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Dreame T10 Akkustaubsauger im Test

Getestet von Philip Hauck am
Vorteile
  • viele Aufsätze im Lieferumfang
  • Taste für "Dauer-An"
  • gut verarbeitet
  • praktische Ladestation
  • starke Saugkraft im Turbomodus
Nachteile
  • etwas wacklige Steckverbindungen
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Gefühlt jede Woche purzelt ein neuer Akkustaubsauger auf den Markt. Diesmal: der Dreame T10 aus der noch jungen T-Serie. Er sieht dem Xiaomi Mi G9 verblüffend ähnlich, auch das Datenblatt liest sich ziemlich identisch. Der Test soll klären, ob die beiden Putzteufel sich mehr nehmen als nur einen deftigen Preisunterschied (der T10 kostet aktuell satte 60 Euro mehr).

Lieferumfang des Dreame T10

Der Dreame T10 bringt alles mit, was das Hausmannsherz begehrt: Die Haupteinheit mit Staubbehälter (0,6 Liter Fassungsvermögen). Dazu gibt’s die obligatorische, rotierende Bodenbürste. Nebst Alu-Verlängerungsrohr ist ein praktischer Flexschlauch dabei, der vor allem das Reinigen von schwer zugänglichen Bereichen ermöglicht, zum Beispiel im Auto.

Stattlicher Lieferumfang

Der Flexschlauch glänzt in Kombination mit einem der drei mitgelieferten Aufsätze: Milbenbürste, schmale Fugendüse und einen 2-in-1-Bürstenaufsatz. Für Ordnung und Verzückung sorgt die Wandhalterung, die mit Bohrschablone, Dübeln und Schrauben geliefert wird. Die Ladestation/Halterung hält den Sauger plus drei Aufsätze an der Wand, nur die Mini-Rotorbürste braucht einen Extra-Platz im Wandschrank. Natürlich sind auch ein Ladekabel und eine Anleitung auf Deutsch dabei. Einzig die Bodendüse mit Softwalze dürfte manch einer vermissen.

 

Design und Verarbeitung

Der Gesamteindruck ist gut. Der Kunststoff mutet hochwertig an, vor allem die Alu-Elemente werten die Optik und Haptik auf. Was im Vergleich mit dem Xiaomi Mi G9 auffällt: Der Dreame T10 wirkt ein wenig instabiler, die Steckverbindungen sitzen nicht ganz so straff.

Bei genauem Hinsehen fällt ein weiterer Unterschied zum G9 auf: der “Lock”-Knopf für den Dauerbetrieb. Das ist ein sehr praktisches Feature, das die Möglichkeit bietet, den „Pistolenabzug“ einmal zu drücken – und der Staubsauger läuft, bis man noch einmal drückt. Ohne “Lock” muss der Abzug gehalten werden. Am Schieberegler lassen sich drei Saugstufen wählen. Weitere Unterschiede sucht man vergeblich, ansonsten sind G9 und T10 baugleich. Sogar die Akkus lassen sich untereinander austauschen, gleiches gilt für die Ladestationen.

Die Universalwalze ist das Arbeitstier des Dreame T10. Mit ihrer rotierenden Bürste fegt sie den Dreck vom Boden in das Saugrohr und kommt auf Teppichboden, Fliesen und Parkett gleichermaßen gut zurecht. Auf Teppichböden oder Schmutzfängern im Flur ist bei Saugstufe zwei Schluss, sonst werden selbst schwere Teppiche so stark angesaugt, dass der Dreame sie hochhebt.

Gefräßig: die rotierende Walze

Saugleistung und Akkulaufzeit

100.000 Umdrehungen/min und 20.000 Pascal Saugkraft – so lauten die nackten Leistungsdaten des Dreame T10. Das ist exakt die gleiche Power, die auch dem Mi G9 zur Verfügung steht. Und exakt so arbeitet der Motor auch: Auf kleinster Saugstufe sehr leise und mit ausreichend Power für Staub und kleine Krümel. Im Turbomodus ist er zwar deutlich lauter, aber erträglich, und gewappnet für großen Dreck wie Steinchen oder Erde.

Der Dreame T10 ist leicht mit einer Hand zu führen

Weil die Haupteinheit nur 1,65 Kilogramm auf die Waage bringt und auch das Alu-Verlängerungsrohr samt Kunststoffwalze Leichtgewichte sind, ist der 1,30 Meter lange Dreame T10 leicht zu handhaben. Dank der Laufrollen und des flexiblen Gelenks an der Walze macht er die Arbeit fast wie von allein.

Wechselbarer Akku

Auf niedrigster Stufe hält der Akku gut und gerne 45 Minuten, auf Stufe zwei ist nach 20 Minuten Schicht im Saugschacht. Wer immer den Turbo drückt, muss damit leben, dass die Power-Party nach gut 5 Minuten vorbei ist. Das reicht aber locker, um einen Tag lang hinter Kind und Kegel, Hund und Katz oder Schwiegermutter herzuputzen. Der 2500 mAh-Akku ist austauschbar und passt, wie erwähnt, auch am Mi G9. Die verbleibende Akkulaufzeit lässt sich an drei am Akku verbaute LEDs ablesen.

Der Staubbehälter fasst 0,6 Liter und lässt sich per Knopfdruck nach unten entleeren. Regelmäßige Pflege ist bei Akkustaubsaugern dieser Bauart dringend angesagt: Das Gehäuse kann einfach zerlegt werden, Grobfilter und Hepa-Filter lassen daraufhin entnehmen und können unter fließendem Wasser abgespült werden. Essenziell wichtig: Der Hersteller empfiehlt eine Trocknungszeit von mindestens 24 Stunden. Es ist pures Gift für den Sauger, wenn der Filter feucht eingesetzt wird.

Der Dreame T10 ist schnell zerlegt

Trick 17: Im gefederten Gelenk zwischen Saugrohr und Staubbehälter sammeln sich leicht Staub und Dreck, sodass die Klappe im geöffneten Zustand verharrt und Dreck nach unten rieselt. Im geöffneten Zustand lässt sich das gut mit einem Zahnstocher säubern.

Ein abschließender Vergleich offenbart die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Xiaomi MI G9 und Dreame T10. Wobei die Gemeinsamkeiten deutlich überwiegen: Beide Sauger nutzen offensichtlich den gleichen Motor, verfügen über die gleiche Behälter-Größe und können untereinander Akku sowie Ladestation tauschen. Was sie voneinander abgrenzt sind: Der Dreame T10 ist ein paar Zentimeter kürzer, er verfügt über einen Knopf für “Dauersaugen” und hat andere Steckverbindungen, sodass diese nicht untereinander austauschbar sind.

Testergebnis

Getestet von
Philip Hauck

Der Xiaomi Dreame T10 Akkustaubsauger ist eine rundum gelungene Putzmaschine. Er hat alles an Bord, was man sich in dieser Preisklasse wünschen könnte: Milbenbürste, eine große Walze, Flexschlauch und und und. Selbst die Halterung ist extrem praktisch und gut durchdacht. Die Saugleistung reicht für alles, was im Alltag so anfällt. Einziger Kritikpunkt, wenn man unbedingt einen sucht, ist ein fehlendes Display. Da sich der Ladestand aber am Akku durch LEDs ablesen lässt, ist das wirklich nur ein marginaler Makel. Abgerundet wird das Dreame T10 Paket durch die Taste für “Dauer-An”.

Wer bereit ist, knapp 250 Euro für den Dreame T10 hinzulegen, bekommt viel Leistung für sein Geld. Wer nicht über 200 Euro hinblättern möchte, der ist besser mit dem preiswerteren Xiaomi Mi G9 bedient. Er ist nahezu identisch gebaut, verzichtet aber auf die “Lock”-Taste für den Dauerbetrieb, ist ein paar Zentimeter länger und hat nicht ganz so viel Zubehör im Lieferumfang.

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