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Google Nest Hub – zweite Generation des Smart Displays bietet Schlaftracking ohne Kamera

Google bringt sein Smart Display Nest Hub in einer zweiten Generation auf den Markt. Nachdem vor einigen Tagen die baldige Vorstellung schon von einem Online-Shop verraten wurde, ist Google blitzschnell nachgezogen. Mittlerweile sind alle Detailseiten freigeschaltet und das neue Nest Hub kann im Google Store vorbestellt werden. Die größte Neuerung ist der Soli-Sensor, den wir bereits aus dem Google Pixel 4 (XL) kennen – dort ist er auf wenig Liebe gestoßen. Im neuen Nest Hub soll der Sensor Schlaftracking ganz ohne Kameras ermöglichen. Wir schauen uns das Feature und die zweite Generation des Smart Displays von Google genauer an!

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Google Nest Hub (2. Generation) im Überblick

Wir starten mit einer kleinen Wanderung um das Smart Display herum. Das Google Nest Hub misst 120,4 x 177,4 x 69,5 Millimeter und wiegt 558 Gramm. Es kommt in den zwei Farbvarianten Kreide und Carbon und fügt sich damit ausgezeichnet in das bestehende Smart Home-Lineup des Suchmaschinengiganten ein. Die Vorderseite beherbergt einen sieben Zoll großen Touchscreen, der mit 1.024 x 600 Pixel auflöst (169 Pixel pro Zoll). Über dem Panel befinden sich die Sensoren: ein Thermometer, der Soli-Sensor und ein Sensor für Umgebungslicht. Eine integrierte Kamera gibt es nicht – für Google Duo-Videoanrufe ist das neue Nest Hub also nicht geeignet.

ezgif 6 d4f7d5b21117Hinten am Display befindet sich der Breitbandlautsprecher mit einem 43,5 Millimeter-Treiber. Für Sprachbefehle stehen drei Mikrofone zur Verfügung, die über einen entsprechenden Schalter aber auch ausgeschaltet werden können. Für Energie sorgen das 15 Watt-Netzteil und das anderthalb Meter lange Kabel.

Im Innern werkelt ein Vierkern-Prozessor mit 64 Bit und 1,9 GHz Taktfrequenz pro Kern. Google verbaut zudem einen Hardware-Chip für KI-Aufgaben. Für Konnektivität sorgen WLAN b/g/n/ac (2,4 GHz & 5 GHz) und Bluetooth 5.0. Außerdem ist natürlich Chromecast integriert, worüber ihr Musik, Bilder und Videos direkt auf das neue Google Nest Hub streamen könnt.

Features des neuen Google Nest Hub (2. Generation)

ezgif 6 11eca92c7eceSoweit so gut. Aber was kann das Smart Display nun wirklich? Grundsätzlich ähnelt das Google Nest Hub einem Google Home Mini – einem Smart Speaker also. Es nimmt Sprachbefehle entgegen und erzählt euch gerne alles über das Wetter, die aktuelle Verkehrslage und beantwortet Wissensfragen. Ihr könnt Radiosender abspielen, Musik von verschiedenen Streamingdiensten wiedergeben und euch eure Termine vorlesen lassen. Der Unterschied zu einem Smart Speaker: All das wird auf dem Display des neuen Nest Hub visualisiert.

So gibt es beispielsweise Buttons für die Smarthome-Steuerung und YouTube-Videos oder Inhalte von Netflix können direkt auf dem Display angeschaut werden. Kompatible Überwachungskameras können ihren Live-Feed auf den Bildschirm streamen und ihr könnt die Lautstärke und Wiedergabe eurer anderen Smarthome-Geräte auf dem Nest Hub anpassen. Es gibt außerdem eine Bilderrahmen-Funktion via Google Fotos und natürlich noch den neuen Schlafsensor.

Dieser überwacht euren Schlaf und wertet am morgen die Ergebnisse bei Bedarf aus. Über die Sensoren werden zu hohe oder zu niedrige Temperaturen und laute Umgebungsgeräusche erkannt. Dadurch kann euch die Software Tipps ausspucken, wie ihr in Zukunft ruhiger und tiefer schlafen könnt. All das funktioniert ohne Kameraüberwachung – nur durch die Erkennung von Bewegungen und Geräuschen. Der Nachteil daran: Andere Personen, Haustiere oder jegliche Geräusche können die Messung beeinträchtigen. Außerdem soll die Funktion erst einmal nur für ein Jahr kostenlos sein und danach möglicherweise Aufpreis kosten.

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Unsere Einschätzung zum Google Nest Hub

Das neue Google Nest Hub sieht nach einer sinnvollen, wenn auch minimalen Weiterentwicklung der ersten Generation aus. Die neue Schlafüberwachung ist sicherlich ein cooles Feature, möglicherweise aber nach einem Jahr kostenpflichtig. Ich würde das Smart Display trotzdem gerne ausprobieren. Habt ihr an einem ausführlichen Test Interesse? Dann schreibt uns das gerne in die Kommentare!

Übrigens, das Smart Display soll ab dem 01. April 2021 verfügbar sein und lässt sich bereits vorbestellen. Der Preis für beide Farbvarianten liegt bei 99,99 Euro.

Quellen

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Jochen
Gast
Jochen (@guest_76198)
2 Monate her

Das wichtigste neue Feature habt ihr überhaupt nicht erwähnt: die Unterstützung von Thread…

MartinLGore
Gast
MartinLGore (@guest_76189)
2 Monate her

Ohne Kamera einfach enttäuschend und ein viele zu geringer Mehrwert gegenüber einem Mini oder auch einem älteren gebrauchen Tablet.