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Himiway A7 Pro im Check – Pendler-E-Bike für 2600€

Werfen wir einen Blick auf ein voll ausgestattetes E-Bike eines Herstellers, der sich in Deutschland bereits einen Namen gemacht hat. Das Himiway A7 Pro bietet einen starken 120 Newtonmeter Motor, eine Reichweite von 80 Kilometern, ist vollgefedert und umfangreich ausgestattet. Sämtliche Komponenten stammen zudem von namhaften Herstellern.

Himiway A7 Pro E Bike Head

Himiway A7 Pro direkt beim Hersteller

Das E-Bike verspricht, die Vorteile eines Mountainbikes mit denen eines Cityrades zu vereinen und sowohl Pendlern als auch Freizeitfahrern ein komfortables, leistungsstarkes und vielseitiges Fahrerlebnis zu bieten. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf das A7 Pro und beleuchten seine Stärken und Schwächen. Mit einem Preis von 2.599 € ist das Himiway A7 Pro definitiv kein günstiges China E-Bike.

Design & Ausstattung

Das Wichtigste zuerst: Das Himiway A7 Pro fährt man legal auf deutschen Straßen. Der Motor hat eine zulässige Dauerleistung von maximal 250 Watt und unterstützt wird nur bis 25km/h. Der Daumengasgriff ist ein Überbleibsel der internationalen Version: Unterstützt wird beim E-Bike nur, wenn man in die Pedale tritt. Die CE-Konformität hat das E-Bike auch.

Das Himiway A7 Pro ist zwar in fünf schicken Farben verfügbar, aber leider nur in einer Größe. Die muss dann sowohl für kleine und große Menschen passen und das Fahrrad muss dementsprechend angepasst werden. Angegeben ist die Fahrergröße von 167 bis 198cm.

Das E-Bike ist nicht nur mit sämtlichen Anbauteilen bestückt, sondern dazu auch noch vorn und hinten gefedert. Das zeigt sich beim hohen Gewicht von 34 Kilogramm. Der Akku ist unauffällig in den Rahmen integriert, aber kann zum Aufladen und Lagern natürlich entnommen werden. Die Tragfähigkeit des Elektrofahrrads ist mit 136kg angegeben. Das zulässige Gesamtgewicht gibt Himiway mit 181kg an.

Am Himiway A7 Pro sind bereits zahlreiche Teile verbaut, sodass man sich um weitere Ausstattung nicht direkt kümmern muss. Ersatzteile und Erweiterungszubehör gibt es zuhauf beim Hersteller direkt. Dazu gehören sicherheitsrelevante Teile wie Reflektoren und Klingel, aber auch Komfortfunktionen wie ein Gepäckträger mit modularem Ladesystem, Seitenständer, Schutzbleche und ein automatisches Schloss von ABUS an der Felge. Ein Display zeigt alle wichtigen Fahrinformationen an. Die Bedienung der fünf Unterstützungsstufen erfolgt per Plus / Minus Daumentaste am Lenker. Vorn und hinten ist die Beleuchtung Teil der Ausstattung. Zusätzliche Sicherheit verspricht das automatische Bremslicht.

Fahren: Motor & Reichweite

Verbaut ist ein ANANDA M100 Mittelmotor. Dieser leistet 250 Watt / 48 Volt, was in starken 120 Newtonmeter Unterstützung resultiert. Die Leistung wird in fünf Unterstützungsstufen geregelt und adaptiv per Drehmomentsensor je nach Trittfrequenz abgegeben. Die 720 Wattstunden (48V / 15Ah) Batterie sorgt für eine Reichweite von “bis zu 110 km”. Himiway gibt eine realistische und überraschend ehrliche Reichweite von 80 Kilometern an.

Vorn ist kein Kettenblatt. Die hintere Kassette bietet 9-Gänge mit Blättern von 11 bis 34 Zähnen. Dabei handelt es sich um eine Shimano Alivio Schaltung: Die findet man eher in der Mittelklasse, aber auch schon in E-Bikes ab 1.500€.

Das Himiway A7 Pro steht auf 27,5-Zoll-Felgen mit guten Touring-Reifen, den Schwalbe Super Moto-X. Vorn und hinten sind hydraulische Scheibenbremsen. Dabei handelt es sich um die Shimano MT200 mit großen 180mm Bremsscheiben. Um den Fahrkomfort kümmern sich eine Federgabel mit 120mm-Federweg, eine gefederte Sattelstütze und ein 80mm-Dämpfer im Rahmen.

Unsere Einschätzung zum Himiway A7 Pro

Himiway A7 Pro E Bike PraxisHimiway setzt auf hochwertige Komponenten, liefert eine umfangreiche Ausstattung und viele Komfortfunktionen. Dazu ist der Hersteller schon recht bekannt und hat sogar in Deutschland inzwischen ein gutes Netz an Händlern aufgebaut, wo man zudem auch Service für das E-Bike erhält.

Das Himiway A7 Pro ist auf den ersten Blick ein hochwertiges E-Bike, das Pendlern und Freizeitfahrern viel zu bieten hat. Es ist kraftvoll, komfortabel und vielseitig, hat aber auch seinen Preis. Nicht unterschätzen sollte man zudem das hohe Gewicht des Fahrrads. Wer ein E-Bike sucht, das auf langen Strecken ein angenehmes Fahrgefühl bietet und auch auf unebenem Terrain sicher unterwegs ist, kann das Himiway A7 Pro in Betracht ziehen. Eine Probefahrt in der Nähe eures Wohnortes sollte unproblematisch möglich sein.  Andere Marken bieten aber auch schon flotte E-Bikes für deutlich weniger, dann aber auch mit Einschränkungen beim Händlernetz.

Quellen


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guest
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Martin Kröll
Gast
Martin Kröll (@guest_107122)
1 Monat her

Also egal wie viel man einstellt, ein Fahrrad welches einen Bereich von 167 bis 198cm sinnvoll abdecken können soll ist einfach Unsinn.

Wie ist denn das zu verstehen?
34 Kilogramm Eigengewicht. Tragfähigkeit des Elektrofahrrads 136kg. Zulässiges Gesamtgewicht 181kg.
34+136= 170kg 181-170= 11
Woher sollen die fehlenden 11kg kommen?

lars
Gast
lars (@guest_107083)
1 Monat her

Die Technischen Daten lesen sich erstmal nicht schlecht. Es gibt aber Sachen die nicht gut umgesetzt sind. Sei es das Gewicht von 34Kg das ist zu viel ich spreche aus Erfahrung mein E-Bike wiegt 26 Kg und das ist schon fast zu schwer um es aus dem Keller heraus zutragen jedenfalls für Personen die Körperliche Einschränkungen haben. Nicht zu vergessen, wenn ihr eine Packtasche habt für euren Einkauf dann kommen noch mal schnell 4-5Kg dazu die wieder in den Keller getragen werden müssen und das ist dann wirklich schwer. Dann kommt noch der Akku dazu der Im Rahmen verbaut ist… Weiterlesen »

Bärbel
Gast
Bärbel (@guest_107020)
1 Monat her

Nachtrag:
Sorry, Seite war auf USA eingestellt, dort ist das wohl der Fall, jedoch nicht in Deutschland.

Bärbel
Gast
Bärbel (@guest_107019)
1 Monat her

Läuft wohl sehr gut, alle Farben ‘Sold out’

lapptom
Gast
lapptom (@guest_106991)
1 Monat her

Etwas verwirrend. Auf der Homepage steht 136 kg Tragfähigkeit, bei maximalem Systemgewicht ebenfalls 136 kg. Das beinhaltet auch das Eigengewicht des Fahrrades mit
angegeben 35 kg. Zuladung also 101 kg. Immerhin gibt der Hersteller das an, machen leider nicht alle.

lars
Gast
lars (@guest_107084)
1 Monat her
Antwort an  lapptom

Die Hersteller geben immer ein Gewicht bis zu …Kg an damit sie auf der sichernden Seite sind falls mal es mal Klagen geben sollte.

Ich hatte mal einen Unfall mit meinem E-Bike wo mir eine Felge gebrochen ist und dort sagte mir der Hersteller das sie ihre Räder immer mit mehr Gewicht testen würden als sie Angeben nur um Sicherheit haben zu wollen damit es keine Klagen gibt. Wie es bei den Asiatischen Herstellern aussieht kann ich leider nicht sagen.    

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