst Microsoft und später Android boykottiert. Irgendwann wurde mir dann die Affinität wichtiger, als die Verabscheuung. Mittlerweile habe ich das ganze Haus mit Alexa verwanzt, obwohl ich es kaum nutze. Wer mich beobachten will, soll sich das von mir aus antun.

Andreas
Gast
Andreas (@guest_65287)
13 Tage her
Antwort an  marek

Sitzen 2 Neandertaler vor der Höhle und philosophieren:

“Also diese neuen dünnen Speere zum Werfen, die werden sich niemals durchsetzen. Stell dir mal vor du triffst auf einen Bären, dann lacht der dich doch aus. Nee, wir bleiben lieber bei unseren guten alten Speeren mit Feuersteinspitze, die sind viel sicherer.”