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360 S6 Pro Saugroboter im Test

Getestet von Erik Zürrlein am
Vorteile
  • starke Reinigungs- & Wischleistung
  • lange Akkulaufzeit
  • durchdachte Features
  • alle wichtigen Funktionen vorhanden
Nachteile
  • 360App nicht perfekt & teils mit Aussetzern
  • recht teuer
  • Navigation etwas ungestüm
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Qihoo 360 schickt einen Top-Staubsaugerroboter ins Rennen: Der 360 S6 Pro hat eine Saugleistung von 2200pa, kann wischen, navigiert mit einem Laser und hat einen 5200mAh großen Akku. Mit über 360€ hat er aber auch seinen Preis und die entsprechend starke Konkurrenz im Nacken – Wie schlägt sich der Saugroboter im Praxistest?

Wir haben direkt die Global Version des 360 S6 Pro im Test, in anderen Märkten wird auch unter dem Namen 360 S9 oder 360 X90 vermarktet. Damit löst er den 360 S7 als neues Top-Modell von Qihoo 360 ab. Bisher im Dauereinsatz befindet sich bei mit daheim der Roborock S5 Max seit dem Testbericht im Februar 2020 – Und das ohne Fehl und Tadel, die Erwartungen an den 360 S6 Pro sind dementsprechend groß!

360 S6 Pro im Vergleich mit der Konkurrenz

  360 S6 Pro

360 S6 Pro Test Beitragsbild

360 S7

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Roborock S6 MaxV

Unbenannt

Roborock S5 Max

Roborock s5 max 4 e1580308060822

Mi Robot 2

Xiaomi Mi VAcuum Wischfunktion

Saugleistung: 2200pa 2000pa 2500pa 2000pa 2100pa
Abmessungen: 35 x 10cm 35 x 10,3cm 35 x 9,6cm 35 x 9,6cm 35 x 8cm
Gewicht: 3,9kg 3,8kg 3,7kg 3,5kg 3,6kg
Lautstärke: 53db 65db 60db 65db 68db
Wischfunktion:
Wasserbehälter: 200ml 150ml 300ml 290ml 150ml
Staubbehälter: 420ml 570ml 460ml 460ml 420ml
Akkugröße: 5200mAh 3200mAh 5200mAh 5200mAh 3200mAh
Laufzeit: 180 min. 90 min. 180 min. 150 min. 120 min.
Reinigungsfläche: 300m² 100m² 300m² 250m² 150m²
Appsteuerung: 360 App 360 App Mi Home / Roborock Mi Home / Roborock Mi Home
Mapping:
Navigation: Laser Laser Laser + Kamera Laser Laser

Qihoo hat sich aus dem Smartphonegeschäft mit den 360 Geräten komplett zurückgezogen und setzt nun vermehrt auf die Smart Home Sparte. Saugroboter von 360 haben wir schon seit einer ganzen Weile im Praxistest. Der Letzte ist aber schon länger her mit dem 360 S7 im August 2019.

Im Vergleich zu den Geräten, die wir sonst im Test haben z.B. Xiaomi, Roborock, Viomi oder Dreame, sind die 360 Saugroboter dabei nicht mit dem Mi Ökosystem kompatibel. Zur Nutzung braucht es die 360Robot App.

Design / Verarbeitung / Lieferumfang

Gut sortiert kommt der 360 S6 Pro an, aber vor dem Start gilt es erstmal alles einzurichten. Es gibt Aufkleber und Schutzteile beim vorderen Bumper zu entfernen, erst dann geht es an die App-Einrichtung. Dafür braucht es ein 360 Konto und anschließend verlangt der Saugroboter noch nach dem WLAN-Passwort.

Der 360 S6 Pro misst 35cm im Durchmesser, ragt 10cm in die Höhe wenn er auf dem Boden steht und wiegt 3,9kg. Gut gelöst ist der Deckel oben, bzw. das Material insgesamt: Der matte graue Kunststoff ist gegenüber Staub sichtbar unempfindlicher – Das glänzende Weiß des Roborock S5 Max sieht da nach einem Monat deutlich schlimmer aus.

Oben am Sauger befinden sich zwei Buttons zur grundlegenden Bedienung: Der Powerbutton startet den Reinigungsvorgang bzw. pausiert ihn auch wieder und der andere Button schickt den 360 S6 Pro zurück zur Ladestation. Direkt daneben, nur unter dem Deckel liegt die WiFi-Kontrollleuchte und der Reset-Button.

Der Staub- und Wassertank sind beide gut zugänglich unter dem Deckel platziert: Beide lassen sich über einen Henkel herausziehen und über eine Klappe entleeren bzw. befüllen. Beim Staubtank geht das auch „kontaktlos zum Dreck“ über dem Mülleimer. Der Filter lässt sich dann einfach herausklippsen: Diesen kann man einfach mit einem Handstaubsauger ordentlich absaugen oder auch auswaschen. Das Wischen erfordert neben einem befüllten Wassertank auch das Wischpad, das separat unter dem 360 S6 Pro eingeschoben wird, dafür muss er auch nicht angehoben werden. Das Wischtuch lässt sich einfach über Klettverschlüsse abziehen und kann dann in der Waschmaschine gewaschen werden.

Lieferumfang des 360 S6 Pro

  • 360 S6 Pro Test Fotos 12360 S6 Pro Saugroboter
    • Staubtank mit 420ml
    • Wassertank mit 200ml
    • Minion-Augen-Sticker zur Dekoration
  • Ladestation
    • Netzteil mit Universalstecker (zwei Adapter liegen bei) und Kabel
  • Wischaufsatz mit zwei Mikrofasertüchern
  • Hauptbürste
  • Seitliche Bürste 2x
  • Reinigungswerkzeug (zum Säubern der Bürste, z.B. Entfernen von Haaren)
  • Bedienungsanleitung (deutsch)

Über Aliexpress kommt man wie gewohnt günstig an Ersatzteile für den 360 S6 Pro – Sucht dort nach „360 X90“, so heißt er in China: Ein Set aus Hauptbürste, vier Seitenbürsten, zwei HEPA-Filtern und zwei Wischtüchern schlägt mit ca. 12€ zu Buche, was für mindestens ein Jahr Nutzung reichen sollte.

Software: 360Robot App

Zur Nutzung des 360 S6 Pro wird die „360Robot“ App benötigt – Hier im Google Play Store. Auch ist es möglich den Saugroboter über einen smarten Sprachassistenten oder Smart Home Speaker zu starten. Über den Google Assistant („OK Google“) ist dies kein Problem, nur mit Amazons Alexa gibt es in Deutschland Probleme, da hier der Skill nur zu Verfügung steht, wenn man Alexa mit einem US-Account eingerichtet hat.

Die 360Robot App ist logisch aufgebaut und hilft den neuen Saug- und Wischroboter einzurichten, die Reinigung der Wohnung zu planen und den 360 S6 Pro zu steuern. So hat man auf der Hauptseite die Karte der Wohnung mit den Räumen farblich und namentlich gekennzeichnet. Oben kann man direkt zwischen den Reinigungsflächen wählen: „Selektiv“ um Räume einzeln auszuwählen, „Vollständig“ um die gesamte Wohnung zu reinigen sowie „Punktuell“, wo man ein Rechteck frei ziehen kann (z.B. 2,5 x 5m) und frei platzieren kann, das dann gereinigt wird.

Auf der Hauptseite wählt man dann noch aus, ob nur gefegt (/gesaugt) werden soll, mit Wischtuch und mit wieviel Wasser gewischt werden soll oder (am besten) gesaugt und gewischt wird. Oben rechts gibt es einen kleinen Button zur „Mehrschichtreinigung“ (Etagenreinigung) sowie hat man direkt auf der Hauptseite noch die Tools um die Karten anzupassen: Räume unterteilen, anpassen und Sperrzonen einrichten. Dazu kommen noch unten vier Buttons (von links nach rechts): den 360 S6 Pro zurück zur Ladestation schicken, einen kompletten Reinigungsvorgang starten, die Saugstärke anpassen (vier Stufen) und „Mehr“ um zusätzliche Einstellungen aufzurufen.

Hier ist mir in der Praxis bezüglich der 360Robot App aufgefallen, dass Einstellungen, die den Roboter direkt betreffen oftmals verzögert umgesetzt werden oder teils auch eine Fehlermeldung auswerfen. Zum Beispiel wenn man das Sprachpaket wechselt oder die Lautstärke des Lautsprechers ändern möchte. Letzteres ist dringend nötig, da er bei den Standard 100% unerträglich plärrt. Dies kommt aber auch vor, wenn man den 360 S6 Pro gezielt in einen Raum schickt zur individuellen Reinigung: Der Befehl wird dann mal mit einer halben Minute Verzögerung angenommen oder auch ganz abgelehnt mit dem Hinweis „Netzwerküberschreitung“ – Egal ob das Smartphone mit dem WiFi oder mobilen Netz verbunden ist. Anscheinend liegt das Problem mit der Verzögerung hier an den Servern von 360 und kann manchmal schon ziemlich nerven.

Die App bietet allerhand Features, wie man sie auch von anderen Saugrobotern kennt. Hier ein paar zur Verdeutlichung, wie sie auch bei mir daheim zur Reinigung der Wohnung beitragen:

Reinigung nach Zeitplan: Das Feature ist inzwischen bei so gut wie jedem Saugroboter mit an Bord und wurde mit der selektiven Raumteilung noch besser. Zum Beispiel bei uns daheim: Montag und Freitag eine komplette Reinigung, Mittwoch dann nochmal einzeln die Küche und Flur, da hier erfahrungsgemäß am meisten Schmutz und Staub anfällt.

Selektive Raumteilung & -Reinigung: Nach dem erstmaligen Reinigungsvorgang, dieser dauert gut 20% länger, bekommt man in der App eine Karte samt eingezeichneter Hindernisse und Aufteilung nach Räumen. Die Aufteilung lässt sich danach noch anpassen und die Räume benennen. Deutlicher Nachteil im Vergleich zu Roborock: Die Saugstärke und Wassermenge lässt sich nicht für jeden Raum einzeln festlegen.

No-Go-Areas & Wisch-Sperrbereiche: In der App lassen sich auch einzelne Räume und Zonen einrichten, wo der 360 S6 Pro generell nicht hinfahren soll. Auch empfiehlt es sich Teppicheböden vom Wischen auszusperren, dann fährt der Saugroboter gar nicht drüber, wenn das Wischtuch montiert ist.

Mitgelieferte Fernbedienung

Dem technisch-affinem Nutzer wird die Fernbedienung wohl egal sein – Die Reinigung läuft nach Timer und für die spontane selektive Reinigung wechselt man schnell in die App – aber positiv ist die mitgelieferte Fernbedienung doch zu bewerten.

Sie ist schick, liegt gut in der Hand und macht die Bedienung sehr einfach. So hat die Frau des Hauses in der Praxiszeit mit dem 360 S6 Pro den Reinigungsvorgang einfach über die Fernbedienung gestartet – Sonst erfolgte dies über mich mit Umweg: „Startest du bitte den Staubsauger“, „Aber ich hab dir doch auch die Roborock App auf dem Handy installiert“… 😉.

im Vergleich zur Fire TV Stick Fernbedienung

Betrieben wird die Fernbedienung über eine Knopfzelle (CR2032 im Lieferumfang enthalten) und bietet folgende Buttons:

  • Steuerkreuz um den 360 S6 Pro manuell zu steuern
    • Button in der Mitte startet den kompletten Reinigungsvorgang
  • Spot-Reinigung um an der Stelle einen Bereich von 2 x 2 Metern zu reinigen
  • Ladestation anfahren
  • Saugstufe ändern

Saug- und Reinigungsleistung

Video: Küchenabfälle wie Blätter…

Zur ordentlichen Reinigung trägt neben einem starken Motor und inzwischen ja auch einer brauchbaren Wischleistung, noch die eigenständige Navigation des Saugroboters bei. Zu Ersterem gibt 360 für den S6 Pro eine Saugleistung von bis zu 2200pa an, die gerade in Kombination mit der Teppicherkennung Sinn machen. Die vier Saugstufen gliedern sich folgendermaßen: Leise – 600pa, Standard – 1000pa, Power – 1500pa, Max – 2200pa.

So fährt der 360 S6 Pro zuerst die Wände des Raumes ab und zieht dann im bekannten Z-Muster seine Bahnen. Die Seitenbürste kehrt dabei Schmutz zum Saugroboter hin und die drehende Hauptbürste schleudert diesen regelrecht in den Staubtank. Mit normalen Schmutz, wegen mir auch Reis oder Linsen in der Küche, haben die modernen Saugroboter schon lange kein Problem mehr, die 2200pa sind dabei sogar so stark, dass auch 20 Cent Stücke aufgesaugt werden können.

Oder ein bisschen trockene Blumenerden

Bezüglich der Betriebslautstärke ist der 360 S6 Pro mit 53db angegeben. Die erreicht er nur auf der niedrigsten Stufe, aber auch sonst macht der Saugroboter weniger krach, als man es gewöhnt ist.

Navigation

LDS Lasereinheit mit Bumper

Wie man unschwer erkennen kann, hat auch der 360 S6 Pro einen „kleinen Turm“ obendrauf zur Navigation. Zusätzlich zu dieser Lasernavigation kommt noch ein Ultraschallsensor vorne am Gerät zum Einsatz. Zahlreiche Sensoren, wie Gyroskop, Näherungs- und Fallsensoren, kommen natürlich dazu. Bei der Steighöhe gibt man 2cm für Reifen und Motor an, Türschwellen bis 1,5cm waren in der Praxis noch machbar.

Bei der Navigation ist mir aufgefallen, dass sich der 360 S6 Pro mit nicht festen Möbeln schwerer tut, als der Roborock S5 Max. So steht in der Ecke vom Arbeitszimmer der Fototisch samt -Lampen: Die verschiebt der 360 S6 Pro gerne ein bisschen, was ihn dann verwirrt und er da erst wieder rausnavigieren muss. Es gibt noch einen „sanften“ Modus, wo er weniger nah an Möbel und Gegenstände heranfährt, aber auch nicht so gezielt in Ecken saugt.

Der Punkt sollte nur negativ vermerkt werden, wenn eure Wohnung viele solcher „nicht fester Möbelstücke“ hat. Denn sonst navigiert der 360 S6 Pro äußerst souverän durch die Wohnung. So kann er gerade einzelne Räume zur individuellen Reinigung sehr zielstrebig anfahren und teilt sich große Räume auch gerne auf (fährt dann kürzere Bahnen). Gerade wie nah, aber ohne Kontkakt, er an Wänden oder geraden Möbeln entlang fährt sieht schon sehr elegant aus.

Über die App hat man ein Live-Mapping, so weiß man immer wo der Saugroboter gerade ist. Bei der gereinigten Fläche sind sich der 360 S6 Pro und mein alter Roborock S5 Max mit 60m² beide einig, nur der 360 schätzt die gesamte Fläche mit 125m² – gut 30m² mehr als der Roborock – etwas gutmütig ein – Zur eigentlichen Sache tut dies aber nichts 😉.

Und noch kurz zur Belustigung: So sieht das aus, wenn der eine Saugroboter in den Raum rein möchte, der andere aber aus dem Raum raus.

Mehretagenreinigung

Mehretagenreinigung

Auch die Mehretagenreinigung ist beim 360 S6 Pro mit an Bord, wie bei allen Saugrobotern aber kein Selbstläufer. In der App gibt es dafür einen separaten Punkt, wo sich Karten als Etagen festlegen lassen. So kann den 360 S6 Pro in eine andere Etage setzen und dann in der App auswählen. Wichtig ist, dass der Saugroboter dann aber wieder von der Ladestation aus startet. Diese nimmt man dann entweder mit oder bestellt bei Aliexpress sich pro Etage eine neue Ladestation (ca. 37€), womit man sich die ständige Verkabelung spart.

Ist einmal die Etage ausgewählt, stehen auch Funktionen wie die selektive Raumreinigung zur Auswahl und der 360 S6 Pro hält sich auch an die eingestellten Reinigungspläne.

Wischleistung

Wie die meisten Saugroboter versteht sich der 360 S6 Pro auch mit einem Wischtuch mit Wassertank. Im Vergleich zum Roborock S5 Max ist der Wassertank im Gehäuse verbaut und nicht separat mit der Wischtuchhalterung. Mit dem elektrischen Tank kann die abgegebene Wassermenge angepasst werden – Aber nur allgemein, nicht für jeden Raum einzeln – und über eine Feder übt der 360 Druck auf das Wischtuch aus.

360 S6 Pro Test Fotos 13Wie man es kennt zieht der 360 S6 Pro das Wischtuch beim Saugen hinter sich her, nimmt übrigen Feinstaub auf und wischt feucht nach. Das ist solide aber eben auch nur oberflächlich. So werden auch Tomatensoße-Flecken in der Küche weggeputzt, solange sie nicht eingetrocknet sind und es nicht zu viel Soße ist – dann wird es eher verschmiert. Nur lästige Dinge wie Wasser- /Kalkflecken auf den Fließen im Bad bekommt so ein Hybrid Saug- und Wischroboter nicht weg. Auch ist meiner Erfahrung nach das reine Wischen, ohne davor zu saugen, nicht empfehlenswert, da man so nur kleine Staub-Streifen hinterlässt.

Insgesamt steigert die Wischfunktion die allgemeine Reinigungsleistung, also saubere Böden daheim. Das manuelle Wischen mit Kraft dahinter ersetzt es nicht, aber man muss es definitiv seltener machen.

Ein paar eigene Worte zur starken Saug- und Wischleistung: Für die normale Bodenreinigung reicht an sich immer die normale Stufe aus (ca. 1000pa), egal ob bei 360, Xiaomi oder Roborock. Im Ernstfall / unter schweren Bedingungen holt der 360 S6 Pro im Vergleich den Sieg – den Punkt will ich dem tüchtigen Helfer nicht nehmen 😉. Aber: Wie oft kommt das vor & ist man nicht selbst sofort mit einem Wischtuch zur Stelle, wenn man etwas Flüssiges verschüttet, oder räumt die Cornflakes auf dem Boden selbst weg bevor man extra den Saugroboter startet und in den Raum schickt? So zumindest meine Praxiserfahrung in knapp vier Jahren Nutzung.

Akkulaufzeit des 360 S6 Pro

Bei der Akkulaufzeit kann der 360 S6 Pro durchaus punkten: 5200mAh misst der Akku und soll 180 Minuten bzw. 200m² schaffen. In der Praxis benötigt er für 60m² abgefahrene Fläche genau 60 Minuten und hat auf der zweithöchsten Stufe noch 60% Akku übrig. Je nach Komplexität der Wohnung sowie Saug- und Wischstufe deckt der 360 S6 Pro ungefähr einen Bereich von 120 bis 160m² ab (Wohnfläche ca. 150 bis 200m²).

Die Ladestation ist zwar solide gebaut und bietet die Möglichkeit das überschüssige Kabel hinten aufzurollen, einen Nachteil merkt man in der Nutzung doch: Sie hat nach vorne hin keinen Standfuß und wird so gerne vom 360 S6 Pro verschoben bzw. gekippt beim Andocken. Die Gummifüße unten verhindern aber das Wegrutschen. Ein kompletter Ladevorgang nimmt vier Stunden in Anspruch.

Das Netzteil kommt mit zwei Adaptern, so hat man bei der Global Version direkt den passenden EU-Stecker dran. Hat die Station einen festen Platz, dann findet der 360 S6 Pro den Ladepunkt auch selbstständig wieder.

Testergebnis

Getestet von
Erik Zürrlein

Der 360 S6 Pro ist ein richtig guter Staubsaugerroboter, der die Böden daheim super sauber hält – Ganz ohne Frage, nur die Kaufempfehlung fällt mir schwer im Vergleich zu den gängigen Alternativen.

Positiv sollte man die starke Saug- und Wischleistung vermerken bei einer guten Akkuleistung – Wenn es also drauf ankommt, dann ist der 360 S6 Pro zur Stelle. Auch hat man mit der App eigentlich alle Werkzeuge zur Hand, die es dafür braucht. Dazu kommt die Etagenspeicherung und Fernbedienung.

Nur fehlt es in der Praxis auch an ein paar Stellen: Keine individuellen Raumeinstellungen und gerade die App nervt teilweise mit ihren Aussetzern! So ist er etwas teurer als ein Roborock S5 Max oder Xiaomi Mi Vacuum Robot 2, aber leider nicht unbedingt besser.

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