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Kolumne: Ein paar Gedanken zu Elektroautos, Reichweite & Umweltschutz

Willkommen zu einer weiteren Kolumne, in der ich einige meiner Gedanken mit euch teile. Heute geht es um das Thema Elektromobilität – um Elektroautos, genauer gesagt. Privat fahre ich einen Verbrenner, habe in den letzten Monaten aber das eine oder andere Elektroauto für einen längeren Zeitraum ausprobieren dürfen. Warum ich jeden verstehen kann, der zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht auf ein E-Auto umsteigen will und warum ich es nächstes Jahr trotzdem tun werde.

Das Problem mit der Reichweite

Starten wir direkt mit dem Punkt, der besonders häufig gegen Elektroautos verwendet wird. Und tatsächlich ist er ja irgendwie auch vertretbar – dazu ein paar meiner Gedanken. Mit meinem Opel Corsa F schaffe ich bei entspannter Fahrweise rund 750 Kilometer auf der Autobahn. Dasselbe Auto mit Akku und Elektromotor kommt bei entspannter Fahrweise – damit meine ich übrigens 130 km/h Reisegeschwindigkeit – 170 Kilometer weit. Das gilt aber auch nur bei 20°C Außentemperatur, bei 5°C und eingeschalteter Heizung sind es nur noch 153 Kilometer.

Opel Corsa F e1656185710627

Vor einigen Wochen bin ich von Ansbach zu einem Konzert nach Rostock gefahren. Mit meinem Auto habe ich das ohne Tanken geschafft, wenn auch nur auf Biegen und Brechen. Hätte ich mich für den Elektro-Corsa entschieden, wären laut ABRP vier Ladestopps mit einer Gesamtdauer von 1:56 Stunden nötig gewesen – bei gerade einmal sechs Stunden Fahrtzeit. Dann wäre ich mit 25 Prozent in Rostock angekommen und hätte direkt nach dem Konzert wieder an die Ladesäule fahren können, weil es an der Location keine Lademöglichkeit gab.

Opel Mokka E TitelbildJa, derart lange Fahrten mache ich sicherlich nicht jede Woche. Allerdings eben auch nicht nie. Rund einmal im Monat besuche ich meine Eltern, auch das sind bereits 460 Kilometer Strecke. Zu meinen Großeltern sind es ungefähr 900 Kilometer – da würde der Elektro-Corsa sieben Ladestopps benötigen, während ich aktuell nur einmal flott tanken müsste.

Natürlich fahre ich keine 900 Kilometer am Stück, aber dass ihr alle 100 bis 120 Kilometer eine Pause braucht, könnt ihr mir auch nicht erzählen.

Kleinwagen sind also nur für die Stadt?

Was mich dabei besonders stört, ist wie die inakzeptable Reichweite kleiner E-Autos von Medien und Fans relativiert wird. 120 Kilometer Reichweite auf der Autobahn sind ja kein Problem, immerhin ist der Opel Corsa ja ein Kleinwagen und damit ein Stadtflitzer. Dass Menschen nicht nur wegen der Größe zu Kleinwagen greifen, sondern auch wegen des Preises, erwähnt irgendwie niemand mehr.

Opel Mokka E 6

Oder sind viele Journalisten und Influencer so abgehoben und von der Realität entkoppelt, dass ich mir als Student einfach einen Mercedes-Benz EQS kaufen soll, um in etwa dieselbe Reichweite wie mit meinem Opel Corsa zu erreichen? Und selbst der schafft das ja nicht. Warum komme ich mit meinem Kleinwagen für 20.000 Euro weiter mit einer Tankfüllung, als eine Oberklasse-Limousine für mindestens 106.000 Euro? Und warum gibt es Leute, die darin überhaupt kein Problem sehen?

Ich kaufe mir ein kleines Auto, weil ich mir kein größeres Auto leisten kann. Das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass ich damit nur in der Stadt fahren will. Ein Vertreter darf mit seinem BMW i4 immerhin auch in die Stadt, obwohl das Auto ja offensichtlich für längere Strecken ausgelegt ist. Das Argument, dass eine schwache Reichweite bei kleinen E-Autos in Ordnung sei, hängt mir mittlerweile zum Hals heraus. Außer bei einem Smart vielleicht, da lasse ich das gelten.

Welches E-Auto bräuchte ich denn für die Langstrecke?

460 Kilometer von Ansbach nach Aachen würde ich normalerweise ohne oder mit einer kurzen Pause fahren. Mit dem Opel Mokka E – hier findet ihr meinen Testbericht – wären drei, im Winter tendenziell eher vier Pausen á 25 Minuten nötig. Das ist für mich persönlich inakzeptabel. Wenn ich zu meinen Eltern will, monatlich dieselbe Strecke fahre, ist ganz sicher nicht der Weg das Ziel. Und so spannend sind die Gespräche an Ladestationen meistens auch nicht. Ich will einfach nur möglichst schnell und komfortabel mein Ziel erreichen, was mit einem günstigen Elektroauto zum aktuellen Zeitpunkt einfach nicht möglich ist.

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Bald kommt unser Testbericht zum Hyundai IONIQ 5. Der kostet dann zwar mindestens 41.900 Euro und damit mehr als doppelt so viel wie mein Opel Corsa, schafft aber immerhin 384 Kilometer Reichweite nach WLTP. Doch auch hier berechnet mir ABRP drei Ladestopps (9 Minuten, 18 Minuten, 28 Minuten) für die Strecke von Ansbach nach Aachen. Nehme ich den Hyundai IONIQ 5 mit großem Akku, sind nur noch zwei Ladestopps nötig, die insgesamt 36 Minuten dauern. Gerechnet habe ich übrigens immer mit 20°C Außentemperatur, 100 Prozent im Akku bei Abfahrt und 25 Prozent Restkapazität bei Ankunft.

Aiways U5 Test Design Verarbeitung 6

Selbst ein Auto für mindestens 45.900 Euro kann mir also keine wirklich komfortable Langstreckenfahrt ermöglichen. Wie sieht es beim BMW i4 aus? Eine Minute weniger Ladezeit als beim IONIQ 5, ebenfalls mit zwei Ladepausen. Eine Tesla Model 3 Long Range schafft es mit einer Pause. Der Mercedes-Benz EQS würde es komplett ohne schaffen, plant aber einen zehnminütigen Halt ein, um die 25 Prozent Restkapazität bei Ankunft einzuhalten. Genau da ist für mich der Punkt erreicht, wo eine komfortable Langstreckenfahrt mit einem Elektroauto möglich ist. Alle 300 Kilometer ein Halt, zehn bis 20 Minuten laden, weiterfahren.

Ist Besserung in Sicht?

Ohne dass ich mich in meiner Freizeit als Orakel betätige, wage ich die steile These aufzustellen, dass sich diese Problematik mit der Zeit von selbst erledigen wird. Akkus werden größer, Fahrzeuge hoffentlich effizienter, Ladeleistungen höher. Vor drei oder vier Jahren wären die 220 kW Ladeleistung des Hyundai IONIQ 5 undenkbar gewesen. Ein Audi RS E-Tron GT schafft sogar 270 kW, kostet aber auch mindestens 138.200 Euro. Mit der Zeit wird diese Technik an günstigere Fahrzeuge weitergegeben.

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Außerdem gibt es sicherlich auch Leute, die wirklich selten bis nie längere Strecken fahren. Jonas wird sich, nachdem er die vorherigen Absätze gelesen hat, sicherlich mit einer widersprechenden bis wütenden Nachricht bei mir melden. Allerdings hat er auch den Luxus, zwei Autos zu besitzen. Dann muss eben der Diesel für die Langstrecke herhalten – auch das kann ich mir nicht leisten. Trotzdem sehe ich, dass eine Renault Zoe oder ein Honda E seine Zielgruppe hat. Für mich wären beide Autos keine gute Wahl – der Honda E genehmigt sich 2:49 Stunden Ladezeit auf der rund vier Stunden langen Strecke nach Aachen.

Ladeinfrastruktur – Gut, aber nicht perfekt

Und dann muss ja auch noch irgendwo geladen werden. Tatsächlich hat sich an dieser Stelle in den letzten Jahren viel getan und so gut wie überall stehen mittlerweile Ladestationen. Autobahnen sind diesbezüglich dank ENBW, Ionity und Fastned hervorragend ausgebaut. Wenn ich selbst mit einem Honda E mein Ziel erreiche, scheint keine Knappheit an Ladestationen mehr zu bestehen. Im ländlichen Raum gibt es aber weiterhin Nachholbedarf.

Opel Mokka E 19

Ebenfalls ein Problem: Schnellladen ist nur unter idealen Bedingungen möglich. Mit dem Hyundai IONIQ 5 schaffe ich zwar 220 kW, aber auch nur, wenn sonst niemand an derselben Säule hängt. Dann reicht die Leistung nicht mehr aus und der Ladestrom wird gedrosselt. Im Winter sind derart hohe Ladeleistungen noch schwieriger zu erreichen, egal wie voll oder leer es an der jeweiligen Ladestation ist.

Und dann wird das Laden auch noch immer teurer. ENBW will mittlerweile 0,55 Euro pro Kilowattstunde beim Schnelladen, Ionity nimmt sich sogar freche 0,79 Euro. Mit einer Ladekarte wie Elli kann ich das umgehen. Da zahle ich 12,99 Euro im Monat und dafür nur noch 0,35 Euro an Ionity-Säulen. Fastned verlangt 0,69 Euro – außer ich lade via ENBW bei Fastned, dann bleibt es bei 0,55 Euro. Es gibt einfach zu viele Anbieter mit unübersichtlichen Tarifen und sehr unterschiedlichen Preismodellen. Auch daran sollte sich etwas ändern. Ach ja, und dann gibt es noch Allego. Da funktionieren die Säulen sowieso nie.

Laden ist mit einer hohen Einstiegshürde verbunden

So sehr ich dieses Beispiel sonst verabscheue – ich nutze es trotzdem. Stellt euch einen Rentner vor, dem ihr einen Audi E-Tron in die Hand drückt. Wie soll der bitte an sein Ziel kommen, ohne an der ersten Ladestation direkt mit Problemen konfrontiert zu werden? Niemand möchte sich durch den Ladekartendschungel kämpfen. Warum kann ich nicht einfach zur Säule fahren, laden und danach per Kredit- oder Debitkarte bezahlen? Zu einem möglichst einheitlichen Tarif, der eindeutig angegeben wird.

Opel Mokka E 16

Der einheitliche Stecker CCS hilft zwar bereits, aber die Vielzahl an Tarifen und Anbietern ist auch weiterhin ein Problem. Ich recherchiere gerne, vergleiche gerne Preise und rechne aus, wo und womit ich am günstigsten mein Auto laden kann. Viele Leute sind aber die Einfachheit der Tankstelle gewohnt. Da steht ein Preis, ich fahre hin, tanke, bezahle und fahre wieder weg. Immerhin ändern sich die Preise an Ladestationen nicht so oft wie an Tankstellen, das muss auch einfach mal lobend erwähnt werden.

Das Problem mit der Routenplanung bei Elektroautos

Da mittlere und lange Strecken zumeist einen oder mehrere Ladestopps erfordern, ist eine gute Routenplanung bei Elektroautos besonders wichtig. Einfach drauflosfahren und dann spontan irgendwo laden, ist zwar möglich, aber unter Umständen weniger effizient. Nicht jede Ladestation ist schnell genug, nicht jede Ladestation liegt nah an der Route und teilweise sind natürlich auch alle Ladepunkte belegt.

Opel Mokka E 64

Genau deswegen gibt es Apps wie ABRP (A Better Route Planer), welche die Routenplanung für euch übernehmen und die Strecke dann in Google Maps oder Waze exportieren. Das ist eine tolle Sache, die aber auch nicht ohne Probleme auskommt. Gibt es nämlich einen Stau oder eine Sperrung und Google Maps möchte die Route anpassen, ist die gesamte Planung im Eimer und ihr müsst ABRP erneut starten und eine neue Strecke planen. Deswegen wünsche ich mir eine gute Routenplanung im integrierten Navi von Elektroautos.

Opel Mokka E 42

Tesla kann das, VW mit der aktuellen Software auch und Mercedes-Benz ebenfalls. Opel, Hyundai, Kia und Peugeot können es überhaupt nicht. Hier erwarte ich bessere Lösungen bei allen Marken, sodass ich wirklich nur in das Auto einsteigen, ein Ziel eingeben und losfahren muss. Alternativ dazu wäre eine Verbindung zu Google Maps oder Waze toll. Das Auto gibt seinen Akkustand an mein Smartphone weiter und die Navi-App meiner Wahl berechnet dynamisch die beste Route. Dass Google Maps das grundsätzlich kann, zeigen Volvo und Polestar. Die setzen auf das Betriebssystem Android Automotive und dort kommt die Navi-App von Google mit einer solchen Funktion.

Probleme – und Probleme, die eigentlich keine sind

“Ein Verbrenner ist viel umweltfreundlicher als ein Elektroauto, wegen des Akkus und so”. So oder so ähnlich wird oft argumentiert, aber korrekt ist diese Aussage nicht. Dazu sagt Alexander Bloch von Auto, Motor und Sport im Gespräch mit mir:

Wenn ich aktuell über einen VW ID.3 rede, dann erzeugt der in der Produktion über 6 Tonnen mehr CO2, als ein vergleichbarer Golf 8 Diesel. Und das ist ein CO2-Rucksack, den muss ich erst wieder rein fahren. Würde ich ein Elektroauto einfach stehen lassen, wäre es für die Umwelt (…) gar nicht so toll. Ich muss es fahren, um über die Kilometer an den Punkt zu kommen, an dem es (…) emmisionsärmer wird.

Die eingangs genannte Aussage beinhaltet einen kleinen Funken Wahrheit, aber eben auch nicht mehr als das. Niemand kauft sich ein Auto, um es dann nicht zu fahren. Mit der Zeit ist ein Elektroauto also tatsächlich umweltfreundlicher als ein vergleichbarer Verbrenner. Problematisch sind eher der Verschleiß des Akkus und die Brandgefahr. Letztere ist zwar insgesamt deutlich niedriger als bei einem Auto mit Ottomotor. Allerdings brennen E-Autos selten während der Fahrt und öfters dann, wenn sie gerade nicht beobachtet werden, zum Beispiel, wenn sie an der Ladesäule stehen.

Das Recycling von Akkus

Nicht zu vergessen, dass bei den Batterien natürlich in großem Maßstab in Zukunft recycelt werden muss. Da sind Stoffe drin, die sind nicht unbedingt gesundheitszuträglich sind (…) und vor allem muss mit denen wieder gearbeitet werden, damit auch insgesamt der Produktionsprozess bei Elektroautos noch weniger energieintensiv wird.

An diesen Problemen wird gearbeitet und ich bin zuversichtlich, dass in nächster Zeit Lösungen gefunden werden. Volkswagen zitiert eine EU-Richtlinie, die besagt, dass ab 2030 “85 Prozent des Bleis, 12 Prozent des Kobalts und jeweils 4 Prozent des Nickels und Lithiums (…) aus Abfällen stammen” müssen. Ebenfalls oft im Gespräch ist das sogenannte Second Life. Dazu sagt der Konzern aus Wolfsburg: “Altgeräte eignen sich als stationäre Energiespeicher. Denn anders als in einem Fahrzeug gibt es in einem Haus genug Platz, um mehrere Batterien mit verminderter Kapazität zu installieren“.

Der Primärenergievergleich

Ist der umweltschädliche Produktionsprozessor des Elektroautos überwunden und wieder eingefahren, sind Stromer tatsächlich besser für die Umwelt. Der Gesamtwirkungsgrad eines Elektroautos beträgt 70 bis 80 Prozent. Bei Wasserstoff sind es 25 bis 35 Prozent, Verbrenner kommen auf 10 bis 20 Prozent. Noch deutlicher wird die viel höhere Energieeffizienz von Elektroautos bei einem Blick auf den Primärenergiebedarf.

Opel Mokka E 50

Der 1988 gegründete Umweltverband VCÖ stellt in einer Grafik gegenüber, wie weit ein Auto im Durchschnitt mit 100 kWh Primärenergie kommt. E-Fuels kommen auf 34 Kilometer, Verbrenner auf 134 Kilometer. Elektroautos mit dem aktuellen Strommix in Österreich erreichen 308 Kilometer, bei ausschließlich grünem Strom wären es 428 Kilometer.

Und warum kaufe ich mir jetzt ein Elektroauto?

Entschuldigt, das ist irgendwie alles sehr theoretisch geworden. Also, nachdem ich mich so sehr über einige Probleme echauffiert habe, kaufe ich mir trotzdem ein Elektroauto. Warum?

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Noch dieses Jahr werde ich den Polestar 2 bestellen, vermutlich als Long Range Single Motor. Der Wagen ist größer als er sein müsste – ich komme mit einem Kleinwagen wirklich problemlos aus – aber da passt die Reichweite leider nicht. Der Polestar 2 schafft laut WLTP 540 Kilometer – auf der Autobahn unter realistischen Bedingungen also vielleicht 300 Kilometer. Warum diese Schere so groß ist, wäre übrigens ein Thema für einen weiteren Artikel, das will ich jetzt nicht vertiefen. Auf die eine oder andere Weise – 300 Kilometer realistische Reichweite bedeuten einen Ladestopp auf der Fahrt nach Aachen. Das ist für mich in Ordnung.

Die Vorteile von Elektroautos, die mich überzeugt haben

Ich liebe das Fahrgefühl eines Elektroautos. Erst vor einigen Tagen habe ich den Polestar 2 ausprobiert und die Beschleunigung, die konstant anliegende Leistung und auch das entspannte Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten sind einfach toll. Mit meinem Opel Corsa 30 km/h zu fahren, ist ein Krampf. Nutze ich jetzt den zweiten oder den dritten Gang? Und der Tempomat funktioniert bei so niedrigen Geschwindigkeiten auch nicht. Bei einem E-Auto ist das deutlich entspannter!

Außerdem probiere ich grundsätzlich gerne neue Technik aus. Ich hatte enorm viel Freude mit dem Hyundai IONIQ 5 – der Testbericht erscheint übrigens in den nächsten Tagen. Ferner genieße ich die Stille, die Laufruhe und die Möglichkeit zur Vorklimatisierung von Elektroautos.

Optisch gefällt mir der Polestar 2 ziemlich gut. Zudem bin ich heiß darauf, das Betriebssystem Android Automotive auszuprobieren. Da ich im Team sowieso schon als Google-Fanboy gelte, passt das ja nur. Ich kann mein Smartphone als Schlüssel benutzen, habe Tidal und Google Maps direkt in das Auto integriert. Ich freue mich sehr auf eine Zukunft mit mehr Elektromobilität – besser als ein Drei- oder Vierzylinder ist das allemal. 😉

Quellen


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Serge
Gast
Serge (@guest_90000)
3 Tage her

Ev fahren lernt sich: Am Anfang will man eine Reserve von 25% halten – was, wenn vor allem bei Kleinfahrzeugen die schon kleine Reichweite noch mals deutlich verringert Ich spreche aus Erfahrung – bin 42000km twingo ze je in 15 Monaten gefahren Nach 6 Monaten werden Sie diese auf 10% – nach 1 Jahr auf 5-6% senken – genau so viel, wie bis zur nächsten Ladesäule gebraucht wird In abrp dann noch auf längere Ladezyklen eingestellt – und schon brauch ich mit einer twingo ze noch genau 2 Ladepausen – von Luxemburg nach Paris – vorher wollte abrp mich 6… Weiterlesen »

Paddy1234
Gast
Paddy1234 (@guest_88933)
1 Monat her

Ich habe über viele Jahre Volvo gefahren als diese noch in Schweden oder Belgien produziert wurden. Seit diese Marke zu einem chinesischen Konzern gehört und jetzt vor allem z.B. der Polestar in China produziert wird, habe ich der Marke den Rücken gekehrt. Wie in anderen Kommentaren bereits erwähnt, bei dem heutigen Stand der Technik ist ein Elektroauto nicht für jeden Einsatzzweck ideal. Für mich als Pendler und einer täglichen Strecke von 90km ist mein 2020er VW E-Golf ideal. Das Auto ist Made in Germany und kostete damals weniger als die “günstigen” China-E-Autos (z.B. MGs) inzwischen. Europa sollte es wie die… Weiterlesen »

otakufrank
Gast
otakufrank (@guest_88899)
1 Monat her

Lustigerweise hatten die allerersten Autos Elektromotoren. Das war anfang des 19 jahrhunderts.
Heute tun wir so, als ob es so schwierig sei, Elektroautos zu bauen. Vor über 100 jahren konnten die das schon.

Schmuppi
Gast
Schmuppi (@guest_88859)
1 Monat her

Irgendwie kollidieren in meinem Kopf die Aussagen “Als Student kann ich mir keinen Mercedes für 100.000 Euro leisten” schon mit “Ich fahre einen Corsa für 20.000 und bestelle bald einen Polestar für 42.000 Euro”. Zumal dann beklagt wird, dass Influencer und Journalisten von der Realität entkoppelt seien. Das nötige Einkommen alleine für den Astra F hätte ich als Student sehr gerne gehabt, dann hätte ich weniger Fraß in der Mensa ertragen müssen.

Schmuppi
Gast
Schmuppi (@guest_88870)
1 Monat her
Antwort an  Benjamin Kalt

Also, “sicherlich kann sich nicht jeder Student einen Neuwagen leisten” ist ein heißer Euphemismus. Der Bafög-Regelhöchstsatz liegt aktuell bei was, 700-750 Euro? Diese Studenten zahlen davon dann horrende Mieten für 12 m² in einer WG in der Studentenstadt (400 € sind da ein guter Richtwert wenn man Glück hat) und besuchen ihre Familie eher zweimal im Semester, weil das Bahnticket in die Heimat regelmäßig zu teuer wäre. Dufte von dir, dass du was leistest und für dein Auto “ein bisschen Arbeitszeit einsetzt und Geld verdienst”. Mit studentischer Lebensrealität an einer staatlichen Uni in einer der großen Städte hat das halt… Weiterlesen »

Geoldoc
Gast
Geoldoc (@guest_88833)
1 Monat her

Ohne dass ich jetzt gleich ins linke Lager gesteckt werden möchte, aber aktuell sehe ich in der Elektroautoförderung eher eine Subventionierung gutbürgerlicher Zweitwagen. Neuwagensubventionen (egal ob Abwrackprämien oder Steuerersparnis) waren schon immer was für Besserverdiener. Die Elektroautoförderung hat noch den zusätzlichen Punkt, dass sie beim aktuellen Stand der Technik nur für Leute mit regelmäßigem Parkplatz Sinn macht oder jemanden, der vielleicht gar kein Auot unbedingt braucht.

Wenn jetzt noch zusätzliche Strafsteuern auf konventionelle Kraftsoffe kommen, dann zahlen die Zeche für Muttis schicken Honda e die Leute, die sich kein neues Auto leisten können.

Bonkers
Gast
Jan (@guest_88813)
1 Monat her

Wie wäre es denn z. B. mit dem Elektroauto Sion von Sono Motors, dieses ist sozusagen mit Solarzellen zugepflastert und hat dadurch in etwa eine 30% tige höhere Reichweite gegenüber anderen und Tankt sich selbst per Sonnenenergie zu 30% auf. Dieser ist in etwa so gross wie ein Golf nur eben als Kombi. https://www.google.com/search?q=sion&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b-m Desweitern hat das Fraunhofer Institut in Köln zwei Flüssigkeiten auf Algen Basis entwickelt (eins Negativ in blau, eins Positiv in rot), diese können elektrisch geladen werden, somit kann man dann selbst entscheiden ob man diese zwei Flüssigkeit an der Tankstelle einfach austauscht was nur ein paar… Weiterlesen »

Oliver
Gast
Oliver (@guest_88785)
1 Monat her

Hi,
ich werde definitiv keinen Verbrenner mehr fahren.Es ist ein veraltete Technik die am Ende ihrer Entwicklung angekommen ist. Sehr uneffizient. In ein paar Jahren wird der Verbrenner eh teurer sein als ein e-Auto. Freue mich dass bald Schluss ist mit der Technik wenn auch spät! Ich freue mich auf alles was noch kommt in Sachen e- Mobilität. Aktuell fühlt sich der Verbrenner schon wie ein Oldtimer zu einem e-auto.an. Früher sind sie auch noch lange Kutsche gefahren 😂

Benziner
Gast
Benziner (@guest_88784)
1 Monat her

Guter Arktikel der schonungslos alle aktuellen Unzulänglichkeiten beschreibt. Akkus mögen in den nächsten Jahren besser werden , die Ladesituation aber nicht. Mehr als 300kW wird man technisch kaum machen können. Unvorstellbar halte ich aktuell eine Reise in einem eAuto in den Urlaub. Wie soll man damit mit 4 Leuten, vollbeladen 1500km absolvieren? An einen Wohnwagen mag ich gar nicht denken.
Noch was, ein Corsa nervt bei 30 km/h nur bei einem Schaltgetriebe. Mit Automatk wäre das nicht passiert.

Hans
Gast
Hans (@guest_88792)
1 Monat her
Antwort an  Benziner

Leider werden hier nicht “schonungslos alle aktuellen Unzulänglichkeiten” beschrieben und wenn man sie in den Kommentaren hier anspricht, werden sie einfach nicht veröffentlicht. Das erschreckt und irritiert mich jetzt ehrlich gesagt schon etwas, da ich seit Jahren hier lese. Und nun wird hier auch zensiert, was das Zeug hält.

Aber andererseits sind die Jungs damit eigentlich nur tatsächlich konsequent, was “China” angeht…

Paule
Gast
Paule (@guest_88782)
1 Monat her

Das worüber an dieser Stelle meist nicht geredet/geschrieben/gedacht wird, ist, dass es nur wenig bringt, nur die Verbrenner durch E-Autos zu ersetzen. Der ganze Verkehr muss und wird sich ändern. Ein Auto, egal mit welchem Antrieb, ist eine höchst unökonomische Sache. Zum einen stehen die Kisten die meiste Zeit irgendwo in der Gegend und verbrauchen reichlich Fläche. Zum anderen werden dann 100 Kg Mensch mit 1000 Kg Blech, Elektronik usw. durch die Gegend kutschiert. Einen Schub kann das autonome Fahren bringen, wo dann die Möglichkeiten des Verkehrswandels erweitert werden. Das könnte so eine Mischung aus Mietauto/Carsharing/Taxi werden, wo man eben… Weiterlesen »

Gast2
Gast
Gast2 (@guest_88791)
1 Monat her
Antwort an  Paule

Das klingt alles wie aus der rotgrünen Bibel im woken Wohlstandskuckucksheim im Speckgürtel einer europäischen Grossstadt verfasst. Funktioniert vielleicht in Skandinavien (die die mit Geothermie & Wasserkraft gesegneten), vielleicht in AtomF-reich und anderen ausgesuchten Standorten. Singapur ist auch ein Kandidat. Da aber, wo’s richtig bevölkerungstechnisch überladen ist, in Indien, Afrika, dort wo sich die Menschen nach Individualmobilität sehnen wird das auch in 100 Jahren nicht funktionieren. Das Ab- und aussterbende Europa mit den paar Millionen Seelen kann heute aufhören zu Atmen und zu Furzen – Effekt auf’s Weltklima = 0 Wer jemals auf diesen Kontinenten unterwegs war weiss was abgeht.… Weiterlesen »

Hans
Gast
Hans (@guest_88781)
1 Monat her

Schon lustig, dass sämtliche Stromauto-Fans immer einen elementaren Punkt völlig ignorieren: Stand heute 2022 ist auf dem Strompreis bzw. dem Tankstrom noch kein einziger Cent “Mineralölsteuer” und der ganze Steuerrest drauf. Natürlich nicht, ist ja auch Strom und kein Benzin.   Schon richtig, aber glaubt Ihr ernsthaft, die Regierung kann oder würde auf die 40 Milliarden € pro Jahr verzichten, die der normale Autoverkehr bisher abwirft?   Niemals. Also wartet mal ab: Sobald genügend Leute sich dem Zwang zum Kauf von Stromautos unterworfen haben und die Neuzulassung von Verbrennern final besiegelt ist, wird das kommen. Dann kostet die kWh nicht… Weiterlesen »

Magnitude
Gast
Magnitude (@guest_88801)
1 Monat her
Antwort an  Hans

Benzinsteuern 2022 (ohne momentane Rabatte, gerechnet mit 2,1€/Liter): Energiesteuer 65,45 Cent/Liter CO2-Preis 7,20 Cent/Liter Erdölbevorratungsabgabe 0,27 Cent/Liter Mehrwertsteuer 19% 33,52 Cent/Liter Gesamt 1,064€/Liter = 50,67% Strompreiszusammensetzung 2022:39,3 % staatlich veranlasste Steuern, Abgaben und Umlagen 21,8 % Nutzung der Stromnetze [Geld bekommt der Netzbetreiber] 38,9 % Stromerzeugung und Vertrieb [Geld geht an den Stromanbieter] Wir zahlen jetzt schon am meisten für den Strom, während der europäische Durchschnitt letztes Jahr sogar sank! Der aktuelle Durchschnittspreis liegt bei 40ct./kWh, also Staatsabgaben von 15,72 Cent. Bei einer Erhöhung von 39,3% auf 50,67% wären das 20,27 Cent, also ein Preis von 44,55ct./kWh. Das ist noch… Weiterlesen »

jom_tien
Mitglied
Mitglied
jom tien (@jom_tien)
1 Monat her

Klasse Artikel und super Kommentare, der/die einige Aspekte behandelt die anderswo gerne verschwiegen werden. Jedoch einen Aspekt, der zudem für mich persönlich ausschlaggebend ist, vermisse ich auch hier. … Es ist die Lebensdauer von Li-ion Akkus. Allgemein bekannte Zahlen sind 500 bis zu mehreren Tausend Volladungen bis die Restkapazität unter 80% des Neuzustandes schwindet. Als Smartphone-Besitzer kennt man das auch aus eigener Erfahrung. … Die Lebensdauer in Jahren wird jedoch “gerne” außer Acht gelassen. Gute Li-ion Cellen können mehr als 10 Jahre halten, sofern sie gut gepflegt werden. Das heißt: Nie überhitzen oder unterkühlen, nie über längeren Zeitraum vollständig geladen… Weiterlesen »

Magnitude
Gast
Magnitude (@guest_88798)
1 Monat her
Antwort an  jom tien

Ein Auto hat viel mehr Energieinhalt (Brutto/Netto-Puffer) und ein besseres Akkumanagement verbaut als ein Fahrrad, welches ja nicht mal die Möglichkeit zur Kühlung oder Erwärmung bietet, bei Handys ist es nochmals deutlich schlechter. Somit hält die Batterie im Auto deutlich länger als du meinst. Zudem ist sie auch nicht defekt, falls sie mal die 80% unterschreiten sollte (was immer seltener vorkommt), sondern hat nur weniger nutzbare Energie. Und selbst in dem unwahrscheinlichen Fall, dass man nach 8 Jahren einen neuen Akku bräuchte (meist sind nur wenige Zellen betroffen), würde sich sogar eine komplett neue Batterie wirtschaftlich rechnen, denn bei sparsamer… Weiterlesen »

jetztschreiben
Gast
jetztschreiben (@guest_88778)
1 Monat her

Hi, ein Interessanter Artikel über unsere mögliche Zukunftsmobilitat und deren aktuelle Tücken. Einige Aspekte sollten m.M.n. noch berücksichtigt werden. Klassische Verbrenner haben oft ein zweites Leben. Nach 20 oder gar nich mehr Jahren kann der Motor entweder getauscht oder revidiert werden. Ob Batterien so lange im Regal des Herstellers liegen, kann ich mir kaum vorstellen. Die gehen beim lagern über die Zeit vermutlich schon kaputt. Und nicht zu vergessen der Verbraucher. Hier nutze ich ein Zitat von Prof. Indra der sinngemäß meinte: ” Weshalb soll der Kunde etwas schlechters Kaufen als er schon hat? Wann, wohin, wie lange mit oder… Weiterlesen »

Magnitude
Gast
Magnitude (@guest_88797)
1 Monat her
Antwort an  jetztschreiben

Ach und die Batterien können nicht so lange halten? Die jetzigen Batterien sollen ja schon fast 1Gm (=Million km) halten und die aktuell in Entwicklung befindlichen bei schonender Nutzung 10k Jahre, wenn man nicht drauf achtet mit ~100 Jahren erheblich weniger, aber immer noch ein Leben lang. Egal, was man von solch extremen Werten halten mag, aber die mindestens 20 Jahre sind da wohl kein Problem… Außer der Reichweite und dem Nachladen (ohne eigene Anschlussmöglichkeit) ist das E-Auto in allen Belangen dem Verbrenner um Welten überlegen. Also ja, wieso sollte ich mir etwas Schlechteres kaufen wollen, wenn ich nicht zu… Weiterlesen »

kai
Autor
TeamMitglied
Kai (@kai)
1 Monat her

Ich bin nach 2 Jahren Recherche auch bei Polestar gelandet, habe letztlich dann aber dessen kleinen Bruder, den Volvo XC40 pure electric bestellt, der nur mit Vorderantrieb ausgestattet deutlich günstiger ist. Aktuell macht der Lockdown im Shanghai die Lieferzeiten immer länger, aber ich hoffe, dass es noch 2022 mit der Zulassung klappt.
Wallbox und PV-Anlage warten schon auf den Stromer, dann kann mir die Tankstelle endlich gestohlen bleiben!

lars
Gast
lars (@guest_88770)
1 Monat her

Hallo Benjamin
Hast du denn schon eine Förderung beantragt denn die soll ja bald auslaufen.
Lese bitte mal diesen Artikel über Fehler und Qualitätsmängel bei Tesla und Polestar und auf welchen Plätzen sie landen wegen den massiven Qualitätsmängel die sie haben.

Magnitude
Gast
Magnitude (@guest_88767)
1 Monat her

Naja, der Polestar hat zwar eine deutlich größere Batterie, verbraucht aber so viel, dass er nicht weiter kommt als das kleinste Model 3 (Trotz des wahnsinnigen Preisanstiegs beim M3 ist der PS2 mit Wärmepumpe und vergleichbarer Ausstattung aber weiterhin 5k€ teurer). Genau das ist das Problem fast aller E-Autos, fast nur dicke, teure SUVs und selbst bei „normalen” Formen stets schlechte Widerstandswerte! Hauptsache fragwürdiges Design vor Effizienz und Praktikabilität… Noch halbwegs bezahlbar und gleichzeitig in jedem Gebiet (Stadt, Land, Fluss Autobahn) effizient sind momentan glaub nur 2 Autos: Model 3 RWD und der Ur-Ioniq, welcher nicht mehr produziert wird. Der… Weiterlesen »

Marc
Gast
Marc (@guest_88762)
1 Monat her

In Ihrem Abschnitt „Der Primärenergievergleich“ schreiben Sie: „Der Gesamtwirkungsgrad eines Elektroautos beträgt 70 bis 80 Prozent. Bei Wasserstoff sind es 25 bis 35 Prozent, Verbrenner kommen auf 10 bis 20 Prozent.“ Damit tragen Sie zur weiteren Verbreitung eines populären Irrtums bei, der Strom aus Elektroauto-Akkus fälschlicherweise als Energiequelle ansieht bzw. wie eine Energiequelle mit den herkömmlichen Kraftstoffen gleichsetzt. Tatsächlich kann Strom nicht wie z. B. Öl/Diesel/Benzin als „Primärenergie“ bezeichnet werden, denn Strom transportiert Energie lediglich, die anderswo aus Primärenergiequellen gewonnen wurde (Kohle, Gas, Kernbrennstäbe, Wind, Wasser, Sonnenlicht). Ganz anders verhält es sich beim Verbrennungsmotor: Dieser erzeugt zunächst selbst Energie (durch… Weiterlesen »

kai
Autor
TeamMitglied
Kai (@kai)
1 Monat her
Antwort an  Marc

Wer Zuhause an der Wallbox Solarstrom tankt, für den gilt der maximale Wirkungsgrad schon heute. Klar, Es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, aber die Zukunft gehört den Erneuerbaren und dem Elektroauto. Alles andere ist einfach Umweltzerstörung und Ressourcenverschwendung. Hoffentlich wird das Gesamtsystem mit Akku und Metallen auch so bald wie möglich nachhaltig durch eine 100%ige Recyclingquote. Dazu braucht es allerdings noch viel mehr finanzielle Anreize.
Einfach tote Dinosaurier aus dem Boden zu holen und zu verbrennen ist schlichtweg noch viel zu billig und preist die langfristigen Gesundheits- und Umweltschäden überhaupt nicht ein.

mei ling
Gast
mei ling (@guest_88757)
1 Monat her

Wow … Was für eine perfide Art für ein China-Auto Werbung zu machen.
Zuerst werden alle no-gos für E-Autos (vor allem für deutsche und französische) aufgezählt …
aber dann oh wunder, kommst du zu dem Schluss dir doch eins zu kaufen?!?
Zufällig natürlich ein chinesisches!

Das, das Teil min. 44 000,- Euronen kostet (und damit ca. doppelt so viel wie dein Verbrenner Corsa) wird natürlich nicht erwähnt.

So was nenne ich Propaganda

Angelus
Gast
Angelus (@guest_88756)
1 Monat her

Spricht mir aus der Seele. Danke für deine Einschätzungen.

Shorty
Gast
Shorty (@guest_88752)
1 Monat her

Eben, fahre so 600 bis 1000km aller 4 Monate, ein E-Auto kommt daher nicht in Frage. Der Nächste wird bei mir definitiv wieder ein Diesel

kai
Autor
TeamMitglied
Kai (@kai)
1 Monat her
Antwort an  Shorty

Die Stromer mit Reichweiten über 1.000km kommen auch noch. Wir sind ganz am Anfang der elektrischen Revolution

Jercy_Graesser
Gast
Pazuzu-13 (@guest_88775)
1 Monat her
Antwort an  Kai

Die ‘Revolution’ kann aber erst starten, wenn Interessierte auch daran teilnehmen können.
Kostentechnisch bleiben viele, die vom Elektro-fahrn angetan sind, auf der Strecke!
Punkte: Kosten für PV, Gemeinschaftsgarage ohne Strom, dazu Flachdach, teilweise Reihenhäuser.
Des Weiteren: Stromspeicher, Abgaben ins Netz, Installation im Allgemeinen.
Auf der Arbeit könnte ich z.B. auch kein Strom ‘schnorren’.
Trotzdem, nachvollziehbare Gedanken, interessant geschrieben & herzlichen Glückwunsch 😉
(zum P2)

Mario
Gast
Mario (@guest_88823)
1 Monat her
Antwort an  Kai

Die Frage ist, wo soll denn dafür der ganze Strom herkommen? Aus den “erneuerbaren”? oder wie jetzt aus Atomstrom aus der Ukraine, einem Kriegsland, weil Deutschland der Meinung war, auf Gas setzen zu müssen und seine eigenen AKW,s bzw KKW,s dicht macht? Im Augenblick empfiehlt die Regierung sich für den Winter mit Stromgeneratoren einzudecken. Was meint “ihr” was gehortet wird? Ein paar Kanister Benzin oder Diesel kann ich mir in Keller stellen, aber Strom? Wenn das E-Auto nicht mit 9000€ von allen gefödert werden würde, würden es höchstens ein paar Hausbesitzer im Speckgürtel kaufen.

Gerrit
Gast
Gerrit (@guest_88912)
1 Monat her
Antwort an  Shorty

Wo ist denn das Problem? Falls die Fahrten wirklich mit dem Auto (besser und entspannter ist sowas mit der Bahn) gemacht werden müssen, so kann man sich doch einen Wagen dafür leihen. Unterm Strich ist das eh günstiger…

Klaro, gibt manche Vertreter die fahren solche Strecken fast täglich. Aber alle vier Monate mal ne längere Tour und deswegen so über E-Autos jammern? Ich fahre doch auch keinen Bulli nur weil ich einmal im Jahr den Kegelclub zum Flughafen bringe…

Richard
Gast
Richard (@guest_88749)
1 Monat her

Ein guter Artikel, der nicht die Nachteile klar beim Namen nennt, sondern auch einen Ausblick auf die Zukunft mit brauchbarem Lösungsansatz bietet. Wie Dir geht es sicher einem großen Teil der Autokäufer/-fahrer/-benutzer, es ist eben nicht alles schwarz-weiß. Das Totschlag-Argument “was wäre mit der Stromversorgung, wenn alle Umsteigen” zieht wie so oft nicht wirklich. Selbst wenn die Hälfte aller Neuwagen elektrisch wäre, wird es dennoch Jahrzehnte dauern, bis der Verbrenner-Bestand vollständig ausgetauscht ist. Bei der vorgetäuschten/geheuchelten Sorge um den Stromverbrauch wird gerne übersehen, dass alleine das Internet schon der drittgrößte Stromverbraucher der Welt ist, nach China und den USA. Wo… Weiterlesen »

jobue
Gast
Fahre solange Verbrennen wie es geht (@guest_88758)
1 Monat her
Antwort an  Richard

Richard, das Problem ist doch nicht die Streamingbox mit 130Watt. Hier wird mit 220KW geladen, und wie oben im Text nur wenn ein Fahrzeug geladen wird. Technisch muss die Leitung erstmal die KW verkraften. Ich denke da werden Äpfel mit Birnen verglichen was den Bedarf angeht. Bei uns zuhause funktioniert noch die alte Elektro Installation, obwohl der Haushalt immer größer wurde. Aber 220KW oder besser in der Stadt ein Mehrfamilienhaus mit 15 E-Autos mal 220KW.da müssen unterarmdicke Kabel liegen.

Mario
Gast
Mario (@guest_88824)
1 Monat her

Die Frage ist ja auch, wo soll der “Mehrstrom” herkommen? Von den Gaskraftwerken, die wir errichten wollten?

Bernd
Gast
Bernd (@guest_88900)
1 Monat her

Zuhause lädt NIEMAND mit 200kW sein eAuto. Da reicht in vielen Fällen die 230V Dose und wennshartkommt die 11kW Wallbox.

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