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AlphaESS SP200 Solarpanel mit 200W im Test

Getestet von Michael am
Vorteile
  • gute Verschattungstoleranz
  • wasserdicht und schmutzabweisend
  • gutes Schwachlicht-Verhalten
  • praktisches Zubehörpaket
Nachteile
  • keine Möglichkeit zur Verstellung der Neigung
  • relativ teuer
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Erst vor wenigen Tagen haben wir die erste Powerstation des Akkuspezialisten AlphaESS in einem ausführlichen Test vorgestellt. Das Unternehmen gehört zu den europäischen Marktführern für Speicherlösungen und intelligente Energiemanagementsysteme. Die AlphaESS Blackbee 1000 (Zum Test) Powerstation schaffte es bereits in vielen Bereichen zu überzeugen. Da liegt es nahe, auch das passende Solarmodul des Herstellers genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Solarpanel AlphaESS SP200 ist ein faltbares Modul mit einer Leistung von 200 Watt und einem Gewicht von 8,2 Kilogramm.

AlphaESS SP200 Eingangsbild

Wie sich das 499 Euro teure Modul in unserem Testparcours geschlagen hat, könnt ihr auf den folgenden Seiten lesen.

Hinweis
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Lieferumfang des AlphaESS SP200 Solarpanel

Das AlphaESS SP200 Solarpanel wird in einem braunen Umkarton geliefert. Nach dem Öffnen präsentiert sich das Solarpanel in schlichtem Schwarz.

Der Hersteller hat die Aufbewahrungstasche für das Zubehörpaket praktischerweise direkt mit in das Solarpanel integriert. Diese lässt sich durch zwei Reißverschlüsse öffnen und schließen und ist sogar wasserdicht. In der Tasche finden wir dann folgendes Zubehörpaket:

  • Anderson Adapter auf DC5525 (2 Meter)
  • Anderson Verlängerungskabel (2 Meter)
  • Adapter von DC5525 auf DC7909
  • Adapter von DC5525 auf DC5521
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiekarte

Wie man schon vermuten kann, verfügt das Solarpanel Anschlussseitig über Anderson Stecker. Dank der praktischen Verlängerung und des Adapterkabels auf DC5525 kann die Powerstation problemlos 4 Meter von dem Modul positioniert werden. Die Kurzanleitung gibt euch Informationen über alle technischen Daten und wie ihr das Solarpanel ordnungsgemäß aufbaut und ausrichtet. Mittels der Garantiekarte lässt sich die Herstellergarantie um weitere 12 Monate verlängern. Dazu müsst ihr euch und euer Produkt auf der Seite des Herstellers registrieren. Habt ihr dies erledigt, genießt ihr insgesamt 36 Monate Garantie auf euer Produkt.

Design und Verarbeitung

Wie die meisten faltbaren Solarmodule besteht auch das AlphaESS SP200 aus schwarz-grauem Kunststoff. Das Material ist schmutz- und wasserabweisend und daher leicht zu reinigen. Das SP200 ist zudem IP65 zertifiziert, sodass auch ein kräftiger Regenschauer dem Modul nichts anhaben kann. Allerdings sollte es nicht direkt unter Wasser getaucht werden. Hierfür ist mindestens die Schutzklasse IP67 erforderlich.

Die Abmessungen betragen im zusammengeklappten Zustand 52 x 69 Zentimeter. Faltet ihr das Modul auf seine komplette Länge aus, wachsen die Maße entsprechend auf 230 x 69 cm an. Dank des Tragegriffes auf der Oberseite lässt sich das 8,2 Kilogramm schwere Panel problemlos über kurze Distanzen transportieren.

Das AlphaESS SP200 wird nur durch den Klettverschluss auf der Rückseite zusammengehalten. Löst man diesen, fällt das Modul praktisch heraus. Auf der Rückseite befinden sich vier Ständer, mit denen das Modul in einem Winkel von 45° zur Sonne ausgerichtet werden kann. Eine Verstellung des Neigungswinkels ist hier leider nicht möglich, da die Länge der Ständer den ungefähren Winkel vorgibt. Für den maximalen Tagesertrag im Jahresverlauf sind die 45° aber eigentlich optimal. Lediglich im Winter, wenn die Sonne sehr tief steht, wäre ein steilerer Winkel sinnvoll.

Der Anderson-Anschluss für das Ladekabel befindet sich in der Tasche und wird dort nach außen geführt. Möchtet ihr das Modul bei regnerischem Wetter betreiben, empfiehlt es sich den Reißverschluss immer möglichst weit geschlossen zu halten. Allerdings ist die Tasche durch das Solarmodul selbst schon gut vor einem Regenschauer geschützt. Die Verarbeitung des kompletten Moduls ist erstklassig. Alles fühlt sich wertig an und macht einen langlebigen Eindruck. Der Aufbau geht ebenfalls kinderleicht von der Hand und ist in wenigen Minuten erledigt. Wie immer habe ich euch ein kleines Video erstellt, in der die Größenrelationen und der Aufbau deutlich werden.

Ladeleistung des AlphaESS SP200 Solarpanel

Inzwischen ist es gute Tradition geworden, mit den technischen Daten des Solarpanels zu starten. AlphaESS verbaut hier monokristalline Solarzellen, die sich durch ein besonders gutes Schwachlicht-Verhalten auszeichnen. Der Wirkungsgrad liegt bei 22 % und damit auf dem Stand des derzeit technisch machbaren. Die maximale Leistung von 200 W wird bei einer Spannung von 19,8 V bei 10,7 Ampere Stromfluss erreicht. Da die Leerlaufspannung ohne Last bei ca. 24V liegt, solltet ihr inkl. Sicherheitsreserve darauf achten, dass eure Powerstation mindestens 27-28V Eingangsspannung verträgt, wenn ihr dieses Solarmodul verwenden möchtet.

Für den eigentlichen Leistungstest haben wir dieses Mal zwei verschiedene Powerstations zur Ladekontrolle verwendet. Zum einen die natürlich die passende AlphaESS Blackbee 1000 welche eine maximale Eingangsleistung über Solar von 180 W zulässt. Da das AlphaESS SP200 Solarmodul aber bis zu 200W liefern kann, musste eine Powerstation her, die auch höhere Eingangsleistungen umsetzen kann. Deswegen kommt hier auch noch eine EcoFlow River 2 Pro (Zum Test) zum Einsatz.

Wir starten unseren Test an einem wolkenverhangenen Tag mit einer Ladeleistung von etwa 21 W. Je länger wir warten, desto schlechter wird das Wetter und die Leistung verringert sich auf magere 5 W. Somit ist kein vernünftiger Test möglich. Zumindest wissen wir jetzt, dass das Solarpanel auch bei schlechtem Wetter noch eine gewisse Leistung zur Verfügung stellen kann.

Bei perfektem Sonnenschein und 10 °C mit leichten Schleierwolken starten wir erneut unseren Test und erreichen sofort die maximal möglichen 180 W, die unsere AlphaEss Powerstation aufnehmen kann. Mittels Adapter von Anderson auf XT60 wechseln wir auf die EcoFlow River 2 Pro und erreichen eine Ladeleistung von 195 W. Gelegentlich springt die Anzeige auch auf 200-201W. Somit können wir dem AlphaESS SP200 schon mal die angegebene Herstellerleistung zusprechen.

Natürlich wollten wir auch noch testen, wie sich das AlphaESS SP200 Modul bei Verschattung verhält. Unter Verschattung versteht man, dass einzelne Bereiche des Solarmoduls aufgrund von Hindernissen wie Bäumen oder Gebäuden nicht direkt bestrahlt werden können. Um dies zu simulieren, haben wir bestimmte Teilflächen abgedeckt und die Ladeleistung entsprechend aufgezeichnet.

Wir starten bei einer Leistung von 190 W ohne abgedeckte Flächen. Wird das erste der vier Segmente komplett abgedeckt, sinkt die Ladeleistung auf 141W. Somit verringert sich die Leistung bei 25 % Verschattung um 26 %. Wird auch noch Segment 2 abgedeckt, sinkt die Leistung auf 95 W. Somit reduziert sich die Leistung bei 50 % Verschattung um 50 %. Bei 75 % Verschattung wiederholt sich dieses Spiel. Wie lässt sich dieses außerordentlich gute Ergebnis erklären? Das Solarpanel besteht im Grunde aus 4 Einzelmodulen mit jeweils 50 W. Jedes Segment ist somit ein Solarpanel für sich. Diese werden wiederum intern parallel zu einem großen 200 W Panel zusammen geschaltet. Somit kann jedes Segment für sich arbeiten. Werden allerdings alle Segmente teilweise verschattet (Bild 3), bricht die Ladeleistung stark ein. Werden alle Bereiche zu 25 % verdeckt, sinkt die Ladeleistung um 50 % auf 95W.  Bei einer Verschattung von 50 % sinkt die Leistung um 85 % auf lediglich 30W.

Hier noch mal in einer Tabelle zusammen gefasst.

0 % 25 % 50 % 75 %
vertikale Verschattung 190W 140 W 95 W 48 W
horizontale Verschattung 190W 99 W 31 W 0 W

Durch diesen intelligenten Aufbau ist das AlphaESS SP200 das resistenteste faltbare Solarpanel in Bezug auf Verschattung, das wir bisher testen konnten.

Testergebnis

Getestet von
Michael

Das AlphaESS SP200 ist das bisher beste faltbare Solarpanel, welches unseren Testparcours durchlaufen hat. Es überzeugt sowohl mit ausgezeichneter Verarbeitung, einer hervorragenden Leistung als auch einem vorbildlichen Verhalten bei Verschattung. Auch der Preis liegt mit 499 Euro für ein 200 W Modul unterhalb der Konkurrenz. Als einziges Manko könnten wir hier die Ständer anmerken, die nur auf einen fixen Winkel von 45° einstellbar sind. Wer sich daran nicht stört, erhält hier ein ausgezeichnetes faltbares Solarpanel zu einem fairen Preis.

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Roland
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Roland (@guest_95847)
1 Jahr her

Verstehe nicht, wer sowas kauft.

200 Watt Modul, gebraucht bei Kleinanzeigen 40 bis 60 Euro, teilweise mit Prüfprotokoll vom Entsorger (normal ca 12 Jahre alt).

Neues ca. 400 Watt Modul kostet 110 bis 150 Euro, je nachdem ob die nächsten Container pünktlich im Hafen sind oder nicht.

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