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Chuwi CoreBox 4th – günstiger Mini-PC mit Thunderbolt 4

Der chinesische Hersteller Chuwi bietet ein breites Portfolio an Mini-PCs, Laptops und Tablets. Mit der CoreBox Serie umfasst das Angebot auch kompakte Desktop-Computer, die auch gehobeneren Ansprüchen gerecht werden sollen. Mit der Chuwi CoreBox 4th wurde kürzlich die neueste Generation vorgestellt, die zwar keine optischen Veränderungen mit sich bringt, bei der verbauten Hardware aber einige nennenswerte Upgrades erhalten hat. Das Herzstück der CoreBox 4th ist ein Intel i3 Prozessor der 12. Generation gepaart mit 16 GB RAM und einer 512 GB SSD. Erhältlich ist der neue Mini-PC auf der Webseite von Chuwi zum aktuellen Sonderpreis von 336,82 €. Der reguläre Preis liegt laut Hersteller bei 481,59 €. Bedenken sollte man allerdings, dass nochmal 19% Einfuhrumsatzsteuer hinzukommen, die an der Haustür bezahlt werden. Damit landet man beim aktuellen Angebot auf einem Endpreis von 400€.

Verarbeitung und Anschlüsse der Chuwi CoreBox 4th

Chuwi CoreBox 4th 15

Das Gehäuse der Chuwi CoreBox 4th besteht zum Großteil aus dunkelgrauem Aluminium. Auf der Vorderseite sorgt ein glänzendes Plastikelement mit eingelassenem Stand-by-Knopf für ein optisches Highlight. Die Rückseite beherbergt neben dem Lüftungsauslass sämtliche Anschlüsse des kompakten Computers. In diesem Punkt scheint Chuwi scheinbar auf die Kritik gehört zu haben, die auch wir beim Vorgänger geäußert hatten. Folgende Schnittstellen sind verbaut:

  • 4x USB-A 3.0
  • 3,5mm Kopfhöreranschluss
  • 3,5mm Mikrofonanschluss
  • USB-C Thunderbolt 4
  • HDMI 2.0
  • DisplayPort
  • Gigabit-Ethernet
  • Stromanschluss

Chuwi CoreBox 4th 7.jpgDamit ist erfreulicherweise auch ein DisplayPort- und ein USB-C-Anschluss verbaut. Hinter Letzterem versteckt sich sogar Thunderbolt 4, sodass in Kombination mit kompatiblen Geräten deutlich höhere Datenraten erreicht werden als mit dem klassischen USB-Protokoll. Mögliche Einsatzzwecke sind etwa die Nutzung einer externen GPU, zur Verbesserung der Grafikleistung oder der Anschluss von Docks mit mehreren 4K Monitoren. Inwiefern das bei einem so günstigem Produkt wie der Chuwi Corebox Sinn ergibt, sei mal dahingestellt. Es ist aber schön, dass der Thunderbolt 4 Standard dabei ist.

Eine weitere Besonderheit ist zudem, dass der USB-C-Anschluss auch als Stromanschluss genutzt werden kann. Über Power-Delivery müssen dafür laut Chuwi mindestens 65 Watt Leistung vom Netzteil geboten werden. Denkbar ist daher auch ein Einsatz mit einem Thunderbolt 4 Display, das den Computer mit Strom versorgt.

Weitere Ausstattung

Chuwi CoreBox 4th 16.pngDer Intel-Prozessor der Chuwi CoreBox 4th ist ein i3-1215U der 12. Generation und basiert auf der Alder-Lake-Architektur. Der im 10nm-Verfahren hergestellte Chip besitzt zwei Performance-Kerne und vier Effizienz-Kerne. Die Performance-Kerne unterstützen Hyperthreading und takten mit 1,2 bis 4,4 GHz. Bei den Effizienz-Kernen liegt die Taktrate bei 0,9 bis 3,3 GHz. Im Prozessor ist außerdem eine Intel Xe Grafikeinheit integriert. Die Leistungsaufnahmen liegt zwischen 15 und 55 Watt (Turbo). Im Falle der CoreBox 4th begrenzt Chuwi den Chip aber auf eine TDP von 35 Watt.

Der Intel i3-1215U ist sicherlich kein High-End Prozessor, der höchsten Gaming-Ansprüchen gerecht wird. Er dürfte als solider Notebook-Prozessor der Mittelklasse aber genug Leistung für die üblichen Anwendungszwecke im Home-Office bieten. In Verbindung mit einer leistungsfähigen externen Grafikkarte sollten sich zudem auch aufwendigere Spiele mit mittleren Details gut spielen lassen. Erfahrungsgemäß ist beim Gaming nämlich die integrierte Grafikeinheit der Flaschenhals, der dann nur Casual Gaming erlaubt. Im Vergleich zum Intel i5-5257U des Vorgängers dürfte der i3 sicherlich ein Vielfaches an Mehrleistung bieten.

Auch beim Speicher scheint die CoreBox 4th gut ausgestattet zu sein. Mit 16 GB LDDR5 RAM (4.800 MHz) und einer 512 M.2-SSD dürften sich viele Anwendungszwecke abdecken lassen. Zusätzlich lässt sich der Speicher über eine SATA 3.0 Schnittstelle mit einer weiteren Festplatte erweitern. Die bereits verbaute SSD lässt sich natürlich auch am M.2-Slot tauschen. Der Arbeitsspeicher hingegen ist fest verlötet und daher nicht aufrüstbar.

Die Kühlung der CoreBox 4th soll laut Chuwi ebenfalls überarbeitet worden sein und selbst bei maximaler Auslastung des Systems nur eine Lautstärke von 35dB erreichen. Als Wireless-Modul ist das Intel AX201 mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 verbaut. Ausgeliefert wird der Computer mit vorinstalliertem Windows 11.

Unsere Einschätzung zur Chuwi CoreBox 4th

Zu einem attraktiven Preis bietet die Chuwi CoreBox 4th moderne Hardware in einem kompakten Gehäuse. Im Vergleich zum Vorgänger dürfte die neue Generation des Mini-PCs deutlich performanter sein und bietet viele Anschlüsse. Insbesondere der Thunderbolt 4 Anschluss ermöglicht dabei, den Computer in diverse Einsatzszenarios zu integrieren. Alle unsere Testberichte zu Mini-PCs findet ihr in unserer Kategorie.

Was ist eure Meinung zur neuen Chuwi CoreBox 4th? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Quellen

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Daniil
Gast
Daniil (@guest_96145)
1 Jahr her

Nachdem die Corebox lange in der EU ausverkauft war kann man diese nun wieder bestellen.
Es kommt jedoch ein ganz großes ABER!
Anscheinend gab es eine neue Revision und der USB-C/ Thunderbolt Port wurde wegrevisioniert.
Wirklich Schade!

dieter
Gast
dieter (@guest_96052)
1 Jahr her

Das ding ist richtig laut,
legt lieber etwas mehr Geld drauf und kauft bei einem gescheiten Hersteller. BIOS ist zu brigens auch arg spärlich und eine Herstellerseite mit Treibern gibt es nicht.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Jahr her
Antwort an  dieter

Servus Dieter, danke für das Teilen deiner Erfahrungen. Wir hatten mittlerweile schon ziemlich viele Mini-PCs im Test und auch eine Bestenliste mit den besten Modellen: https://www.chinahandys.net/gadget-bestenliste/die-besten-mini-pcs/.

Beste Grüße

Jonas

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