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Aukey EP-T32 – günstige Kopfhörer mit aptX im Test

Getestet von Max Drechsel am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • gute Preis / Leistung
  • BT 5.0, AAC & aptX
  • IPX8 Rating
  • sehr guter Halt
  • induktives Laden der Station & gute Akkulaufzeit
  • guter Räumlichkeit beim Sound
  • Näherungssensor
Nachteile
  • Ladecase sehr groß
  • Sound allgemein etwas ungenau
  • anfängliche Probleme beim Pairing
  • keine App
  • keine Lautstärkensteuerung über die Kopfhörer
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Wie angekündigt folgt hiermit der zweite Test zu Aukeys zweiten TWS Kopfhörern im Jahr 2021. Diesmal geht es um die Namensvetter EP-T32, die einen komplett anderen Ansatz gegenüber den EP-T31 anstreben. Statt kleiner In-Ear setzt Aukey hier auf recht große Kopfhörer mit Ohrbügel. Was den Kundenkreis angeht, deckt man so natürlich eine Vielzahl an Interessenten ab. Auch beim Preis langt man nicht wesentlich mehr zu und so gehen die EP-T32 schon für um die 40 € über die Ladentheke. Wie sich die Kopfhörer schlagen und ob diese ebenfalls ein Preis / Leistungstipp sind, erfahrt ihr im Test.

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

Aukey EP T32 Test 4

Aukey setzt mit den EP-T32 also auf Ohrbügel, was den Kopfhörer an sich relativ groß macht. 4,1 cm ist er mit Ohrbügel breit, 5,5 cm hoch, aber nur 2,1 cm dick. Optisch sind die Kopfhörer in jedem Fall sehr flach gehalten.

Wie schon bei den EP-T31 setzt Aukey auf einen Infrarot Näherungssensor, der die Musik pausiert, wenn der Ohrhörer aus dem Ohr genommen wird. Dieser sitzt direkt hinter dem 5 mm Lautsprecherausgang. Die Ladekontakte befinden sich oberhalb des Sensors auf dem Hauptelement. Unmittelbar darüber befindet sich der Buchstabe für die jeweilige Seite.

Wie schon bei den kleineren Geschwistern wird überwiegend auf mattschwarzen Kunststoff gesetzt. Dieser wirkt nicht ganz so edel wie Klavierlack, überzeugt aber durch weniger sichtbare Fingerabdrücke. Auch der Ansatz des Ohrbügels besteht noch aus hartem Kunststoff, geht dann aber natürlich in weichen elastischen Gummi über, um sich an die Ohrform anpassen zu können.

Natürlich wird auch der Aukey EP-T32 über ein Touch Feld bedient, welches sich jedoch nicht so präziese ertasten lässt, da man sich die konkave Fläche gespart hat. Der Touch Bereich sitzt am unteren Ende des Hauptelements in etwa auf dem Aukey Schriftzug an der Außenseite.

Trotz vieler Nahtstellen am Kunststoff wirkt der Kopfhörer solide gefertigt, leichte Übergänge an diesen stellen sind spürbar, fallen aber nicht weiter unangenehm auf.

Völlig dem wortwörtlichen Größenwahn verfallen ist man mit Blick auf die Ladestation. Diese misst gewaltige 4,4 cm in der Höhe, 7,5 in der Breite und nochmal 7,5 cm in der Länge. Kurzum, das ist eine der größten Ladestationen für Earbuds, die ich bisher im Test hatte. Auch das Gewicht der Station liegt mit 86,3 Gramm deutlich über dem Durchschnitt der meisten anderen Vertreter.

Keine Frage, im Inneren der Station ist verdammt viel Platz und die Kopfhörer lassen sich grundsätzlich einfach hineinsetzten und herausnehmen. Diese großen Ausmaße scheinen aber insbesondere der Art geschuldet zu sein, in der die Earbuds in die Station gelegt werden. Der Bügel schaut nämlich nach oben und hat nur Kontakt mit dem Deckel. Bis zum Schluss des Tests war das Einlegen der Earbuds in die Station nicht besonders intuitiv. Ich musste oft korrigieren und nochmal die Seiten wechseln, nervige Kleinigkeiten.

Man stellt sich natürlich die Frage, warum die Station so groß ist, allein die Earbuds können nicht der Grund sein. Aukey hat den Platz anscheinend gut genutzt. Neben dem 600 mAh fassendem Akku, gibt es außerdem ein am Boden eingelassenes induktives Ladefeld. Auf der Rückseite wird mit USB Type-C geladen und es gibt hier eine Lade LED, die anzeigt, wie weit der Ladevorgang fortgeschritten ist.

Weitere LEDs befinden sich im Inneren, vor den Earbuds gelegen. Diese drei weißen LEDs zeigen den Ladestand der Station an. Jedoch nicht in 33 % schritten. Vielmehr haben die Erste und die Zweite LED ein 40 % Spektrum, während die Dritte LED lediglich für 20 % Restakku steht.

Bei der Verarbeitung macht die Station einen sehr guten Eindruck. Es gibt zwar an der Deckelöffnung ein geringes Spaltmaß, aber der Übergang ist kaum spürbar. Der Rest der Station ist abgerundet und liegt gut in der Hand. Für die Deckelöffnung hat man sich leider nicht für ein Aluscharnier entschieden, setzt aber auf ein relativ breites Kunststoffscharnier. Bei maximaler Öffnung greift wieder ein Haltemagnet, der diesmal für den wuchtigen Deckel aber etwas zu schwach ausfällt, denn sobald man die Station etwas neigt, fällt der Deckel zu.

Anfällig für Fingerabdrücke ist der Großteil des Ladecases zwar nicht, dafür aber durch die Größe sehr kratzanfällig. Nach ein paar Tagen in der Jackentasche zeichnen sich schon deutliche, wenn auch nur oberflächliche, Kratzer ab. Besonders schlimm tritt dies am Streifen in der Mitte, der wieder in Klavierlackoptik gehalten ist und das Aukey Logo beherbergt, auf. Ich verstehe, dass man hier ein Designelement platzieren wollte, aber diese Umsetzung erscheint mir nicht sehr schlau. Auch was Farben angeht, bleibt Aukey sehr träge und eintönig. Die Aukey EP-T32 gibt es nur in Schwarz.

Lieferumfang der Aukey EP-T32

Aukey EP T32 Test 1

Die Packung von Aukey dürften mittlerweile bekannt sein. Relativ klein, stabiler Karton und wenige Aufdrucke. Auch der Packungsinhalt ist meist sehr ähnlich, so bekommt man auch mit den Aukey EP-T32 folgende Goodies:

-USB Type-C auf USB-A Ladekabel (18 cm)

-Ladestation (600 mAh / 5V)

-3 Paar Aufsätze (S, M, L)

-Quickstart Guide (englisch)

-mehrsprachige Bedienungsanleitung (deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, chinesisch

-Garantiekarte

Tragekomfort

Aukey EP T32 Test wear

Kopfhörer mit Ohrbügel setzen noch mehr als die meisten anderen Designs auf sehr guten Halt im Ohr. Bei den EP-T32 geht das in meinem Fall leider zu Lasten des Komforts. In kurzen Sessions stellt das kein Problem dar. Hier sitzen die Earbuds fest im Ohr und fühlen sich gut an. Bei längerem Tragen fängt bei mir jedoch der Hauptteil des Kopfhörers an, gegen das Ohr zu drücken, was sehr unangenehm wird. In Zeiten in denen man häufig Masken aufhat verstärkt sich dieses Gefühl noch. Zumal der Bügel und die Schlaufen der Maske nicht besonders harmonisieren. Dieser Umstand sollte allerdings nur als temporär betrachtet werden.

Verbesserung des Tragekomforts brachten größere Stöpsel und schließlich jene aus Formschaum. Durch die größeren Stöpsel liegt der Kopfhörer nicht mehr so sehr auf dem Ohr auf, was den Druck mindert. Zudem gibt es auch in der Station genügend Platz für die Formschaumstöpsel. Es ist sogar so viel, dass man sich noch ein Paar als Ersatz mitnehmen kann. Top.

Bei genannter Station dürfe klar sein, dass diese viel zu groß für die Hosentasche ist. Das sieht einfach nur dämlich und unförmig aus. In einer Jackentasche ist zwar genug Platz, aber diese ist dann weitestgehend gefüllt. Am besten macht sich die Station also in einer extra Tasche, vielleicht separiert von anderen Gegenständen, damit diese nicht so zerkratzt. Etwas ungeschickt, da ich mich selbst dabei ertappt habe, nur die Kopfhörer mitzunehmen und die Station zu Hause zu lassen, was ja bei Earbuds deiser Art eigentlich nicht der ideale Umstand ist

Immerhin lassen sich die Aukey EP-T32 aber manuell deaktivieren und auch aktivieren, wodurch das Tragen ohne Station einfacher wird, dazu später dann noch detaillierter.

Aukey protzt bei den EP-T32 mit einem IPX8 Wasserschutz! Aukey EP T32 Test ipx Dies ist die mittlerweile zweithöchste definierte Schutzklasse gegen Wasser. IPX9 als Spezifikation gibt es jedoch noch nicht sehr lange. Das heißt die Kopfhörer sind nicht nur wasserdicht, sie halten auch eine Tiefe von über einem Meter aus. Einziges Manko dürfte beim Schwimmen sein, dass die Bluetoothverbindung unter Wasser gar nicht mal so gut funktioniert. Theoretisch ist aber duschen und sogar Schwimmen und Tauchen mit den Aukey EP-T32 kein Problem. Dies gilt aber wie immer nicht für die Station. Diese sollte man möglichst von Wasser fernhalten und die Earbuds gut abtrocknen bevor man diese wieder einsetzt.

Soundqualität der Aukey EP-T32

Aukey EP T32 Test features

Für die EP-T32 nimmt sich Aukey ein leicht höheres Budget, als für die EP-T31, aber anscheinend reicht das, um allerhand Zertifikate unterzubringen. IPX8 ist nur eines davon. Auch aptX samt AAC hat es auf die Liste geschafft und natürlich wird die Übertragung per Bluetooth 5.0 aufgebaut. Für die Sprache soll cVc 8.0 zum Einsatz kommen, was aber bekanntlich nicht viel zu bedeuten hat. Beim Treiber legt man im Vergleich zum EP-T31 um satte 5 mm zu und landet bei großen 12 Millimetern. Allerdings kommt hier kein Titanium zum Einsatz. Wie sich das alles letzten Endes auf die klanglichen Qualitäten auswirkt erklären wir gleich. Zuerst widmen wird ums dem Datenblatt.

Frequenz: 20–20000 Hz
Bluetooth: 5.0
Chipset: QCC3020
Reichweite: 20 Meter
Modellnummer: EP-T32
Widerstand: 32 Ohm
Einzelnutzung: Ja
Lautstärke: 95 dB
Apt-X: Ja
Codecs: A2D, HFP 1.7, HSP 1.2, AVRCP 1.6, SBC, SPP, ACC, aptX
Akkukapazität EB: 55 mAh / 5 V
Akkukapazität LS: 600 mAh / 5 V
Wasserresistenz: IPX8

Sound

Aukey EP T32 Test driver

Was bei den Aukey EP-T32 sofort auffällt, ist der gelungene Raumklang. Für Kopfhörer in dieser Preisklasse wird dieser sehr ordentlich herausgestellt. Ebenfalls aufgefallen ist der relativ hohe Pegel der anliegen muss, damit die Earbuds einen brauchbaren Punch entfalten. Unter 60 % Lautstärke säuseln sie quasi nur etwas vor sich hin.

Ist diese gewisse Schwelle erreicht, dann gibt gibt es durch die Bank ordentlich Power und die Schwächen der Earbuds werden offenbart. Da wären zum einen die etwas unsauberen Bässe. Der Bass an sich ist präsent und durchaus auch kräftig vorhanden, geschludert wird, wenn es auf die Präzision ankommt. Man hört deutlich, dass die Kickbässe etwas schwammig daher stiefeln, der normale Bass plätschert etwas vor sich hin. Die mangelnde Präzision überträgt sich auch auf die restlichen Tonebenen. Mitten sind etwas zu stark im Vordergrund, Höhen wiederum dürften sich noch etwas deutlicher in den Vordergrund heben.

Insgesamt finde ich persönlich die Abstimmung der Aukey EP-T32 nicht gelungen. Ein paar angepasste Höhen und etwas dezentere Mitten im Equalizer ergaben ein viel runderes, passenderes Gesamtbild. Zudem fällt eben die fehlende Präzision auf, mit der an die Sache ran gegangen wird. Man kann hören, dass viele Details dargestellt werden wollen, insbesondere in langsameren Liedern mit wenigen Instrumenten, sind Kleinigkeiten herauszuhören. Wird das Ganze aber schneller, vielschichtiger und komplexer, bleibt einiges auf der Strecke.

Und ich denke da liegt auch der Knackpunkt. Haut man sich nämlich ordentliche Beats auf die Ohren, beispielsweise beim Sport, kommen die EP-T32 gut zurecht. Das Vernommene ist dann meist nicht besonders komplex, hat wenig hohe Elemente und es kommt auch nicht auf das letzte Detail an, dafür haut es ordentlich rein und pusht. Was auch gut funktioniert ist der zurzeit im Trend befindliche Lofi Hiphop. Hier fühlen sich die Earbuds wohl, diese Richtung und die treibenden Sport-Beats dürften auch der perfekte Einsatzzweck sein. Für Konzerte oder akustische Instrumente taugen die Aukey EP-T32 eher weniger.

Pairing

Aukey EP T32 Test 16

Nachdem ich die EP-T31 beim Pairing sehr gelobt hatte und diese das Lob auch vollkommen verdient hatten, sieht es bei den Aukey EP-T32 etwas anders aus. Ich hatte mehrmals Probleme beim Pairing. Das fing damit an, dass sich die Earbuds nicht entscheiden konnten, ob sie nun verbunden waren oder nicht. Da hat man die englische Sprachausgabe mit „connectet“ vernommen und Sekunden später hieß es auf einmal wieder „Pairing“. Das ging so lange, bis der eine Earbud den anderen nicht mehr gefunden hatte. Also alles mal resettet und die Earbuds aus der Bluetooth Liste geschmissen.

Danach war erstmal Ruhe und das hielt den Rest des Tests. Aber schon die Verbindungsart ist etwas seltsam. Aukey setzt auf einen dynamischen Master / Slave Modus. Ein Earbud, der zuerst verbundene, ist der Master und bindet den anderen als Slave ein. Im BT-Menü gibt es aber zu Beginn nicht nur ein Gerät, sondern gleich drei. Die Ladebox erscheint ebenfalls, was wohl nicht beabsichtigt ist. Zu dieser lässt sich auch keine Verbindung aufbauen. Koppeln muss man stattdessen den EP-T32-L oder R.

Aber wie gesagt, zuerst hatte ich damit eher Probleme. Trennt man den Master, in den man ihn in die Ladeschale legt und zuklappt, muss sich der Slave auch immer erstmal wieder neu verbinden. Die Musik wird dabei natürlich erstmal unterbrochen. Eingebunden wird der, dann zum Slave degradierte Master, immerhin unkompliziert. Das Gleiche gilt, wenn nur der Slave ausgeschaltet wird. Wie es schöner und flüssiger geht hat uns Aukey selbst, mit den EP-T31 vorgeführt. Unverständnis und Kopfschütteln meinerseits.

L/R für vier Sekunden drücken: anschalten

L/R für fünf Sekunden gedrückt halten: ausschalten

L/R für sieben Sekunden drücken: Reset-Modus

L/R einmal drücken: Pause / Play

Links zweimal drücken: vorheriger Titel

Rechts zweimal drücken: nächster Titel

L/R einmal drücken, bei Anruf: annehmen / auflegen

L/R zwei Sekunden gedrückt halten, bei Anruf: abweisen

L/R dreimal drücken: Sprachassistent

Aukey EP T32 Test control

Auch die Aukey EP-T32 müssen ohne Lautstärkeregelung auskommen, was schon das größte Manko an der Bedienung darstellt. Für meinen Geschmack hat die Touch-Fläche etwas arg sensibel reagiert, wenn man es nicht wollte und sich manchmal etwas bitten lassen, wenn man gerade wirklich einen Befehl brauchte. Dem würde ich jetzt aber kein großes Gewicht bei der Auswahl beimessen, da dies auch auf meine eigene Kappe gehen könnte. Was jedoch auf Aukeys Kappe geht, ist natürlich die nach wie vor deutliche Abwesenheit einer funktionierenden und sinnvollen App. Hätte man sowas, könnte man nämlich unter anderem Firmware Updates bieten, die das Pairing verbessern.

Nett ist jedoch, dass Aukey in der Anleitung sehr prominent beschreibt, wie man die Earbuds zurücksetzen kann. Sieben Sekunden drücken, Earbud schaltet sich an und wieder ab, danach in die Ladeschale stecken. Besagte Schale schließen und nach ein paar Sekunden wieder öffnen, fertig. Nun können die Earbuds neu gekoppelt werden.

Sprachqualität der Aukey EP-T32

Aukey EP T32 Test 3

Wenig Hingabe für die Sprachqualität zeigt sich nach den EP-T31 auch bei den EP-T32. Lediglich ein Mikrofon pro Earbud kommt zum Einsatz. Die Qualität ist ziemlich ähnlich zu den EP-T31, um nicht zu sagen fast identisch. Auch die EP-T32 haben ein deutlich wahrnehmbares kontinuierliches Rauschen im Hintergrund, welches auch bei aktiver Übertragung von Stimmen nicht verschwindet. Dieses Rauschen ist nicht direkt störend, aber eben vorhanden.

Die Stimme an sich wirkt emotionslos, ist aber zumindest klar verständlich. Nebengeräusche werden fast ungefiltert übertragen, wenn auch nicht immer in voller Lautstärke. Beim Noise Cancelling muss Aukey definitiv nochmal ran.

Mit 15–20 Metern fällt die Reichweite zum Host Gerät etwas geringer aus, als bei den kleinen Geschwistern. Insgesamt geht diese aber in Ordnung. Für die meisten Wohnungen dürfte das ausreichend sein.

Akkuleistung

Aukey EP T32 Test induction

Schön ist, dass Aukey zumindest bei den Angaben nicht geizt. Schade ist, dass es bei so einer riesigen Ladebox nur für 600 mAh gereicht hat. Allerdings will man natürlich auch immer verhindern, dass die Gerätschaften zu schwer werden. In den Earbuds kommt, trotz der eigentlich ebenfalls ordentlichen Ausmaße, nur ein 55 mAh Akku zum Einsatz.

Theoretisch reicht die Ladeleistung der Station also für 5 Ladungen beider Earbuds. Aukey selbst gibt nur 4 Ladungen an und diese kann ich auch bestätigen. Für eine volle 5. Ladung reicht es nicht ganz.

Als Ladezeit gibt Aukey 2 Stunden für die Earbuds an. Tatsächlich geht es aber deutlich schneller. Ich habe in meinem Test 1 Stunde und 20 Minuten für eine vollständige Ladung der Earbuds gebraucht. Im Gegenzug wiederum ist die Leistung mit 7 Stunden deutlich zu hoch gegriffen. Die EP-T32 halten durchaus über 5 Stunden durch, selbst bei Lautstärken im 70–80 % Bereich. 7 Stunden sind aber nicht drin und 50 % Lautstärke dürfte vielen zu leise sein.

Aukey EP T32 Test 5

Trotz niedriger Preisklasse ist das induktive Laden auch bei den Aukey EP-T32 vorhanden. Es ist schön zu sehen, dass diese Technik etwas weitere Verbreitung findet. Gerade in diesem Preisbereich! Und zum True Wireless Label passt das fast kabellose Laden der Station auch ganz gut. Nutzt man diese Funktion und lädt das Case bei 5 Watt auf, benötigt man über drei Stunden. Weniger als die Hälfte der Zeit benötigt man, wenn man ein normales Netzteil verwendet. Mein Noname Ladepad und das hochwertigere von Ulefone haben beide die Station erkannt und sofort mit der Ladung begonnen.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Nach den überraschend guten EP-T31 waren die Aukey EP-T32 nicht außergewöhnlich gut. Das Case ist riesig und bietet nur 20 mAh mehr, als das viel kleinere Ladecase der EP-T31. Der Sound fokussiert sich sehr in eine Richtung. Diese wird gut abgedeckt und bedient, die EP-T31 begeistern jedoch durch ein sehr viel breites Spektrum. Die Bedienung, allen voran das Pairing an sich, war bei den kleineren und günstigeren Earbuds deutlich ausgefeilter und out-of-the-box einfach besser.

Was man den EP-T32 zugutehalten kann ist der aptX Support und der sehr gute Halt im Ohr. Auch die Verarbeitung ist geringfügig besser und nicht zu vergessen sind die Earbuds mit einem IPX8 Zertifikat komplett Wasserdicht. Auf Amazon sind die EP-T32 derzeit für 36 € zu haben, regulär ruft Aukey 40 € auf. Das ist ein Preisbereich, in dem man diese Schnitzer durchgehen lassen kann, wenn man will. Zum Sport treiben sind die Aukey EP-T32 durch die Ohrbügel bestens geeignet. Ich glaube, man ist aber insgesamt mit den EP-T31 besser bedient!


Gesamtwertung
81%
Design / Verarbeitung
85 %
Tragekomfort
80 %
Soundqualität
75 %
Sprachqualität
75 %
Akkuleistung
90 %
Preis / Leistung
80 %

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