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Olight Obulb und I3T EOS Titan Taschenlampe im Test

Getestet von Jens M. am
Vorteile
  • hervorragende Verarbeitungsqualität
  • Obulb praktisch im Alltag
  • I3T EOS läuft mit AAA-Batterie
Nachteile
  • Preise recht hoch
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Auch zum Jahresende hält Olight nochmal ein neues Produkt für Euch bereit. Mit der Olight Obulb kommt nun aber mal keine klassische Taschenlampe. Außerdem haben wir mit der Olight I3T EOS Titan auch den kleinen Bruder der bereits getesteten I5T EOS Titan im Test. Wie sich die Produkte schlagen, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Spezifikationen

#Olight Obulb

Die Olight Obulb ist klein, rund und irgendwie sogar ein bisschen niedlich. Beworben wird sie mit Slogans wie “Ein Licht an deiner Seite”, “Ein praktischer Begleiter für Draussen” oder “Gut für den Notfall” und ich muss sagen, hier hat Olight mal wieder ein sehr sinnvolles Produkt kreiert. Im Grunde handelt es sich um eine kleine LED-Kugel, die maximal 54 mm im Durchmesser misst und 57 Gramm auf die Waage bringt. Am unteren Rand ist die Obulb abgeflacht und magnetisch. Die Obulb hat einen gummierten Gehäusekörper, der circa 1/3 der Gesamthöhe einnimmt. Die Unterseite des Grundgehäuses ist magnetisch und außerdem mit drei Ladepins ausgestattet. Zudem fungiert die flache Unterseite auch als Schalter. Dieser gibt ein gutes akkustisches und haptisches Feedback beim Drücken.

Die Oberseite der Obulb besteht aus einer matt-weißen Kunststoff-Halbschale. Die Materialien der Obulb sind recht robust gewählt und somit verträgt das Gerät auch Stürze aus bis zu 1,5 Metern. Videos von Olight US zeigen, wie die Obulb gegen eine Blechwand geworfen wird und dabei völlig unbeeindruckt bleibt. Die Obulb ist auch nach IPX7 wasserdicht, sollte nach dieser Schutzklasse aber nicht dauerhaft im Wasser betrieben werden. Olight selbst wirbt jedoch damit, die Obulb zur Beleuchtung in einem Pool zu verwenden.

Olight Obulb 04

Die Olight Obulb ist in den Farben Weinrot, Moosgrün und Basaltgrau erhältlich. Bei allen Versionen liegt der Obulb auch eine runde Metallplakette bei, auf deren Rückseite ein Klebestreifen angebracht ist. Diese Plakette kann an nicht-metallische Oberflächen geklebt werden, um dort dann die Obulb über die magnetische Unterseite positionieren zu können – eine coole Idee. Der fest verbaute Akku der Obulb soll für Laufzeiten von bis zu 56 Stunden sorgen.

#Olight I3T EOS Titan

Die Olight I3T EOS Titan ist in ihrer Grundform keine neue Lampe bei Olight. Die I3T EOS-Reihe gibt es schon länger und sie ist im Grunde der kleine Bruder der etwas größeren I5T EOS-Reihe. Die EDC-Lampe hat eine Gesamtlänge von 89 mm und einen Durchmesser von 15 mm. Die Lampe wiegt in der hier getesteten Titan-Version genau 52 Gramm und ist mit diesen Werten eine recht kleine EDC-Lampe.

Ähnlich wie auch der große Bruder hat die I3T EOS eine Doppelhelixfräsung im Mittelteil der Lampe. So erhält die I3T- und I5T-Reihe von Olight ihren unverwechselbaren Look. Wie der Name schon sagt, besteht die hier getestete Version aus Titan und hat daher natürlich einen sehr hochwertigen Look. Die I3T EOS gibt es aber auch in Kupfer und aus Aluminium in verschiedenen Farbvarianten wie Schwarz, Rot, Desert Tan oder OD Green. Die Titan Version aus diesem Test ist auf 1.100 Stück limitiert!

Grundsätzlich besteht die Lampe aus zwei Teilen: dem Kopf samt Batterierohr und der Tailcap samt Klickschalter. Der Kopf ist mit dem anschließenden Batterierohr ca. 73 mm lang und beherbergt eine Philips Luxeon TX LED sowie eine TIR-Linse. Im unteren Teil des Batterierohrs ist außerdem der Two-Way-Clip angebracht. Bei der hier getesteten Titan Version ist dieser nicht frei drehbar. Mit diesem Clip kann die Lampe in verschiedenen Richtungen z.B. in der Hosentasche oder aber am Schirm eines Cappy getragen werden. Im Batterierohr findet schließlich eine AAA-Batterie Platz. Auch hier wird also ein sehr universelles Batterie-Format genutzt, was die I3T EOS zu einem guten Alltagsbegleiter macht.

Olight I3T EOS Titan (links) und Olight I5T EOS Titan (rechts)

Die Tailcap der I3T EOS ist ca. 25 mm lang. An einem Ende des Schraubgewindes befindet sich die Feder und am anderen Ende ein dichtender O-Ring. Auf der Tailcap sitzt, ähnlich wie auch beim großen Bruder I5T EOS, der gummierte Heckschalter. Er hat einen deutlichen Druckpunkt und gibt auch ein akustischen Click-Feedback.

Mit ihren sehr kompakten Abmessungen ist die I3T EOS eine wirklich interessante EDC-Lampe. Vor allem die Nutzung einer AAA-Batterie macht sie für den Alltag besonders interessant. Hier kann der kleine Bruder der I5T EOS schon bei mir Punkten, ohne jemals eingeschaltet gewesen zu sein.

Lieferumfang

Im Lieferumfang der Olight Obulb befinden sich neben der Lampe auch ein magnetisches Ladekabel, eine runde Metallplakette und eine Bedieungsanleitung.

Im Lieferumfang der Olight I3T EOS Titan befindet sich neben der Lampe noch eine AAA-Batterie sowie eine Bedienungsanleitung.

User Interface

Das User Interface der Olight Obulb ist glücklicherweise so simpel gehalten, wie das Produkt selbst. Gesteuert wird die kleine Kugel über den Schalter auf der Unterseite. Ein einfacher Click schaltet die Obulb im niedrigen Mode ein. Wie für Olight typisch, switched man mit einem Click & Hold dann durch die vier vorhandenen Leuchtmodes (Low – High – Red – Flashing Red). Steht die Obulb auf einem festen Untergrund, reicht es sogar aus die gesamte Kugel zu drücken, um den Schalter zu bedienen. Somit kann die Obulb auch durch den Magneten an der Unterseite an Flächen gehaftet und über ein Drücken auf die Oberseite gleichzeitig bedient werden. Im Netz sind bereits verschiedene Anwendungsszenarien aufgetaucht. So werden beispielsweise auch Metallhaken an die Unterseite der Obulb gehaftet, um diese dann an den Weihnachtsbaum hängen zu können. Auf den ersten Blick erschloss sich auch mir noch nicht, wie viele Anwendungsmöglichkeiten die Obulb hat, aber nach ein paar Stunden Laufzeit bin ich sehr von der Usability der Olight Obulb überzeugt – ein simples aber gutes Produkt.

Die I3T EOS Titan wird über den Heckschalter gesteuert. Das User Interface gleicht dem der I5T EOS. Mit dem Low & dem High Mode gibt es genau zwei Leuchtstufen. Mit einem einfachen Click schaltet man die Lampe ein und gelangt direkt in den Low Mode. Ein erneuter Click schaltet die Lampe wieder aus. Wenn man im eingeschalteten Zustand (im Low Mode) zwei Clicks ausführt, gelangt man in den High Mode. Aus ausgeschaltetem Zustand gelangt man außerdem mit einem Tap in den Momentary Low Mode und mit 2 schnellen Taps (<= 2 Sekunden) in den Momentary High Mode. Wenn man dann den Clicky voll durchdrückt, bleibt man im High Mode, auch ohne den Clicky weiter halten zu müssen.

Beide Lampen überzeugen mit wenigen Leuchtmodes und einer einfachen Bedienung. Man sieht einfach, dass Olight schon sehr viele Produkte auf den Markt gebracht hat und weiß, worauf es bei einem guten User Interface ankommt.

Leuchteigenschaften

Natürlich machen Obulb und I3T EOS auch Licht – dies habe ich wieder versucht in ein paar Beamshots einzufangen.

Die Olight Obulb bietet insgesamt vier verschieden Leuchtmodes. Den Low-Mode mit 3,5 Lumen und einer Laufzeit von 56 Stunden. Im High Mode mit 55 Lumen sind dann immerhin noch 3 Stunden Laufzeit drin.

Olight Obulb Hand

Zu dem warmweißen Licht mit 2.700 Kelvin bietet die Obulb aber auch noch ein rotes Licht mit 620nm. Das rote Licht steht in einem Mode dauerhaft und in einem weiteren als blinkendes Licht zur Verfügung. Beide Modes sind durchaus interessant, um beispielsweise Gefahrenstellen schnell und einfach in der direkten Umgebung sichtbar zu machen. Grundsätzlich hat die Obulb natürlich nicht die Power einer Taschenlampe. Mit dem Low Mode des weißen Lichts bekommt man nur ca. 30 – 50 cm um den Bulb herum leicht ausgeleuchtet. Der High Mode kann dann zumindest 2 – 3 Meter weit für angenehme Ausleuchtung sorgen.

Für die Olight I3T EOS Titan habe ich natürlich auch klassische Beamshots gemacht. Im Vergleich zum Kontrollbild (also ohne eingeschaltete Lampe) sieht man, dass der Low Mode mit 5 Lumen wirklich sehr sanft ist. Manche würden hier schon fast von einem Moonlight Mode sprechen. Der Low Mode steht immerhin für 16 Stunden zur Verfügung, bevor eine neue AAA-Zelle benötigt wird. Im High Mode stehen dann schon 180 Lumen mit einer maximalen Reichweite von 60 Metern zur Verfügung. Das angeleuchtete Haus auf dem Beamshot steht circa 50 Meter entfernt und somit kommt die Herstellerangabe für die maximale Reichweite durchaus hin. Der High Mode steht mit einer vollen Batterie für 21 Minuten zur Verfügung.

Mich können auch dieses Mal beide Produkte in Sachen Leuchteigenschaften absolut überzeugen. Die Obulb hat ein schönes, warmweißen Licht und durch das zusätzliche rote Licht sind die Einsatzmöglichkeiten wirklich vielfältig. Die I3T EOS ist eine kleine EDC-Lampe die mit maximal 180 Lumen aber auch ordentlich hell sein kann. Diese Lampe sehe ich z.B. als ständiger Begleiter im Auto, um im Notfall ein wenig Licht zur Verfügung zu haben.

Akku

Über die Kapazität des Akkus der Olight Obulb macht der Hersteller keine Angaben, aber er soll für Laufzeiten von bis zu 56 Stundem (3,5 Lumen) sorgen. Da es sich eher um ein kleines Situationslicht handelt, mit dem man Stimmungen kreiert, anstatt große Räume oder Flächen auszuleuchten, ist eine ordentliche Akkulaufzeit durchaus angebracht – hier hat Olight alles richtig gemacht. Geladen wird die Obulb mit dem mitgelieferten magnetischen Ladekabel. Dieses hält problemlos an der Unterseite der kleinen Leuchtkugel und leuchtet während des Ladevorgangs rot. Ist der Ladevorgang beendet, leuchtet die Status-LED an der Ladeplatte schließlich grün auf.

Olight Obulb 05

Bei der I3T EOS Titan darf man streng genommen nicht wirklich von einem Akku sprechen, denn die Lampe wird von einer einzelnen AAA-Batterie mit Energie versorgt. Dieses Konzept ist wirklich sehr sinnvoll für eine EDC-Lampe, da man AAA-Batterien wirklich an jeder Tankstelle bekommt. Die Laufzeiten mit dieser kleine Zelle sind natürlich begrenzt, aber für Nachschub ist bei diesem Format ja schnell gesorgt.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Olight hat mit der Obulb meiner Meinung nach ein wirklich cooles Produkt auf den Markt gebracht. Das Konzept und das Design sind recht simpel aber beides funktioniert 1A! Die Olight Obulb ist robust, handlich und macht ein angenehm warmweißes Licht. Auch das rote Licht kann in manchen Anwendungsfällen hilfreich sein. Ich finde dieses Gadget sollte in keinem Haushalt fehlen. Daher spreche ich hier eine klare Kaufempfehlung aus!

Die Olight I3T EOS ist eine sehr kompakte EDC-Lampe, die hier in einer eleganten Titan-Version vorgestellt wurde. Das Material ist natürlich ein Hingucker, aber auch Design und Leuchteigenschaften der I3T EOS überzeugen. Die Verwendung von AAA-Batterien und das sehr eingängliche User Interface runden den sehr guten Gesamteindruck ab. Wer also eine kleine Variante der bereits von mir getesteten I5T EOS sucht, sollte hier absolut zugreifen.

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